Schlagwort-Archive: Ale

Hoppebräu Wuidsau

Aaassdfadaf

Das Wuidsau von Hoppebräu aus Waakirchen ist ein Amber Ale mit 5,6 vol. % Alkoholgehalt und 45 Bittereinheiten (IBU). Die Biere von Markus Hoppe sind filtriert, was für einen klaren Geschmack sorgen soll. Hoppebräu ist ein Familienbetrieb, in dem sogar seine Großeltern und eine Freundin der Familie Markus beim Etikettieren, Flaschenträger zusammenbauen und dem Designen der Biere unterstützen.

Intensiv eingefärbt in dunkler Bernsteinfarbe fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feste und beige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Im Aroma halten sich Hopfen und Malz die Waage. Ich rieche Karamell und rote Beeren, die durch einige harzige Noten abgerundet werden.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß. Die feinperlige Kohlensäure ist eher knapp dosiert. Da würde ich mir etwas mehr erwarten. Das Mundgefühl ist überraschend schwer. Die Süße des Karamells vereinigt sich mit der Würzigkeit des Hopfens. Der Abgang ist nur leicht Bitter, aber mit langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner Malz, Münchner Malz, Caraaroma), Hopfen (Galaxy, Ariana), Hefe

Alkoholgehalt:

Alkohol: 5,6 % vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

45 IBU

Brauerei:

Hoppebräu GmbH
Tölzer Straße 37
83666 Waakirchen
www.hoppebraeu.de

Brakspear Oxford Gold

Wieder einmal steht ein Bier vor mir, das Lidl vor einiger Zeit im Rahmen einer Craft-Bier-Aktion verkauft hat. Ich stehe diesen Aktionen mit zwiefältigen Gefühlen gegenüber. Einerseits ist es mir durchaus sympathisch, wenn Konsumenten mit niedriger Hemmschwelle an Biere herangeführt werden, die abseits des Einheitsgeschmacks der Industriebiere sind, andererseits setzen die Niedrigpreisaktionen die kleinen Craft-Brauereien noch weiter unter Druck. Aber solange sich Lidl auf eine Aktion alle paar Monate beschränkt, dürften die Vorteile doch überwiegen. Versuche ich also, das Bier vorurteilsfrei zu verkosten.

Golden mit einem deutlichen Rotstich fließt das Bier ins Glas und bildet dabei recht wenig feinporigen Schaum, der aber sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist eher schwach ausgeprägt, dabei malzbetont mit einer leichten Fruchtigkeit nach Orangen.

Der Antrunk ist vergleichsweise trocken. Trotzdem enthält das Bier überraschend viel sehr feinperlige Kohlensäure. Dadurch ist das Brakspear beim ersten Eindruck etwas unausgewogen. Auf der Zunge bildet sich ein Bitter, das ich in dieser Intensität bei einem Bier von Lidl nicht erwartet hätte. Dabei ist das Bier recht vollmundig und süffig. Im Abgang wird das Bitter etwas schwächer, trotzdem klingt es lange nach.

Die von Lidl als Craft-Bier vertriebenen Biere sind durchaus von sehr unterschiedlicher Qualität. Das Oxford Gold gehört zu denjenigen Bieren, die mir besser gefallen und es ist das erste Bier dieses Unternehmens, das mich wirklich überraschen konnte. Es gibt dieses Bier auch in einer Bio-Variante, die ich bislang aber nirgendwo entdecken konnte. Ich würde sie gerne einmal im Vergleich trinken.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hopfen (Golding, Styrian Golding, Fuggel, Admiral), Hefe

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol. (das in Fässer abgefüllte Bier gleichen Namens kommt mit nur 4,0 Volumenprozent Alkohol daher)

Brauerei:

Marstons PLC
Wolverhapton
WV1 4JT
Großbritannen

für

Brakspear
Henley an der Themse
Oxfordshire
Großbritannien
https://www.brakspear-beers.co.uk/

Brunehaut

Brunehaut ist eine Gemeinde in der Provinz Hennegau im wallonischen Teil Belgiens und grenzt im Süden an Frankreich. Von dort kommt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es hat zwei Besonderheiten: es wurde aus biologischen Rohstoffen hergestellt und es ist glutenfrei.

Kupferrot mit einer leicht überdurchschnittlich großen festen und elfenbeinfarbenen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum bleibt lange erhalten.

Das Aroma wird durch eine leichte Süße nach Toffee geprägt sowie durch Röstaromen, die an Kaffee erinnern. Auch einige nussige Noten steigen mir in die Nase.

Der Antrunk entspricht genau den Eindrücken, die das Aroma in der Nase hinterlassen hat. Eine leichte Süße paart sich mit einer feinperligen Kohlensäure zu einer angenehmen Spritzigkeit. Auf der Zunge setzt sich anschließend der Geschmack nach dunkler Schokolade mit deutlicher Hopfenbittere durch. Eigentlich ist das durchaus eine Mischung, die meinen Geschmack trifft. Leider schafft es das Bier nicht zu einer Vollmundigkeit. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit langem Nachklang aus.

Wie so häufig fällt das glutenfreie Bier bei mir durch. Allerdings nicht vollständig, für ein glutenfreies Bier ist das Brunehaut durchaus trinkbar. In seiner Klasse gehört es zu den besseren Bieren, aber wer keine Glutenunverträglichkeit hat sollte wohl doch auf ein anderes Bier ausweichen. Menschen mit einer Glutenallergie werden dieses Bier aber mögen.

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Brauerei:

Brunehaut Brewery
Rue des Panneries 17
7623 Rongy
Belgien
https://brunehaut.com/

Abbaye de Vauclair – Bière Ambrée

Seit 2001 wird in der Brasserie de Vauclair gebraut. Die Biere aus diesem Haus haben sich im Laufe der Jahre einen ausgezeichneten Ruf erworben. Seit Anthony Nury, zunächst Mitarbeiter und Partner, seit 2013 Braumeister der Brauerei wurde, ist der Erfolg der Biere, das mehrere Jahre in Folge auf dem Salon de L’Agriculture in Paris und beim Concours International de Lyon ausgezeichnet wurde, vor allem der eines leidenschaftlichen Teams. Die Biere aus der Brauerei, die Lidl in Deutschland anbietet, tragen den Namen der Brauerei, werden auf der Website der Brauerei aber nicht gelistet, was für mich darauf hinweist, dass diese Biere ausschließlich für Lidl hergestellt werden. Dies ist nun das zweite Bier, das ich von Lidl aus dieser Brauerei bekommen habe. Ich hatte bereits das Imperial verkostet und es hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Nicht dass es der ganz große Bringer gewesen wäre, aber das kann ich für einen Preis von unter 2 Euro auch nicht verlangen. Aber das Preis-/Leistungsverhältnis war schon wirklich gut. Deshalb hoffe ich auch jetzt auf einen ordentlichen Genuss.

Bernsteinfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige und elfenbeinfarbene Schaumkrone, die durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet recht süß nach Toffee, begleitet durch einige würzige Noten, die aber eher im Hintergrund bleiben.

Der erste Schluck zeichnet sich erst einmal durch eine sehr großzügig dosierte Kohlensäure aus, so dass es direkt einige Zeit erfordert, bis ich die Süße des Bieres schmecke. Dann kommt ein passendes Bitter dazu. Ich vermisse jegliche Fruchtigkeit, auch die würzigen Noten verstecken sich recht erfolgreich. Das Mundgefühl ist weich, aber nicht voll. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und ich schmecke die würzigen Noten etwas stärker. Der Geschmack klingt aber kaum nach.

Nachdem ich das Imperial der Brauerei durchaus genossen habe, bin ich von diesem Bier leider sehr enttäuscht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Weizen, Invertzuckersirup, Glukosesirup, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

6,1 % Vol.

Brauerei:

Brasserie de Saint-Omec
35 bis Boulevard de Strasbourg
62500 Saint-Omer
Frankreich
www.brasserie-saint-omer.com

Affligem Blond

Affligem ist eine belgische Brauerei, die in der flämischen Gemeinde Opwijk beheimatet ist und die seit dem Jahr 2000 zum weltweit tätigen Brauereikonzern Heineken gehört.

Goldgelb und mit einer sahnigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt, strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen.

Das Aroma ist malzbetont. Der Duft nach Karamell steht im Mittelpunkt, unterstützt durch Noten nach Hefe, Nelken und anderen Gewürzen.

Der Antrunk wird durch eine leichte Süße und die reichliche Dosierung der Kohlensäure dominiert. Auf der Zunge entwickelt sich ein ausgewogenes Bitter, wobei aus dem Hintergrund etwas Zitrusfrucht dazukommt. Insgesamt ist es ein vollmundiges und rundes Bier. Im Abgang stelle ich ein leichtes freundliches Bitter mit langem Nachklang fest.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glucosesirup, Hopfen, Hopfenextrakt, Zucker, Hefe

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Brauerei:

Brasserie Alken-Maes S.A.
Ringlaan 18
1745 Opwijk
Belgien
https://www.affligembeer.com/

Wainwright

Die britische Brauerei Marston’s, aus der das Bier stammt, das jetzt vor mir steht, wurde 2007 unter diesem Namen bekannt, als die Wolverhampton & Dudley Breweries umfirmiert wurden. Seitdem wurden noch verschiedene Brauereien übernommen, so dass das Golden Bier nach Angaben der Brauerei das am Häufigsten verkaufte Golden Ale in Großbritannien ist. Im Mai 2020 übernahm Carlsberg 60 % der Anteile der Brauerei.

In hellem Goldgelb läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine recht kleine feinporige Schaumkrone, die aber lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist nicht allzu intensiv und auch nicht sonderlich kreativ. Der Karamellduft ist dominant, einige würzige Noten kommen dazu sowie ein Hauch Fruchtigkeit mit dem Duft nach Zitrone.

Der Antrunk ist überraschend süß und bringt durch die reichlich dosierte Kohlensäure sowie die leichte Zitrusnote eine leichte Frische mit. Der Körper ist recht schlank, das Bitter und die Fruchtigkeit sind beide nicht allzu ausgeprägt. Erst im Abgang wird das Bitter etwas stärker und es klingt durchschnittlich lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hopfen (Magnum, Tradition, Hersbrücker, Styrian Goldings), Hefe

Alkoholgehalt:

4,1 % Vol.

Brauerei:

Marstons PCL
Wolverhapton
WE1 4JT
Großbritannien
https://wainwrightgoldenbeer.com/

Keizer Karel Charles Quint

Das Bier, das jetzt vor mir steht, ist Kaiser Karl V. gewidmet, der ein Bierliebhaber gewesen sein soll. Ihm wird der folgende berühmte Satz zugeschrieben: “Das Blut des Weinbergs passt mir viel weniger als die Tochter der Gerste.”. Die Legende von Walcourt (im heutigen Belgien, Provinz Namur) gelegen, erzählt, dass der Kaiser, der dieses Dorf besuchte, das Bier des Landes probieren wollte. Die Wirtshaus-Chefin hielt ihm einen Bierkrug entgegen und hielt ihn am Henkel. Charles Quint konnte ihn daher nicht fassen. Er befahl seinem Knecht, dem Wirt einen Krug mit zwei Henkeln liefern zu lassen, der eine für den Gastwirt und der andere sollte vom Kaiser gehalten werden. Später kehrte Charles V. zu dieser Herberge zurück und die Chefin bewegte sich vor einer solchen Figur, die den Krug von den zwei Henkeln hielt. Anschließend wurde ein Drei-Henkel-Krug wurde dann geliefert und sogar ein Krug mit vier Henkeln geliefert. Auch wenn das Karl-Quint-Bier heute aus einem Glas getrunken wird, hat die Brauerei auch einen speziellen Krug mit drei Henkeln für die flämische Region sowie einen mit vier Henkeln für die Wallonie entworfen.

Rubinrot und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Der elfenbeinfarbene feste Schaum bleibt sehr lange erhalten. Optisch gefällt mir das Bier schon mal sehr gut.

Das Aroma ist malzbetont, der Duft nach Karamell steht im Vordergrund, aber auch der Alkohol ist durchaus bereits in der Nase feststellbar, was bei 8,5 Volumenprozent aber auch zu erwarten war.

Der Antrunk ist ziemlich süß, was zur reichlich dosierten feinperligen Kohlensäure passt. Auf der Zunge überrascht das Bier durch seinen fruchtigen Hopfengeschmack, der in der Nase nicht festzustellen war. Dabei ist das Bier nur gering bitter, dafür voll und rund. Dabei ist es wahnsinnig süffig. Der Abgang ist mild mit mittlerem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° Celsius

Brauerei:

Haacht Brewery
Provinciesteenweg 28
3190 Boortmeerbeek
Belgien
www.charlesquint.be

Cast-Brauerei – Red Ale

Bei der Beschreibung dieses Biers nimmt die Brauerei den Mund ziemlich voll, denn sie beschreibt das Bier wie folgt: “Das Irish Red Ale ist unsere Interpretation des traditionellen irischen Red Ale. Durch eine spezielle Kombination ausgesuchter Malz-Sorten erreichen wir sein unglaublich intensives Malz-Aroma mit starken Noten von Toffee, Butter und Keks. Der Genuss unseres Irish Red Ale versetzt Dich direkt in einen Abendspaziergang ins irische Hochmoor.” Mal sehen, ob das Bier diesem Anspruch standhalten kann.

Farblich ist das Bier schon mal sehr ansprechend. Sehr dunkel rotbraun ist es, fast schwarz. Die gemischtporige Schaumkrone ist nicht sonderlich ausgeprägt und sie löst sich auch schnell auf.

Wie erwartet ist das Aroma malzbetont, aber auch recht komplex. Ich rieche Düfte nach Toffee, Butter, Trockenfrüchten, gebrannten Nüssen, Keksen und dunkler Schokolade. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es wirklich rieche oder ob ich hier etwas interpretiere, aber ich meine, auch etwas Torf riechen zu können.

Eine feine Süße trifft auf meine Zunge, begleitet von einer sehr feinperligen sanften Kohlensäure. Ja, dieses Red Ale ist malzbetont und holt die Eigenschaften der einzelnen verwendeten Malze gut heraus. Leichte Schokoladennoten konkurrieren mit Trockenfrüchten, Kaffee und einer angenehmen warmen Alkoholnote um meine Gunst. Das Mundgefühl ist cremig und weich, die Drinkability ungeheuer. Erst im Abgang kommt der Hopfen mit seinen Bitterstoffen etwas ins Spiel, die mit einem leichten Röstaroma einhergehen. Der Nachklang ist gering, aber wirklich lang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Röstgerste, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

13 ° Plato

Bittereinheiten:

25 IBU

Brauerei:

Cast-Brauerei GmbH
Schlosserstr. 20/1
70180 Stuttgart
https://cast.beer/

Galaxy Brown Ale

Dass die Auszubildenden bei Maisel in Bayreuth ihr eigenes Bier brauen durften habe ich hier bereits berichtet. Eine ausführlichere Beschreibung des Projekts finden Sie auf der Website von Maisel. Jetzt ist eine Flasche dieses Biers bei mir eingetroffen und ich kann beschreiben, wie sie mir gefällt. Ich erwarte auf jeden Fall eine Geschmacksexplosion durch den Hopfen, nach dem das Bier benannt ist. Galaxy ist ein australischer Hopfen, der im Bundesstaat Victoria und auf der Insel Tasmanien angebaut wird. Er besticht durch seine fruchtigen Aromen. Er enthält Aromen nach Maracuja, Zitrus und tropischen Früchten.

Rotbraun und mit geringer Hefetrübung fließt das Bier ins Glas und bildet dabei einen festen Schaum mit einem leichten Beigestich, der lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet fruchtig nach Zitrusfrüchten und Ananas, aber auch Düfte einheimischer Früchte wie Himbeeren steigen mir in die Nase. Abgerundet wird der Duft durch die Aromen des Malzes, die an Karamell und Haselnuss erinnern, sich aber nicht in den Vordergrund drängen.

Bein ersten Kontakt des Biers kommt es zu der ersten Überraschung, denn das Bier enthält mehr Süße durch den Malzzucker als ich erwartet hätte. Dabei kommt die Fruchtigkeit aber ebenfalls sofort zum Tragen. Für meinen Geschmack enthält das Bier etwas wenig Kohlensäure. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt gesellt sich ein gut abgestimmtes Bitter zur Süße und die Fruchtigkeit nimmt zu. Alle Aromen, die ich in der Nase wahrgenommen habe, spiegeln sich auf der Zunge wider. Das Mundgefühl ist sanft und voll. So bildet sich eine ungeheure Drinkability. Im Abgang wird das Bier trockener, wobei die Fruchtigkeit erhalten bleibt. Die Bitterstoffe ziehen sich dabei zurück. Erstaunlich ist auch der lange Nachklang der Fruchtigkeit.

Das Galaxy Brown Ale ist ausschließlich bei der Brauerei erhältlich, selbstverständlich auch im Onlineshop der Brauerei. Und wie immer gilt: Diesen Sud gibt es nur einmal und wenn er weg ist, ist er weg.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

11,8 %

Bittereinheiten:

35 IBU

Brauerei:

Maisel & Friends
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Joup

Nur etwa zehn Kilometer von Aachen entfernt liegt Hombourg, im äußersten Zipfel der Wallonie an der Grenze zu Flandern und nicht weit von den Niederlanden. Dort hat Benoit Johnen seine Brauerei, aus der das Joup stammt, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Es ist eines von acht Bieren, die in der Brauerei Grain Dorde entstehen.

Kastanienbraun und hefetrüb zeigt sich Joup im Glas. Die beige Schaumkrone ist gemischtporig, bleibt aber recht lange erhalten

Das Aroma ist süß, fast sirupartig mit Düften nach Rosinen. Auch der Alkohol kommt durch. Dazu kommen mit einigen Röststoffe leichte Kaffeearomen.

Wie erwartet ist auch der Antrunk süß, was aber durch die reichlich dosierte Kohlensäure nicht unangenehm wird. Auf der Zunge kommt zu Süße eine leichte Säure. Die Fruchtigkeit bleibt diskret im Hintergrund und vor allem fehlen mir die Bitterstoffe, die so gut wie nicht vorhanden sind. Deshalb fällt auch der Abgang recht schlank aus, auch dort gibt es kein Bitter und auch ein Nachklang fehlt mir.

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

47 EBC

Brauerei:

Grain Dorge
rue Laschet 3
4852 Hombourg
www.grain-dorge.com