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Urfels Alt

Bevor ich im letzten Jahr von NRW nach Niedersachsen umgezogen bin, habe ich noch die regionalen Biere gekauft, die die umliegenden Getränkemärkte im Angebot hatten und die vorher von mir noch nicht beschrieben wurden. Dazu gehört auch das Urfels Alt. Bereits der Blick auf das Rückenetikett verwirrt mich etwas. Als Hersteller steht dort Brauhaus Urfels in Duisburg-Walsum. Ein Blick auf die Website des Brauhauses zeigt aber, dass dort das Urfels Alt überhaupt nicht erwähnt wird, sondern dass dort lediglich von einem hellen und einem dunklen Bier die Rede ist. Eine weitere Recherche ergab, dass auf einer früheren Version des Etiketts stand: “Hergestellt und abgefüllt in einer nordrhein-westfälischen Großbrauerei”. Na ja, jetzt weiß ich nicht so ganz genau, was ich davon halten soll. Und noch etwas fällt mir auf: das Bier enthält keinen Hopfen, sondern wurde ausschließlich mit Hopfenextrakt gebraut. Hoffentlich habe ich mit diesem Kauf keinen Fehler gemacht.

Dunkel rubinrot präsentiert sich das Bier im Glas und bildet beim Einschenken recht viel festen elfenbeinfarbenen Schaum, der sehr lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet leicht nach Schokolade, unterstützt durch einige nussige Noten. Aber wie gesagt: der Duft ist leicht, so dass ich trotz der satten Optik ein eher schlankes Bier erwarte.

Und wirklich: der erste Eindruck meiner Zunge ist die reichlich dosierte Kohlensäure. Die Süße ist eher zurückhaltend. Auch als sich das Bier auf der Zunge verteilt spiegelt sich das Schokoladenaroma eher zurückhaltend wider. Mein Eindruck ist der eines schlanken, fast wässrigen Biers, was so gar nicht zum Stil eines Altbiers passt. Der Abgang wird durch ein leichtes und nicht wirklich angenehmes Bitter geprägt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Brauhaus Urfels GmbH
Römerstr. 109
47179 Duisburg-Walsum
www.eichfeld.de

Relativ spritzig im Antrunk, dann kommt eine leichte Malzsüße durch, die ein eher durchschnittliches Altbier-Vergnügen einleitet. Relativ unaufgeregt mundet das Urfels Alt. Neben der leichten Süße kommt auch ein würziges Aroma durch, welches wiederum absolut durchschnittlich schmeckt.

König Rotbier

Rotbier ist ein alter Bierstil, der in den letzten Jahren eine gewisse Renaissance erlebt hat. Aus alten Schriftstücken des 17. Jahrhunderts geht hervor, dass damals das Rotbier gegenüber dem Weißbier bevorzugt wurde, da es einen vollmundigeren und runderen Geschmack hat. Rot wurde das Bier aufgrund der damaligen Malzherstellung. Wichtig ist als Zutat das sehr spezielle Melanoidinmalz, das für das vollmundige Aroma und den rötlichen Sud sorgt. Auch die König Brauerei aus Duisburg hat im März 2019 ein Rotbier auf den Markt gebracht, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Die Farbe des König Rotbiers ist vergleichsweise blass, nicht so intensiv wie bei vielen handwerklich hergestellten Rotbieren, die ich bereits verkostet habe. Der elfenbeinfarbene Schaum bleibt lange auf dem Bier erhalten.

Das Bier duftet nach Karamell. Dieses Aroma wird durch einige würzige Noten unterstützt.

Der Antrunk ist frisch und die Kohlensäure ist reichlich bemessen. Auf der Zunge bleibt das Bier mild, die Bitterstoffe des Hopfens halten sich diskret im Hintergrund, sie sind gerade so bemessen, dass ein runder Geschmack entsteht. Dominant ist aber der Karamellgeschmack des Malzes. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und der Geschmack klingt durchschnittlich lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12,4 %

Brauerei:

König-Brauerei GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 308
47139 Duisburg
www.koenig.de

Schumacher Alt

In der Altstadt von Düsseldorf befindet sich die Brauerei Schumacher, traditionell bekannt für sein hervorragendes Altbier, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Bereits bevor ich die Flasche öffne fällt mir das kurze Mindesthaltbarkeitsdatum auf. Es weist darauf hin, dass das Altbier nicht alt werden darf, da es nicht pasteurisiert ist.

Im Glas präsentiert sich das Bier in einer kastanienbraunen Färbung und mit einer festen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Bei der Optik haben die Rheinländer also schon mal nichts falschgemacht.

Röstaromen steigen mir in die Nase. Ich rieche frisches Brot, dunkle Schokolade sowie einen Hauch Vanille. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Eine leichte Süße ist der erste Eindruck, beim Kontakt des Biers mit der Zunge. Dazu kommt eine angenehme Frische, für die die recht großzügig dosierte und sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure sorgt. Auf der Zunge kommen dann die Röststoffe zum Vorschein, das Kakaoaroma spiegelt sich auf der Zunge wider, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Dabei bleibt die Frische aber erhalten. Ähnlich ist auch der Abgang. Zunächst kitzelt der Geschmack dunkler Schokolade die Kehle, bevor er durch ein freundliches Bitter mit sehr langem Nachklang abgelöst wird.

Wenn Sie einmal in der Altstadt von Düsseldorf unterwegs sind, sollten Sie unbedingt auch der Brauereigaststätte von Schumacher einen Besuch abstatten und das Alt dort vom Fass trinken.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Schumacher
Oststraße 123
40210 Düsseldorf
www.schumacher-alt.de

Gruthaus Münsterländer Hanf

Bereits seit dem Jahr 2016 braut Philipp Overberg in der belgischen Brauerei Anders sein Münsterländer Hanf. Der Hanf stammt aus dem Münsterland und wird von Ursula Tenhumberg in Warendorf angebaut. Wenn Sie genauere Informationen über den Hanfanbau haben wollen, finden Sie sie auf der Website der Erzeugerin.

Honigfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist unterdurchschnittlich groß, gemischtporig und fällt schnell in sich zusammen. Die Optik kann mich nicht wirklich ansprechen.

Düfte nach Karamell, Honig und Wiesenkräutern steigen mir in die Nase unterstützt durch eine leichte Fruchtigkeit. Langsam wird mir das Bier sympathisch.

Der erste Eindruck beim Antrunk ist, dass das Bier recht süß und durch die reichlich vorhandene Kohlensäure durchaus erfrischend ist. Der Hanf ist deutlich zu schmecken. Auf der Zunge kommt noch ein ordentliches Bitter dazu und mischt sich mit dem Geschmack des Hanfes. Jetzt kommt auch die leichte Fruchtigkeit zum Tragen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Zusammenfassend ist das Bier nicht ganz rund, aber trotzdem vollmundig und süffig. Im Abgang wird das Bier etwas trockener, die Fruchtigkeit bleibt bei wenigen Bitterstoffen, die nur kurz nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hafer, Zucker, Hefe, Hanfblüten, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Gruthaus-Brauerei
Krummer Timpen 61
48143 Münster
www.gruthaus.de

Früh Kölsch

Die Brauerei Früh im Schatten des Kölner Doms wurde bereits 1895 von Peter Josef Früh gegründet und befindet sich seitdem im Besitz der Familie. Die Produktpalette der Brauerei ist bis heute überschaubar. So stellt sie neben dem Kölsch, das jetzt vor mir steht, nur ein alkoholfreies Kölsch, ein Radler sowie eine Fassbrause her. Jetzt steht das klassische Kölsch vor mir, ein obergäriges Bier mit 4,8 Volumenprozent Alkohol.

Leuchtend golden ist das Kölsch mit einer durchschnittlichen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont, wobei im Hintergrund noch einige blumige Noten mitspielen.

Der Antrunk ist frisch und spritzig. Die leichte Süße schmeichelt meiner Zunge, insbesondere weil sie von einem passenden Bitter begleitet wird, was für ein volles Mundgefühl sorgt. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes und freundliches Bitter aus, das durchschnittlich lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG
Robert-Bosch-Straße 15-17
50769 Köln
www.frueh.de

Herforder Landbier

Die Herforder Brauerei rühmt sich als Familienunternehmen, obwohl im Jahr 2007 die Warsteiner-Gruppe eine Mehrheitsbeteiligung an der Brauerei erworben hat. Da frage ich mich zunächst, wie der Begriff “Familienunternehmen” überhaupt definiert. Wikipedia schreibt dazu:

“Familienunternehmen sind … durch ihre Eigentums- und Leitungsstrukturen charakterisiert. Sie unterliegen … keinerlei Größenbeschränkungen … Eine Expertengruppe der EU schlägt vor, eine in Finnland entwickelte Definition zu übernehmen:

Ein Unternehmen jeder Größe ist ein Familienbetrieb, wenn

  1. die natürliche(n) Person(en), die das Unternehmen gegründet hat/haben, oder die das Aktienkapital der Firma erworben hat/haben, oder deren Nachkommen im Besitz der Mehrheit der Entscheidungsrechte ist/sind,
  2. die Mehrheit der Entscheidungsrechte direkt oder indirekt besteht, oder wenn
  3. mindestens einer der genannten formal an der Unternehmensleitung beteiligt ist, oder
  4. wenn bei börsennotierten Unternehmen 25 % der Stimmrechte bei den genannten liegen.”

Familienunternehmen ist also ein weitgefasster Begriff. Aber gut, wir sollen uns hier auch nicht vorrangig mit Wortdefinitionen befassen, sondern mit dem Bier, in diesem Fall mit dem Herforder Landbier.

Kupferfarben und leicht hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine richtig schön große feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik gibt es schon mal nichts auszusetzen.

Düfte nach Malz und Karamell steigen mir in die Nase, unterstützt durch eine gewisse Würzigkeit des Hopfens und den diskreten Duft der Hefe. Da die Malzigkeit eindeutig im Vordergrund steht, erwarte ich ein Bier mit einer recht kräftigen Restsüße.

Und tatsächlich – der Antrunk ist so süß wie ich es erwartet habe. Leider ist die feinperlige Kohlensäure recht sparsam dosiert. Der erste Eindruck relativiert sich, als sich das Bier auf der Zunge verteilt. Der Malzgeschmack ist jetzt kräftig und er wird durch den Geschmack der Hefe unterstützt. Bitterstoffe sind nur wenig vorhanden. Auch wenn das Bier recht vollmundig ist, ist der Geschmack nicht so richtig rund. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit langem Nachklang aus.

Wenn ich mich an die 1980er Jahre zurückerinnere, hätte ich mir ein solches Bier sicher gewünscht. Jetzt macht es auf mich einen etwas altbackenen Eindruck, irgendwie aus der Zeit gefallen. Mit einem Hopfen, der Aroma ins Bier zaubert, könnte es mich aber sicher begeistern.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Bittereinheiten:

19 IBU

Farbe:

15 EBC

Brauerei:

Herforder Brauerei GmbH
Gebr.-Ueckermann-Str. 1
32120 Herford
www.herforder.de

Hellers Hopfengarten

In jedem Jahr braut Hellers in Köln ein Jahrgangsbier und jetzt steht eines dieser Biere vor mir, das Hopfengarten.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist leicht überdurchschnittlich groß und bleibt lange erhalten. Die Optik des Hopfengartens gefällt mir schon mal.

Auch das Aroma kann mich überzeugen. Düfte nach Zitrone, Ananas und Mango steigen mir in die Nase. Das macht schon mal Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht trocken und dabei frisch und fruchtig. Die Fruchtigkeit bleibt auch auf der Zunge erhalten, dabei bleibt das Bier mild; die Bitterstoffe des Hopfens halten sich diskret im Hintergrund. Sie kommen erst im Abgang etwas mehr hervor, das Bitter ist freundlich und leicht, klingt aber trotzdem recht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Münchner Malz), Hopfen (Callista, Hallertau Blanc), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Heller GmbH
Roonstr. 33
50674 Köln
www.hellers.koeln

Hövels Kellerbier

Mitten in der Dortmunder Innenstadt, gar nicht weit vom Bahnhof entfernt, befindet sich Hövels Hausbrauerei. Von dort kommt das Kellerbier, das jetzt vor mir steht, und von dessen Existenz ich erst kürzlich erfahren habe. Dann wollen wir doch mal testen, wie sich dieses Bier so macht.

Nussbraun und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittliche Menge festen Schaums, der aber sehr lange erhalten bleibt. An der Optik dieses Biers gibt es wirklich nichts zu meckern.

Das Bier duftet nach Karamell, unterstützt durch erdige und würzige Noten. Das Aroma der obergärigen Hefe rundet den Duft gut ab.

Der Antrunk ist frisch und durchaus spritzig. Auf der Zunge bildet sich ein leichtest freundliches Bitter, das so diskret ist, dass auch der Geschmack der Hefe noch angenehm hervorkommt. Hopfen und Malz sind ausgewogen, so dass das Kellerbier vollmundig und sehr süffig ist. Der Abgang ist mild, aber das leichte Bitter klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

11,8 %

Brauerei:

Hövels Hausbrauerei GmbH
Steigerstr. 20
44145 Dortmund
www.hoevels-original.de

Pott’s Weizen

Die kleine Brauerei Pott’s aus dem münsterländischen Oelde arbeitet nach einer Philosophie, die mir das Unternehmen gleich sympathisch macht, genau wie die Biere, die ich aus dieser Brauerei bereits genossen habe, auch wenn die Auswahl, die ich im Ruhrgebiet gefunden habe, nicht allzu üppig ausgefallen ist. Aber zur Philosophie, die das Unternehmen im Internet wie folgt beschreibt: “Unsere Bierspezialitäten zeichnen sich durch ihre Naturbelassenheit und eine lange, frostige Reifung aus. Mit viel Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt werden die Pott’s Biere gebraut. Das spiegelt sich in der Qualität wider. Keine scharfe Filtration und keine Pasteurisation für lange Haltbarkeit – dafür mehr Natur, mehr Frische und mehr Geschmack und natürlich alle gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot. So erhalten sie ihren unverfälschten, frischen und zugleich vollen Geschmack. Da unsere Biere ausdrücklich nicht für lange Vertriebswege aufbereitet sind, bleibt ihr Genuss auf ein Gebiet von rund 100 Kilometer um die Brauerei beschränkt. Das schont auch die Umwelt.”

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine ordentliche Schaumkrone, fest und schneeweiß, die lange erhalten bleibt. Optisch haben die Münsterländer schon mal alles richtig gemacht.

Das Aroma ist recht süß. Ich rieche Karamell, Bananen und Trockenbirnen.

Auch der Antrunk ist relativ süß, was aber zur reichlich dosierten feinperligen Kohlensäure passt. Auf der Zunge zeigt sich das Bier fruchtig und vollmundig mit seiner feinen Bananennote. Insgesamt ein wirklich süffiges Bier. Der Abgang ist mild und mit einer gewissen Fruchtigkeit, die mittellang nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,5 %

Brauerei:

Pott’s Brauerei GmbH
In der Geist 120
59302 Oelde
www.potts.de

Grevensteiner Helles

Grevensteiner gehört zu Veltins und unter diesem Markennamen sind drei Produkte erschienen, das Grevensteiner Original, das Grevensteiner Radler und das Grevensteiner Helle, das jetzt zur Verkostung vor mir steht.

Das naturtrübe Bier trägt seinen Namen zu Recht, denn es ist wirklich strohgelb. Auch wenn Veltins auf seiner Webseite sagt, dass das Helle nur leicht naturtrüb ist, enthält mein Glas doch recht viel Hefe und bildet beim Einschenken eine große sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik finde ich schon mal sehr ansprechend.

Die Hefe ist auch das dominierende Element im Aroma. Das Bier duftet nach Biskuitteig, unterstützt durch etwas Karamell sowie leichte fruchtige und säuerliche Noten. Nach dem Aroma könnte das Grevensteiner auch aus Franken statt aus dem Sauerland kommen.

Der Antrunk ist frisch und spritzig. Auf der Zunge entwickelt sich der malzige Geschmack, dazu der Geschmack der Hefe sowie eine geringe Fruchtigkeit. Das Mundgefühl ist rund und leicht cremig. Im Abgang zieht sich der Hopfen ganz zurück, das Bier ist sehr mild und mit wenig Nachklang.

Ich meine, dass Bier fängt wirklich stark an und lässt dann immer weiter nach. Trotzdem ist es ein angenehmes Bier für alle Tage.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

Brauerei C.&A. Veltins GmbH & Co. KG
59872 Meschede-Grevenstein
www.grevensteiner.de