Fiege Leichter Moritz

Gerade wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, wollen wir nicht so viel Alkohol zu uns nehmen. Dann ist Lightbier angesagt. Auch wenn es darum geht, Kalorien einzusparen, ist ein Lightbier eine gute Wahl, da diese Biere im Vergleich zu einem Vollbier nur etwas mehr als die Hälfte der Kalorien enthalten. Ein solches steht jetzt vor mir, der Leichte Moritz aus der Familienbrauerei Moritz Fiege in Bochum. Die Leichtbiere haben ein ähnliches Problem wie die alkoholfreien Biere. Da der Geschmacksträger Alkohol fehlt bzw. nur in geringer Menge vorhanden ist, fehlt es häufig an Geschmack. Ob dies auch für dieses Bier zutrifft, werde ich jetzt feststellen.

Helles Gold strahlt mir aus dem Glas entgegen, darüber eine durchschnittliche feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik kann also schon mal überzeugen.

Das Aroma wird durch den Hopfen dominiert, aber auch der Malzkörper setzt sich im Duft durch. Vom Hopfen steigen mir holzige und leichte Zitrusnoten in die Nase.

Der Antrunk ist schlank, frisch und spritzig. Schnell kommt ein ordentliches Bitter dazu, das auch im Nachklang erhalten bleibt, der lange nachklingt.

Leichter Moritz weiß durchaus zu überzeugen. Ich würde mir nur noch einen kräftigeren Malzkörper wünschen, der das Bier sicher abrunden würde.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Helles Karamellmalz), Hopfen (Perle, Tettnanger)

Alkoholgehalt:

2,6 % Vol.

Stammwürze:

7,4 %

Brauerei:

Privatbrauerei MORITZ FIEGE GmbH & Co. KG
Moritz-Fiege-Straße 1
44787 Bochum
www.moritz-fiege.de

21. 4. 2018: Kleine Brauer – Große Biere in Neuötting

Am 23. April ist der Tag des Bieres. Bereits seit dem Jahr 2008 treffen sich etwa 20 Brauereien aus der Inn-Salzach-Region an dem Samstag, der diesem Datum am Nächsten liegt, in diesem Jahr also am 21. April, zu einem Bierfestival. Die Initiative ging von Stefan Borer aus der bei seinen Ausflügen durch die Region feststellte, dass der Bekanntheitsgrad der kleinen Brauereien nicht mit deren Leistungen übereinstimmte. Gesagt, getan, Stefan Borer organisierte das Bierfestival „Kleine Brauer – Große Biere“, das in diesem Jahr mit seiner 18. Auflage daherkommt.

Da die Region genau im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich liegt hat die Veranstaltung eine Besonderheit: sie findet im jährlichen Wechsel in Bayern und in Österreich statt. In diesem Jahr ist Neuötting an der Reihe, genauer gesagt die Brauerei Müllerbräu, die in diesem Jahr ihr 250jähriges Bestehen feiert. Dort können sich die Besucher mit den Brauern unterhalten, sich über die Biere informieren und diese verkosten.

Was erwartet die Besucher?

Am Beginn holen sich die Besucher gegen ein Pfand von 2 Euro ein Festivalglas, das sie an allen Ständen befüllen lassen können. Der Bierpreis beginnt bei 1,50 Euro, bei einigen Bieren ist er etwas höher. Beim Verlassen des Festivalgeländes können die Besucher das Glas zurückgeben und erhalten das Pfand zurück. Selbstverständlich können sie das Glas aber auch als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Dass auch für Speisen und musikalische Unterhaltung gesorgt ist, versteht sich wohl von selbst.

Zusätzlich können die Gäste bei einer Verlosung bierige Preise der teilnehmenden Brauereien gewinnen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Location:

Hof der Brauerei Müllerbräu Neuötting GmbH & Co. KG
Burghauser Str. 2
84524 Neuötting

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf deren Website.

Diebels Alkoholfrei

Nun steht ein Altbier des größten Brauereikonzerns der Welt vor mir, das Diebels Alkoholfrei. Die Brauerei beschreibt dieses Bier auf ihrer Website so: „Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot und unter höchsten Diebels Qualitätsstandards. Diebels Alkoholfrei bietet ein erfrischendes Geschmackserlebnis und ist ein idealer Durstlöscher nach dem Sport. Höchste Qualität bewahrt den echten Diebels Geschmack. Auch wenn Sie der Fahrer sind: Mit unserem Diebels Alkoholfrei können Sie getrost anstoßen. Und Sie können sich sicher sein: Bei diesem erfrischenden, geschmackvollen Bier werden Sie bestimmt nicht merken, dass es auch noch kalorienarm und alkoholfrei ist!“ Dann wollen wir doch mal sehen, ob das Bier dieser Beschreibung entspricht.

Dunkel bernsteinfarben zeigt sich das Bier im Glas. Es bildet sich eine sehr voluminöse Schaumkrone, die auch lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont. Röststoffe sowie ein leichter Duft nach Pumpernickel steigen mir in die Nase.

Der Antrunk trumpft mit einer leichten Süße sowie einer ordentlichen Dosierung feinperliger Kohlensäure auf. Insgesamt macht das Bier im ersten Moment einen recht frischen Eindruck. Auf der Zunge kommt ein leichtes Bitter dazu. Der Geschmack erinnert entfernt an Schokolade. Aber irgendetwas fehlt im Geschmack, so dass das Bier keinen wirklich runden Eindruck macht. Der Abgang ist schlank und wenig bitter. Er klingt nur sehr kurz nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

> 0,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Diebels GmbH & Co. KG
Brauerei-Diebels-Straße 1
D-47661 Issum
www.diebels.de

20. 4. 2018: Nacht der offenen Brauereien in Ehingen

Ehingen liegt an der Donau. Das alleine ist ja nun noch keine Besonderheit, aber die vier unabhängigen Brauereien sind bei einer Stadt mit gerade etwas mehr als 25.000 Einwohnern sind schon etwas Besonderes. Am 20. April feiert die selbsternannte Bierkulturstadt von 18:00 Uhr bis Mitternacht die „Nacht der offenen Brauereien“. Der Startschuss fällt um 18 Uhr im Biergarten am Groggensee mit dem offiziellen Fassanstich und mit Freibier. Außerdem wird dort die Zertifizierung des Bierwanderwegs gefeiert. Aber an diesem Abend gibt es noch mehr.

In der Brauerei Schwanen wird an diesem Abend das Hausbier „Schwanenwirt’s Zwickel“ live gebraut. Außerdem wird dann „Schwanenwirt’s Malzbrand“ gebrannt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Abend die Band „Bagasch“, die unter anderem mit ihrem Hit „Alkoholfreies Bier“ aufwarten wird. Zusätzlich werden 40 deutsche Craftbiere ausgeschenkt, die im 0,1 Liter-Glas verkostet werden können.

Auch die Brauerei Berg lädt zum Feiern ein. Auch dort soll es bei frischem Bier, laufendem Abfüll- und Sudbetrieb sowie stimmungsvoller Musik ein einzigartiger Abend werden. Zusätzlich werden Führungen durch die Brauerei angeboten und das Ulrichsbier aus dem Holzfass wird ausgeschenkt. Musiker aus der Region spielen unplugged. Zusätzlich können historische Geräte besichtigt werden.

Auch im Brauereigewölbe der Brauerei Berg gibt es Führungen mit dem Oberbrauer der Witwe Zimmermann. Ferner schenken laut Ankündigung die „Berger Frauenpower und Jungspunde“ ihre vier gebrauten Craftbiere aus. Speisen aus der Brauereiwirtschaft, dem Foodtruck und vom Grill komplettieren das Angebot.

Ein Shuttlebus verbindet von 18.30 Uhr an die ganze Nacht über Ehingen und Berg. Der Fahrpreis beträgt einmalig zwei Euro.

Zombräu Hopfenzupfer

Und wieder einmal steht ein Bier aus der niederbayerischen Brauerei Zombräu vor mir. Der Hopfenzupfer stammt aus der Reihe Mirskofener Mutation. Unter diesem Namen vertreiben die beiden Brauer saisonale und experimentelle Biere, die nur einmal gebraut werden. Wenn sie weg sind, sind sie weg und dieses spezielle Bier wird nie wieder in dieser Form gebraut. Eine Besonderheit dieses Festbieres sei aber auch nicht verschwiegen: es wurde mit frischem Doldenhopfen aus dem eigenen Anbau der Brauer gebaut und mit ebenfalls frischem Hopfen aus der Hallertau kaltgehopft.

Intensiv golden mit minimaler Hefetrübung und viel Kohlensäure präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine durchschnittliche Menge größtenteils feinporiger Schaum.

Im Duft mischen sich Karamellaromen mit fruchtigen Noten nach Limone und einem Hauch würziger Düfte. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist mäßig süß, dabei auch frisch und fruchtig. Die Fruchtigkeit nach Zitrus bleibt auch dominant, als ein leichtes freundliches Bitter dazukommt. Das Bier macht auf der Zunge einen ausgewogenen, runden und süffigen Eindruck. Der Abgang ist mild bitter mit einem langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Stammwürze:

14° Plato

Brauerei:

Zombräu
Obere Sendlbachstr. 19
84051 Mirskofen
www.zombräu.de

Craftwerk Holy Cowl

Der Absatz an Craft Beer steigt immer weiter, so dass es kein Wunder ist, dass auch die Brauereikonzerne ihren Anteil am Kuchen sichern wollen. So auch die Bitburger Brauereigruppe, die zu diesem Zweck das Craftwerk gegründet hat. Von dort steht jetzt das Holy Cowl vor mir, ein Tripel, das dem traditionellen belgischen Bierstil nachempfunden ist, bei dem die Brauerei sich aber an das deutsche Reinheitsgebot gehalten hat.

Golden mit einem deutlichen Stich ins Orange präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine durchschnittlich große gemischtporige Schaumkrone, die sich relativ schnell auflöst.

Das Aroma ist wunderbar komplex. Ich rieche neben leichten Röstaromen Düfte nach getrockneten Feigen und Honig, nach Limette und Pumpernickel, unterstützt durch einen Hauch Gewürznelken. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Im Antrunk fällt mir die reichlich vorhandene Süße auf, die gut mit der sanften und sehr feinperligen Kohlensäure harmonisiert. Dann entwickelt sich auf der Zunge ein ganzes Feuerwerk der Geschmäcker. Fruchtige Noten nach Limette und Banane vereinen sich mit dem leichten Bitter des Hopfens. Obwohl die Süße nicht nachlässt, macht sich trotzdem ein trockenes Gefühl im Mund breit. Im Abgang zeigen sich noch einmal die fruchtig-süßen Aromen, und obwohl ich nur wenige Bitterstoffe feststelle, klingt der Geschmack lange nach.

Den Brauern der Bitburger Braugruppe ist es gelungen, innerhalb der Grenzen des Reinheitsgebots ein typisch belgisches Bier nachzubilden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Perle, Hallertauer Tradition), Hefe

Alkoholgehalt:

9,0 % Vol.

Stammwürze:

19,5 %

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Bitburger Braugruppe GmbH
Römermauer 3
54634 Bitburg
www.craftwerk.de


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Schussenrieder holt Goldmedaille für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott hat erneut eine Goldmedaille gewonnen. Monde Selection, im Jahre 1961 gegründet, ist ein internationales Institut für Qualitätsselektionen, mit Sitz in Brüssel, das Konsumgüter testet und Qualitätssiegel vergibt. Ganzheitliche Auswertungen werden zu Kennzeichen und bestimmen die Qualität des jeweiligen Produktes. Das Institut für wird oft als der Guide Michelin für Konsumgüter bezeichnet. (Quelle: Wikipedia) Monde Selection bringt mehr als 70 international renommierte Experten zusammen, wie Michelin-Chefköche, weltbekannte Önologen, Universitätsprofessoren, Brauingenieure, Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten. Das Ott Spezial überzeugte die Jury nicht nur im Geschmack und Geruch, sondern auch in Kriterien wie dem visuellen Aspekt und die Informationen, die den Verbrauchern über die verwendeten Zutaten und der Verpackung zur Verfügung gestellt werden. Neben der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins „selection“ 2017, der Goldmedaille des „Superior Taste Awards“ von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb „The International Beer Cup“ 2017 erhält das Ott Spezial nun dieses Jahr wieder eine Prämierung in Gold.

Für den vollmundigen Geschmack des Ott Spezials ist das besondere Brauverfahren verantwortlich, das die mittelständische Familienbrauerei anwendet: die kalte Gärführung in offenen Edelstahlbottichen. In der Braustätte Bad Schussenried wird diese offene Gärung seit Bestehen der Brauerei traditionell eingesetzt, da sich der charakteristische Geschmack in offenen Bottichen besser entfalten kann als in geschlossenen. So ist das Ott Spezial ein Spitzenbier von reinster Qualität, bestechender Optik, charaktervollem Geschmack und dank der sechswöchigen Lagerzeitgarantie von besonderer Haltbarkeit und Reife.

Das Exportbier mit 5,3 Bolumenprozenten und 13,2 % Stammwürze wird ausschließlich mit Rohstoffen aus Oberschwaben hergestellt: nassgeschrotetes Malz aus heimischer Braugerste von der Mälzerei Schwabenmalz aus Baustetten, reinster Aromahopfen aus Tettnang, Hefe aus eigener Reinzucht und kristallklares Wasser aus den Tiefen des Umfelds der Schussenquelle.

Stauder kündigt „Bierchen“ an

Im Jahr 2017 brachte die Brauerei Stauder in Essen das Jacob auf den Markt. Zunächst wurde es nur als Jubiläumsbier zum 150jährigen Bestehen des Unternehmens geplant, vermutlich ein Grund, weshalb es nach dem Firmengründer Jacob Stauder benannt wurde. Offensichtlich war dieses Bier aber ein Erfolg, weshalb es jetzt dauerhaft im Sortiment ist. So wundert es auch nicht, dass jetzt die Brauerei ein weiteres spezielles Bier ankündigt, das „Bierchen“.

Um was für ein Bier es sich handelt verrät die Brauerei noch nicht. Es wird am Montag in einer geschlossenen Veranstaltung der Presse vorgestellt und ab Dienstag soll es in den Supermärkten und Getränkeshops Essens verfügbar sein. Nur so viel hat die Brauerei bereits verraten: die Flasche wird ähnlich gestaltet sein.

Brauereipleiten in den USA steigen um 42 Prozent

Der Markt für Craft Beer boomt. Allerdings muss er in den USA einen ersten Dämpfer hinnehmen. Wie aus den aktuellen Zahlen der Brewers Association hervorgeht, haben 2017 mehr Hersteller ihren Betrieb eingestellt als je zuvor im vergangenen Jahrzehnt. So wurden im Vorjahr landesweit zwar fast 1.000 neue Kleinbrauereien gegründet, 165 mussten aber auch ihre Pforten schließen. Umgerechnet entspricht das einem Anteil von 2,6 Prozent. Im Vergleich zu 2016 ist das ein Zuwachs an Pleiten von 42 Prozent.

„Glaube an weiteres Wachstum“

„Der Biermarkt befindet sich im Umbruch. Es entstehen immer mehr kleinere, alternative Brauereibetriebe, die sich mit kreativen und hochqualitativen Produkten etablieren können“, erklärt Alois Planner, Mitbegründer der Biermanufaktur Loncium im österreichischen Kärnten, im Gespräch mit pressetext. Der Bierexperte hat sein Unternehmen 2002 gemeinsam mit Partner Klaus Feistritzer gegründet. „Heute produzieren wir rund 80.000 Liter Bier jährlich, wobei unser Ausstoß von Jahr zu Jahr um 30 bis 35 Prozent wächst“, schildert Planner, der sein „flüssiges Gold“ mittlerweile unter anderem auch nach Kanada verschifft. „Wir haben zudem Anfragen aus Asien und Italien.“

Ob der gegenwärtige Dämpfer auf dem US-Markt stellvertretend für einen weltweiten Trend zu sehen ist, kann aber auch der österreichische Bierexperte nicht endgültig beantworten. „Eine pauschale Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Bereich ist nur schwer möglich, da sich jeder nationale Markt auf seine eigene Art und Weise von anderen Ländern unterscheidet. Ich glaube aber daran, dass die Branche in Zukunft weiterwachsen wird und, dass noch einige weitere alternative Brauereibetriebe dazukommen werden“, so Planner.

Gesamtumsatz von 26 Mrd. Dollar

Auch die Experten in den USA sind sich einig, dass der jüngste deutliche Zuwachs bei den Firmenschließungen den längerfristigen Aufwärtstrend im Bereich der Craft Beer-Herstellung nicht aufhalten kann. Laut Branchenverband operierten im Vorjahr insgesamt 6.300 entsprechende Unternehmen auf dem US-Markt. Zusammengenommen kommen sie auf 13 Prozent des gesamten Marktvolumens der nationalen Bierindustrie.

„Die Anbieter von Craft-Bier haben 2017 rund 25,4 Mio. Fass Bier produziert und damit einen geschätzten Gesamtumsatz von 26 Mrd. Dollar erwirtschaftet“, hält die Brewers Association fest. Obwohl der allgemeine Biermarkt im vergangenen Jahr um ein Prozent zurückgegangen sei, konnte das Produktionsvolumen bei Craft-Bier-Sorten im selben Zeitraum um fünf Prozent gesteigert werden. „Wir haben es hier mit einer boomenden Industrie zu tun, die noch viel Entwicklungspotenzial aufweist“, ist der Branchenverband überzeugt.

Karlsberg feiert die dritte Braunacht

Ein Tag dem deutschen Bier gewidmet – Karlsberg zelebriert den Tag des deutschen Bieres am 28. April mit einem außergewöhnlichen Fest am Brauerei-Standort: der dritten Homburger Braunacht.

Auf dem historischen Marktplatz und in neun Homburger Gaststätten stehen die Zapfanlagen am Samstag, 28. April, nicht still. Ab 16 Uhr startet das Programm auf der Bühne auf dem Marktplatz mit dem offiziellen Fassanstich.

Christian Weber, Generalbevollmächtigter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Dr. Richard Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, und Karlsberg-Geschäftsführer Markus Meyer werden gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Tobias Hans, Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Landrat Dr. Theophil Gallo sowie Karlsberg Bier-Königin Denise I. das Fest eröffnen.

Anschließend erwartet die Besucher auf dem Marktplatz viele Attraktionen rund um das Thema Bier: drei neue Karlsberg-Biere werden vorgestellt, es wird live Bier gebraut und die Karlsberg-Azubis verkaufen exklusive Merchandising-Artikel. Natürlich kommen auch Musik-Fans auf ihre Kosten: Es spielt die Band Tonsport.

Karlsberg stellt drei neue Biere vor

Ein Highlight erwartet die Besucher: Im Rahmen der Homburger Braunacht werden wieder neue Biere ausgeschenkt. Die „Jungen Wilden“ der Karlsberg Brauerei, die jungen Brauer, haben exklusiv für dieses Fest verschiedene Biere entwickelt. Mit dabei ist ein fruchtig-hefiges Weizenbier. Auf die Besucher wartet außerdem ein spritzig-leichtes Sommerbier. Das dritte Bier im Bunde ist ein vollmundiges Dunkles – als dunkle Hommage an Karlsbergs Helles. Hier wird jeder Besucher zum Karlsberg-Produktentwickler und entscheidet mit darüber, welches Bier in Zukunft vielleicht in Handel und Gastronomie erhältlich sein wird.

Die neuen Biere können tagsüber auf dem Marktplatz und abends ab 19 Uhr in neun Gaststätten erstmals probiert werden. Die Karlsberg-Brauer werden vor Ort sein und freuen sich auf die Fragen der Besucher.

Live-Musik in neun Gaststätten

Die teilnehmenden Gaststätten haben ab 19 Uhr nicht nur die neuen Biere am Zapfhahn, sondern bieten auch jede Menge Live-Musik. Mit dabei sind: CASH, HEMINGWAY’s, HOMBURGER HOF, JANK’S, MUSIKPARK, OHLIO, OLD DUBLIN, 1680 und in diesem Jahr erstmals auch JANUSCH’S GOURMETTREFF.

Sicher nach Hause: Kooperation mit Taxi Wagner

Nach der Feier wieder sicher nach Hause: Die Karlsberg Brauerei kooperiert an der Homburger Braunacht mit Taxi Wagner in Beeden. In den teilnehmenden Gastronomie-Objekten werden Flyer hinterlegt, die beim Gaststättenpersonal so lange der Vorrat reicht angefragt werden können. Gegen Vorlage dieses Flyers werden die Gäste für die Hälfte des regulären Fahrpreises sicher nach Hause gebracht. Das Taxi kann nur am Veranstaltungstag vor Ort bestellt werden, eine Vorbestellung ist nicht möglich.