ProBIER kürt Franken Bräu Märzen zum Bier des Jahres 2018

Zum 20. mal hat ProBIER das „Bier des Jahres“ gewählt. Seit 1998 wird dieser bundesweit einmalige Preis von Deutschlands größter Konsumentenvereinigung vergeben, die sich für deutsche Brauereivielfalt und „Bier als Kulturgut“ einsetzt.

Perlen der Braukunst

Aus über 7000 deutschen Biermarken von mehr als 1400 Brauereien kürt ProBier-Club.de jeden Monat ein „Bier des Monats“. Dies ist gleichzeitig die Nominierung zur Wahl „Bier des Jahres“. Die ausgewählten Bierköstlichkeiten werden den Mitgliedern des ProBier-Clubs monatlich per Post zugestellt.

„Franken Bräu Märzen“ wurde als „Bier des Monats“ im Oktober 2017 für diese exklusive Wahl nominiert und bundesweit verköstigt. So standen den Bierexperten aus ganz Deutschland insgesamt zwölf Biere zur Wahl, die ein Jahr lang regelmäßig Bierproben im Hinblick auf Farbe, Geruch, Geschmack, Optik und Gesamteindruck prüften. Jetzt haben sie entschieden:

Der Konsumentenpreis „Bier des Jahres 2018“ geht – für die Bierspezialität Franken Bräu Märzen – an die Franken Bräu, Mitwitz.

So schmeckt das beste Bier Deutschlands

Die Brauer der Franken Bräu haben es geschafft hier eine besonders gelungene Interpretation des Bierstils „Märzen“ ins Glas zu zaubern. Das Franken Bräu Märzen setzt Maßstäbe und wurde zurecht beim Meiningers Craft Beer Award 2017 mit der Goldmedaille ausgezeichnet!

Bernsteinfarben steht das Märzen im Glas und lässt seinen vollmundigen Körper schon erahnen. Der feinporige Schaum steht darüber fest und stabil. Ein süßlich angehauchter Geruch entfaltet sich in der Nase. Im Antrunk, der sehr weich und mild daherkommt, sind feine Noten von Karamell und Nüssen zu erkennen. Der Hopfen hält sich sanft zurück. Die frische Rezenz begeistert und zeugt von hoher Braukunst. Der Genuss dieses Bieres ist vom ersten bis zum letzten Schluck eine Freude. Das ist Biergenuss auf höchstem Niveau. Weltklasse!

27. 4. 2018: 6. Kieler Craft Beer Days

Deutsches Craft Beer nördlich von Hamburg? Da fällt mir spontan nicht viel zu ein. Ich kenne zwar die Braumanufaktur Klüvers in Neustadt, das Bier aus Husum ist mir in guter Erinnerung, Wacken kann nicht nur Festival sondern auch Craft Beer, in Norderstedt gibt es einen Craft-Brauer und auch in Lübeck soll es eine Quelle für Craft Beer geben. Sonst fällt mir da nichts ein und für ein ganzes Bundesland ist es doch recht wenig. Aber selbst ich bin nicht perfekt und als ich die Kieler Craft Beer Days entdeckt habe, musste ich feststellen, dass ich unser nördlichstes Bundesland doch erheblich unterschätzt habe. Sie finden am Freitag, 27. April 2018 und Samstag, 28. April 2018 statt. An diesem Termin stellen sich in Kiel Brauereien aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Schottland vor. Dazu gibt es einen passenden Rahmen mit kleinen Speisen.

Ich meine, dass bereits der Veranstalter Thom Glas für ein gelungenes Event garantieren kann. Er ist freier Redakteur, Whisky- und Bierkenner sowie seit acht Jahren Thom deutscher Repräsentant und festes Mitglied der internationalen Jury auf dem Stockholm Beer & Whisky Festival und vergibt dort Preise für Bier und Whisky. Das SBWF ist mit 40.000 Besuchern eines der größten Europas.

Teilnehmende Brauereien

  • Beer of the Gods (Wacken)
  • Beer Brauerei (Schillersdorf)
  • Black Isle Brewery (Munlochy)
  • Braukeller Gotthilf (Bornhöved)
  • Brauklub Kiel (Kiel)
  • Brewbaker (Berlin)
  • Brooklyn Brewery (New York)
  • Bunthaus Brauerei (Hamburg)
  • Czernys Küstenbrauerei (Kiel)
  • elbPaul (Hamburg)
  • Eskilstuna Ölkultur (Eskilstuna)
  • Flensburger BrauArt (Flensburg)
  • Höppners Brauerei (Postfeld)
  • Klapperbräu (Bergenhusen)
  • Klüvers Brauerei (Neustadt)
  • Landgang Brauerei (Hamburg)
  • lillebräu (Kiel)
  • Moucha Pivo (Prag)
  • Münsteraner Finne (Münster)
  • Privatbrauerei Stebner (Wolfenbüttel)
  • Ricklinger Landbrauerei (Rickling)
  • Rügener Insel-Brauerei (Rambin)
  • Smedsbo Slott (Schweden)
  • Sommerbecker Dachs (Klein Sommerbeck)
  • Stonewood Braumanufaktur (Chemnitz)
  • Störtebeker Braumanufaktur (Stralsund)
  • Sudden Death Brewing (Timmendorfer Strand)
  • ÜberQuell (Hamburg)
  • Weisse Elster (Leipzig)
  • Wildwuchs Brauwerk (Hamburg)
  • Wittorfer Brauerei (Neumünster)

Und hier noch die Informationen in Kurzform:

Location:

Halle400
An der Halle 400 1
24143 Kiel

27. April 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr
28. April 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Eintritt:

7 Euro, Glaspfand 5 Euro

22. 4. 2018: Tag des Bieres in Stoffenried

Der Tag des Bieres wird von vielen Brauereien und auch in vielen Städten und Dörfern gefeiert. Da will auch Stoffenried in der Nähe von Augsburg nicht fehlen. Daher wird am Sonntag in der Kreisheimatstube Stoffenried von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr wieder der „Tag des Bieres“ gefeiert.Landrat Hubert Hafner und Thomas Buscham vom Verein „Private Brauereien Bayern“ eröffnen die Veranstaltung um 11:30 Uhr mit Grußworten.

Neun kleine Brauereien bieten während der Veranstaltung ihre Brauspezialitäten an: Radbrauerei Gebr. Bucher in Günzburg, Schlossbrauerei Autenried, Klosterbräuhaus Ursberg, Hirschbrauerei Gaissmaier aus Leipheim, Postbräu mit Münz aus Thannhausen, Engelbrauerei aus Waldstetten, Brauerei Kolb aus Messhofen, Brauerei Biberach und die Historische Hausbrauerei der Kreisheimatstube Stoffenried.

Es geht aber nicht ausschließlich um den Genuss des Bieres, sondern auch für Unterhaltung und Information ist gesorgt:

Zweimal, um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr wird im alten Stall in einem etwa 15minütiger Film gezeigt, wie in der Kreisheimatstube auch heute noch mit historischen Geräten Bier nach traditioneller Arbeitsweie gebraut wird.

Auch eine Bierverkostung darf selbstverständlich nicht fehlen. Dazu lädt lädt Biersommelier Georg L. Bucher von der Radbrauerei Günzburg um 14:00 Uhr ein. Die Teilnehmer erfahren, wie verschiedene Biere hergestellt werden, was das Besondere an diesen Bierstilen ist und welche Speisen zu welchem Bier passen.

Eine Verlosung findet um 15:30 Uhr. Die Preise werden von den teilnehmenden Brauereien gestiftet.

Ausgeschenkt werden an diesem Tag insgesamt 20 verschiedene Biere. Damit die Gäste möglichst viele der Biere kennenlernen können, werden diese ausschließlich in 0,1-Liter-Gläsern ausgeschenkt.

Dass für eine solche Bierprobe auch eine Unterlage erforderlich ist, versteht sich von selbst. Daher ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Und auch Antialkoholiker und Kinder werden mit Kaffee und Kuchen sowie verschiedenen alkoholfreien Getränken versorgt.

20. 4. 2018: Tag der offenen Flaschen in Salzburg

Der April lässt des Bierfans Herz höherschlagen, denn am Freitag, 20. April steht in der Stiegl-Brauwelt wieder der „Tag der offenen Flaschen“ auf dem Programm.  Auch diesmal gibt es im Bierpub „Maschinenhaus“ wieder eine fachkundige Begleitung auf der Reise durch die Welt des Bieres. Gründe zum Feiern gibt es bekanntlich immer. Anstoßen können die Freunde des Gerstensaftes aber auch schon auf den bevorstehenden „Tag des Biers“, der am 23. April gefeiert wird.

Die weltweite Auswahl an Bieren ist riesig und der anhaltende Trend zu Kreativbieren lässt diese weiterhin wachsen. Am Freitag, 20. April ab 17 Uhr, lädt die Stiegl-Brauwelt zum „Tag der offenen Flaschen“ ins Maschinenhaus. Dann werden die Türen des großen Kühlschranks wieder geöffnet, um den Gästen eine Vielfalt aus nationalen und internationalen Bierspezialitäten zu bieten und sie zu einer Verkostungsreise durch die verschiedenen Länder einzuladen. Dabei können Biergenießer mehr als 30 Bierspezialitäten probieren und verkosten. Die ausgebildeten Stiegl-Biersommeliers stehen den Gästen mit ihrem umfangreichen Wissen rund um die angebotene Biervielfalt gerne zur Verfügung. Somit findet bestimmt jeder Besucher ein Bier, das seinem Geschmack entspricht. Auf dem Streifzug durch die Bierwelt mit einer eigenen Food-Pairing Station begegnet man dieses Mal u.a. „Kiesbye’s Bierkulturhaus“, dem „Leonfeldner Bier“, einem Craft Beer aus dem Mühlviertel, und dem trendigen bayrischen Bier Ronald Dump aus der Region Traunstein.

Spezialführungen

An diesem „Tag der offenen Flaschen“ gibt es gleich zwei besondere Führungen mit einem Biersommelier: Um 19 Uhr startet die Spezialführung „Pub Crawl – die Vielfalt der Ales“ und um 21 Uhr steht die Führung „Black Jack“ auf dem Programm. Natürlich ist eine Verkostung im Verkostungskeller inkludiert. Preis pro Führung und Person: 10 Euro. Anmeldung vor Ort.

Bierige Währung

Als Reisegeld dienen Bierjetons um 1 Euro pro Stück, die vor Ort erhältlich sind. Mit den Bierjetons kann man an diesem Abend aber auch am Roulette-Tisch des Casinos Salzburg sein Glück versuchen und das „Reisebudget“ für weitere genüssliche Bierverkostungen gewinnen.

Bierpub „Maschinenhaus“

Das Maschinenhaus ist der Bier-Treffpunkt: Hier kann man in zwangloser Atmosphäre ein Feierabend-Bier oder einen Biercocktail und Snacks genießen. Täglich geöffnet, von 18 bis 24 Uhr, bietet es die Möglichkeit, Biervielfalt aus der ganzen Welt zu erleben. Der großflächige Flat-TV + Beamer lädt zum Sporterlebnis in größerer Runde ein. Ob also zum gemeinsamen Fußball-Schauen, fürs entspannte Afterwork oder als Start-Location ins Salzburger Nachtleben – das Maschinenhaus der Brauwelt ist der In-Treff der Bierhauptstadt Österreichs.

Termine, Daten und Fakten
„Tag der offenen Flaschen“

20. April 2018 ab 17 Uhr im Maschinenhaus der Stiegl-Brauwelt

Wer an diesem Tag verhindert ist, der nächste Tag der offenen Flaschen findet am 9. November statt!

Stiegl-Brauwelt | Bräuhausstraße 9 (Bus-Linie 1 & 10, Station „Bräuhausstraße“)
Öffnungszeiten Gastronomie: täglich von 10:00 bis 24:00 Uhr (warme Küche von 11:00 bis 22:00 Uhr)

20. 4. – 21. 4. 2018: Meckatzer Frühlingsfest

Höchste Allgäuer Genusskultur kann viele Ausprägungen haben, doch für die Fans von Meckatzer bildet das Frühlingsfest sicherlich einen Genuss-Höhepunkt im Jahresablauf. Auch in diesem Jahr lädt Meckatzer Löwenbräu wieder zum Frühlingsfest nach Heimenkirch auf das Brauerei-Gelände. Zwei Tage lang wird hier gefeiert: mit DJ und Dirndlrock live, mit Cocktails und Bier, mit FANCLUB-Mitgliedern und solchen, die es noch werden wollen. Ein Fest, dass die kleine Wiesn in München alt aussehen lässt.

Am Freitag, den 20. April, geht es ab 21.00 Uhr (Einlass ab 20.00 Uhr und 18 Jahren) los – mit heißer 90er-Jahre Disco-Musik, aufgelegt von DJ Matze Ihring, bekannt durch Radio 7. Eine fetzige Party für alle ab 18 Jahren. Neu auf der Festfläche: die Cocktailbar mit den Original Biercocktails von Meckatzer (Eintritt 7 Euro, für FANCLUB-Mitglieder 5 Euro, Eintrittsbänder im Vorverkauf in der Brauerei jeweils 2 Euro günstiger).

Am Samstag, den 21. April, von 13.00 bis 17.30 Uhr (Einlass ab 12.00 Uhr und 16 Jahren) steigt das legendäre Fanclub-Fest für Mitglieder. Und wer noch kein Mitglied ist, kann es dort werden. Entweder über die FANS-werben-FANS-Aktion: Für jedes Neu-Mitglied, das geworben wird, erhält der treue Meckatzer-Fan zwei Biermarken und eine kleine Überraschung. Auch direkt bei der Veranstaltung kann jeder Fan werden: Einfach zum Eintritt den Jahresbeitrag von € 17,38 zahlen. Damit die Stimmung an diesem Nachmittag so richtig kocht, spielen HINDERVIER – die alten Jungen Staufner – auf.

Die Meckatzer Fanclub-Mitglieder können dieses Jahr tolle Preise gewinnen:

6 x 10 Personen sind zum Meckatzer-BBQ am 28. Juli, 18.00 Uhr eingeladen. Das Grillfest findet bei schönem Wetter im Meckatzer Biergarten, bei Regen im Pavillon statt.

3 x 6 Personen dürfen am 8. September 2018 mit dem XXL-Wiesnboot-Partyschiff ab Friedrichshafen über den Bodensee schippern. Getränke und Musik der Partyband HAUTNAH inklusive.

1 x 6 Personen werden am 27. Oktober 2018 in der VIP-Lounge der bigBOX in Kempten den Sensationserfolg Herbert Pixner hören und erleben, sowie ein leckeres Abendessen genießen.

Als Genuss-Preis gibt es 10 x 1 Kiste Bier, die Sorte ganz nach Geschmack und Wunsch.

Dirndlrock & Partywahnsinn mit den Albkrachern heißt es später am Samstag, den 21. April, ab 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr und 18 Jahren). Eine Front-Frau und sieben Mann sorgen für Festzeltgaudi, mit Volksmusik, Charthits und Rockklassikern in ganz eigener musikalisch-explosiver Mischung. Richtig abtanzen ist vorprogrammiert, auch auf Tischen und Bänken. Diese kann man vorab für jeweils 8 Personen reservieren. Im Vorverkauf kostet der Tisch für 8 Personen mit Begrüßungsbier 64 Euro, für Fanclub-Mitglieder 54 Euro. An der Abendkasse kostet der Eintritt 8 Euro bzw. für Fans 7 Euro.

Für das leibliche Wohl an beiden Tagen ist bestens gesorgt – und natürlich auch für die frisch eingeschenkten Meckatzer Biere, allen voran das Weiss-Gold.

Reservierungen und Kartenvorverkauf in Meckatz direkt am Empfang, telefonisch unter 08381 5040 oder per Mail info@meckatzer.de

22. 4. 2018: Bierfest in Fürstenwalde

Die Brandenburger Bierbrauer setzen zur Vermarktung ihrer Produkte verstärkt auf Zusammenarbeit. 20 Kleinbrauer haben sich zum Verein „Brandenburger Brauereistraße“ zusammengeschlossen. „Wir wollen unsere Besucher von der Qualität der Brandenburger Biere überzeugen“, sagt Christian Fox von der Interessenvertretung gegenüber der Deutschen Presseagentur. Eine Kostprobe gibt es am 22. April beim Bier-Straßenfest in Fürstenwalde. Vor Ort wird auch die aktuelle Brandenburger Bierkönigin, Anne Mulinski, eine Fürstenwalderin sein. Die RHB Rathausbrauerei GmbH wird bei diesem Anlass um 11:00 Uhr ihren Maibock anstechen, der nach eigener Rezeptur entstanden ist. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und für den Nachwuchs wird es ein Kinderprogramm geben. Ausgerichtet wird das Fest von den Fürstenwalder Brau-Freunden, der Rathausbrauerei sowie dem Oldtimerclub „Die Legende e. V.“.

FOODprint: Jetzt Essen ohne Gentechnik sichern!

Diese Pressemitteilung hat zwar nur bedingt mit Bier zu tun, aber ich meine, dass dieses Thema uns alle angeht und die Initiative es absolut wert ist, unterstützt zu werden.

Wer weiterhin wissen will, ob gentechnisch veränderte Lebensmittel auf seinem Teller landen, sollte jetzt handeln: Bis 30. April 2018 noch läuft die Initiative „FOODprint – Ich stehe auf Essen ohne Gentechnik“. Bereits über 100.000 Menschen haben mit ihren Händen, Füßen oder ihrer Unterschrift on- und offline ein unmissverständliches Zeichen zur Sicherung von genfreiem Essen und Saatgut gesetzt. „Machen auch Sie jetzt mit, damit wir gegenüber der Politik mit noch mehr Nachdruck unsere Forderungen nach gesetzlichen Regelungen für die neuen Gentechnik-Verfahren vertreten können“, ruft Joseph Wilhelm, „FOODprint“-Initiator und Gründer von Rapunzel Naturkost, im Endspurt zur Beteiligung auf. Dies geht online unter https://www.change.org oder „analog“ auf Unterschriftenlisten in vielen Läden des deutschen Naturkost-Fachhandels.

Aktuell drängen so genannte neue Gentechnikverfahren ohne gesetzliche Regelung auf den Markt. Die Wahlfreiheit und die gentechnikfreie Zukunft unserer Bio-Lebensmittel stehen somit auf dem Spiel. Darum hat der Bio-Pionier mit 30 Partnern aus der Bio-Branche im September 2017 „FOODprint“ gestartet – um mit Händen und Füßen abzustimmen für eine gentechnikfreie Welt.

Dieses Leitmotiv der Initiative ist wörtlich zu nehmen. Neben den Unterschriften hat das Bündnis auf der Weltleitmesse, der Biofach in Nürnberg, dem Rapunzel Eine Welt Festival im Allgäu sowie auf den Bio-Regionalmessen Süd und Nord auch 2.000 echte Fuß- und Handabdrücke gesammelt. Das ergibt eindrucksvolle 400 Meter bunte Stoffbahnen – für Vielfalt statt Einfalt! Damit möchten die „FOODprint“-Beteiligten bei der Übergabe der Unterschriften an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner besonders viel Aufmerksamkeit auf das Thema lenken. Darüber hinaus organisiert Rapunzel Naturkost am 17. Oktober 2018 ein Gentechnik-Forum mit Workshops und Vorträgen für alle Interessierten (Anmeldung und mehr Informationen unter www.rapunzel.de/gentechnik-forum), um das Thema weiter zu verfolgen.

„FOODprint“ als unmissverständlicher Appell an die Politik

Jeweils die Hälfte der bis heute gesammelten Stimmen ging über die Online-Petition und die analogen Unterschriften-Listen ein, die in zahlreichen Geschäften des deutschen Naturkost-Fachhandels ausliegen. Damit kommt ein besonders starkes Veto gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel direkt aus den Bio-Läden. „Wir bedanken uns bei unseren Partnern für diese großartige Unterstützung“, so Joseph Wilhelm. „Die Initiative zeigt das massive Misstrauen der Gesellschaft gegenüber den internationalen Agrarkonzernen und, dass Menschen in unserem Land gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen. Gleichzeitig ist „FOODprint“ ein Appell an die Politik, Genome Editing als gentechnisches Verfahren einzustufen und das bestehende EU-Verbot für gentechnisch veränderte Produkte nicht anzutasten“.

Kein Einsatz (neuer) Gentechnikverfahren ohne Kennzeichnung

Rapunzel rief die Initiative „FOODprint“ ins Leben, da zu befürchten ist, dass mit den neuen Gentechnikverfahren (Genome Editing) die bestehenden Gesetze zur Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel unterwandert werden. Obwohl dieses Verfahren unter die gesetzliche EU-Definition von Gentechnik fällt, wird die Methode gegenwärtig nicht als gentechnisches Verfahren mit entsprechender Zulassungs- und Risikoprüfung behandelt. Das hat zur Folge, dass pflanzliche Nahrungsmittel und Saatgut, in deren Erbgut Wissenschaftler über Verfahren der neuen Gentechnik eingegriffen haben, nicht gekennzeichnet werden müssen. Sie können damit unerkannt auf unsere Teller und in die Umwelt gelangen.

Eine zentrale Forderung der Initiative ist daher, alle neuen Gentechnikmethoden ausnahmslos als gentechnische Verfahren einzustufen, da sie alle direkt ins Erbgut eingreifen. Darüber hinaus sprechen sich die „FOODprint“-UnterstützerInnen für eine eindeutige gesetzliche Regelung der neuen Gentechnik-Verfahren aus und fordern die Vertreter aus Politik und Wissenschaft dazu auf, die gentechnikfreie Pflanzenzüchtung und Saatgutproduktion gleichwertig zu fördern.

Weitere Informationen, die Online-Petition und den Download der Unterschriftenliste finden Sie unter www.rapunzel.de/foodprint

Am 23. April feiert Bayern den „Tag des Bayerischen Bieres“

Hier eine Pressemeldung des Bayerischen Brauerbundes:

Der „Tag des Bayerischen Bieres“ erinnert jedes Jahr an den Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am Georgi-Tag, dem 23. April 1516, in Ingolstadt erließen. Bis heute sind Wasser, Malz, Hopfen und Hefe die einzigen Rohstoffe, die für die Bierherstellung in Bayern verwendet werden.

Das Reinheitsgebot ist natürlich auch ein Qualitätsversprechen der Brauer und neben der einzigartigen Biervielfalt, der mittelständischen Struktur der Braubranche und der langen Tradition die tragende Säule des weltweit guten Rufes von Bayerischem Bier.

Der Bierbrunnen sprudelt mit drei verschiedenen Sorten

Braumeister lassen sich anlässlich des Geburtstags gerne über die Schulter schauen und bieten Braukurse oder einen „Tag der offenen Brauerei“ an. Oft werden auch Brauereijubiläen oder Feierlichkeiten auf diesen Tag gelegt oder wie am Münchner Bierbrunnen einfach mit Freunden und Liebhabern des Bayerischen Nationalgetränks kräftig gefeiert. Am Montag, dem 23. April 2018 ab 11:00 Uhr eröffnen die amtierende Bayerische Bierkönigin Lena Hochstraßer, die Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier und Staatsministerin a.D. Ulrike Scharf zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Georg Schneider den Bierausschank aus dem Bierbrunnen.

Viele Geburtstagsfeiern haben sich mittlerweile fest etabliert und bei den „Stammgästen“ Kultstatus. Wie beispielsweise das Fest der Freisinger Brauereien auf dem Marienplatz, die Eröffnung der Bayerischen Bierwoche in Eichstätt, das historische Schauspiel zum Erlass des Reinheitsgebotes in Ingolstadt oder das Brauereifest auf dem Regensburger Heidplatz. Aber auch am Wochenende finden bayernweit viele Veranstaltungen rund um das Nationalgetränk der Bayern statt und mancherorts dauern die Feste bis zum offiziellen Maibockanstich am 1. Mai.

Wer soll Bayerns nächste Bierkönigin werden?

Bereits am 3. Mai 2018 entscheidet sich auf einer glamourösen Wahl-Gala, wer Bayerns nächste Bierkönigin sein wird. Auch Ihre Stimme zählt, denn ein Drittel der Entscheidung wird über ein Online-Voting entschieden. Stimmen Sie noch bis zum 25. April 2018 ab unter www.bayerisches-bier.de

Karten für die Wahl-Gala gibt es bei www.muenchenticket.de.

Tongerlo Lux

Jetzt steht das Tongerlo Lux vor mir. Die Brouwerij Haacht aus dem belgischen Boortmeerbeek war in der Craft Beer-Arena auf der Internorga in Hamburg vertreten und der Brauer hat mir unter anderem auch dieses Bier mitgegeben. Es handelt sich um ein helles Abteibier, also um ein Bier, das nach einem alten Klosterrezept in einer Vertragsbrauerei gebraut wurde. Wie so viele belgische Biere wurde auch das Tongerlo Lux einer zweiten Gärung in der Flasche unterzogen.

Das Bier strahlt intensiv leuchtend golden. Ich sehe viel agile Kohlensäure und es bildet sich überdurchschnittlich viel gemischtporiger Schau, der nur langsam in sich zusammenfällt.

Das Aroma ist malzbetont, leicht süßlich nach Trockenfrüchten und würzig. Bereits im Aroma kommen auch die 6 Volumenprozent Alkohol durch, was aber den guten Eindruck nicht trübt.

Der Antrunk ist recht süß und intensiv. Die feinperlige Kohlensäure sorgt für eine ordentliche Frische. Schnell kommt ein gut dosiertes freundliches Bitter dazu. Insgesamt ist das Bier süffig und der Alkohol ist auf der Zunge gut versteckt. Der Abgang ist dann überraschend mild und er klingt durchschnittlich lange nach.

Das Tongerlo Lux ist ein gutes belgisches Allroundbier.

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Haacht
Provinciesteenweg 28
3190 Boortmeerbeek
Belgien
www.tongerlo.be

27. 4. 2018: Maibockanstich im Brauerei-Gasthof Kundmüller

Am Freitag, den 27. April um 11:00 Uhr ist es wieder soweit: im Brauerei-Gasthof Kundmüller wird der Maibock mit Weiherer Bock, Weizenbock und Rauchbock angestochen. Für die musikalische Unterhaltung gibt es fränkische Stimmungsmusik von und mit Karin. Selbstverständlich ist mit Hausmacher Leberkäs, Brauhausschnitzel und Bierhax’n auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Location:

Brauerei-Gasthof Kundmüller
Weiher 13
96191 Viereth-Trunstadt