Nur noch zwei Tage sind es bis zum Brauerei-Fest im Lustgarten in Plankstadt. Das Sommer-und-Genuss-Fest startet am Freitagabend um 18 Uhr mit dem mittlerweile vierten Craft Beer Tapday Rhein-Neckar. Weil es immer mehr Liebhaber der besonderen Biere gibt, hat die Braumanufaktur das nordbadische Craft Beer-Eldorado auf zwei Tage ausgedehnt. Interessante Brauereien aus der Region und ganz Deutschland bringen ihre Bierspezialitäten mit, Welde bietet neben den hauseigenen Craft Bieren eine kleine Menge einer exklusiven Holzfassrarität an. Für kulinarische Grundlagen sorgen erneut verschiedene Foodtrucks und die Lustgartenküche. Auf der Bühne stehen Live-Bands, die Musik von Pop und Rock über New Orleans Brass bis Samba performen. Am Samstag und Sonntag bietet die WeldeBierwelt Verkostungen und Brauereiführungen an, die kleinen Besucher haben Spaß als Fassbrause-Forscher, beim Mitmachzirkus Paletti und Hüpfburgen. Der Eintritt zum Fest ist wie immer frei.
Eröffnet wird das Fest am Freitagabend um 18 Uhr mit dem vierten Craft Beer Tapday, bei dem verschiedene Brauereien aus Nah und Fern ihre Spezialitäten zur Verkostung präsentieren. Die Brauer sind höchstpersönlich anwesend, schenken die Biere aus und stehen Rede und Antwort rund um ihre Kreationen. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder interessante Craft Beer Brauereien aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und Kanada zu Gast“, berichtet Braumeister Stephan Dück. Er selbst hat mit seinem Team eine besondere holzfassgereifte Köstlichkeit vorbereitet. „Bei der letzten Holzfasslieferung war ein Single Malt Fass von der schottischen Insel Islay dabei. Das musste ich einfach für eine kleine Sonderedition Bockbier nutzen, um das herrlich torfige Aroma exklusiv mit der malzigen Süße des Bieres zu verbinden“, berichtet der Braukünstler. Er freue sich auf BRLO und Lennys Artisanal Ales aus Berlin, auf Tilmans Biere aus München und auf die Biere der lokalen Freunde wie dem Mannheimer „Taproom“, Hopfenstopfer aus Bad Rappenau und der Eppinger Palmbräu. Gespannt ist er auch auf die Spezialitäten von Next Level Brewing aus Wien und Steamworks aus Vancouver. Natürlich gibt es auch am Sonntag Craft Beer, dann aber nur noch das von Welde. Für Craft Beer Enthusiasten und Bier-Interessierte ist der Craft Beer Tapday Rhein-Neckar in Plankstadt immer wieder eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Bierstile von Welde und den Gast-Brauereien kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre mit den Brauern zu sprechen.
Welde No1 Slow Beer Pils: Zum Fest im neuen Design
Rechtzeitig zum WeldeFest zeigt sich das Welde No1 Slow Beer Pils der Braumanufaktur im neuen Design. Die Braumanufaktur Welde wurde bereits 2015 mit dem Slow Brewing Siegel für exzellente Produktion und herausragende Bierqualität ausgezeichnet. Eine besondere Zertifizierung erhielt nun das Welde No1 Pils aus Plankstadt: das Slow Brewing Institut zertifizierte es als „Slow Beer“. „Darauf sind wir echt stolz, denn der Weg zur Auszeichnung war lang und steil – aber auch gut und richtig“, erklärt Braumeister Stephan Dück. Deshalb dürfe sich das Bier ab sofort und mit Fug und Recht „Welde No1 Slow Beer Pils“ nennen. „Das Bierrezept selbst haben wir nicht angetastet, unser No1 wird nach wie vor aus besten Rohstoffen gebraut und darf in aller Ruhe sechs Wochen kältereifen“, so Dück weiter.
Unterstützt wird die Anpassung des Markennamens durch ein neues Erscheinungsbild – das bekannte silbrig glänzende Etikett ist einem aus weißen, umweltfreundlichen nicht metallbedampftem Papier mit plakativem, schwarzem Schriftbild gewichen. Die Änderung des Namenszusatzes erfolge auch und vor allem deshalb, weil die Brauerei sich mit dem Begriff Premium nicht mehr identifizieren könne. Premium sei mittlerweile weit davon entfernt, Garant für geprüft beste Qualität zu sein. Es sei im Gegensatz zum Slow Brewing Siegel kein echtes Qualitätssiegel und keine offizielle Bewertung durch eine neutrale Instanz, erklärt Welde-Chef Hans Spielmann. „Slow Beer ist das ECHTE Premium!“, konstatiert Spielmann.
Was ist Slow Brewing?
Das Slow Brewing Institut mit Sitz in Freising ist das konsequenteste Gütesiegel am internationalen Biermarkt. Es bewertet Bier und Brauerei. Nicht nur der konstant herausragende Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt der strengen Kontrolle durch die unabhängigen Experten des Slow Brewing Instituts. Diese Kontrollen werden regelmäßig und in kurzen Intervallen durchgeführt.
Einer strengen Prüfung unterzogen werden Produktionsqualität und Geschmack, eingesetzte Rohstoffe, Unternehmensführung und -kultur. Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Experten. Das harte, unabhängige Audit erfolgt durch technisch fundierte Prüfverfahren.
Weitere Infoszum Slow Brewing Institut finden Sie unter www.slow-brewing.com.
Essen & Trinken
Pils, Hefeweizen und weitere Welde-Biere gibt es vom Fass und aus der Flasche im Lustgartenausschank und an den vielen weiteren Getränkeständen, die der Lustgarten-Wirt betreibt. Eine Auswahl an alkoholfreien Bieren, Fassbrause und anderen Getränken rundet das Getränkeangebot ab. Da Cocktails und legale Muntermacher auch auf einem Brauereifest nicht fehlen sollen, offeriert Luciano Gastro außerdem Caipi & Co. und Kaffeespezialitäten an einem Stand in Bühnennähe.
Was sich bewährt hat kommt gern wieder: an allen Festtagen beziehen neben Leckereien aus der Lustgartenküche verschiedene Foodtrucks in der Sudhausstraße Stellung und bieten ihre Snacks an. Passend zu den unterschiedlichen Bieren haben die Foodtrucker eine kleine, aber feine Auswahl an Gerichten mit und ohne Fleisch dabei. Zubereitet wird alles direkt vor den Augen der Genießer. Von verschiedenen Burgervariationen, Tacos und Burritos über Maultaschen und Currys aus Sri Lanka reicht die Speisekarte. Auch die Klassiker Gyros und Döner fehlen nicht.
Beim gemütlichen Zusammensitzen und dem Genuss von Craft Beer mit Burger oder einem gepflegten Pils zum Chicken-Curry darf die Musik nicht fehlen. Der Freitagabend wird eröffnet von „Coulord Rain“, gefolgt von der mitreißenden „Night Live Band“. Die drei Jungs von „Coulord Rain“ stehen auf handgemachter Musik und bringen ab 18 Uhr Coversongs aus Pop, Rock, Schlager und Country und eigene Songs zu Gehör. „The Night Live Band“ will ab 20.30 Uhr den Lustgarten mit Partyhits aus den letzten Jahrzehnten, Rock, Soul und Funk zum Kochen bringen.
Samstag: Touren, Kinderspaß, Genuss und Musik
Am Samstag öffnet das Festgelände in Plankstadt um 15 Uhr. Das Team von Luciano Gastro bietet Flammkuchen, Bratwurst und Co. in der WeldeLustgarten-Küche an und sorgt für kühle Getränke. Burgervariationen, mexikanische Taccos, gewürzbetonte Currys mit Basmatireis und Maultaschenspezialitäten stehen in den Foodtrucks in der Sudhausstraße bereit. Die WeldeBierwelt öffnet ihr Tore für Brauereiführungen. Am Craft Beer Stand können Bierspezialitäten von verschiedenen Brauereien kennengelernt und verkostet werden.
Ein besonderes Highlight werden die Craft Beer Verkostungen samstags und sonntags in der WeldeBierwelt sein. Braumeister Stephan Dück widmet sich „holzfassgereiften Bieren“, mit Biersommelier Max Spielmann kommt Schokolade von der Manufaktur Chocami aus Heidelberg als Begleiter zum Craft Beer ins genussvolle Spiel. Malte Brusermann, ebenfalls frischgebackener Biersommelier, verbindet Craft Beer mit dem Eis vom Altlußheimer Eiscafé Negri. Welche Aromen sich bei „Craft Beer & Käse“ entfalten, weiß Käsepapst Lothar Müller aus Hockenheim am allerbesten. Am Samstagabend um 20.30 Uhr stellt die Biersommeliére und Bierbloggerin Mareike Hasenbeck Deutschlands ungewöhnlichste Biere vor. Die Bierexpertin aus München schreibt den renommierten Bierblog „feinerhopfen.com“ und ist zu Gast beim WeldeFest 2017. Die Verkostungen finden im Zwickelkeller der Braumanufaktur statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr Informationen und Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht, im Vorverkauf auf www.welde.de/WeldeWelt. Mögliche Restbestände können beim Fest direkt im Eingangsbereich der WeldeBierwelt erworben werden.
Die kleinen Besucher lädt die WeldeBierwelt zur betreuten Fassbrause-Forschungsreise ein und der Mitmachzirkus Paletti baut seine Zirkusarena auf. Jonglieren, Seiltanz und mehr aus der Welt der Artisten selber ausprobieren – das geht unter fachkundiger Anleitung bei dem Zirkus aus Mannheim. Wer sich zwischendurch richtig doll auspowern möchte, kann nach Herzenslust in einer der beiden Hüpfburgen toben. Für durstige Kinderkehlen haben die Getränkestationen alkoholfreie Getränke wie Säfte, Mineralwasser und Fassbrause im Sortiment.
Der Wetterbericht sagt einen lauen Sommerabend mit 25° C voraus. Er beginnt um 18 Uhr mit „Soul on“. Die Jungs um Bandleader Steven Neuhaus bringen beim Fest ihre Songs unplugged auf die Bühne. Rap und Soul verbinden sich mit rockigen Singer/Songwriter-Lyrics, rheinhessisches Herz mit New Yorker Visionen, fertig ist dynamisches Crossover.
Anschließend greift Fatma Tezegül zum Mikro und wird mit ihren Entertainer-Qualitäten, ihrer kraftvollen, tiefen und warmen Stimme und mit ihrer Band „Fatma2Soul“ ordentlich einheizen. Jemand schrieb einmal über die Band: „Eine explosive Mischung aus Professionalität und wahrer Spielfreude“ – und hatte recht damit.
Genuss, Spiel und Spaß auch am Sonntag
Schön und gemütlich soll der WeldeFest-Sonntag anfangen. Ab 11 Uhr stehen Stände und Foodtrucks für kulinarische und bierige Genüsse bereit, in der Craft Beer Area warten aromenreiche Spezialbiere von Welde auf Bier-Entdecker. Die WeldeBierwelt ist geöffnet und bietet erneut Touren und Verkostungen an. Der Mitmachzirkus Paletti wird mit dem angrenzenden Hüpfburg-Areal Tummelplatz für Zirkuskinder und Springmäuse. In der WeldeBierwelt gehen Fassbrause-Forscher auf Expedition.
Passend zum entspannten Frühschoppen spielt „Brass2Go“ auf: das sind sieben StudentInnen und AbsolventInnen der Musikhochschule Mannheim, die eine Brass Band im Stil der New Orleans Brass Band Tradition auf die Beine gestellt haben. Gekleidet in knallrote Anzüge, spazieren sie mit Susafon, Trompeten, Posaunen und Schlagzeug über das Festgelände und verbreiten mit richtig viel Spaß gute Laune zum Mitsingen.
Den Nachmittag läuten Marco und Dario aus Hockenheim ein. Mit ihrer Band „Used“ lassen sie den unbeschwerten Sixties Sound neu aufleben und präsentieren neben ihren eigenen Kompositionen auch Songs von Ray Davies, Paul McCartney und vielen anderen. Die Zwillinge sind schon in Kindertagen der Musik verfallen und studierten beide an der Popakademie in Mannheim.
Zum Abschluss entführen die Musiker von „Havana Coastline“ die Gäste mit einer bunten Show in die Karibik. Die Band bringt die klassischen Musikstile Soca, Calypso und Reggae aus Trinidad und Tobago auf die Bühne und die Gäste zum Tanzen.
Danach kann, wer möchte, den Rest des Sonntagabend im Lustgarten ganz entspannt bei bestem Bier von hier und Snacks aus der Lustgartenküche ausklingen lassen und sich auf das WeldeFest 2018 freuen – das vielleicht beste Fest des Sommers im Rhein-Neckar-Delta.
Mit alkoholfreien Bieren tun sich die Craft Beer-Brauer ziemlich schwer. Das verwundert mich nicht allzu sehr, fehlt den alkoholfreien Bieren schließlich mit dem Alkohol ein wichtiger Geschmacksträger. Inzwischen gibt es mit dem Riegele IPA Liberis 2+3 ein weiteres alkoholfreies IPA, das jetzt vor mir steht. Da Riegele erst kürzlich beim Meiningers International Craft Beer Award als Craft-Brauer des Jahres national ausgezeichnet wurde, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei um ein wirklich gutes Bier handelt. Dies gilt umso mehr, wenn wir uns vor Augen halten, dass das Liberia 2+3 beim gleichen Wettbewerb die Silbermedaille errungen hat.
Lange Zeit trauten sich die großen Brauereien nicht an das Kellerbier ran. Die Biere wurden alle gefiltert, teilweise wohl, weil die Biertrinker an klare Biere gewohnt waren. Außerdem verliert das Bier durch das Entfernen der Trubstoffe bis zu einem bestimmten Grad auch Fehlgeschmäcker. Auf der anderen Seite machen die Hefe sowie die anderen Trubstoffe das Bier vollmundiger und geschmackvoller, was vermutlich die steigende Beliebtheit der Kellerbiere, in Süddeutschland meist als Zwickl oder Zwickel bezeichnet begründet. In den letzten Jahren wurden die hefetrüben Biere immer beliebter und so versuchen sich nun auch die großen Brauereien daran. So auch die Brauerei in Flensburg, deren Kellerbier ich jetzt vor mir stehen habe.
Rund eineinhalb Jahre dauerte die Produktentwicklung des neuen Aperitifs. Der Anspruch war es, ein völlig neuartiges Getränk herzustellen, in dem sich die herbe Note von Bier und die fruchtige Frische von Wein geschmacklich ergänzen und miteinander eine sensorisch ausgewogene Beziehung eingehen. Die erste Idee galt der Suche nach einem geeigneten Bier und einem korrespondierenden Wein, was selbst für die beiden versierten Sensorikerinnen Alixe Winter und Katharina Ganter-Fraschetti eine längere Probephase mit zahlreichen Versuchen bedeutete. Denn es gestaltete sich nicht so einfach, eine Bier-Wein Kombination zu finden, bei der nicht ein Getränk geschmacklich dominierte. Im Anschluss daran folgte eine intensive und herausfordernde Arbeit im Keller. In dieser Zeit kreierten die Kellermeister unter der Leitung von Jörg Wiedemann aus den beiden Basiszutaten, badischer Traubenmost und Freiburger Bierwürze, den wohlschmeckenden, in der Geschmacksrichtung von den beiden Sensorikerinnen definierten Aperitif WIER. Die gemeinsame Vergärung der beiden Zutaten brachte schließlich das überzeugende Ergebnis.
Auf den ersten Blick erscheinen Postkarten aus dem Urlaub irgendwie altbacken. Dabei haben wir uns darüber früher immer gefreut. Eine SMS mit Urlaubsgrüßen kann die Postkarte nicht ersetzen. Aber vielleicht ein Karton mit Bier, dessen Etiketten einen Urlaubsgruß enthalten. Diese Möglichkeit bietet die Klosterbrauerei in Neuzelle. Machen Sie Familie und Freunden doch mal so eine Freude. Es ist ganz einfach.

Miesbach ist eine im Mittelalter gegründete Kleinstadt in Oberbayern – ein Ort, wie ihn sich die Touristen wünschen. Im Dreieck Tegernsee, Schliersee und Wendelstein gelegen bietet der Ort enge, verwinkelte Gassen, einen schönen Marktplatz mit prächtigem Maibaum und die berühmte bayerische Gemütlichkeit. Auch die „Miesbacher Tracht“ wird bis heute aus Tradition und Verbundenheit zur Heimat getragen. Und genau aus dieser Bilderbuchidylle stammt das Weißbier, das jetzt vor mir steht, die Helle Weiße aus der Brauerei Hopf. Dass es auch in Kleinstädten und sogar Dörfern in Oberbayern ein eigenes Bier gibt, ist ja eigentlich nichts Besonderes. Aber eines hebt die Brauerei Hopf doch auch der Masse der Brauereien heraus: während es andernorts ein mehr oder weniger umfangreiches Standardsortiment an Bieren gibt, das durch eine saisonale Spezialität ergänzt wird, braut man in Miesbach sogar fünf saisonale Biere: die Spezial Weiße, den Weißen Bock, die Buospacher Bockfotzn, die Sauberne Schixs und das Bluat vo da Gams. Eintönig kann das Bier dort also nicht werden.
Jetzt steht ein Schwarzbier aus Ostwestfalen für mir. Diese Gegend ist für Nordrhein-Westfalen ungefähr das, was Franken für Bayern ist. Hier wie dort gibt es viele kleine Brauereien, die kein 08/15-Bier brauen, sondern deren Produkte Charakter haben. Die Biere schmecken nicht jedem und das wollen sie auch nicht, sondern hier findet jeder sein unverwechselbares Bier. Die Bierspezialität, die jetzt vor mir steht, hat die Brauerei nach eigenen Angaben im Jahr 2009 auf der Grundlage eines alten Rezepts neu entwickelt. Jetzt will ich „Dat Schwatte“ von der Brauerei Liebhart’s aus Detmold verkosten.
Herrenhausen ist ein Stadtteil im Norden der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Bekannt ist Herrenhausen durch die Herrenhäuser Gärten, die bereits seit dem 18. Jahrhundert die Menschen anziehen. Aber dort gibt es auch die Privatbrauerei Herrenhausen, aus der das Weizenbier stammt, das jetzt vor mir steht.
Austria’s finest beer – mit diesem selbstbewussten Spruch bewirbt die Brauerei Gösser aus der Steiermark ihr Lager-Bier. Bereits bevor ich die Flasche öffne sehe ich diese Werbeaussage bereits kritisch. Wenn ein halber Liter Bier weniger als einen Euro kostet, dann würde mich ein hervorragendes Bier schon erstaunen. Aber ich habe bei meinen Verkostungen bereits so manche Überraschung erlebt, also geben wir dem Bier doch einfach eine faire Chance.