Heute will ich mir mal ein Exportbier aus Franken ansehen, das Aktien Original 1857. Da es die Franken bekanntlich verstehen, ein gutes Bier zu brauen und Brauerei aus Bayreuth auch ohne Hopfenextrakt auskommt, sind meine Erwartungen doch recht hoch gesteckt. Aber sehen wir uns das Bier einfach einmal an.
Intensiv goldgelb und mit lebhafter Kohlensäure steht das Bier im Glas, darüber ein feinporiger, fast cremiger, reinweißer Schaum, der allerdings nicht allzu lange erhalten bleibt. Trotzdem ist die Optik schon recht ansprechend.
Das Aroma ist malzig, dazu kommen fruchtige Noten, die ich aber nicht genauer definieren kann.
Dem recht süßen Antrunk folgt eine gut abgestimmte Bitternote, eigentlich so, wie ich es von einem guten Exportbier erwarte. Es ist süffig und macht einen frischen Eindruck. Der bittere Abgang bleibt recht lang erhalten. Das ist kein Spitzenbier, aber für den Genuss in einer gemütlichen Runde genau das richtige. Nebenbei bemerkt gefällt dieses Bier selbst einem norddeutschen Pilstrinker.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
5,3 % Vol.
Brauerei:
Bayreuther Bierbrauerei AG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
http://www.bayreuther-bier.de
Nun steht mal wieder ein Bier aus Franken vor mir, ein Indian Pale Ale von den Rhönpiraten. Da das Etikett keine weiteren Informationen enthält, werde ich sofort mit dem Verkosten beginnen.
Heute steht mal eine echte regionale Spezialität vor mir, ein dunkles Rauchweizen aus Bamberg. Rauchbiere sind bekanntlich eine Spezialität aus Bamberg, und wenn sie nicht zu rauchig sind, ist der Rauchgeschmack eine interessante Alternative. Das Aecht Schlenkerla Rauchbier hat aber noch eine Besonderheit: die Brauerei Heller, aus der dieses Bier stammt, malzt das Gerstenmalz selber und kann daher frei über die Intensität des Rauchgeschmacks bestimmen. Aber beginnen wir doch einfach mit dem Test des Bieres
Nun steht mal wieder ein Bier aus Franken vor mir. Es stammt aus der recht neuen Kleinbrauerei Rhönpiraten aus Ostheim. Das Spezial ist ein untergäriges Vollbier. Da die Etiketten nichts hergeben werde ich mir gleich das erste Glas einschenken.
Jetzt steht mal wieder ein Bier aus Bayern vor mir. Die Flasche fiel mir bereits im Regal auf. Das Bier stammt aus dem Hofbräuhaus in München, bekannt eher für Massenbiere. Die Gestaltung des Etiketts erinnerte mich aber doch sehr an Etiketten von Craft-Bieren. Warum auch nicht? Auch Maisel, ebenfalls eher bekannt für Massenbiere, bringt mit seiner Serie „Maisels and Friends“ einige Biere auf den Markt, die weder in Geschmack noch im Preis den Massen gefallen wollen. Also musste ich den fünffach gehopften Hallodri einfach mitnehmen. Nun muss ich aber zugeben, dass ich mich im Geschäft von der Gestaltung der Etiketten sowie von der Prosa darauf täuschen lassen habe. Das fiel mir erst zu Hause auf. Fünffach gehopft bedeutet nicht, dass es sich um eine ausgeklügelte Mischung von fünf Hopfensorten handelt, sondern es bedeutet lediglich, dass der Hopfen in fünf Portionen nacheinander zugegeben wurde. Und bei der Heißhopfung geht durch das Kochen zumindest ein Teil der Aromen des Hopfens verloren. Aber immerhin wurde kein Hopfenextrakt verwendet. Ich bin vor dem Einschenken des Bieres also schon etwas kritisch. Aber genug der Vorrede, beginne ich mit dem Testen.
Nun teste ich mal wieder ein Craft-Bier aus dem Riedenburger Brauhaus in Bayern, das Emmer-Bier. Emmer, auch Zweikorn genannt, ist ein Vorgänger des Weizens. Er ist, zusammen mit Einkorn, eine der ältesten kultivierten Getreidearten. Diese Weizenart mit lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen wird heute in Europa kaum noch angebaut. Heute baut die Riedenburger Brauerei den Emmer im Rahmen eines Programms zum Erhalt historischer Getreidearten wieder an.
Nun steht wieder einmal ein Bier aus Bayern vor mir, das Kloster Scheyern Export Dunkel. Der letzte Test eines Bieres dieser Brauerei ist bereits einige Monate her und damals stand auf der Flasche, dass das Bier im Auftrag und unter Kontrolle des Klosters in der Brauerei Tucher gebraut wird. Auf der Website schreibt das Kloster nach wie vor, dass seit 2006 das Bier wieder im Kloster gebraut wird. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mitte Dezember letzten Jahres habe ich im Kloster per Mail nachgefragt, was denn nun stimmt. Leider hat das Kloster bis heute nicht geantwortet und es wird wohl auch keine Antwort mehr kommen. Aber egal. Beginnen wir mit dem Biertest.
Nun steht ein Bier aus der Riegele BierManufaktur vor mir. Es verspricht auf dem vorderen Etikett ein „Kräftiges Vergnügen“. Da mir die anderen Biere von Riegele gut gefallen haben ist meine Erwartung entsprechend hoch.
