Archiv der Kategorie: Craft Beer

Bench Citra Grove

Bench Brewing ist in Beamsville beheimatet, dem Weinland von Ontario, und stellt einige faszinierende Biere her. Die Brauerei sieht sich in der Tradition der Saison-Biere aus Belgien und verbindet diese Tradition mit der lokalen Weinbautradition der Region Niagara. Dort bietet das fruchtbare Ökosystem des Landes ein einzigartiges Klima für dieses Bier, genau wie für Wein.

Strohgelb und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große gemischtporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Düfte nach Orangen, Melonen, Karamell und Blumen steigen mir in die Nase, dazu kräftige saure Noten. Mich begeistert die wahnsinnige Fruchtigkeit dieses Biers.

Der Antrunk ist trocken und durch die reichlich vorhandene Kohlensäure frisch und spritzig. Diese Frische unterscheidet das Citra Grove von Bench von den meisten anderen Sauerbieren. Zitrusfrüchte und reife Bananen sind der vorherrschende Geschmack. Dabei verhält sich die Säure recht diskret und drängt sich nicht so in den Vordergrund wie bei einem Lambic aus dem Raum Brüssel. Im Gegenteil – das Citra Grove ist erfrischend und schlank. Im Abgang lässt die Fruchtigkeit langsam nach.

Ich kann mir kaum ein schöneres Sommerbier vorstellen. Schade nur, dass es so gut wie unmöglich ist, dieses Bier in Deutschland zu finden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Hefe, Milchsäurebakterien

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Bittereinheiten:

14 IBU

Brauerei:

Bench Brewing Company
3991 King Street
Beamsville, ON, LOR 1B1
Kanada
www.benchbrewing.com

Bremer Porter

Porter aus Bremen hat eine recht lange Tradition. Bis in die 1970er Jahre wurde in der Hansestadt dieser Bierstil gebraut, dann wurde die Produktion eingestellt. Ab 2005 versuchte Slowfood, das Porter aus Bremen wiederzubeleben, indem der Verein gemeinsam mit einem Getränkevertrieb im Bremer Ostertor über mehrere Jahre ein Porter namens Nikolator braute. Was aus dieser Initiative geworden ist, ist mir nicht bekannt. Aber inzwischen ist das Porter nun wirklich nicht mehr vom Aussterben bedroht. Heute stehen andere Bierstile viel näher am Abgrund.

Dunkel kastanienbraun präsentiert sich das Bier. Die gemischtporige Schaumkrone fällt von Anfang an recht klein aus und löst sich dann flott auf. Schade, an der Optik könnte die Union Brauerei wirklich noch etwas feilen.

Die Röststoffe dominieren das Aroma. Aber einen Duft nach Kaffee hatte ich mir auch erhofft. Erst nach einiger Zeit kommen auch fruchtige Aromen zum Vorschein, die an Trockenfrüchte erinnern.

Der Antrunk ist frisch mit einer leichten Süße, die durch eine sanfte und sehr feinperlige Kohlensäure begleitet wird. Auf der Zunge entwickelt sich der Geschmack nach Mokka. Dabei ist das Porter aus Bremen überraschend leicht bei einem weichen Mundgefühl. Da das Bier nur dezent gehopft wurde, zeigen sich hier nur wenige Bitterstoffe. Der Abgang ist mild mit einem leichten Röstgeschmack und kurzem Nachklang.

Das Bremer Porter ist ungewöhnlich, aber gut. Es eignet sich auch für Bierliebhaber, die sich bislang noch nicht an ein Porter herangewagt haben.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,5 % Vol.

Stammwürze:

10,5° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Brauerei:

Union Brauerei Bremen GmbH
Theodorstr. 13
28219 Bremen
www.brauerei-bremen.de

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Buddelship The Steelyard

Die Steelyard befand sich am Nordufer der Themse durch den Abfluss des Walbrook, in der Gemeinde Dowgate der City of London. Noch heute erinnert der Name der Steelyard Passage an der Cannon Street Station daran. Der Steelyard war, wie andere Hanse-Stationen, eine separate ummauerte Gemeinde am Fluss mit eigenen Lagerhallen, eigenem Wiegehaus, Kapelle, Zählhäusern, einer Zunfthalle, Stoffhallen, Weinkellern, Küchen und Wohnquartieren. Händler, die von der Steelyard aus tätig waren, erhielten bestimmte Privilegien und waren von Zöllen und einigen Steuern befreit. Daran erinnert das Pale Ale der Buddelship-Brauerei aus der Hansestadt Hamburg, das jetzt vor mir steht.

Das Buddelship Steelyard Pale Ale ist ein britisch inspiriertes Bier. So ist es mit hochwertigem britischem Malz und verschiedenen Hopfensorten nach englischer Tradition (single-step infusion) gebraut worden. Als ich mir das Bier einschenke, habe ich erst einmal das ganze Glas voll mir festem Schaum. Als sich die Schaumkrone aufzulösen beginnt, sehe ich die schöne goldene Farbe mit der leichten Hefetrübung.

Das Aroma ist betörend. Düfte nach Biskuit und unterschiedlichen Früchten steigen mir in die Nase. Ich rieche Zitrus, Mango und vielleicht auch etwas Banane. Auf jeden Fall macht das schon mal richtig Lust auf den ersten Schluck.

Und so ist der Antrunk auch fruchtig und frisch. Auf der Zunge kommt zur Fruchtigkeit noch ein ordentliches Bitter, das mit der Zeit dominant wird. Dabei bleibt das Mundgefühl aber immer angenehm voll und rund. Im Abgang kommt noch einmal kurz die süße Fruchtigkeit an die Oberfläche, bevor das Bitter mit seinem sehr langen Nachklang wieder dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe (obergärig)

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13,8° Plato^

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Buddelship Brauerei GmbH
Warnstedtstraße 16 L
22525 Hamburg
www.buddelship.de

Belle-Vue Extra Kriek

Belle-Vue ist eine Marke von ABInBev, des größten Bierkonzerns der Welt. Zu diesem Konzern habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits sind mir die kleinen und unabhängigen Brauereien wichtig, andererseits kommen von ABInBev viele wirklich gute und charaktervolle Biere. Kaum ein Craft Beer-Händler, der kein Leffe im Angebot hat. Würde ABInBev die kleinen Brauereien, die sich im Besitz des Konzerns befinden, alle zumachen, würden doch große Löcher aufgerissen. Hoffen wir das Beste, dass auch die kleinen Brauereien innerhalb dieses Konzerns weiterhin arbeiten können.

Jetzt steht das Extra Kriek von Belle-Vue vor mir. Die Brauerei wurde im Jahr 1913 in Brüssel gegründet und blickt damit auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurück. Ein Blick auf das Rückenetikett der Flasche verrät mir, dass für das Brauen dieses Biers auch ganze Kirschen verwendet wurden, allerdings lediglich 0,9 %. Der Rest der Fruchtigkeit, die ich erwarte, stammt aus Kirschsaft- und Holundersaftkonzentrat. Na, dann will ich mal sehen, wie sich das Bier so macht.

Mahagonifarben und mit viel sehr festem rosa Schaum präsentiert sich das Bier. Der Schaum bleibt auch lange erhalten, so dass es an der Optik schon mal nichts zu meckern gibt.

Wie erwartet duftet das Bier nach Sauerkirschen, unterstützt durch Aromen von Karamell und einem Hauch Marzipan. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist extrem fruchtig und recht süß. Die Kohlensäure ist leider etwas knapp dosiert. Sehr intensiv geht es auf der Zunge weiter, wo sich ein sirupartiger Geschmack nach Kirsche und Mandel ausbreitet. Mir persönlich ist der Geschmack etwas zu intensiv, aber das ist Geschmackssache. Auch im Abgang bleibt die Fruchtigkeit erhalten, dazu kommt ein minimales Bitter. Leider klingt der Geschmack nur kurz nach.

Das Belle-Vue Extra Kriek ist ein schönes Dessertbier, das zu Vanillepudding oder auch zu Süßspeisen mit Karamell gut passt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Kirschsaftkonzentrat )7,8 %), Weizen, Zucker, Holundersaftkonzentrat (2,6 %), Kirschen (0,9 %), Aromen, Hopfen, Zitronensäure, Koriander, Orangenschale, Süßstoff Acesulfaam-K

Alkoholgehalt:

4,1 % Vol.

Brauerei:

InBev Belgium SPRL/BVBA
BD. Industriel
21 Industrielaan
1070 Brüssel
Belgien
www.tapintoyourbeer.com

Genys Kalifornikacija

Die litauische Bierszene ist lebendig, mit immer mehr kleinen Brauereien, die sich den großen und natürlich uns, Bierfreaks, Geeks und Durchschnittsliebhabern, stellen. Ein Aufenthalt in Litauen ist für den Liebhaber außergewöhnlicher Biere ein echtes Erlebnis. Dort gibt es nicht nur viele gute importierte Produkte, sondern es gibt auch die Brauer, Menschen, die leidenschaftlich für Bier sind und mutig genug, um tatsächlich einen Sprung in die unruhigen Gewässer der kommerziellen Brauerei von zu Hause aus zu machen.

Hell bernsteinfarben präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine kleine gemischtporige Schaumkrone, die recht schnell in sich zusammenfällt.

Das ausgeprägte Aroma verführt mit den Düften nach Zitronenschalen, Ananas, Karamell und weißem Pfeffer.

Der Antrunk ist frisch durch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure. Eine leichte Süße ist gepaart mit der Fruchtigkeit, in der sich die Aromen widerspiegeln, wobei Limone und Ananas dominieren. Auf der Zunge halten sich die Bitterstoffe des Hopfens noch zurück. Diese kommen erst im Abgang richtig zur Geltung, wo sie gemeinsam mit der Fruchtigkeit für einen langen Nachklang sorgen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Maris Otter, Best Cara Pils), Hopfen (Cascade, Citra, Bravo, Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Bittereinheiten:

30 IBU

Brauerei:

Genys Brewing, UAB
Juozapavičiaus av. 7H
45251 Kaunas
Litauen
www.genysbrewing.lt

Bourganel Brimbel

Nun ist es das erste Mal, dass ein Fruchtbier aus Frankreich, genauer gesagt aus der Ardèche, vor mir steht. Eigentlich sind Fruchtbiere ja eine belgische Spezialität, weshalb ich durchaus gespannt bin, ob die Franzosen das auch können.

Kupferfarben mit viel festem Schaum präsentiert sich das Bier im Glas. Vermutlich stammt der leichte Rosastich von den 5 % Blaubeersaft, die die Brauer der Würze zugegeben haben. Der Schaum bleibt lange erhalten.

Das Aroma ist recht süß. Der Duft nach Blaubeermarmelade dominiert, während sich die Düfte des Getreides diskret im Hintergrund halten.

Der Antrunk ist spritzig und nicht so süß wie ich es aufgrund des Aromas erwartet hatte. Auf der Zunge mischt sich der Geschmack der Blaubeeren mit der Bitterkeit des Hopfens. Dabei macht das Bier einen schlanken und frischen Eindruck. Auch der Abgang ist fruchtig. Leider klingt er nur kurz nach.

Das Bier lässt sich gut trinken und der Geschmack der Heidelbeeren ist gut eingefangen und konserviert. Allerdings ist das Bier nicht so fruchtig und angenehm wie die Fruchtbiere aus Belgien.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, 5 % Blaubeersaft aus der Ardèche, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5 % Vol.

Brauerei:

Brasserie Bourganel
7 avenue Claude Expilly
07600 Vals Les Bains
Frankreich
www.bieres-bourganel.fr

Von Freude Ale Primeur

Über die Brauerei Von Freude habe ich bereits mehrfach geschrieben, so dass ich direkt zum Bier kommen kann. Das Ale Primeur trägt seinen Namen zu Recht, denn es war das erste Bier dieser Brauerei.

Bernsteinfarben mit viel Hefe präsentiert sich das Bier im Glas. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten.

Das Aroma wird durch Zitrusdüfte dominiert, gemeinsam mit einigen herben und erdigen Noten, dazu ein leichter Kräuterduft und eine leichte Süße, die von Früchten kommen könnte.

Der Antrunk ist frisch. Dafür sorgt schon die reichlich vorhandene Kohlensäure. Auf der Zunge kommen die kräutrigen Noten stärker als erwartet in den Vordergrund, dazu eine leichte süße. Irgendwie erinnert mich das Ale Primeur an ein belgisches Winterbier. Und tatsächlich, auf ihrer Website schreibt die Brauerei, dass sie bei der Entwicklung dieses Bieres auf belgische Hefen zurückgegriffen hat. Im Abgang dominieren die Kräuternoten weiterhin, dazu kommt ein leichtes Bitter, das überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Wiener Malz, Münchener Malz), Hopfen (Spalter Select, Amarillo), Hefe

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Stammwürze:

14° Plato

Bittereinheiten:

35 IBU

Brauerei:

Von Freude
Colonnaden 72
20354 Hamburg
www.vonfreude.de

Wilderen Kriek

Das Wilderen Kriek basiert auf dem Lambiek der Brauerei Omer Vander Ghinste und wurde 2012 erstmals hergestellt. Omer Vander Ghinste ist eine von nur zwei Brauereien, die außerhalb des Tals der Zenne in der Region Brüssel Lambiek produzieren.

Das Kriek ist tiefrot und enthält 25% Kirschsaft (Süßkirsche). Dadurch enthält es natürliche Aromen und zeigt einen sehr fruchtigen Charakter. Für den Brauprozess werden Kupferkessel verwendet.

Der alte Brauturm mit offenem Kühlbecken wird für die Spontangärung des Lambieks genutzt. In der Foederzaal, wo die Holzfässer gelagert werden, vergärt der Lambiek mindestens anderthalb Jahre lang in hochkant stehenden Fässern. Die Verwendung von in Eichenfässern gereiftem Lambiek bewirkt eine spontane Gärung. Außerdem wird das Bier in der Flasche einer zweiten Gärung unterzogen.

Das Bier ist tiefrot, die Farbe erinnert fast an Kirschsaft. Die feinporige rosa Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Optisch ist das Wilderen Kriek schon mal sehr ansprechend.

Wie erwartet duftet das Bier nach Kirsche und Marzipan. Das Aroma des Malzes ist eher zu ahnen und hält sich diskret im Hintergrund.

Der Antrunk ist süß und fruchtig und mir gefällt, dass sie sehr feinperlige und sanfte Kohlensäure reichlich dosiert ist. Auch auf der Zunge bleibt der Geschmack der Kirschen im Vordergrund, unterstützt durch ein leichtes Bitter und etwas Säure. Dadurch wird das Bier sehr vollmundig, auch wenn mir persönlich der Geschmack schon etwas zu intensiv ist. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt länger nach als der Fruchtgeschmack.

Das Wilderen Kriek ist ein schönes Bier für den Sommer und es eignet sich vermutlich auch gut für die Herstellung von Desserts. Allerdings sollte es immer gut gekühlt und jung getrunken werden. Mit seinen nur 3,5 Volumenprozent Alkohol ist es nicht lange lagerfähig.

Zutaten:

Wasser, Malz, Weizen, Hopfen, Hefe, Kirschsaft, Fructose, Süßstoff, Aromen

Alkoholgehalt:

3,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Wilderen
Wilderenlaan 8
3803 Wilderen
Belgien
www.brouwerijwilderen.be

Von Freude Das IPA

Es war im Jahr 2016, als sich das Team der Brauerei an die Arbeit gemacht hat, um das perfekte IPA zu kreieren. Es sollte fruchtig und dezent sein, herb und gleichzeitig angenehm. Und wie der Name des Bierstils schon sagt, sollte es hell sein. Halt ein IPA, das man jeden Tag trinken möchte. Und nun, drei Jahre später steht es vor mir. Ein Blick auf das vordere Etikett zeigt schon eine weitere Besonderheit dieses Biers: Mit 4,8 Volumenprozent ist es für ein IPA recht leicht. Ob das auch für den Geschmack gilt will ich jetzt herausfinden.

Goldfarben mit einem leichten Stich ins Rote und einer leichten Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone fällt für ein India Pale Ale überraschend klein aus, bleibt aber lange erhalten.

Und schon steigt mir ein ganzer Obstsalat in die Nase. Ich rieche Grapefruit, Karamell, Äpfel und Kiwi. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist frisch und er zeichnet sich durch eine leichte angenehme Süße aus, auf der Zunge bildet dich der Geschmack nach Grapefruit und auch die anderen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dazu kommen Bitterstoffe, die an den Geschmack von Grapefruitkernen erinnern. Ich kann kaum glauben, dass dieses Bier nur 32 IBU hat, so schlank und süffig wie es ist. Der Abgang wird durch ein freundliches Bitter mit langem Nachklang dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Bittereinheiten:

32 IBU

Brauerei:

Wahnsinn GmbH
Tarpenbekstraße 143
20251 Hamburg
www.vonfreude.de

La Forestinne Blanche

Wie die anderen Biere aus der Reihe La Forestinne der Brasserie d’Ebly ziert auch das Blanche die erschrocken oder staunend blickende Frau mit den Hopfendolden als Kopfschmuck. Und wie bei den anderen Bieren dieser Reihe spendet die Brauerei von jeder verkauften Flasche einen Cent für den Naturschutz in den Ardennen, wo die Brauerei auch beheimatet ist. Aber kommen wir zum Bier.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das La Forestinne Blanche ein Witbier. Und wie es sich für ein gutes Witbier gehört, ergießt es sich golden und leicht hefetrüb ins Glas und bildet dabei eine durchschnittliche feinporige Schaumkrone, die recht lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Banane, Hefe und Gewürznelke, unterstützt durch einige florale Noten. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist leicht süß, wobei die reichlich dosierte Kohlensäure für eine ordentliche Frische sorgt. Auf der Zunge ist das Bier schlank, eine leichte Säure kommt dazu und sorgt für die Süffigkeit. Der Abgang ist mild und leicht fruchtig. Leider klingt er nur kurz nach.

Alles in Allem ist das La Forestinne ein schönes Sommerbier.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Gewürze

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Brasserie d’Ebly
Rue Champs Claire 4
6860 Ebly
Belgien
http://www.forestinne.be/