Archiv der Kategorie: Biertest

Borbecker heller Bock 1896

Jetzt steht ein Bier vor mir, dessen Flasche schon mal verspricht, dass sie etwas ganz besonderes enthält. Das Siegel an Flaschenhals und Kronkorken betrachte ich jetzt erst einmal eher als Designelement, das der Flasche ein edleres Aussehen verleihen soll. Die Flasche selbst hat nicht nur eine besondere Form und Größe, sie enthält 0,75 l, sondern sie hat auch kein Etikett, sondern die Flasche ist direkt bedruckt. Sie enthält ein helles Bockbier.

Bernsteinfarben ist das Bier im Glas, darüber eine große Schaumkrone, feinporig und stabil. Die Optik stimmt also schon mal. Leicht süßlich und mit Anflügen von Früchten stellt sich der Duft vor. Dazu noch eine Vielzahl an zusätzlichen Aromen, die ich nicht im Einzelnen identifizieren kann. Das liegt vermutlich daran, dass ich eine leichte Erkältung habe und dadurch nicht so gut rieche. Aber die vielen Aromen machen mir auch so deutlich, dass hier nicht mit Hopfenextrakt gearbeitet wurde, sondern mit Naturhopfen. Bis hierhin kann das Bier schon mal begeistern.

Nehme ich den ersten Schluck. Den Antrunk dominiert wie ich von einem Bockbier erwarte eine leichte Süße und Säure, unterstützt vom Malz. Im Mund entwickelt sich der Geschmack aber erst richtig. Das Malz kommt richtig zur Wirkung und verbindet sich im Abgang mit den Bitterstoffen des Hopfens. Das Ganze mit einem intensiven Geschmack, den ich bei deutschen Bieren nur selten kennengelernt habe. Alles in Allem ein wirklich rundes Geschmackserlebnis. Solche Biere möchte ich häufiger erleben.

Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:
7,0 % Vol.

Brauerei:
Borbecker Dampfbierbrauerei
Heinrich-Brauns-Str. 9-15
45355 Essen
http://www.dampfe.de

Kapuziner Weißbier alkoholfrei

Nach langer Zeit steht mal wieder ein alkoholfreies Weißbier vor mir, das Kapuziner Weißbier alkoholfrei aus dem oberfränkischen Kulmbach. Auf den Etiketten wirbt die Kulmbacher Brauerei unter anderem damit, dass dieses Bier kalorienarm ist. Auf dem Verschluss ist zusätzlich noch ein Aufkleber, der mitteilt, dass ein halber Liter dieses Biers nur 85 Kilokalorien enthält. Sie wissen schon, Kilokalorien sind diese fiesen kleinen Tierchen, die des Nachts uns die Hosen enger nähen, die aber auch den Geschmack in Speisen und Getränke schütten. Wenige Kalorien = wenig Geschmack – geht diese Gleichung hier auf? Schauen wir mal.

Rotgolden und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber eine gemischtporige Schaumkrone mit mittlerer Standzeit. Die Schaumbildung ist nicht so üppig wie bei den meisten Weizenbieren, aber das ist bei alkoholfreien Weißbieren ja eher die Regel als die Ausnahme. Der Duft ist intensiv getreidig und säuerlich teigig, aber nicht unangenehm. Der Hopfen, wenn er überhaupt im Aroma vorhanden ist, hält sich stark im Hintergrund. Bis jetzt hat die Brauerei nichts verkehrt gemacht. Machen wir also den Geschmackstest.

Der Antrunk ist getreidig und deutlich säuerlich. Bereits jetzt ist mir klar, dass dieses Bier nicht mein Lieblings-Alkoholfreies wird. Der Körper ist eher schwach (daher auch die geringe Kalorienzahl) und bringt einen nicht definierbaren Beigeschmack mit sich. Nein, das Bier wirkt nicht verdorben, aber dieser Geschmack gehört da meiner Meinung nach nicht hin. Der Abgang ist sauer und nicht angenehm. Kräftig gekühlt mag das Bier ja erträglich sein, aber bei einem Test bei Zimmertemperatur gehört es sicher nicht zu den Spitzenerzeugnissen bayrischer Braukunst.

Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt, Hefe

Brauerei:
Kulmbacher Brauerei AG
95326 Kulmbach
http://www.kapuziner.biz

Ratsherrn Rotbier

Nun steht das Ratsherrn Rotbier vor mir. Ein Rotbier aus Hamburg? Eigentlich kenne ich diese Brauspezialität hauptsächlich aus Nürnberg und Belgien. Laut dem Etikett soll hamburgisches Rotbier eine Tradition seit 1536 haben. Auf ihrer Website schreibt die Ratsherrn-Brauerei sogar von einer Rotbiertradition auf St. Pauli seit dem frühen 13. Jahrhundert. Auch eine intensive Recherche im Internet und der Literatur hat ansonsten keine Hinweise darauf gebracht. Aber das nur mal nebenbei; schließlich geht es um das Rotbier von heute.

Das Etikett verrät aber noch mehr über das Bier, nämlich die Hopfensorten. Verarbeitet wurden die drei Hopfensorten Herkules, Tradition und Saphir. Herkules ist eine relativ neue Bitterhopfensorte mit den Düften von Paprika und grünen Früchten. Tradition hat er ein feines und fast süßes Aroma. Das Aroma von Saphir wird durch die würzig-holzigen Noten von Wacholder und roten Früchten wie Erdbeere geprägt. Diese Mischung macht mich dann doch neugierig. Schenke ich mir also das erste Bier ein.

Dunkelrot steht das Bier im Glas, darüber ein nicht üppiger hellbrauner Schaum, der auch lange erhalten bleibt. Die Farbe fasziniert mich. Sie erinnert mich an die Farbe eines roten Traubensaftes. Bereits die Farbe zeigt an, dass hier ein ganz besonderes Bier vor mir steht. Der Duft wird durch Karamellnoten bestimmt, begleitet vom Duft nach Trockenpflaumen.

Der Antrunk ist leicht süß und bringt auch gleich einen intensiven Karamellgeschmack mit sich. Ein aromatischer Malzgeschmack breitet sich dann gleich im gesamten Mundraum aus, unterstützt durch Noten von Karamell, eine milde Kohlensäure, eine leichte Bitterkeit und einen Hauch von Säure. Der Geschmack ist genauso intensiv wie die Farbe. Wirklich gut. Der Abgang ist erstaunlich mild, aber trotzdem lang anhaltend. Dieses Rotbier ist wirklich herausragend.

Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Herkules, Tradition, Saphir)

Alkoholgehalt:
5,2 % Vol.

Stammwürze:
11,9 %

Brauerei:
Ratsherrn Brauerei GmbH
Lagerstr. 30a
20357 Hamburg
http://www.ratsherrn.de

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Vielanker Schwarz

Jetzt steht mal wieder ein Bier aus dem norddeutschen Mecklenburg-Vorpommern nahe der Grenze zu Niedersachsen vor mir, das Schwarzbier aus Vielank. Zur Brauerei gehört auch eine Gaststätte und wenn ich die Angaben auf der Website richtig verstehe, wird dort auch der Großteil der Produktion verkauft. Es handelt sich also um ein wirklich handwerklich hergestelltes Bier. Das Etikett verrät, dass das Bier wirklich im eigenen Brauhaus hergestellt wurde und dass es ungefiltert ist. Damit werden meine Erwartungen schon mal kräftig hochgeschraubt. Dementsprechend neugierig bin ich auch auf dieses Bier. Dann will ich es mal einschenken.

Bereits während das Bier ins Glas läuft fällt mir die tiefschwarze Färbung auf. Und tatsächlich, auch als ich das Glas gegen das Licht halte, kommt kaum ein Rotschimmer durch. Über dem Bier steht ein feinporiger brauner Schaum, der sich auch nur langsam auflöst. Optisch gefällt mir das Bier schon mal hervorragend. Auch die intensiven Röstaromen sind mir bereits beim Einschenken aufgefallen. Im Glas stelle ich noch leichte Aromen von reifen Pflaumen und Kaffee fest. So ein komplexes Aroma gefällt mir ausnehmend gut.

Im Antrunk kommt die Süße des Malzzuckers zum Vorschein, ohne dass sie sich unangenehm in den Vordergrund drängt. Dann explodiert der Geschmack im Mund regelrecht. Norddeutsch bitter, mit Anklängen von Karamell und Schokolade füllt der Geschmack des Bieres den Mund aus. Lediglich etwas mehr Kohlensäure würde ich mir wünschen. Es folgt ein angenehm bitterer Abgang, dessen Geschmack noch lange anhält.

Was für ein Bier. Es kann sowohl für sich allein genossen werden, konzentriert auf den Geschmack des Bieres. Es passt aber auch hervorragend zu einem herzhaften norddeutschen Essen. So ein Bier würde ich mir häufiger wünschen.

Zutaten:
Quellwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Brauhefe

Brauerei:
VIELANKER Brauhaus GmbH & Co. KG
Lindenplatz 1
19303 Vielank
http://www.vielanker-brauhaus.de/

Alkoholgehalt:
5,5 % Vol.

Tiger Lager Beer

Heute werde ich einmal ein Lagerbier aus Singapur verkosten. Ich bin bei fernöstlichen Bieren immer kritisch, da sie häufig doch eher wässrig schmecken. Dass die Brauerei zum Heineken-Konzern gehört festigt mein Vertrauen in dieses Bier auch nicht unbedingt. Dann will ich mich mal überraschen lassen. Importiert und verkauft wird das Bier in einer Flasche mit 0,33 Liter Inhalt. Das Etikett sagt aus, dass dieses Bier in Europa schon mehrere Wettbewerbe gewonnen hat. Dann will ich mir das Bier mal einschenken.

Das Bier zeigt sich im Glas in einem satten Goldgelb. Darüber mittelviel Schaum, feinporig mit durchschnittlicher Standzeit. Rein optisch kann das Bier also durchaus überzeugen, auch wenn der Schaum keine Begeisterungsstürme hervorruft. Der Duft enthält neben einem Malzaroma deutliche Noten von Ananas und Zitrusfrüchten. Hier wurde also ein recht ordentlicher Aromahopfen verwendet. Dann bin ich ja mal gespannt auf den Geschmack.

Der Antrunk ist leicht süß, aber nicht unangenehm. Dann füllt ein intensiver und trotzdem leichter Malzgeschmack den Mund aus. Die feinperlige Kohlensäure verleiht dem Bier eine enorme Süffigkeit. Doch ein wirklich gutes Bier, dessen intensiver Geschmack mich einen deutlich höheren Alkoholgehalt vermuten ließ als die tatsächlich vorhandenen 5 %. Dann folgt ein leicht bitterer Abgang, der lange nachhallt. Alles in Allem eine wirklich gelungene Komposition.

Zutaten:
Wasser, Hopfen, Gerstenmalz, Rohrzucker

Alkoholgehalt:
5 % Vol.

Brauerei:
Asia Pacific Breweries PTE Ltd.
438 Alexandra Road
Singapur
http://www.heinekenasiapacific.com/

Importeur:
Global Drinks Partnership GmbH
Lindwurmstr. 88
80337 München
http://global-drinks.com/

Franziskaner Weißbier Royal

Nun steht vor mit ein Weizenbier aus dem Hause Franziskanerbräu, das Franziskaner Weißbier Royal. Der Name schraubt bereits die Erwartungen hoch. Royal – da können wir wohl schon etwas erwarten. Wie das Franziskaner Weißbier naturtrüb ist es leicht trüb, enthält also noch Hefe, wenn auch in diesem Fall nicht allzu viel. Das Bier zeigt einen schönen gleichmäßigen feinporigen Schaum, der diesmal auch recht standfest ist und nicht schnell in sich zusammenfällt. Der Duft enthält neben dem typischen Weizenduft eine deutliche Note nach Malz und Banane. Der Antrunk ist leicht süßlich und zeigt bereits den typischen Weizengeschmack. Aber wenn das Bier sich auf der Zunge verteilt hat, zeigt sich der volle wunderbar komponierte Körper. Feinwürzig und süffig. Der Abgang ist leicht herb und säuerlich. So muss ein Hefeweizen sein. Ja, dieses Bier trägt seinen Namen zu Recht.

Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hefe, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:
6,0 % Vol.

Brauerei:
Spaten-Franziskanerbräu GmbH
80335 München
https://www.franziskaner-weissbier.de/

Ginger Bier

Wieder einmal steht ein Bier aus der Klosterbrauerei Neuzelle vor mir, das Ginger Bier. Bevor nun Irritationen auftreten: es handelt sich nicht um ein Mischgetränk. Ich habe darüber mit Helmut Fritsche gesprochen, dem Geschäftsführer der Brauerei. Er hat mir versichert, dass für alle Biere aus dem Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung nach dem Biergesetz vorliegt, sie als Bier zu verkaufen, obwohl sie nicht nur mit Wasser, Gerste und Hopfen hergestellt wurden.

Da sich die Informationen auf den Etiketten wie in Neuzelle üblich auf die gesetzlichen Mindestanforderungen beschränken, schenke ich das Bier schon mal ein. Intensiv goldgelb steht es im Glas, ein angenehmer Anblick. Der Schaum ist keine Erwähnung wert, es bildet sich kaum Schaum und er löst sich auch schnell auf. Dann fällt mir auch auf, dass das Ginger Bier nur recht wenig Kohlensäure enthält. Der Duft wird eindeutig vom Ingwer dominiert, nur dezent kommt der Duft des Hopfens durch.

Der Antrunk ist recht süß mit einer leichten Schärfe. Anschließend füllt ein recht intensiver Ingwergeschmack den Mund aus. Der Geschmack von Gestenmalz und Hopfen geht darin weitgehend unter. Die feinperlige Kohlensäure gibt dem Bier den passenden Pep. Im Abgang bildet eine leichte Bitterkeit des Hopfens einen angenehmen Kontrast zum Ingwergeschmack im Mund.

Mein Fazit? Wenn ich jemandem einfach nur ein Bier anbieten möchte, greife ich zu einer anderen Flasche. Aber zu einem chinesischen oder indischen Essen ist das Ginger Bier absolut passend und sorgt für Begeisterung.

Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Invertzuckersirup, Ingwerextrakt, Zitronensaftkonzentrat, natürliches Aroma

Brauerei:
Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle

Alkoholgehalt:
3,6 % Vol.

Dieses Bier können Sie portofrei bestellen, indem Sie auf den folgenden Banner klicken:

 

Köstritzer Schwarzbier

So, dann will ich jetzt mal ein Bier testen, das sicher jeder kennt oder von dem jeder zumindest schon einmal gehört hat – das Köstritzer Schwarzbier aus Thüringen.

Schon beim Eingießen macht dieses Schwarzbier, vermutlich das umsatzstärkste Schwarzbier Deutschlands, einen richtig guten Eindruck. Tiefschwarz ist es, nur wenn ich das Glas gegen das Licht halte, sind noch Spuren kirschroter Farbe zu erkennen. Darüber eine hellbraune Schaumkrone, feinporig und standfest. Das macht doch richtig Lust.

Der Duft ist von Malz geprägt und daher leicht süß. Der Antrunk hält was der Duft verspricht. Der intensive Malzgeschmack verbindet sich harmonisch mit der Bitterheit des Hopfens. Der Körper ist voll. Im Abgang kommen noch Karamell- und Kaffeenoten zum Ausdruck.

Kurz: ein Bier ohne Ecken und Kanten, gut für den Genuss zwischendurch.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Köstritzer Schwarzbierbrauerei
07586 Bad Köstritz
www.koestritzer.de

Löwenbräu Triumphator

Eigentlich sieht die nächste Flasche Bier, die ich testen möchte, ganz harmlos aus. Es handelt sich um den Triumphator aus der Münchener Löwenbrauerei. Aber bereits der erste Blick auf das Etikett lässt erahnen, dass es sich hier um ein ungewöhnliches Bier handelt, um einen dunklen Doppelbock mit satten 7,6 % Alkohol und einer Stammwürze von 18,2 %. Das weckt doch wirklich Hoffnungen. Gießen wir uns also ein Glas ein.

Tiefschwarz wie die bayrische Landesregierung fließt das Bier aus der Flasche. Selbst als ich das Glas gegen das Licht halte, kommt nur ein schwacher Schein roter Farbe durch die Schwärze. Darüber ein feinporiger hellbrauner Schaum, der lange erhalten bleibt. Dazu der intensive Duft nach Malz, Karamell, dunkler Schokolade und – zurückhaltend – nach schwarzer Johannisbeere. Malz und die dazu gehörende Süße dominieren den Antrunk. Dazu kommt der der intensive Karamellgeschmack. Der Abgang ist frisch mit einer guten Portion Hopfen. Wir haben hier sicher kein Bier der absoluten Oberklasse vor uns,sondern zu dem Preis wird sich schwerlich ein besserer Bock finden lassen.

Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:
7,6 % Vol.

Stammwürze:
18,2 %

Brauerei:
Löwenbräu AG
80335 München
http://www.loewenbraeu.de/

German Beer 12

Nun steht einmal wieder ein Bier aus dem sächsischen Teil der Lausitz vor mir. Es trägt den Namen German Beer 12, ist ein Export und verleiht sich selbst das Prädikat Premium und den stolzen Titel Sonderklasse. Auch auf die Verwendung von Hopfenextrakt hat die Brauerei in Eibau verzichtet. Na, da kann ich meine Erwartungen doch gleich etwas höher schrauben.

Dann will ich mir mal das erste Glas einschenken. Das Bier ist goldgelb, eine wirklich schöne Farbe, die einen richtig schön intensiven Geschmack erwarten lässt. Der Schaum ist allerdings recht mager ausgefallen, wenig grobporiger Schaum, der sich auch schnell auflöst. Schade. Das macht doch einiges vom guten optischen Eindruck kaputt. Das Aroma ist nur schwach ausgeprägt, etwas bittersüß und ansonsten nichtssagend. Der Antrunk ist schwach süßlich ohne wirkliche Würze. Auch der Körper ist eher dünn. Lediglich die Kohlensäure sorgt für etwas Spritzigkeit. Der Abgang ist für ein Export recht bitter, ein Gefühl, das allerdings nicht allzu lange anhält. Geschmacklich wirkt das Bier wie eines, dem der Alkohol ganz oder teilweise entzogen wurde. Dann wäre es durchaus etwas für warme Sommertage. Allerdings enthält das German Beer 5,2 % Alkohol. Ich weiß, dass die Brauerei in Eibau wirklich gute milde Biere herstellen kann. Das German Beer 12 gehört leider nicht dazu.

Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Brauerei:
Privatbrauerei Eibau i. Sa.
02739 Eibau

Alkohol:
5,2 % Vol.