Nachdem mir gerade das Leffe Blonde überhaupt nicht geschmeckt hat will ich auch gleich ein zweites Bier aus der Brauerei hinter mich bringen, das Leffe Bruin. Die Zutatenlisten der beiden Biere unterscheiden sich nicht. Aber ich hoffe doch, dass durch ein anderes Malz und einen anderen Hopfen diesmal ein besseres Bier auf mich wartet.
Dunkelrot, die Brauerei schreibt mit Recht mahagonifarben, steht das Bier im Glas, dazu eine Menge feinporiger hellbrauner Schaum, der auch lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier also sehr ansprechend.
In der Nase zeigt sich ein breites Aromenspiel von Karamell, Röststoffen und Trockenfrüchten. Das macht Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist leicht süß und wird durch die kräftige Kohlensäure abgerundet. Nach wenigen Sekunden kommen die Röstaromen zum Vorschein, die durch überraschend wenige Bitterstoffe unterstützt werden. Dafür bleibt das Bittere zusammen mit den Röstaromen lange zurück. Dieses Bier bildet einen angenehmen Gegensatz zum Blonde.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Mais, Zucker, Hopfen, Hopfenextrakt
Alkoholgehalt:
6,6 % Vol.
Brauerei:
InBev Belgium
B.P. 200
1070 Brüssel
Belgien
Für
Br. Abbaye de Leffe
Place de’l Abbaye
1 5500 Dinant
Belgien
http://www.leffe.com


Nun will ich wieder einmal ein belgisches Bier verkosten, das Leffe Blonde. Es ist eines der bekanntesten belgischen Biere und ich bin schon mal gespannt, wie es sich so macht.
Nun steht mal wieder ein Bier aus Franken vor mir, ein Indian Pale Ale von den Rhönpiraten. Da das Etikett keine weiteren Informationen enthält, werde ich sofort mit dem Verkosten beginnen.
Nun habe ich eine Brauspezialität aus dem östlichen Niedersachsen vor mir stehen, eine Mumme aus der Brauerei Nettelbeck in Braunschweig. Wenn Sie noch nie etwas von Mumme gehört haben müssen Sie sich keine Sorgen machen. Mir ging es bis gestern auch nicht anders. Andererseits ist Mumme Wikipedia immerhin einen
Heute steht mal eine echte regionale Spezialität vor mir, ein dunkles Rauchweizen aus Bamberg. Rauchbiere sind bekanntlich eine Spezialität aus Bamberg, und wenn sie nicht zu rauchig sind, ist der Rauchgeschmack eine interessante Alternative. Das Aecht Schlenkerla Rauchbier hat aber noch eine Besonderheit: die Brauerei Heller, aus der dieses Bier stammt, malzt das Gerstenmalz selber und kann daher frei über die Intensität des Rauchgeschmacks bestimmen. Aber beginnen wir doch einfach mit dem Test des Bieres
Nun steht mal wieder ein Bier aus Franken vor mir. Es stammt aus der recht neuen Kleinbrauerei Rhönpiraten aus Ostheim. Das Spezial ist ein untergäriges Vollbier. Da die Etiketten nichts hergeben werde ich mir gleich das erste Glas einschenken.
Nun steht mal wieder ein Bier aus Österreich vor mir, das Goldfassl aus der Ottakringer Brauerei in Wien. Gekauft habe ich die Flasche im Laden der Brauerei in Ottakring, in dem neben den eigenen Bieren auch einige Craft-Biere sowie viele andere Biere von österreichischen und deutschen Bieren zu kaufen gibt. Das Goldfassl ist ein Pils, gebraut mit Wasser aus einem eigenen Brunnen.
Jetzt steht mal wieder ein Bier aus Bayern vor mir. Die Flasche fiel mir bereits im Regal auf. Das Bier stammt aus dem Hofbräuhaus in München, bekannt eher für Massenbiere. Die Gestaltung des Etiketts erinnerte mich aber doch sehr an Etiketten von Craft-Bieren. Warum auch nicht? Auch Maisel, ebenfalls eher bekannt für Massenbiere, bringt mit seiner Serie „Maisels and Friends“ einige Biere auf den Markt, die weder in Geschmack noch im Preis den Massen gefallen wollen. Also musste ich den fünffach gehopften Hallodri einfach mitnehmen. Nun muss ich aber zugeben, dass ich mich im Geschäft von der Gestaltung der Etiketten sowie von der Prosa darauf täuschen lassen habe. Das fiel mir erst zu Hause auf. Fünffach gehopft bedeutet nicht, dass es sich um eine ausgeklügelte Mischung von fünf Hopfensorten handelt, sondern es bedeutet lediglich, dass der Hopfen in fünf Portionen nacheinander zugegeben wurde. Und bei der Heißhopfung geht durch das Kochen zumindest ein Teil der Aromen des Hopfens verloren. Aber immerhin wurde kein Hopfenextrakt verwendet. Ich bin vor dem Einschenken des Bieres also schon etwas kritisch. Aber genug der Vorrede, beginne ich mit dem Testen.
Nun teste ich mal wieder ein Craft-Bier aus dem Riedenburger Brauhaus in Bayern, das Emmer-Bier. Emmer, auch Zweikorn genannt, ist ein Vorgänger des Weizens. Er ist, zusammen mit Einkorn, eine der ältesten kultivierten Getreidearten. Diese Weizenart mit lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen wird heute in Europa kaum noch angebaut. Heute baut die Riedenburger Brauerei den Emmer im Rahmen eines Programms zum Erhalt historischer Getreidearten wieder an.
