Der ultimative Bierkrug mit Vakuumisolierung – der Stanley Adventure Vacuum Stein

Bald ist es wieder soweit: Das Oktoberfest in München steht vor der Tür – und nicht nur das: Unzählige Ableger in großen und auch kleineren Städten finden statt, dazu Oktoberfesttage in Gaststätten und das ein oder andere private Oktoberfest.

Das ultimative Accessoire dazu: Der Stanley ADVENTURE VACUUM STEIN, der vakuumisolierte Edelstahl-Bierkrug. Als cooles Oktoberfest-Accessoire, als Geschenk für private Oktoberfestfeiern oder einfach nur für den täglichen Biergenuss ist der ADVENTURE VACUUM STEIN perfekt geeignet. Dabei verfügt der aus 18/8-Edelstahl gefertigte Bierkrug Dank des Vakuums über eine Kühlleistung von bis zu 7 Stunden. Das Produkt ist frei von BPA und außerdem spülmaschinenfest. Letzteres hat einen tollen Nebeneffekt: Der ADVENTURE VACUUM STEIN ist ideal für den Wechsel zwischen Kalt- und Heißgetränken geeignet, kann also auch zur XXL-Tasse für Tee und Kaffee genommen werden.

Mit seinen 709ml Fassungsvermögen (24oz. – Amerika lässt grüßen) lässt er sich auch ideal ohne zu viel Vorsicht mit den handelsüblichen 500ml-Flaschen befüllen, Schaumkrone inbegriffen.

Erhältlich ist der ADVENTURE VACUUM STEIN in schwarz und im typischen Stanley-grün, zu kaufen im Fachhandel sowie unter www.herbertz-messerclub.de

Höhe 17,5 cm
Leergewicht 360 g
UVP 29,90 Euro

Härle für Integrationsarbeit geehrt

Die Clemens-Härle-Brauerei aus Leutkirch wurde durch den Kampf gegen einen Abmahnverein aus Berlin bundesweit bekannt, der meinte, die kleine Brauerei in Baden-Württemberg abmahnen zu müssen, weil sie damit geworben hatte, dass ihr Bier bekömmlich sei. Leider hat Härle den Prozess in letzter Instanz verloren, auch wenn das Urteil nicht nachvollziehbar ist. Aber Clemens Härle ist kein Prozesshansel, sondern er setzt sich auch aktiv für die Integration von Flüchtlingen ein. Für dieses Engagement hat er kürzlich bei der Verleihung des Lea-Mittelstandspreises in Stuttgart eine Urkunde erhalten.

Mit dem Mittelstandspreis zeichnen Diakonie, Caritas und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium mittelständische Unternehmen aus, die sich sozial engagieren. Die Abkürzung “Lea” steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. 290 Unternehmen aus Baden-Württemberg hatten sich beworben, 15 waren für den Preis nominiert, darunter in der Kategorie II die Härle-Brauerei. Der Preis wurde nach Unternehmensgröße gestaffelt vergeben: Kategorie I umfasste Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, Kategorie II mit 20 bis 149 Mitarbeitern und Kategorie III mit 150 bis 500 Mitarbeitern. Den Preis in der Kategorie II gewann Johannes Jeuter Garten- und Landschaftsbau aus Göttingen.

Alle nominierten Unternehmen erhielten jedoch eine Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement – überreicht in festlichem Rahmen von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger und dem badischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Die Urkunde für die Brauerei nahm im Stuttgarter Neuen Schloss Esther Straub entgegen. “Die Ministerin hat sich gefreut, dass eine Frau die Brauerei vertritt”, verriet Straub. Mit nach Stuttgart gereist waren aber auch Geschäftsführer Gottfried Härle und die Leutkircher Bürgermeisterin Christina Schnitzler.

Insgesamt fünf Flüchtlinge sind bei der Brauerei derzeit beschäftigt, drei aus Gambia, einer aus Syrien und einer aus Kamerun. “Wir unterstützen sie bei Behördengängen, der Wohnungssuche und allgemein bei der Bewältigung des Alltags in einem fremden Land”, schildert Esther Straub.

Stauder Bierchen

Im letzten Jahr hat die Brauerei Stauder aus Essen zu ihrem 150jährigen Jubiläum das Stauder Jacob auf den Markt gebracht. Mit diesem Jubiläumsbier hatte Stauder begonnen, die eingetretenen Pfade zu verlassen. In diesem Jahr hat die Brauerei unter Leitung von Axel Stauder ein weiteres Bier nachgeschoben. Der Name dieses Bieres ist so gewöhnlich, dass er mir schon wieder originell vorkommt, es heißt einfach Bierchen. Das Etikett verspricht einiges: “Hopfig, fruchtig, ehrlich! Aromastarkes frisches Charakter-Bierchen, handwerklich gebraut!” Na gut, dann will ich mich mal überraschen lassen.

Golden, leicht hefetrüb und mit einer sehr großen Schaumkrone, die nur langsam in sich zusammenfällt, macht das Bier optisch schon mal einen guten Eindruck.

Das Aroma ist fruchtig-frisch. Düfte nach Zitronenschale und Grapefruit steigen mir in die Nase, aber auch der Malzkörper steuert einige süßen Noten bei.

Der Antrunk ist wenig süß und frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die fruchtigen Noten des Aromas wider, dazu kommt ein mildes Bitter. Bis hierhin gefällt mir das Bierchen; es ist gerade jetzt im Sommer ein guter Durstlöscher. Der Abgang ist gering bitter und klingt mittellang nach. Hier ist wirklich noch Luft nach oben.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra, Simcoe), Hefe

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.stauder.de

Überquell Palim Palim Pale Ale

Das Palim Palim Pale Ale, das ich jetzt verkosten will, beschreibt die Überquell Brauerei so: “Von wegen Tea-Time – it’s Beer o’ Clock! Und zwar mit allem drum und drin: Beere, Orange, Toffee. Würde uns echt nicht wundern, wenn jetzt der ein oder andere Engländer noch blasser wird – aus Neid auf ein englisches Original made in Germany!” Mal sehen, ob das Bier wirklich so begeistern kann.

Bernsteinfarben mit einem deutlichen Stich ins Kupfer und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich überdurchschnittlich viel fester Schaum, der sehr lange erhalten bleibt.

Im Aroma überwiegt der Duft nach Karamell. Dazu kommen eine nicht allzu kräftige Fruchtigkeit sowie einige würzige Noten.

Der Antrunk besticht durch Frische sowie durch eine feine Malzsüße. Der Malzkörper ist angenehm und wird durch eine fein abgestimmte Fruchtigkeit unterstützt. Der Geschmack nach Limonen und Grapefruit, nach roten Beeren und Toffee erfreut meinen Gaumen. Dazu kommt noch ein ordentliches Bitter. Das freundliche Bitter dominiert auch den Abgang, der lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Münchner, Caramel), Weizenmalz, Hopfen (Simcoe, Golding, Cascade), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

39 IBU

Brauerei:

ÜberQuell Brauwerkstätten
St. Pauli Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

Neuzelle: Der Schwarze Abt hat eine Freundin

Ich behaupte jetzt mal, dass der Schwarze Abt das bekannteste Bier aus der Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle ist, ein Schwarzbier mit einem Schuss Invertzuckersirup. Da diese Zutat nicht im Reinheitsgebot aufgeführt ist, musste die Brauerei lange Zeit kämpfen, um eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, den Schwarzen Abt überhaupt als Bier vermarkten zu dürfen. Dieses Problem hat sich aber auch seit einigen Jahren erledigt. So wurde es still um den Schwarzen Abt und er war einsam. Nun hat die Klosterbrauerei endlich Einsehen gezeigt und den armen Abt aus seiner Einsamkeit befreit. Seit kurzem wird dort auch die Schwarze Äbtin gebraut, ebenfalls ein Schwarzbier, aber mit nur 1,9 Volumenprozent Alkohol leichter als der Schwarze Abt. Von der Brauerei wird der Neuzugang wie folgt beschrieben: “Erinnerungen an den Schwarzen Abt werden wach! Der erste Schluck: Leichter, aber dem Abt in nichts nachstehend. Die Äbtin knüpft an den unverkennbaren Geschmack des Schwarzen Abtes an. Das Geschmackserlebnis: Mit weniger Alkohol und feiner Süße erobert die leichte Schwarze die Herzen und wirbt vor allem beim weiblichen Publikum um die Gunst des Gaumens. Ich selbst habe die Äbtin noch nicht trinken können, aber demnächst werde ich sie sicher bestellen und hier im Blog vorstellen. Wenn Sie nicht so lange warten wollen, können Sie dieses neue Bier durch einen Klick auf das folgende Banner bestellen:

Braukatz Pussycat

Die beiden Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer tüfteln In der kleinen Brau-Manufactur Allgäu in Nesselwang ständig an neuen Bier-Kreationen. Die beiden haben sich vor etwa vier Jahren entschlossen, mit ihrer Marke “Braukatz” und viel Enthusiasmus den wachsenden Craft Beer-Markt in Deutschland zu bereichern.

Für den Chef der Brau-Manufactur Allgäu ist die Erweiterung des “Braukatz”-Angebots ein konsequenter und notwendiger Schritt, um im Craft Beer-Markt dauerhaft erfolgreich zu sein: “Nachdem die Craftbier-Entwicklung hierzulande in den Anfängen vor allem davon geprägt war, möglichst die Aromengrenzen auszuloten und teilweise extrem aromatische und alkoholstarke Biere anzubieten, merken wir jetzt, dass man auch mit ausgewogeneren Rezepturen und moderatem Alkoholgehalt sehr gut punkten kann. Gerade die drei neuen ‚Braukatzen’ sind dafür gedacht, jede mit hoher Drinkability und eigenem Charakter.”, erläuterte er gegenüber About Drinks.

Die Pussycat strahlt mir rubinrot und leicht hefetrüb entgegen. Die Farbe ist richtig toll. Weniger gefällt mir die recht kleine Schaumkrone, die auch relativ schnell in sich zusammenfällt.

Das intensive Aroma besticht durch seine Malz- und Karamelldüfte, unterstützt durch Waldhonig- und Rosinenduft. Ja, jetzt kann ich mich mit diesem neuen Bier anfreunden.

Der Antrunk ist erheblich weniger süß als ich erwartet habe. Die großzügig dosierte Kohlensäure verleiht dem Bier eine angenehme Frische. Während sich das Bier im Mund erwärmt wird die Süße und damit der Geschmack nach Rosinen stärker. Dazu kommt eine feine Herbe. Ich glaube, ich bin in Pussycat verliebt. Auch im Abgang dominiert der Geschmack der Trockenfrüchte, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Der Nachklang ist verhalten, aber richtig lang.

Das Pussycat ist ein Red Lager, das überrascht und zu begeistern weiß.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

13,4 %

Bittereinheiten:

22 IBU

Brauerei:

Post-Brauerei Nesselwang
Karl Meyer
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de

20. 7. – 29. 7. 2018: Berlin Beer Week

Nicht nur eine Woche, sondern sogar zehn Tage lang steht in der Hauptstadt der Biergenuss im Mittelpunkt. Bereits zum vierten Mal findet die Berlin Beer Week statt. In dieser Zeit können die Besucher bei vielen Aktionen, die über die gesamte Stadt verteilt sind, handwerklich gebraute Biere aus aller Welt genießen.

Bei der Berlin Beer Week handelt es sich nicht um eines der üblichen Bierfeste, bei denen 20 oder auch 50 Bierstände auf einem Platz stehen, an denen die Besucher die Biere verkosten können. In verschiedenen Bars, Kneipen, Restaurants, Geschäften und Locations werden unterschiedlichste Craft Beers ausgeschenkt und verkostet. Zusätzlich werden viele begleitende Events angeboten.

Selbstverständlich nehmen viele etablierte Brauereien aus Deutschland und aus der ganzen Welt an diesen Veranstaltungen teil. Beispiele sind Schneider Weisse aus München und Uerige aus Düsseldorf wie auch La Pirata aus Spanien, Dry and Bitter aus Dänemark, Zagovor Brewery aus Russland oder Casacade Brewing aus den USA.

Ich erspare es mir jetzt, hier alle 62 Events aufzuzählen, die die Berlin Beer Week ausmachen. Stattdessen verweise ich hier auf die Website der Berlin Beer Week: http://www.berlinbeerweek.de/?page_id=8. Viele der Events sind kostenlos und erfordern keine Anmeldung, während andere Veranstaltungen anmelde- und/oder kostenpflichtig sind. Die entsprechenden Angaben finden Sie ebenfalls auf der Website.

Keizer Karel Charles Quint

Kaiser Karl V. (1500-1558) gilt als einer der größten Kaiser aller Zeiten. Sein Reich war schließlich so groß, dass es hieß, dass in dem Reich die Sonne nie unterging. Er war ein leidenschaftlicher Bierliebhaber und zu seinen Ehren hat die Brauerei Haacht aus dem belgischen Boortmeerbeek die drei Biere der Reihe Charles Quint kreiert. Jetzt steht das Blonde dieser Biere vor mir, das bei den World Beer Awards 2014 die Silbermedaille errungen hat.

Goldgelb und kristallklar präsentiert sich das Belgian Strong Ale im Glas. Darüber bildet sich eine durchschnittliche feinporige Schaumkrone, die auch durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont mit einer leichten fruchtigen Note. Düfte nach gelben Früchten, Äpfeln und etwas Vanille steigen mir in die Nase. Jetzt gefällt mir das Bier schon besser.

Der Antrunk ist leicht süß und die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure sorgt für eine ordentliche Frische. Auf der Zunge entwickelt sich das Bier intensiv und rund. Ein freundliches leichtes Bitter gesellt sich zum Geschmack der Früchte, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Ich würde mir aber noch etwas mehr Säure wünschen, die das Bier noch fruchtiger machen würde. Der Abgang ist leicht bitter und mit langem Nachklang.

Das Keizer Karel Charles Quint passt gut zu Muschelgerichten.

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Haacht Brasserie
Provinciesteenweg 28
3190 Boortmeerbeek
Belgien
www.keizerkarel.be

Deutschlands Ökobier-Pionierin führt Ostbayerns größte Stiftungsbrauerei

Die Zukunft der größten Stiftungsbrauerei Ostbayerns ist weiblich: Die 43-jährige Susanne Horn wird zum 1. April 2019 erste weibliche Geschäftsführerin der Regensburger Brauerei Bischofshof, zu der mit Weltenburg auch die nach eigenen Angaben älteste Klosterbrauerei der Welt gehört. Das teilte das Regensburger Unternehmen mit. Susanne Horn folgt auf Hermann Goß (64), der am 1. Juli 2019 in den Ruhestand geht. Er wird dann 18 Jahre an der Spitze des Unternehmens gestanden haben.

“Mit Susanne Horn wird die Brauerei Bischofshof auch in Zukunft große Ziele erreichen”, sagt Hermann Goß über seine Nachfolgerin. Bei einer gemeinsamen Sitzung des Brauereiverwaltungsrats und Diözesanvermögensverwaltungsrats überzeugte die designierte Geschäftsführerin auch den Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer: “Meinen Segen habts!”, sagte er.

Mit der Verpflichtung von Susanne Horn ist Bischofshof ein Coup gelungen: Sie gehört zu den ganz wenigen Frauen in Deutschland, die an der Spitze einer Brauerei stehen. Seit 2008 steht die studierte Betriebswirtin aus Hahnbach in der Oberpfalz an der Spitze von Neumarkter Lammsbräu. Die künftige Bischofshof-Geschäftsführerin ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. Ihre Eltern betreiben einen Bio-Bauernhof. Unter ihrer Führung hat sich die Marke Neumarkter Lammsbräu als Marktführer im Bio-Markt etabliert.

Horn tritt ab Frühjahr 2019 in die Fußstapfen von Hermann Goß. Dieser machte aus der Stiftungsbrauerei im Eigentum der Diözese Regensburg ein Vorzeigeunternehmen. Schwerpunkte setzte Goß vor allem im Bereich der Nachhaltigkeit: Er schuf die Voraussetzungen, um Bischofshof zur ersten klimaneutralen Brauerei Bayerns zu machen. Zahlreiche Investitionen – wie unter anderem das modernste Sudhaus der Welt – helfen, Energie zu sparen. Erst vor kurzem siedelte Bischofshof auf seinem Brauereigelände eigene Bienenvölker an, um den Anspruch als nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Unternehmen weiter zu untermauern.

Als Stiftungsbrauerei machte sich Bischofshof, 1649 gegründet, unter der Führung von Hermann Goß durch ihr soziales, kulturelles, gesellschaftliches und sportliches Engagement einen Namen. Mit Hermann Goß an der Spitze der Brauerei schaffte das Unternehmen mit heute 85 Mitarbeitern den Sprung von einer regionalen Regensburger Stiftungsbrauerei zu einem international tätigen und erfolgreichen Unternehmen, das weltweit Preise gewinnt. Zur bischöflichen Brauerei der Diözese Regensburg gehört mit der Klosterbrauerei Weltenburg auch die älteste Klosterbrauerei der Welt, gegründet im Jahr 1050 am Ufer der Donau. Die Biere aus Regensburg und Weltenburg sind vielfach mit DLG-Goldmedaillen, European Beer Stars und World Beer Cups ausgezeichnet worden und werden derzeit in knapp 30 Ländern der Welt vertrieben.

Hopfen Royal

Die beiden von Bier begeisterten Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer haben das Hopfen Royal in der hauseigenen Spezialitäten-Brauerei gebraut, in der Brau-Manufactur Allgäu. Dafür verwenden sie ausschließlich regionale Rohstoffe.

Die kräftige dunkle Bernsteinfarbe spricht mich sofort an. Dazu die leichte Hefetrübe. Die reichlich vorhandene Kohlensäure sorgt für eine sehr schöne leicht elfenbeinfarbene gemischtporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik ist wirklich königlich.

Das intensive Aroma ist malzbetont und dabei doch fruchtig. Düfte nach Mango, Orange, Grapefruit und Waldhonig steigen mir in die Nase.

Der Antrunk enthält für ein Bockbier überraschend wenig Süße, aber er ist vom ersten Moment an angenehm und fruchtig. Der Geschmack von Pfirsich und Litschi verbindet sich mit dem von Grapefruit. Die Fruchtigkeit wird durch die ausgeprägten Malzaromen unterstützt. Dieser Bock wirkt dabei nicht schwer, sondern frisch und spritzig. Auch der Abgang wird durch die Fruchtigkeit geprägt. Die Bitterstoffe halten sich stiltypisch diskret im Hintergrund. Der Geschmack klingt mittellang nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Mittelfrüh, Cascade), Hefe

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Brauerei:

Brau-Manufactur Allgäu
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de