“Wo Bienen sind und Honig fließt, da ist Wohlergehen”, wussten die alten Römer. Und Albert Einstein hat einmal gesagt: Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Weil die summenden Insekten auch in Bayern immer weniger werden, ging die Regensburger Brauerei Bischofshof als eine der ersten der gut 600 Brauereien im Freistaat 2018 mit gutem Beispiel voran: Drei Bienenvölker mit rund 60.000 fleißigen Honigproduzentinnen siedelten die Oberpfälzer auf dem Brauereigelände in der Regensburger Innenstadt an. Eineinhalb Jahre später steht fest: Das Experiment ist gelungen. “Die Bienen fühlen sich wohl bei uns und haben hier eine neue Heimat gefunden”, sagt Laila Schmidt, die Nachhaltigkeitsbeauftragte der Brauerei.

Ohne Bienen kein Leben: Mehr als sieben Millionen Bienenvölker sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits in Europa verschwunden – viele davon auch hierzulande. Das war auch die Motivation für Bischofshof, neue Wege zu gehen: “Gerade weil wir als Brauerei natürliche Rohstoffe in höchster Qualität brauchen, ist das Gleichgewicht in der Natur für uns so wichtig und unser Bienenprojekt ist ein Beispiel, wie wir als Brauerei dazu einen Beitrag leisten können”, sagt Bischofshof-Geschäftsführerin Susanne Horn.

Verein “Beefuture” würdigt Initiative als vorbildlich

Entstanden ist die in Bayern einzigartige Initiative 2018 in Zusammenarbeit mit dem Verein “Beefuture” aus der Nähe der baden-württembergischen Stadt Heilbronn. Dessen Initiator Frank Weiß brachte die Bienen seinerzeit nach Regensburg. “Es ist einzigartig in Bayern, dass eine Brauerei eigene Bienenvölker ansiedelt”, sagt Weiß. Er macht deutlich: Von den 100.000 Tonnen Honig, die in Deutschland pro Jahr gegessen werden, stammen nur 19.000 Tonnen noch aus heimischer Produktion. Oder anders formuliert: Nur jedes fünfte Glas des süßen Nektars auf deutschen Frühstückstischen kommt aus der Bundesrepublik. Gerade deshalb ist es nach Weiß’ Worten so wichtig, aktiv etwas für den Erhalt der Bienen zu tun. Er würdigte die Bischofshof-Initiative bei der Einweihung als vorbildlich.

Honig 2019 von überdurchschnittlicher Qualität

Die drei Bischofshof-Völker sind getauft auf die Namen Sportbienen, Kulturbienen und soziale Bienen. Die Bezeichnungen spiegeln das Engagement der Brauerei für die Gesellschaft wider. Zu jeder der “Bienen-Nationen” gehören eine Königin, tausende Arbeitsbienen und einige Drohnen. Bester Beleg, dass sich die Bienen bei Bischofshof wohlfühlen: Bereits zum zweiten Mal konnten die Regensburger jetzt den “Brauerei-Bienenhonig” ernten, der nun in den kommenden Wochen abgefüllt wird. “Wir erwarten dieses Jahr eine überdurchschnittlich gute Qualität”, sagt Schmidt.

Den Bischofshof-Bienen machte dabei allerdings der lange Winter und der verregnete Mai ebenso zu schaffen wie ihren Artgenossinnen fast überall in Mitteleuropa: Sie fanden wenig Nahrung, weshalb der Ertrag des “gelben Goldes” in diesem Jahr mengenmäßig geringer ausfällt. Den Honig, der in Nachbarschaft der Braukessel entstanden ist, können sich dennoch nicht nur die Mitarbeiter schmecken lassen: Er steht künftig auch in den benachbarten Braustuben auf der Frühstückskarte.

Neuer Bienenlehrpfad als Erlebnis-Lernort

Nach der erfolgreichen Ansiedlung der Honigproduzentinnen gehen die Traditionsbrauer derzeit noch einen Schritt weiter: Im Herbst ist die Eröffnung eines eigenen Bienenlehrpfads als Erlebnis-Lernort geplant. Er entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Schülern der benachbarten Regensburger Kreuzschule. “Die Kinder sollen die Schöpfung erleben und die Biene als Partner des Menschen kennenlernen”, sagt Laila Schmidt. 21 Lerntafeln informieren künftig über Bedeutung und Leben der Bienen.

Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Brauerei mit der Grundschule zusammen: So halfen im vergangenen Jahr 80 Viertklässler den Imkern tatkräftig beim Ernten, Schleudern und Verkosten des ersten Honigs. Modernste Technik bringt die Bienen – zumindest virtuell – bereits heute auch ins Klassenzimmer: Die Kinder können via Internet beispielsweise live verfolgen, ob die Bienen gerade unterwegs sind oder wie warm oder kalt es im Bienenstock ist. In den “Bienenhotels” angebrachte Sensoren messen Gewicht, Luftfeuchte und Temperatur.

Nachhaltigkeit – bei Bischofshof seit Jahren ein Schwerpunkt

Die Brauerei Bischofshof, vor 370 Jahren gegründet, beschäftigt sich bereits seit langem mit dem Thema Nachhaltigkeit: So arbeiten die Regensburger Brauer beispielsweise in einem Sudhaus, das als das modernste der Welt gilt. Es hilft, rund 40 Prozent an Primärenergie einzusparen. Im Herbst öffnet auf dem Gelände eine neue Energiezentrale, die die Brücke zwischen Ökonomie und Ökologie schlagen soll: So wird die im Sudhaus entstehende Wärme der Brauerei beispielsweise genutzt, um die Wohngebäude im benachbarten Wohnviertel zu beheizen. Damit soll ein außergewöhnlich hoher Wirkungsgrad von über 90 Prozent erreicht werden. (Bild: Brauerei Bischofhof)

Vedett Extra Ordinary IPA

Das Vedett Extra Ordinary IPA, das jetzt vor mir steht, stammt aus der Brauerei Duvel Moortgat NV im belgischen Puurs. Es wurde erstmal im März 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und hat im Jahr 2017 den World Beer Award errungen.

Intensiv rotgolden und mit leichter Hefetrübung läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine leicht überdurchschnittliche Krone aus festem Schaum, der sehr lange erhalten bleibt. Die Optik des Vedett Extra Ordinary IPA ist jedenfalls schon mal sehr ansprechend.

Auch das Aroma gefällt mir. Düfte nach Orangen steigen mir in die Nase, dazu nach Karamell und Kräutern sowie einige blumige Noten. Mehr kann ich selbst von einem IPA nicht erwarten.

Der Antrunk ist recht trocken und für die notwendige Frische sorgt die sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge bildet sich ein kräftiges Bitter aus. Da mir etwas die Süße fehlt, erscheint mir das Bier nicht ganz rund, aber trotz allem ist es durchaus süffig. Der Abgang wird durch ein freundliches Bitter dominiert, begleitet durch eine lange anhaltende Fruchtigkeit.

Dieses Bier empfiehlt sich zu einem gut gewürzten asiatischen Essen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Duvel Moortgat NV.
Breendonk-Dorp 58
2870 Puurs
Belgien
www.vedett.com/

Neuer Deutscher Meister der Hobbybrauer kommt aus Schleswig-Holstein: Braugruppe „Gröner Bagalut“ braut bestes Brut IPA

Unter tosendem Applaus von rund 1300 Bierinteressierten stürmten Markus J. Kohrt, Sarah Moor und Sebastian Winter gegen 20 Uhr auf die Bühne im Störtebeker Brauquartier: Die Braugruppe “Gröner Bagalut” aus Schleswig-Holstein wurde offiziell zum neuen Deutschen Meister der Hobbybrauer gekürt. Ihr spritzig-frisches Brut IPA setzte sich im harten Wettbewerb gegen die Biere der anderen Hobbybrauer durch und überzeugte die Expertenjury aus Brauern, Sommeliers und Bierexperten. “Mir fehlen die Worte zu dieser wundervollen Überraschung”, gesteht Markus J. Kohrt nach der Siegerehrung. “Wir freuen uns riesig und können es noch gar nicht richtig fassen”, so Kohrt. “Mit seinen tropisch-fruchtigen Hopfenaromen, den leichten Rieslingnoten und dem sehr trockenen, schlanken Trunk setzte sich das Brut IPA von “Gröner Bagalut” ganz klar gegen die Biere der anderen Teilnehmer durch”, erzählt Störtebeker Innovationsmanager Jens Reineke. Auf Platz 2 landete Jan Mordhorst aus Seevetal (Niedersachsen), der 3. Platz ging an Sebastian Below aus Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern.

Als große Siegprämie steht ein gemeinsamer Brautag in Stralsund an. “Wir freuen uns schon sehr darauf, das Brut IPA von Markus, Sarah und Sebastian bei uns einzubrauen – ein Bierstil, der auch für uns neu ist”, so Reineke. Vom fertigen Bier erhält der neue Deutsche Meister 40 Kisten nach Hause geliefert. Als Sachpreis erhält die Braugruppe außerdem eine Brauanlage, eine Schankanlage oder eine Bier-Reise ins Land ihrer Wahl. Doch damit nicht genug: Die drei Hobbybrauer überzeugten auch im Publikumswettbewerb und landeten auf dem dritten Platz der Kreativbiere. Das beliebteste Bier des Publikums brauten Tobias Witt und Maria Hirschbeck aus Hamburg. Ihr “KIPZ”, ein Brut IPA mit Kurkuma, Ingwer, Pfeffer und Zimt, erhielt die meisten Stimmen der Besucher. Die beiden dürfen ihre besondere Kreation mit Braumeister Michael Lembke von der Brauerei BRLO in Berlin einbrauen. “Die enorme Kreativität der Hobbybrauer fasziniert mich jedes Mal aufs Neue” erzählt Lembke. “Der Brautag bei uns in Berlin ist schon zur Tradition geworden – wir freuen uns, die Hobbybrauer-Szene damit unterstützen zu können”, so Lembke. Ein weiteres Highlight waren auch in diesem Jahr die Ausstellung und die Workshops der Home & Craft by drinktec, die parallel zur Deutschen Meisterschaft stattfand. Auf dieser Fläche fanden die Hobbybrauer alles von Rohstoffen über Brauequipment für kleinere Braumengen bis hin zur individuellen Verpackung ihres Bieres von diversen Ausstellern. Spannende Workshops zu den Themen Brauwasser und Hopfeneinsatz boten nicht nur den Hobbybrauern die Chance, ihr Wissen zu vertiefen. Auch bierinteressierte Besucher hörten gespannt zu und informierten sich an den Ständen. Neben dem Bierfestival und der Home & Craft erwartete die Besucher auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Verschiedene Foodstände im Innenhof des Brauquartiers boten kulinarische Köstlichkeiten an. Die Polizei Stralsund machte mit ihrem Fahrrad- und Motorradsimulator auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr aufmerksam. “Die 3. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer war für alle Beteiligten ein großer Erfolg”, so Jens Reineke von der Störtebeker Braumanufaktur. Im kommenden Jahr wird die Meisterschaft zusammen mit der Home & Craft am 11. und 12. September im Brauquartier in Stralsund stattfinden.

21.9. 2019: Braufest im Schabbell Wismar

Ein Tag rund ums Bierbrauen im Museumsgarten. Zuschauen, mitmachen, verkosten! Von 10:00 bis 20:00 Uhr wird gemahlen, eingemaischt, gerührt, gebraut und gefachsimpelt. Zusammen mit dem Braukombinat Wismar wird das Museumspersonal einen Sud herstellen, wie man ihn vor einigen hundert Jahren auch im Hause Schabbell gemacht hätte. Die Rohstoffe, Brauverfahren und Gerätschaften werden besprochen und erklärt. Die Besucher können tatkräftig mit anfassen und sich zwischendurch selbstverständlich auch stärken!

Hacker Pschorr Oktoberfest Märzen

Ich will mich hier gar nicht darüber auslassen, was ein Oktoberfestbier ist und wie mir diese Biere gefallen. Das habe ich bereits mehrfach an anderer Stelle getan und außerdem hat Rory Lawton auf hopfenhelden.de einen guten Artikel geschrieben, so dass es nichts bringt, dies alles hier zu wiederholen. Besser bekomme ich es auch nicht hin. Kommen wir also gleich zum Bier.

Hell bernsteinfarben fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die auch durchschnittlich lange erhalten bleibt. Die Optik ist nicht schlecht, hinterlässt bei mir aber keinen bleibenden Eindruck.

Im Aroma mischen sich das Karamell und die Herbheit des Hopfens. Unterstützt wird das Aroma durch einen Hauch Honig. Auch hier: nicht schlecht, aber auch nicht wirklich umwerfend.

Der Antrunk ist malzbetont und angenehm. Die geringe Dosierung der Kohlensäure wird vermutlich dem hohen Konsum auf dem Oktoberfest geschuldet sein. Das Mundgefühl ist voll und rund, das Malz steht im Mittelpunkt und sorgt für eine ordentliche Süffigkeit. Die Bitterstoffe halten sich zunächst diskret im Hintergrund und kommen erst im Abgang etwas kräftiger hervor, sie klingen aber lange nach.

Das Bier kann mich nicht restlos begeistern, aber zum Trinken “so nebenher” ist es hervorragend geeignet. Rory hat in dem bereits erwähnten Artikel auf Hopfenhelden das Hacker Pschorr sogar zum besten Oktoberfestbier gekrönt, das auf dem Oktoberfest auch ausgeschenkt wird.

Zutaten:

Wasser. Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Brauerei:

Hacker-Pschorr Bräu GmbH
81541 München
www.hacker-pschorr.de

Die Hacker-Pschorr Wiesnbierprobe

Traditionell verkostet der Hacker-Pschorr Braumeister Rainer Kansy kurz vor dem Oktoberfest zusammen mit den Wirtefamilien Heide (Pschorr Bräurosl) und Roiderer (Hacker-Festzelt) das Hacker-Pschorr Wiesnbier. Dieses Jahr das erste Mal mit dem Braumeisterkollegen Christian Dahncke von der Paulaner Brauerei, der auch sein Bier vorstellte.

Das sagt der Hacker-Pschorr Braumeister Rainer Kansy: “Natürlich waren wir wieder gespannt vor dem ersten Verkosten. Wie wird’s dieses Jahr schmecken? Man hat ja nur diesen einen Versuch und der muss sitzen. Aber mein Team hat wieder ganze Arbeit geleistet und es ist uns ein Top Wiesnbier gelungen. Das Hacker-Pschorr Oktoberfestbier ist bernsteinfarben und ist im Aroma kräftig malzaromatisch mit einem Hauch von Honig und hellem Karamell. Es hat im Geschmack eine merkliche, aber nicht aufdringliche Hopfennote, vollmundig und markant, ein Bier mit einem eigenständigen Charakter. Im Abgang besticht es durch eine ausgewogene Balance. Jeder Schluck ist ein Fest!”

Eckdaten Hacker-Pschorr Wiesnbier:

  • Stammwürze: 13,7 %
  • Alkoholgehalt: 6,0 % Vol.
  • Farbe (EBC): 11
  • Bittere (EBU): 23

Die Pschorrs auf der Wiesn

Schon seit 1830 gibt es nachweislich “Pschorr” auf dem Oktoberfest und Kommerzienrat Georg Pschorr war 1893 der erste, der ein Gespann mit Pracht-Pferdegeschirren auf die Wiesn schickte. Diese hatten ihn auf einer Reise nach Wien begeistert und er schickte seinen Sattlermeister zu Studienzwecken dorthin. Die Aufmerksamkeit beim Wiesneinzug war ihm und seinem Gespann gewiss. 1901 überraschte die Pschorr-Brauerei die Wiesn-Besucher mit einem elektrisch beleuchteten Zelt, der “Bräurosl”. Heute genießt man das Hacker-Pschorr Oktoberfestbier im “Hackerfestzelt”, in der “Bräurosl und zahlreichen kleineren Zelten.

Zusammen mit der Hacker-Pschorr Brauerei verköstigte Paulaner sein diesjähriges Oktoberfestbier. Mit dabei die Wiesnwirtinnen Arabelle Schörghuber und Ramona Pongratz aus dem Paulaner Festzelt.

Das sagt der Paulaner Braumeister Christian Dahncke:

“Für mein Team und mich ist es Anfang Juli immer ein ganz besonderes Highlight das Oktoberfestbier zu brauen. Und uns ist wieder ein ganz besonderes Paulaner Wiesnbier dieses Jahr gelungen. Es besticht durch eine perfekte Balance zwischen leichten Malzaromen und dezenten Hopfennoten im Aroma und hat eine sehr milde und feine Bittere die im Hintergrund bleibt. Der Körper des Paulaner Oktoberfestbieres ist abgerundet und sündhaft süffig, im Abgang ist es samtweich und harmonisch. Die Farbe ist ein sattes Gold-Gelb. Macht schon jetzt richtig Lust auf die Wiesn”

Eckdaten Paulaner Oktoberfestbier:

  • Stammwürze: 13,6 %
  • Alkoholgehalt: 6,0 % Vol.
  • Farbe (EBC): 9
  • Bittere (EBU): 21

Paulaner und das Oktoberfest

Die tiefe Verbundenheit zu München manifestiert sich auch in der starken Präsenz auf dem Oktoberfest – für Paulaner eine echte Herzensangelegenheit. Das Logo mit dem Mönchskopf prägt das Erscheinungsbild der Wiesn ebenso wie der berühmte Paulaner-Turm mit dem überdimensionalen Maßkrug auf der Spitze. In drei großen Zelten wird Paulaner Oktoberfest Bier ausgeschenkt, neben dem Paulaner-Feszelt in der Armbrustschützen-Festhalle und Käfer’s Wies’n-Schänke sowie in zahlreichen kleineren Zelten. Das Paulaner Oktoberfest Bier gehört zu den beliebtesten seiner Art. Es ist das meistverkaufte Oktoberfest Bier im Handel sowohl national als auch international.

Möge die Craft mit dir sein! Bayreuths Tempel für Genießer

Weltkulturerbe, Richard-Wagner-Festspiele, bunte Museumskultur und quirlige Residenzstadt, kurz: Bayreuth. Die Stadt am Roten Main steht für Hochkultur par excellence. Doch da ist noch ein Glanzlicht, das in die Welt strahlt und Besucher aus Nah und Fern anlockt. Bier! Liebesbier um genau zu sein. Der Name und die herzförmige Dolde stehen für eine der imponierendsten Brau-Locations im Land – eine Kombination aus Craft-Bier-Brauerei und Gastronomie. Die Mission ist klar: die Top Ten weltweit. Alles “Aus Liebe zum Bier”. Dieses Motto pulsiert durch jeden Backstein des imposanten Gebäudes im Herzen der Kulturstadt.

Dafür gibt Thomas Wenk zusammen mit seiner Frau Ute, Jeff Maisel und Geschäftspartnerin Andrea Bauernfeind jeden Tag aufs Neue Vollgas. Als Gastronom mit Haut und Haaren hob er das Liebesbier 2016 aus der Taufe. Aus Ruinen wäre übertrieben, aber es war ein Kraftakt. Er schuf ein Eldorado der Craft-Kultur, das nun Teil von Maisel´s Bier-Erlebnis-Welt ist – stilecht im Gebäude der historischen Maisel-Brauerei: Große Eventräume, die “Abfüllerei” im Charme einer US-Bar und ein Tasting-Room für Tagungen mit dem gewissen Etwas. Dann wäre da noch das Brauereimuseum, laut Guinness-Buch der Rekorde das “umfangreichste Biermuseum der Welt”. Und wer ein hopfiges Mitbringsel möchte, wird definitiv im großen Bier-Shop fündig. Von einer Erlebnis-Welt zu sprechen ist also angebracht – mittendrin, das Liebesbier, Tempel für Genießer und Freunde des guten Geschmacks.

Der Tag beginnt früh. Ab 8:30 Uhr wird an den 300 Innenplätzen gefrühstückt. Steigen die Temperaturen, lockt der leichte Malzduft täglich 1.000 Durstige und Hungrige von überall her an. Die Nummernschilder vor dem Backsteingebäude mit dem Logo von Maisels & Friends sprechen Bände: Das Einzugsgebiet des Liebesbier liegt bei rund 100 Kilometern. “Schon nach vier Wochen waren alle Plätze belegt”, erinnert sich Wenk, auch im großen Außenbereich. Hier genießt man die Sommernächte unter Fackelsäulen und Feueranbeter legen am Grill selbst Hand an. Um das ganze Drumherum kümmert sich die Crew des Liebesbiers – 40 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 80 Aushilfen.

Vier Generationen voller Herzblut

Im Liebesbier wird nicht nur gegrillt, gegessen und getrunken, sondern auch gebraut. Mitten im Raum gehen die Braumeister ihrer Liebe an den glänzenden Kesseln nach. Alle sind live dabei – und nichts hier ist bloße Dekoration. Auch nicht die lange Front von Holzfässern hinter Glas, die den Gastraum im Erdgeschoss abschließt. Es ist ein Kühlraum und in den Fässern schlummern Biersorten. Heute zumindest. Früher war es Rum, Portwein, Whisky, Rotwein und und und. So entsteht ein munteres Spiel mit Nuancen und Geschmäckern und darum geht es auch Thomas Wenk: “Wir wollen Aufklärungsarbeit für die traditionelle und die moderne Craft-Bier-Kultur leisten, also das experimentierfreudige Handwerk der freien Brauer. Das begeistert auch Leute, die mit Bier eigentlich nichts am Hut haben”.

Seit 1887 wird hier mit Herzblut gebraut. Damals standen die Brüder Maisel an den Sudkesseln und legten den Grundstein für die Traditionsbrauerei. Ihr Ur-Enkel Jeff Maisel hält das Juwel nun in der vierten Generation so lebendig wie eh und je. Auch durch seinen Craft-Beer-Ableger Maisel & Friends. Vor zehn Jahren machte er mit Freunden den Schritt in die Craft-Welt. Ein Domizil musste her und was wäre passender gewesen, als der Ort, an dem alles begann: Das Gründungshaus mit Historie und Flair. Doch der Umbau war eine Herkulesaufgabe.

Der Umbau der alten Brauerei – eine jahrelange Herkulesaufgabe

Anderthalb Jahre wurde geplant, danach anderthalb Jahre gebaut. Jede zweite Mauer musste raus, alle anderen wurden freigelegt und verlängert. Die Gäste schlemmen heute im Keller der alten Brauerei und dafür wurde der Keller einen Meter tiefer gelegt. Der Kraftakt war erfolgreich, weil das richtige Team anpackte, um einen besonderen Ort im beschaulichen Bayreuth zu schaffen. Maisel und Wenk lieben was sie tun. Thomas Wenk ist nicht nur Koch und Hotelfachmann – er ist ein Tausendsassa mit offenem Geist, geschult in Sternelokalen und einem Faible fürs Bauen und Gastronomiekonzepte. Mehrmals im Jahr sucht er in den Metropolen der Welt nach dem letzten Schliff, nach Neuem und Unverbrauchtem. “Dinge müssen nicht einfach nur gut sein, sie müssen bei den Menschen vor Ort funktionieren und dafür habe ich ein gutes Gespür entwickelt”. Einer von vielen Beweisen: Roxy Burger. Einen Steinwurf vom Liebesbier entfernt, serviert Wenk erstklassige Burger und Drinks. Und das seit 22 Jahren, als noch niemand vom Trend der handgemachten Buns und Paddys sprach.

Authentisch bis auf die Knochen: Brot, Speisen, Schnaps, Bier, Wohnen

Eine Gastronomie wie das Liebesbier verträgt kein Chichi, die Inneneinrichtung spielt also eine entscheidende Rolle. Das spüren Besucher sofort. Alle Materialien versprechen Integrität, sind rough und authentisch: Holz, Leder, Stein, Glas, Stahl. Im offenen Kamin knistert Holz, ein Fenster zeigt das Treiben in der Küche und in der Dry Age-Reifekammer schimmern die Salzblöcke. Bildstarke Streetart aus Europa und den USA verleiht alldem das besondere Etwas. Ästhetik satt! Jedes Jahr kommen zwei Stücke dazu – Kunst, noch eine Vorliebe von Thomas Wenk, die dem Ort Seele verleiht. “Es geht um Livestyle, soll aber nicht elitär sein, sodass sich jeder wohlfühlt – auch im Blaumann am Tresen!” bringt es Wenk auf den Punkt.

Heute haben Bierliebhaber die Qual der Wahl, denn bei den 21 Zapfhähnen ist lange nicht Schluss. Rund 100 Craft-Biere warten in der Flasche darauf, dass der Kronkorken zischt. Nicht nur eigene, wie das Maisels & Friends Choco Porter. Die ganze Welt der freien Brauer wird ausgeschenkt, was dem Liebesbier den Respekt der Szene einbringt. Wie wäre es etwa mit dem “In Your Face” der Crew Republic aus Unterschleissheim mit einer Note von frischem Pinienharz? Die Suche nach dem passenden Bier zur Speise endet jedenfalls nicht im Chaos. Alle Mitarbeiter sind in Bierseminaren geschult und mit Empfehlungen zur Stelle.

Das Craft-Herz schlägt auch in der Küche, denn Wenks Anspruch ist hoch. Regional trifft auf international, klassisch auf experimentierfreudig; von geschmorten Bäckchen bis Carpaccio vom Räuchertofu. Die Zutaten: Frisch, auserlesen und regional – Ehrensache. “Qualität beginnt schon damit, Produkte nicht um die halbe Welt zu schippern”, erklärt der Vollblut-Gastronom und ergänzt: “Wir kennen unsere Käserei und unsere Metzger, wir wissen, wie die Weiderinder und Strohschweine gehalten werden”. Selbst das Brot zu den Speisen wird selbst gebacken, vermittelt durch den amtierenden Brotback-Weltmeister. Keine halben Sachen also, die Backstube im Gastraum ist echt. Was die Teigmaschine heute knetet, ruht über Nacht und kommt frisch gebacken auf den Tisch. Damit nicht genug. Im Juni nimmt die eigene Kaffee-Rösterei ihren Betrieb auf, als Craft-Rösterei, bei der Handwerk und Qualität an erster Stelle stehen. Das gilt auch für den Schnaps, der bald wieder gebrannt wird, nachdem es früher schon den “Weissen Blitz” gab, den Bierschnaps von Maisel. Überhaupt ist viel in Bewegung. Bis 2021 entsteht ein ganzes Areal aus einem Guss. Weitere Eventräume, die ehemalige Maisel-Villa mit Ferienwohnungen und ein Boutique-Hotel mit 50 abgefahrenen Zimmern. Die Top-Ten kann kommen.

5000 Gläser am Abend: “Man lernt dazu, dass Qualität langfristig ausschlaggebend ist”!

Unzählige Schwarz-Weiß-Fotografien überziehen die Betonwände des Treppenhauses. Viele Abende, viel Lachen, viele bekannte Gesichter. Von Konzerten bis Poetry-Slams ist immer etwas geboten und dann wird es richtig voll. Zum Craft-Brauer-Festival oder dem “Hoppy Birthday” des Liebesbiers pilgern tausende Feierwillige in das Biermekka. Livebands, Künstler und befreundete Brauer verwandeln das gesamte Gebäude in ein großes Fest. Immer dabei: Das eigene Glas mit dem es ins Getümmel geht. Bei jeder Probe gibt es ein frisches. So entsteht ein wahrer Berg an Gläsern mit der Herz-Dolde, denn an einem solchen Abend sind rund 5.000 Gläser in Umlauf. Spülen im Akkord ist angesagt, sonst droht der Stillstand. Hier kommt MEIKO ins Spiel.

Nachpolieren? Undenkbar! Zuverlässigkeit und astreine Ergebnisse sind Pflicht. “Wir hatten früher auch andere Hersteller, aber die Erfahrungen mit MEIKO waren so positiv, dass wir in allen Betrieben umstellen”, so Wenk. “Ich möchte das optimale Ergebnis und zu Top-Köchen und Top-Produkten gehören auch Top-Maschinen!” Fünf Maschinen der Spütechnikschmiede sorgen im Liebesbier für glänzende Ergebnisse. In der Hauptküche reinigt eine Topf- und Utensilienspülmaschine das Equipment, in der Eventküche hebt und senkt sich die Haube der M-iClean H automatisch und drei M-iClean U bringen die Gläser zum Strahlen. Bei einer derart ästhetischen Location ist Design Trumpf und so pulsieren die Signalgriffe zweier M-iClean U unter dem Tresen der prägnanten Bar. Da Thomas Wenk großen Wert auf die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter legt, war er schnell vom Ergonomie-Konzept der M-iClean H überzeugt. Und die positiven Rückmeldungen der Mitarbeiter bestätigen genau das. “Man lernt dazu – langfristig ist Qualität ausschlaggebend. Das zeigt sich am Spülergebnis, weshalb wir schon überlegen noch eine Durchlaufmaschine anzuschaffen.”

Und so können Sie kommen, die Bierliebhaber und Feinschmecker, um in Bayreuth eine einzigartige Craft-Kultur zu erleben. Der Weg in die Top Ten der weltweiten Brau-Locations sieht vielversprechend aus. Bis dahin heißt es in Bayreuth weiter: Möge die Craft mit dir sein!

La Forestinne Blanche

Wie die anderen Biere aus der Reihe La Forestinne der Brasserie d’Ebly ziert auch das Blanche die erschrocken oder staunend blickende Frau mit den Hopfendolden als Kopfschmuck. Und wie bei den anderen Bieren dieser Reihe spendet die Brauerei von jeder verkauften Flasche einen Cent für den Naturschutz in den Ardennen, wo die Brauerei auch beheimatet ist. Aber kommen wir zum Bier.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das La Forestinne Blanche ein Witbier. Und wie es sich für ein gutes Witbier gehört, ergießt es sich golden und leicht hefetrüb ins Glas und bildet dabei eine durchschnittliche feinporige Schaumkrone, die recht lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Banane, Hefe und Gewürznelke, unterstützt durch einige florale Noten. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist leicht süß, wobei die reichlich dosierte Kohlensäure für eine ordentliche Frische sorgt. Auf der Zunge ist das Bier schlank, eine leichte Säure kommt dazu und sorgt für die Süffigkeit. Der Abgang ist mild und leicht fruchtig. Leider klingt er nur kurz nach.

Alles in Allem ist das La Forestinne ein schönes Sommerbier.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Gewürze

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Brasserie d’Ebly
Rue Champs Claire 4
6860 Ebly
Belgien
http://www.forestinne.be/

Ammersin bringt Reverend Nat’s Hard Cider (Portland, USA) nach Europa

Craft Cider liegt voll im Trend. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Käuferreichweite in Österreich nahezu verdreifacht. Seit Anfang des Jahres importiert die Rudolf Ammersin GesmbH einen der besten Craft-Cider der USA exklusiv nach Europa.

Laut einer aktuellen Studie der GfK* über den österreichischen Biermarkt ist die steigende Nachfrage nach Cider einer der vier wesentlichen langfristigen Trends im “in-home consumption Bereich”. Lag die Käuferreichweite beim Apfelwein vor fünf Jahren noch bei 5,6 Prozent, so betrug sie 2018 bereits 14,5 Prozent.

“Um heimischen Ciderliebhabern die geschmackliche Bandbreite des Apfelweins zugänglich zu machen, sind wir stets auf der Suche nach Herstellern abseits des Mainstreams. Wir freuen uns mit Reverend Nat’s Hard Cider aus Portland über einen ganz besonderen, mehrfach international ausgezeichneten Neuzugang”, so Sigrid Wiegand, Geschäftsführung der Rudolf Ammersin GesmbH, über die exklusive Erweiterung des Craft Cider-Sortiments.

Ein Prediger für Cider

Reverend Nat macht aus Äpfeln ungewöhnliche Cider – seit mittlerweile 15 Jahren. Schuld daran war die üppige Apfelernte seines Nachbarn 2004. 2011 verkaufte er seine gesamte Produktion von 75 HL in nur einem Monat. 2013 bezog er in einem 700 m2 großen Fabrikgebäude sein neues Zuhause. Heute verkauft Rev. Nat seinen Cider in etlichen amerikanischen Bundesstaaten, kanadischen Provinzen und Japan. Im Taproom seiner Cidery können Besucher seine Kreationen verkosten.

Als eingefleischter Craft Beer Revolutionär experimentiert Reverend Nat mit Bierhefe, wilder Fermentation, belgischen Bier-Gewürzen, aromatischen Hopfen von der amerikanischen Westküste und lokalen Fruchtsäften, um den Geschmack seiner Cider abzurunden. Als Geschichtsforscher der Ciderherstellung ließ er vergessene Cider-Stile wieder auferstehen und praktiziert Entsaftungs- und Fermentierungstechniken, die schon lange aus der Mode gekommen waren. Kurz gesagt: Er macht Cider, den niemand sonst macht.

Kreativ an Zutaten, Herstellung und in der Namensgebung

Ungewöhnlich sind bei den mehrfach preisgekrönten Cidern auch die Zutaten: Zum puren Apfelsaft kommen Panela (auch Piloncillo), Obstsäfte und Gewürze, wie Koriander, Anis oder Hanfsamen, die seine Cider, wie den “Revival Hard Apple Cider”, “Sacrilege Sour Cherry”, “Hallelujah Hopricot” oder “Deliverance Ginger Tonic” geschmacklich verfeinern.

Beim gemeinsamen Launch-Event mit der U.S. Botschaft und der U.S.-Handelskammer am 10.09.2019 im Amerika Haus verkosteten u.a. Göran Askeljung (Schwedische Handelskammer), Robert Brekalo (Ammersin), Roland Graf (Genuss-Journalist), Andreas Krefting (Julius Meinl am Graben), Alberto Nodale (Mister Austria), Julia Rauner (U.S. Embassy), Andreas Urban (Brauerei Schwechat) und Sigrid Wiegand (Ammersin) die vielfältigen Cider von Rev. Nat.

* GfK 2019, Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der österreichischen Brauwirtschaft

Ottakringer Brauerei wird für eine Nacht zum Museum

Eine Nacht im Museum oder eine Nacht in der Ottakringer Brauerei? Beides gleichzeitig! Denn Wiens Brauerei und Wahrzeichen des 16. Bezirks ist bei der “ORF-Lange Nacht der Museen” dabei. “Mehr sehen” lautet das Motto am Samstag, den 5. Oktober ab 18 Uhr. Auch in der Ottakringer Brauerei.

Ottakringer ist immer bemüht, den Menschen das einmalige Lebensgefühl von Wien zu vermitteln und die Verbundenheit mit Wien u fördern. Nicht nur mit den vielfach ausgezeichneten Bieren, sondern auch mit dem einzigartigen Standort mitten in Wien. Und an diesem wird nun exklusiv bei der “ORF-Lange Nacht der Museen” eine Ausstellung präsentiert, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat: Eine als Erlebnis konzipierte Reise durch die über 180-jährige Geschichte zeigt den Werdegang zur modernen, urbanen Brauerei. Mit zahlreichen historischen Bildern und besonderen Ausstellungsstücken der Brauerei, die es bei regulären Führungen nicht zu sehen gibt. Auch der Brauprozess und die Produktion einst und jetzt werden den Besuchern in anschaulicher Weise nähergebracht.

Verkostet soll natürlich auch werden. Es gibt einen Barbetrieb und obendrauf ein Gewinnspiel mit der Chance auf einen Jahresvorrat Ottakringer Bier. Das Ottakringer BrauWerk (am Gelände der Brauerei) mit seinen innovativen Craft-Bieren öffnet die Türen. Von 18.15 bis 23.15 Uhr gibt es stündlich Führungen und man erhält Einblick auch in die Entstehung dieser kreativen Biere.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich in der Galerie “Die Schöne” direkt in der Nachbarschaft (Kuffnergasse 7, 1160 Wien) einen Einblick über moderne, urbane Produktion zu verschaffen. Unter dem Titel “Future Factory. Urbane Produktion neu denken” zeigen fünf Kreativteams unter dem Kuratorium der vienna biennale und in Zusammenarbeit mit der Ottakringer Brauerei, welche ungenutzten Potenziale die Produktion in der Stadt bietet.

 

Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: “Ottakringer ist seit 1837 integraler Bestandteil der städtischen Wiener Lebensgefühls. Mit der Teilnahme an der ‚ORF – Lange Nacht der Museen’ zeigen wir unsere seit jeher enge Verbindung zur Stadt und unserem einmaligen Standort mitten in Wien. Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, sich ein umfassendes Bild der letzten großen und unabhängigen Wiener Brauerei zu machen und freuen uns sehr auf viele interessierte Besucher!”