27. – 29. 8. 2018: Bierbörse Bonn

Vom 27. bis zum 29. Juli 2018 findet bereits die 23. Bonner Bierbörse im Freizeitpark Rheinaue in Bonn-Bad Godesberg statt. Hier können die Besucher ihre Aufmerksamkeit drei Tage lang Deutschlands beliebtestem alkoholischen Getränk widmen.

Die schöne Bonner Rheinaue verwandelt sich seit nunmehr 22 Jahren in Bonns größten Biergarten und mehr als 80 Bierverleger aus dem gesamten Bundesgebiet bieten jedes Jahr über 700 Biersorten aus aller Welt an. Die Auswahl erstreckt sich von Bayern über Kroatien bis hin nach Singapur und lässt die Herzen aller Bierliebhaber höherschlagen. Die „Große Blumenwiese“ des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes bietet zahlreichen Besuchern reichlich Platz sich in den großzügig errichteten Biergärten nieder zu lassen. Mit ihren Wäldern, Blumenbeeten sowie der großen Seelandschaft ist die Rheinaue bestens für die Durchführung der Bonner Bierbörse geeignet und gibt dieser eine typische, gemütliche Biergartenatmosphäre.

Öffnungszeiten

Freitag: 15:00 – 24.00 Uhr
Samstag: 15:00 – 24:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 21:00 Uhr

26. 7. 2018: Patersbier mit Holunderblüten Release Party

Für die Berlin Beer Week hat Two Fellas einem Zusammenarbeit mit LaBieratorium in Cottbus ein neues Bier gebraut: Patersbier mit Holunderblüten.

Patersbier war das Tafelbier der Trappisten. Alkoholarm aber gefüllt mit dem typischen Geschmack und den stiltypischen Aromen, die die Konsumenten bei einem belgischen Bier erwarten, haben die Mönchen dieses „Enkel“ (Grundrezept) genossen, während sie ihre tägliche Arbeit erledigt haben. Leicht und süffig, ist die neue Bierspezialität ebenfalls mit Holunderblüten gebraut, die für einen subtilen, blumigen Geschmack sorgen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Humble Pie Berlin macht Bier-Pie Pairings und verkauft sein Southern Food in der Bar.

Die Veranstaltung findet von 16:00 Uhr bis 21:00 statt. Veranstaltungsort ist die Two Fellas Brewery, Mühlenstraße 30, Berlin

3. 8. 2018: Führung mit Bierverkostung im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven

Am ersten Freitag im August ist in jedem Jahr der Internationale Tag des Bieres. Da kann auch das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven nicht abseitsstehen. Schließlich haben viele Brauereien in den USA wie auch in Kanada deutsche Wurzeln. Ein Beispiel dafür ist Anheuser-Busch. Einer der Gründer der Brauerei, Adolphus Busch, wanderte im Jahr 1857 über Bremerhaven aus und siedelte sich in St. Louis an, wo er „echtes deutsches Bier“ braute. Die Brauerei wurde im Laufe der Zeit zum größten Brauereikonzerne der Welt.

Das ist für das preisgekrönte Museum Grund genug, am Internationalen Tag des Bieres eine spezielle Führung anzubieten, die sich nicht nur ganz dem Bier widmet, sondern auch darstellt, welche kulinarischen Ideen nach Deutschland eingewandert sind, und an die sich eine Bierverkostung im Restaurant Speisesaal anschließt. Durch die Verkostung führt Sie ein Biersommelier.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine telefonische Anmeldung unter 0471-90220-0 erforderlich. Der Eintritt beträgt 24,50 Euro. Beginn ist um 17:30 Uhr.

Welde Citra Helles

Die Braumanufaktur Welde wurde 1752 gegründet und braut seitdem handwerklich die traditionellen Bierstile. 2015 braute Welde erstmals zwei Craft-Biere, die Badische Gose und den Bourbon Barrel Bock. Jetzt hat die Brauerei drei weitere Craft-Biere herausgebracht, das Citra Helles, ein Pale Ale und ein IPA. Diese drei Biere hat mir Welde zugeschickt. Vielen Dank dafür. Jetzt steht das Citra Helles vor mir und wartet darauf, von mir verkostet zu werden.

Das Helle ist ein traditioneller Bierstil, meist aus dem Süden Deutschlands oder aus Österreich. Es handelt sich um ein untergäriges und malzig-süßes Bier mit strohgelber bis goldener Farbe. In der Regel ist es sehr gut trinkbar, aber nur mäßig spannend. Das neue Bier trägt aber die hauptsächlich verwendete Hopfensorte im Namen, die der Hopfenhändler „Hopfen der Welt“ wie folgt beschreibt: „Der Obstsalat unter den Hopfen! Neben Limette und Grapefruit ist noch ein ganzer Obstkorb tropischer Früchte im Aroma dabei.“ Die Kreation aus Plankstadt verspricht also, durchaus interessant zu werden.

Hell goldgelb und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist etwas größer als der Durchschnitt und sie bleibt auch lange erhalten. Optisch hat die Brauerei schon mal alles richtig gemacht.

Düfte nach Grapefruit und Ananas, unterstützt durch das Aroma von Waldhonig, steigen mir in die Nase. Aus dem Hintergrund kommen noch weitere Fruchtaromen zum Vorschein. Es könnte Maracuja dabei sein, aber diese Aromen sind so diskret, dass ich mir nicht sicher bin.

Der Antrunk ist mit seiner fruchtigen Süße und viel feinperliger Kohlensäure frisch und spritzig. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dazu kommt ein ordentliches Bitter, wobei die Drinkability gut erhalten bleibt. Ein freundliches Bitter dominiert auch den langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra, Select, Yellow Sub), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12,4° Plato

Bittereinheiten:

16 IBU

Brauerei:

Weldebräu GmbH & Co. KG
Brauereistr. 1
68723 Plankstadt-Schwetzingen
www.welde.de

Der ultimative Bierkrug mit Vakuumisolierung – der Stanley Adventure Vacuum Stein

Bald ist es wieder soweit: Das Oktoberfest in München steht vor der Tür – und nicht nur das: Unzählige Ableger in großen und auch kleineren Städten finden statt, dazu Oktoberfesttage in Gaststätten und das ein oder andere private Oktoberfest.

Das ultimative Accessoire dazu: Der Stanley ADVENTURE VACUUM STEIN, der vakuumisolierte Edelstahl-Bierkrug. Als cooles Oktoberfest-Accessoire, als Geschenk für private Oktoberfestfeiern oder einfach nur für den täglichen Biergenuss ist der ADVENTURE VACUUM STEIN perfekt geeignet. Dabei verfügt der aus 18/8-Edelstahl gefertigte Bierkrug Dank des Vakuums über eine Kühlleistung von bis zu 7 Stunden. Das Produkt ist frei von BPA und außerdem spülmaschinenfest. Letzteres hat einen tollen Nebeneffekt: Der ADVENTURE VACUUM STEIN ist ideal für den Wechsel zwischen Kalt- und Heißgetränken geeignet, kann also auch zur XXL-Tasse für Tee und Kaffee genommen werden.

Mit seinen 709ml Fassungsvermögen (24oz. – Amerika lässt grüßen) lässt er sich auch ideal ohne zu viel Vorsicht mit den handelsüblichen 500ml-Flaschen befüllen, Schaumkrone inbegriffen.

Erhältlich ist der ADVENTURE VACUUM STEIN in schwarz und im typischen Stanley-grün, zu kaufen im Fachhandel sowie unter www.herbertz-messerclub.de

Höhe 17,5 cm
Leergewicht 360 g
UVP 29,90 Euro

Härle für Integrationsarbeit geehrt

Die Clemens-Härle-Brauerei aus Leutkirch wurde durch den Kampf gegen einen Abmahnverein aus Berlin bundesweit bekannt, der meinte, die kleine Brauerei in Baden-Württemberg abmahnen zu müssen, weil sie damit geworben hatte, dass ihr Bier bekömmlich sei. Leider hat Härle den Prozess in letzter Instanz verloren, auch wenn das Urteil nicht nachvollziehbar ist. Aber Clemens Härle ist kein Prozesshansel, sondern er setzt sich auch aktiv für die Integration von Flüchtlingen ein. Für dieses Engagement hat er kürzlich bei der Verleihung des Lea-Mittelstandspreises in Stuttgart eine Urkunde erhalten.

Mit dem Mittelstandspreis zeichnen Diakonie, Caritas und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium mittelständische Unternehmen aus, die sich sozial engagieren. Die Abkürzung „Lea“ steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. 290 Unternehmen aus Baden-Württemberg hatten sich beworben, 15 waren für den Preis nominiert, darunter in der Kategorie II die Härle-Brauerei. Der Preis wurde nach Unternehmensgröße gestaffelt vergeben: Kategorie I umfasste Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, Kategorie II mit 20 bis 149 Mitarbeitern und Kategorie III mit 150 bis 500 Mitarbeitern. Den Preis in der Kategorie II gewann Johannes Jeuter Garten- und Landschaftsbau aus Göttingen.

Alle nominierten Unternehmen erhielten jedoch eine Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement – überreicht in festlichem Rahmen von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger und dem badischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Die Urkunde für die Brauerei nahm im Stuttgarter Neuen Schloss Esther Straub entgegen. „Die Ministerin hat sich gefreut, dass eine Frau die Brauerei vertritt“, verriet Straub. Mit nach Stuttgart gereist waren aber auch Geschäftsführer Gottfried Härle und die Leutkircher Bürgermeisterin Christina Schnitzler.

Insgesamt fünf Flüchtlinge sind bei der Brauerei derzeit beschäftigt, drei aus Gambia, einer aus Syrien und einer aus Kamerun. „Wir unterstützen sie bei Behördengängen, der Wohnungssuche und allgemein bei der Bewältigung des Alltags in einem fremden Land“, schildert Esther Straub.

Stauder Bierchen

Im letzten Jahr hat die Brauerei Stauder aus Essen zu ihrem 150jährigen Jubiläum das Stauder Jacob auf den Markt gebracht. Mit diesem Jubiläumsbier hatte Stauder begonnen, die eingetretenen Pfade zu verlassen. In diesem Jahr hat die Brauerei unter Leitung von Axel Stauder ein weiteres Bier nachgeschoben. Der Name dieses Bieres ist so gewöhnlich, dass er mir schon wieder originell vorkommt, es heißt einfach Bierchen. Das Etikett verspricht einiges: „Hopfig, fruchtig, ehrlich! Aromastarkes frisches Charakter-Bierchen, handwerklich gebraut!“ Na gut, dann will ich mich mal überraschen lassen.

Golden, leicht hefetrüb und mit einer sehr großen Schaumkrone, die nur langsam in sich zusammenfällt, macht das Bier optisch schon mal einen guten Eindruck.

Das Aroma ist fruchtig-frisch. Düfte nach Zitronenschale und Grapefruit steigen mir in die Nase, aber auch der Malzkörper steuert einige süßen Noten bei.

Der Antrunk ist wenig süß und frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die fruchtigen Noten des Aromas wider, dazu kommt ein mildes Bitter. Bis hierhin gefällt mir das Bierchen; es ist gerade jetzt im Sommer ein guter Durstlöscher. Der Abgang ist gering bitter und klingt mittellang nach. Hier ist wirklich noch Luft nach oben.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra, Simcoe), Hefe

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.stauder.de

Überquell Palim Palim Pale Ale

Das Palim Palim Pale Ale, das ich jetzt verkosten will, beschreibt die Überquell Brauerei so: „Von wegen Tea-Time – it’s Beer o‘ Clock! Und zwar mit allem drum und drin: Beere, Orange, Toffee. Würde uns echt nicht wundern, wenn jetzt der ein oder andere Engländer noch blasser wird – aus Neid auf ein englisches Original made in Germany!“ Mal sehen, ob das Bier wirklich so begeistern kann.

Bernsteinfarben mit einem deutlichen Stich ins Kupfer und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich überdurchschnittlich viel fester Schaum, der sehr lange erhalten bleibt.

Im Aroma überwiegt der Duft nach Karamell. Dazu kommen eine nicht allzu kräftige Fruchtigkeit sowie einige würzige Noten.

Der Antrunk besticht durch Frische sowie durch eine feine Malzsüße. Der Malzkörper ist angenehm und wird durch eine fein abgestimmte Fruchtigkeit unterstützt. Der Geschmack nach Limonen und Grapefruit, nach roten Beeren und Toffee erfreut meinen Gaumen. Dazu kommt noch ein ordentliches Bitter. Das freundliche Bitter dominiert auch den Abgang, der lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Münchner, Caramel), Weizenmalz, Hopfen (Simcoe, Golding, Cascade), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

39 IBU

Brauerei:

ÜberQuell Brauwerkstätten
St. Pauli Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

Neuzelle: Der Schwarze Abt hat eine Freundin

Ich behaupte jetzt mal, dass der Schwarze Abt das bekannteste Bier aus der Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle ist, ein Schwarzbier mit einem Schuss Invertzuckersirup. Da diese Zutat nicht im Reinheitsgebot aufgeführt ist, musste die Brauerei lange Zeit kämpfen, um eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, den Schwarzen Abt überhaupt als Bier vermarkten zu dürfen. Dieses Problem hat sich aber auch seit einigen Jahren erledigt. So wurde es still um den Schwarzen Abt und er war einsam. Nun hat die Klosterbrauerei endlich Einsehen gezeigt und den armen Abt aus seiner Einsamkeit befreit. Seit kurzem wird dort auch die Schwarze Äbtin gebraut, ebenfalls ein Schwarzbier, aber mit nur 1,9 Volumenprozent Alkohol leichter als der Schwarze Abt. Von der Brauerei wird der Neuzugang wie folgt beschrieben: „Erinnerungen an den Schwarzen Abt werden wach! Der erste Schluck: Leichter, aber dem Abt in nichts nachstehend. Die Äbtin knüpft an den unverkennbaren Geschmack des Schwarzen Abtes an. Das Geschmackserlebnis: Mit weniger Alkohol und feiner Süße erobert die leichte Schwarze die Herzen und wirbt vor allem beim weiblichen Publikum um die Gunst des Gaumens. Ich selbst habe die Äbtin noch nicht trinken können, aber demnächst werde ich sie sicher bestellen und hier im Blog vorstellen. Wenn Sie nicht so lange warten wollen, können Sie dieses neue Bier durch einen Klick auf das folgende Banner bestellen:

Braukatz Pussycat

Die beiden Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer tüfteln In der kleinen Brau-Manufactur Allgäu in Nesselwang ständig an neuen Bier-Kreationen. Die beiden haben sich vor etwa vier Jahren entschlossen, mit ihrer Marke „Braukatz“ und viel Enthusiasmus den wachsenden Craft Beer-Markt in Deutschland zu bereichern.

Für den Chef der Brau-Manufactur Allgäu ist die Erweiterung des „Braukatz“-Angebots ein konsequenter und notwendiger Schritt, um im Craft Beer-Markt dauerhaft erfolgreich zu sein: „Nachdem die Craftbier-Entwicklung hierzulande in den Anfängen vor allem davon geprägt war, möglichst die Aromengrenzen auszuloten und teilweise extrem aromatische und alkoholstarke Biere anzubieten, merken wir jetzt, dass man auch mit ausgewogeneren Rezepturen und moderatem Alkoholgehalt sehr gut punkten kann. Gerade die drei neuen ‚Braukatzen‘ sind dafür gedacht, jede mit hoher Drinkability und eigenem Charakter.“, erläuterte er gegenüber About Drinks.

Die Pussycat strahlt mir rubinrot und leicht hefetrüb entgegen. Die Farbe ist richtig toll. Weniger gefällt mir die recht kleine Schaumkrone, die auch relativ schnell in sich zusammenfällt.

Das intensive Aroma besticht durch seine Malz- und Karamelldüfte, unterstützt durch Waldhonig- und Rosinenduft. Ja, jetzt kann ich mich mit diesem neuen Bier anfreunden.

Der Antrunk ist erheblich weniger süß als ich erwartet habe. Die großzügig dosierte Kohlensäure verleiht dem Bier eine angenehme Frische. Während sich das Bier im Mund erwärmt wird die Süße und damit der Geschmack nach Rosinen stärker. Dazu kommt eine feine Herbe. Ich glaube, ich bin in Pussycat verliebt. Auch im Abgang dominiert der Geschmack der Trockenfrüchte, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Der Nachklang ist verhalten, aber richtig lang.

Das Pussycat ist ein Red Lager, das überrascht und zu begeistern weiß.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

13,4 %

Bittereinheiten:

22 IBU

Brauerei:

Post-Brauerei Nesselwang
Karl Meyer
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de

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