Paulaner Hefe-Weißbier alkoholfrei

Nun steht mal wieder ein alkoholfreies Hefe-Weißbier vor mir, das Paulaner Hefe-Weißbier alkoholfrei. Bei Stiftung Warentest wurde das Bier im Jahr 2010 mit „befriedigend“ getestet. Dabei wurde die Sensorik mit „gut“ bewertet, woraus ich schließe, dass Paulaner hier ein ganz passables Bier abgeliefert hat. Irgendetwas müssen die Brauer in München auch richtig gemacht haben, da sie ansonsten nicht im Jahr 2016 erstmals mehr als eine Million Hektoliter Bier exportiert hätten. Obwohl – Quantität geht nicht immer Hand in Hand mit der Qualität. Sehen wir mal, wie sich dieses Bier so macht.

Bernsteinfarben und naturtrüb steht das Bier im Glas. Für ein Weizenbier bildet sich relativ wenig Schaum, der aber lange erhalten bleibt. Dass es nur so wenig Schaum gibt liegt vermutlich daran, dass es sich um ein alkoholfreies Bier handelt.

Das Aroma ist stiltypisch. Düfte nach Banane, Karamell und Gewürznelken steigen mir in die Nase.

Der Antrunk ist leicht süß und auf den ersten Eindruck gefällt mir bereits die gut dosierte feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge kommt eine leichte fruchtige Säure dazu, eigentlich fast nur ein Hauch. Das Bier macht keinen wirklich runden Eindruck, ist aber trotzdem süffig. Der Abgang ist fast ohne Bitterstoffe und er klingt auch kaum nach. Das hätte ich fast erwarten können, denn Hopfen steht in der Zutatenliste ganz hinten.

Nach einem ansprechenden Anfang lässt das Bier doch ziemlich nach. Zum Löschen des Durstes an einem heißen Sommertag ist es sicher gut geeignet, aber ansonsten ziehe ich so manches andere Bier vor.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Gärungskohlensäure, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KG
Ohlmüllerstr. 42
84541 München
www.paulaner.de

Kasteel Barista Chocolate Quad

Kasteel Barista Chocolate Quad ist der Nachfolger von Kasteel Winter, einem saisonalen Bier, das nur in der kalten Jahreszeit gebraut wurde und inzwischen nicht mehr produziert wird. Das Barista Chocolate Quad ist jetzt ganzjährig erhältlich.

Der Name Barista stammt aus der Kaffeewelt und lässt mich auf ein kräftig schwarzes Bier mit einem kräftigen Röstaroma hoffen.

Und tatsächlich – das Barista Chocolate Quad ist blickdicht schwarz. Das Bier bildet eine durchschnittliche Menge feinporigen hellbraunen Schaum, der lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier seinem Namen schon mal alle Ehre.

Das Aroma wird durch die Röstaromen dominiert. Ein intensiver Duft nach Schokolade und Karamell steigt mir in die Nase, dazu etwas Vanille, ein leichter Duft nach Trockenfrüchten und ein Hauch Nelken. Das Bier gefällt mir immer besser.

Der Antrunk ist überraschend trocken. Durch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure ist das Bier schön spritzig. Auf der Zunge bleibt der Geschmack nach Schokolade und Kaffee erhalten und es gesellen sich rote Früchte dazu, in erster Linie nach Kirschen. Die immerhin 11 Volumenprozent Alkohol sind dabei gut versteckt. Erst im wenig bitteren Abgang entfaltet der Alkohol seine wärmende Wirkung. Leider klingt der Geschmack nicht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Malz Hopfen, Zucker, Ascorbinsäure

Alkoholgehalt:

11 % Vol.

Brauerei:

Brasserie van Honsebrouck
Oostrozebekestraat 43
8770 Ingelmunster
www.vanhonsebrouck.be/

Velkopopovický kozel eröffnet Eisenbahnlinie zur Brauerei

Bereits seit dem Mittelalter wird in Velké Popovice Bier gebraut. Im Jahr 1874 begann die Brauerei, Lagerbier zu brauen. Bereits nach einem Jahr betrug die Produktion 18.000 Hektoliter Bier. Heute gehört die Brauerei zum Unternehmen Plzeňský Prazdroj a. s. und damit zum internationalen Konzern Asahi.

Velkopopovický kozel ist eine beliebte tschechische Biermarke, die auch nach Deutschland exportiert wird. Kein Geschäft mit osteuropäischen Lebensmitteln, das etwas auf sich hält, verzichtet darauf, das Bier im Sortiment zu führen. Es wird als helles und dunkles Lagerbier in der Brauerei in Velké Popovice gebraut.

Wie die meisten anderen Brauereien kann auch Velkopopovický kozel besichtigt werden. 2017 nahmen über 100.000 Besucher diese Möglichkeit wahr. In diesem Jahr bereitet die Brauerei eine Neuheit für die Besucher vor. Das Unternehmen lässt einen stillgelegten Bahnabschnitt reparieren und will ab diesem Jahr eine Eisenbahnverbindung aus Prag bis zur Brauerei anbieten. In Zusammenarbeit mit der Tschechischen Bahn werden während der Sommersaison jedes Wochenende Züge von Prag zum Brauereigelände fahren. Bei einer Führung durch die Brauerei wird den Besuchern die Geschichte sowie die Gegenwart der Bierproduktion vorgestellt. Bestandteil der Besichtigung ist auch eine Bierverkostung im Lagerbierkeller.

Borbecker Lager

Seit einigen Wochen gibt es vier neue Biere aus der Brauerei Stauder, die in der Produktlinie Borbecker Spezialitäten vertrieben werden. Jetzt steht das Lager vor mir. Die Besonderheit ist, dass dieses Bier auf Eichenholz gereift wurde. Das bedeutet aber nicht, dass es im Eichenholzfass gereift wurde, sondern ich vermute eher, dass dem Bier während der Reifung Eichenspäne zugefügt wurden. In der Qualität macht das aber nicht unbedingt einen Unterschied.

Dunkelbraun mit einer durchschnittlichen Menge feinporigem Schaum, der einen leichten Gelbstich aufweist, präsentiert sich das Bier im Glas. Die Optik geht in Ordnung.

Das Aroma wird durch das Malz dominiert. Noten nach Toffee, Holz und Vanille steigen mir zusammen mit dezenten Röstaromen in die Nase.

Der schlanke Antrunk ist überraschend wenig süß, aber durch die reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure spritzig. So angenehm der erste Eindruck war, folgt auf der Zunge doch ein Loch. Weder das Malz noch der Hopfen wollen so richtig durchdringen. Erst der Abgang erfreut mich wieder mit einem leichten Bitter, das anschließend aber lange nachklingt.

Das Aroma und der Abgang können mir wirklich gefallen. Schade ist, dass das Bier dazwischen ziemlich schwächelt.

Das Lager aus Borbeck eignet sich gut zu paniertem Schnitzel und Spargel.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.stauder.de

Landgericht Bielefeld verbietet Brauereiwerbung

Ich habe an dieser Stelle bereits mehrfach geschrieben und kritisiert, dass Brauereien sich gegenseitig mit Abmahnungen das Leben schwer machen. Jetzt wurde Mike Cacic von der Brauerei Flutlicht in Bielefeld vom Landgericht Bielefeld verurteilt, da er irreführende Werbung betrieben haben soll. Auch wenn das Urteil juristisch korrekt sein sollte (das kann ich nicht beurteilen, da ich kein Jurist bin), halte ich den gesamten Rechtsstreit für überflüssig.

Was war passiert? Die Flutlicht Brauerei in Bielefeld wurde 2016 gegründet und befindet sich damit noch in der Aufbauphase. Nach Presseberichten wird das Flutlicht in der Brauerei Westheim im sauerländischen Marsberg gebraut. Das hat Mike auch nie verheimlicht, aber leider nicht auf den Etiketten angegeben. Das gefiel der Herforder Brauerei nicht, die sich selbst nicht in Herford befindet, sondern in Hiddenhausen beheimatet ist, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Herford. Sie beschwerte sich bei der Wettbewerbszentrale in München, die Mike eine Abmahnung schickte und ihn letztendlich erfolgreich wegen dieser Formalie verklagte. Das mag ja formell korrekt sein, aber ich bin überzeugt, dass sich diese Kleinigkeit auch anders beigelegt werden könnte.

Als noch ärgerlicher betrachte ich den zweiten Vorwurf, wegen dem Mike jetzt verurteilt wurde. Er hatte den Werbespruch „Endlich kein Bier mehr aus Herford“ verwendet. Ich will jetzt nicht darauf rumreiten, dass das Herforder Bier nicht aus Herford stammt. Aber Sprüche wie dieser sind beim Bier immer wieder zu finden. Versuchen Sie doch einfach mal, in einer Brauereigaststätte in Köln ein Altbier zu bestellen. Der Köbes, der in dieser Situation die Brauerei repräsentiert, wird Ihnen einen passenden Spruch zurückgeben. Eine ähnliche Antwort werden Sie auch in Düsseldorf bei der Bestellung eines Kölsch erhalten. Noch derber geht es im Sauerland zu, wenn es um die Entscheidung zwischen Veltins und Warsteiner geht. Kein Nürnberger wird ein Bier aus dem benachbarten Fürth trinken, genau wie kein Einwohner von Fürth ein Bier aus Nürnberg trinkt. Dort kam es zu einer originellen und etwas skurrilen Lösung, als vor über zwanzig Jahren die Brauerei Tucher aus Nürnberg die Brauerei Fürther Patrizier im benachbarten Fürth übernahm. Die Produktion der beiden Brauereien sollte zusammengeführt werden. Es sollte aber zu keinen Klagen dagegen kommen, dass das Nürnberger Bier in Fürth oder das Fürther Bier in Nürnberg gebraut wird. Die Brauerei fand dazu eine nach eigenen Angaben weltweit einmalige Lösung: der neue Produktionsstandort wurde über der Ortsgrenze gebaut. Die postalische Adresse liegt in Fürth, der Großteil der Produktionsanlagen aber auf Nürnberger Gebiet. Nun stehen zwei Sudkessel in Nürnberg und zwei weitere in Fürth. Beim Bier kommt in Deutschland der Lokalpatriotismus voll zum Tragen.

Damit steht Mikes Slogan in einer langen Reihe ähnlicher Sprüche. Solche etwas witzigen Sprüche sind einfach Teil der deutschen Biertradition. Ich würde es schade finden, wenn diese Kabbeleien, die durchaus ein gewisses Amüsement beinhalten, auf dem Rechtsweg kaputtgemacht werden würde. Aber in diesem speziellen Fall kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es der Herforder Brauerei nicht um den Wettbewerb geht, sondern darum, einen neuen Wettbewerber kaputtzumachen. Wären die Energie und das Geld, das der Rechtsstreit bis jetzt gekostet hat, in eine gemeinsame Kampagne für die Biere aus Ostwestfalen investiert worden, hätten sicher alle Brauereien dort etwas davon gehabt. So erscheint mir der ganze Vorgang als destruktiv.

An die Herforder Brauerei kann ich nur die Frage stellen, weshalb sie nicht etwas entspannter und humorvoller reagiert hat, so nach dem Prinzip: „Wenn es schon Bielefeld nicht gibt – wie soll von dort ein anständiges Bier kommen?“

Double Enghien Blonde

Die Brasserie de Silly, aus der das Double Enghien stammt, ist Mitglied bei Slowfood. Damit befindet sich die Brauerei in der guten Gesellschaft von Sterneköchen und vielen Erzeugern individueller handwerklicher Lebensmittel mit eigenem Charakter. Schließlich geht es bei Slow Food um gutes, reines und richtiges Essen: Es geht um gutes Essen mit eigenem Geschmack, das umweltfreundlich von Erzeugern produziert wird, die durch die Produktion dieser Lebensmittel in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Philosophie passt zur Brauerei.

Die Brasserie de Silly nutzt für den Einkauf der Rohstoffe die kürzestmögliche Lieferkette: Malz, Wasser, Hopfen und Hefe. Malz, eine der Hauptzutaten, wird von lokalen Landwirtschaftsbetrieben bezogen, die hochwertige Gerste produzieren. Das reine Quellwasser wird aus einer durchschnittlichen Tiefe von 40 Metern hochgepumpt. Dieses Wasser wird von unterirdischen Gesteinen auf natürliche Weise gefiltert und ist daher so rein wie nur irgend möglich. Der Hopfen, der dem Bier seine Bitterkeit und sein Aroma verleiht, stammt aus Deutschland, England, Tschechien und den USA. Die außergewöhnliche Hefe der Brauerei stammt aus dem Jahr 1850 und wird seither immer weiter verfeinert. Zwar wird gerade der Einfluss der Hefe auf das Bier häufig unterschätzt, aber viele Experten, die sich intensiver mit der Rolle der Hefe beschäftigt haben, erklären immer wieder, dass es gerade die Hefe ist, die dem Bier seinen Charakter verleiht. So, dann bin ich mal gespannt, was dieses Bier zu bieten hat. Es ist immerhin mein erstes Bier aus einer Brauerei, die Mitglied bei Slowfood ist.

Intensiv Goldgelb präsentiert sich das Double Enghien Blonde im Glas. Mir fällt auf, dass dieses Bier reichlich Kohlensäure enthält, die auch für den feinporigen Schaum sorgt, der sich nur langsam auflöst. Optisch gibt es an diesem Bier nichts auszusetzen.

Das Double Enghien Blonde besticht zunächst durch ihre malzigen und hopfigen Aromen, gefolgt von würzigen und blumigen Düften.

Der Antrunk ist recht süß und er ist zusammen mit der reichlich dosierten Kohlensäure angenehm frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die blumigen Noten des Aromas wider und erste schüchterne Bitterstoffe trauen sich hervor. Fruchtigkeit und Säure fehlen praktisch vollständig. Jetzt weiß das Bier zu gefallen, aber es fehlt mir doch die Vollmundigkeit. Im Abgang überrascht mich ein kräftiges Bitter. Kurz flackert noch etwas Blumigkeit auf, die den sehr langen Nachklang einläutet. Als das freundliche Bitter langsam abklingt zeigt sich in meiner Kehle noch ein leichter bananiger Geschmack.

Das Double Enghien Blonde ist in meinen Augen zwar nicht perfekt, aber es weiß zu gefallen und vor Allem auch zu überraschen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Kent Golding, Challenger, Hallertauer, Hefe, Zucker

Alkoholgehalt:

7,5 & Vol.

Brauerei:

Brasserie de Silly
Rue Ville Basse 2
7830 Silly
Belgien
www.silly-beer.com

Thüringer Bierabsatz weiterhin rückläufig

Wie das Türinger Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Jahr 2017 von den Thüringer Brauereien und Bierlagern knapp 3,1 Millionen Hektoliter Bieri1) abgesetzt. Das waren 1,2 Prozent bzw. 37.000 Hektoliter weniger als im Vorjahr. Somit setzte sich die rückläufige Entwicklung der letzten Jahre weiter fort.

Auch bundesweit wurde weniger Bier verkauft. Der Bierabsatz der deutschen Brauereien von insgesamt 93,5 Millionen Hektolitern sank gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent. Von der rückläufigen Entwicklung waren fast alle Bundesländer betroffen.

Das Gros verkauften die Thüringer Brauereien und Bierlager auf dem deutschen Binnenmarkt. Hier wurden mit knapp 2,6 Millionen Hektolitern mehr als vier Fünftel des Bieres abgesetzt. Mit einem leichten Plus von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr konnte vorerst die langjährige regressive Entwicklung gestoppt werden. Thüringen war im Jahr 2017 das einzige Bundesland, das, wenn auch geringfügig, mehr Bier im Inland verkaufen konnte als im Vorjahr. Das ist mindestens ein Achtungserfolg.

Beim Bierabsatz über die Bundesgrenzen hinaus mussten dagegen die Thüringer Brauereien enorme Einbußen hinnehmen. Gegenüber dem Vorjahr sank der Auslandsabsatz um 43.000 Hektoliter bzw. 8,3 %.

Ebenso rückläufig ist weiterhin der Verkauf von Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen. Innerhalb der letzten sechs Jahre ist der Absatz durch Biermischungen in Thüringen um etwa 30 % zurückgegangen. 169.000 Hektoliter Biermischungen wurden 2017 abgesetzt, 4,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Angaben für Thüringen richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager). Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier.

Die Daten wurden auf der Grundlage der nach Feststellung des Hauptzollamtes Stuttgart vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten ermittelt.

„Wish you were beer“: Kostenlos Virginia Craft Beer probieren und wertvolle Reisegutscheine sichern

Begleitet von einer ebenso genussvollen wie außergewöhnlichen Gewinnaktion sind seit gestern zwei besondere Rundreisen durch Virginia, den sehenswerten Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste, buchbar. Die beiden rund einwöchigen Touren haben luxuriöse Erlebnisse sowie hochwertiges Craft Beer zum Thema. Wer sich für die Bierkreationen aus Virginia interessiert, kann ab heute einen Monat lang gratis verschiedene Craft-Beer-Sorten kosten und sich zugleich hochwertige Reisegutscheine sichern. Die folgenden Biere gehören zum Sortiment: das Essential Pale Ale der Port City Brewing Company (Alexandria), das fruchtige Raspberry Stout der Hardywood Park Craft Brewery (Richmond) und das Elbow Patches Oatmeal Stout der Virginia Beer Company (Williamsburg).

Die Aktion mit dem Slogan „Wish you were beer“ startet in Hamburg, Frankfurt und München. Dort liegen in zahlreichen Restaurants, Cafes und Bars speziell entwickelte Postkarten aus, die bekannten Edgar Freecards. Bierfreunde, die mit dieser Postkarte in das Büro des Reiseveranstalters CANUSA TOURISTIK in der jeweiligen Stadt gehen und sie dort abstempeln lassen, erhalten kostenlos eine Flasche Craft Beer aus dem US-Bundesstaat Virginia. Teilnehmer an der Promotion, die es sogar schaffen, Stempel aus allen drei Städten zu ergattern, erhalten automatisch einen CANUSA-Reisegutschein in Höhe von 100 Euro und nehmen zusätzlich an der Verlosung eines großen Gutscheins im Wert von 1.000 Euro teil. Hierfür ist Teamwork ausdrücklich erlaubt und gewünscht: Freunde in anderen Städten, denen die Gewinnspielkarte per Post oder digital zugesandt wird, dürfen mitmachen, sich die Karte abstempeln lassen und auch ein Virginia Craft Beer genießen.

Die Gewinnaktion läuft einen Monat und endet am 31. März 2018. Alle Informationen zur Virginia-Craft-Beer-Promotion, auch die Adressen der CANUSA-Büros in Frankfurt, Hamburg und München, gibt es unter www.canusa.de/craft-beer (Teilnahme ab 18 Jahren).

Zwei neue Rundreisen zu Craft-Beer-Brauereien und luxuriösen Momenten

Mit dieser außergewöhnlichen Aktion macht CANUSA TOURISTIK auf zwei neue Rundreisen zu den Themen Craft Beer und Luxus aufmerksam. Diese hat der Nordamerika-Spezialist in Zusammenarbeit mit Virginia und dem exklusiven Flugpartner United Airlines aufgelegt. Die Fluggesellschaft stellt für die ersten 50 Buchungen sogar kostenfreie Upgrades in die komfortable Economy Plus Klasse zur Verfügung.

Virginia is for Craft Beer Lovers

Bereits als die erste dauerhafte Siedlung Virginias in Jamestown entstand, wurde in der Region Bier gebraut. Heute – fast 400 Jahre später – sorgen 226 Craft-Beer-Brauereien für eine genussvolle Vielfalt rund um Hopfen und Malz. Die achttägige „Craft Beer Tour durch Virginia“ führt Urlauber zu den dortigen Hotspots der Braukunst. Gestartet wird in Alexandria direkt gegenüber von Washington, DC am Potomac River, wo bei geführten Touren oder auf eigene Faust mit dem „Pub Guide“ die lebendige Craft-Beer-Szene erkundet werden kann. Von dort führt die abwechslungsreiche Reise nach Fredericksburg, in der George Washington seine Jugend verbrachte. Weiter geht es nach Richmond – in Virginias Hauptstadt brauen und brennen lokale Brauereien und Destillerien nach historisch überlieferten Rezepten. Über Jamestown, Williamsburg und Virginia Beach führt die Craft Beer Tour zurück nach Alexandria.

Preisbeispiel „Craft Beer Tour durch Virginia“: 7 Übernachtungen, Mietwagen inklusive 1. Tankfüllung, Hin- und Rückflug mit United Airlines ab 1.399 Euro; www.canusa.de/usa-reisen/preistipps/craft-beer-tour-durch-virginia

Luxus und genussvolle Momente

Die siebentätige Reise „Virginia Deluxe“ führt zu außergewöhnlichen Hotels, erstklassigen Golfplätzen, erholsamen Spas und exquisiten Restaurants. Der Roadtrip an der Ostküste der USA beginnt im Loudoun County, auch bekannt als „Wine County“, etwa 40 Kilometer von Washington, DC. entfernt. In Middleburg übernachten die Gäste im noblen Salamander Resort and Spa. Das inmitten wundervoller Natur gelegene Anwesen sorgt für besondere Erlebnisse: ob eine Mischung aus Yoga- und Reitstunde, ein Kochkurs oder Shopping in den exklusiven Boutiquen im Stadtzentrum von Middleburg. Ein weiteres Highlight der Reise ist der Besuch des nahegelegenen Shenandoah National Park. Auf dem Weg nach Charlottesville lohnt sich ein Zwischenstopp im Restaurant The Inn at Little Washington, das mit einem Michelin Stern ausgezeichnet ist. Eine Ballonfahrt, Fliegenfischen, eine Tour zu den umliegenden Weingütern oder zum ehemaligen Landsitz von Thomas Jefferson, Monticello, stehen auf Wunsch in der hübschen Kleinstadt auf dem Programm. Von Charlottesville führt die Tour weiter über Richmond bis nach Williamsburg, wo das Kingsmill Resort mit zwei wunderschön angelegten 18-Loch-Golfplätzen aufwartet.

Preisbeispiel „Virginia Deluxe“: 6 Übernachtungen in Luxus-Hotels, Mietwagen inklusive 1. Tankfüllung, Hin- und Rückflug mit United Airlines ab 2.099 Euro; www.canusa.de/usa-reisen/preistipps/virginia-deluxe

Franz Josef

Marc Gallo ist Kommunikationsdesigner und Biersommelier. Im März 2015 eröffnete er die Hopfmeister Braumanufaktur, mit der er als Gypsy Brauer Craft Beer braut. Dass er das recht erfolgreich macht beweist die Goldmedaille, die das Franz Josef, ein Helles, im Jahr 2017 beim Mainingers International Craft Beer Award gewonnen hat. Als Gypsy Brauer verfügt Hopfmeister über keine eigene Brauerei, sondern er nutzt die freien Kapazitäten in regionalen Braustätten. Das Franz Josef stammt aus der Hohenthanner Schlossbrauerei. Diese Brauerei ist ja bekannt für gute Craft-Biere, so dass ich keine Bedenken habe, dass es sich beim Franz Josef um ein besonderes Bier handelt.

Golden und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas, zusammen mit einer schönen feinporigen Schaumkrone, die auch lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier bereits perfekt. Bereits beim Einschenken steigen mir intensive Düfte nach Grapefruit, Südfrüchten und weißen Johannisbeeren in die Nase. Na, bei einem solchen intensiven Aroma kann bei diesem Bier doch wohl absolut nichts mehr schiefgehen.

Der Antrunk ist leicht süß und frisch. Dazu eine gut dosierte sehr feinperlige Kohlensäure. Bis hierhin ist das Bier perfekt. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Besonders die Zitrusaromen kommen in den Vordergrund. Jetzt zeigt das Bier, wie vollmundig, ausgewogen und süffig es ist. Auch der Abgang ist fruchtig, verbunden mit leichten und ausgewogenen Bitterstoffen, die lange nachklingen.

Dieses Bier kann ich mir gut zu Spargel oder gebratenem Fischfilet vorstellen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnanger, Crystal, Centennial, Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Stammwürze:

11,9° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Brauerei:

Hohenthanner Schlossbrauerei GmbH & Co. KG
Brauhausstraße 1
84098 Hohenthann
www.hohenthanner.de

für

Hopfmeister Braumanufaktur
Marc Gallo
Kyreinstraße 18
81371 München
www.hopfmeister.de

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Crew Republic Easy

Das Team der Brauerei in Unterschleißheim legt auf seiner Website die Messlatte selbst sehr hoch: „CREW Republic steht für ehrliche, handwerklich gebraute und geschmacklich außergewöhnliche Biere. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Rezepturen und den besten Rohstoffen der Welt. Ein Zuhause für alle, denen „Standardbiere“ nicht genug sind. Wir brauen nur Biere, auf die wir Bock haben und füllen nur ab, was uns selber schmeckt. Damit brechen wir Gewohnheiten – Kein Bier für jedermann! 08/15 gibt es schon genug.“ Wer sein Bier so vollmundig bewirbt, muss dann aber auch liefern. Mal sehen, ob das Easy aus dem Vorort von München diese hohen Ansprüche der Brauer erfüllt.

In hellem Gold und leicht hefetrüb erstrahlt das Bier. Es bildet eine durchschnittliche Krone aus feinporigem Schaum, der auch durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Aroma entspricht dem, was ich von einem Summer Ale erwarte. Zitrusnoten steigen mir in die Nase, unterstützt durch Düfte nach Blumen und Heu. Das Aroma passt gut zu einem warmen Nachmittag am See.

Der Antrunk ist spritzig und leicht süß. Leichte Fruchtnoten nach Ananas schmeicheln meinen Geschmacksknospen. Schnell kommt ein ordentliches freundliches Bitter dazu. Für ein Light-Bier ist das Easy erstaunlich vollmundig und süffig. Im Abgang kommt ein kräftiges Bitter in den Vordergrund, das mich bei diesem schlanken Bier überrascht. Die Bitterstoffe klingen lange nach.

Das Crew Republic Easy ist ein köstlicher Durstlöscher und perfektes Sommerbier.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener, Münchner, Karamellmalz), Hopfen (Tradition, Citra, Cascade, Comet, Amarillo)

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Stammwürzegehalt:

11° Plato

Bittereinheiten:

22 IBU

Brauerei:

CREW Republic Brewery GmbH
Andreas-Danzer-Weg 30
85716 Unterschleißheim
www.crewrepublic.de

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