John Martin S.A. ist ein Familienunternehmen, das in mehreren Ländern tätig ist. Die Muttergesellschaft hat ihren Hauptsitz im wallonischen Genval, Belgien, aber auch in Frankreich, Italien und Spanien bestehen Tochtergesellschaften.
Die Unternehmensgruppe zeichnet sich nach eigenen Angaben durch eine ausgeprägte Unternehmenskultur aus. Dazu gehören soziale und ökologische Verantwortung sowie ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Mitarbeiter. Zumindest auf der Website des Unternehmens wird darauf viel Wert gelegt und ich hoffe, dass es in der Realität nicht anders ist. Aber kommen wir nun zum Bier.
Bernsteinfarben und mit vergleichsweise wenig Hefe fließt das Bier ins Glas. Dafür entwickelt es dabei aber sehr viel feinporigen Schaum, der auch sehr lange erhalten bleibt.
Düfte nach Biskuit und Karamell sowie einige fruchtige Noten steigen mir in die Nase.
Dass der erste Eindruck eine geringe Süße vermittelt gefällt mir. Als weniger angenehm empfinde ich es aber, dass das Bier fast keine Kohlensäure enthält und so beinahe abgestanden wirkt. Auf der Zunge ist keine Fruchtigkeit und kaum Bitter festzustellen; der Geschmack des Alkohols steht jetzt im Mittelpunkt. Das ändert sich auch im Abgang nicht – kaum bitter, Alkoholgeschmack im Vordergrund. Der Nachklang ist durchschnittlich lang.
Selten war ich von einem Bier aus Belgien so enttäuscht wie von diesem.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Mais, geröstete GERSTE, Hopfen, Antioxidationsmittel E300 (Ascorbinsäure)
Alkoholgehalt:
5,8 % Vol.
Empfohlene Genusstemperatur:
6° – 8° Celsius
Brauerei:
John Martin s.a
rue du cerf 191
1332 Genval
Belgien
www.anthonymartin.be
Mitten im Herzen Ostfrieslands liegt das Bierdorf Bagband, das zur Gemeinde Rhauderfehn gehört. Von dort kammt das Landbier Dunkel, das bereits zweimal beim European Beer Star mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Im April 1999 öffnete in der ehemaligen Molkerei in Bagband die Brauerei Ostfriesen Bräu, zusammen mit einem Brauereimuseum und einer Brauereigaststätte.
Espiga ist das spanische Wort für Ähre und der Name einer Brauerei, die einem Herzensprojekt entsprungen ist. Die zwei ehemaligen Biologen Teresa und Arnau fühlten sich dazu berufen, etwas ganz Außergewöhnliches zu erschaffen: Ein Bier, das Seele hat. Sie wollten ein Bier kreieren, das gleich eines Menschen mit Persönlichkeit, Charakter, Ecken und Kanten Lebendigkeit und ein klares Statement ausstrahlt. Besonderen Fokus legen die Gründer von Espiga auf die hohe Qualität ihrer Rohstoffe und deren schonende Verarbeitung. Nur so entsteht ein Produkt, das ihren eigenen Ansprüchen genügt. Ganz klar sprechen sie sich gegen den Vorgang des Pasteurisierens aus – zu viel der ursprünglichen Lebendigkeit ginge dabei verloren. Espiga legt viel Wert auf eine transparente Produktion und erklärt dem interessierten Bierliebhaber mit verständlichen Grafiken auf ihrer Website den Prozess des Brauens. Jetzt steht auf jeden Fall das Porter vor mir, das ich jetzt öffnen werde.
Die Brauerei De Dochter van de Korenaar stellt feine belgische Biere her. Es handelt sich um eine Familienbrauerei im Herzen der belgischen Biergemeinde. Sie wurde 2007 vom niederländischen Ehepaar Monique und Roland Mengerink gegründet. Die beiden fanden in Flandern ein Grundstück, der ihnen genug Platz bot, um in ihrem Garten eine Brauerei zu bauen. Ihre Biere sind preisgekrönt und werden in ganz Europa geliebt.
Ob das Fasten noch in die heutige Zeit passt muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall sind die Fastenbiere aber auch heute noch aktuell, so auch das Aecht Schlenkerla Fastenbier, das die Brauerei in Bamberg so beschreibt: „Das Aecht Schlenkerla Fastenbier ist ein unfiltriertes Rauchbier, das gemäß dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird. Die untergärige Hefe verleiht dem rötlich hellbraunen Fastenbier eine leichte natürliche Trübung. Sein Raucharoma ist schon im Geruch erkennbar und wird begleitet von einer edlen Hopfennote. Im Antrunk entfaltet das vollmundige, süffige Fastenbier ein starkes Malzaroma, das durch den Rauchgeschmack und die dezente Bittere im Nachtrunk abgerundet wird. Durch die vollmundige Hefe ist im Aecht Schlenkerla Fastenbier die ‚Brotzeit schon mit drin‘.“ Nach diesen vollmundigen Ausführungen will ich das Aecht Schlenkerla Fastenbier nun aber auch verkosten.
Das Hirond Ale ist ein Saison, also ein typisch belgischer Bierstil. Es stammt aus der Brasserie Dupont im wallonischen
Da hat sich die Brauerei Maisel and Friends im fränkischen Bayreuth wieder einmal etwas Neues ausgedacht. Einmal im Jahr soll zukünftig ein Bier gebraut werden, das gut zu Gegrilltem passt. Dazu wollen die Brauer jeweils einen bekannten Griller einladen, der gemeinsam mit ihnen das Bier entwickelt und braut. In diesem Jahr war mit dem Smoky IPA die Premiere.
Der Markt der alkoholfreien Biere wächst kontinuierlich und so verwundert es auch nicht, dass die Störtebeker Braumanufaktur ebenfalls auf diesen Trend reagiert. Neben den alkoholfreien Klassikern Pils Störtebeker Frei-Bier und Weizen Störtebeker Bernstein-Weizen, ist das Atlantik-Ale ein weiteres Angebot der Stalsunder, das verspricht, auf Augenhöhe mit seinem alkoholhaltigen Pendant zu stehen.
Bert begann als Hausbrauer und lernte die Tricks des Handwerks in einigen weltberühmten Brauereien. Als diplomierter Brauingenieur absolvierte er ein Praktikum bei der Brauerei Orval und bei Rodenbach, die für die original flämische Brauerei für rotbraune Biere bekannt sind. Bert arbeitete in der Brauerei Gueuze Boon als Kellermeister und in der Brauerei Sint Bernardus als Braumeister. Auslandserfahrung sammelte er in Brauereien in Fort Collins (USA), in Brooklyn (USA), als Braumeister in Suzhou (China) und in Galati (Rumänien).
Nun steht noch ein Sommerbier vor mir. Der Kolshorner Sommer aus der Brauerei Burgdorf nahe Hannover wurde speziell für den Sommer entwickelt und wird in jedem Jahr von Juni bis September verkauft, anschließend gibt es nur noch den Abverkauf der Reste.