Archiv der Kategorie: News

Höchste Auszeichnung beim World Beer Cup 2018 für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott holt sich die fünfte Goldmedaille innerhalb eines Jahres. Der World Beer Cup, als “Olympiade der Bierwettbewerbe” bezeichnet, ist der renommierteste Bierwettbewerb der Welt. Dieser findet nur alle zwei Jahre statt – diesmal in Nashville, Tennessee, USA. In diesem Jahr wurden 8.234 Biere aus 33 Staaten von 295 Juroren getestet und bewertet. 2.515 Brauereien konnten so in 101 Bierkategorien Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erhalten. Insgesamt konnten sich neun deutsche Brauereien über eine Auszeichnung freuen. Das Ott Spezial wurde als einziges Bier aus Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Der World Beer Cup zeigt die Breite der globalen Brauergemeinschaft und der Gewinn einer Auszeichnung symbolisiert eine der größten Brauerfolge.

Neben der Goldmedaille von Monde Selection 2018, der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins “selection” 2017, der Goldmedaille des “Superior Taste Awards” von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb “The International Beer Cup” 2017 erhält das Ott Spezial nun auch noch die höchste Auszeichnung in Gold.

Mitte Juni wird die Auszeichnung in der Baden Württembergischen Landesvertretung in Berlin an Brauereichef Michael Ott und 1. Braumeister Oliver Kurth überreicht. “Das neue Ott Spezial wurde erst im Herbst 2016 eingeführt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr stolz auf diese erneute hohe Auszeichnung innerhalb dieser kurzen Zeit. Es bestätigt uns, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind. Mein großer Dank gilt diesem hervorragendem Team!” erklärt Brauereichef Michael Ott.

Bald kommt wieder Bier aus der Abtei von Grimbergen

Im Jahr 1128 wurde im Kloster Grimbergen erstmals Bier gebraut. Der Braubetrieb wurde im 18. Jahrhundert während der französischen Revolution eingestellt und seit 1958 stellt die belgische Brauerei-Gruppe Alken-Maes ein Abteibier unter dem Namen Grimbergen her. Das soll sich jetzt ändern und die Mönche der Abtei in der Provinz Flämisch-Brabant wollen wieder ihr eigenes Bier brauen. Geplant ist nach Informationen des Onlineportals flanderninfo.be, in den Gebäuden der Abtei eine Mikrobrauerei und ein Erlebniszentrum zu einzurichten. Derzeit sind sie in ihrer eigenen historischen Bibliothek auf der Suche nach dem alten mittelalterlichen Braurezept.

Seit rund einem Jahr sind die Mönche der Abtei von Grimbergen auf der Suche nach dem alten Rezept ihres angestammten Bieres. Dabei haben sie Hilfe von einigen Ehrenamtlichen, die noch Altniederländisch lesen können. Die Zutaten für das Bier, wie es hier im Mittelalter gebraut wurde, sind bereitsbekannt. Das sind ganz einfach Hopfen, Gerste und Weizen (früher nutzten die Menschen auch die Kräutermischung Grut, bevor Hopfen allgemein üblich wurde). Doch in welchem Verhältnis standen diese Zutaten zueinander? Das wird noch stets in den alten Büchern der Bibliothek gesucht.

Eine weitere Frage, die noch unbeantwortet ist, ist die nach dem Geschmack. Kann ein Bier aus der Zeit des Mittelalters heute noch den Geschmack der Leute finden? Und wenn Rezept und Zutaten passen, stimmt das Ganze denn noch mit dem Wasser überein, dass für den Brauprozess genutet werden wird? Gibt es überhaupt noch die Zutaten? 800 Jahre Hopfenzüchtung haben schließlich ihre Spuren hinterlassen. Das alles muss sich noch erweisen, doch die Pater sind von ihrer Sache überzeugt.

“Wir wollen sehr gerne zurück zu den Wurzeln unseres Bieres. Seit der Französischen Revolution ist Grimbergen nicht mehr in der Abtei selbst gebraut worden, doch die Leute habe ein Recht auf ein authentisches Bier. Darum möchten wir wieder einen direkten Bezug zum Brauprozess haben.”, erklärt Pater Karel Stautemans. Seit vielen Jahren wird das Grimbergen-Bier in all seinen Varianten und Geschmacksrichtungen in der Brauerei Alken Maes gebraut und dass soll auch so bleiben, so die Pater der Abtei. In der noch einzurichtenden Mikrobrauerei soll ein eigenes und exklusives Bier gebraut werden, eben ein Bier nach dem uralten und ureigenen Rezept aus dem Mittelalter.

Auch die Pater von Grimbergen sind in der modernen Zeit angekommen. Um herauszufinden, wie sie an die Sache und nicht zuletzt an den mittelalterlichen Geschmack des Bieres im Verhältnis zu den heutigen Geschmäckern herangehen können, haben sie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Pater wollen, um die Brauerei und ihr Erlebniszentrum einrichten zu können, mehrere Räume innerhalb der Abtei zusammenführen, bzw. Mauern dazwischen einreißen lassen. Dazu gehören das Bistrot Fenikshof, der gleichnamige Festsaal und die Volkssternenwarte MIRA. Das Problem ist, dass der Festsaal Fenikshof der einzige größere Veranstaltungssaal der Gemeinde Grimbergen ist. Viele Vereine nutzen diesen Saal für ihre Events. Der seit 20 Jahren laufende Vertrag zwischen der Gemeinde und der Abtei dazu läuft im Oktober 2019 aus und verlängert wird er nicht. Doch alle Beteiligten suchen nach einer gemeinsamen Lösung. “Vielleicht baut die Gemeinde ja ein neues Vereinshaus.”, so Pater Stautemans.

Regensburger Brauerei Bischofshof wird klimaneutral

Bis zum Jahr 2019 will die Regensburger Stiftungsbrauerei Bischofshof zur ersten völlig klimaneutralen Brauerei in Bayern werden. Wichtigster Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel soll eine rund 8,5 Millionen Euro teure neue Energiezentrale werden, die bis zum Herbst dieses Jahres ans Netz gehen soll. Die neue Energiezentrale, die der Regensburger Energieversorger Rewag auf dem Brauereigelände errichtet, wird die Brauerei sowie ein derzeit entstehendes neues Viertel mit 1.200 Wohnungen und die Kinderklinik St. Hedwig CO2-neutral mit Strom und Wärme versorgen.

Herzstück des neuen “grünen Energiehauses” sind eine Dampfkesselanlage sowie drei Blockheizkraftwerke, die mit Bio-Erdgas aus regionaler Biomasse betrieben werden, wie Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß am 25. April in einem Pressegespräch ankündigte. Zusätzlich soll eine eigene neue Photovoltaikanlage helfen, die Eigenstromversorgung der Brauerei klimaneutral sicherzustellen. Sie produziert jährlich rund 60.000 Kilowattstunden Strom. Diese Menge reicht aus, um etwa eine halbe Million Hektoliter Bier zu brauen.

Die neue Energiezentrale soll nach Aussagen des Rewag-Vorstandschefs Olaf Hermes jährlich rund 28 Millionen Kilowattstunden Wärme und rund 5,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Wichtiger Schlüssel für die hohe Effizienz der Kraft-Wärme-Kopplung bei den Blockheizkraftwerken ist nach Angaben der Investoren die Nutzung von Synergien: So wird die Abwärme der Brauerei beispielsweise genutzt, um die Wohngebäude im neuen Dörnbergviertel zu beheizen. Damit würde ein außergewöhnlich hoher Wirkungsgrad von über 90 Prozent erreicht.

Brauereidirektor Hermann Goß sagte, bis zum kommenden Jahr wolle Bischofshof als Pionier in Bayern komplett klimaneutral produzieren. Bereits in den vergangenen Jahren habe die Brauerei mit Millioneninvestitionen an diesem Ziel gearbeitet und neue umweltschonende und energiesparende Technologien eingeführt. 2006 weihte die Stiftungsbrauerei, zu der auch Weltenburger gehört das modernste Sudhaus der Welt ein. Es hilft, rund 40 Prozent an Primärenergie einzusparen und erhielt den Umweltpreis der Stadt Regensburg.

Seit 2013 arbeiten die Bischofshof-Mitarbeiter in einer neuen Arbeitswelt, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entstand und die eng an ökologischen und ökonomischen Grundsätzen ausgerichtet ist. Seit 2016 in Betrieb ist ein neuer Gär- und Lagerkeller mit einer deutlich effizienteren Kühlleistung. Weitere Investitionen beispielsweise in Tankmöglichkeiten für E-Fahrzeuge auf dem Brauereigelände sind nach Worten des Brauereidirektors in Planung. Regensburgs Umweltbürgermeister Jürgen Huber sprach bei der Vorstellung der Pläne für die neue Energiezentrale von einem “guten Tag für Regensburg”. Er freute sich, dass globale Herausforderungen mit regionaler Dynamik beantwortet würden.

Apoldaer Spezial Domi als Bier des Monats April 2018 gekürt

Zum “Bier des Monats April 2018” wurde vom deutschlandweiten ProBier-Club.de die Bierspezialität “Apoldaer Spezial Domi” von der Vereinsbrauerei Apolda aus Apolda gewählt. Das “Bier des Monats” ist ein bundesweiter Preis, der in jedem Monat nur einer deutschen Brauerei verliehen wird. Ziel von ProBier-Club.de ist es, Bierliebhaber/ -innen auf besondere Bierspezialitäten aufmerksam zu machen, die traditionell handwerklich gebraut werden.

Der Genießerclub wurde 1998 gegründet und wählt seitdem monatlich ein Bier einer Spezialitätenbrauerei zum “Bier des Monats”. Diese Wahl ist gleichzeitig die Nominierung zum “Bier des Jahres”, dem größten und wichtigsten deutschen Konsumentenpreis der deutschen Braubranche.ProBier-Club.de hat weltweit über 6.000 Mitglieder.

Mit der Aktion “Bier des Monats” werden den Clubmitgliedern monatlich besondere Bierspezialitäten zugesandt, die zuvor von einem Konsumenten-Ausschuss ausgewählt wurden. Mitglied bei ProBier-Club.de kann jeder werden, der gerne die verschiedensten Bierspezialitäten aus Deutschland probieren möchte.

Verkostungsnotiz

Selbstverständlich beschreibt ProBier das Domi auch: Goldgelb und mit einer angenehm festen, schönporigen Schaumkrone präsentiert sich das “Domi” im Glas. Der Geruch ist sehr würzig und erinnert an Brotkruste, frisches Getreide, etwas Honig und Kräuter. Im Antrunk kommt eine leichte Bittere dazu, wobei sich eine feine Malzsüße anhängt. Die Harmonie von Hopfen und Malz zeigt sich als schwungvoller Tanz auf der Zunge. Die frische Rezenz, die sich außergewöhnlich lange hält, begeistert und zeugt von höchster Braukunst und langsamer und langer Reifung.

Bierpapst Conrad Seidl zeichnet Bierspezialitäten der Brau Union Österreich aus

Conrad Seidl, Autor des Bier Guide 2018, prämierte am 16.4. 2018 im Casino Linz Österreichs beste Bierlokale, Biershops und Brauereien. Zugleich präsentierte er auch sein Standardwerk für den Biergenuss: den Bier Guide 2018. Bei diesem Bierfest wurden auch drei Bierspezialitäten der Brau Union Österreich zur Bierinnovation des Jahres gekürt: das Zipfer Meisterwerke Weizen, das Gösser Stifts-Troad und die Sonderedition aus Kaltenhausen 200 Jahre Stille Nacht.

Gabriela Maria Straka, Diplom-Biersommelière und Pressesprecherin der Brau Union Österreich AG, freut sich über die Auszeichnung: “Dass wir mit unseren Bierspezialitäten angesichts der großen Konkurrenz in Österreich gleich drei Bierinnovationen des Jahres stellen, erfüllt uns mit Stolz! Die Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Österreich zum Land mit der besten Bierkultur zu machen. Höchste Qualität bei unseren Rohstoffen und die langjährige Erfahrung unserer Brauer machen den Unterschied.”

Die Bierkultur hat in Österreich traditionell einen hohen Stellenwert. Das Interesse an außergewöhnlichen Bieren fernab des Mainstreams, die sich durch spezielle Braumethoden, interessante Geschmacksvarianten, spezielle Hopfensorten oder neuartige Rezepturen auszeichnen, ist bereits seit geraumer Zeit besonders hoch. Die Brau Union Österreich trägt mit ihren Bierspezialitäten diesem Trend Rechnung.

Zipfer Meisterwerke Weizen mit Naturhopfen Citra

Mit großer Leidenschaft und Hingabe haben die Braumeister ihre Kunstfertigkeit beim Brauen mit Naturhopfen über viele Jahre hinweg weiterentwickelt und perfektioniert. Dieser Weg führte zu einer exklusiven Serie von Bier-Spezialitäten, die immer wieder neue und überraschende Geschmacksnuancen hervorbringen – die Zipfer Meisterwerke! Für jedes Meisterwerk wird ein ausgewählter Bierstil mit einem besonderen Naturhopfen veredelt. Das Ergebnis sind neue Wege für Genießer, außergewöhnliche Nuancen und Aromen.

2017 fiel die Wahl auf den Bierstil Weizen. Ein besonderer Hefestamm offeriert ein interessantes Bananen-Aroma – die perfekte Ergänzung dazu ist der Naturhopfen Citra, auch als “Obstkorb unter den Aromahopfen” bezeichnet: Seine Nuancen nach Honigmelone und Pfirsich kommen im Meisterwerk Weizen gut zur Geltung. Schlank und facettenreich erstrahlt das neue Zipfer Meisterwerke Weizen in einem satten Goldgelb. Der speziell ausgewählte Hefestamm bringt nur einen dezenten Hauch von Bananennoten mit und gibt Raum für die fruchtigen Honigmelonen- und Pfirsich-Aromen des Naturhopfens “Citra”.

Gösser Brauschätze Stifts-Troad mit Urgetreide Emmer

Besondere Bierspezialitäten sind im Lauf einer tausendjährigen Braukultur auch im Stift Göss entstanden. Zusätzlich zu den Gösser Brauschätzen Stifts-Zwickl hell und dunkel präsentierte die Brau Union Österreich 2017 das Gösser Stifts-Troad.

Die Basis für das Gösser Stifts-Troad bilden heimische Rohstoffe – im Speziellen das wiederentdeckte Urgetreide Emmer – sie werden nach einem ursprünglichen Brauverfahren gebraut. Vom Getreide, in der Mundart “Troad” genannt, kommt auch der Name der außergewöhnlichen Spezialität. Zusätzlich wird mit warmer Gärführung gearbeitet, das heißt, die obergärige Hefe arbeitet bei höheren Temperaturen als üblich. Dadurch wird das Bier besonders fruchtig und mild. Ungefiltert abgefüllt und daher natürlich-trüb ist das Stifts-Troad eine leuchtend bernsteinfarbene Bierspezialität. Mit fruchtigen Aromen entsteht ein samtig, seidiger Geschmack von anhaltender erfrischender Fruchtigkeit.

Bierkultur made in Kaltenhausen – bierige Spezialitäten

Bereits seit dem Jahr 2011 können Interessierte am Standort Kaltenhausen beim “Treffpunkt der Bierkultur” den Brauprozess vom Korn bis ins Glas erleben, die gängigsten österreichischen und internationalen Biersorten kennenlernen und sich Wissen rund um Zapf- und Gläserkunde, Bieraromen und Speisenkombinationen aneignen. Auch die vom Verband der Brauereien Österreichs anerkannte Ausbildung zum Biersommelier kann in Kaltenhausen absolviert werden.

Aber auch mit bierigen Spezialitäten lässt das Hofbräu Kaltenhausen immer wieder aufhorchen: Aus der Spezialitäten-Manufaktur kommt eine stolze Liste von Kreativbieren und Sondereditionen. Zum 200-Jahr-Jubiläum des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt brachte die Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen 2017 ein ganz besonderes Bier heraus: die Kaltenhausen Edition 200 Jahre Stille Nacht. Mit dieser Sonderedition wurde ein Bier kreiert, das sich in Farbe, Aroma und Geschmack an die Biere der damaligen Zeit anlehnt, aber modern interpretiert wurde. Weiter kommen mit dem Kaltenhauser Kellerbier, dem Kaltenhauser Original und dem 1475 Pale Ale drei ganzjährig verfügbare Spezialitäten aus dem Hofbräu Kaltenhausen.

ProBIER kürt Franken Bräu Märzen zum Bier des Jahres 2018

Zum 20. mal hat ProBIER das “Bier des Jahres” gewählt. Seit 1998 wird dieser bundesweit einmalige Preis von Deutschlands größter Konsumentenvereinigung vergeben, die sich für deutsche Brauereivielfalt und “Bier als Kulturgut” einsetzt.

Perlen der Braukunst

Aus über 7000 deutschen Biermarken von mehr als 1400 Brauereien kürt ProBier-Club.de jeden Monat ein “Bier des Monats”. Dies ist gleichzeitig die Nominierung zur Wahl “Bier des Jahres”. Die ausgewählten Bierköstlichkeiten werden den Mitgliedern des ProBier-Clubs monatlich per Post zugestellt.

“Franken Bräu Märzen” wurde als “Bier des Monats” im Oktober 2017 für diese exklusive Wahl nominiert und bundesweit verköstigt. So standen den Bierexperten aus ganz Deutschland insgesamt zwölf Biere zur Wahl, die ein Jahr lang regelmäßig Bierproben im Hinblick auf Farbe, Geruch, Geschmack, Optik und Gesamteindruck prüften. Jetzt haben sie entschieden:

Der Konsumentenpreis “Bier des Jahres 2018” geht – für die Bierspezialität Franken Bräu Märzen – an die Franken Bräu, Mitwitz.

So schmeckt das beste Bier Deutschlands

Die Brauer der Franken Bräu haben es geschafft hier eine besonders gelungene Interpretation des Bierstils “Märzen” ins Glas zu zaubern. Das Franken Bräu Märzen setzt Maßstäbe und wurde zurecht beim Meiningers Craft Beer Award 2017 mit der Goldmedaille ausgezeichnet!

Bernsteinfarben steht das Märzen im Glas und lässt seinen vollmundigen Körper schon erahnen. Der feinporige Schaum steht darüber fest und stabil. Ein süßlich angehauchter Geruch entfaltet sich in der Nase. Im Antrunk, der sehr weich und mild daherkommt, sind feine Noten von Karamell und Nüssen zu erkennen. Der Hopfen hält sich sanft zurück. Die frische Rezenz begeistert und zeugt von hoher Braukunst. Der Genuss dieses Bieres ist vom ersten bis zum letzten Schluck eine Freude. Das ist Biergenuss auf höchstem Niveau. Weltklasse!

Schussenrieder holt Goldmedaille für Ott Spezial

Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott hat erneut eine Goldmedaille gewonnen. Monde Selection, im Jahre 1961 gegründet, ist ein internationales Institut für Qualitätsselektionen, mit Sitz in Brüssel, das Konsumgüter testet und Qualitätssiegel vergibt. Ganzheitliche Auswertungen werden zu Kennzeichen und bestimmen die Qualität des jeweiligen Produktes. Das Institut für wird oft als der Guide Michelin für Konsumgüter bezeichnet. (Quelle: Wikipedia) Monde Selection bringt mehr als 70 international renommierte Experten zusammen, wie Michelin-Chefköche, weltbekannte Önologen, Universitätsprofessoren, Brauingenieure, Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten. Das Ott Spezial überzeugte die Jury nicht nur im Geschmack und Geruch, sondern auch in Kriterien wie dem visuellen Aspekt und die Informationen, die den Verbrauchern über die verwendeten Zutaten und der Verpackung zur Verfügung gestellt werden. Neben der 4 Sterne Gold-Auszeichnung des Genussmagazins “selection” 2017, der Goldmedaille des “Superior Taste Awards” von iTQi 2017 und der Goldmedaille beim Bierwettbewerb “The International Beer Cup” 2017 erhält das Ott Spezial nun dieses Jahr wieder eine Prämierung in Gold.

Für den vollmundigen Geschmack des Ott Spezials ist das besondere Brauverfahren verantwortlich, das die mittelständische Familienbrauerei anwendet: die kalte Gärführung in offenen Edelstahlbottichen. In der Braustätte Bad Schussenried wird diese offene Gärung seit Bestehen der Brauerei traditionell eingesetzt, da sich der charakteristische Geschmack in offenen Bottichen besser entfalten kann als in geschlossenen. So ist das Ott Spezial ein Spitzenbier von reinster Qualität, bestechender Optik, charaktervollem Geschmack und dank der sechswöchigen Lagerzeitgarantie von besonderer Haltbarkeit und Reife.

Das Exportbier mit 5,3 Bolumenprozenten und 13,2 % Stammwürze wird ausschließlich mit Rohstoffen aus Oberschwaben hergestellt: nassgeschrotetes Malz aus heimischer Braugerste von der Mälzerei Schwabenmalz aus Baustetten, reinster Aromahopfen aus Tettnang, Hefe aus eigener Reinzucht und kristallklares Wasser aus den Tiefen des Umfelds der Schussenquelle.

Stauder kündigt „Bierchen“ an

Im Jahr 2017 brachte die Brauerei Stauder in Essen das Jacob auf den Markt. Zunächst wurde es nur als Jubiläumsbier zum 150jährigen Bestehen des Unternehmens geplant, vermutlich ein Grund, weshalb es nach dem Firmengründer Jacob Stauder benannt wurde. Offensichtlich war dieses Bier aber ein Erfolg, weshalb es jetzt dauerhaft im Sortiment ist. So wundert es auch nicht, dass jetzt die Brauerei ein weiteres spezielles Bier ankündigt, das “Bierchen”.

Um was für ein Bier es sich handelt verrät die Brauerei noch nicht. Es wird am Montag in einer geschlossenen Veranstaltung der Presse vorgestellt und ab Dienstag soll es in den Supermärkten und Getränkeshops Essens verfügbar sein. Nur so viel hat die Brauerei bereits verraten: die Flasche wird ähnlich gestaltet sein.

Brauereipleiten in den USA steigen um 42 Prozent

Der Markt für Craft Beer boomt. Allerdings muss er in den USA einen ersten Dämpfer hinnehmen. Wie aus den aktuellen Zahlen der Brewers Association hervorgeht, haben 2017 mehr Hersteller ihren Betrieb eingestellt als je zuvor im vergangenen Jahrzehnt. So wurden im Vorjahr landesweit zwar fast 1.000 neue Kleinbrauereien gegründet, 165 mussten aber auch ihre Pforten schließen. Umgerechnet entspricht das einem Anteil von 2,6 Prozent. Im Vergleich zu 2016 ist das ein Zuwachs an Pleiten von 42 Prozent.

“Glaube an weiteres Wachstum”

“Der Biermarkt befindet sich im Umbruch. Es entstehen immer mehr kleinere, alternative Brauereibetriebe, die sich mit kreativen und hochqualitativen Produkten etablieren können”, erklärt Alois Planner, Mitbegründer der Biermanufaktur Loncium im österreichischen Kärnten, im Gespräch mit pressetext. Der Bierexperte hat sein Unternehmen 2002 gemeinsam mit Partner Klaus Feistritzer gegründet. “Heute produzieren wir rund 80.000 Liter Bier jährlich, wobei unser Ausstoß von Jahr zu Jahr um 30 bis 35 Prozent wächst”, schildert Planner, der sein “flüssiges Gold” mittlerweile unter anderem auch nach Kanada verschifft. “Wir haben zudem Anfragen aus Asien und Italien.”

Ob der gegenwärtige Dämpfer auf dem US-Markt stellvertretend für einen weltweiten Trend zu sehen ist, kann aber auch der österreichische Bierexperte nicht endgültig beantworten. “Eine pauschale Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Bereich ist nur schwer möglich, da sich jeder nationale Markt auf seine eigene Art und Weise von anderen Ländern unterscheidet. Ich glaube aber daran, dass die Branche in Zukunft weiterwachsen wird und, dass noch einige weitere alternative Brauereibetriebe dazukommen werden”, so Planner.

Gesamtumsatz von 26 Mrd. Dollar

Auch die Experten in den USA sind sich einig, dass der jüngste deutliche Zuwachs bei den Firmenschließungen den längerfristigen Aufwärtstrend im Bereich der Craft Beer-Herstellung nicht aufhalten kann. Laut Branchenverband operierten im Vorjahr insgesamt 6.300 entsprechende Unternehmen auf dem US-Markt. Zusammengenommen kommen sie auf 13 Prozent des gesamten Marktvolumens der nationalen Bierindustrie.

“Die Anbieter von Craft-Bier haben 2017 rund 25,4 Mio. Fass Bier produziert und damit einen geschätzten Gesamtumsatz von 26 Mrd. Dollar erwirtschaftet”, hält die Brewers Association fest. Obwohl der allgemeine Biermarkt im vergangenen Jahr um ein Prozent zurückgegangen sei, konnte das Produktionsvolumen bei Craft-Bier-Sorten im selben Zeitraum um fünf Prozent gesteigert werden. “Wir haben es hier mit einer boomenden Industrie zu tun, die noch viel Entwicklungspotenzial aufweist”, ist der Branchenverband überzeugt.

Klüvers Brauhaus bringt ein Algenbier auf den Markt

In Neustadt/Holstein befindet sich am Hafen die Klüvers Manufaktur, ein Brauhaus, das zehn Craft Biere im Angebot hat. Diese Biere sind alle nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut und ich habe sie auch hier bereits beschrieben. Demnächst kommt etwas Neues – ein weiteres Bier, das nicht dem Reinheitsgebot entspricht und das die Braumanufaktur in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut in Lübeck entwickelt.

Das Fraunhofer Institut sieht in den Ressourcen der Meere ein großes Zukunftspotential, das bislang kaum genutzt wird. Dabei war die Entwicklung des Algenbiers nicht so einfach wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Verschiedene Algenarten mussten probiert werden bis ein Bier mit dem erwarteten Geschmack gebraut werden konnte. Gegenüber den Lübecker Nachrichten erkläre Elke Böhme, Arbeitsgruppenleiterin Lebensmitteltechnologie beim Fraunhofer Institut: “Bei einer Algenart schmeckte das Getränk nach Dosenchampignons.” Aber auch nachdem die richtige Algenart gefunden war, waren noch etliche Arbeitsgänge erforderlich, um letztendlich zum gewünschten Ergebnis zu kommen. In der Online-Ausgabe der Lübecker Nachrichten hat das Fraunhofer Institut die einzelnen Arbeitsschritte beschrieben.

Das Bier ist noch nicht auf dem Markt, aber die Braumanufaktur Klüver hat bereits auf der Internorga einen Probesud vorgestellt, den ich auch verkosten konnte. Das Bier duftete und schmeckte in etwa so, wie ich es auch erwartet hatte. Neben dem Aroma des Malzes stieg ein kräftiger Duft nach frischen Algen in meine Nase. Auch die Zunge stellte einen angenehmen Meeresgeschmack fest, zusammen mit einer leichten Salznote. Das Bier ist sicher nichts für jeden Tag, aber als Begleiter zu einem gebratenen Fisch oder zu Meeresfrüchten ist es hervorragend geeignet. Ich freue mich bereits darauf, das Bier noch einmal in Ruhe verkosten zu können.