30. 5. – 3. 6. 2018: Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Am 30. 5. Ist es wieder soweit: Der Burggraben in Nürnberg verwandelt sich in einen riesigen Biergarten. Ich weiß nicht, ob es sich um den längsten Biergarten der Welt handelt (neben dem Fränkischen Bierfest beansprucht auch das Internationale Berliner Bierfestival in der Karl-Marx-Allee diesen Titel für sich), aber sicher handelt es sich um den schönsten Biergarten. 37 Brauereien aus Franken, Deutschland und dem Ausland stellen während der fünf Tage ihre Erzeugnisse vor. Selbstverständlich ist mit zahlreichen Imbissständen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Und wenn wir schon in Franken sind, gibt es auch den Frankenwein zu verkosten.

Auf fünf Bühnen ist ein umfangreiches Musikprogramm geplant, das keine Wünsche offenlässt. Und das beste – der Eintritt ist frei.

Das Fest ist am Mittwoch und Donnerstag von 11:00 Uhr bis 23:00 geöffnet, am Freitag von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr, am Samstag von 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 21:30 Uhr.

Green Betty

Das Brauhaus Gusswerk ist eine innovative Symbiose aus Bierausschank und Brauerei, ein Ort für Genuss, Kommunikation und Gemütlichkeit. Initiator dieses einzigartigen Projektes ist der Salzburger Reinhold Barta, Braumeister aus Leidenschaft. Nach über zehn Jahren Bio-Brauerfahrung verwirklichte er 2007 seine Bio-Brauerei im Salzburger „Gusswerk“, wo auf über 40.000 m2 zahlreiche renommierte Firmen ihr Zuhause gefunden haben. Reinhold Bartas Ziel ist es, nachhaltig und biologisch-dynamisch produziertes Bier in Österreich salonfähig zu machen. Als er die Pläne des „Gusswerks“ sah, war ihm sofort klar: „Hierher gehört meine Brauerei.“ Das Bier sollte aus der Kraft des Ursprungs geschöpft werden, natürlich mit rein biologischen Zutaten und alten, naturbelassenen Herstellungsverfahren, die den Kreis der Natur widerspiegeln. Deswegen braut der Braumeister nach biologisch-dynamischen Demeter-Richtlinien.

Mit der Green Betty hat Reinhold ein Bier kreiert, das einem Rezept aus der Zeit nachempfunden wurde, als Hopfen noch nicht bei der Bierherstellung verwendet wurde. Damals wurden zum Brauen unterschiedliche Kräuter verwendet. Für die Green Betty wurden neben zwei Hopfensorten auch Wermut, Grundrebe, Giersch und Mädesüß verwendet. Im Jahr 2009 errang dieses Bier den zweiten Platz bei der österreichischen Staatsmeisterschaft der Kleinbrauereien.

Schwarz ist sie, die Betty. Dabei ist sie fast blickdicht, nur gegen das Licht gehalten schimmert etwas Rubinrot durch. Ich sehe reichlich Kohlensäure, die für eine durchschnittlich große hellbraune Schaumkrone sorgt. Der Schaum ist größtenteils feinporig, fällt aber relativ schnell in sich zusammen.

Das Aroma wird durch die Röststoffe des Malzes dominiert. Düfte nach Schokolade und Nüssen steigen mir in die Nase, begleitet von Kräuteraromen und einen leichten sauren Duft. Damit ist das Aroma ungewöhnlich, aber wirklich nicht schlecht.

Der Antrunk ist recht süß und der Schokoladengeschmack harmonisiert gut mit der sanften Kohlensäure. Dieser Geschmack verliert aber schnell an Dominanz und wird durch die Noten der verwendeten Kräuter ergänzt. Jetzt macht das Bier einen nicht ganz ausgewogenen Eindruck. Der Abgang ist sehr mild, ich schmecke nur wenige Bitterstoffe, dafür kommen die Kräuternoten in den Vordergrund. Der Geschmack nach Schokolade ist dezent, klingt aber trotzdem lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Kara Dunkel, Röstmalz), Wermut, Gundlrebe, Giersch, Mädesüß, Hopfen (Mühlviertler Malling, Tettnanger Aroma), Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

12,6° Plato

Bittereinheiten:

23 IBU

Brauerei:

Brauerei Gusswerk
Römerstraße 3
5322 Hof bei Salzburg
Österreich
www.brauhaus-gusswerk.at

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24. 5. – 26. 5. 2018: Münsteraner Bierfest

Ab dem 24. Mai ist es wieder so weit: an 31 Ständen präsentieren auf dem Schlossplatz in Münster die unterschiedlichsten Brauereien aus Deutschland, Belgien, Ghana und Mexiko ihre Produkte. Mit dabei sind selbstverständlich auch Stände, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen und damit auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, haben die Veranstalter eine Bühne für die Livemusik aufgebaut. Auch das Wetter soll mitspielen, so dass wir wieder mit einem gelungenen Fest in Münster rechnen können.

Die Stände sind am Donnerstag, 24. Mai von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, am Freitag bis Mitternacht und am Samstag bereits ab 14:00 und ebenfalls bis Mitternacht.

Dunkle Macht

Jetzt will ich mich mit der Dunklen Macht auseinandersetzen. Nein, nicht mit der Dunklen Macht aus Starwars, sondern mit dem Smoked Porter aus der Bierschmiede der Hamburger Brauerei Landgang. Die Brauer beschreiben das Bier wie folgt: „Schwarz wie die Nacht. Rauchig wie das Feuer, sinnlich und hochkomplexe Aromen, die sich am besten in einem Rotweinglas verkosten lassen. Es sind die dunklen Mächte der Versuchung, die seit Jahrhunderten ihren Reiz ausüben. Ihnen widmen wir dieses ungewöhnliche Porter, das einzigartig schmeckt durch den Gebrauch von getorftem Malz.“ Damit formuliert die Brauerei einen hohen Anspruch, der aber wohl auch erfüllt wird, denn dieses Bier hat im Jahr 2016 die Goldmedaille beim Internationalen Craft Beer Award errungen. Mal sehen, wie es sich bei mir macht.

Absolut blickdicht schwarz präsentiert sich die Dunkle Macht im Glas und macht damit ihrem Namen alle Ehre. Die sahnige Schaumkrone ist mittelbraun und durchschnittlich groß. Sie fällt anfangs relativ schnell zusammen, aber ein Rest bleibt dann lange erhalten.

Das Aroma wird durch die Röstaromen dominiert, genau wie ich es erwartet hatte. Düfte nach Bitterschokolade und Rauch steigen mir in die Nase, aber durchaus auch ein Hauch Blumigkeit, der vom Hopfen stammt.

Der erste Geschmackseindruck ist recht süß und die sehr feinperlige Kohlensäure ist wirklich zurückhaltend dosiert. Auf der Zunge entwickeln sich die Geschmäcker nach Schokolade und Kaffee, die durch einen Hauch roter Früchte abgerundet werden. Das Mundgefühl ist cremig und mit dem leichten Bitter und der zurückhaltenden Fruchtigkeit macht das Bier einen runden Eindruck. Der Abgang ist wenig bitter nach dunkler Schokolade. Der Geschmack klingt aber lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Roggenmalz, Hopfen (Taurus, Northern Brewer“, Hefe

Alkoholgehalt:

6,6 % Vol.

Stammwürze:

16,0 %

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Landgang Brauerei GmbH & Co. KG
Beerenweg 12
22783 Hamburg
www.landgang-brauerei.de

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6. – 2. 6. 2018: Brauereifest Kulturbrauerei Berlin

In den Höfen der alten Schultheiss Brauerei im Prenzlauer Berg fand im Mai 2016 zum ersten Mal drei Tage lang das Brauereifest statt, damals noch mit vielen Food Trucks. In diesem Jahr werden bei der fünften Auflage etwa 30 Kreativbrauer und Brauerinnen aus Berlin und Umgebung sowie aus dem Ausland ihre Kreationen vorstellen, umgeben von nur fünf ausgewählten Street Food Ständen. Das Ganze findet bei freiem Eintritt statt, natürlich mit verschiedenen Tastings im Frannz Club und untermalt mit Live Musik.

In die historischen Gemäuer der ehemaligen Schultheiss Brauerei kehrt also vom 01. und 02. Juni das Brauen zurück – mit ausgewählten Craft Beer Spezialitäten aus dem Berliner Raum aber auch Brauern aus ganz Deutschland. Der Eintritt ist frei.

28. 5. 2018: Fünf – Vol. II bei BRLO

Am 28, Mai ist es wieder so weit: 5 herausragende Restaurants servieren Ihnen im BRLO-Brauhaus 5 köstliche Gänge. Dazu bieten 5 leidenschaftliche Brauereien 5 fantastische und passende Biere an.

Köche und Köchinnen aus fünf Berliner Restaurants treffen auf fünf BraumeisterInnen aus fünf Craft Beer-Brauereien und servieren gemeinsam ein einmaliges Menü. Die Bier-Sommelière, Sophia Wenzel, leitet als Moderatorin die Gäste durch den Abend.

Das Menü:

Björn Swanson & Michael Schulz – Golvet präsentieren als ersten Gang Bachsaibling, Blumenkohl, Miso und Passionsfrucht. Dazu gibt es die Easy Gose von Heidenpeters.

Anschließend präsentiert Dalad Kambhu – Kin Dee gegrillten Oktopus mit thailändischen Kräutern. Passend dazu gibt es das Flower Power Session IPA von Schoppe Bräu Berlin

Ben Pommer & Thorsten Einicke vom BRLO Brwhouse begeistern anschließend mit confiertem weißem Spargel mit Hopfencreme, Apfel-Schalotten- Vinaigrette und Frühlingskräutern. Begleitet wird dieser Gand vom Legend Has It Pils von BRLO .

Sonja & Peter Frühsammer von Frühsammers Restaurant präsentieren Maibock, begleitet vom Bierfabrik Malt Liquor Strong Lager.

Duc Ngo kocht unter aanderem im Golden Phoenix, 893 Ryōtei Restaurant, Madame Ngo und im Funky Fisch und präsentiert als Dessert dreierlei von der Madarine mit Buchweizenpopcorn, Chicorée und Yuzu. Dazu gibt es ein FUERST WIACEK IPA.

Tickets zum Preis von 99 Euro gibt es unter https://www.eventbrite.de/e/funf-vol-2-tickets-45234042238

Noch gibt es Tickets, aber Sie sollten schnell sein, denn das Kartenkontingent ist begrenzt.

FÜNF ist eine Eventreihe, die halbjährlich mit wechselnden Köchen und Brauereien im BRLO BRWHOUSE stattfindet.

31. 5. 2018: Craft Beer Tasting Arena in Tholey

Auch im Saarland gibt es die Liebhaber von Craft Beer und auch Menschen, die es werden wollen. An diese wendet sich das Craft Beer Tasting am 31. 5. 2018 in Tholey. Bei diesem Event warten experimentierfreudige, engagierte und kreative Köpfe auf die Gäste. Leidenschaftliche Braumeister, die historische Biersorten mit wertvollen Zutaten und besonderen Rezepturen neu interpretiert haben und die Besucher gerne 100 ml gegen 1,00 Euro probieren lassen. Mit einem Tastingglas können die Gäste dann auf eine Geschmacksreise gehen, die sich absolut lohnen wird.

Auch für kulinarische Leckereien ist vor Ort gesorgt! Ob BBQ, Burger, Hot Dogs, Wildfleisch, Bio oder doch ein ordentliches Eis für unsere Naschkatzen bzw. Kater – es wird reichlich Craftfood, sprich Handwerkskost, vor Ort geben, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zubereitet wird.

BrewAge Alphatier

Es war etwa im Jahr 2005, als einige junge Männer in Wien begannen, im Keller ihr eigenes Bier zu brauen. Aus dieser Gruppe wurde BrewAge, eine Gypsy-Brauerei, die 2014 begann sich dem Markt zu stellen. Jetzt ist es das Ziel, innerhalb von zwei Jahren in Wien eine eigene Brauerei zu eröffnen.

Von BrewAge steht jetzt das Alphatier vor mir, ein New England IPA, Bei der Entwicklung dieses Bieres haben sich die Brauer das Ziel gesetzt, ein Bier mit viel Hopfen zu kreieren, ohne dass das Bier übertrieben bitter wird. In welchem Maße dieses Ziel erreicht wurde werde ich gleich feststellen. Aber eines ist sicher: den vielen Hopfen haben die Jungs auf jeden Fall verarbeitet. Es gibt während des Brauprozesses etliche Zeitpunkte, zu denen Hopfen beigegeben werden kann, und die Wahl des Zeitpunktes entscheidet zusammen mit der Hopfensorte über das Ergebnis. Den Hopfen zu einem anderen Zeitpunkt zuzugeben kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Insgesamt wurden für das Alphatier 25 g Hopfen je Liter verwendet, was etwa die 70fache Menge ist, die eine Großbrauerei verwenden würde. Noch mehr Hopfen geht nun wirklich nicht.

Eingeschenkt offenbart sich ein Fest der Sinne. Ein blondes, samtiges Bier mit feiner Naturtrübung. Der Schaum ist gemischtporig und fällt leider relativ schnell in sich zusammen.

Der Duft ist betörend fruchtig. Das Aroma nach Grapefruit ist dominierend. Das Alphatier markiert sein Revier innerhalb der IPAs: fruchtig, frisch und frech.

Der Antrunk ist recht süß, dabei aber frisch und vom ersten Moment an wunderbar fruchtig. Auffällig ist auch die reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure. Schnell kommt ein gut abgestimmtes Bitter dazu, wobei die Brauer nicht übertrieben haben. Dafür wird die Fruchtigkeit immer kräftiger, so dass ein fast saftartiger Eindruck entsteht. Dieser wird noch durch das samtige Mundgefühl verstärkt, für das die Haferflocken sorgen, die ebenfalls mit verbraut wurde. Der Abgang ist überraschend mild. Trotzdem klingen die Bitterstoffe lange nach.

Dieses New England Pale Ale ist ein überraschendes Bier, das seinen Namen zu Recht trägt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner, Wiener, Münchner), Hopfen (Amarillo, Centennial, Citra, Mosaic), Haferflocken, Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

12,8° Plato

Bittereinheiten:

45 IBU

Brauerei:

BrewAge GmbH
Haberlandtgasse 64/3/1
1220 Wien
Österreich
www.brewage.at

26. 5. 2018: Mi(KK)ro Beer Fest Krško 2018

Im malerischen Städtchen Krsko in der ntersteiermark/Slowenien gibt es nicht nur ein Atomkraftwerk, sondern auch ein feines Festival für Kleinbrauereien. Veranstaltet wird die Sause vom Craftbierladen Pivarna in Maribor, die auch hinter dem MakroBeerFestival in Maribor stehen. Liebhaber der dortigen Biere sind eingeladen, das zweite Bier Festival in Krško-Mi (KK) zu feiern. Unterstützt wird das Festival von der Gemeinde Krško, dem Zentrum für Unternehmertum und Tourismus und Pivarna (einem Unternehmen für den Import und Verkauf von Hopfen).

18. 5. – 20. 5. 2018: Bierfest Hannover

Von Freitag bis Sonntag geht es in Hannover mal wieder rund: an 40 Ständen findet in der Altstadt an der Marktkirche das diesjährige Bierfest statt. Die Brauereien und Gaststätten aus Deutschland, Belgien, Österreich und weiteren Ländern stellen ihre Biere von A wie Affenkönig von der Wiener Brauerei Brew Age bis Z wie Zwickl von Paulaner vor. Auch für das leibliche Wohl sowie die musikalische Unterhaltung mit Blues und Rock ist gesorgt.

Öffnungszeiten:

Freitag von 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Samstag von 14:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Sonntag von 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr