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Paulaner Salvator

Die Geschichte der Paulaner Brauerei hat nach den Angaben der Brauerei mit diesem Bier begonnen. Sie betont auch, dass es die Paulaner Mönche waren, die mit diesem Doppelbock die Geschichte des Starkbieres in Bayern begründeten. Bis heute basiert die Rezeptur auf dem ursprünglichen Rezept, auch wenn es von Jahr zu Jahr verändert wird. Dann wollen wir doch mal sehen, was im Laufe der Zeit daraus geworden ist.

Kastanienbraun landet das Bier im Glas mit einer durchschnittlichen beigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist süß und sirupartig mit einem Duft nach Schokolade sowie leichten würzigen Noten.

Der Antrunk ist intensiv, schwer und süß. Die Kohlensäure ist sehr feinperlig, aber leider nur recht knapp dosiert. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Auf der Zunge macht das Bier einen runden Eindruck und es kommt ein leichtes Bitter dazu. Der Abgang ist zunächst mild, aber langsam gesellt sich auch in der Kehle etwas Bitter dazu, das recht lange nachklingt.

Wer süße und sehr milde Biere mag ist mit diesem Bier sicher gut bedient.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,9 % Vol.

Stammwürze:

18,3 %

Brauerei:

Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA
Ohlmüllerstr. 42
81541 München
www.paulaner-gruppe.de

Braukatz Red Ale

Wieder einmal steht ein von Stephanie und Kathrin Meyer in der Brau-Manufactur Allgäu vor mir. Diesmal handelt es sich um das Red Ale, ein American Amber, das mit einer ordentlichen Menge Karamell- und Alemalz sowie den fruchtigen Hopfen Comet und Galaxy eingebraut wurde. Das lässt doch schon mal ein richtig gutes Bier erwarten.

Cognacfarben ergießt sich das Bier ins Glas. Schaum bildet sich nur wenig, aber er ist sehr schön feinporig und bleibt auch lange erhalten. Die Optik des Red Ale gefällt mir schon mal.

Das Aroma ist mit den intensiven Düften nach Karamell und Biskuit malzbetont, aber auch der Hopfen kommt mit seinen Düften nach Trockenfrüchten, Limone und Grapefruit zu seinem Recht. Das Bier gefällt mir immer besser.

Der erste Kontakt mir der Zunge fällt recht süß aus, aber die reichlich dosierte sehr feinperlige Kohlensäure sorgt für eine angenehme Frische. Schnell gesellt sich eine ordentliche Fruchtigkeit dazu, die die Aromen auf der Zunge widerspiegelt. Der Alkohol ist deutlich zu schmecken, passt sich aber sehr gut in die anderen Geschmacksnoten ein. Selten wirkt ein Bier mit einem so intensiven Geschmack so frisch und spritzig wie das Red Ale. Im Abgang wird die Fruchtigkeit durch ein leichtes Bitter begleitet, das relativ lange nachklingt.

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

13,0%

Bittereinheiten:

Brau-Manufactur Allgäu
Karl Meyer
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de

Biershop Bayern

Welde IPA

Die Braumanufaktur Welde ist seit über 260 Jahren für authentisches Brauhandwerk und exklusiven Biergenuss bekannt. Dabei hat sich die Braumanufaktur Welde stets weiterentwickelt. Braumeister Johann Welde übernahm die Brauerei 1888. Seitdem kamen eine eigene Flaschenabfüllung sowie ein vollautomatisiertes Sudhaus im Nachbarort Plankstadt hinzu. Heute unter der Leitung von Dr. Hans Spielmann hat sich aus dem traditionellen Familienbetrieb ein modernes Brauhaus entwickelt. Das Erfolgsrezept hat sich allerdings nie verändert: Tradition, Qualitätsbewusstsein, Leidenschaft, Mut und Kraft werden hochgehalten. So auch beim IPA, einem der drei neuen Craft-Biere von Welde, das jetzt vor mir steht. Dieses Bier wurde fast zwölf Wochen lang kältegereift und hopfengestopft. Durch diese lange Reifung soll es einen besonders frischen Duft haben.

Kupferfarben und leicht hefetrüb macht das Bier mit seiner durchschnittlich großen elfenbeinfarbenen Schaumkrone im Glas eine richtig gute Figur, auch weil der Schaum lange erhalten bleibt.

Das komplexe und fruchtige Aroma entspricht meinen Erwartungen an ein IPA. Düfte nach Grapefruit, Ananas, Mango und etwas Kokos steigen mir in die Nase. Das gefällt mir und macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist mit seiner leichten Süße und viel feinperliger Kohlensäure frisch und spritzig. Dazu kommt schnell ein recht kräftiges und dabei angenehmes Bitter, das auch den Geschmack nach Zitrusfrüchten mit sich bringt. Das Bitter dominiert auch den ellenlangen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Azzaca, Cascade, Sorachi Ace), Hefe (American Ale)

Alkoholgehalt:

6,7 % Vol.

Stammwürze:

15,2° Plato

Bittereinheiten:

55 IBU

Brauerei:

Weldebräu GmbH & Co. KG
Brauereistr. 1
68723 Plankstadt-Schwetzingen
www.welde.de

Welde Citra Helles

Die Braumanufaktur Welde wurde 1752 gegründet und braut seitdem handwerklich die traditionellen Bierstile. 2015 braute Welde erstmals zwei Craft-Biere, die Badische Gose und den Bourbon Barrel Bock. Jetzt hat die Brauerei drei weitere Craft-Biere herausgebracht, das Citra Helles, ein Pale Ale und ein IPA. Diese drei Biere hat mir Welde zugeschickt. Vielen Dank dafür. Jetzt steht das Citra Helles vor mir und wartet darauf, von mir verkostet zu werden.

Das Helle ist ein traditioneller Bierstil, meist aus dem Süden Deutschlands oder aus Österreich. Es handelt sich um ein untergäriges und malzig-süßes Bier mit strohgelber bis goldener Farbe. In der Regel ist es sehr gut trinkbar, aber nur mäßig spannend. Das neue Bier trägt aber die hauptsächlich verwendete Hopfensorte im Namen, die der Hopfenhändler „Hopfen der Welt“ wie folgt beschreibt: „Der Obstsalat unter den Hopfen! Neben Limette und Grapefruit ist noch ein ganzer Obstkorb tropischer Früchte im Aroma dabei.“ Die Kreation aus Plankstadt verspricht also, durchaus interessant zu werden.

Hell goldgelb und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist etwas größer als der Durchschnitt und sie bleibt auch lange erhalten. Optisch hat die Brauerei schon mal alles richtig gemacht.

Düfte nach Grapefruit und Ananas, unterstützt durch das Aroma von Waldhonig, steigen mir in die Nase. Aus dem Hintergrund kommen noch weitere Fruchtaromen zum Vorschein. Es könnte Maracuja dabei sein, aber diese Aromen sind so diskret, dass ich mir nicht sicher bin.

Der Antrunk ist mit seiner fruchtigen Süße und viel feinperliger Kohlensäure frisch und spritzig. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dazu kommt ein ordentliches Bitter, wobei die Drinkability gut erhalten bleibt. Ein freundliches Bitter dominiert auch den langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra, Select, Yellow Sub), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12,4° Plato

Bittereinheiten:

16 IBU

Brauerei:

Weldebräu GmbH & Co. KG
Brauereistr. 1
68723 Plankstadt-Schwetzingen
www.welde.de

Stauder Bierchen

Im letzten Jahr hat die Brauerei Stauder aus Essen zu ihrem 150jährigen Jubiläum das Stauder Jacob auf den Markt gebracht. Mit diesem Jubiläumsbier hatte Stauder begonnen, die eingetretenen Pfade zu verlassen. In diesem Jahr hat die Brauerei unter Leitung von Axel Stauder ein weiteres Bier nachgeschoben. Der Name dieses Bieres ist so gewöhnlich, dass er mir schon wieder originell vorkommt, es heißt einfach Bierchen. Das Etikett verspricht einiges: „Hopfig, fruchtig, ehrlich! Aromastarkes frisches Charakter-Bierchen, handwerklich gebraut!“ Na gut, dann will ich mich mal überraschen lassen.

Golden, leicht hefetrüb und mit einer sehr großen Schaumkrone, die nur langsam in sich zusammenfällt, macht das Bier optisch schon mal einen guten Eindruck.

Das Aroma ist fruchtig-frisch. Düfte nach Zitronenschale und Grapefruit steigen mir in die Nase, aber auch der Malzkörper steuert einige süßen Noten bei.

Der Antrunk ist wenig süß und frisch. Auf der Zunge spiegeln sich die fruchtigen Noten des Aromas wider, dazu kommt ein mildes Bitter. Bis hierhin gefällt mir das Bierchen; es ist gerade jetzt im Sommer ein guter Durstlöscher. Der Abgang ist gering bitter und klingt mittellang nach. Hier ist wirklich noch Luft nach oben.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Citra, Simcoe), Hefe

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.stauder.de

Überquell Palim Palim Pale Ale

Das Palim Palim Pale Ale, das ich jetzt verkosten will, beschreibt die Überquell Brauerei so: „Von wegen Tea-Time – it’s Beer o‘ Clock! Und zwar mit allem drum und drin: Beere, Orange, Toffee. Würde uns echt nicht wundern, wenn jetzt der ein oder andere Engländer noch blasser wird – aus Neid auf ein englisches Original made in Germany!“ Mal sehen, ob das Bier wirklich so begeistern kann.

Bernsteinfarben mit einem deutlichen Stich ins Kupfer und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich überdurchschnittlich viel fester Schaum, der sehr lange erhalten bleibt.

Im Aroma überwiegt der Duft nach Karamell. Dazu kommen eine nicht allzu kräftige Fruchtigkeit sowie einige würzige Noten.

Der Antrunk besticht durch Frische sowie durch eine feine Malzsüße. Der Malzkörper ist angenehm und wird durch eine fein abgestimmte Fruchtigkeit unterstützt. Der Geschmack nach Limonen und Grapefruit, nach roten Beeren und Toffee erfreut meinen Gaumen. Dazu kommt noch ein ordentliches Bitter. Das freundliche Bitter dominiert auch den Abgang, der lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Münchner, Caramel), Weizenmalz, Hopfen (Simcoe, Golding, Cascade), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

39 IBU

Brauerei:

ÜberQuell Brauwerkstätten
St. Pauli Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

Braukatz Pussycat

Die beiden Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer tüfteln In der kleinen Brau-Manufactur Allgäu in Nesselwang ständig an neuen Bier-Kreationen. Die beiden haben sich vor etwa vier Jahren entschlossen, mit ihrer Marke „Braukatz“ und viel Enthusiasmus den wachsenden Craft Beer-Markt in Deutschland zu bereichern.

Für den Chef der Brau-Manufactur Allgäu ist die Erweiterung des „Braukatz“-Angebots ein konsequenter und notwendiger Schritt, um im Craft Beer-Markt dauerhaft erfolgreich zu sein: „Nachdem die Craftbier-Entwicklung hierzulande in den Anfängen vor allem davon geprägt war, möglichst die Aromengrenzen auszuloten und teilweise extrem aromatische und alkoholstarke Biere anzubieten, merken wir jetzt, dass man auch mit ausgewogeneren Rezepturen und moderatem Alkoholgehalt sehr gut punkten kann. Gerade die drei neuen ‚Braukatzen‘ sind dafür gedacht, jede mit hoher Drinkability und eigenem Charakter.“, erläuterte er gegenüber About Drinks.

Die Pussycat strahlt mir rubinrot und leicht hefetrüb entgegen. Die Farbe ist richtig toll. Weniger gefällt mir die recht kleine Schaumkrone, die auch relativ schnell in sich zusammenfällt.

Das intensive Aroma besticht durch seine Malz- und Karamelldüfte, unterstützt durch Waldhonig- und Rosinenduft. Ja, jetzt kann ich mich mit diesem neuen Bier anfreunden.

Der Antrunk ist erheblich weniger süß als ich erwartet habe. Die großzügig dosierte Kohlensäure verleiht dem Bier eine angenehme Frische. Während sich das Bier im Mund erwärmt wird die Süße und damit der Geschmack nach Rosinen stärker. Dazu kommt eine feine Herbe. Ich glaube, ich bin in Pussycat verliebt. Auch im Abgang dominiert der Geschmack der Trockenfrüchte, unterstützt durch ein leichtes Bitter. Der Nachklang ist verhalten, aber richtig lang.

Das Pussycat ist ein Red Lager, das überrascht und zu begeistern weiß.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze:

13,4 %

Bittereinheiten:

22 IBU

Brauerei:

Post-Brauerei Nesselwang
Karl Meyer
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de

Biershop Bayern

Hopfen Royal

Die beiden von Bier begeisterten Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer haben das Hopfen Royal in der hauseigenen Spezialitäten-Brauerei gebraut, in der Brau-Manufactur Allgäu. Dafür verwenden sie ausschließlich regionale Rohstoffe.

Die kräftige dunkle Bernsteinfarbe spricht mich sofort an. Dazu die leichte Hefetrübe. Die reichlich vorhandene Kohlensäure sorgt für eine sehr schöne leicht elfenbeinfarbene gemischtporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik ist wirklich königlich.

Das intensive Aroma ist malzbetont und dabei doch fruchtig. Düfte nach Mango, Orange, Grapefruit und Waldhonig steigen mir in die Nase.

Der Antrunk enthält für ein Bockbier überraschend wenig Süße, aber er ist vom ersten Moment an angenehm und fruchtig. Der Geschmack von Pfirsich und Litschi verbindet sich mit dem von Grapefruit. Die Fruchtigkeit wird durch die ausgeprägten Malzaromen unterstützt. Dieser Bock wirkt dabei nicht schwer, sondern frisch und spritzig. Auch der Abgang wird durch die Fruchtigkeit geprägt. Die Bitterstoffe halten sich stiltypisch diskret im Hintergrund. Der Geschmack klingt mittellang nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Mittelfrüh, Cascade), Hefe

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Brauerei:

Brau-Manufactur Allgäu
Hauptstr. 25
87484 Nesselwang
www.brau-manufactur-allgaeu.de

Biershop Bayern

Überquell Lieblings Imperial Lager

Bei meinem letzten Besuch in Hamburg war ich kurz in der Brauerei-Gaststätte von Überquell am Fischmarkt. Ich kann nur sagen, es lohnt sich. Es war herrliches Wetter, der Außenbereich mit dem Blick auf den Hamburger Hafen wirkt etwas improvisiert, ist aber perfekt professionell bewirtschaftet. Dazu die hervorragenden Biere – besser kann sich Hamburg nicht präsentieren.

Das Imperial Lager eine besonders intensive Version eines Lagers. Neben knackigen den 5,6 Volumenprozenten Alkohol bedeutet dies vor allem eine besonders kräftige Hopfengabe. Soweit die Beschreibung, die ich von dem Bier, das jetzt vor mir steht, im Netz gefunden habe. Mal sehen, wie es mir gefällt.

Rotgolden präsentiert sich das Bier mit einer durchschnittlich großen gemischtporigen Schaumkrone, die recht lange erhalten bleibt.

Das fruchtige Aroma ist betörend. Düfte nach Orange, Mandarine und Hefe steigen mir in die Nase, aber auch der Malzkörper kommt durch. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht trocken und spritzig. Schnell gesellt sich eine ordentliche Fruchtigkeit dazu, so dass sich die Aromen auf der Zunge widerspiegeln. Dazu kommt ein gut abgestimmtes kräftiges Bitter. Insgesamt macht das Bier jetzt einen vollmundigen runden Eindruck. Im Abgang lässt das Bitter überraschend nach. Trotzdem klingt er lange nach.

Das Lieblings Imperial Lager überrascht positiv. So viel Fruchtigkeit und Bitterstoffe finden sich bei einem Lager nur selten.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Münchner, Cara Dunkel), Hopfen (Ariana, Mosaic), Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Privatbrauerei Schnitzlbaumer GmbH
Mühlenstr.8
83278 Traunstein
www.schnitzlbaumer.de

Nach einer Rezeptur von und für

Überquell
St.-Pauli-Fischmarkt 28-32
20359 Hamburg
www.ueberquell.com

Eibauer Jubiläums Pilsener 1810

Bereits im Jahr 1384 wurde die sächsische Gemeinde Eibau erstmals urkundlich erwähnt. 1810 erlangte Eibau mit der dortigen Landbrauerei überregionale Bedeutung (Quelle: Wikipedia). Heute vertreibt die Brauerei ihr Bier nur noch regional sowie über einen eigenen Webshop, aber im Jahr 2010 braute sie erstmals ihr Eibauer Jubiläums Pilsener 1810, das jetzt vor mir steht.

Golden, klar und mit einer durchschnittlichen Menge grobporigem Schaum, der sich auch durchschnittlich schnell auflöst, präsentiert sich das Bier im Glas. Würde die Schaumkrone länger erhalten bleiben, würde mir die Optik durchaus gefallen.

Das Aroma ist malzbetont und brotig, unterstützt durch einige würzige Noten.

Der Antrunk ist malzig, frisch und mäßig süß. Die Kohlensäure ist gut dosiert. Leider folgt nach dem ersten positiven Eindruck ein kleines Loch. Erst im Abgang kommt ein ordentliches und angenehmes Bitter zum Vorschein, das dann lange nachklingt.

Dieses Bier hat zwar seine Schwächen; trotzdem handelt es sich um ein überraschend gutes Pils aus Sachsen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH
OT Eibau
Neueibauer Straße 9
02739 Kottmar
www.eibauer.de