Die Geschichte der Paulaner Brauerei hat nach den Angaben der Brauerei mit diesem Bier begonnen. Sie betont auch, dass es die Paulaner Mönche waren, die mit diesem Doppelbock die Geschichte des Starkbieres in Bayern begründeten. Bis heute basiert die Rezeptur auf dem ursprünglichen Rezept, auch wenn es von Jahr zu Jahr verändert wird. Dann wollen wir doch mal sehen, was im Laufe der Zeit daraus geworden ist.
Kastanienbraun landet das Bier im Glas mit einer durchschnittlichen beigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.
Das Aroma ist süß und sirupartig mit einem Duft nach Schokolade sowie leichten würzigen Noten.
Der Antrunk ist intensiv, schwer und süß. Die Kohlensäure ist sehr feinperlig, aber leider nur recht knapp dosiert. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Auf der Zunge macht das Bier einen runden Eindruck und es kommt ein leichtes Bitter dazu. Der Abgang ist zunächst mild, aber langsam gesellt sich auch in der Kehle etwas Bitter dazu, das recht lange nachklingt.
Wer süße und sehr milde Biere mag ist mit diesem Bier sicher gut bedient.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen
Alkoholgehalt:
7,9 % Vol.
Stammwürze:
18,3 %
Brauerei:
Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA
Ohlmüllerstr. 42
81541 München
www.paulaner-gruppe.de
Wieder einmal steht ein von Stephanie und Kathrin Meyer in der Brau-Manufactur Allgäu vor mir. Diesmal handelt es sich um das Red Ale, ein American Amber, das mit einer ordentlichen Menge Karamell- und Alemalz sowie den fruchtigen Hopfen Comet und Galaxy eingebraut wurde. Das lässt doch schon mal ein richtig gutes Bier erwarten.
Die Braumanufaktur Welde ist seit über 260 Jahren für authentisches Brauhandwerk und exklusiven Biergenuss bekannt. Dabei hat sich die Braumanufaktur Welde stets weiterentwickelt. Braumeister Johann Welde übernahm die Brauerei 1888. Seitdem kamen eine eigene Flaschenabfüllung sowie ein vollautomatisiertes Sudhaus im Nachbarort Plankstadt hinzu. Heute unter der Leitung von Dr. Hans Spielmann hat sich aus dem traditionellen Familienbetrieb ein modernes Brauhaus entwickelt. Das Erfolgsrezept hat sich allerdings nie verändert: Tradition, Qualitätsbewusstsein, Leidenschaft, Mut und Kraft werden hochgehalten. So auch beim IPA, einem der drei neuen Craft-Biere von Welde, das jetzt vor mir steht. Dieses Bier wurde fast zwölf Wochen lang kältegereift und hopfengestopft. Durch diese lange Reifung soll es einen besonders frischen Duft haben.
Die Braumanufaktur Welde wurde 1752 gegründet und braut seitdem handwerklich die traditionellen Bierstile. 2015 braute Welde erstmals zwei Craft-Biere, die Badische Gose und den Bourbon Barrel Bock. Jetzt hat die Brauerei drei weitere Craft-Biere herausgebracht, das Citra Helles, ein Pale Ale und ein IPA. Diese drei Biere hat mir Welde zugeschickt. Vielen Dank dafür. Jetzt steht das Citra Helles vor mir und wartet darauf, von mir verkostet zu werden.
Im letzten Jahr hat die Brauerei Stauder aus Essen zu ihrem 150jährigen Jubiläum das Stauder Jacob auf den Markt gebracht. Mit diesem Jubiläumsbier hatte Stauder begonnen, die eingetretenen Pfade zu verlassen. In diesem Jahr hat die Brauerei unter Leitung von Axel Stauder ein weiteres Bier nachgeschoben. Der Name dieses Bieres ist so gewöhnlich, dass er mir schon wieder originell vorkommt, es heißt einfach Bierchen. Das Etikett verspricht einiges: „Hopfig, fruchtig, ehrlich! Aromastarkes frisches Charakter-Bierchen, handwerklich gebraut!“ Na gut, dann will ich mich mal überraschen lassen.
Das Palim Palim Pale Ale, das ich jetzt verkosten will, beschreibt die Überquell Brauerei so: „Von wegen Tea-Time – it’s Beer o‘ Clock! Und zwar mit allem drum und drin: Beere, Orange, Toffee. Würde uns echt nicht wundern, wenn jetzt der ein oder andere Engländer noch blasser wird – aus Neid auf ein englisches Original made in Germany!“ Mal sehen, ob das Bier wirklich so begeistern kann.
In der kleinen Brau-Manufactur Allgäu in Nesselwang ständig an neuen Bier-Kreationen. Die beiden haben sich vor etwa vier Jahren entschlossen, mit ihrer Marke „Braukatz“ und viel Enthusiasmus den wachsenden Craft Beer-Markt in Deutschland zu bereichern.
Die beiden von Bier begeisterten Schwestern Stephanie und Kathrin Meyer haben das Hopfen Royal in der hauseigenen Spezialitäten-Brauerei gebraut, in der Brau-Manufactur Allgäu. Dafür verwenden sie ausschließlich regionale Rohstoffe.
Bei meinem letzten Besuch in Hamburg war ich kurz in der Brauerei-Gaststätte von Überquell am Fischmarkt. Ich kann nur sagen, es lohnt sich. Es war herrliches Wetter, der Außenbereich mit dem Blick auf den Hamburger Hafen wirkt etwas improvisiert, ist aber perfekt professionell bewirtschaftet. Dazu die hervorragenden Biere – besser kann sich Hamburg nicht präsentieren.
Bereits im Jahr 1384 wurde die sächsische Gemeinde Eibau erstmals urkundlich erwähnt. 1810 erlangte Eibau mit der dortigen Landbrauerei überregionale Bedeutung (Quelle: