Bei „Bier trifft Pivo“, dem 1.Bayerisch-Böhmischen Bierfestival am Zwieseler Stadtplatz zeigen Brauereien aus bayerischen und tschechischen Nachbarregionen ihre Braukunst. Bier ist in beiden Regionen Nationalgetränk, und die Brauereien bieten ganz unterschiedliche und besondere Biere an.
Wissenswertes zum Bier vermitteln Bierverkostungen und besonders Wissbegierige können bei einem Bierquiz mitmachen. Die Besucher können von Stand zu Stand gehen und die flüssigen Produkte verkosten, die Gastronomen am Stadtplatz liefern die kulinarischen „Schmankerl“ für den Gaumen. Musikanten aus Bayern und Böhmen sorgen mit Musik und Gesang für beste musikalische Unterhaltung.
Das Programm ist wirklich beeindruckend:
Mittwoch, 24. Mai 2017, 17 bis 22 Uhr
Musik am Stadtplatz:
17 Uhr Auftakt mit der Zwieseler Tanzlmusi
18 Uhr Eröffnung des Bierfestivals durch Bürgermeister Franz Xaver Steininger mit Ehrengästen
18.30 Uhr Karel Pixa Band – Schwungvolles von Country über Swing bis zu osteuropäischen Volksliedern der vielseitigen Musiker aus Südböhmen
Donnerstag, 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt/Vatertag), 10 bis 22 Uhr
Musik am Stadtplatz:
10 Uhr Traditionelle bayerisch-böhmische Klänge mit der Bayerwaldkapelle Zwiesel
13 Uhr A´gmiatliche Musi aus der Au mit Reini, Fritz und Kurt
15 Uhr Traditionelle Dudelsackmusik aus dem Chodenland mit der Gruppe Domažlická dudácká muzika aus Domažlice
17 Uhr böhmische Wirtshauslieder mit der Švejk-Band aus Böhmen
19 Uhr Böhmische Blasmusik mit der 13-köpfigen Gruppe Solovačka aus Sušice
Wissenswertes rund ums Bier …
Donnerstag, 25. Mai 16 Uhr Gasthof Posthalter, Gallinger-Stüberl
Ein informativ-amüsanter Lichtbildvortrag des Autors Elmar Tannert über seine Reisen zu den Bierquellen: »Bierland Pilsen« bietet Bierliebhabern und Böhmenfreunden 13 sorgfältig recherchierte Ausflugstouren zu Klein- und Kleinstbrauereien im Kreis Pilsen und im Böhmerwald. Vertreten darin sind auch die anwesenden Brauereien »U Bizona«, »Radouš« und »Purkmistr«.
Freitag, 26. Mai 2017, 15 bis 22 Uhr
Musik am Stadtplatz:
15 Uhr Zünftige Blasmusik mit der Böhmischen Blechblousn, die Blasmusikkapelle aus Moosbach in der Oberpfalz
18 Uhr Harmonikaklänge aus dem Chodenland mit dem Duo Heligonka
19 Uhr Tom Parsons & the Rat Cats – mitreißende Rockabilly & Rock´n Roll-Klänge zum Tanzen und Feiern
Wissenswertes rund ums Bier …
Freitag, 26. Mai 2017 11 Uhr und 14 Uhr
Brauereiführungen mit Bierverkostung in der 1. Dampfbierbrauerei Pfeffer mit Voranmeldung unter +49 9922 8466-15; Preis: 4,80 € p. P.
Freitag, 26. Mai 2017 15 Uhr, Gasthof Posthalter, Gallinger-Stüberl
Ein informativ-amüsanter Lichtbildvortrag des Autors Elmar Tannert über seine Reisen zu den Bierquellen: »Bierland Pilsen« bietet Bierliebhabern und Böhmenfreunden 13 sorgfältig recherchierte Ausflugstouren zu Klein- und Kleinstbrauereien im Kreis Pilsen und im Böhmerwald. Vertreten darin sind auch die anwesenden Brauereien »U Bizona«, »Radouš« und »Purkmistr«.
Die folgenden Brauereien sind vor Ort:
Tschechische Brauereien:
Pivovar Bizon aus Čižice (Pilsen)
Pivovar U Švelchů aus Sušice
Pivovar Prachatice aus Prachatice
Pivovar Purkmistr aus Černice (Pilsen)
Měšťanský pivovar v Klatovech (Klattau)
Bayerische Brauereien:
Private Landbrauerei Scheuerer aus Moosbach (Oberpfalz)
Späth-Bräu Osserbier aus Lohberg
1.Dampfbierbrauerei Pfeffer aus Zwiesel
Privatbrauerei Falter aus Regen
Brauerei Hutthurm aus Passau
Regensburg hat eine neue Attraktion – ein Stadtfest, das sich um die neue Bierkultur dreht – jenseits von langweiliger und austauschbarer Massenware – und das bereits zum dritten Mal. Die Besucher können die ihnen vielleicht noch unbekannte Vielfalt erleben und sich ein eigenes Bild von der Vielfalt der Biere machen.
Zum zweiten Mal findet in Celle das Bierfest statt. Nachdem die erste Veranstaltung viel Zuspruch erfahren hat, war das auch zu erwarten. Auch diesmal werden nicht nur die Gastronomen ihre Biere ausschenken, sondern auch viele Brauer werden vor Ort sein, um die Erzeugnisse ihrer Mikrobrauereien vorzustellen. Das Bühnenprogramm wird neben vielen Livebands sowie Interviews auch spannende Biergeschichten beinhalten, so wird umfassend auf das Thema Bier eingegangen.
Wer seine Brauerei schon Mashsee nennt, ist mit ziemlicher Sicherheit ein Freund von Wortspielen, so dass es auch nicht verwunderlich ist, dass irgendwann vom Maschsee in Hannover ein Bier namens Captain Blaubeer kommt. Dieses steht jetzt vor mir und es stellt sich mir selbstverständlich die Frage, wo der Name herkommt. Die Brauerei erklärt es so: „Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn man ein Baltic Porter mit der Kalthopfung eines IPAs versieht? … haben wir uns gefragt und unserem Hafensänger massig Comet Hopfen spendiert. Die unter anderem an Blaubeeren erinnernden Noten haben uns so überzeugt, dass wir nicht anders konnten als ihn in die Flasche zu bringen – unseren Captain Blaubeer.“
Direkt unterhalb der Nürnberger Burg liegt die Hausbrauerei Altstadthof. Neben einer Gaststube und dem Brauereiladen gibt es die Möglichkeit, die Biere im eigenen kleinen Biergarten zu verkosten. Nach eigenen Angaben war es die erste Brauerei in Deutschland, die ihre Biere ausschließlich mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau gebraut hat.
Früher gab es in Hannover eine ganze Reihe selbstständiger Brauereien, von denen nach meinem Wissen nur zwei Brauereien übriggeblieben sind, die älteste Brauerei, die Gilde, die allerdings nicht mehr eigenständig ist, sowie die Herrenhäuser Brauerei. Im Jahr 2003 kaufte Interbrew, der Vorgänger von ABInBev, die Gilde-Brauerei, um sechs Jahre später die Produktion zu drosseln. Das Unternehmen war vermutlich lediglich an der Marke interessiert und hätte den Produktionsstandort wohl am liebsten dichtgemacht. 2016 wurde die Gilde-Brauerei als neu gegründete GmbH an eine mittelständische Brauereigruppe verkauft, der bereits das Frankfurter Brauhaus in Frankfurt/Oder sowie die Feldschlößchen Brauerei in Dresden gehörten. Auf dem vorderen Etikett steht die Bezeichnung Premium Pils. Was unterscheidet eigentlich ein Premium Pils von einem schnöden Pils ohne Premium? Udo Dewies von Brau und Brunnen in Dortmund hat es gegenüber der Rheinischen Post erläutert: Der Begriff Premium „ist jedoch nicht als Qualitätssiegel zu verstehen. Premium steht für Marken, die sich durch eine hochwertige Ausstattung in Gastronomie und Handel sowie durch attraktive Werbe- und Sponsoringmaßnahmen von Billigstbieren unterscheiden.“ Kurz gesagt, Premium kostet halt etwas mehr. Nachdem wir das nun wissen, können wir uns ja mit gutem Gewissen endlich dem Bier zuwenden. Ein Blick auf das Rückenetikett verrät, dass Gilde dieses Bier ausschließlich mit Hopfen braut, also keinen Hopfenextrakt verwendet. Eine gewisse Qualität können wir von diesem Bier also erwarten.
Kozel ist eine Brauerei aus Plzno in Tschechien, hat aber auch eine Braustätte in Poznan in Polen, von wo das Bier stammt, das jetzt vor mir steht. Ich habe mir das Bier von meiner letzten Reise nach Polen mitgebracht. Allerdings scheint sich das Bier auch in Polen nicht allzu gut zu verkaufen; bei meinem Kauf war das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits fast erreicht. Aber das muss ja nicht heißen, dass das Bier nicht schmeckt. Lassen Sie sich aber nicht durch den auf dem Etikett abgebildeten Steinbock ins Bockshorn jagen – das Kozel ist keinesfalls ein Bockbier.