{"id":9564,"date":"2020-06-05T20:02:35","date_gmt":"2020-06-05T18:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=9564"},"modified":"2020-06-05T20:02:35","modified_gmt":"2020-06-05T18:02:35","slug":"wald-im-fass-waldbier-barrique-jahrgang-2020-eiche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=9564","title":{"rendered":"Wald im Fass: Waldbier Barrique Jahrgang 2020 \u201eEiche\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Wald im Fass: Waldbier Barrique Jahrgang 2020 \u201eEiche\u201c\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=9564\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/060520_1802_WaldimFassW1.png\" alt=\"\"\/>Ein Bier stark wie eine Eiche: Zum zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um seines Bestehens haben sich die \u00d6sterreichischen Bundesforste (\u00d6Bf) und Braumeister Axel Kiesbye etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches einfallen lassen. Ein ganz besonders traditionsreicher Edelbaum steht diesmal Pate f\u00fcr den Jubil\u00e4umsjahrgang &#8211; die Eiche (Quercus petraea). &#8222;Die Hauptzutat des heurigen Waldbiers ist Holz in seiner reinsten Form&#8220;, freut sich Rudolf Freidhager \u00fcber den Jubil\u00e4umsjahrgang. &#8222;Denn erstmals wird das Bier in einem Eichenfass veredelt \u2013 Waldbier aus dem Barrique!&#8220; Das Holz f\u00fcr das Fass stammt von einer 200j\u00e4hrigen Jubil\u00e4umseiche, genauer gesagt einer Traubeneiche, aus Eichenw\u00e4ldern der Bundesforste im Wienerwald. Bereits 2015 geerntet, musste das Holz erst mehrere Jahre getrocknet werden, bevor es zu einem Fass verarbeitet werden konnte. &#8222;Aus der Eiche wurden schlie\u00dflich rund 60 Fassdauben mit einem Meter L\u00e4nge in m\u00fchevoller Handarbeit hergestellt&#8220;, erz\u00e4hlt Freidhager. &#8222;Bereits die Kelten und sp\u00e4ter die R\u00f6mer haben Eichenf\u00e4sser zur Lagerung von Wein, G\u00fctern und anderen Getr\u00e4nken verwendet&#8220;, wei\u00df Axel Kiesbye, Natur- und Kreativbrauer zu berichten. &#8222;Die intensiven Aromen des Eichenholzes verleihen dem Waldbier dabei eine ganz besondere, an Bourbon, Rum und Marillen erinnernde Note.&#8220; Der Jubil\u00e4ums-Jahrgang 2020 &#8222;Eiche&#8220; ist die zehnte Ausgabe der Waldbier-Edition und wird ab September erh\u00e4ltlich sein. Wie seine Vorg\u00e4nger wird es wieder in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten.\n<\/p>\n<h3>Ein Fass aus dem Eichenhain<br \/>\n<\/h3>\n<p>Auf sonnig-warmen Standorten finden die Eichen im Wienerwald ihr ideales Verbreitungsgebiet vor. Im gleichnamigen Eichenhain im Bundeforste-Revier Kierling wachsen besonders m\u00e4chtige und majest\u00e4tische Eichen, die von Fassbindern \u2013 Stamm f\u00fcr Stamm &#8211; oft pers\u00f6nlich ausgesucht werden, wie in dem Fall von der Fassbinderei Schrimpl aus dem Weinviertel, welche die Eichendauben hergestellt hat, bevor diese von einem Holzfass-Spezialisten weiterverarbeitet wurden. &#8222;Die Eiche ist das Edelholz unter den Laubb\u00e4umen im Wienerwald&#8220;, erz\u00e4hlt Freidhager. &#8222;F\u00fcr die Fasseichen werden nur die sch\u00f6nsten und edelsten Eichen ausgew\u00e4hlt. Eichen zeichnen sich durch eine besondere Feinw\u00fcchsigkeit aus und haben besonders feine, gleichm\u00e4\u00dfig aufgebaute Jahrringe. &#8222;Die Feinporigkeit f\u00fchrt dazu, dass die F\u00e4sser besonders dicht schlie\u00dfen. So genannte Thyllen, F\u00fcllzellen, verstopfen die Zellw\u00e4nde, sodass nahezu keine Durchl\u00e4ssigkeit mehr gegeben ist.&#8220; Zus\u00e4tzlich verf\u00fcgt das Eichenholz \u00fcber nat\u00fcrliche Gerbstoffe, die f\u00fcr gute Haltbarkeit sorgen. Eichen wachsen langsam und werden im Schnitt 160 bis 180 Jahre alt, bevor sie geerntet werden. Einzelne Exemplare k\u00f6nnen auch 800 Jahre und noch \u00e4lter werden. Mit Hitze und Trockenheit kommen Eichen gut zurecht, zudem verf\u00fcgen sie \u00fcber ein spezielles Wurzelsystem, das sie besonders gut im Boden verankert. Mit zunehmenden Wetterextremen wir Trockenperioden und St\u00fcrmen kommen sie besser zurecht und werden mit dem Klimawandel zuk\u00fcnftig eine noch gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. &#8222;Wir f\u00f6rdern gezielt Eichennachwuchs in unseren W\u00e4ldern&#8220;, erl\u00e4utert der \u00d6Bf-Vorstand. &#8222;denn die Eiche ist eine Baumart der Zukunft.&#8220;\n<\/p>\n<h3>Alt, stolz und m\u00e4chtig \u2013 Symbol f\u00fcr Kraft und St\u00e4rke<br \/>\n<\/h3>\n<p>Seit jeher steht die Eiche mit ihren m\u00e4chtigen Baumkronen f\u00fcr Kraft, St\u00e4rke und Ausdauer, gilt als Symbol f\u00fcr Unsterblichkeit, ist Kultbaum und Sitz der G\u00f6tter. Bereits in der griechischen Antike war die Eiche Zeus geweiht und auch die R\u00f6mer schrieben die Eiche ihrem h\u00f6chsten Gott, Jupiter, zu, der ebenso von einem Eichenkranz geschm\u00fcckt wurde wie der Kaiser. Ihr Holz \u00fcbertrifft an Dauerhaftigkeit, Elastizit\u00e4t und Festigkeit alle anderen europ\u00e4ischen Baumarten. Der Schinken von mit Eicheln gem\u00e4steten Schweinen (Sprichwort &#8222;Der beste Schinken w\u00e4chst auf den B\u00e4umen&#8220;) gilt heute noch als Delikatesse. Aufgrund ihre geradschaftigen, starken St\u00e4mme im Schiffsbau sehr gesch\u00e4tzt, drohten die Eichenw\u00e4lder Mitteleuropas im 18. Jahrhundert nahezu zu verschwinden. Unver\u00e4ndert gilt die Eiche heute noch als eines der wertvollsten Nutzh\u00f6lzer im M\u00f6bel- und Innenausbau, f\u00fcr T\u00fcren, Treppen oder B\u00f6den und eben als Fassdauben im hochwertigen Barriquebau. Fr\u00fcher wurden Holzf\u00e4sser nicht nur f\u00fcr Wein, Bier oder Most verwendet, sondern auch zum Transport und Lagerung von Butter, Mehl, Petroleum oder Fischen. Nicht zuletzt gilt die Eiche auch \u00f6kologisch als besonders wertvoll: Eichelh\u00e4her, Eichh\u00f6rnchen oder Eichenbockk\u00e4fer sind, wie schon der Name darauf hinweist, nur ein paar der zahlreichen Arten, die von Eichen profitieren. Auf keiner anderen einheimischen Baumart leben mehr Insektenarten als etwa auf einer alten, m\u00e4chtigen Eiche.\n<\/p>\n<h3>Zur Geschichte des Waldbiers<br \/>\n<\/h3>\n<p>Anl\u00e4sslich des Internationalen Jahres des Waldes 2011 brachten die \u00d6sterreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye erstmals das Waldbier heraus. Urspr\u00fcnglich als einmalige Sonderedition geplant, folgten aufgrund des hohen Zuspruchs weitere Jahrg\u00e4nge und bald wurde das j\u00e4hrlich neu herausgebrachte Waldbier zu einer fixen Gr\u00f6\u00dfe im kulinarischen Waldjahr. Das Prinzip bleib dabei immer das gleiche: Zutaten, Ernteort und Waldwissen kommen von den \u00d6sterreichischen Bundesforsten, Rezeptur und Braukunst von Braumeister Axel Kiesbye, eingebraut wurde von Anfang an in der Trumer Brauerei in Obertrum (Sbg.). W\u00e4hrend im ersten 5-Jahres-Zyklus Nadelb\u00e4ume \u2013 Tanne, Zirbe, L\u00e4rche, Schwarzkiefer, Fichte \u2013 die kulinarische Klammer bildeten, standen im zweiten 5-Jahres-Zyklus Waldstr\u00e4ucher und Wildobst wie Alpen-Wacholder, Wilde Kirsche, Holzbirne oder Elsbeere im Fokus. Der nunmehrige Jubil\u00e4ums-Jahrgang &#8222;Eiche&#8220; schlie\u00dft die beiden Zyklen ab.\n<\/p>\n<h3>Alle bisherigen Jahrg\u00e4nge auf einen Blick<br \/>\n<\/h3>\n<p>Jahrgang 2020 &#8222;Eiche&#8220; aus Eichen-W\u00e4ldern der Bundesforste im Wienerwald, Jahrgang 2019 &#8222;Elsbeere&#8220; aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt bei Wien, Jahrgang 2018 &#8222;Holzbirne&#8220; aus dem Bundesforste-Revier Wildalpen in der Steiermark, Jahrgang 2017 &#8222;Wilde Kirsche&#8220; aus dem K\u00e4rntner Gailtal, Jahrgang 2016 &#8222;Wacholder&#8220; aus dem Salzburger Lungau, Jahrgang 2015 &#8222;Fichtenharz&#8220; aus W\u00e4ldern am Traunstein (O\u00d6), Jahrgang 2014 &#8222;Schwarzkiefer&#8220; aus dem Wienerwald, Jahrgang 2013 &#8222;L\u00e4rche&#8220; aus W\u00e4ldern im Salzkammergut, Jahrgang 2012 &#8222;Zirbe&#8220; aus dem Tiroler Radurschltal und Jahrgang 2011 &#8222;Tanne&#8220; aus W\u00e4ldern am Hochk\u00f6nig in Salzburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bier stark wie eine Eiche: Zum zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um seines Bestehens haben sich die \u00d6sterreichischen Bundesforste (\u00d6Bf) und Braumeister Axel Kiesbye etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches einfallen lassen. 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