{"id":8372,"date":"2019-09-24T11:37:28","date_gmt":"2019-09-24T09:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=8372"},"modified":"2019-09-24T11:37:28","modified_gmt":"2019-09-24T09:37:28","slug":"wilde-hefe-edle-fruechte-bundesforste-und-braumeister-axel-kiesbye-praesentieren-neuen-waldbier-jahrgang-2019-elsbeere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=8372","title":{"rendered":"Wilde Hefe, edle Fr\u00fcchte: Bundesforste und Braumeister Axel Kiesbye pr\u00e4sentieren neuen Waldbier-Jahrgang 2019 \u201eElsbeere\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Wilde Hefe, edle Fr\u00fcchte: Bundesforste und Braumeister Axel Kiesbye pr\u00e4sentieren neuen Waldbier-Jahrgang 2019 \u201eElsbeere\u201c\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=8372\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/092419_0937_WildeHefeed1.png\" alt=\"\"\/>Im Internationalen Jahr des Waldes 2011 brachten die \u00d6sterreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye das erste Waldbier heraus. W\u00e4hrend in den ersten f\u00fcnf Jahren Nadelb\u00e4ume \u2013 Tanne, Zirbe, L\u00e4rche, Schwarzkiefer, Fichte \u2013 die Zutaten aus der Natur lieferten, liegt das Augenmerk nun auf Waldstr\u00e4uchern und Wildobst wie dem Alpen-Wacholder 2016, der Traubenkirsche 2017, der Holzbirne 2018 und der Elsbeere in diesem Jahr. Die Rezeptur f\u00fcr die Biere stammt von Braumeister Axel Kiesbye, das Waldwissen, Ernteorte und die -zutaten kommen von den \u00d6sterreichischen Bundesforsten.\n<\/p>\n<p>Die &#8222;sch\u00f6ne Else&#8220;, auch Elsbeere, Oschitzn oder Adletzbeere genannt, ist ein nahezu in Vergessenheit geratener Laubholzbaum, der im Mittelpunkt des diesj\u00e4hrigen Waldbier-Jahrgangs 2019 steht. Zum neunten Mal in Folge kredenzen die \u00d6sterreichischen Bundesforste (\u00d6Bf) gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye ihren &#8222;frisch gezapften Wald im Glas&#8220;. Die besondere Zutat des aktuellen Jahrgangs sind die seltenen Fr\u00fcchte des Elsbeerbaumes, einer Sorbusart aus der Familie der Rosengew\u00e4chse (Rosacae). Geerntet wurden sie im Bundesforste-Revier Breitenfurt in einem Eichen-Buchen-Wald westlich von Wien, wo die Elsbeere ihr nat\u00fcrliches Verbreitungsgebiet findet. Die vollreifen, rostroten Fr\u00fcchte wurden nach der Ernte schockgefroren, bed\u00e4chtig aufgetaut und zu Mus verarbeitet. Nach einer kurzen Fermentation mit baumeigenen wilden Hefen wurde der hocharomatische Fruchtbrei der W\u00fcrze im Sudhaus zugegeben. &#8222;Die Elsbeere z\u00e4hlt zu den Edelh\u00f6lzern unter den Wildobstb\u00e4umen&#8220;, erz\u00e4hlt Rudolf Freidhager, Vorstand der Bundesforste. &#8222;Ihre edlen Fr\u00fcchte sind \u00e4u\u00dferst kostbar und sehr begehrt.&#8220; F\u00fcr 300 Hektoliter Waldbier wurden insgesamt rund 30 Kilogramm der Edelfr\u00fcchte geerntet. &#8222;Es ist f\u00fcr mich immer wieder eine gro\u00dfe Bereicherung zu sehen, was unsere W\u00e4lder an kulinarischen Sch\u00e4tzen hervorbringen. Die Elsbeere bl\u00fcht ja nicht jedes Jahr und tr\u00e4gt auch nicht alle Jahre Fr\u00fcchte, die Freude \u00fcber das diesj\u00e4hrige Bier ist deshalb umso gr\u00f6\u00dfer&#8220;, so Braumeister Axel Kiesbye. In einem mehrstufigen Brauverfahren reifte das Waldbier \u00fcber den Sommer langsam zum Jahrgang 2019 &#8222;Elsbeere&#8220; heran und ist ab sofort in limitierter Auflage im ausgew\u00e4hlten Fachhandel erh\u00e4ltlich. Pr\u00e4sentiert wurde es Mitte September im Restaurant Bruder in Wien-Mariahilf, das mehrg\u00e4ngige, perfekt abgestimmte Waldbiermen\u00fc kreierte K\u00fcchenchef Lucas Steindorfer.\n<\/p>\n<h3>Das Waldbier und seine Aromen<br \/>\n<\/h3>\n<p>Das besondere Brauverfahren verleiht dem Bier seine blumig-fruchtigen Nuancen. Es pr\u00e4sentiert sich mit kernigem Charakter vom dunklen Malz, Fruchtigkeit von den Hefen und Fr\u00fcchte sowie mit tonic-artiger Herbe und Frische vom Hopfen. Das naturbelassene und unfiltrierte Kreativbier, das durch eine sehr lange kalte Lagerung gekl\u00e4rt wurde, kann \u00fcber mehrere Jahre im Keller reifen. Eingebraut wurde im Juni in der Kiesbye Naturbrauerei in Obertrum bei Salzburg.\n<\/p>\n<h3>Edle Fr\u00fcchte aus luftigen H\u00f6hen<br \/>\n<\/h3>\n<p>Als besondere Herausforderung gestaltete sich die Ernte der Elsbeeren, sind die B\u00e4ume teilweise doch bis zu 15 Meter hoch. Die Ernte von Elsbeeren gilt als zeitaufw\u00e4ndig und nicht ungef\u00e4hrlich \u2013 Schwindelfreiheit ist da von Vorteil! Dolde f\u00fcr Dolde muss vorsichtig abgeschnitten und mit der Hand gepfl\u00fcckt werden. &#8222;Ein Hubsteiger hat uns schlie\u00dflich in luftige H\u00f6hen gebracht, damit wir die Fr\u00fcchte gefahrlos und auf Augenh\u00f6he ernten konnten&#8220;, erz\u00e4hlt Axel Kiesbye von dem ungew\u00f6hnlichen Einsatz. &#8222;Geerntet wurde an mehreren B\u00e4umen und Standorten, um die Best\u00e4nde zu schonen&#8220;, betont Freidhager. Nicht zuletzt wurde die Ernte auch ein Wettlauf mit der Zeit, denn die ein bis zwei Zentimeter gro\u00dfen r\u00f6tlich-ockerfarbenen Fr\u00fcchte haben auch ihre tierischen Anh\u00e4nger. &#8222;Auch die Wacholderdrosseln sch\u00e4tzen die s\u00fc\u00df-s\u00e4uerlichen, leicht saftigen Fr\u00fcchte und sind aus der Luft oft schneller, als es dem Braumeister lieb ist&#8220;, schmunzelt Axel Kiesbye.\n<\/p>\n<h3>Limitierte Auflage<br \/>\n<\/h3>\n<p>Das Waldbier &#8222;Elsbeere&#8220; 2019 wird wie seine Vorg\u00e4nger in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten. Aufgrund seines hohen Alkoholgehalts verf\u00fcgt es \u00fcber eine ausgezeichnete Lagerf\u00e4higkeit und kann mehrere Jahre bis zu seinem Genuss aufbewahrt werden. Bisherige Waldbier-Jahrg\u00e4nge sind nahezu ausverkauft und nur noch als Sammlerst\u00fccke verf\u00fcgbar. Die Bezugsquellen finden Sie unter www.waldbier.com.\n<\/p>\n<h3>Alle Jahrg\u00e4nge auf einen Blick<br \/>\n<\/h3>\n<p>Jahrgang 2019 &#8222;Elsbeere&#8220; aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt bei Wien, Jahrgang 2018 &#8222;Holzbirne&#8220; aus dem Bundesforste-Revier Wildalpen in der Steiermark, Jahrgang 2017 &#8222;Wilde Kirsche&#8220; aus dem K\u00e4rntner Gailtal, Jahrgang 2016 &#8222;Wacholder&#8220; aus dem Salzburger Lungau, Jahrgang 2015 &#8222;Fichtenharz&#8220; aus W\u00e4ldern am Traunstein, Jahrgang 2014 &#8222;Schwarzkiefer&#8220; aus dem Wienerwald, Jahrgang 2013 &#8222;L\u00e4rche&#8220; aus W\u00e4ldern im Salzkammergut, Jahrgang 2012 &#8222;Zirbe&#8220; aus dem Tiroler Radurschltal und Jahrgang 2011 &#8222;Tanne&#8220; aus W\u00e4ldern am Hochk\u00f6nig in Salzburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Internationalen Jahr des Waldes 2011 brachten die \u00d6sterreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye das erste Waldbier heraus. 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