{"id":8296,"date":"2019-09-11T07:42:08","date_gmt":"2019-09-11T05:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=8296"},"modified":"2019-09-11T07:42:08","modified_gmt":"2019-09-11T05:42:08","slug":"tuev-sued-microbrewing-im-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=8296","title":{"rendered":"T\u00dcV S\u00dcD: Microbrewing im Trend"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"T\u00dcV S\u00dcD: Microbrewing im Trend\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=8296\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Dass der T\u00dcV eine Presseerkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht ist eigentlich nichts Besonderes. Aber dass der T\u00dcV S\u00fcd eine Ver\u00f6ffentlichung zu Kleinbrauereien und Craft Beer aussendet, ohne auf seine Kompetenzen bei der \u00dcberwachung hinzuweisen. hat mich dann doch verwundert. Ich kenne die Beweggr\u00fcnde nicht, die den T\u00dcV zu diesem Text veranlasst haben, und ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was in der Presseerkl\u00e4rung steht (insbesondere die kritiklose Huldigung des Reinheitsgebots st\u00f6\u00dft mir sauer auf), trotzdem \u00fcbernehme ich den Text hier einmal unver\u00e4ndert:\n<\/p>\n<p>&#8222;Am 21. September ist es wieder soweit: &#8222;O&#8217;zapft is&#8220; hei\u00dft es dann zum 186. Mal auf dem M\u00fcnchener Oktoberfest. Das Reinheitsgebot ist dabei immer noch der Qualit\u00e4tsma\u00dfstab f\u00fcr die bayerische Bierkultur, die jedes Jahr zahlreiche G\u00e4ste aus aller Welt auf die Wiesn zieht. Zunehmend fassen aber auch andere Ideen der Braukunst Fu\u00df. Unter dem Schlagwort Microbrewing w\u00e4chst die Zahl der Kleinst- und Kleinbrauereien stetig. T\u00dcV S\u00dcD informiert, worin sich diese neuen Biere von traditionell gebrauten unterscheiden.\n<\/p>\n<p>Das Reinheitsgebot von 1516 sollte die B\u00fcrger vor illegalen Zutaten sch\u00fctzen. Tollkirsche und Stechapfel waren damals ein gr\u00f6\u00dferes Problem. Das \u00e4lteste, sinngem\u00e4\u00df noch unver\u00e4ndert geltende Verbraucherschutzgesetz der Welt schafft bis heute Transparenz: Wasser, Hopfen, Malz und Hefe sind nach deutschem Reinheitsgebot gebrauten Bier zugelassen \u2013 sonst nichts. W\u00e4hrend die ausl\u00e4ndischen Hersteller f\u00fcr die Vermarktung von Bier in Deutschland nicht an das deutsche Reinheitsgebot gebunden sind, gibt es f\u00fcr deutsche Hersteller nur wenige Ausnahmeregeln.\n<\/p>\n<h3>Mehr kleinere Braust\u00e4tten<br \/>\n<\/h3>\n<p>Laut Deutschem Brauerbund ist die Zahl der deutschen Braust\u00e4tten in den letzten Jahren gestiegen, 2018 gab es 1.539 in Deutschland betriebene Braust\u00e4tten. Unter ihnen nimmt die Zahl der kleinen Braust\u00e4tten \u2013 mit maximal 5.000 Hektolitern Produktionsmenge pro Jahr \u2013 zu. In einer Zeit, in der Verbraucher trendgem\u00e4\u00dfe Abwechslung lieben und Deutschlands Biermarkt offen ist f\u00fcr Produkte aus der ganzen Welt, etablierten sich neue Biersorten und Brauereien auch in Deutschland. Das &#8222;Craft Beer&#8220; aus Mikrobrauereien, fasst auch in Deutschland seit den Neunzigerjahren Fu\u00df. Der Craft Beer-Anteil der Bier-Neueinf\u00fchrungen in Deutschland lag 2018 bei 12 Prozent.\n<\/p>\n<p>Klassische Biervielfalt: Aus den im Reinheitsgebot festgeschriebenen vier Zutaten steht auch heute noch eine weiterhin wachsende Auswahl an Weizenbier, Leichtbier, Pils, Schwarzbier, M\u00e4rzen und vielen anderen Biersorten zur Verf\u00fcgung. Wer unter der klassischen Biervielfalt mit ca. 40 Biersorten nichts f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Geschmack findet, kann auch die besonderen Biere nutzen.\n<\/p>\n<p>Craft Beer: &#8222;Craft-Beer&#8220; hat seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Der Begriff &#8222;craft&#8220; steht dabei f\u00fcr Bier, das handwerklich von unabh\u00e4ngigen Brauereien gebraut wird, oft in sogenannten Microbreweries. Die Kategorie fasst aromaintensive Biere zusammen und sagte zun\u00e4chst lediglich etwas \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe der Brauerei, die wirtschaftliche Unabh\u00e4ngigkeit von den gro\u00dfen Getr\u00e4nkeherstellern und die \u00fcberwiegend &#8222;traditionelle&#8220; Machart (Herstellung aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe) aus. &#8222;F\u00fcr Deutschland ist diese Kategorisierung nicht anwendbar, da viele \u201agro\u00dfe&#8216; Brauereien ohnehin dieser Definition entsprechen&#8220;, erkl\u00e4rt Lebensmittelexperte Dr. Andreas Daxenberger von T\u00dcV S\u00dcD. &#8222;Hier ist der Begriff rechtlich nicht geregelt und wird umgangssprachlich f\u00fcr Produkte genutzt mit besonderer Art der Aromagebung, z.B. \u00fcber besondere Hopfensorten und spezielle G\u00e4rf\u00fchrung.&#8220; W\u00e4hrend diese Biere dem Reinheitsgebot entsprechen, wird der Begriff gleichzeitig f\u00fcr Biere mit eher exotischen Inhaltsstoffen genutzt, z.B. f\u00fcr Biere mit Barrique-Lagerung, Hanf-, Mango- und Passionsfrucht-Ausz\u00fcgen oder Champagner-Hefe anstelle von Bierhefe.\n<\/p>\n<p>Alkoholfreie Biere: In Deutschland gebraute alkoholfreie Biere entsprechen dem Reinheitsgebot. Der Alkohol kann dem Bier auf zweierlei Wegen entzogen werden: Entweder wird die G\u00e4rung unterhalb der rechtlich zul\u00e4ssigen Restalkoholgrenze von 0,5 % gestoppt oder das Bier wird im Anschluss an den Brauprozess nochmal erw\u00e4rmt, so dass der Alkohol entweicht. Mit derzeit ca. 6 % an der Bierproduktion insgesamt, ist diese Gruppe ein Wachstumssegment in der Bierbranche.\n<\/p>\n<p>Informationen \u00fcber die Zutaten finden Verbraucher auf dem Flaschenetikett bzw. im Zutatenverzeichnis. W\u00e4hrend Bier deutschen Ursprungs dem Reinheitsgebot entspricht, besteht bei Bier ausl\u00e4ndischen Ursprungs die M\u00f6glichkeit des Einsatzes weiterer Zutaten. Ein heimisches Erzeugnis nach Art eines Bieres, das weitere Zutaten enth\u00e4lt, ist in Verkehrsbezeichnung und Zutatenverzeichnis entsprechend beschrieben. So kann der Verbraucher selbst entscheiden, welches Bier er sich schmecken l\u00e4sst. Pro Kopf waren das pro Einwohner in Deutschland 102 Liter Bier im vergangenen Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass der T\u00dcV eine Presseerkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht ist eigentlich nichts Besonderes. Aber dass der T\u00dcV S\u00fcd eine Ver\u00f6ffentlichung zu Kleinbrauereien und Craft Beer aussendet, ohne auf seine Kompetenzen bei der \u00dcberwachung hinzuweisen. hat mich dann doch verwundert. 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