{"id":80,"date":"2013-11-19T06:01:17","date_gmt":"2013-11-19T06:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=80"},"modified":"2013-11-19T06:07:25","modified_gmt":"2013-11-19T06:07:25","slug":"weizenbier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=80","title":{"rendered":"Weizenbier"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Weizenbier\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=80\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Auch wenn Weizen im deutschen Reinheitsgebot nicht als erlaubte Zutat auftaucht, wurde bereits im Jahr 1548 dem Freiherren von Degenberg das Privileg verliehen, n\u00f6rdlich der Donau Weizenbier, auch Wei\u00dfbier genannt, zu brauen. Im Rest von Bayern war die Herstellung dieser oberg\u00e4rigen Bierspezialit\u00e4t zu dieser Zeit verboten. Weizen wurde als Backgetreide gebraucht; au\u00dferdem l\u00e4sst sich die im Reinheitsgebot genannte Gerste auch auf mageren B\u00f6den anbauen, auf denen die Brotgetreide nicht gedeihen.<\/p>\n<p>Beim Weizenbier unterscheiden wir einerseits zwischen Kristallweizen und Hefeweizen und andererseits zwischen hellem und dunklem Weizen.<\/p>\n<p>Das Kristallweizen wurde durch Filtration von der Hefe und den Schwebstoffen befreit. Fr\u00fcher wurde es auch als Champagnerweizen bezeichnet, was heute als Abgrenzung zum Champagner nicht mehr erlaubt ist.<\/p>\n<p>Weiter verbreitet ist das Hefeweizen. Hier findet nach der normalen G\u00e4rung noch eine Flascheng\u00e4rung statt. Auf diese Weise enth\u00e4lt das Bier Hefe und Schwebstoffe, die ihm den vollmundigen Geschmack verleihen.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit ist das Eisweizenbier. Eisbier hat eine lange Tradition. Es entsteht, indem das Bier auf unter 0\u00b0 heruntergek\u00fchlt wird (fr\u00fcher in Eiskellern, heute elektrisch), wodurch das Wasser kristallisiert und nur der fl\u00fcssige Teil des Bieres in die Flaschen abgef\u00fcllt wird. Auf diese Weise werden ein h\u00f6herer Alkoholgehalt und auch ein intensiverer Geschmack erzielt.<\/p>\n<p>Gelagert wird Weizenbier wie jedes andere Bier auch k\u00fchl. Besonders beim Hefeweizen ist es au\u00dferdem wichtig, dass die Flaschen stehend gelagert werden, damit sich die Hefe am Boden absetzen kann. Auf diese Weise kann das Weizenbier ohne \u00dcbersch\u00e4umen eingeschenkt werden.<\/p>\n<p>Vor den Erfolg haben die G\u00f6tter bekanntlich den Schwei\u00df gesetzt. In diesem Fall muss vor dem Genuss das Bier eingeschenkt werden. Viele Menschen tun sich aufgrund der starken Schaumentwicklung damit etwas schwer. Wenn Sie dabei einige einfache Regeln beachten, ist es aber gar nicht problematisch. Sp\u00fclen Sie das Glas vor dem Bef\u00fcllen kurz mit kaltem Wasser aus. Dadurch wird die starke Schaumentwicklung schon mal etwas im Zaum gehalten. Anschlie\u00dfend gie\u00dfen Sie das Bier vorsichtig in das schr\u00e4g gehaltene Glas ein. Viele Menschen verwenden eine andere M\u00f6glichkeit, indem sie die Flasche ins Glas st\u00fclpen. Diese Methode des Einschenkens ist aber nicht optimal, da der Flaschenhals verschmutzt sein kann und vollst\u00e4ndig im Bier liegt. Ist nur noch wenig Bier in der Flasche wird das Einschenken unterbrochen und die Flasche wird geschwenkt, damit die Hefe vom Boden gel\u00f6st wird und ebenfalls ins Glas gelangt.<\/p>\n<p>Den optimalen Biergenuss erzielen Sie, indem Sie das Weizenbier k\u00fchl, aber nicht zu kalt, genie\u00dfen. Je k\u00e4lter das Bier ist, desto weniger kommen die Aromastoffe und der Geschmack zur Geltung. F\u00fcr mich ist Kellertemperatur optimal, aber das ist auch Geschmackssache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn Weizen im deutschen Reinheitsgebot nicht als erlaubte Zutat auftaucht, wurde bereits im Jahr 1548 dem Freiherren von Degenberg das Privileg verliehen, n\u00f6rdlich der Donau Weizenbier, auch Wei\u00dfbier genannt, zu brauen. Im Rest von Bayern war die Herstellung dieser oberg\u00e4rigen Bierspezialit\u00e4t zu dieser Zeit verboten. 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