{"id":7904,"date":"2019-07-17T07:59:33","date_gmt":"2019-07-17T05:59:33","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=7904"},"modified":"2019-07-17T07:59:33","modified_gmt":"2019-07-17T05:59:33","slug":"lossprechungsfeier-der-brauer-und-maelzer-in-der-herforder-brauerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=7904","title":{"rendered":"Lossprechungsfeier der Brauer und M\u00e4lzer in der Herforder Brauerei"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Lossprechungsfeier der Brauer und M\u00e4lzer in der Herforder Brauerei\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=7904\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Es gibt Tage im Leben, die muss man ausgelassen feiern. Dazu geh\u00f6rt sicherlich der Tag der Gesellenpr\u00fcfung. Traditionell am letzten Schultag in Nordrhein-Westfalen, wurden die ehemaligen Auszubildenden im Brauer- und M\u00e4lzerhandwerk feierlich losgesprochen. Diesmal wurden die 29 frischgebackenen Junggesellen in der Herforder Brauerei gefeiert.\n<\/p>\n<p>Als Hausherr und Gastgeber konnte Braumeister Thomas Stukenborg neben den ehemaligen Azubis auch zahlreiche Verwandte, Freunde und Lehrer im G\u00e4stezentrum der Herforder Brauerei in Hiddenhausen begr\u00fc\u00dfen. &#8222;Bei diesen Leistungen macht es uns als Ausbildungsbetrieb nat\u00fcrlich sehr viel Spa\u00df und Freude, jungen Menschen einen Lehrberuf mit tollen Zukunftsaussichten zu bieten&#8220;. Wie erfolgreich die Ausbildung war, konnten die beiden Brauer und M\u00e4lzer der Herforder Brauerei unter Beweis stellen. Sie durften f\u00fcr die Lossprechungsfeier ein eigenes Bier einbrauen.\n<\/p>\n<p>Als Chef der Pr\u00fcfungskommission zeigte sich Oliver Landsberger begeistert von der Leistung seiner neuen Kollegen. &#8222;Von den 30 zur Pr\u00fcfung angetretenen Auszubildenden haben 29 bestanden. Und das durchweg mit guten oder sehr guten Noten. Da mache ich mir \u00fcberhaupt keine Sorgen um unseren Berufsstand. Im Gegenteil: Die nordrhein-westf\u00e4lischen Brauereien k\u00f6nnen sich \u00fcber zahlreiche Bewerbungen von geeigneten Schulabg\u00e4ngern freuen. Das ist eine echte Ausnahme in den heutigen Handwerksberufen.&#8220;\n<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Anteil an diesem Erfolg hat nat\u00fcrlich die schulische Ausbildung der angehenden Brauer und M\u00e4lzer. &#8222;Das Duale System hat sich in der Berufsausbildung junger Menschen bew\u00e4hrt&#8220;, meint Studiendirektorin Sabine Droste, Leiterin der Au\u00dfenstelle &#8222;Ruhrallee&#8220; des Fritz-Hen\u00dfler-Berufskollegs in Dortmund. &#8222;Gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben f\u00fchren wir die Auszubildenden w\u00e4hrend der dreij\u00e4hrigen Ausbildung ans Ziel. Wer sich f\u00fcr diesen sehr anspruchsvollen Beruf interessiert, sollte einen Hang zur Naturwissenschaft und zum Handwerk haben. Wer dann auch noch zur Schichtarbeit bereit ist und eine gewisse Affinit\u00e4t zur Digitalisierung besitzt, hat genau den richtigen Beruf gew\u00e4hlt.&#8220;\n<\/p>\n<p>Heinz Linden vom Brauereiverband NRW lobte einmal mehr die tollen Leistungen der Auszubildenden. &#8222;Dies ist ein erster wichtiger Schritt auf einem spannenden Weg in die berufliche Zukunft&#8220;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zu den jungen M\u00e4nnern. &#8222;Mit diesem Gesellenbrief k\u00f6nnen viele T\u00fcren ge\u00f6ffnet werden, denn Brauer und M\u00e4lzer werden als Experten \u00fcberall gesucht.&#8220; Nach seinen Gru\u00dfworten zeichnete Linden die Pr\u00fcfungsbesten aus. Auf dem dritten Platz landete Alexander Maximilian Wendt von der Warburger Brauerei. Daf\u00fcr bekam er einen Scheck \u00fcber 100 Euro. F\u00fcr den Zweitplatzierten Kai Henning Vormbrock von der Herforder Brauerei gab es 200 Euro und f\u00fcr Platz eins sogar 300 Euro. Den sicherte sich Felix Gabriel von der Privatbrauerei Jakob Stauder in Essen.\n<\/p>\n<p>Dass man auch noch als &#8222;Sp\u00e4tberufener&#8220; eine Ausbildung im Handwerk erfolgreich absolvieren kann, stellte Felix Gabriel eindrucksvoll unter Beweis. Nach 20 mehr oder weniger leidenschaftslosen Semestern, schmiss der heute 38-J\u00e4hrige sein Informatikstudium und begann seine Ausbildung in der Privatbrauerei Stauder. &#8222;Was vor vielen Jahren als Hobby seinen Anfang nahm, habe ich jetzt mit meiner Gesellenpr\u00fcfung abgeschlossen&#8220;, erz\u00e4hlt der Jahrgangsbeste. Und wie sieht jetzt die Zukunft aus? Studium oder Handwerk? &#8222;Studieren kommt f\u00fcr mich nicht mehr infrage. Vielleicht mache ich mich irgendwann einmal mit einer kleinen Handwerksbrauerei selbstst\u00e4ndig. Das w\u00e4re mein Traum.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Tage im Leben, die muss man ausgelassen feiern. 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