{"id":5747,"date":"2018-05-10T08:38:44","date_gmt":"2018-05-10T06:38:44","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=5747"},"modified":"2018-05-10T08:38:44","modified_gmt":"2018-05-10T06:38:44","slug":"bald-kommt-wieder-bier-aus-der-abtei-von-grimbergen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=5747","title":{"rendered":"Bald kommt wieder Bier aus der Abtei von Grimbergen"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Bald kommt wieder Bier aus der Abtei von Grimbergen\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=5747\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Im Jahr 1128 wurde im Kloster Grimbergen erstmals Bier gebraut. Der Braubetrieb wurde im 18. Jahrhundert w\u00e4hrend der franz\u00f6sischen Revolution eingestellt und seit 1958 stellt die belgische Brauerei-Gruppe Alken-Maes ein Abteibier unter dem Namen Grimbergen her. Das soll sich jetzt \u00e4ndern und die M\u00f6nche der Abtei in der Provinz Fl\u00e4misch-Brabant wollen wieder ihr eigenes Bier brauen. Geplant ist nach Informationen des Onlineportals flanderninfo.be, in den Geb\u00e4uden der Abtei eine Mikrobrauerei und ein Erlebniszentrum zu einzurichten. Derzeit sind sie in ihrer eigenen historischen Bibliothek auf der Suche nach dem alten mittelalterlichen Braurezept.\n<\/p>\n<p>Seit rund einem Jahr sind die M\u00f6nche der Abtei von Grimbergen auf der Suche nach dem alten Rezept ihres angestammten Bieres. Dabei haben sie Hilfe von einigen Ehrenamtlichen, die noch Altniederl\u00e4ndisch lesen k\u00f6nnen. Die Zutaten f\u00fcr das Bier, wie es hier im Mittelalter gebraut wurde, sind bereitsbekannt. Das sind ganz einfach Hopfen, Gerste und Weizen (fr\u00fcher nutzten die Menschen auch die Kr\u00e4utermischung Grut, bevor Hopfen allgemein \u00fcblich wurde). Doch in welchem Verh\u00e4ltnis standen diese Zutaten zueinander? Das wird noch stets in den alten B\u00fcchern der Bibliothek gesucht.\n<\/p>\n<p>Eine weitere Frage, die noch unbeantwortet ist, ist die nach dem Geschmack. Kann ein Bier aus der Zeit des Mittelalters heute noch den Geschmack der Leute finden? Und wenn Rezept und Zutaten passen, stimmt das Ganze denn noch mit dem Wasser \u00fcberein, dass f\u00fcr den Brauprozess genutet werden wird? Gibt es \u00fcberhaupt noch die Zutaten? 800 Jahre Hopfenz\u00fcchtung haben schlie\u00dflich ihre Spuren hinterlassen. Das alles muss sich noch erweisen, doch die Pater sind von ihrer Sache \u00fcberzeugt.\n<\/p>\n<p>&#8222;Wir wollen sehr gerne zur\u00fcck zu den Wurzeln unseres Bieres. Seit der Franz\u00f6sischen Revolution ist Grimbergen nicht mehr in der Abtei selbst gebraut worden, doch die Leute habe ein Recht auf ein authentisches Bier. Darum m\u00f6chten wir wieder einen direkten Bezug zum Brauprozess haben.&#8220;, erkl\u00e4rt Pater Karel Stautemans. Seit vielen Jahren wird das Grimbergen-Bier in all seinen Varianten und Geschmacksrichtungen in der Brauerei Alken Maes gebraut und dass soll auch so bleiben, so die Pater der Abtei. In der noch einzurichtenden Mikrobrauerei soll ein eigenes und exklusives Bier gebraut werden, eben ein Bier nach dem uralten und ureigenen Rezept aus dem Mittelalter.\n<\/p>\n<p>Auch die Pater von Grimbergen sind in der modernen Zeit angekommen. Um herauszufinden, wie sie an die Sache und nicht zuletzt an den mittelalterlichen Geschmack des Bieres im Verh\u00e4ltnis zu den heutigen Geschm\u00e4ckern herangehen k\u00f6nnen, haben sie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Pater wollen, um die Brauerei und ihr Erlebniszentrum einrichten zu k\u00f6nnen, mehrere R\u00e4ume innerhalb der Abtei zusammenf\u00fchren, bzw. Mauern dazwischen einrei\u00dfen lassen. Dazu geh\u00f6ren das Bistrot Fenikshof, der gleichnamige Festsaal und die Volkssternenwarte MIRA. Das Problem ist, dass der Festsaal Fenikshof der einzige gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungssaal der Gemeinde Grimbergen ist. Viele Vereine nutzen diesen Saal f\u00fcr ihre Events. Der seit 20 Jahren laufende Vertrag zwischen der Gemeinde und der Abtei dazu l\u00e4uft im Oktober 2019 aus und verl\u00e4ngert wird er nicht. Doch alle Beteiligten suchen nach einer gemeinsamen L\u00f6sung. &#8222;Vielleicht baut die Gemeinde ja ein neues Vereinshaus.&#8220;, so Pater Stautemans.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 1128 wurde im Kloster Grimbergen erstmals Bier gebraut. Der Braubetrieb wurde im 18. 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