{"id":4246,"date":"2017-12-18T17:44:20","date_gmt":"2017-12-18T16:44:20","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=4246"},"modified":"2017-12-18T17:44:20","modified_gmt":"2017-12-18T16:44:20","slug":"eu-kommission-ab-inbev-ist-in-belgien-zu-dominant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=4246","title":{"rendered":"EU-Kommission: AB InBev ist in Belgien zu dominant"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"EU-Kommission: AB InBev ist in Belgien zu dominant\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=4246\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Nach Ansicht der EU-Kommission dominiert der belgische Brauerei- und Getr\u00e4nkekonzern AB InBev den belgischen Markt mit seinen Bieren so stark, dass ein Wettbewerb mit g\u00fcnstigeren Angeboten aus dem benachbarten Ausland kaum m\u00f6glich ist. Dem Biergiganten aus Leuwen wird gegen diese Feststellung von Seiten der EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager eine M\u00f6glichkeit der Verteidigung einger\u00e4umt.\n<\/p>\n<p>Die EU-Wettbewerbsh\u00fcter hatten im Sommer dieses Jahres mit einer Untersuchung der Wettbewerbspraktiken von AB InBev im eigenen Land begonnen, nach dem entsprechende Klagen aus dem Europaparlament laut geworden waren. Nach Ansicht von EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager verhindert der Brauereigigant bereits seit 2009 die Wiedereinfuhr von Bieren der eigenen Marken Jupiler oder Leffe aus Frankreich und aus den Niederlanden. Dort werden diese Biere g\u00fcnstiger importiert und k\u00f6nnen quasi mit Gewinn wieder nach Belgien ausgef\u00fchrt werden.\n<\/p>\n<p>Aufgrund des h\u00e4rteren Wettbewerbs sind belgische Biere sind in den Niederlanden und in Frankreich erheblich billiger. Jetzt wirft die aus D\u00e4nemark stammende oberste EU-Wettbewerbsh\u00fcterin AB InBev vor, dass das Unternehmen die beliebten Biere von Leffe und Jupiler im eigenen Land teurer anbietet als im Ausland. Au\u00dferdem verhindere der Braukonzern den Reimport der Biere aus den Nachbarl\u00e4ndern.\n<\/p>\n<p>Um die Wiedereinfuhr zu verhindern nutzt AB InBev einen ganz einfachen Trick. Belgien hat bekanntlich drei Amtssprachen, franz\u00f6sisch, niederl\u00e4ndisch und deutsch. Die Biere, die in Belgien verkauft werden, sind mindestens in niederl\u00e4ndischer und franz\u00f6sischer Sprache beschriftet, einige auch in Deutsch. Die Flaschen und Dosen, die in die Niederlande und nach Frankreich exportiert werden, sind lediglich in der jeweiligen Landessprache bedruckt. Damit entsprechen die Verpackungen nicht mehr den belgischen Sprachengesetzen und d\u00fcrfen folglich nicht wieder in die Heimat eingef\u00fchrt werden.\n<\/p>\n<p>Die Untersuchung der EU-Kommission ist noch nicht beendet, denn zun\u00e4chst hat AB InBev noch die M\u00f6glichkeit, sich schriftlich mit entsprechender Dokumentation zu den Vorw\u00fcrfen zu \u00e4u\u00dfern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Ansicht der EU-Kommission dominiert der belgische Brauerei- und Getr\u00e4nkekonzern AB InBev den belgischen Markt mit seinen Bieren so stark, dass ein Wettbewerb mit g\u00fcnstigeren Angeboten aus dem benachbarten Ausland kaum m\u00f6glich ist. Dem Biergiganten aus Leuwen wird gegen diese Feststellung von Seiten der EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager eine M\u00f6glichkeit der Verteidigung einger\u00e4umt. 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