{"id":3668,"date":"2017-10-03T10:45:37","date_gmt":"2017-10-03T09:45:37","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=3668"},"modified":"2020-08-11T18:09:33","modified_gmt":"2020-08-11T16:09:33","slug":"original-sternla-helles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=3668","title":{"rendered":"Original Sternla Helles"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Original Sternla Helles\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=3668\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/100317_0945_OriginalSte1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Ich wei\u00df nicht, was ich von diesem Etikett halten soll. Ein Pin Up-Girl (vermutlich aus der Nachkriegszeit) reitet wie Baron M\u00fcnchhausen (die bekannteste Verfilmung dieses Stoffs mit Hans Albers in der Hauptrolle stammt aus dem Jahr 1943) auf einem sechszackigen Stern. Irgendwie erscheint mir das Motiv zu alt f\u00fcr jeglichen Anflug von Modernit\u00e4t, es ist aber nicht alt genug um nostalgisch zu wirken. Mir macht es einfach nur einen altbackenen Eindruck. Dass der Bierstern abgebildet wird passt ja noch zum Inhalt. Aber wof\u00fcr blo\u00df das Pin Up? Na ja, zumindest erh\u00f6ht es den Wiedererkennungswert der Flasche im Regal. Welcher dieser beiden Eindr\u00fccke nun richtig ist oder ob ich vollkommen daneben liege sollen andere entscheiden.<\/p>\n<p>Einen gewissen Unterhaltungswert k\u00f6nnen wir durchaus dem Namen dieses Bieres zuschreiben oder vielmehr der Diskussion in Franken, ob die Schreibweise \u00fcberhaupr mit den fr\u00e4nkischen Schreibregeln konform ist. Das <a href=\"http:\/\/wuerzburgwiki.de\/wiki\/Sternla\">W\u00fcrzburg Wiki<\/a> schreibt dazu: &#8222;Namensgeber ist das Firmenlogo, der Stern in seiner (mittel- und oberfr\u00e4nkischen) Verkleinerungsform. Diskutiert wurde im Vorfeld der Name, da mainfr\u00e4nkisch eigentlich Sternle richtig w\u00e4re. Die konzeptionelle Ausrichtung jedoch \u00fcber das Gebiet Unterfranken hinaus und die Reminiszenz an den Brauereieigent\u00fcmer in Kulmbach hat dann dem oberostfr\u00e4nkischen Dialekt den Vorzug gegeben. Seit Ende der 1990er Jahre existiert jedoch bereits ein &#8222;Sternla&#8220; genanntes Lagerbier, das in Bambergs \u00e4ltestem Wirtshaus Sternla ausgeschenkt wird.&#8220; An anderer Stelle habe ich als m\u00f6gliche richtige Schreibweise auch &#8222;Sternli&#8220; gefunden. Es ist schon merkw\u00fcrdig, mit was f\u00fcr Problemen die Menschen sich aufhalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Sternla zeichnet die Sternla GmbH verantwortlich, eine hundertprozentige Tochter der W\u00fcrzburger Hofbr\u00e4u GmbH, die ihrerseits wiederum zur Kulmbacher Brauerei AG geh\u00f6rt. In Kulmbach wird das Sternla auch gebraut, da die dortige Abf\u00fcllanlage f\u00fcr die Arbeit mit den Euroflaschen geeignet ist. Wichtiger soll mir aber der Inhalt der Flaschen sein. Wenden wir uns also dem Bier zu.<\/p>\n<p>Die Optik macht der fr\u00e4nkischen Bierkultur schon mal alle Ehre. Hell goldgelb ist das Bier mit einer sehr stabilen wei\u00dfen Schaumkrone, die uns auch lange erhalten bleibt. Dazu sehe ich recht viel Kohlens\u00e4ure.<\/p>\n<p>Das Aroma ist etwas schwach. Das Bier duftet leicht nach Karamell. Hofenaromen kann ich nicht wahrnehmen, was mich bei der Beschreibung auf dem R\u00fcckenetikett auch nicht wirklich \u00fcberrascht. Dort steht, dass es sich um ein &#8222;extra mildes Bier&#8220; handelt.<\/p>\n<p>Der Antrunk bringt eine subtile S\u00fc\u00dfe hervor, die gut zur feinperligen Kohlens\u00e4ure passt. Aber dann l\u00e4sst das Bier deutlich nach. Auf der Zunge kann das Bier nicht \u00fcberzeugen. Ich schmecke eine leichte Malzs\u00fc\u00dfe, die das Bier alleine nicht retten kann. S\u00e4ure ist nicht zu schmecken und auch die Bitterstoffe kommen erst in der Kehle leicht zum Vorschein. Als Ausgleich klingen sie dann auch nicht nach.<\/p>\n<p>Eigentlich bin ich ja ein Liebhaber der Biere aus Franken, aber vom Original Sternla (nicht zu verwechseln mit dem Sternla aus Bamberg) bin ich wirklich entt\u00e4uscht.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Hopfen<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>4,9 %<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>11,3 %<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Sternla Bier GmbH<br \/>\nH\u00f6chberger Str. 28<br \/>\n97082 W\u00fcrzburg<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sternlaschmeckt.de\">www.sternlaschmeckt.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df nicht, was ich von diesem Etikett halten soll. Ein Pin Up-Girl (vermutlich aus der Nachkriegszeit) reitet wie Baron M\u00fcnchhausen (die bekannteste Verfilmung dieses Stoffs mit Hans Albers in der Hauptrolle stammt aus dem Jahr 1943) auf einem sechszackigen Stern. 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