{"id":3423,"date":"2017-08-17T07:12:25","date_gmt":"2017-08-17T06:12:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=3423"},"modified":"2017-11-10T13:31:13","modified_gmt":"2017-11-10T12:31:13","slug":"neuzeller-pilsner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=3423","title":{"rendered":"Neuzeller Pilsner"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Neuzeller Pilsner\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=3423\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/081717_0614_NeuzellerPi1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Bereits im Jahr 1589 wurde die kleine Brauerei im brandenburgischen Neuzelle gegr\u00fcndet. Dass es sie heute noch gibt, liegt am heutigen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Helmut Fritsche, der die damals marode Brauerei 1989 \u00fcbernahm und jetzt das Unternehmen zusammen mit seinem Sohn f\u00fchrt. Nach der \u00dcbernahme folgte eine lange juristische Auseinandersetzung mit mehreren Beh\u00f6rden, die verhindern wollten, dass das Traditionsbier der Brauerei, der Schwarze Abt weiterhin gebraut und als Bier verkauft werden durfte. Erst nach vielen K\u00e4mpfen und Gerichtsverhandlungen erhielt er die Erlaubnis, das Bier weiterhin nach altem Rezept zu brauen.<\/p>\n<p>Jetzt steht aber ein Bier vor mir, das nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wurde, das Neuzeller Pilsner. Auch hier h\u00e4lt sich die Brauerei an die traditionelle Brauweise und setzt keinen Hopfenextrakt ein, sondern arbeitet mit Pellets. Vereinfacht dargestellt werden bei der Herstellung der Pellets die Dolden gemahlen und anschlie\u00dfend in Form gepresst. Es handelt sich dabei also noch um ein Naturprodukt. Die Pellets haben gegen\u00fcber dem Doldenhopfen einige Vorteile. Zum einen sind die Wirkstoffe des Hopfens mehr oder weniger standardisiert, was die Dosierung vereinfacht. Zum anderen werden durch die Verwendung von Pellets die Lagerkosten deutlich verringert. W\u00e4hrend ein Kubikmeter Doldenhopfen etwa 130 kg bis 150 kg wiegt, lassen sich auf dem gleichen Platz etwa 500 kg Hopfenpellets lagern. So weit ist also nichts gegen die Verwendung von Pellets sagen. Auf der anderen Seite gefallen mir die Biere, die mit Doldenhopfen gebraut wurden, h\u00e4ufig besser. Ich vermute aber mal, dass die Brauer, die Dolden einsetzen, einfach noch ambitionierter sind und sich bei der Hopfen- und Malzauswahl sowie beim Brauprozess mehr M\u00fche geben. Dar\u00fcber muss ich noch einmal mit einem Brauer sprechen, der ausschlie\u00dflich mit Doldenhopfen arbeitet. Jetzt ist es aber wirklich an der Zeit, dass ich mich endlich dem Bier zuwende.<\/p>\n<p>In strahlendem hellen Goldgelb pr\u00e4sentiert sich das Bier im Glas. Es bildet sich eine volumin\u00f6se sahnige Schaumkrone, die sehr langsam in sich zusammenf\u00e4llt. Die muntere Kohlens\u00e4ure ist reichlich vorhanden. Die Optik dieses Biers gef\u00e4llt mir jedenfalls schon mal.<\/p>\n<p>Das Aroma ist malzig, w\u00e4hrend der grasige Hopfen eher zu erahnen ist. W\u00e4re es eventuell sinnvoll, die Hopfensorte zu wechseln?<\/p>\n<p>Der Antrunk ist im Vergleich zu anderen Pilsbieren relativ trocken. Damit hebt sich das Neuzeller Pilsner wohltuend von der Masse ab. Sobald sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein angenehmes Bitter dazu. Mir fehlt aber etwas die Vollmundigkeit. Der Abgang ist dann \u00fcberraschend kr\u00e4ftig bitter mit mittlerem Nachklang.<\/p>\n<p>So ganz kann mich das Neuzeller Pilsner nicht \u00fcberzeugen. Damit steht es aber nicht allein, sondern die ostdeutschen Pilsbiere treffen meinen Geschmack meist nicht.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Hopfen<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>4,8 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>11 %<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Klosterbrauerei Neuzell GmbH<br \/>\nBrauhausplatz 1<br \/>\n15898 Neuzelle<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.klosterbrauerei.com\">www.klosterbrauerei.com<\/a><\/p>\n<p>Dieses Bier k\u00f6nnen Sie portofrei bestellen, indem Sie auf den folgenden Banner klicken:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bierblog.klosterbrauerei.com\/\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/081717_0614_NeuzellerPi2.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><span style=\"color: black; font-family: Lucida Sans Unicode;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Jahr 1589 wurde die kleine Brauerei im brandenburgischen Neuzelle gegr\u00fcndet. 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