{"id":3358,"date":"2017-08-01T06:03:00","date_gmt":"2017-08-01T05:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=3358"},"modified":"2017-11-12T12:17:00","modified_gmt":"2017-11-12T11:17:00","slug":"flensburger-kellerbier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=3358","title":{"rendered":"Flensburger Kellerbier"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Flensburger Kellerbier\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=3358\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/080117_0503_Flensburger1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Lange Zeit trauten sich die gro\u00dfen Brauereien nicht an das Kellerbier ran. Die Biere wurden alle gefiltert, teilweise wohl, weil die Biertrinker an klare Biere gewohnt waren. Au\u00dferdem verliert das Bier durch das Entfernen der Trubstoffe bis zu einem bestimmten Grad auch Fehlgeschm\u00e4cker. Auf der anderen Seite machen die Hefe sowie die anderen Trubstoffe das Bier vollmundiger und geschmackvoller, was vermutlich die steigende Beliebtheit der Kellerbiere, in S\u00fcddeutschland meist als Zwickl oder Zwickel bezeichnet begr\u00fcndet. In den letzten Jahren wurden die hefetr\u00fcben Biere immer beliebter und so versuchen sich nun auch die gro\u00dfen Brauereien daran. So auch die Brauerei in Flensburg, deren Kellerbier ich jetzt vor mir stehen habe.<\/p>\n<p>Traditionell f\u00fcllt das Familienunternehmen in Flensburg das Bier in die traditionellen B\u00fcgelflaschen ab. In den 1980er Jahren war das auch einer der Gr\u00fcnde, dass die Biere aus Flensburg (wenn ich mich richtig erinnere gab es damals ausschlie\u00dflich das Pilsener) Kultstatus erlangten.<\/p>\n<p>Optisch macht das Bier schon mal was her. Sch\u00f6n bernsteinfarben und hefetr\u00fcb steht das Bier im Glas, dar\u00fcber viel sahniger wei\u00dfer Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt.<\/p>\n<p>Das Aroma ist malzbetont mit Ankl\u00e4ngen getrockneter Datteln und einem Hauch Cognac. Dabei ist das Bier aber f\u00fcr ein norddeutsches Bier nur sehr zur\u00fcckhaltend gehopft worden.<\/p>\n<p>Der Antrunk ist relativ s\u00fc\u00df und die Kohlens\u00e4ure sorgt f\u00fcr eine angemessene Frische. Schnell verschiebt sich der Schwerpunkt des Geschmacks hin zu bitter. Dabei bleibt der Geschmack aber vollmundig und rund. Der Abgang ist dann erstaunlich wenig bitter, aber jetzt macht sich der Alkohol bemerkbar, wodurch der Abschluss leicht sprittig ist.<\/p>\n<p>Alles in Allem ist das Kellerbier aus Flensburg nicht schlecht, aber mir fehlt doch noch einiges an Charakter.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>4,8 % Vol.<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH &amp; Co. KG<br \/>\nMunketoft 12<br \/>\n24937 Flensburg<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.flens.de\">www.flens.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange Zeit trauten sich die gro\u00dfen Brauereien nicht an das Kellerbier ran. Die Biere wurden alle gefiltert, teilweise wohl, weil die Biertrinker an klare Biere gewohnt waren. Au\u00dferdem verliert das Bier durch das Entfernen der Trubstoffe bis zu einem bestimmten Grad auch Fehlgeschm\u00e4cker. 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