{"id":3355,"date":"2017-07-31T11:42:06","date_gmt":"2017-07-31T10:42:06","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=3355"},"modified":"2017-07-31T11:42:06","modified_gmt":"2017-07-31T10:42:06","slug":"wier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=3355","title":{"rendered":"Wier"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Wier\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=3355\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/073117_1042_Wier1.png\" alt=\"\"\/>Rund eineinhalb Jahre dauerte die Produktentwicklung des neuen Aperitifs. Der Anspruch war es, ein v\u00f6llig neuartiges Getr\u00e4nk herzustellen, in dem sich die herbe Note von Bier und die fruchtige Frische von Wein geschmacklich erg\u00e4nzen und miteinander eine sensorisch ausgewogene Beziehung eingehen. Die erste Idee galt der Suche nach einem geeigneten Bier und einem korrespondierenden Wein, was selbst f\u00fcr die beiden versierten Sensorikerinnen Alixe Winter und Katharina Ganter-Fraschetti eine l\u00e4ngere Probephase mit zahlreichen Versuchen bedeutete. Denn es gestaltete sich nicht so einfach, eine Bier-Wein Kombination zu finden, bei der nicht ein Getr\u00e4nk geschmacklich dominierte. Im Anschluss daran folgte eine intensive und herausfordernde Arbeit im Keller. In dieser Zeit kreierten die Kellermeister unter der Leitung von J\u00f6rg Wiedemann aus den beiden Basiszutaten, badischer Traubenmost und Freiburger Bierw\u00fcrze, den wohlschmeckenden, in der Geschmacksrichtung von den beiden Sensorikerinnen definierten Aperitif WIER. Die gemeinsame Verg\u00e4rung der beiden Zutaten brachte schlie\u00dflich das \u00fcberzeugende Ergebnis.\n<\/p>\n<p>&#8222;Es freut mich besonders, dass es gelungen ist, einen Aperitif zu kreieren, den es so noch nicht gibt und der aus nat\u00fcrlichen Zutaten aus hiesiger Erzeugung besteht,&#8220; so Katharina Ganter-Fraschetti, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Brauerei GANTER. &#8222;Nachdem der Name gefunden war, wurde \u201aWIER von hier&#8216; auch sehr rasch zu unserem Leitmotiv.&#8220; Alixe Winter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Alten Wache \u2013 Haus der badischen Weine, \u00fcberzeugt die sensorisch gelungene Komposition: &#8222;F\u00fcr mich ist der Aperitif eine Liebesheirat von prickelnd, cremig-frischer Traubenfrucht und vollmundiger, w\u00fcrzig-maskuliner Hopfennote. Das Getr\u00e4nk erf\u00fcllt erneut unsere hohen Anspr\u00fcche an die Entwicklung neuer Getr\u00e4nke rund um den badischen Wein. Nur so gelingt es uns, Kunden aller Altersgruppen aus der Region und dar\u00fcber hinaus zu interessieren und von unseren regionalen Qualit\u00e4ten zu \u00fcberzeugen.&#8220;\n<\/p>\n<p>F\u00fcr den Badischen Winzerkeller war die Entwicklung von WIER alles andere als Tagesgesch\u00e4ft. &#8222;F\u00fcr unser Haus ist es ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Produkt, aber `Bier-Wein-Getr\u00e4nke` aus Deutschland und \u00dcbersee sind uns in letzter Zeit immer wieder begegnet. Deshalb haben wir gerne zugestimmt, das Experiment und die Initiative von Brauerei GANTER und der Alten Wache mit unserem kellertechnischen Know-how zu unterst\u00fctzen&#8220;, so Peter Schuster, der Vorstandsvorsitzende des Badischen Winzerkellers. &#8222;Der hohe Einsatz im Keller hat sich gelohnt. Unseren Kellermeistern ist ein neuer, \u00fcberzeugender Aperitif gelungen, ein vergleichbares Getr\u00e4nk haben wir bisher noch nicht verkostet.&#8220;\n<\/p>\n<p>WIER \u2013 kein Wein, kein Bier, den Aperitif f\u00fcr Entdecker, gibt es ab sofort in der 0,75l Flasche in der Brauerei GANTER und der Alten Wache \u2013 Haus der badischen Weine. Empfohlen wird eine Serviertemperatur von 5-7 Grad und als Glas ein Wei\u00dfweinglas. Den Aperitif gibt es zu Beginn in einer limitierten Erstauflage von 500 Litern in 666 Flaschen. Abf\u00fcller ist der Badische Winzerkeller.\n<\/p>\n<p>Eine der 666 eleganten Flaschen steht jetzt vor mir und wartet darauf, von mir verkostet zu werden (die Flasche ist wirklich so schlank wie auf dem Foto zu sehen, es handelt sich dabei nicht um eine Verzerrung). Das k\u00fcnstlerisch gestaltete vordere Etikett enth\u00e4lt genau drei Worte: In der Mitte steht gro\u00df Wier, dar\u00fcber kleiner in Gold und durchgestrichen Wein und darunter ebenfalls in goldener Schrift und durchgestrichen Bier. Jetzt bin ich gespannt, ob mir der Inhalt der Flasche ebenso gef\u00e4llt wie das Etikett.\n<\/p>\n<p>F\u00fcr den Genuss empfehlen die Hersteller ein Wei\u00dfweinglas. Das sollte das kleinste meiner Probleme sein. Und bereits beim \u00d6ffnen der Flasche kommt die erste \u00dcberraschung: die Flasche sieht wie eine Sektflasche aus und auch als ich die Aluh\u00fclle \u00fcber dem Verschluss entfernt habe, sieht der Verschluss wie ein Sektkorken aus. Und weshalb bekomme ich den Korken nicht aus der Flasche? Ganz einfach. Es ist kein Korken und deshalb steckt er auch nicht im Flaschenhals. Tats\u00e4chlich handelt es sich um einen Drehverschluss. Das ist sicher eine gute Entscheidung f\u00fcr alle Konsumenten, die die Flasche nicht an einem Abend leeren, denn der Verschluss l\u00e4sst sich auch gut, fest und dicht wieder aufschrauben. Aber jetzt will ich den Aperitif erst einmal einschenken.\n<\/p>\n<p>Im Glas sieht das Wier wie ein Rieslingsekt aus. Eine sch\u00f6ne goldgelbe Farbe paart sich mit einer leichten Kohlens\u00e4ure. Aber bereits in der Nase zeigt sich, dass es sich nicht um einen Sekt handelt. Die Fruchtigkeit des Weins steht klar im Vordergrund des Aromas. Dazu kommen blumige D\u00fcfte und \u2013 was mich \u00fcberrascht und erstaunt \u2013 der Duft von Pfeifentabak. Jetzt hei\u00dft es neugierig und mutig zu sein, um festzustellen, wie sich das Wier im Mund macht.\n<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst schmeckt das Wier wie ein Sekt, der noch einige Rests\u00fc\u00dfe enth\u00e4lt. Der allererste Eindruck ist also nicht allzu spektakul\u00e4r, aber schnell beginnt das Wier, seine Muskeln spielen zu lassen. Auf der Zunge wird der Aperitif intensiv und vollmundig, und je weiter er sich Richtung Kehle bewegt, desto st\u00e4rker kommt auch der Hopfen zum Vorschein, der sich erstaunlich gut mit dem Geschmack des Weins vereint.\n<\/p>\n<p>Das Wier hebt sich wohltuend von den meisten Cocktails ab, die h\u00e4ufig zum Beginn einer Feier oder anderen Veranstaltung angeboten werden und wo ich mich h\u00e4ufig frage, was ich da eigentlich im Glas habe. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn es nicht bei einem einmaligen Versuch bleiben w\u00fcrde und das Wier auch deutschlandweit in den Verkauf gelangen w\u00fcrde. Der Brauerei ist es gelungen, eine sehr angenehme neue Art des Aperitifs zu kreieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund eineinhalb Jahre dauerte die Produktentwicklung des neuen Aperitifs. 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