{"id":3207,"date":"2017-06-16T07:46:01","date_gmt":"2017-06-16T06:46:01","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=3207"},"modified":"2017-06-16T07:46:01","modified_gmt":"2017-06-16T06:46:01","slug":"17-6-18-6-2017-jubilaeumsfest-525-jahre-brauerei-stiegl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=3207","title":{"rendered":"17. 6. \u2013 18. 6. 2017: Jubil\u00e4umsfest 525 Jahre Brauerei Stiegl"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"17. 6. \u2013 18. 6. 2017: Jubil\u00e4umsfest 525 Jahre Brauerei Stiegl\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=3207\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/061617_0645_1761861.png\" alt=\"\"\/>An diesem Wochenende wird die Brauerei Stiegl 525 Jahre alt.  Am 17. und 18. Juni wird das Firmenjubil\u00e4um geb\u00fchrend gefeiert und die Tore der Brauerei werden weit ge\u00f6ffnet.\n<\/p>\n<p>Am 16. Juni 1492 wurde das &#8222;Prewhaus bey dem Stieglein&#8220; mitten im Herzen der Salzburger Altstadt erstmals urkundlich erw\u00e4hnt und befindet sich damit historisch gesehen in bester Gesellschaft, denn im gleichen Jahr erfolgte auch die Entdeckung Amerikas. Brauerei-Chef Heinrich Dieter Kiener verdeutlicht diese enorme Zeitspanne durch weitere bahnbrechende Daten mit einem Augenzwinkern: &#8222;Bei uns in der Stieglbrauerei wurde schon Bier gebraut, bevor Leonardo da Vinci um 1503 seine Mona Lisa malte, Martin Luther 1517 seine 95 Thesen proklamierte und Kopernikus 1543 seine Schriften zum heliozentrischen Weltbild ver\u00f6ffentlichte.&#8220;\n<\/p>\n<h3>Offene Brauerei-T\u00fcren am 17. und 18. Juni<br \/>\n<\/h3>\n<p>525 Jahre Stiegl-Bier \u2013 das ist nat\u00fcrlich ein Grund zum Feiern, und so wird am 17. und 18. Juni gleich ein ganzes Jubil\u00e4umswochenende ausgerufen und die Tore der Brauerei stehen den Besuchern offen. &#8222;Ein solch historisches Datum ist f\u00fcr uns ein wichtiger Anlass, um sich Zeit zu nehmen und auf Gemeinsames anzusto\u00dfen. So viel Zeit muss einfach sein&#8220;, erkl\u00e4ren die Stiegl-Eigent\u00fcmer Heinrich Dieter und Alessandra Kiener.\n<\/p>\n<p>Der 17. Juni steht von 10 bis 24 Uhr dabei ganz im Zeichen der bewegten Brauerei-Vergangenheit. Ein sch\u00f6ner Festzug wird sich dann vom Stieglkeller in Richtung Stieglbrauerei bewegen. Die Lauffeuer der Festungsprangerstutzensch\u00fctzen werden zu h\u00f6ren sein und nach dem obligatorischen Jubil\u00e4umsfassanstich werden die Trachtenmusikkapelle Maxglan, die Musikkapelle Tiefgraben Mondsee, die &#8222;Runden Oberkrainer&#8220;, die Mitterlinger Buam, die Reit im Winkler, die Pucher und &#8222;last but not least&#8220; die Niederalmer f\u00fcr Stimmung in der Brauerei sorgen. \u00dcbrigens: das Salzburger Bier wird dann im\u00a0 eigenen 525-Jubil\u00e4umskrug in limitierter Auflage ausgeschenkt. Kulinarisch gibt&#8217;s alles, was bestens zum Gerstensaft passt: einen Bio-Ochsen aus der brauerei-eigenen Landwirtschaft in Wildshut, Wei\u00dfw\u00fcrste aus der Metzgerei Santner, Grillhenderl und die beliebte Brauwelt-Bosna. Die Experimentierfreudigeren k\u00f6nnen sich durch das Angebot der Foodtrucks, die am Stiegl-Wochenende Halt in der Brauerei machen, kosten.\n<\/p>\n<p>Am Sonntag, dem 18. Juni (10 bis 20 Uhr) wird auf die Zukunft angesto\u00dfen und entsprechend gefeiert. Mit einem Fr\u00fchschoppen der Lungau Big Band geht es los. Danach steigen Bands wie &#8222;The Helagunkis&#8220;, &#8222;Folkshilfe&#8220; und &#8222;Oans no&#8220; auf die Stiegl-B\u00fchne. Interessierte k\u00f6nnen einen Blick hinter die Stiegl-Kulissen wagen, denn was w\u00e4re ein &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220; ohne die Besichtigung der Produktionsst\u00e4tten. Stiegl macht eindrucksvoll deutlich, dass Bierbrauen in Salzburg-Maxglan nach wie vor echte Handarbeit ist. Davon k\u00f6nnen sich die G\u00e4ste von 10 bis 17 Uhr bei den halbst\u00fcndlich stattfindenden F\u00fchrungen \u00fcberzeugen. Freien Eintritt gibt es \u00fcbrigens in die Biererlebniswelt. Die 1992 zum 500-Jahre-Jubil\u00e4um er\u00f6ffnete Stiegl-Brauwelt wurde f\u00fcr &#8222;525&#8220; herausgeputzt und neugestaltet.\n<\/p>\n<h3>525 Jahre \u2013 Zukunft hat Tradition<br \/>\n<\/h3>\n<p>Es lohnt sich, einen weiten Blick zur\u00fcck in die bewegte Geschichte von Stiegl zu tun: 1492 lebten in Salzburg nicht mehr als 5000 Menschen. Fester und durchaus beliebter Bestandteil der sp\u00e4tmittelalterlichen Stadt waren diverse Schenken, aber auch etliche Braust\u00e4tten. Eine davon war das winzige &#8222;Prewhaus auff der Gestettenn&#8220;, das 31 Jahre sp\u00e4ter als &#8222;Prewhaus bey dem Stieglein&#8220; bezeichnet wurde. Dort, wo eine kleine Stiege zum Namensgeber f\u00fcr ein Bier wurde, begann nun die Erfolgsgeschichte der heute f\u00fchrenden Privatbrauerei \u00d6sterreichs. &#8222;Wenn man die Geschichte von Stiegl in Verbindung zu historischen Eckdaten betrachtet, dann wird klar, welche lange Tradition und Erfahrung hinter unserer Brauerei stehen. Darauf sind wir stolz und von dieser Basis aus kann man gut in eine innovative Zukunft blicken&#8220;, sagt Stiegl-Eigent\u00fcmer Heinrich Dieter Kiener.\n<\/p>\n<p>Bereits im Jahr 1664 zeigte die Stieglbrauerei, was in ihr steckt. Obwohl es 13 Brauereien in Salzburg gab, wurde Stiegl zur gr\u00f6\u00dften Stadtbrauerei. Mit 100.000 Litern Jahresleistung trug man dazu bei, dass den sehr trinkfreudigen Salzburgern die Kehlen nicht austrockneten. Auch w\u00e4hrend der Mozartzeit war es um die gastronomische Infrastruktur in der Stadt Salzburg gut bestellt und das Stieglbr\u00e4u war wohl einer der damaligen &#8222;Hotspots&#8220;. Mozarts Schwester Nannerl hinterlie\u00df 1780 einen Tagebucheintrag, in dem sie erw\u00e4hnte, dass sie mit ihrem Bruder &#8222;im Stieglbre\u00fc zum Keglscheibn&#8220; gewesen sei.\n<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert liefen die Gesch\u00e4fte weiterhin gut. Man investierte, modernisierte \u2013 und w\u00e4hrend andere Brauereien zusperren mussten, errichtete Stiegl 1863 einen neuen Brauereikomplex im Stadtteil Maxglan und \u00fcbersiedelte an den heutigen Firmenstandort. 1875 geschah dann die Katastrophe: Die neue Brauerei brannte bis auf die Grundfesten ab. Doch wie so oft wohnen einem Neubeginn auch immer Chancen inne.\n<\/p>\n<p>Es wurde sofort mit dem Wiederaufbau begonnen und schon wenige Monate nach dem Brand wurde wieder gebraut, sogar mehr als zuvor! Nachdem ein Konsortium die Brauerei fast an den Rand des Ruins gebracht h\u00e4tte, riss 1887 Franz Huemer das Ruder energisch herum und f\u00fchrte die Brauerei zu neuem Erfolg. Er ernannte seinen Neffen Heinrich Kiener I zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, womit eine \u00c4ra des stetigen Aufstiegs begann. 1912 wurde der Klassiker der Salzburger Brauerei, das &#8222;Stiegl-Goldbr\u00e4u&#8220;, offiziell ins Markenregister der Handelskammer des damaligen Herzogtums von Salzburg eingetragen \u2013 die Geburtsstunde des Lieblingsbiers der \u00d6sterreicher!\n<\/p>\n<h3>Aus der regionalen Brauerei wurde \u00d6sterreichs f\u00fchrende Privatbrauerei<br \/>\n<\/h3>\n<p>Zwei Weltkriege hinterlie\u00dfen ihre Spuren in der Unternehmensgeschichte, wobei vor allem Rohstoffknappheit Probleme bereitete. Erst ab 1950 brauten die Salzburger wieder Vollbier mit 12 Grad Stammw\u00fcrze. Danach ging es unter Heinrich Kiener II wieder aufw\u00e4rts, er pr\u00e4gte die Privatbrauerei bis 1990. Seither f\u00fchrt Dr. Heinrich Dieter Kiener das Unternehmen mit gro\u00dfem Erfolg. F\u00fcr Aufsehen sorgte Kiener unter anderem mit der Er\u00f6ffnung der damals gr\u00f6\u00dften Biererlebniswelt Europas, der Stiegl-Brauwelt, im Jahr 1992, in dem das 500-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um gefeiert wurde und 2004 mit dem Bau des modernsten Sudhauses Europas. &#8222;Uns ist vor allem wichtig, den Blick nach vorne zu richten. Das Ziel unserer Arbeit ist, dass auch nachkommende Generationen Freude an der Vielfalt, am Genuss und an einer intakten Umwelt haben. F\u00fcr uns beginnt Bierbrauen deshalb schon im Boden. Und auf unserem Gut Wildshut zeigen wir das auch&#8220;, so Alessandra Kiener, die ihren Mann seit vielen Jahren bei der Brauereileitung unterst\u00fctzt.\u00a0\n<\/p>\n<h3>F\u00fcr die gute Sache einsetzen: &#8222;Rette den Boden&#8220;<br \/>\n<\/h3>\n<p>Um zu verdeutlichen, wie wichtig Stiegl der Boden und dessen gute Zusammensetzung ist, wird es im Zuge der 525-Jahr-Feierlichkeiten f\u00fcr die G\u00e4ste auch die M\u00f6glichkeit geben, die Aktion &#8222;Rette den Boden&#8220; von &#8222;People 4 Soil&#8220; zu unterst\u00fctzen.\n<\/p>\n<p>Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit haben bei Stiegl eine lange Tradition. So war die Salzburger Brauerei 1990 die erste, die einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegte und damit eine Tradition begr\u00fcndete, die bis heute fortbesteht. Auch was die E-Mobilit\u00e4t betrifft, hat das Salzburger Privatunternehmen die Nase vorne. Stiegl wird in K\u00fcrze als erste Brauerei \u00d6sterreichs einen E-LKW in ihren Fuhrpark aufnehmen.\n<\/p>\n<p>Unter der F\u00fchrung von Heinrich Dieter Kiener folgten weitere Investitionen und Modernisierungen. Stiegl ist heute die gr\u00f6\u00dfte und f\u00fchrende Privatbrauerei des Landes, besch\u00e4ftigt rund 750 Mitarbeiter und ist mit acht Niederlassungen in ganz \u00d6sterreich vertreten. Qualit\u00e4t steht an erster Stelle, denn das Motto lautet &#8222;besser statt billiger&#8220; bzw. &#8222;Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t&#8220;.\n<\/p>\n<p>So werden mit modernster Technik in Verbindung mit traditioneller Brauhandwerkskunst mehr als 20 Bierspezialit\u00e4ten gebraut. Vermutlich bietet Stiegl damit in \u00d6sterreich die gr\u00f6\u00dfte Biervielfalt. Aber auch Themen wie Regionalit\u00e4t, beste Rohstoffe aus einer intakten Umwelt, Vielfalt und Freude am Genuss stehen im Fokus der Unternehmensphilosophie. Das alles spiegelt sich auch in Wildshut, dem 1. Biergut \u00d6sterreichs, wider, das seit zwei Jahren auch f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet ist.\u00a0 Auf diesem Bio-Gutshof werden beinahe in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten angebaut, diese verm\u00e4lzt Stiegl als einzige Brauerei selbst und braut daraus k\u00f6stliche Wildshuter Biere. Die\u00a0Erfahrungen aus Wildshut kommen \u00fcbrigens auch der Brauerei in Salzburg zugute, und zwar in Form einer enormen Geschmacks- und Sortenvielfalt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Wochenende wird die Brauerei Stiegl 525 Jahre alt. Am 17. und 18. Juni wird das Firmenjubil\u00e4um geb\u00fchrend gefeiert und die Tore der Brauerei werden weit ge\u00f6ffnet. Am 16. 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