{"id":2944,"date":"2017-04-20T08:54:42","date_gmt":"2017-04-20T07:54:42","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=2944"},"modified":"2017-12-09T19:21:48","modified_gmt":"2017-12-09T18:21:48","slug":"harzcraft-klosterkeller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=2944","title":{"rendered":"HarzCraft Klosterkeller"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"HarzCraft Klosterkeller\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=2944\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/042017_0754_HarzCraftKl1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Nun will ich mich wieder einem Bier aus Niedersachsen zuwenden, dem Klosterkeller aus dem Kloster W\u00f6ltingerode. Dort am Nordrand des Westharzes werden einige Biere gebraut und veredelt, die sogar zwischen anderen Craft-Bieren herausstechen. Das Klosterkeller, das jetzt vor mir steht, ist im Cognacfass gereift. Durch die Reifung im Cognac- oder Rumfass erhalten die Biere ein besonderes Aroma, so dass es sich meist lohnt, f\u00fcr diesen Genuss etwas mehr Geld pro Flasche auszugeben. Jetzt will ich feststellen, ob das auch f\u00fcr dieses Bier zutrifft. Immerhin werden die Flaschen exklusiv von Hand abgef\u00fcllt und nummeriert, meine Probe ist Flasche 49 von 3562 abgef\u00fcllten Flaschen.<\/p>\n<p>Matthias Kliemt, der erste 3-Sterne-Biersommelier trumpft auf dem Etikett jedenfalls ganz sch\u00f6n auf: &#8222;D\u00fcfte von Tabak, dunklem Honig und Toffee verbreitet das rotbraun leuchtende Bier. Erst wohlig weich und schlank im Antrunk verbreitet sich eine raumgreifende Vollmundigkeit. Das erinnert an Cognac, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren. Im Abgang bleibt ein trockenes, warm weiches Mundgef\u00fchl mit einer leichten Cremigkeit am Gaumen. Das Holzfass ist deutlich schmeckbar\u2026&#8220; Denny Merres, 1. Brauer, betont ebenfalls auf dem Etikett das Gebirgswasser des Harzes, aus dem dieses Bier gebraut wurde. Bei einer solchen Beschreibung sind meine Erwartungen selbstverst\u00e4ndlich ganz weit oben angesiedelt.<\/p>\n<p>In dunklem Mahagoni, fast schwarz, pr\u00e4sentiert sich das Bier im Glas. Dar\u00fcber bildet sich eine feinporige Krone aus wei\u00dfem Schaum mit einem leichten Braunstich, die lange erhalten bleibt. \u00dcber die Optik l\u00e4sst sich also schon mal absolut nicht meckern.<\/p>\n<p>Das Aroma ist durch das Malz gepr\u00e4gt. Ich rieche Toffee, etwas Waldhonig und Vanille. Unterst\u00fctzt werden diese D\u00fcfte durch das Aroma einer guten Zigarre. So sehr ich mich auch anstrenge, kann ich nichts vom Cognacfass riechen. Trotzdem ist das Aroma wunderbar komplex und wenn Sie dieses Bier ebenfalls verkosten, werden Sie sicher noch andere Nuancen feststellen. Schlie\u00dflich reagiert jede Nase etwas anders.<\/p>\n<p>Der Antrunk ist \u00fcberraschend weich und schlank. Diese Eleganz habe ich aber aufgrund des Aromas auch erwartet. Als sich das Bier im Mund verteilt, kommt auch der Geschmack des Cognacs zum Vorschein, dazu von Holz und von dunkler Schokolade. Bei dieser Vollmundigkeit m\u00f6chte ich das Bier fast nicht schlucken, sondern den Geschmack m\u00f6glichst lange im Mund halten. Der Abgang ist mild, die Bitterstoffe des Hopfens sind gut verborgen; in der Kehle wirkt das Bier fast wie ein sehr milder Cognac. Der Geschmack bleibt auch lange erhalten.<\/p>\n<p>Nein, das ist kein Bier, das man sich einfach so hinter die Binde kippt. Hier muss wirklich jeder einzelne Schluck bewusst genossen werden.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, ger\u00f6stetes Karamellmalz, R\u00f6stmalz), Hopfen (Herkules, Select)<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>5,2 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>12,3\u00b0 Plato<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Kloster W\u00f6ltingerode Brennen &amp; Brauen GmbH<br \/>\nW\u00f6ltingerode 1<br \/>\n38690 Goslar<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.woeltingerode.de\">www.woeltingerode.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun will ich mich wieder einem Bier aus Niedersachsen zuwenden, dem Klosterkeller aus dem Kloster W\u00f6ltingerode. Dort am Nordrand des Westharzes werden einige Biere gebraut und veredelt, die sogar zwischen anderen Craft-Bieren herausstechen. Das Klosterkeller, das jetzt vor mir steht, ist im Cognacfass gereift. 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