{"id":2493,"date":"2016-12-31T18:43:11","date_gmt":"2016-12-31T17:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=2493"},"modified":"2020-04-27T12:49:22","modified_gmt":"2020-04-27T10:49:22","slug":"endspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=2493","title":{"rendered":"Endspiel"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Endspiel\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=2493\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/123116_1743_Endspiel1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Endspiel ist der auf den ersten Blick etwas merkw\u00fcrdig anmutende Name dieser Gemeinschaftsproduktion der Brauerei Lehe in Estland mit St. Erhard in Bamberg. Woher der Name stammt will mir noch nicht so richtig in den Kopf und ich wei\u00df auch nicht, in welcher Form die Zusammenarbeit stattgefunden hat. Ich wei\u00df nur, dass St. Erhard das Bier aus Estland importiert; ob eine weitere Zusammenarbeit stattgefunden hat, beispielsweise bei der Entwicklung des Rezepts, ist mir nicht bekannt. Auf meine Anfrage bei der Brauerei bekam ich nur die gleiche Prosa als Antwort, die auch auf dem R\u00fcckenetikett der Flasche abgedruckt ist:<\/p>\n<p>&#8222;Auf dem karierten Schachfeld ist es \u00fcbersichtlich geworden. Die letzten verbliebenen Schachfiguren bereiten sich auf den entscheidenden Kampf vor. Jede Figur spielt eine Rolle, jeder Gedanke ist wichtig und jede Bewegung ist entscheidend.<\/p>\n<p>Dieser Barley Wine ist wie ein Endspiel am Schachbrett &#8211; je weniger unterschiedliche Malze und Hopfen es gibt, desto wichtiger ist die Rolle der einzelnen Malz- und Hopfensorten und die Art und Weise ihrer Zusammensetzung. Der frische, in Estland gewachsene Hopfen ist wie ein Bauer, der im Endspiel zur Dame geworden ist.&#8220;<\/p>\n<p>Wirklich erhellend ist das ja nicht. Da ich hier nicht weiterkomme, wenden wir uns einfach dem Bier zu.<\/p>\n<p>Tief rubinrot ist es im Glas. Dar\u00fcber bildet sich eine durchschnittliche Menge gemischtporiger hellbrauner Schaum, der durchschnittlich schnell in sich zusammenf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Das Aroma wird durch Sherrynoten bestimmt, unterst\u00fctzt durch Trockenpflaumen und verschiedene andere Aromen, die ich aber unm\u00f6glich auseinanderhalten kann. Auff\u00e4llig ist jetzt lediglich noch eine deutliche alkoholische Note, die aber keinesfalls st\u00f6rend ist. Im Gegenteil, das Bier wirkt wie ein guter Lik\u00f6r. Auf jeden Fall ist das Aroma sehr komplex und h\u00e4tte ich hier noch mehr Flaschen, w\u00fcrde ich sicher an einem anderen Tag weitere D\u00fcfte entdecken, die mir aufgrund einer leichten Erk\u00e4ltung jetzt verborgen bleiben. Der Antrunk ist s\u00fc\u00df und offenbart eine milde und sehr feinperlige Kohlens\u00e4ure, die perfekt zum Lik\u00f6rduft passt, der dem Bier entstr\u00f6mt. Wie erwartet ist der K\u00f6rper sehr geschmacksintensiv, wobei eine angenehme S\u00e4ure sich zusammen mit den Bitterstoffen an der S\u00fc\u00dfe des Antrunks vorbeischiebt. Dazu kommen noch R\u00f6staromen, die einen angenehmen leichten Kaffeegeschmack mitbringen. Vermittelte bereits das Aroma den Eindruck nach Lik\u00f6r, verfestigt sich dieser Eindruck jetzt noch weiter. Mich wundert diese Geschmackskomposition und kann mir kaum vorstellen, dass dieses Bier weniger als 10 % Vol. Alkohol enth\u00e4lt. Dann \u00fcberrascht mich noch der Abgang, der wirklich mild ist. Aber der K\u00f6rper klingt noch lange nach.<\/p>\n<p>Dieses Bier hat mich wirklich \u00fcberrascht. Liegt es an der Zusammenarbeit mit einer Brauerei im Baltikum? Wenn ich mal wieder ein Bier aus den baltischen Staaten im Regal sehe, werde ich es sicher mitnehmen und ebenfalls verkosten.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>9,5 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>25\u00b0 Plato<\/p>\n<h3>Bittereinheiten:<\/h3>\n<p>52 IBU<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Lehe Pruulikoda OU<br \/>\nPaldiski mnt 21<br \/>\nKeila<br \/>\nHarjumaa<br \/>\n76606 Estonia<br \/>\nEstland<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.lehepruulikoda.ee\">www.lehepruulikoda.ee<\/a><\/p>\n<h3>Importeur:<\/h3>\n<p>Bierothek GmbH<br \/>\n96052 Bamberg<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bierothek.de\">www.bierothek.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endspiel ist der auf den ersten Blick etwas merkw\u00fcrdig anmutende Name dieser Gemeinschaftsproduktion der Brauerei Lehe in Estland mit St. Erhard in Bamberg. 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