{"id":2388,"date":"2016-11-28T19:04:45","date_gmt":"2016-11-28T18:04:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=2388"},"modified":"2016-11-28T19:04:45","modified_gmt":"2016-11-28T18:04:45","slug":"bierabsatz-in-baden-wuerttemberg-steigt-leicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=2388","title":{"rendered":"Bierabsatz in Baden-W\u00fcrttemberg steigt leicht"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Bierabsatz in Baden-W\u00fcrttemberg steigt leicht\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=2388\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p>Wir schreiben das Jahr 2016 und in ganz Deutschland geht der Bierabsatz zur\u00fcck. In ganz Deutschland? Nein! Tief im S\u00fcdwesten unseres Landes gibt es ein Bundesland, das sich dem Trend widersetzt. In Baden-W\u00fcrttemberg k\u00f6nnen die Brauer ihren Lieben in diesem Jahr ein etwas gr\u00f6\u00dferes Weihnachtsgeschenk zukommen lassen. Die aktuellen Bierabsatzzahlen verhelfen den S\u00fcdwestbrauern dabei, sowohl zufrieden auf das noch laufende Jahr zur\u00fcck-, als auch besinnlich auf das kommende Weihnachtsfest vorauszublicken. Demnach stieg der steuerpflichtige Bierabsatz der Baden-W\u00fcrttembergischen Biere in den ersten zehn Monaten des Jahres um 0,6 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Insgesamt setzten die Brauereien aus dem L\u00e4ndle somit von Januar bis inklusive Oktober 409 Millionen Liter ihres Hopfentrunks ab.\n<\/p>\n<p>&#8222;Die Fu\u00dfball-EM als publikumswirksames Gro\u00dfereignis und das 500. Jubil\u00e4um des Reinheitsgebotes haben ihren Teil zu der positiven Entwicklung von Bier aus Baden-W\u00fcrttemberg beigetragen&#8220;, stellt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Baden-W\u00fcrttembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz zufrieden fest. Dass das Land der T\u00fcftler und Erfinder trotz eines bundesweiten R\u00fcckgangs von 0,3 Prozent gegen\u00fcber des Vorjahreszeitraums weiterhin leichte Zuw\u00e4chse zapft, liegt nach Ansicht von Janitz an mehreren Faktoren: &#8222;Unsere heimischen Brauer haben Mut bewiesen, indem sie die ausgetrampelten Pfade verlassen haben, um die gigantische Sortenvielfalt noch weiter voranzutreiben. Au\u00dferdem tr\u00e4gt das Bekenntnis unserer Mitgliedsbrauereien zur Regionalit\u00e4t und den damit verbundenen h\u00f6chsten Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen weiterhin sichtbare Fr\u00fcchte.&#8220;\n<\/p>\n<p>Zufriedenstellend entwickelt haben sich zudem auch die Biermischgetr\u00e4nke aus Baden- W\u00fcrttemberg. Wurden im Januar bis inklusive Oktober 2015 noch rund 17,9 Millionen Liter abgesetzt, so lie\u00dfen sich die Verbraucher im gleichen Zeitraum 2016 \u00fcber 18,8 Millionen Liter schmecken. Das entspricht einem Plus von knapp f\u00fcnf Prozent. BWB-Pr\u00e4sident Matthias Sch\u00fcrer sieht darin die Best\u00e4tigung des immer gr\u00f6\u00dferen Portfolios der heimischen Biersezene: &#8222;Unser Bier ist sinnlicher und szeniger geworden und genau das spiegelt sich auch in unseren vielz\u00e4hligen Biermischgetr\u00e4nken wie z.B. dem Naturradler wieder. Dem Verbraucher schmeckt es und er honoriert dies offensichtlich.&#8220; Die Bier-Szene wird immer individueller. Das wirkt sich vor allem auf den Geschmack aus. &#8222;Keine andere Branche steht guten Ideen so offen gegen\u00fcber wie die Bierbranche. Unsere Biervielfalt wird deshalb in den n\u00e4chsten Jahren immer weiter zunehmen&#8220;, ist sich Sch\u00fcrer sicher. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten.\n<\/p>\n<p>In noch einem anderen Punkt folgen die S\u00fcdlichter nicht dem allgemeinen Trend: Fast \u00fcberall in Deutschland sind die Biere der Braugiganten die meistgetrunkenen Biere. Nur in Berlin und Baden-W\u00fcrttemberg liegen regionale Biermarken vorne. In Berlin liefern sich Berliner Kindl und Berliner Kindl ein Kopf-an-Kopf-Rennen und in Baden-W\u00fcrttemberg liegt wenig \u00fcberraschend Rothaus Tannenz\u00e4pfle vorne. Hier noch die Lieblingsbiere der anderen Bundesl\u00e4nder: in Hamburg und Bremen liegt Becks vorne, als Marke zwar auch regional, aber Teil des weltweit gr\u00f6\u00dften Brauereikonzerns AB InBev. Auch in Bayern ist das Lieblingsbier Erdinger Wei\u00dfbier keine \u00dcberraschung. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz wohnen die Fans des Bitburger Pilseners. Mecklenburg-Vorpommern trinkt vorwiegend L\u00fcbzer.\n<\/p>\n<p>Wenn wir den verschiedenen Presseberichten der letzten Monate glauben k\u00f6nnen betrifft der sinkende Bierabsatz aber nicht alle Brauereien. Die kleinen regionalen Brauereien und die Craft Beer-Brauer vermelden gr\u00f6\u00dftenteils steigende Abs\u00e4tze. Ich meine, das ist eine gute Nachricht. Auch wenn die Biere der gro\u00dfen Brauereien teilweise wirklich nicht schlecht sind, freue ich mich doch, wenn wir etwas von diesem Einheitsbier wegkommen. Abwechslung und Vielfalt sind schlie\u00dflich auch ein St\u00fcck Lebensqualit\u00e4t.\n<\/p>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schreiben das Jahr 2016 und in ganz Deutschland geht der Bierabsatz zur\u00fcck. In ganz Deutschland? Nein! Tief im S\u00fcdwesten unseres Landes gibt es ein Bundesland, das sich dem Trend widersetzt. 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