{"id":1744,"date":"2016-05-09T05:58:59","date_gmt":"2016-05-09T05:58:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=1744"},"modified":"2018-01-02T08:44:04","modified_gmt":"2018-01-02T07:44:04","slug":"gaenstaller-braeu-xl4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=1744","title":{"rendered":"G\u00e4nstaller Br\u00e4u XL4"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"G\u00e4nstaller Br\u00e4u XL4\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=1744\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/050916_0558_GnstallerBr1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Um es gleich vorweg zu sagen: dies ist der ungew\u00f6hnlichste Artikel, den ich bislang f\u00fcr diesen Blog geschrieben habe. Das Bier ist ungew\u00f6hnlich. Es handelt sich um ein ger\u00e4uchertes IPA. IPAs gibt es in rauen Mengen und auch Rauchbiere sind mir nicht unbekannt. Die Kombination dieser beiden Spezialit\u00e4ten ist mir aber bislang noch nicht untergekommen. Ungew\u00f6hnlich ist auch der Ort, aus dem das Bier stammt. Hallerndorf liegt in Oberfranken zwischen Erlangen und Bamberg. Das ist noch normal. Auch dass das \u00d6rtchen Ende 2014 lt. Wikipedia nur gut 4.000 Einwohner hatte ist eigentlich keiner Erw\u00e4hnung wert. Dass es in diesem kleinen Ort sechs Brauereien gibt, ist schon erstaunlich. Jeweils 666 Einwohner sollen also eine Brauerei ern\u00e4hren. Offensichtlich funktioniert es aber, zumindest indem die Brauereien \u00fcber die Grenzen ihrer Stadt hinaus verkaufen. So kam es auch zu dem ungew\u00f6hnlichen Umweg, den dieses Bier auf dem Weg zu mir machte. Ich habe sie in Amsterdam beim Bierkoning gefunden. Diese Bierhandlung ist genauso ungew\u00f6hnlich wie dieses Bier. Zentral gelegen ist der Laden nur f\u00fcnf Fu\u00dfwegminuten vom Dam entfernt, ein kleiner Laden, der schnell \u00fcbersehen werden kann. Aber in dem Laden befindet sich das Paradies f\u00fcr jeden Biergenie\u00dfer: st\u00e4ndig sind mehr als 1.500 Biere im Angebot. Wenn Sie also einmal in Amsterdam sind, vergessen Sie nicht, diesen Laden in der Paleisstraat aufzusuchen. So, nun ist es aber an der Zeit, dass wir uns dem Bier zuwenden.<\/p>\n<p>Goldgelb und hefetr\u00fcb steht das Bier im Glas. Dar\u00fcber bildet sich eine unterdurchschnittliche Menge gr\u00f6\u00dftenteils feinporiger Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt. Dazu enth\u00e4lt das Bier richtig viel Kohlens\u00e4ure.<\/p>\n<p>Das Aroma wird durch den Rauch dominiert, der die Aromen nach Zitrusfr\u00fcchten und Karamell in den Hintergrund verweist. Soweit in diesem Bier noch andere Aromen enthalten sein sollten, werden sie durch den Rauch \u00fcberdeckt und meine Nase konnte sie nicht feststellen.<\/p>\n<p>Der Antrunk wird durch den Rauchgeschmack dominiert und es zeigt sich, dass die Kohlens\u00e4ure sehr feinperlig ist. Dadurch erh\u00e4lt das Bier doch noch eine gewisse Frische. Auch der K\u00f6rper pr\u00e4sentiert sich haupts\u00e4chlich mit dem Geschmack des Rauches, so dass die sauren Noten des Hopfens kaum durchkommen. Hier wundere ich mich, dass ich die 76 Bittereinheiten kaum schmecke. Diese kommen eigentlich erst im Abgang so richtig zur Geltung, in dem sie sogar den starken Rauchgeschmack verdr\u00e4ngen. Der Geschmack bleibt durchschnittlich lange erhalten.<\/p>\n<p>Dies ist ein Bier, das man m\u00f6gen muss. Mein Geschmack ist es ehrlich gesagt nicht. F\u00fcr mich passt der starke Rauchgeschmack nicht zu den eher zarten Zitrus- und Fruchtaromen des Hopfens. Aber das ist Geschmackssache. Ich k\u00f6nnte mir aber durchaus vorstellen, mit diesem Bier eine Zwiebelso\u00dfe oder etwas \u00c4hnliches zu kochen. Dort passen die starken Raucharomen und die durchaus vorhandenen Fruchtaromen geben der So\u00dfe noch einige Frische.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>4,8 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>18,8\u00b0 Plato<\/p>\n<h3>Bittereinheiten:<\/h3>\n<p>76 IBU<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>G\u00e4nstaller Br\u00e4u<br \/>\nSchnaid 10<br \/>\n91352 Hallerndorf<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gaenstaller.de\">www.gaenstaller.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um es gleich vorweg zu sagen: dies ist der ungew\u00f6hnlichste Artikel, den ich bislang f\u00fcr diesen Blog geschrieben habe. Das Bier ist ungew\u00f6hnlich. Es handelt sich um ein ger\u00e4uchertes IPA. IPAs gibt es in rauen Mengen und auch Rauchbiere sind mir nicht unbekannt. 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