{"id":1672,"date":"2016-03-18T08:37:20","date_gmt":"2016-03-18T08:37:20","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=1672"},"modified":"2018-01-03T07:44:58","modified_gmt":"2018-01-03T06:44:58","slug":"klosterhof-siegelbier-ardbeg-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=1672","title":{"rendered":"Klosterhof Siegelbier Ardbeg 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Klosterhof Siegelbier Ardbeg 2015\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=1672\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/031816_0837_KlosterhofS1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Nun will ich mal wieder ein Bier aus Heidelberg testen, das Ardbeg Siegelbier 2015. Ich erwarte hier ein ganz besonderes Bier. Grund daf\u00fcr ist neben dem Preis von \u20ac 55,50 pro Flasche auch die Flasche selbst. Dass Biere mit Naturkorken verschlossen werden ist in Deutschland bereits eine Seltenheit. Das ist in Belgien bei einigen Bierarten eher \u00fcblich. Zus\u00e4tzlich sind die Biere durchnummeriert; ich habe die Flasche 149 von 500. Dazu kommt noch das Wachssiegel oberhalb des Etiketts.<\/p>\n<p>Eines wundert mich: auf ihrer Website bezeichnet sich die Brauerei als Biobrauerei, aber weder auf dem Vorder- noch auch dem R\u00fcckenetikett ist davon etwas zu lesen. \u00dcber die Gr\u00fcnde kann ich nur spekulieren. Braut die Brauerei teilweise Biobier und zum anderen Teil Bier aus konventionellen Rohstoffen? Kann die Brauerei nicht garantieren, dass ausreichend Rohstoffe aus biologischem Anbau zur Verf\u00fcgung stehen? Auch wenn dieser Grund durchaus akzeptabel w\u00e4re, halte ich ihn aufgrund der Limitierung f\u00fcr relativ unwahrscheinlich. Aber ich bin am Spekulieren. Ich werde mal bei der Brauerei nachfragen und falls ich eine Antwort erhalte, werde ich den Artikel entsprechend aktualisieren.<\/p>\n<p>Aber die Etiketten sind nicht nur optisch toll gestaltet, sondern sie geben auch Informationen \u00fcber die Herstellung des Bieres, die erahnen lassen, weshalb der hohe Preis gerechtfertigt ist. Dass Bier in Whisky-, Rum oder Portweinf\u00e4ssern reift und dabei auch das Aroma des Fasses annimmt, erleben wir bei Craft Beer h\u00e4ufiger. Die Besonderheit dieses Biers ist, dass angegeben wird, aus welcher Destille das Fass und damit auch das Aroma stammt. Es handelt sich um die Destillerie Ardbeg auf der Insel Islay vor Schottland. Und auch ein halbes Jahr Reifung des Bieres kostet Geld, zwei Monate davon reift das Bier in Ardbeg-F\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Nun ist aber Schluss mit der Theorie, beginne ich mit der Verkostung.<\/p>\n<p>In dunklem Mahagoni steht das Bier im Glas. Dar\u00fcber relativ wenig feinporiger Schaum, der sich aber schnell aufl\u00f6st. Dazu kommt eine lebhafte Kohlens\u00e4ure.<\/p>\n<p>Das Aroma ist vielf\u00e4ltig. Ich stelle Karamell, Rauch, Trockenpflaumen und selbstverst\u00e4ndlich Whisky fest. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.<\/p>\n<p>Der Antrunk haut mich fast um, so m\u00e4chtig ist er. Die reichlich vorhandene S\u00fc\u00dfe des Malzzuckers dominiert hier, aber durch die feinperlige Kohlens\u00e4ure bringt das Bier auch eine feine Frische mit sich. Dieser Kontrast begeistert mich. Der K\u00f6rper ist intensiv malzbetont und es kommen leichte Kaffeenoten zum Vorschein. Dabei ist das Bier auf der Zunge nur als rund zu beschreiben. Ich k\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, dass ich bei einer weiteren Verkostung noch weitere Geschmacksnuancen entdecken k\u00f6nnte. Erst im milden Abgang kommen die Whiskynoten heraus. Das Bier enth\u00e4lt kaum Bitterstoffe; die Brauerei hat relativ wenig Hopfen verwendet und sich mehr auf die sorgf\u00e4ltige Auswahl der Malzsorte konzentriert. Trotz der geringen Bittere bleibt der Geschmack lange in der Kehle erhalten.<\/p>\n<p>Insgesamt handelt es sich um ein nuancenreiches Bier, das mit seinen Kontrasten immer wieder zu \u00fcberraschen vermag. Wenn Sie nach einem Mitbringsel f\u00fcr einen echten Bierliebhaber suchen, sind Sie mit diesem Bier auf der sicheren Seite. Und noch ein kleiner Tipp: legen Sie noch eine Tafel dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil dazu. Die Schokolade zu diesem Bier gegessen erh\u00f6ht den Genuss noch weiter.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Aromahopfen, Hefe<\/p>\n<h3>Alkoholgehalt:<\/h3>\n<p>6,5 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>16,5%<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Brauerei zum Klosterhof GmbH<br \/>\nStiftweg 4<br \/>\n69118 Heidelberg<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.brauerei-zum-klosterhof.de\">www.brauerei-zum-klosterhof.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun will ich mal wieder ein Bier aus Heidelberg testen, das Ardbeg Siegelbier 2015. Ich erwarte hier ein ganz besonderes Bier. Grund daf\u00fcr ist neben dem Preis von \u20ac 55,50 pro Flasche auch die Flasche selbst. Dass Biere mit Naturkorken verschlossen werden ist in Deutschland bereits eine Seltenheit. Das ist in Belgien bei einigen Bierarten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[11,22],"tags":[70,10,56],"class_list":["post-1672","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-biertest","category-biobier","tag-baden-wuerttemberg","tag-deutschland","tag-spezialbiere"],"aioseo_notices":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/patIpt-qY","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1672"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4607,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1672\/revisions\/4607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bierblog.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}