{"id":1463,"date":"2015-12-29T11:23:16","date_gmt":"2015-12-29T11:23:16","guid":{"rendered":"http:\/\/bierblog.info\/?p=1463"},"modified":"2018-01-07T19:59:37","modified_gmt":"2018-01-07T18:59:37","slug":"ratsherrn-wintertiet-sud-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bierblog.info\/?p=1463","title":{"rendered":"Ratsherrn Wintertiet Sud 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff\" data-title=\"Ratsherrn Wintertiet Sud 2\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"https:\/\/bierblog.info\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftr\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"reddit\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"https:\/\/bierblog.info\/?p=1463\" data-lang=\"de\" data-theme=\"colored\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bierblog.info\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/122915_1123_RatsherrnWi1.png\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Die Puristen werden jetzt sagen, dass das Ratsherrn Wintertiet in diesem Blog nichts verloren hat, weil es sich um kein Bier im Sinne des Biergesetzes aus dem Jahr 1993 oder im Sinne des deutschen Reinheitsgebots ist, das 2016 sein 500j\u00e4hriges Bestehen feiert. Ganz falsch ist diese Meinung nicht, schlie\u00dflich enth\u00e4lt das Wintertiet Kandis und Koriander. Das Argument ist aber durchaus zwiesp\u00e4ltig, da das Wintertiet in Deutschland auch als Bier verkauft werden d\u00fcrfte, wenn die Ratsherrn es nicht selbst gebraut h\u00e4tte, sondern den Brauvorgang ins Ausland, beispielsweise nach D\u00e4nemark oder Polen, verlegt und das Bier dann importiert h\u00e4tte. Da der Brauvorgang in Deutschland geschehen ist, darf das Bier in Deutschland lediglich als &#8222;Brauspezialit\u00e4t&#8220; verkauft werden. W\u00fcrde das Bier exportiert, d\u00fcrfte es im Ausland wieder als deutsches Bier verkauft werden. Also passt das Wintertiet doch hier hin. Und bereits auf dem Etikett steht, dass es sich um ein &#8222;Strong Belgian Dark&#8220; handelt, und in Belgien sind diese Zutaten durchaus \u00fcblich. So, das soll als Vorbemerkung ausreichen, kommen wir zum Biertest.<\/p>\n<p>Aber Moment, eine Bemerkung sei mir noch gestattet. Auf dem Etikett ist vermerkt, dass es sich um den zweiten Sud handelt. Eine Neuauflage dieses Getr\u00e4nks kann schon wieder anders schmecken. Dieser Test bezieht sich ausdr\u00fccklich nur auf diesen Sud.<\/p>\n<p>Das Bier ist schwarz. Wirklich intensiv schwarz. Nur wenn ich das Glas gegen das Licht halte, schimmert schwach etwas Mahagoni durch. Diese Farbe warnt mich schon: der Geschmack dieses Bieres ist sehr intensiv, das ist keinesfalls etwas, das ich mir einfach so &#8222;hinter die Binde kippen&#8220; kann. Der haselnussbraune Schaum ist feinporig, beinahe cremig und er bleibt auch zum Teil wirklich lange erhalten.<\/p>\n<p>Das Aroma wird durch die R\u00f6staromen bestimmt. Vordergr\u00fcndig kommt Karamell zur Geltung, das Bier duftet aber auch leicht s\u00fc\u00dflich mit einem Hauch von Trockenfr\u00fcchten. Damit entspricht das Aroma dem Eindruck, den die Optik vermittelt hat. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.<\/p>\n<p>Der Antrunk ist s\u00fc\u00df, wirklich s\u00fc\u00df. Die S\u00fc\u00dfe \u00fcberdeckt im ersten Moment jeden anderen Geschmack. Da aber Kandis verwendet wurde, kein Raffinadezucker, ist der Geschmack trotzdem recht komplex und nicht unangenehm. Der K\u00f6rper ist so intensiv wie ich ihn aufgrund der Optik und des Aromas erwartet habe. Bitter und s\u00fc\u00df halten sich prima die Waage. Dazu ist das Bier leicht fruchtig. Der Koriandersamen ist kaum zu schmecken, da ich aber aus der Zutatenliste wei\u00df, dass er im Bier enthalten ist, kann ich ihn ahnen. Im Abgang ist das Wintertiet sowohl bitter als auch s\u00fc\u00df. W\u00e4hrend die S\u00fc\u00dfe aber recht schnell verschwindet, bleibt der angenehm-bittere Geschmack lange erhalten.<\/p>\n<p>Dieses Bier steht wirklich in der Tradition der belgischen Braukunst. Ich habe vor vielen Jahren durch die belgischen Biere erfahren, dass Bier mehr ist (oder zumindest sein kann) als die \u00fcbliche Industrie-Massenware. So etwas wie das Ratsherrn Wintertiet w\u00fcnsche ich mir \u00f6fter.<\/p>\n<h3>Zutaten:<\/h3>\n<p>Wasser, Gerstenmalz, Kandiszucker, Hopfen, Koriandersaat, Hefe<\/p>\n<h3>Alkohlgehalt:<\/h3>\n<p>9,3 % Vol.<\/p>\n<h3>Stammw\u00fcrze:<\/h3>\n<p>21,4\u00b0 Plato<\/p>\n<h3>Bittereinheiten:<\/h3>\n<p>28 IBU<\/p>\n<h3>Brauerei:<\/h3>\n<p>Ratsherrn Brauerei GmbH<br \/>\nLagerstr. 30a<br \/>\nSchanzenh\u00f6fe<br \/>\n20357 Hamburg<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ratsherrn.de\">http:\/\/www.ratsherrn.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Puristen werden jetzt sagen, dass das Ratsherrn Wintertiet in diesem Blog nichts verloren hat, weil es sich um kein Bier im Sinne des Biergesetzes aus dem Jahr 1993 oder im Sinne des deutschen Reinheitsgebots ist, das 2016 sein 500j\u00e4hriges Bestehen feiert. 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