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Einbecker Weihnachtsbier

Aus dem Süden Niedersachses stammt das Einbecker Weihnachtsbier. Die Brauerei ist bereits seit dem Mittelalter für ihre Bockbiere bekannt und verspricht, dass dieses Weihnachtsbier nicht so süß und stark ist wie die Weihnachtsbiere anderer Brauereien. Und tatsächlich, das Weihnachtsbier aus Südniedersachsen enthält wirklich nur 5,3 Volumenprozent Alkohol, kaum mehr als ein industriell hergestelltes Pils.

Die erste Überraschung hält das Einbecker Weihnachtsbier bereits beim Einschenken bereit. Winter- und Weihnachtsbiere sind meist dunkel und enthalten vergleichsweise viel Alkohol. Über den Alkoholgehalt habe ich ja bereits geschrieben, aber auch in der Farbe gehen die Brauer aus Einbeck einen Sonderweg: vergleichsweise hell bernsteinfarben ist deren Weihnachtsbier. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt lange erhalten. Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Düfte nach Karamell sowie eine leichte Fruchtigkeit steigen mir in die Nase. Abgerundet wird das Aroma durch eine angenehme Sherrynote, die vermutlich von den 5,3 Volumenprozent Alkohol herrührt.

Der Antrunk ist frisch und spritzig mit einer sehr feinperligen Kohlensäure. Damit unterscheidet sich das Bier deutlich von den meisten anderen Weihnachtsbieren, die eher schwer und alkoholreich daherkommen. Auf der Zunge kommt der Sherrygeschmack noch mehr in den Vordergrund, so dass trotz des geringen Alkoholgehalts das Bier einen eher schweren Eindruck macht, passend zum Jahresende. Das Mundgefühl ist rund und wärmen. Im milden Abgang wird das Bier etwas trockener.

Ich wundere mich schon, dass ein Bier mit so geringem Alkoholgehalt so voll sein kann und trotz der Leichtigkeit des Geschmacks fast wuchtig.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,3% Vol.

Stammwürze:

12,6° Plato

Brauerei:

Einbecker Brauhaus AG
Papenstraße 4-7
37574 Einbeck
www.einbecker.de

Hild Pils

Im Jahr 1890 wurde die Hildesheimer Aktienbrauerei gegründet, die 1905 Jahre durch den Kauf der insolventen Victoria Brauerei vergrößert wurde. Unter den Namen Hildbräu und Hild Pils wurde das Bier bis in die Kolonien bekannt. 1945 wurde die Brauerei jedoch durch Bombenangriffe zerstört. Lange Jahre mussten die Hildesheimer auf ihr Kultbier verzichten, bis im Jahre 2009 die Celler Carl Betz Brauerei das Pils wieder zu brauen begann. Heute wird das Bier durch den alteingesessenen Getränkehandel Schwertfeger vertrieben und in mehreren Hildesheimern Kneipen ausgeschenkt. Eine Besonderheit des Hild Pils ist, dass es im Gegensatz zu den Industriebieren nicht pasteurisiert wurde.

Golden und kristallklar fließt das Bier ins Glas und entwickelt dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. So stelle ich mir ein norddeutsches Pils vor.

Das Aroma ist würzig, aber auch der Malzkörper kommt zu seinem Recht.

Der Antrunk ist recht süß, was aber durch die gut dosierte feinperlige Kohlensäure abgemildert wird. Auf der Zunge kommt ein angenehmes leichtes Bitter dazu. Dabei wird das Bier überraschend vollmundig. Ein leichtes Bitter mit langem Nachklang dominiert auch den Abgang.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Carl Betz GmbH
Waldweg 101-103
29221 Celle

für

Getränke Schwertfeger GmbH
Tannenweg 23
31137 Hildesheim
www.hild-pils.de

Buschbecks Helles

Jetzt steht mal wieder ein Bier aus Algermissen im Landkreis Hildesheim vor mir. Andreas Buschbeck braut als Gypsy-Brauer nur drei Biere, die sollen dafür aber auch besonders gut sein und werden mit Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau gebraut. Jetzt nehme ich mir das Helle vor.

Weizengelb und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier. Die sahnige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt lange erhalten.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont und leicht teigig, wobei auch die würzigen Noten der Hopfensorten zu ihrem Recht kommen. So erwarte ich es bei einem guten Hellen.

Der Antrunk ist frisch und spritzig, wobei Buschbecks Helles etwas trockener ist als die typischen Hellen aus Bayern. Auf der Zunge kommen ein leichtes Bitter sowie ein Hauch Säure hinzu. Beide Geschmacksrichtungen sind gut auf die Süße abgestimmt, so dass ein vollmundiges und süffiges Bier entsteht. Der Abgang wird durch ein mildes und freundliches Bitter dominiert, das aber trotzdem lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener), Hopfen (Hallertauer Perle, Hallertauer Select), Hefe

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Stammwürze:

11,4° Plato

Brauerei:

Rother Bräu Bayerische Exportbierbrauerei GmbH
Birkenweg 2
97647 Roth/Rhön
www.rotherbraeu.de

für

Buschbecks Brau- und Limonadenmanufaktur
Weiße Rose 4
31191 Algermissen
www.buschbecks-bier.de

Buschbecks Sommerweizen Alkoholfrei

Im Jahr 1948 gründete der Großvater von Andreas Buschbeck eine Limonadenfabrik. Heute arbeitet Andreas in Algermissen, nahe Hildesheim, als Gypsy-Brauer. Seine drei Biere werden bei Rother-Bräu in der Rhön gebraut. Eines der Biere ist alkoholfrei, das alkoholfreie Sommerweizen, das jetzt vor mir steht. Andreas beschreibt es auf seiner Webseite als “ein naturtrübes, obergäriges und leckeres alkoholfreies Weissbier. Handwerklich gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot mit Ökoweizen- und Ökogerstenmalz und ökologisch angebautem Hopfen. Wunderbar erfrischend, isotonisch und kalorienreduziert.” Mal sehen, ob das Bier dieser Beschreibung gerecht werden kann.

Recht hell und nur leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feste Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten. Zumindest bei der Optik ist kein Fehler vorhanden.

Obwohl das Bier nur gering hefetrüb ist dominiert die Hefe das Aroma, unterstützt durch einen getreidigen Duft sowie Noten von Brotkrume. Ich vermisse etwas die für ein Weizenbier typischen Aromen nach Banane und Nelke.

Auch der Antrunk zeichnet sich durch den Geschmack nach Getreide aus, wobei er durch die reichliche Dosierung der Kohlensäure frisch und spritzig wirkt. Wie in der Nase dominieren auch auf der Zunge die Aromen nach Hefe und Weizen. Dazu kommt eine leichte Säure, leider aber auch hier ohne dass eine Fruchtigkeit entsteht. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Buschbecks Sommerweizen Alkoholfrei ist nicht schlecht. Im Gegenteil, es trinkt sich angenehm und ist erfrischend. Nur unter einem Weizenbier stelle ich mir doch noch etwas anderes vor.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° Celsius

Brauerei:

Rother Bräu Bayerische Exportbierbrauerei GmbH
Birkenweg 2
97647 Roth/Rhön
www.rotherbraeu.de

für

Buschbecks Brau- und Limonadenmanufaktur
Weiße Rose 4
31191 Algermissen
www.buschbecks-bier.de

Ostfriesen Bräu Landbier Hell

Vor mir steht jetzt das helle Landbier aus Bagband, einer kleinen Gemeinde mitten in Ostfriesland. Nachdem ich das dunkle Landbier bereits vor längerer Zeit verkostet habe und es mir eigentlich ganz gut gefallen hat, hoffe ich jetzt erneut auf ein Geschmackserlebnis.

Beim Einschenken fällt mir sofort die intensive Farbe des Biers auf, golden und leicht hefetrüb mit einem leichten Rotstich. Die sahnige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und sie bleibt auch durchschnittlich lange erhalten.

Das Bier duftet nach Karamell und Hefe und der Duft wird durch grasige und würzige Noten abgerundet.

Der Antrunk ist malzbetont und recht trocken. In dieser Kombination stört es auch nicht, dass die Kohlensäure ziemlich knapp dosiert ist. Auf der Zunge kommt ein leichtes und gut abgestimmtes Bitter dazu, das Mundgefühl ist weich und rund. Der Abgang besticht durch ein leichtes freundliches Bitter mit durchschnittlichem Nachklang.

Das Bier war ja so schon nicht schlecht, aber ein Blick auf das Etikett zeigt mir, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum schon einige Zeit zurückliegt. Ich denke also, dass die Aromen des Hopfens nachgelassen haben könnten und dieses Bier mir frisch noch besser gefallen hätte.

Zutaten:

Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Ostfriesen Bräu – Historische Landbrauerei mit Brauhaus
Voerstad 8
26629 Großefehn
www.ostfriesenbraeu.de

Herrenhäuser Bockbier

Bockbier ist in Niedersachsen ein Kulturgut. So ist es wenig verwunderlich, dass auch die Brauerei im Stadtteil Herrenhausen im Norden von Hannover ein Bockbier anbietet. Und ein Blick auf die Zutatenliste auf dem Etikett zeigt mir, dass die Brauerei bei diesem Bier keine Extrakte verwendet hat, sondern dass das Bier ausschließlich mit Hopfen gebraut wurde. Ein noch eindeutigeres Qualitätsmerkmal ist aber, dass das Herrenhäuser Bockbier bei Meininger’s International Craft Beer Award 2019 mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Intensiv goldfarben mit einem leichten Rotstich präsentiert sich das Bier im Glas. Die gemischtporige Schaumkrone ist relativ klein und sie bleibt durchschnittlich lange erhalten.

Das Bier duftet nach Biskuit, unterstützt durch das angenehme Herb des Hopfens. Damit ist das Aroma absolut stiltypisch.

Auch der Antrunk entspricht den Erwartungen an ein Bockbier. Die malzige Süße geht mit der feinperligen Kohlensäure eine Liaison ein. Auf der Zunge gesellt sich noch ein passend dosiertes Bitter dazu. Das Bier ist vollmundig und süffig. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und das Bitter klingt lange nach.

Zum Herrenhäuser Bockbier passen Wildgerichte oder Rinderrouladen. Auch ein kräftiger Hartkäse wird durch dieses Bier noch unterstützt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Stammwürze:

16,0 %

Bitterwert:

26 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

10° Celsius

Brauerei:

Privatbrauerei Herrenhausen GmbH
Herrenhäuser Straße 83 – 99
30419 Hannover
info@herrenhaeuser.de

Härke Pils

Bereits seit vier Generationen befindet sich die BrauManufaktur Härke im niedersächsischen Peine in Familienbesitz, auch wenn die Brauerei seit einigen Jahren im Vertrieb und der Logistik mit der Brauerei in Einbeck kooperiert.

Nachdem die Brauerei sich vor etlicher Zeit in BrauManufaktur umbenannt hat, hätte ich eigentlich eine größere Biervielfalt aus Peine erwartet. Tatsächlich stellen die Peiner aber neben dem Pils noch ein Landbier, ein Helles, ein alkoholfreies Bier sowie ein Radler her. Im Handel habe ich bislang nur das Pils gefunden, das ich jetzt verkosten möchte.

Leuchtend goldfarben steht das Bier im Glas mit einer relativ kleinen gemischtporigen Schaumkrone, die aber lange erhalten bleibt. Daher gibt es an der Optik nichts zu kritisieren.

Das Bier duftet nach Karamell, unterstützt durch die herben Noten des Hopfens.

Der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mit der Zunge hinterlässt, ist eine angenehme frische Süße. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein passendes freundliches Bitter dazu, so dass das Bier einen vollmundigen und weichen Eindruck hinterlässt, bei dem auch die Süffigkeit nicht zu kurz kommt. Der Abgang wird durch ein mildes Bitter mit langem Nachklang dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Brauerei:

BrauManufaktur Härke GmbH
Am Werderpark 5
31224 Peine
www.braumanufaktur-haerke.de

Ostfriesen-Bräu Landbier Dunkel

Mitten im Herzen Ostfrieslands liegt das Bierdorf Bagband, das zur Gemeinde Rhauderfehn gehört. Von dort kammt das Landbier Dunkel, das bereits zweimal beim European Beer Star mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Im April 1999 öffnete in der ehemaligen Molkerei in Bagband die Brauerei Ostfriesen Bräu, zusammen mit einem Brauereimuseum und einer Brauereigaststätte.

Dunkel mahagonifarben präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber lange erhalten.

Das Aroma nach Schokolade steigt mir in die Nase, auch der Alkohol findet sich im Duft dieses Bieres wieder.

Der erste Schluck offenbart eine überraschende Süße, die aber durch die passende Dosierung der feinperligen Kohlensäure gut ausgeglichen wird. Auf der Zunge steht der Geschmack dunkler Schokolade im Vordergrund. Ich würde mir eine etwas kräftigere Hopfung wünschen, denn das Bitter ist doch sehr zurückhaltend vertreten. Obwohl das Bier einen recht schlanken Eindruck macht, wirkt es vollmundig und süffig. Auch der Abgang ist sehr mild und fast ohne Bitterstoffe, während die Süße weiterhin präsent bleibt.

Das dunkle Landbier aus Ostfriesland ist an warmen Sommerabenden ein guter Durstlöscher.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Brauerei:

Ostfriesen Bräu
Voerstad 8
26629 Großefehn
www.ostfriesenbraeu.de

Kolshorner Sommer

Nun steht noch ein Sommerbier vor mir. Der Kolshorner Sommer aus der Brauerei Burgdorf nahe Hannover wurde speziell für den Sommer entwickelt und wird in jedem Jahr von Juni bis September verkauft, anschließend gibt es nur noch den Abverkauf der Reste.

Bernsteinfarben und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich voluminöse gemischtporige Schaumkrone, die anfangs schnell in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt lange erhalten.

Das Aroma ist malzbetont. Neben dem Duft nach Karamell rieche ich Brotkrume, etwas Banane und Gewürznelken.

Prickelnde Süße ist der erste Eindruck, den das Bier beim ersten Kontakt mit der Zunge vermittelt. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt gesellt sich zur Süße überraschend viel fruchtige Säure, das aber die Süße nicht überdeckt. Das Mundgefühl ist mild und rund, obwohl die Bitterstoffe sich diskret im Hintergrund halten. Im Abgang kommt die Fruchtigkeit stärker zum Tragen und sie klingt durchschnittlich lange nach.

Mit seinen 2,9 Volumenprozent Alkohol ist das Bier perfekt für einen warmen Sommerabend geeignet.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Roggenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

2,9 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Burgdorf GmbH & Co. KG
Lise-Meitner-Str. 8
31303 Burgdorf
www.brauerei-burgdorf.de

Burgdorfer Rats-Pils

Nun will ich mich mal wieder einem Bier aus Burgdorf bei Hannover zuwenden. Die Brauerei beschreibt ihre Philosophie so: “Unser Bier ist ein 100% natürliches und lebendiges Getränk. Es wird nach alter Tradition nur mit Malz, Hopfen und Wasser gebraut und wird mit Hefe vergoren. Die Hefe wandelt den vergärbaren Zucker der Würze in Alkohol und CO2. In modernen Großbrauereien wird nach der Fermentation das Bier gefiltert und pasteurisiert und damit die Hefe abgetötet. Durch diese Prozesse wird das Bier haltbarer und leichter zu handhaben, da es z.B. ohne Kühlung lagerfähig ist. Durch diese “Abtötung” des Bieres verliert es aber auch einen guten Teil seines naturhaften Geschmackes und Aromas. Unser Bier wird vor der Abfüllung nicht behandelt und behält so seinen ursprünglichen Charakter.” Mal sehen, wie sich das Pils so macht.

Die goldene Farbe ist recht hell und die Hefetrübung ist nicht allzu ausgeprägt. Der feinporige Schaum bildet sich nur wenig und er fällt auch schnell in sich zusammen. Die Optik kann mich nicht wirklich überzeugen.

Das Aroma ist würzig. Hier steht eindeutig der Hopfen im Vordergrund, aber auch das Malz kommt aus dem Hintergrund heraus zum Tragen.

Der Antrunk ist spritzig und frisch und vom ersten Moment an dominiert die Würzigkeit den Geschmack. Dazu kommt ein Bitter, das für ein norddeutsches Pils typisch ist. Das Mundgefühl ist samtig, das Bier ist rund und vollmundig. Kurz gesagt ist das Bier ungeheuer süffig. Der Abgang ist nur leicht bitter, aber der Geschmack klingt trotzdem lange nach.

Trotz der eher schwachen Optik konnte mich das Burgdorfer Rats-Pils am Ende doch vollkommen überzeugen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Stammwürze:

12 %

Farbe:

8,4 EBC

Brauerei:

Brauerei Burgdorf GmbH & Co. KG
Lise-Meitner-Str. 8
31303 Burgdorf
www.brauerei-burgdorf.de