Schlagwort-Archive: Mecklenburg-Vorpommern

Störtebeker Atlantik-Ale alkoholfrei

Der Markt der alkoholfreien Biere wächst kontinuierlich und so verwundert es auch nicht, dass die Störtebeker Braumanufaktur ebenfalls auf diesen Trend reagiert. Neben den alkoholfreien Klassikern Pils Störtebeker Frei-Bier und Weizen Störtebeker Bernstein-Weizen, ist das Atlantik-Ale ein weiteres Angebot der Stalsunder, das verspricht, auf Augenhöhe mit seinem alkoholhaltigen Pendant zu stehen.

Goldfarben und gefiltert läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine leicht unterdurchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik weist das Atlantik-Ale schon mal als ein überdurchschnittliches alkoholfreies Bier aus.

Das Aroma ist fruchtig nach Zitrone und Zitronenschale, aber auch eine leichte Malzsüße steigt mir in die Nase.

Der erste Eindruck des Atlantik-Ale auf der Zunge ist eine angenehme Süße, die zusammen mit der reichlich dosierten Kohlensäure eine ungeheure Frische verströmt. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, wobei sich auch ein leichtes Bitter dazugesellt. Das Mundgefühl ist weich und voll, so dass mir der Alkohol absolut nicht fehlt. Im Abgang wird das Bier etwas trockener und er zeichnet sich durch ein leichtes und angenehmes Bitter mit mittlerem Nachklang aus. Mit diesem Bier haben die Brauer in Stralsund erneut bewiesen, dass sie in der Lage sind, ein ausgewogenes alkoholfreies Bier herzustellen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Perle, Tradition, Amarillo, Cascade und Citra), Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Stammwürze:

11,7 %

Empfohlene Genusstemperatur:

10° Celsius

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

Stralsunder Frühlingsbock

Stralsunder Bier – so schmucklos warb die Brauerei an der Ostseeküste zu DDR-Zeiten, so lange, bis die Nordmann GmbH die Brauerei übernahm und daraus die Störtebeker Braumanufaktur formte. Aber auch die Marke Stralsunder wird noch weiterhin gebraut und vorwiegend regional vertrieben. So überraschte es mich doch, als ich im Advent im Real-Markt in Hildesheim den Stralsunder Frühlingsbock im Angebot fand. Mal sehen, wie er sich so macht.

Bernsteinfarben präsentiert sich das Bier im Glas, zusammen mit einer leicht überdurchschnittlich großen festen Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik ist also schon mal spitze.

Das Aroma ist malzbetont, so wie ich es von einem Bockbier erwarte. Leichte Röststoffe steigen mir in die Nase, gemeinsam mit dem Duft von getrockneten Birnen. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mit der Zunge hinterlässt, ist eine leichte nicht aufdringliche Süße, die sich mit einer sehr feinperligen Kohlensäure paart. Erst kurz danach kommt die volle Kraft dieses Bockbiers zum Tragen. Voll und schwer ist das Bier, die Süße nimmt zu und die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Was mich überrascht ist, dass das Bier trotz der Schwere einen frischen Eindruck hinterlassen kann. Der Abgang ist mild und lässt nur wenige Bitterstoffe erkennen, sondern hervorstechend ist die Fruchtigkeit, die noch einige Zeit nachklingt.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Stammwürze:

16,3° Plato

Bittereinheiten:

14 IBU

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 87
18439 Stralsund
www.stralsunder.de

Insel-Brauerei Skippers Special Bitter

Vier unterschiedliche alkoholfreie Biere hat die Rügener Insel-Brauerei inzwischen auf den Markt gebracht. Auch diese Biere werden ausschließlich mit Naturhopfen gebraut. Die verwendeten ganzen Dolden entfalten im Braukessel ihrem feinsten Duft und die beste Bittere. Durch diese natürliche Brauart ergibt sich eine langanhaltend hohe Qualität.

Bei unter 35° C soll die neue Frische-Destillation ein ungemein schonendes Verfahren sein, um den typischen Geschmack des Bieres zu erhalten. Bedeutende Duftnoten sollen geschützt werden, so dass das Ergebnis dann ein alkoholfreies Craft Bier mit einem natürlichen Mundgefühl wie man es von einem Bier erwartet und einem wahrlich umwerfenden Geschmack ist. Die sorteneigene Kohlensäure wird beim Prozess der Gärung aufgefangen und dann später dem alkoholfreien Bier wieder zurückgeführt. Für die alkoholfreien Craft Biere der Rügener Insel-Brauerei bedeutet das ein natürliches Bieraroma und den für diesen Bierstil typischen Charakter. Nach dem Abfüllen reifen die alkoholfreien Biere nach der traditionellen Methode. Diese Flaschenreifung mit allen seinem Besonderheiten garantiert die Sauerstofffreiheit der Flaschen und ist dank der Verbindung mit dem Naturpapier als Lichtschutz ausschlaggebend für eine besonders lange Frische. Ob sich dieser Aufwand lohnt will ich jetzt feststellen.

Honiggold und hefetrüb fließt das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein, bleibt aber lange erhalten.

Aromen nach Biskuitteig und Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase, unterstützt durch einige florale und würzige Noten. Spätestens das Aroma stellt klar, dass ich hier ein ungewöhnliches Bier vor mir habe.

Der Antrunk ist recht süß, was aber aufgrund der reichlich dosierten Kohlensäure und einigen frischen Zitrusnoten nicht störend wirkt. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein kräftiges Bitter dazu, abgestimmt mit etwas fruchtiger Säure. Wie so viele alkoholfreie Biere ist auch das Skippers Special Bitter nicht ganz rund und auch an der Vollmundigkeit fehlt etwas. Aber das ist bei nahezu allen alkoholfreien Bieren so. Aber das Skippers hat ordentlich Körper, so dass es mich durchaus begeistern kann. Der Abgang ist trocken und ich schmecke überraschend wenig bitter. Trotzdem klingt der Geschmack lange nach.

Wenn es ein alkoholfreies Bier sein soll steht das Skippers Special Bitter auf jeden Fall auf der Liste meiner Kandidaten.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstraße 2c
18573 Rambin/Rügen
www.insel-brauerei.de

Insel-Brauerei Swimmers Saison

Die Rügener Insel-Brauerei von Markus Berberich hat vier alkoholfreie Biere auf dem Markt gebracht. Gebraut werden sie ausschließlich mit Naturhopfen, also mit Dolden sowie nach einer neuen Braumethode, die Markus Berberich und sein Braumeister Frank Lucas entwickelt haben. Ob sich dieser Aufwand lohnt will ich jetzt feststellen.

Kupferfarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Swimmers Saison im Glas. Darüber prangt eine voluminöse feste Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik ist für ein alkoholfreies Bier durchaus erstaunlich, besonders die Haltbarkeit der Schaumes.

Düfte nach Getreide, Karamell steigen mir in die Nase, begleitet durch eine leichte Fruchtigkeit nach Zitrone und Ananas sowie einige würzige Noten. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Leicht süß und spritzig meldet sich das Bier bei der Zunge. Schnell kommt noch ein an die Süße angepasstes Bitter dazu, unterstützt durch einige würzige Noten. Das Mundgefühl ist sanft, dabei ist das Bier vollmundig und süffig. Im Abgang ist es leicht bitter, mit einer angenehmen Fruchtigkeit und Würze. Ich merke diesem Bier kaum an, dass es alkoholfrei ist.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Roggenmalz, Naturhopfen, Hefe, Gewürz

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei GmbH
Hauptstr. 2c
18573 Rambin
www.insel-brauerei.de

Insel-Brauerei Überseehopfen India Pale Ale

Wer hat sie im Getränkemarkt noch nicht gesehen, die in braunes Packpapier gehüllten Flaschen aus der Insel-Brauerei in Rambin auf Rügen. Inzwischen ist die Auswahl der Biere aus Rambin recht umfangreich und vor mir steht jetzt wieder einmal ein Überseehopfen, das India Pale Ale. Das Bier wurde mit nur einer Hopfensorte gebraut, die aus Tasmanien stammt. Und die Brauer setzen nicht nur auf eine Hopfensorte, sondern verwenden Doldenhopfen, keine Pellets.

Und die Optik dieses IPAs passt absolut zum Anspruch, der im Nordosten unserer Republik an die dort gebrauten Biere gestellt wird. Bernsteinfarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier, gekrönt von viel elfenbeinfarbenem Schaum, der lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist ähnlich verlockend wie die Optik. Die Düfte nach Zitrusfrüchten, Ananas und Kräutern steigen mir in die Nase, dazu der Duft der Hefe. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mit der Zungenspitze vermittelt, ist trocken und spritzig. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt spiegeln sich dort die Aromen wider, die ich bereits in der Nase festgestellt habe – Ananas und Mango sind die hervorstechenden Geschmäcker. Dazu kommt ein ordentliches angenehmes Bitter, das an eine Grapefruit erinnert. Das Mundgefühl ist samtig. Der Abgang ist fruchtig und trocken und er klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Traubenzucker (vollständig während der Flaschenreifung vergoren), Naturhopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstr. 2c
18575 Rambin
www.insel-brauerei.de

Insel-Brauerei Surfers Summer Ale

Die Rügener Insel-Brauerei hat 4 neue alkoholfreie Biere auf dem Markt gebracht. Mit dem Snorkeler`s Sea Salt, dem Surfers Summer Ale, dem Swimmer`s Saison und dem Skipper`s Special Bitter bietet das Unternehmen uns nun vier alkoholfreie Craft Bier Spezialitäten an. Die Besonderheit dieser Biere liegt nach Angaben der Brauerei unter anderem auch in der erstmalig angewendeten neuen Braumethode. Markus Berberich (Brauereigründer) und Frank Lucas (Braumeister) haben sich in einjähriger intensiver Entwicklungszeit bemüht, durch ein ausgereiftes Zusammenspiel aller Komponenten einen unglaublichen Geschmack zu erzeugen. Gebraut wird ausschließlich mit Naturhopfen. Die verwendeten ganzen Dolden entfalten im Braukessel ihrem feinsten Duft und die beste Bittere. Durch diese natürliche Brauart soll sich eine langanhaltend hohe Qualität ergeben.

Bei unter 35 ° C ist die neue Frische-Destillation ein besonders schonendes Verfahren, das den typischen Geschmack des Bieres erhalten soll, indem die bedeutenden Duftnoten werden geschützt werden sollen und das Ergebnis soll dann ein alkoholfreies Craft Bier mit einem natürlichen Mundgefühl, wie wir es von einem Bier erwarten, entstehen. Die Biere aus der Insel-Brauerei sind ja für ihren umwerfenden Geschmack bekannt. Die sorteneigene Kohlensäure wird während des Gärens aufgefangen und dann später dem alkoholfreien Bier wieder zugeführt. Für die alkoholfreien Craft Biere der Rügener Insel-Brauerei bedeutet das ein natürliches Bieraroma mit dem für diesen Bierstil typischen Charakter. Nach dem Abfüllen reifen die alkoholfreien Biere nach der traditionellen Methode. Diese Flaschenreifung mit allen ihren Besonderheiten garantiert die Sauerstofffreiheit der Flaschen und ist dank der Verbindung mit dem Naturpapier als Lichtschutz ausschlaggebend für eine besonders lange Frische.

Soweit die Theorie. Jetzt will ich aber wirklich wissen, wie diese ganzen Mühen sich im fertigen Produkt machen.

Hell kupferfarben und leicht hefetrüb mit sehr viel festem weißem Schaum zeigt sich das Bier im Glas. Der Schaum bleibt lange erhalten.

Das Aroma ist fruchtig-herb. Ich rieche Grapefruit, verschiedene andere Südfrüchte und einen Hauch Vanille.

Der Antrunk ist weich und cremig. Er zeichnet sich durch eine leichte Süße und reichlich Kohlensäure aus, die für eine ordentliche Frische sorgt. So geht es auch auf der Zunge weiter. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, unterstützt durch ein angenehmes Bitter, das die Süße und Fruchtigkeit nicht überdeckt. Insgesamt ist das Bier sehr süffig. Im Abgang halten sich Frucht und Bitter die Waage und der Geschmack klingt sehr lange nach.

Das Surfer’s Summer Ale von der Insel-Brauerei in Rambin auf Rügen ist ein tolles Sommerbier, das mich vergessen lässt, dass es keinen Alkohol enthält und das sich an viele Speisen anpassen kann. Ich denke da an verschiedene Gerichte mit Fisch oder Meeresfrüchten, aber auch an Currys.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

< 0,5 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei GmbH
Hauptstraße 2 c
18573 Rambin auf Rügen
www.insel-brauerei.de

Störtebeker Eis Lager

Um ein Eisbier herzustellen wird zunächst das Bier normal gebraut und anschließend bei unter null Grad Celsius eingefroren. Das Wasser gefriert und der Alkohol, der die Aromen enthält und einen deutlich tieferen Gefrierpunkt hat, bleibt flüssig und kann abfließen. Das Ergebnis ist ein deutlich stärkeres und aromatischeres Bier, in diesem Fall satte 9,8 Volumenprozente.

Jetzt steht das Eis Lager aus der Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund vor mir. Bislang kannte ich Eisbiere nur als Eisbock, weshalb diese Verkostung für mich durchaus spannend ist.

Kupferfarben und gefiltert präsentiert sich mir das Eis Lager. Die Schaumkrone ist recht üppig und feinporig. Sie bleibt auch lange erhalten. Bei der Optik hat die Brauerei schon mal keinen Fehler gemacht.

Wie ich bei einem Lagerbier erwarte, ist das Aroma malzbetont. Düfte nach Honig, Biskuit und Karamell steigen mir in die Nase. Aber auch der Hopfen steuert Düfte nach Pfirsich und Orangenschale zum Aroma bei. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck ist der eines recht süßen Bieres, was nach der Eisreifung aber zu erwarten war. Außerdem harmoniert die Süße gut mit der sehr feinperligen Kohlensäure. Und noch eine Erwartung von mir wird erfüllt: der Geschmack ist intensiv. Aber erst als sich das Bier auf der Zunge erwärmt lässt es so richtig seine Muskeln spielen. Wuchtig und rund wärmt es mich. Der Alkohol ist gut eingebettet und leistet seinen Beitrag zur Intensivierung des Geschmacks, ohne dass er hervorsticht. Der Abgang ist wenig bitter und lässt eine Whiskeynote erahnen, die sehr lange nachklingt.

Das Störtebeker Eis Lager ist ein tolles Bier, das am besten in kleinen Schlucken genossen wird.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Calypso), Hefe

Alkoholgehalt:

9,8 % Vol.

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

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Insel-Brauerei Saison

Die Insel-Brauerei aus Rambin auf Rügen steht einfach für Qualität. Daher habe ich auch keine Befürchtungen das Insel Saison von dort zu öffnen und zu verkosten. Saison, auch Farmhouse Ale genannt, ist ein alter belgischer Bierstil. Traditionell wurde er im Winter gebraut, um im Sommer die Erntehelfer zu motivieren, am nächsten Tag wieder zur harten Arbeit aufs Feld zu gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dabei groß aus Qualität und konsistenten Geschmack geachtet wurde; vermutlich war die Menge wichtiger und es wurde mit den Zutaten gebraut, die noch in ausreichender Menge verfügbar waren.

Heute ist das Saison ein sehr komplexer Bierstil. Die meisten dieser Biere verfügen über ein sehr fruchtiges Aroma, das sich auch im Geschmack widerspiegelt. Achten Sie auf erdige Hefetöne, milde bis mäßige Säure. Viel Würze und mit mittlerer Bitterkeit. Sie neigen dazu, halbtrocken zu sein, wobei viele nur einen Hauch von Süße haben. Ob dies auch auf das Produkt von Deutschlands größter Insel zutrifft will ich jetzt feststellen.

Rotgolden und praktisch ohne Hefetrübung zeigt sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich sehr viel fester Schaum mit einem leichten Gelbstich, der sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Angenehme Fruchtaromen nach Trockenpflaumen, Orange und Pfirsich seigen mir in die Nase, unterstützt durch einige würzige Noten. Ich meine, Koriander und einen Hauch Nelke zu erkennen.

Der Antrunk ist recht süß und fruchtig, wobei die Orange etwas stärker in den Vordergrund tritt als im Aroma. Leider ist die sehr sanfte und feinperlige Kohlensäure recht knapp bemessen. Da würde ich mir etwas mehr wünschen. Auf der Zunge entwickelt sich eine ordentliche geschmackliche Intensität. Zur Süße gesellt sich eine gut abgestimmte fruchtige Säure, so dass mich die wenige Kohlensäure nicht mehr stört. Bitterstoffe kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht feststellen. Dafür erinnert das Bier jetzt etwas an Wein. Auch der Abgang ist sehr mild und mit minimalen Bitterstoffen. Leider klingt auch die Fruchtigkeit nur kurz nach.

Für mich ist das Insel Saison sicher nicht das beste Bier aus der Brauerei in Rambin, aber der Geschmack ist komplex und wirklich nicht zu verachten. Ich kann jeden Biergenießer verstehen, der von diesem Bier begeistert ist. Ich würde aber trotzdem empfehlen, es etwas kühler zu trinken als mit den von der Brauerei empfohlenen 12° Celsius. Es gilt aber: mit diesem Bier kann der Sommer kommen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Traubenzucker (während der Flaschenreifung vollständig vergoren), Naturhopfen, Hefe, Gewürz

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei GmbH
Hauptstraße 2c
18573 Rambin
www.insel-brauerei.de

Dieses Bier können Sie ab einer Bestellsummer von 49,00 Euro durch einen Klick auf das folgende Banner versandkostenfrei bestellen:

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Insel-Brauerei Insel Kap

Markus Berberich, Braumeister der Rügener Inselbrauerei sagt über sein Bier: “Durch die spezielle Verarbeitung von Hafer und Röstgetreide erreichen wir einen intensiven Duft von Schokolade und Kaffee. Dieses Bier ist extrem trocken und hat dabei einen erfrischenden cremigen, aber dennoch sehr schlanken Trunk. Das ist wirklich eine neue Erfahrung für ein so tief schwarzes Bier.” Bislang haben mir alle Biere von der größten Insel in der Ostsee sehr gut gefallen, so dass ich mir auch von diesem Oatmeal Stout viel verspreche.

Absolut blickdicht schwarz ist das Insel Kap mit leicht überdurchschnittlich viel stabilem braunem Schaum, der lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Karamell, dunkler Schokolade, Kaffee und etwas Vanille. Bis hierhin ist alles stimmig.

Der Antrunk ist weniger süß als ich es erwartet habe. Die Kohlensäure ist sehr feinperlig, aber recht knapp dosiert. Erst als sich das Bier im und verteilt nimmt der Geschmack richtig Fahrt auf. Besonders intensiv ist de Geschmack nach Schokolade, dazu kommen Kaffee sowie eine leichte Säure, die den Geschmack gut abrundet. Auch der Abgang wird durch den Geschmack nach Schokolade dominiert und er klingt ellenlang nach.

Ich glaube, es gibt wenige Brauereien, die sich so viel Mühe mit dem Entwickeln und Brauen spezieller Biere gibt. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Biere aus Rambin haben ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Traubenzucker (vollständig vergoren in Flaschenreifung), Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel Brauerei GmbH
Hauptstraße 2c
18573 Rambin
www.insel-brauerei.de
Dieses Bier können Sie ab einer Bestellsummer von 49,00 Euro durch einen Klick auf das folgende Banner versandkostenfrei bestellen:

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Störtebeker Scotch-Ale

In Schottland wird Torf seit eh und je zum Darren von Malz eingesetzt. Das Aroma des Torffeuers überträgt sich dabei auf das Malz und auf diese Weise entsteht das unverwechselbare Aroma der Whisky-Biere. Ein solches Bier steht jetzt vor mir, das Scotch-Ale aus der Braumanufaktur Störtebeker in Stralsund.

Bernsteinfarben zeigt sich das Bier im Glas. Ich sehe relativ viel Kohlensäure und es bildet sich eine durchschnittliche Menge hellgelber sahniger Schaum, der lange erhalten bleibt. Die Optik gefällt mir schon mal.

Das Aroma wird durch das Mal betont. Düfte nach Toffee und etwas Rauch dominieren, daneben kommt auch der Duft des Torfes. Zusammen mit den 9,0 Volumenprozent Alkohol bildet sich ein angenehmer Whiskygeruch, der auch der Namensgeber dieses Bieres aus Stralsund ist.

Der Antrunk ist recht süß und wuchtig. Ohne die reichlich vorhandene Kohlensäure wäre das Bier mir zu süß, aber so gefällt der erste Geschmackseindruck bereits. Die Süße bleibt auch erhalten, dazu kommen die Torf- und Raucharomen auf der Zunge mehr zum Vorschein als im Duft. Der Abgang ist wenig bitter und es entsteht ein leichter Eindruck von Whisky.

Das Scotch-Ale ist ein prima Begleiter für viele Festtagsgerichte.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

9,0 % Vol.

Stammwürze:

20,5 %

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com