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Birra Moretti L‘Autentica

Birra Moretti ist eines der bekanntesten Biere Italiens. Aber nicht nur dort: Die Brauerei exportiert ihren Gerstensaft mittlerweile in über 40 verschiedene Länder. Das Bier feiert weltweit große Erfolge und wird immer wieder für seinen exzellenten Geschmack ausgezeichnet. In internationalen Wettbewerben spielt Moretti bei den Top-Playern mit und muss sich hinter den Bierriesen wie Deutschland nicht verstecken. Und das schon seit mehr als 150 Jahren. Die Traditionsbrauerei eröffnete ihre Pforten im Jahre 1860 und braut seither ihr allseits bekanntes und beliebtes Bier.

Den bärtigen Biertrinker auf Birra Morettis Label kennt jeder, die Geschichte dahinter wahrscheinlich nicht. Als der Neffe des Gründers Luigi eines Tages beim Mittagessen in seiner Lieblings-Trattoria saß, erblickten seine fachmännischen Augen die Personifizierung des perfekten Biertrinkers. Authentisch, echt und traditionell: Ein gediegener Herr mit mächtigem Schnauzbart und bierlüsternem Blick. Wie ein fetter Kater mit prachtvollem Schnurrhaar eine Maus betrachtet, so schwelgt dieser schnauzbärtige Herr über einem Glas mit verlockendem Inhalt. Bauschiger weißer Schaum türmt sich über einem kühlen Blonden, Wasser perlt am eiskalten Glas herab und lädt zu einem herzhaften Schluck ein. Herr Moretti konnte dem Genießer nicht widerstehen und bat ihn um ein Foto. Im Gegenzug dafür verlangte der Bärtige nichts weiter als noch ein Glas Bier. Seither identifizieren sich scharenweise Männer mit dem Moretti-Mann.

Golden und klar strahlt mir das Birra Moretti aus dem Glas entgegen. Die durchschnittlich große gemischtporige Schaumkrone fällt leider schnell in sich zusammen, so dass die Optik doch ziemlich leidet.

Das Aroma wird durch das Malz dominiert. Der Duft nach Karamell steht im Vordergrund und wird durch würzige Noten sowie durch den Duft nach weißem Pfeffer abgerundet.

Als das Bier erstmals die Zunge berührt fällt mir die geringe Karbonisierung auf, wodurch das Bier beinahe etwas abgestanden wirkt. Außerdem ist es für ein Lagerbier recht süß. Vermutlich würde sich hier etwas mehr Kohlensäure wirklich bezahlt machen. Auf der Zunge kommt ein gut abgestimmtes Bitter dazu, so dass das Bier jetzt vollmundig und süffig ist. Das Bitter klingt im Abgang noch lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Mais, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Bittereinheiten:

12 IBU

Brauerei:

Heineken International
Tweede Weteringplantsoen 21
1017 ZD Amsterdam
Niederlande
www.birramoretti.com

www.birramoretti.com

Yankee & Kraut – Transfusion

Nichts gegen auffällige und ungewöhnlich gestaltete Etiketten, aber das Etikett dieses Bieres ist doch sehr unübersichtlich, so dass ich einige Zeit benötigt habe, herauszufinden, wie das Bier überhaupt heißt. Aber da das Brauerduo aus Ingolstadt bekanntlich tolle Biere braut, gehe ich mal davon aus, dass dieses Bier das in meinen Augen misslungene Etikett mehr als wiedergutmacht.

Bernsteinfarben und mit geringer Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Der feinporige Schaum bleibt lange erhalten. Optisch gefällt mir das Bier schon mal.

Düfte nach Karamell und Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase, abgerundet durch einige würzige Noten.

Der Antrunk ist recht süß, was mich doch ein wenig überrascht. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt kommt ein leichtes Bitter dazu. Auch die Zitrusaromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Damit kann das Bier mir gefallen, auch wenn es keine Überraschungen bereithält. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit kurzem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Caramünch, Pilsener), Hopfen (Callista, Comet, Hallertauer Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

4,4 % Vol.

Stammwürze:

10° Plato

Brauerei:

Yankee&Kraut GbR
Donaustraße 3
85049 Ingolstadt
https://yankeeundkraut.de/

Isar Kindl

In Zeiten von Craftbier und Gypsybrewing ist der Traum vom eigenen Bier gar nicht mehr so unerreichbar. Genau das haben sich vier Freunde aus München und Freising gedacht und ihren Traum umgesetzt.

Hinter dem jungen Label Isarkindl stecken vier kreative Köpfe. Simon Klur und Xaver Amler sind für’s Brauen zuständig, Rainer Pieknik ist der Meister der Zahlen und Nina Bachmann sorgt dafür, dass richtig gut aussehen. Die vier haben ihr Label 2015 gegründet, als sie noch sturdierten. Mit ihren eigenen Visionen von Lager, Weißbier, Märzen und Radler wollen sie den bayerischen Biermarkt aufmischen und eine neue Perspektive ins traditionsreiche Brauhandwerk bringen. Mit saisonalen Spezialitäten wie ihrem Wildhopfen Lager lockern sie ihr Sortiment auf und bringen Abwechslung in den Kessel. Und genau dieses Bier steht jetzt vor mir.

Klar leuchtend-gold läuft das Bier ins Glas. Die feinporige Schaumkrone ist nicht allzu ausgeprägt und sie fällt anfangs auch schnell zusammen. Ein Rest bleibt aber lange erhalten.

Das Aroma ist malzbetont, aber auch der Hopfen kommt deutlich zu seinem Recht und trägt grasige und würzige Noten bei.

Der Antrunk ist leicht süß. Mich stört zunächst etwas, dass die sehr feinperlige Kohlensäure ziemlich knapp dosiert ist. Überraschend intensiv entwickelt sich der Geschmack auf der Zunge. Die Süße wird etwas kräftiger und nimmt einen leichten Honiggeschmack an. Das Bitter ist passend dazu vorhanden und einige würzige Noten sorgen für ein vollmundiges und süffiges Bier. Der Abgang wird mit seinem langen Nachklang durch ein leichtes freundliches Bitter mit einigen grasigen Noten dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Brauerei:

Isarkindl OHG
Fasanenweg 5
85356 Freising
www.isarkindl-bier.com

Mönchsambacher Lagerbier

Bereits im Jahr 1808 wurde die Brauerei Zehendner in Mönchsambach gegründet Seit 1938 ist sie im Besitz der Familie Zehendner. Die Brauerei beschränkt sich auf ein recht kleines Sortiment. Neben den ganzjährig verfügbaren Bieren Export, ungespundetes Lagerbier und Hefeweizen gibt es jahreszeitlich noch den Weihnachtsbock ab dem 3. Adventswochenende und ab Ende April den Maibock. Jetzt steht das ungespundete Lagerbier vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Honiggelb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große Krone aus gemischtporigem Schaum, der anfangs recht flott in sich zusammenfällt, aber ein Rest bleibt dann lange erhalten.

Düfte nach Karamell sowie hopfige Aromen steigen mir in die Nase, unterstützt durch einige blumige Noten. Ich glaube, bei der Auswahl der Hopfensorten haben die Brauer ein glückliches Händchen gehabt.

Der Antrunk ist leicht süß und spritzig. Auf der Zunge gesellt sich noch ein freundliches Bitter dazu. Das Mundgefühl ist vollmundig und weich. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Zehendner GmbH
Mönchsambach 18
96138 Burgebrach
www.moenchsambacher.deBiershop BayernDIE BIEROTHEK

Kuehn Kunz Rosen Kerlig Hell

In Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, hat Kuehn, Kunz, Rosen ihren Sitz. Aus dieser Brauerei stammt das Kerlig Hell, das jetzt vor mir steht. Mit diesem Bier haben die Jungs sich an den wohl schwierigsten Bierstil herangewagt, an das Helle. Auch wenn dieser Bierstil auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär erscheint, ist es doch der Stil, der Fehler beim Brauen am deutlichsten zeigt. Mal sehen, wie dieses Helle gelungen ist.

Leuchtend golden und leicht hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große sahnige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Die Optik haben die Brauer wirklich gut hinbekommen.

Das Aroma ist intensiv blumig-fruchtig. Düfte nach Biskuitteig, Zitrone, Grapefruit und Pfirsich steigen mir ebenfalls in die Nase. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist frisch und durch die sehr feinperlige Kohlensäure auch angenehm spritzig. Auf der Zunge dominiert durchaus der Malzkörper, aber auch die Aromen spiegeln sich wider. Das Mundgefühl ist voll und rund, da auch das Bittere sich harmonisch in das Gesamtbild einbettet. Der Abgang zeichnet sich durch ein freundlich-fruchtiges Bitter mit langem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Carahell), Hopfen (Summit, Citra, Crystal), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

5° – 7° Celsius

Brauerei:

K.K.R. GmbH
Weisenauer Straße 15
55131 Mainz
www.kuehnkunzrosen.de

La Corne Blonde

Das La Corne du Bois des Pendes Blonde ist ein Lager mit 5,9 Volumenprozent Alkohol und wurde mit Pilsener Malz und Weizen gebraut. Das Bier wird in der Legends Brewery für Eblys Brauerei gebraut.

In kräftigem Gold und hefetrüb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber hat sich eine durchschnittlich große feste Schaumkrone gebildet, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma wird durch das Malz und den Weizen dominiert. Während die Hefe sich vornehm im Hintergrund hält kommen blumige und einige fruchtige Aromen nach Ananas und Zitrusfrüchten deutlich durch.

Der Antrunk ist recht süß und durch die Kohlensäure frisch. Auf der Zunge zeigt sich der Geschmack nach Karamell zusammen mit einer kräftigen Fruchtigkeit. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider und eine leichte Säure gibt dem Bier den letzten Schliff. Auch im Abgang bleibt die Fruchtigkeit erhalten und erstmals kommt auch ein minimales Bitter zum Vorschein. Der Nachklang ist durchschnittlich.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,9 % Vol.

Bittereinheiten:

40 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

5° Celsius

Brauerei:

Brasserie des Légendes sprl

für

Brasserie d’EBLY
Rue Champs Claire 4
6860 Ebly
Belgien
www.lacorneduboisdespendus.com

Birra Moretti Ricetta Originale

Nun steht mal wieder ein Bier aus Italien vor mir, das die Brauerei so beschreibt: “1859 wurde in Italien ein echtes Bier geboren: Birra Moretti Rezept Original Bier. Seit diesem Datum ist der Produktionsprozess völlig unverändert geblieben, um uns den Geschmack einer Epoche intakt zurückzugeben. Birra Moretti Ricetta Originale ist ein untergäriges Bier, das mit einer Mischung feiner Hopfen gebraut wird, der ihm einen angenehmen, feinherben und ausgewogenen Geschmack mit blumigen Noten verleiht. Vorzugsweise in guter Gesellschaft zu konsumieren!” Dann wollen wir doch mal das beste hoffen.

Strohgelb und opalisierend fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine unterdurchschnittlich große Schaumkrone, die schnell in sich zusammenfällt. An der Optik könnte die Brauerei noch etwas verbessern.

Im Aroma sind Malz und Hopfen etwas gleichstark vertreten. Allerdings kann ich in der Nase nur Bitterhopfen feststellen, Fruchtigkeit oder würzige Noten sind eher Fehlanzeige.

Der Antrunk ist leicht süß und die Kohlensäure ist für meinen Geschmack überdosiert. Auf der Zunge wird das Bitter recht kräftig und drängt die Süße des Malzes in den Hintergrund. Ansonsten macht das Bier einen eher schlanken Eindruck. Im Abgang lässt das Bitter etwas nach und es klingt durchschnittlich lange nach.

Birra Moretti gehört zum Heineken-Konzern und dieses Bier erfüllt alle meine Vorurteile, die ich gegenüber diesem Unternehmen habe. Ich habe hier ein wirklich langweiliges Industriebier vor mir, das ich sicher nicht noch einmal trinken möchte.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Mais, Hopfen, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,6 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

3° Celsius

Brauerei:

Heineken Italia S.p.A.
Viale Edison
110 Sesto
www.birramoretti.it

Himburgs Bavarian Dry Hop Lager

Alexander Himburg ist einer der Pioniere der deutschen Craft-Bierszene. Ich habe ihn in der Bierakademie in Bochum einmal persönlich kennenlernen können. Er ist so sympathisch wie seine Biere gut sind. Jetzt steht das Bavarian Dry Hop Lager vor mir, ein naturtrübes Lagerbier, das verspricht, mit einer ordentlichen Ladung frischer Hopfenaromen und einer feinen Zitrusnote daherzukommen. Alexander verspricht, dass es frisch wie ein Pils ist und einen leichten Malzkörper wie ein Helles hat. Mal sehen, ob er dieses Versprechen einhalten kann.

Hell goldfarben mit nur leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Der feinporige Schaum ist recht gering, bleibt aber lange erhalten. Bereits während des Einschenkens steigt mir ein fruchtiges Aroma nach Zitrusfrüchten in die Nase.

Aber das ist erst der Anfang. Beim weiteren Schnüffeln stelle ich noch Aromen von Mango, Orange und Zitronenschale fest. Der Duft nach Malz bleibt diskret im Hintergrund und unterstützt die Aromen des Hopfens.

Zunächst erscheint das Bier recht trocken, dabei spritzig und frisch. Auf der Zunge breitet sich eine angenehme Fruchtigkeit aus, die die Aromen widerspiegelt. Dazu kommen jetzt eine leichte Malzsüße sowie ein geringes Bitter, die für ein rundes Mundgefühl sorgen. Der Abgang ist trocken und mild mit einem leichten Bitter, das überraschend lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner-Karamell, Sauermalz), Hopfen (Citra, Simcoe, Perle, Hallertauer Mittelfrüh, Herbrucker, Smaragd), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12° Plato

Brauerei:

Himburgs Braukunstkeller GmbH
Alexander Himburg
Ehrengutstraße 27
80469 München
www.himburgs.com

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Nittenauer Mein Boomerang

Das Mein Boomerang aus Nittenau ist ein untergäriges, kaltgehopftes Starkbier und wurde mit der australischen Hopfensorte Victoria Secret gebraut. Diese Hopfensorte verleiht dem Bier sein exotisch tropenfruchtiges Aroma.

In einer sehr schönen Bernsteinfarbe fließt das Bier ins Glas. Leider bleibt die feinporige Schaumkrone recht klein und sie löst sich auch flott auf.

Aber das Aroma versöhnt mich wieder. Der Hopfen dominiert mit Düften nach Ananas und Maracuja, unterstützt durch einige blumige und kräuterige Noten sowie einem Hauch frisch geschlagenen Nadelholz. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß, dabei aber frisch und spritzig. Auf der Zunge ist das Bier fruchtig und obwohl der Geschmack wirklich intensiv ist, wirkt das Bier niemals schwer. Der Alkohol, immerhin 7,5 Volumenprozent, sind gut eingearbeitet und schmecken nicht durch. Im Gegenteil – hätte ich den relativ hohen Alkoholgehalt nicht schon auf dem Etikett gelesen, hätte ich ihn reichlich unterschätzt. Die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, was zusammen mit dem weichen Mundgefühl edel wirkt. Der Abgang ist überraschend kräftig bitter und er klingt lange nach.

Auch wenn das Bier optisch noch Luft nach oben hat, ist der Geschmack nahezu perfekt. Ich kann es mir gut zu Wild vorstellen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen /Vic. Secret), Hefe

Alkoholgehalt:

7,5 % Vol.

Stammwürze:

16,8° Plato

Bittereinheiten:

45 IBU

Brauerei:

Brauhaus Nittenau
Fam. Jakob
Brauhausstr. 5
93149 Nittenau
www.nittenauer-bier.de

CrafTanke Lötkolben

In Essingen hat die im Juli 2019 gegründete CrafTanke von Fabian Maier und Marius Fischer, Biersommelier und studierender Brau- und Getränketechnologe in Weihenstephan, ihren Sitz. Aktuell vertreibt sie drei Biere und zwei Weinschorlen aus der Flasche. Ich habe CrafTanke in München auf der Braukunst Live kennengelernt und kurz darauf haben die beiden mir ein Paket mit ihren Produkten zum Verkosten geschickt. Die Biere durch eine Kooperation zwischen Marius als Rezeptentwickler und der Brauerei Aldersbach als abfüllende Brauerei entstanden, die Weinschorle durch Zusammenarbeit mit dem mehrfach prämierten Weinhof Dieroff. Jetzt steht der Lötkolben vor mir, ein helles Lager.

Intensiv goldfarben präsentiert sich das Bier im Glas, fast mit einem Stich ins Rote. Die Hefe ist im Bier reichlich vorhanden. Der feinporige Schaum ist eher gering ausgebildet und löst sich bis auf einen Rest relativ schnell auf.

Düfte nach Karamell und Hefe steigen mit in die Nase, unterstützt durch fruchtige Aromen, die an Birne und Maracuja erinnern. Da bekomme ich richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß, was zur sehr feinperligen Kohlensäure passt. Wie erwartet steht der Geschmack nach Karamell im Mittelpunkt, außerdem enthält das Bier für ein Lager recht viele Bitterstoffe. Zusammen mit den Aromen, die sich auf der Zunge widerspiegeln, macht das Bier einen runden und vollen Eindruck, was sich in einer hervorragenden Drinkability niederschlägt. Der Abgang ist durch ein angenehmes Bitter geprägt, das lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Tradition, Mandarina Bavaria, Hallertauer Blanc, Denali), Hefe

Alkoholgehalt:

5,4 % Vol.

Stammwürze

13° Plato

Brauerei:

Brauerei Aldersbach
94501 Aldersbach
www.aldersbacher.de

für

crafTanke GbR
Schnaitbergstr. 1
73457 Essingen
www.craftanke.de