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Viven Master IPA

Im Jahr 2003 übernahm Tony Traen die alteingesessene Brauerei Viven im flämischen Sijsele von Willy de Lobel. Er gab der Brauerei einen neuen Namen, verbesserte die Rezepturen der vorher hier gebrauten Biere Kloster von Viven und Kapelle von Viven. Sie heißen jetzt Viven Bruin und Viven Blond.

Damit ließ es Tony aber nicht bewenden, sondern er hatte die Idee, die flämische Braukunst auch auf andere Bierstile anzuwenden, die nicht aus Flandern kommen. Zusammen mit Dirk Naudts von der Proef Brauerei entwickelte er die Rezepte für Viven Ale, Viven Porter, Viven Imperial IPA und Viven Master IPA. Das Master IPA steht jetzt vor mir und schon der Name veranlasst mich, an dieses India Pale Ale recht hohe Ansprüche zu stellen. Dazu trägt auch die Hopfenauswahl bei. Drei Hopfensorten aus unterschiedlichen Teilen der Welt wurden für dieses Bier verwendet, Merkur aus Deutschland bringt erdige und Zitrusnoten mit, Nelson Sauvin aus Neuseeland und Citra aus den USA versprechen ein fruchtiges Aroma und eine angenehme Bitterkeit. Wenn das IPA dann noch gut ausbalanciert ist, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Hell bernsteinfarben und minimal hefetrüb leuchtet mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die gemischtporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß, bleibt aber sehr lange erhalten. Die Optik des Viven Master IPA weiß jedenfalls schon mal zu begeistern.

Düfte nach Grapefruit und anderen Zitrusfrüchten steigen mir in die Nase. Der Duft des Malzes hält sich dabei diskret im Hintergrund, kommt aber neben den Hopfenaromen noch zum Vorschein. Diese Geruchseigenschaft schätze ich bei einem IPA.

Der erste Eindruck, den das Bier auf der Zunge hinterlässt, ist süß und durch die reichlich dosierte Kohlensäure spritzig. Zusammen mit der Fruchtigkeit, die die Aromen widerspiegelt, kann dieses Bier mich wirklich begeistern. Auf der Zunge kommt noch ein freundliches Bitter dazu, so dass das Bier wunderbar süffig ist. Das Mundgefühl ist voll und rund. Langsam wird das Bier trockener und im Abgang lässt auch das Bitter noch etwas nach, das aber zusammen mit einigen Zitrusnoten noch lange nachklingt.

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Bittereinheiten:

50 IBU

Trinktemperatur:

5°C – 8°C

Brauerei:

Viven
Stationsstraat 89
8340 Sijsele
www.viven.be

Insel-Brauerei Überseehopfen India Pale Ale

Wer hat sie im Getränkemarkt noch nicht gesehen, die in braunes Packpapier gehüllten Flaschen aus der Insel-Brauerei in Rambin auf Rügen. Inzwischen ist die Auswahl der Biere aus Rambin recht umfangreich und vor mir steht jetzt wieder einmal ein Überseehopfen, das India Pale Ale. Das Bier wurde mit nur einer Hopfensorte gebraut, die aus Tasmanien stammt. Und die Brauer setzen nicht nur auf eine Hopfensorte, sondern verwenden Doldenhopfen, keine Pellets.

Und die Optik dieses IPAs passt absolut zum Anspruch, der im Nordosten unserer Republik an die dort gebrauten Biere gestellt wird. Bernsteinfarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier, gekrönt von viel elfenbeinfarbenem Schaum, der lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist ähnlich verlockend wie die Optik. Die Düfte nach Zitrusfrüchten, Ananas und Kräutern steigen mir in die Nase, dazu der Duft der Hefe. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mit der Zungenspitze vermittelt, ist trocken und spritzig. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt spiegeln sich dort die Aromen wider, die ich bereits in der Nase festgestellt habe – Ananas und Mango sind die hervorstechenden Geschmäcker. Dazu kommt ein ordentliches angenehmes Bitter, das an eine Grapefruit erinnert. Das Mundgefühl ist samtig. Der Abgang ist fruchtig und trocken und er klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Traubenzucker (vollständig während der Flaschenreifung vergoren), Naturhopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Rügener Insel-Brauerei
Hauptstr. 2c
18575 Rambin
www.insel-brauerei.de

Verzet Golden Tricky

Weshalb die Brauerei Verzet heißt konnte ich leider nicht herausfinden. Es handelt sich dabei um die niederländische Übersetzung des Begriffs “Widerstand”. Na ja, irgendetwas werden die Gründer des Unternehmens sich schon dabei gedacht haben. Aber immerhin kann ich hier widergeben, was die Brauer sich bei der Namensgebung für das Golden Tricky gedacht haben: “Golden Tricky – 7,5% vol. The Golden Tricky ist einem witzigen Geistlichen aus Ostflandern gewidmet. Die australische Ella ist die einzige Hopfensorte, die in diesem Brauprozess verwendet wird. Lassen Sie sich nicht von seinem exotischen Aroma täuschen, das die Erwartung eines süßen Bieres schafft. Schließlich werden Sie feststellen, dass eine solide Nachbarschaft das Ganze schön ergänzt. Machen Sie den Test selbst und lassen Sie einen Bumerang von Aromen durch Ihre Kehle gleiten, bis Sie ganz unten sind.” Na, das wollen wir doch mal sehen.

Golden und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet blumig, unterstützt durch Düfte von Karamell, Holz, Vanille, Südfrüchten und Pfirsich. Abgerundet wird das Aroma durch den Duft der Hefe.

Der Antrunk ist kräftig und frisch. Dafür sorgt der Fruchtgeschmack des Hopfens, so dass die geringe Dosierung der Kohlensäure kaum negativ auffällt. Das Mundgefühl ist überraschend schwer, zu den in der Nase wahrgenommenen Aromen kommt noch der Geschmack von Trockenfrüchten. Trotzdem wirkt das Bier nicht durch Süße überladen, da aus dem Hintergrund auch die Bitterstoffe des Hopfens hervorlugen. Der Alkohol schmeckt überraschend kräftig durch. Wirklich überraschend ist aber der Abgang. Zunächst wird das Bier trockener und ich schmecke eine leichte Fruchtigkeit, die recht schnell nachlässt, woraufhin die Bitterstoffe mit dem Geschmack von Grapefruitkernen das Kommando übernehmen und die lange nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen (Ela), Hefe

Alkoholgehalt:

7,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Tverzet
Grote Leistraat 117
8570 Anzegem
Belgigen
www.brouwerijtverzet.be

Von Freude Das IPA

Es war im Jahr 2016, als sich das Team der Brauerei an die Arbeit gemacht hat, um das perfekte IPA zu kreieren. Es sollte fruchtig und dezent sein, herb und gleichzeitig angenehm. Und wie der Name des Bierstils schon sagt, sollte es hell sein. Halt ein IPA, das man jeden Tag trinken möchte. Und nun, drei Jahre später steht es vor mir. Ein Blick auf das vordere Etikett zeigt schon eine weitere Besonderheit dieses Biers: Mit 4,8 Volumenprozent ist es für ein IPA recht leicht. Ob das auch für den Geschmack gilt will ich jetzt herausfinden.

Goldfarben mit einem leichten Stich ins Rote und einer leichten Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone fällt für ein India Pale Ale überraschend klein aus, bleibt aber lange erhalten.

Und schon steigt mir ein ganzer Obstsalat in die Nase. Ich rieche Grapefruit, Karamell, Äpfel und Kiwi. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist frisch und er zeichnet sich durch eine leichte angenehme Süße aus, auf der Zunge bildet dich der Geschmack nach Grapefruit und auch die anderen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Dazu kommen Bitterstoffe, die an den Geschmack von Grapefruitkernen erinnern. Ich kann kaum glauben, dass dieses Bier nur 32 IBU hat, so schlank und süffig wie es ist. Der Abgang wird durch ein freundliches Bitter mit langem Nachklang dominiert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Bittereinheiten:

32 IBU

Brauerei:

Wahnsinn GmbH
Tarpenbekstraße 143
20251 Hamburg
www.vonfreude.de

Vedett Extra Ordinary IPA

Das Vedett Extra Ordinary IPA, das jetzt vor mir steht, stammt aus der Brauerei Duvel Moortgat NV im belgischen Puurs. Es wurde erstmal im März 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt und hat im Jahr 2017 den World Beer Award errungen.

Intensiv rotgolden und mit leichter Hefetrübung läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine leicht überdurchschnittliche Krone aus festem Schaum, der sehr lange erhalten bleibt. Die Optik des Vedett Extra Ordinary IPA ist jedenfalls schon mal sehr ansprechend.

Auch das Aroma gefällt mir. Düfte nach Orangen steigen mir in die Nase, dazu nach Karamell und Kräutern sowie einige blumige Noten. Mehr kann ich selbst von einem IPA nicht erwarten.

Der Antrunk ist recht trocken und für die notwendige Frische sorgt die sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge bildet sich ein kräftiges Bitter aus. Da mir etwas die Süße fehlt, erscheint mir das Bier nicht ganz rund, aber trotz allem ist es durchaus süffig. Der Abgang wird durch ein freundliches Bitter dominiert, begleitet durch eine lange anhaltende Fruchtigkeit.

Dieses Bier empfiehlt sich zu einem gut gewürzten asiatischen Essen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hefe, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Duvel Moortgat NV.
Breendonk-Dorp 58
2870 Puurs
Belgien
www.vedett.com/

Sierra Nevada Sidecar

Die Sierra Nevada Brewing Company wurde 1980 von Ken Grossman und Paul Camusi gegründet und ist heute die siebtgrößte Brauerei der USA mit mehr als 450 Beschäftigten. Das Bier dieser Brauerei wird weltweit vertrieben und so steht jetzt eine Flasche Sidecar vor mir. Ich habe zwar keine Ahnung, weshalb die Brauerei dieses Bier ausgerechnet Seitenwagen genannt hat, aber ich werde es auf jeden Fall jetzt öffnen.

Golden, hefetrüb und mit einer durchschnittlichen Menge feinporigen Schaums präsentiert sich das Bier im Glas. Da der Schaum recht lange erhalten bleibt, hat die Brauerei bei der Optik nichts falsch gemacht, auch wenn das Aussehen des Biers keine bemerkenswerten Eigenschaften aufweist.

Das Aroma ist fruchtig mit einer deutlichen Tendenz zur Orange, aber überraschenderweise ist der Duft nicht süß.

Wie erwartet ist der Antrunk wunderbar fruchtig und dabei malzig, wobei die reichlich dosierte Kohlensäure für eine ordentliche Frische sorgt. Auf der Zunge kommt ein kräftiges Bitter dazu, das für ein volles Mundgefühl sorgt. Dabei bleibt die Drinkability aber gewahrt und auch die Fruchtigkeit lässt sich nicht in den Hintergrund drängen. Im Abgang lässt das Bitter etwas nach, die Fruchtigkeit kommt noch stärker nach vorne und der Geschmack klingt recht lange nach.

Zutaten:

Wasser, Malz (Pilsener, Karamelmalz), Hopfen (Crystal, Magnum, Simcoe), Hefe, Orangenschale

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Stammwürze:

15,7° Plato

Bittereinheiten:

35 IBU

Brauerei:

Sierra Nevada Brewing Co.
1075 East
20th Street
Chico, CA 95928
USA
www.sierranevada.com

Lemke Spreecoast

Das Spreecoast der Berliner Brauerei Lemke, das jetzt vor mir steht, erhielt bereits zwei Auszeichnungen – im Jahr 2017 von den Hop Growers of America als “Best German IPA 2017” und ein Jahr später beim European Beer Star als “Best new Style IPA 2018”. Na, dann kann ich mich ja auf ein richtig gutes Bier freuen.

Bevor ich die Flasche öffne, will ich noch auf eine Besonderheit des Spreecoast hinweisen: Das Bier wurde nicht nur wie üblich einmal gestopft, sondern gleich zweimal mit Cascade, Centennial und Crystal. So, jetzt ist es aber an der Zeit, die Flasche zu öffnen und das Bier einzuschenken.

Schön bernsteinfarben ergießt sich das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch haben die Berliner also alles richtig gemacht.

Aromen nach Grapefruit, Ananas, Mandarine und Vanille steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Spritzig-frisch mit einer verhaltenen Süße – das ist der erste Eindruck, als das Bier auf meine Zunge trifft. Von Anfang an hat das Bier recht viel Volumen. Der Geschmack nach Grapefruit steht im Vordergrund, aber auch die anderen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, getragen vom leichten Malzkörper. Im Abgang dominiert der Geschmack nach Grapefruit mit seinem Bitter, der lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pale Ale, Münchner, Carapils, Carahell), Hopfen (Nugget, Cascade, Centinnial, Crystal), Hefe

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Stammwürze:

17° Plato

Bittereinheiten:

75 IBU

Brauerei:

Brauerei Lemke Berlin GmbH
Dircksenstr., S-Bahnbogen 143
10178 Berlin
www.lemke.berlin

Birra Flea Federico Il extra IPA

Wie alle Biere von Birra Flea ist auch das IPA einer historischen Persönlichkeit gewidmet, Federico Il. Ihm ist nicht nur dieses Bier gewidmet, sondern auch die Universität von Neapel trägt seinen Namen. Er gilt als der erste moderne Herrscher und eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Er war König von Sizilien, König von Deutschland, König von Jerusalem und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; außerdem förderte er Künstler und Dichter und war selbst ein Intellektueller und Philosoph. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Förderung der Literatur durch die sizilianische Schule für Poesie.

Kupferfarben zeigt sich das Bier im Glas. Dazu enthält es viel Hefe, was aber auch kein Wunder ist, denn es wurde einer zweiten Gärung in der Flasche unterzogen. Die Schaumkrone ist voluminös, fest und elfenbeinfarben und sie bleibt lange erhalten.

Das Bier duftet intensiv nach Zitrusfrüchten und Zitrusschalen, dazu kommen würzige Noten.

Der Antrunk ist frisch und leicht süß. Die für eine Flaschengärung knapp dosierte sanfte Kohlensäure ist sehr feinperlig. Auf der Zunge kommt ein freundliches Bitter hervor, gut abgestimmt mit der Fruchtigkeit, die die Aromen widerspiegelt. Das Mundgefühl ist voll und rund. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und klingt lange nach.

Zutaten:

Gualdo Tadino, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,9 % Vol.

Stammwürze:

14,5° Plato

Bittereinheiten:

40 IBU

Brauerei:

Flea Società Agricola a r.l.
Via Fratelli Cairoli
Zona Industriale Sud
06023 Gualdo Tadino, PG
Italien
www.birraflea.com

La Forestinne Blonde IPA

Ich habe schon einige Biere mit dem Namen La Forestinne beschrieben, die aus der Brasserie Caracole stammten. So war ich ziemlich überrascht, als ich auf der Internorga andere Biere mit diesem Namen gesehen habe, die aber aus der Brasserie d’EBLY stammen. Ich weiß nicht, welche Brauerei den Namen zuerst verwendete, aber offensichtlich können in Belgien zwei Biere mit gleichem Namen friedlich nebeneinander vertrieben werden. In Deutschland würde eine solche Situation sicher zu einer Abmahnung führen.

Im Regal fällt die Flasche aufgrund seines Etiketts gleich auf. Die überrascht schauende Frau mit den Hopfendolden statt Haaren erinnert mich gleich an die Medusa, die Figur aus der griechischen Mythologie. Mal sehen, ob mich das Bier auch so überraschen kann.

Golden strahlt mir das IPA aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt auch durchschnittlich lange erhalten.

Das Aroma überrascht mich auf jeden Fall. Es ist nicht so fruchtig wie bei anderen IPAs, sondern im Vordergrund steht das Aroma nach Biskuit, das durch leichte Zitrusnoten und den Duft nach Ananas sowie einige blumige Noten unterstützt wird. Sehr angenehm, aber halt nicht das, was ich erwartet habe.

Der Antrunk ist leicht süß und das Bier enthält relativ wenig Kohlensäure. Da hätte ich mir jetzt etwas mehr gewünscht. Auf der Zunge entwickelt sich ein freundliches Bitter, dessen Stärke gut mit der Süße abgestimmt ist. Jetzt kommt auch die Fruchtigkeit durch, die die Aromen auf der Zunge widerspiegelt. Der Abgang ist überraschend mild und wenig bitter, sondern fruchtig mit langem Nachklang.

Das La Forestinne Blonde IPA ist ein schönes Bier an einem warmen Sommerabend. Es passt gut zu Fischgerichten und Meeresfrüchten.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Brasserie d’EBLY
Rue Champs Claire 4
6860 Ebly
Belgien
www.forestinne.be

Martin’s Pale Ale

Martin’s Pale Ale stammt aus der Anthony Martins Brewery im belgischen Merchtem. Dort wird bereits in der vierten Generation Bier gebraut, genauer gesagt seit dem Jahr 1909. Dabei hält sich die Brauerei an traditionelle belgische und englische Verfahren und Rezepturen. Außerdem importiert das Unternehmen alkoholische und nicht alkoholische Getränke aus Schottland, Irland und Großbritannien.

Im Glas zeigt sich die sehr schöne Bernsteinfarbe von Martin’s Pale Ale und die leicht überdurchschnittliche Krone aus sahnigem Schaum, die lange erhalten bleibt, macht das Bild perfekt.

Der Duft nach Zitrusfrüchten, etwas Toffee sowie einige würzige Noten nach Pfeffer und Zimt steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck besticht durch Frische, Süße und Fruchtigkeit, in der sich die Aromen widerspiegeln. Auf der Zunge tritt dann das Bitter in den Vordergrund, das durch eine leichte Karamellsüße unterstützt wird. Dabei tritt die Fruchtigkeit aber nicht total in den Hintergrund. Das Mundgefühl ist cremig. Im Abgang wird das Bitter zunächst kurze Zeit kräftiger, bevor es abklingt und die Fruchtigkeit noch lange Zeit zurückbleibt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Mais, geröstete Gerste, Hopfen, Antioxidationsmittel E300

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Brauerei:

Anthony Martins Brewery
Rue du Cerf 191
1332 Genval
Belgien
www.anthonymartin.be