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Hopfenreiter #5

Nun ist wieder einmal Mitte September, die ersten Weihnachts- und Winterbiere treffen bei mir ein sowie – es ist inzwischen schon Tradition – der Hopfenreiter. Wie in jedem Jahr steuern einige befreundete Brauer neue oder seltene Hopfensorten bei, so dass in jedem Jahr zwar ein Double IPA, aber trotzdem ein anderer Hopfenreiter entsteht.

In diesem Jahr kamen die fünf Spender aus vier verschiedenen Ländern. Die Sierra Nevada Brewing Company gehört zu den Pionieren des Craft Beer in den USA und hat Azacca beigetragen. Von der Steamworks Company aus Kanada, die auch in Deutschland bekannt ist und einen guten Ruf besitzt, stammt Hallertauer Blanc. Yankee & Kraut, in der Nähe von Maisel & Friends beheimatet, haben Ariana beigesteuert.

Hell bernsteinfarben und leicht hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist durch die für ein Double IPA typische Fruchtigkeit dominiert. Düfte nach Zitrusfrüchten und anderen Südfrüchten steigen mir in die Nase. Das Aroma ist so komplex, dass ich die einzelnen Obstsorten kaum auseinanderhalten kann. Ananas, Limette, Blaubeeren, Erdbeeren und Pfirsich vereinen sich zu einem wirklich betörenden Duftcocktail. Zur Fruchtigkeit kommt noch ein deutliches Harzaroma und auch der Malzkörper kommt zu seinem Recht. Insgesamt macht das Aroma einen eher trockenen Eindruck. Alles zusammengenommen macht das Aroma wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Und wirklich – der Antrunk offenbart wirklich nur eine leichte Süße sowie durch die sehr reichlich vorhandene Kohlensäure eine angenehme Frische. Auf der Zunge ist ein fruchtiges Bitter vorherrschend, das an Grapefruitkerne erinnert. Erst langsam kommt auch der Geschmack nach süßen Südfrüchten durch, ich meine Maracuja schmecken zu können. Das Mundgefühl ist voll und für ein IPA überraschend schwer. Auch im Abgang bleibt das fruchtige Bitter im Vordergrund, das lange nachklingt.

Der Hopfenreiter 2020 ist kein Bier, das sich herunterstürzen lässt und dabei den Durst löscht. Es ist eher eines der Biere, die in kleinen Schlucken getrunken werden wollen, wobei jeder einzelne Schluck kleine neue Eindrücke vermittelt.

Eigentlich sollte der diesjährige Freundschafts-Sud im September auf dem Craft Brauer Festival in Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt vor Publikum erstmals vorgestellt werden. Da die Veranstaltung coronabedingt leider ausfallen musste, findet am 24.09.2020 der Release in Form einer Online-Verkostung auf dem Maisel & Friends Facebook– und YouTube-Kanal statt. Jeder Bierliebhaber kann sich das Tastingpaket, bestehend aus dem Hopfenreiter und fünf Bieren der beteiligten Brauereien, online vorbestellen und am digitalen Event ganz einfach von Zuhause aus teilnehmen. Das “Präsentation Hopfenreiter 2020”-Tastingpaket enthält folgende Biere: Maisel & Friends Hopfenreiter 2020 (0,33l), Yankee&Kraut – Neues Pale Ale (Release September 2020) (0,44l), Sierra Nevada – Hazy Little Thing (0,33l), Hanscraft & Co. Backbone Splitter (0,33l), Poppels Bryggeri – Russian Imperial Stout (0,33l) sowie Steamworks – Jasmin IPA (0,33l). Im Maisel-Webshop können Sie das Tastingpaket zum Preis von € 27,90 zuzügl. Versandkosten bestellen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Azacca, Hallertauer Blanc, Ariana, Hüll Melon, Olicana), Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Stammwürze:

18,8° Plato

Bittereinheiten:

70 IBU

Empfohlene Genusstemperatur:

6° Celsius

Brauerei:

Brauerei Gebrüder Maisel KG
Hindenburgstraße 9
95445 Bayreuth
https://maiselandfriends.com

Room 203

Das Room 203 ist ein Mohn Milk Stout, welches in Hagen im Collaboration Brew von Freigeist Bierkultur und Hertl, der nach eigenen Angaben kleinsten Brauerei Frankens, gebraut wird. Es wurde unter Verwendung von Mohn und Laktose gebraut.

Blickdicht schwarz läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine hellbraune feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Eine tolle Optik.

Düfte nach dunkler Schokolade und Kaffee steigen mir in die Nase, abgerundet durch einen Hauch Vanille sowie eine Ahnung roter Beeren. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist wie erwartet ziemlich süß, macht aber durch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure einen angenehmen Eindruck. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider, jetzt kommt auch der Mohn zum Tragen. Dazu kommen ein passendes angenehmes Bitter sowie eine leichte Säure. Das Mundgefühl ist voll und schwer. Im Abgang wird das Bier trockener, auch hier fällt die leichte Säure auf. Der Geschmack der Röststoffe klingt noch einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Roggenmalz, Mohn, Milchzucker, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6 % Vol.

Stammwürze:

14° Plato

Brauerei:

Braumanufaktur Hertl
Thüngfeld 61
96132 Schlüsselfeld
https://braumanufaktur-hertl.de

zusammen mit

Freigeist Bierkultur
c./o. Vormann Brauerei
Braugasse 3-5
58091 Hagen-Dahl

Hoppebräu Wuidsau

Aaassdfadaf

Das Wuidsau von Hoppebräu aus Waakirchen ist ein Amber Ale mit 5,6 vol. % Alkoholgehalt und 45 Bittereinheiten (IBU). Die Biere von Markus Hoppe sind filtriert, was für einen klaren Geschmack sorgen soll. Hoppebräu ist ein Familienbetrieb, in dem sogar seine Großeltern und eine Freundin der Familie Markus beim Etikettieren, Flaschenträger zusammenbauen und dem Designen der Biere unterstützen.

Intensiv eingefärbt in dunkler Bernsteinfarbe fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feste und beige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Im Aroma halten sich Hopfen und Malz die Waage. Ich rieche Karamell und rote Beeren, die durch einige harzige Noten abgerundet werden.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß. Die feinperlige Kohlensäure ist eher knapp dosiert. Da würde ich mir etwas mehr erwarten. Das Mundgefühl ist überraschend schwer. Die Süße des Karamells vereinigt sich mit der Würzigkeit des Hopfens. Der Abgang ist nur leicht Bitter, aber mit langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsner Malz, Münchner Malz, Caraaroma), Hopfen (Galaxy, Ariana), Hefe

Alkoholgehalt:

Alkohol: 5,6 % vol.

Stammwürze:

13° Plato

Bittereinheiten:

45 IBU

Brauerei:

Hoppebräu GmbH
Tölzer Straße 37
83666 Waakirchen
www.hoppebraeu.de

Allgäuer Hüttenbier

Das Bierbrauen hat im Allgäu eine sehr lange Tradition. Von dort kommt das helle Export, das jetzt vor mir steht.

Ziemlich hell goldfarben präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist vergleichsweise klein und sie fällt auch ziemlich schnell in sich zusammen. An der Optik könnte die Brauerei in Sonthofen noch etwas optimieren.

Das Aroma ist malzig mit würzigen Hopfennoten. Das gefällt mir schon besser, denn genau so erwarte ich ein Export.

Der Antrunk offenbart eine leichte Süße und die Kohlensäure ist recht großzügig dosiert. Dadurch wird das Bier spritzig und frisch. Auf der Zunge entwickelt sich ein passendes Bitter, wobei das Bier überraschend schlank bleibt. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger, aber es klingt nur relativ kurz nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Bittereinheiten:

21 IBU

Brauerei:

Ürivatbrauerei Höss GmbH & Co. KG
Grüntenstraße 7
D-87527 Sonthofen
https://hirschbraeu.de/

Bamberger Herren Pils

Pils ist nicht unbedingt der Bierstil, den ich in Franken und ganz besonders in Bamberg erwarten würde. Aber es gibt Ausnahmen. In der Bamberger Brauerei Keesmann hat sich das Herren Pils zur Spezialität entwickelt. Jetzt hat es seinen Weg zu mir gefunden.

Intensiv goldfarben mit einer durchschnittlich großen sahnigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt, präsentiert sich das Bier im Glas.

Der Antrunk ist durch eine leichte Süße geprägt, wirkt aber durch die reichlich dosierte Kohlensäure frisch und spritzig. Schnell gesellt sich ein passendes Bitter dazu, so dass ich ein vollmundiges Pils trinke. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und es klingt auch lange nach.

Das Herren Pils von Keesmann Bräu in Bamberg ist ein ordentliches Pils, das sich gut zum Essen trinken lässt. Es hält keine Überraschungen bereit, außer der, dass es nicht typisch fränkisch ist.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

7° – 8° Celsius

Stammwürze:

11,8° Plato

Brauerei:

Brauerei Keesmann
Wunderburg 5
96050 Bamberg
https://www.bamberg.info/gastronomie/keesmann-braeu-253

Hummel-Bräu Kellerbier

In der Nähe von Bamberg, Deutschlands heimlicher Bierhauptstadt, liegt Merkendorf. Von dort stammt das Kellerbier, das jetzt vor mir steht.

Rotgolden und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet dabei recht wenig feinporigen Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzbetont nach Brotkrume mit einigen würzigen Noten. Damit passt das Bier zu Franken, Qualität ohne Überraschung.

Der Antrunk ist erst einmal überraschend süß und, ebenfalls typisch für fränkische Biere, die Kohlensäure ist recht knapp dosiert. Auf der Zunge gesellt sich ein leichtes freundliches Bitter dazu. Das Mundgefühl ist weich und das Bier ungeheuer süffig. Im Abgang wird das Bitter kurz etwas kräftiger, es klingt aber nur kurz nach.

Zutaten:

Wasser. Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Hummel GmbH & Co. KG
Lindenstraße 9
96117 Memmelsdorf / Merkendorf
https://brauerei-hummel.de/

Fässla Gold-Pils

Bis ins Jahr 1649 reicht die Geschichte der Brauerei Fässla zurück: Ein Jahr nach dem 30jährigen Krieg richtete der Brauer und Büttner Hanß Lauer in dem Eckhaus am Gang zum Heiligen Grab eine Brauerei ein.

Einer Urkunde des Notars Büttner zufolge erwarb am 20. Januar 1898 der Bierbrauermeister Paul Lutz die Brauerei Fässla. Seit dem 1. Oktober 1986 setzt die Brauer- und Malzmeisterfamilie Kalb die Fässla-Tradition fort, genau wie der Zwerg, der seit eh und je im Hauswappen ein Bierfass rollt…

In einem hellen Goldton und kristallklar lauft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die langsam in sich zusammenfällt. Optisch macht das Bier durchaus was her.

Das Fässla Gold-Pils duftet nach frisch gebackener Brotkrume, die durch würzige Noten unterstützt wird. Das macht Lust auf den ersten Schluck.

Der fällt frisch und spritzig aus. Eine leichte Süße harmoniert mit der Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich noch ein passendes Bitter dazu. Gemeinsam bilden sie einen schlanken Körper. Im Abgang wird das Bitter etwas stärker und für meinen Geschmack dürfte der Geschmack durchaus noch etwas länger nachklingen.

Insgesamt macht das Fässla Gold-Pils Spaß und enthüllt seinen typisch fränkischen Charakter.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Brauerei:

Brauerei Fässla GmbH & Co. KG
Obere Königsstraße 19-21
96052 Bamberg
www.faessla.de

Nothelfer Trunk

Bereits seit dem Jahr 1803 wird oberhalb der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen das Vierzehnheiliger Bier gebraut – ein “Nothelfer” im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn die vielen Pilger oberhalb der Kirche aus dem Wald kommen, begeben sich nur die wenigsten sofort in die Kirche, sondern stärken sich zuvor lieber bei einem Bier und einer Brotzeit.

Dunkel mahagonifarben mit einer beigen sahnigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt, präsentiert sich das Bier im Glas. Wirklich – ein Bier wie gemalt.

Das Aroma ist malzbetont. Ich rieche Karamell mit einem Hauch Mokka.

Der Antrunk ist frisch mit einer leichten Süße. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt bleibt die Süße erhalten, dazu kommen leichte Noten nach Schokolade und Haselnuss. Dabei bleibt das Bier angenehm schlank. Erst im Abgang kommt ein leichtes Bitter zum Vorschein, das sich mit der Süße vermengt. Leider ist der Nachklang recht kurz.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Stammwürze:

12,9° Plato

Brauerei:

Brauerei Trunk
Vierzehnheiligen 3
96231 Bad Staffelstein
https://brauerei-trunk.de/

Maisel & Friends – Sour IPA

Es war mal wieder so weit: DHL brachte mir überraschend ein Paket aus Bayreuth, Inhalt: eine Flasche Sour IPA von Maisel & Friends. Wenn dieser Bierstil gut gemacht ist, kommt er bei den derzeitigen Temperaturen um die 30° Celsius genau richtig – fruchtig und erfrischend. Nachdem ich die Flasche auf die richtige Temperatur heruntergekühlt habe will ich sie jetzt mal öffnen und verkosten.

Goldgelb und nur leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist sahnig und sie bleibt sehr lange erhalten.

Das Aroma? Kurz gesagt ein Früchtekorb. Aromen nach Grapefruitkernen, Zitrusfrüchten, Zitronenschalen steigen mir in die Nase, aber auch die Süße von Maracuja und Ananas. Wieder einmal erstaunt es mich, was so alles im Rahmen des Reinheitsgebots möglich ist.

Der Antrunk ist für ein IPA überraschend süß und frisch, auch wenn die ebenfalls frische und fruchtige Säure vom ersten Moment an die erste Geige spielt. Aber auch wenn die Säure im Vordergrund ist, bleibt sie doch zurückhaltend genug, um die anderen Geschmacksnuancen nicht zu überdecken. So bleibt immer auch die Süße präsent und die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Das sorgt für ein volles Mundgefühl und eine für ein Sour IPA ungewöhnliche Süffigkeit. Im Abgang wird die Säure etwas schwächer und macht der Fruchtigkeit Platz, die durchschnittlich lange nachklingt.

Alles in Allem ist das Sour IPA von Maisel & Friends für einen perfekten Ausklang eines heißen Sommertages geeignet. Und wie es so mit Sondersuden ist – wenn sie weg sind, sind sie weg und sie kommen auch nicht zurück. Erhältlich ist das Sour IPA im Onlineshop von Maisel & Friends.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,6 % Vol.

Stammwürze:

15,3° Plato

Brauerei:

Brauerei Gebrüder Maisel KG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
https://maiselandfriends.com/

Allgäuer Ökobier

Das Allgäuer Ökobier ist ein helles Export, das mit Zutaten entsprechend der EU-Ökoverordnung gebraut wurde. Im Internet habe ich den Hinweis gefunden, dass die Brauerei früher mit Bioland-Zutaten gebraut hat. Wenn diese Information stimmt, hat die Brauerei ihre Ansprüche leider nach unten korrigiert. Es kann aber auch daran liegen, dass besonders der Hopfen in Bioland-Qualität nicht in ausreichender Menge am Markt ist. Positiv ist aber zu bemerken, dass die Brauerei Höss regional einkauft. Der Hopfen stammt aus Tettnang im Bodenseekreis und das Malz aus einer Mälzerei in Bayern. Jetzt will ich mal feststellen, was die Brauerei im Allgäu daraus gemacht hat.

Hell goldfarben und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein und sie fällt auch schnell in sich zusammen.

Das Aroma ist malzbetont, unterstützt durch einige würzige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße aus. Obwohl die Kohlensäure eher gering dosiert ist wirkt das Bier nicht abgestanden, sondern wirklich frisch. Auf der Zunge entwickelt sich ein leichtes Bitter, das gut auf die Süße abgestimmt ist und auch die würzigen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Das Mundgefühl ist weich und nicht ganz rund. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Alles in Allem ist das Allgäuer Ökobier ein ordentliches Bier, das zu einem bayrischen Schweinsbraten oder ähnlichem passt. Eigenschaften, die bei mir eine Begeisterung hervorrufen, kann ich allerdings nicht feststellen. Die Brauerei Höss stellt neben ihren Traditionsbieren aber auch zwei Craft-Biere her. Nach der Verkostung des Ökobiers bin ich auf diese Biere auf jeden Fall gespannt und wenn ich sie mal irgendwo sehe, werde ich sie mir sicherlich kaufen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Stammwürze:

12,6° Plato

Bittereinheiten:

21 IBU

Brauerei:

Privatbrauerei Höss GmbH & Co. KG
Grüntenstraße 7
87527 Sonthofen
https://hirschbraeu.de/