2. 6. – 3. 6. 2018: Beer, Food & Friends in Emmerich

Freunde treffen und ein Bierchen trinken, so sieht es das Konzept der neuen Veranstaltung vor. Ein für Emmerich neues Format, ein neues kleines Event auf der Rheinpromenade als Treffpunkt für Emmericher und Craft Beer-Freunde, welches im Bereich der Stadtplatte am Krantor am 2. und 3. 06. 2018 stattfindet. Der Titel “Beer, Food & Friends” fasst die wesentlichen Zutaten dabei zusammen, die gewürzt werden mit musikalischer Untermalung. Biere wird es von inzwischen 8 kleinen Brauereien aus den Regionen Niederrhein und dem westlichen Münsterland geben, die fast 30 verschiedene Sorten Craft Beer zur Verkostung anbieten.

Die Brauereien:

  • Brauhaus im Dom aus Neuss
  • Brauhaus Jäger aus Xanten
  • Brauhaus Stephanus aus Coesfeld
  • Brauprojekt 777 aus Spellen
  • Feldschlösschen Brauerei GmbH aus Hamminkeln
  • fleuther Brauerei aus Geldern
  • Walter Bräu aus Wesel-Büderich
  • Rheincraft Brauerei aus Köln, jedoch mit teilweise Emmericher Wurzeln

Die Besucher dürfen also gespannt sein und sich überraschen lassen, welche Genussbiere auf der Stadtplatte angeboten werden.

1852 schlug die Geburtsstunde der Feldschlösschen Brauerei, die inmitten der Felder von Hamminkeln am Niederrhein von der Familie Kloppert gegründet wurde. Es war der Anfang einer bis heute bestehenden Brautradition, die sich schon über 150 Jahre durch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sowie ein klares Bekenntnis zur Qualität immer wieder bewiesen hat. Die Brauerei wurde schnell über den Ort Hamminkeln hinaus bekannt und ihre Getränke genossen eine so hohe Beliebtheit, dass es in kurzer Zeit das am meisten getrunkene Malzbier am Niederrhein wurde. Heute führt die 6. Generation der Familie die Brauerei. Die Feldschlösschen Brauerei hat sich in den letzten Jahrzehnten durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte aus der regionalen Bedeutung heraus entwickelt. In den Feldschlösschen Produkten finden sich auch heute noch die typischen Merkmale wieder, die die Landschaften am weitgehend unberührten Niederrhein kennzeichnen: Natürlichkeit, Ursprünglichkeit und Unverfälschtheit.

Das Brauhaus Im Dom, die inzwischen einzige Brauerei in Neuss, deren Ursprünge bis ins Jahr 1601 zurück reichen, ist eine der Brauereien, die sich auf der Stadtplatte in Emmerich am Rhein präsentieren. In Neuss werden heute mit stetig wachsendem Erfolg vier Bierstile für die Gaststätte gebraut: Dom Alt, Gold, Weizen und ein ständig wechselndes Saisonbier. Auf die Rheinpromenade werden sie auf jeden Fall ihr Alt und ihren Maibock mitbringen. Das Alt ist der wichtigste Bierstil der Brauerei und typisch für den Niederrhein, gebraut nach altem Rezept, an die heutigen Gegebenheiten in Bezug auf die Rohstoffe und die moderneren Verfahren angepasst, mit einem schönen Gleichgewicht zwischen Malz- und Hopfenaromen, einer rostbraunen Farbe. Der Maibock, der sog. “Sommerbock” ist ein heller untergäriger Bock, der nicht so schwer ist, wie seine dunklen Verwandten.

“Bier braucht Heimat” so titelt die Internetseite der Walter Bräu. Diese kleine Brauerei in Wesel-Büderich ist die Heimat für Biere, die ständig vorrätig sind, wie auch für Saisonbiere oder Biere zu bestimmten Anlässen und auch Biere für besondere Kunden. Den Namen hat sie vom Braumeister Walter Hüsges, der in seiner Leidenschaft für das Bier seit über zehn Jahren besondere Biere in Büderich kreiert, vom Weseler Brückenschlag bis hin zum neuen Storchenflug. Bei letzterem fließen von jeder Flasche Bier 10 Cent an die Stiftung Störche NRW. Es ist Craft Beer, das eng mit der Heimat von Walter Hüsges verbunden ist. Also, nicht nur Bier braucht Heimat, sondern auch Heimat braucht spezielle Biere! Man darf gespannt sein, welche Walter davon mit auf die Rheinpromenade bringen wird!

EINS, ein Pilsner mit amerikanischem Aromahopfen, OPA – Oli´s Pale Ale, das fruchtig schmeckt und durch Kalthopfung deutlich herber ist, oder auch wieder ein ALT (moderne Variante eines Altbieres). Dies sind Biere, der fleuther Brauerei! fleuther besteht aus Sylvana Westphal und Oliver Stöcker. Seit 2016 sind sie aktiv und haben schon einige Märkte am Niederrhein von ihren Bieren überzeugen können. Sie haben einen kleinen Laden der ab und an geöffnet ist. Eine eigene Produktion wird in Geldern aufgebaut, denn bisher arbeiten die beiden als Gypsy-Brauer und brauen die Biere in befreundeten Brauereien im Lohnbrauverfahren nach den im fleuther-Keller entwickelten Rezepten.

Winfried Jäger hat Mitte der 70er Jahre in der König Brauerei in Duisburg eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer gemacht und einige Jahre später an der Versuchs- und Lehrbrauerei in Berlin sein Diplom erfolgreich absolviert. Seit 2010 braut das nach seinem Braumeister benannte Brauhaus Jäger für Xanten das Xantener Landbier und darüber hinaus mittlerweile einige saisonale Biere. Diese Biere sind natürlich nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Alle Biere sind naturbelassen und unfiltriert, das bedeutet keine Pasteurisation, keine Filtration und keine Konservierungsmittel. Im Jahresverlauf werden immer wieder verschiedene und neue Biere in begrenzter Menge gebraut.

So unterschiedlich Sie auch sind – eins haben die Biere allesamt gemeinsam: Sie sind untergärig. So beschreibt das Brauhaus Stephanus aus Coesfeld seine Biere. Für den einzigartigen Gaumenkitzel der Stephanus-Biere ist Lambert Albermann verantwortlich. Unter seiner Aufsicht liegen den genauen Rezepturen der Schätze. Seit über 25 Jahren bietet das Brauhaus Stephanus so die typisch westfälische Gastfreundlichkeit und beste Unterhaltung bei einem vollmundigen Stephanus Bräu. Stephanus heißt Erleben, so wird auch jede Saison mit ihren eigenen Attraktionen, z.B. im Frühling und Winter mit dem Anstich des Frühlings- bzw. Winterdoppelbocks zelebriert. Vom Stephanus Bräu Original, dem süffigen, vollmundigen goldgelben Klassiker, über das Coesfelder Ur-Typ, einer kupferfarbenen Köstlichkeit und das jüngste Beispiel der Bierbrau-Kunst, dem Frühlingsbock, dem mit feinstem Hallertauer Aromahopfen gebraut Grünhopfen bis zum Winterdoppelbock reicht das Stephanus Angebot. Welche davon auf der Rheinpromenade genossen werden können ist noch ein Geheimnis.

Am Anfang war es nur die Idee ein Bier für einen Mofa-Klub zu brauen. Doch die ersten Ergebnisse machten schnell klar, dass die Liebe zum Handgebrauten vertieft wird. Seit Dezember 2012 ist aus der einstigen “Idee” eine, über vier Jahre fertig gestellte, eigene Mikro-Brauerei geworden. Brauprojekt 777 ist der Name dieser kleinen, exklusiven Fertigungsanlage in Spellen. Die erste urkundliche Erwähnung das Ortes Spellen ist auf das Jahr 777 zurückzuverfolgen, so lag es nahe dem Traditionsbewusstsein der insgesamt vier Betreiber durch diese Ziffern im Namen zum Ausdruck zu bringen. Tradition wird auch bei den Brauvorgängen bewahrt. So werden die Bierspezialitäten des Hauses durch alle Prozesse bis hin zur Abfüllung in Handarbeit gefertigt. Selbstgemacht schmeckt immer noch am besten. Auch dieser Tradition bleibt das Brauprojekt treu und zwar mit Genuss! Die speziellen Biere findet man in der Region schon in verschiedenen Gastronomiebetrieben oder im besonderen Einzelhandel. Welche davon bei der ersten Biermeile auf der Rheinpromenade zu genießen sein werden, entscheiden die 777er noch.

RheinCraft ist ein Team aus fünf aktuellen und ehemaligen Doktoranden des Forschungszentrums Jülich, die sich neben ihrer Promotionsarbeit seit über 5 Jahren für kreatives Bier begeistern. In den ersten Jahren haben sie vor allem für Kollegen und Freunde gebraut und an Brauwettbewerben teilgenommen. 2014 konnte so bei dem internationalen Brauwettbewerb der TU Hamburg den ersten Preis für das beste Bier mit nach Hause genommen werden. Knapp ein Jahr später konnten dann lokale Brauereien für eine Kooperation gewonnen werden, sodass das erste eigene Craft Beer im großen Maßstab hergestellt und vertrieben werden konnte. Inzwischen hat Rheincraft zwei unterschiedliche Biere auf dem Markt: Zum einen die “frohnatur”, ein Ale mit frisch-fruchtigem Geruch und angenehmer Bittere, sowie das “RUT”, ein Indian Pale Ale mit kräftiger Hopfennote und einem Hauch Maracuja. Die kreativen Fruchtnoten beider Biere werden ausschließlich durch Zugabe spezieller Hopfensorten in unterschiedlichen Brauprozessschritten erreicht.

Neben den Bieren wird es auch passendes leckeres Essen geben – auch hier wird Wert auf regionale Verbundenheit gelegt-, zum einen gibt es Spanferkel von Onder de Port in Zusammenarbeit mit Carlo Bach und zum anderen die besonderen Burger und Köstlichkeiten vom Grill & BBQ Niederrhein.

Die musikalische Würze kommt an den beiden Tagen u.a. von Mokes Trio, den Hot ROCK DEVILS und Marco Launert & Friends. Mokes Trio, das zur Hälfte aus Emmerich kommt, wird am Samstag den Anfang gestalten und Teile der neuen CD präsentieren, die dieser Tage veröffentlicht wurde. Ein Trio, zur Häfte aus Emmerich? Ja, die einzige Dame im Trio, Katharina Weyers, stammt aus Emmerich und lebt nun in Kleve und Ramon Klesch ist Emmericher! Zu den HOT ROCK DEVILS braucht man in Emmerich nicht mehr viel sagen. Sie sind fielen hier vor Ort bekannt und werden am Sonntag auf der kleinen Bühne vorm Krantor stehen. Mit “Marco Launert & Friends” schließt sich der Dreiklang von “Beer, Food & Friends”, wobei noch weitere musikalische Überraschungen dazwischen kommen werden. Hier das bisherige musikalische Live-Programm der zwei Tage:

Samstag, 2.6.

17:00 MOKES TRIO – Party Folk
18:30 DANIEL GARDENIER – Cover Songs
20:30 NOS TRES – Südamerikanische und karibische Musik

Sonntag, 3.6.

13:00 STREETFORCE ONE – Cover und eigene Songs
14:30 HOT ROCK DEVILS – Party Cover & Rockabilly
16:30 MARCO LAUNERT & FRIENDS – Rock, Pop, Soul

Die Veranstaltungszeiten sind Samstag 02.06. von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr und am Sonntag, 03.06. von 11:00 bis 19:00 Uhr.

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