Archiv für den Monat: Mai 2018

Störtebeker-Biere räumen bei Meiningers International Craft Beer Award ab

Die Störtebeker Braumanufaktur ist weiter auf Erfolgskurs: Nach Auszeichnungen beim European Beer Star sowie beim World Star of Packaging erhielten nun alle vier eigereiften Spezialitäten eine Medaille beim International Craft Beer Award des Meininger Verlags. Das Nordik-Porter wurde mit der Platin-Medaille geehrt und setzte sich damit als bester dunkler Doppelbock gegen 35 Konkurrenten durch.

Damit fuhr die Störtebeker Braumanufaktur ihr bisher bestes Ergebnis beim Meiningers Craft Beer Award ein. Insgesamt sechs Auszeichnungen gab es für die Brauer aus Stralsund. “Zum ersten Mal haben wir dabei eine der begehrten Platin-Medaillen bekommen, noch dazu für eines der Eisbock-Biere. Das macht uns sehr stolz”, freut sich Brauer Christoph Puttnies.

Die Konkurrenz war in diesem Jahr sehr stark: Insgesamt 1090 Biere in 21 Kategorien verkosteten die Jurymitglieder – im Vergleich: 2017 wurden insgesamt 970 Biere verkostet. Von den über 1000 Bieren wurden lediglich 26 mit Platin ausgezeichnet.

“Das zeigt, dass das tiefschwarze Nordik-Porter nicht nur bei den Konsumenten, sondern auch bei Experten, Brauern und Biersommeliers gut ankommt”, erzählt Puttnies weiter.

Medaillen für 5 weitere Brauspezialitäten

Neben dem Nordik-Porter überzeugten auch die anderen 3 Störtebeker Eisbock-Biere die 84-köpfige Jury: Das Störtebeker Eis-Lager erhielt Gold in der Kategorie Experimental Style Lager (bernsteinfarben). Mit Silbermedaillen wurden das Polar-Weizen (Weizendoppelbock hell) sowie das Arktik-Ale (Pale/Blonde Strong Ale) geehrt. “Ein krönender Erfolg für die Range der Eisbock-Biere”, erzählt Puttnies.

Neben diesen besonderen Genussbieren wurden auch eine weitere Störtebeker Brauspezialität sowie das Siegerbier der 1. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer prämiert. Das helle Bockbier nach dem Rezept des Siegers Nico Leffler überzeugte die Verkoster in der Kategorie “Experimental Style Bock hell” und gewann Gold. Silber gab es für das Baltik-Lager in der Kategorie Lager (bernsteinfarben).

Störtebeker Eis Lager

Um ein Eisbier herzustellen wird zunächst das Bier normal gebraut und anschließend bei unter null Grad Celsius eingefroren. Das Wasser gefriert und der Alkohol, der die Aromen enthält und einen deutlich tieferen Gefrierpunkt hat, bleibt flüssig und kann abfließen. Das Ergebnis ist ein deutlich stärkeres und aromatischeres Bier, in diesem Fall satte 9,8 Volumenprozente.

Jetzt steht das Eis Lager aus der Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund vor mir. Bislang kannte ich Eisbiere nur als Eisbock, weshalb diese Verkostung für mich durchaus spannend ist.

Kupferfarben und gefiltert präsentiert sich mir das Eis Lager. Die Schaumkrone ist recht üppig und feinporig. Sie bleibt auch lange erhalten. Bei der Optik hat die Brauerei schon mal keinen Fehler gemacht.

Wie ich bei einem Lagerbier erwarte, ist das Aroma malzbetont. Düfte nach Honig, Biskuit und Karamell steigen mir in die Nase. Aber auch der Hopfen steuert Düfte nach Pfirsich und Orangenschale zum Aroma bei. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck ist der eines recht süßen Bieres, was nach der Eisreifung aber zu erwarten war. Außerdem harmoniert die Süße gut mit der sehr feinperligen Kohlensäure. Und noch eine Erwartung von mir wird erfüllt: der Geschmack ist intensiv. Aber erst als sich das Bier auf der Zunge erwärmt lässt es so richtig seine Muskeln spielen. Wuchtig und rund wärmt es mich. Der Alkohol ist gut eingebettet und leistet seinen Beitrag zur Intensivierung des Geschmacks, ohne dass er hervorsticht. Der Abgang ist wenig bitter und lässt eine Whiskeynote erahnen, die sehr lange nachklingt.

Das Störtebeker Eis Lager ist ein tolles Bier, das am besten in kleinen Schlucken genossen wird.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Calypso), Hefe

Alkoholgehalt:

9,8 % Vol.

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
www.stoertebeker.com

Tucher Urbräu

Heute nehme ich mir mal ein Bier aus der Radeberger-Gruppe vor, das Tucher Urbräu. Das Helle stammt aus Fürth und da die Franken für ihre Braukunst bekannt sind, hoffe ich auf ein leckeres Bierchen, auch wenn es aus einem Großkonzern stammt.

Hellgolden präsentiert sich das Bier im Glas mit viel feinporigem Schaum, der auch lange erhalten bleibt. An der Optik ist schon mal nichts auszusetzen.

Das Aroma ist malzbetont. Der Duft nach Biskuitteig steigt mir in die Nase. Dazu kommt ein Hauch Fruchtigkeit, ich meine eine Spur Limone entdecken zu können.

Der Antrunk ist mäßig süß und die sehr feinperlige Kohlensäure ist recht ordentlich dosiert. Auf der Zunge nimmt die Süße des Malzes etwas zu. Eventuell erscheint es mir aber auch nur so, denn ich kann nur wenige Bitterstoffe feststellen und von Fruchtigkeit kann keine Rede sein. Genau dieser Eindruck setzt sich auch im Abgang fort. Das können di Franken aber eigentlich besser. Trinken lässt sich das Bier durchaus, aber um zu einem Genusserlebnis zu kommen, fehlt doch sehr viel. Selbst die Brauerei scheint von ihrem Urbräu nicht so richtig überzeugt zu sein, denn auf der Website kann ich keinerlei Informationen zu diesem Bier finden. Schade.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Brauerei:

Tucher Bräu GmbH & Co. KG
Tucherstraße 10
90763 Fürth
www.tucher.de

9. 6. 2018: Eröffnungsfeier 199 Blumen Wien

Das ist doch mal etwas Besonderes: in Wien eröffnet eine neue Brauerei, 100 Blumen genannt. Und zur Feier des Tages lassen sie die Kronkorken knallen. Mit einem bunten Programm lässt die Brauerei zu ihrer Neueröffnung im 23. Bezirk schon mal richtig die Sau raus.

Im Hof der ehemaligen Klavierfabrik Luner in der Andresstraße 18 im Stadtteil Atzgersdorf lädt die brandneue Wiener Brauerei bei freiem Eintritt zu einem Open-Air Spektakel mit abwechslungsreichen Konzerten, köstlichem Essen und Limonaden, Malerei als Live-Performance und natürlich reichlich Wasser, Hopfen und Malz ein.

Schon am Vormittag beginnt das Fest um 11:00 Uhr und bietet neben Kinderschminken, Wuzzelturnier (was immer das auch sein mag) und einem Rhythmus- und Trommelworkshop (indoor) durchgehend Beschäftigung für Jung und Alt.

Von Nachmittag bis Abends geben sich auf der Outdoorbühne zudem zahlreiche Acts aus der österreichischen Szene die Ehre. Also, liebe Wiener und Wientouristen: nichts wie hin.

9. 6. 2018: Frühschoppen mit Weizen-Tasting bei Maisel

Sie mögen das typische bayerische Frühstück und würden gerne mehr über Weißbier, seine Geschichte und verschiedene Weißbierstile erfahren? Hier haben Sie die Gelegenheit.

Gemeinsam mit dem Biersommelier der Brauerei verkosten Sie sechs unterschiedliche Weißbiere und erfahren wissenswertes und Interessantes über “die Weisse”. Als passendes “Food-Pairing” dürfen selbstverständlich Weißwürste” und Brez’n bei einem standesgemäßen Frühschoppen nicht fehlen!

Die Veranstaltung findet von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr in Maisels Bier-Shop in der Bier-Erlebnis-Welt statt. Die Tickets (29€) gibt es exklusiv nur in Maisel´s Bier-Shop.

TV-Tipp: 10. 6. 2018: Heimatleuchten – Unser Bier – Hopfen, Malz & Tradition

Vom Märzen bis zum Zwickl – Bier ist in Österreich beliebtes Kulturgut. Mit über 1000 verschiedenen Sorten und mehr als 200 Brauereien ist Österreich sogar eine der führenden Biernationen der Welt. In der ältesten Brauerei des Landes, auf den Hopfenfeldern des Mühlviertels oder bei Craft-Bier-Brauern in Wien – unser Bier ist reich an Geschmack und Geschichte. Wie kaum ein anderes Land der Welt hat sich in Österreich die Bierkultur entfaltet. Seit Jahrhunderten wird zwischen Boden- und Neusiedlersee aus einfachen Zutaten köstliches und vor allem beliebtes Brauwerk hergestellt. Das zeigt sich unter anderem im Mühlviertel. Egal ob beim Hopfen, den Biobauer Albert Starlinger hier kultiviert oder in der ältesten Brauerei Österreichs in Hofstetten. Hier wird seit 1229 Hopfen, Wasser und Malz verarbeitet – drei einfache Rohstoffe, aus denen hier Einzigartiges entsteht. In seiner Feinheit und Finesse zeigt sich der Gerstensaft vor allem beim Verkosten, wie Braumeister Axel Kiesbye und eine Vielzahl an Bier-Sommeliers wissen. Das Tradition und neue Zugänge zum Thema sich nicht im Weg stehen, zeigen die Brauerei Gösser, die die Abwärme ihrer Brauerei nutzbar macht oder die Trappisten des Stifts Engelszell. Die Mönche brauen mit Hingabe und nach strengen, alten Regeln ihr exklusives Trappistenbier, das den Geschmack der Menschen auch heute noch trifft. So vielfältig die Menschen zwischen Alpen und Donaumetropole sind, verbindet sie doch alle eines: Die Liebe zu den Rohstoffen, die ihnen ihre Heimat Jahr für Jahr schenkt und nicht zuletzt zum fertigen Produkt, das jeder auf seine eigene Art interpretiert. Einmal bodenständig, einmal wild oder auch einmal ausgefallen – jedoch immer mit dem einen Ziel: dem Genuss. (Quelle: Servus TV)

8. 6. – 10. 6. 2018: CRAFT Market – Beer Food Design 2018

Beyond Beer, Ahoi Events und Craft Market haben sich zusammengetan und bieten drei Tage lang Spezialitäten aus dem Kosmos des Craft Beer, feinstes Street Food und Handmade-Highlights an. Das Ganze findet in entspannter Atmosphäre an der Rindermarkthalle St. Pauli statt. Und für dieses Event haben sich die drei Veranstalter viel vorgenommen.

  • 30 nationale und internationale Brauereien
  • 10 Food Trucks
  • 40 Handmade- und Designstände
  • Ausgewählte Spirituosen
  • Tastings, Infotainment & Co.
  • Musikprogramm mit Live-Bands und DJs
  • Indoor- und Outdoorbereich

    Die Veranstaltung findet am Freitag 16 bis 24 Uhr. Am von Samstag 13 bis 24 Uhr und am Sontag von Sonntag 13 bis 19 Uhr statt.
    Das Tagesticket kostet 5,00 Euro, das Dreitagesticket gibt es bereits für 10,00 Euro. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre frei. Tickets gibt es ab sofort unter https://ahoi-events.tickets.de/ und bei Confiserie Paulsen direkt in der Rindermarkthalle St. Pauli!

8. 6. 2018: Brewstock 2018 in Pilsen

Zum dritten Mal findet am 8. Juni 2018 ab 13:00 Uhr das Brewstock Festival statt. Die besten Kleinbrauereien der Region stellen ihre Produkte in der DEPO2015 vor. Nähere Informationen finden Sie in Twitter unter dem Hashtag #forbetterbeerfuture. Der Eintritt ist frei.

Die folgenden Brauereien werden vertreten sein:

  • Pivovar Raven
  • Pivo Falkon
  • Beer Factory Plzeň
  • Pivovar Chříč – Propolis z. s.
  • Pivovar Permon
  • Pivovar Trilobit
  • Bad Flash
  • Pivovar Prachatice
  • Pivovar Krušnohor – Craft Brewery
  • Pivovar Mayzus Chotoviny
  • Písecký pivovar