Archiv für den Monat: Mai 2017

Die zehn Städte mit dem weltweit niedrigsten Bierpreis

Einige Analysten der Deutschen Bank hatten augenscheinlich etwas Langeweile und haben eine Liste der Städte mit dem niedrigsten Bierpreis zusammengestellt. Geprüft wurde der Preis für einen halben Liter in der Gastwirtschaft. Der ermittelte Preis für die einzelnen Städte, umgerechnet in Euro, wird jeweils hinter dem Städtenamen in Klammern angegeben.

1. Prag (1,18)
2. Johannesburg (1,54)
3. Lissabon (1,81)
4. Kapstadt (1,90)
5. Manila (2,01)
5. Warschau (2,01)
7. Mexico City (2,45)
8. Berlin (3,26)
9. Frankfurt (3,44)
9. Istanbul (3,44)

Lederer Pils

Jetzt werde ich ein Pils aus Franken verkosten, das Lederer Pils. Die Brauerei Lederer gehört zur Radeberger-Gruppe. Für dieses Bier wird ausschließlich Spalter Hopfen verwendet, eine Aromasorte mit blumigen, grasigen und würzigen Aromen, die ausschließlich im Anbaugebiet Spalt angebaut wird.

Hell-gelbgold und mit viel Kohlensäure präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine recht üppige Schaumkrone, weiß und gemischtporig. Leider fällt sie recht schnell in sich zusammen.

Das Aroma wird durch das Malz dominiert, unterstützt durch einige grasige Noten. In der Nase hält sich der Hopfen aber vornehm zurück.

Der Antrunk ist recht süß, aber durchaus rund. Schnell kommt aber ein kräftiges Bitter dazu und das Bier macht einen unausgewogenen Eindruck. Der Abgang ist nur leicht bitter und klingt relativ lange nach.

Alles in Allem enttäuscht mich das Lederer Pils. Wüsste ich nicht, dass dieses Bier aus Franken kommt – ich würde es nicht glauben.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Spalter), Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Bitterwert:

34 IBU

Brauerei:

Lederer Bierkontor Gmbh
90409 Nürnberg
www.lederer.de

Pfungstädter Export

In vielen Fällen sind die Etiketten auf den Bierflaschen eher langweilig, manchmal sind darauf interessante Informationen zum Bier abgedruckt. Aber diesmal hat mich das Etikett des Pfungstätter Export Classic doch überrascht. Auf dem Rückenetikett der Flasche ist ein “Frischestern” abgedruckt, der anzeigt, ob das Bier ausreichend gekühlt ist. Ist das Bier wärmer als für den Verzehr empfohlen, ist das Innere des golden umrandeten Sterns weiß, ist die richtige Trinktemperatur erreicht, verfärbt sich das Innere des Sterns grün. Ein Gag? Vielleicht. Schließlich steht das Bier in der Regel bis zum Verzehr im Kühlschrank und wird dann bei Kühlschranktemperatur getrunken. Aber gut, zumindest dient der Frischestern der Orientierung. Allerdings zeigt der Stern nicht an, wenn der Kühlschrank zu hochgedreht wurde und das Bier zu kalt ist.

Gebraut wird das Export mit Naturhopfen aus der Hallertau und aus dem Elbe-Saale-Gebiet, mit einer untergärigen Aromahefe sowie mit Quellwasser in Mineralwasserqualität. Da sollte es doch etwas Besonderes sein.

Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur. Es ist kräftig goldgelb mit einer durchschnittlichen Menge feinporigem Schaum, der nur langsam in sich zusammenfällt.

Das Aroma ist durch das Malz dominiert und der Hopfen kommt nur schwach durch, duftet aber angenehm nach Melone und Blumen. Doch, das gefällt mir.

Bereits der Antrunk ist recht vollmundig, dabei recht süß. Die Kohlensäure ist leider nicht allzu stark vertreten. Da würde ich mir etwas mehr wünschen. So geht es auch weiter. Das Bier erzeugt ein rundes Mundgefühl und da sich zu der Süße eine leichte Säure gesellt, ist es auch recht süffig. Wie ich es von einem Export erwarte, hält sich das Bitter diskret im Hintergrund. Der Abgang ist mild und er klingt nur kurz nach.

Fehler kann ich bei dem Bier nicht feststellen, aber ihm fehlen Ecken und Kanten, die es unverwechselbar machen. Es fehlt nicht viel zu einer gewissen Langweiligkeit.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,3 %

Brauerei:

Pfungstädter Brauerei
Hildebrand GmbH & Co KG
64319 Pfungstadt
www.pfungstaedter.de

Craftwerk Hophead IPA7

Nun will ich mich wieder einmal einem Bier von Craftwerk zuwenden, der Craft Beer-Brauerei der Bitburger-Gruppe. Diesmal steht das Hop Head IPA 7 vor mir. Wenn Sie sich jetzt fragen, was die Zahl hinter dem Namen zu bedeuten hat, so ist die Antwort einfach: dieses IPA wurde mir sieben unterschiedlichen Hopfensorten gebraut. Und um sieben Hopfensorten zusammenzustellen und sie in ein harmonisches Mengenverhältnis zu bringen ist schon eine gute Portion Verliebtheit in diese Zutat erforderlich. Mal sehen, ob sich die Mühe gelohnt hat. Die Brauerei verspricht auf jeden Fall eine “knallharte Hopfenexplosion”.

Bernsteinfarben und leicht hefetrüb ist das IPA, die lebhafte Kohlensäure sorgt zusammen mit dem Hopfen für eine schöne weiße Schaumkrone, feinporig und mit langer Standzeit. Die Optik ist auf jeden Fall schon mal sehr ansprechend.

Dazu passend ist das frische Aroma. Ich rieche Orangenschalen, Papaya, Mangos und Vanille. Ja, so soll ein IPA duften.

Auch der Antrunk ist frisch und fruchtig. Sofort breiten sich die Fruchtnoten im Mund auf, Grapefruit mischt sich mit der Frische von Äpfeln und von Südfrüchten. Dazu kommt das kräftige Bitter des Hopfens. Das Hop Head IPA ist ein wirklich überraschendes IPA. Die Überraschung geht auch im Abgang weiter, der überraschend mild und trotzdem langanhaltend ist.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner Malz, Karamellmalz, Münchner Malz), Hopfen (Cascade, Centennial, Chinook, Herkuls, Taurus, Magnum, Simcoe), Hefe

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Stammwürze:

17,4° Plato

Bittereinheiten:

65 IBU

Brauerei:

Bitburger Braugruppe GmbH
54634 Bitburg
www.craftwerk.de

Dieses Bier können Sie ab einer Bestellsumme von 49,00 Euro durch einen Klick auf das folgende Banner versandkostenfrei bestellen:

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Die zehn Städte mit dem weltweit höchsten Bierpreis

Einige Analysten der Deutschen Bank hatten augenscheinlich etwas Langeweile und haben eine Liste der Städte mit dem höchsten Bierpreis zusammengestellt. Geprüft wurde der Preis für einen halben Liter in der Gastwirtschaft. Der ermittelte Preis für die einzelnen Städte wird jeweils hinter dem Städtenamen in Klammern angegeben.

1. Oslo (8,90)
2. Singapur (8,10)
3. Hongkong (6,90)
4. New York (6,70)
5. Boston (6,50)
6. Paris (6,34)
7. Stockholm (6,26)
8. Melbourne (6,01)
8. Zürich (6,01)
10. Dublin (5,90)

Licorne Black

Nun steht ein Bier aus dem Land der Feinschmecker vor mir, aus Frankreich, genauer gesagt aus dem Elsass. Mal sehen, ob die Franzosen nicht nur Wein keltern, sondern auch ein vernünftiges Bier brauen können.

Dunkel-Rubin ist es das Licorne Black, beinahe schwarz. Es bildet sich recht viel beiger Schaum, gemischtporig und mit recht kurzer Verweildauer auf dem Bier. Optisch bleibt also noch einige Luft nach oben.

Das Aroma lässt sich nur mit süß beschreiben, ich rieche Toffee. Bei der Farbe des Bieres hätte ich einige Röstaromen erwartet, die ich aber absolut nicht feststellen kann. Woher kommt dann die dunkle Farbe? Ein Blick auf die Zutatenliste verrät es: die Farbe stammt aus dem Farbstoff 150c, Zuckercouleur. Auch wenn dieser Farbstoff als gesundheitlich unbedenklich gilt, hat er nach meiner Meinung im Bier doch absolut nichts verloren. Hoffentlich ist der Geschmack besser als das Aroma.

Dem ist leider nicht so. Dieses Bier schmeckt nach – nach was eigentlich? Irgendetwas zwischen Malztrunk und Cola. Meiner Meinung nach ungenießbar. Nach einem Schluck habe ich den Rest der Flasche im Ausguss entsorgt. Ich habe bereits viele Biere verkostet und es waren viele Biere dabei, die mir nicht gefallen haben, aber das Licorne Black ist das erste Bier, das ich als ungenießbar bewerte.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glucosesirup, Zucker, Farbstoff E 150c, Aromen, Raucharoma, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Brauerei:

Brasserie Licorne
60 rue de Dettviller
6700 Saverne
Frankreich
www.brasserielicorne.com

Surtr

Ich muss zugeben, dass Biere aus Wacken bei mir einen schweren Stand haben, denn ich werde ein Vorurteil nicht los. Jedes Jahr fallen in das 2.000 Seelen-Dorf im Südwesten Schleswig-Holsteins etwa 70.000 Metalheads ein, stellen den Ort auf den Kopf und geben sich die Kante. Aber so richtig. Wenn ich den Berichten im NDR und auf Spiegel TV glauben darf, geht der Konsum von billigem Dosenbier bis zum Exzess. Und aus so einer Umgebung soll ein gutes Bier kommen können? Mein Vorurteil verneint die Frage, aber ich werde mich jetzt einmal bemühen, es zur Seite zu schieben und zu ignorieren, denn jetzt steht erstmals ein Bier aus Wacken vor mir, das Surtr.

Der Name klingt für deutsche Ohren etwas seltsam. Deshalb habe ich mal bei Wikipedia nachgesehen um eine Definition zu finden. Hier ist sie: “Surt (altnordisch Surtr “der Schwarze”) ist in der nordischen Mythologie ein Feuerriese und ein Feind der Asen. Er ist der Herrscher über Muspellsheim. In den Ragnarök zertrennt er mit seinem Feuerschwert Surtalogi die Brücke Bifröst, die Verbindung zwischen Midgard und Asgard. Mit den Söhnen Muspels steckt er die Welt in Brand, schleudert Feuer in alle Richtungen und vernichtet alles Leben (Weltenbrand).” Eine Darstellung von Surt, des englischen Zeichners John Charles Dollman findet sich auch auf dem vorderen Etikett der Flasche. Nachdem nun die Namensgebung geklärt ist, können wir uns endlich dem Bier zuwenden. Ich bin ja mal gespannt, ob das Bier den gleichen Charakter hat wie die Gestalt aus der nordischen Sage.

Blickdicht schwarz steht es im Glas, mit einer enormen Krone aus haselnussbraunem sahnigem Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt. An der Optik habe ich schon mal nichts auszusetzen.

Allerdings toppt der Duft des Bieres die Optik mit Leichtigkeit. Röst- und Raucharomen dominieren. Ich kann Espresso, dunkle Schokolade, Rauch riechen, abgerundet durch einen Hauch Toffee. Langsam ahne ich, dass dieses Bier seinen Namen zu Recht trägt.

Der Antrunk ist süß nach Röstmalz. Dabei steht die Süße in einem interessanten Kontrast zu den Rauchnoten des Surtr. Komplettiert wird der Geschmack durch die Geschmäcker, die ich bereits im Aroma festgestellt habe. Schokolade, Kaffee und Toffee formen sich zu einem komplexen Geschmackserlebnis. Der Körper ist cremig und mit sehr intensivem Geschmack. Kaffee und Rauch treten etwas in den Hintergrund, während eine leichte Säure und Fruchtigkeit auf der Bildfläche erscheint und zusammen mit der intensiven Malzsüße ein geändertes Geschmacksbild formt. Der Abgang ist überraschend mild und die Rauchnoten klingen noch lange nach.

Mein Vorurteil hat sich also nicht bestätigt. Mit dem Surtr kommt ein Bier aus Wacken, das neugierig auf mehr macht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,2 % Vol.

Stammwürze:

15° Plato

Bitterwert:

24 IBU

Brauerei:

Wacken Brauerei GmbH & Co. KG
Gehrn 13
25596 Wacken
www.wacken.beer

Hopfmeister Surfers Ale

Die Brauerei aus dem bayerischen Hohenthann beschreibt das Surfers Ale auf ihrer Website wie folgt: “Das Surfers Ale ist ein süffiges, naturtrübes Pale Ale (helles, obergäriges Bier) mit fruchtigen Noten von Grapefruit, Mandarine und Litschi. Es hat einen vollmundigen Körper mit einer angenehmen, aber nicht zu starken Bittere im Abgang. Deshalb erinnert es auch ein wenig an ein naturtrübes Pils und besticht mit seiner hohen ‚Drinkability’. Das Surfers Ale ist der ideale Durstlöscher für die heißen Tage und lauen Nächte. Passt am Besten zu viel Sonne, Sand und Salz. In einer Craft-Beer-Tulpe bei 8° serviert, kommen die Aromen schön zur Geltung.” Bei diesen großartigen Versprechen erwarte ich einiges von diesem Bier. Mal sehen, ob es die Erwartungen auch erfüllen kann.

Golden mit einem leichten Rotstich steht das Bier im Glas, dabei leicht hefetrüb. Kohlensäure ist nicht zu sehen, aber die üppige feinporige Schaumkrone sorgt für eine sehr gute Optik. Der blütenweiße Schaum ist stabil und bleibt lange erhalten.

Das fruchtige Aroma wird durch Mandarine und Zitronenschale geprägt, dazu etwas Gras und Vanille. Dann rieche ich noch eine andere süße Frucht im Hintergrund, die ich aber nicht identifizieren kann. Die ausgesprochene Fruchtigkeit macht mir das Bier schon mal sympathisch.

Süß, fruchtig und rund ist der erste Eindruck, als das Bier auf meine Zunge kommt. Die sehr feinperlige Kohlensäure verleiht ihm noch eine angenehme Frische. Das Bier scheint für einen warmen Sommerabend wie geschaffen. Die Südfrüchte bleiben der dominante Eindruck. Dabei macht das Bier einen ausgewogenen Eindruck. Na ja, nicht so ganz, mir ist das Bier eindeutig zu süß. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so dass jeder Konsument für sich entscheiden muss, ob ihm das Bier gefällt oder nicht. Der Abgang ist freundlich bitter, allerdings weniger, als ich es von einem Ale erwartet hätte.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Magnum, Cascade, Citra, Simcoe), Hefe (Obergärige Ale-Hefe)

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Bittereinheiten:

35 IBU

Brauerei:

Hopfmeister
Kyreinstr. 18
81371 München
www.hopfmeister.de

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Neuzeller Gourmet Pilsner

Nun steht mit dem Gourmet Pilsner mal wieder ein Bier aus der Klosterbrauerei in Neuzelle vor mir. Was ein einfaches Pils vom Gourmet Pilsner unterscheidet erklärt die Brauerei auf dem Rückenetikett: erlesener Aromahopfen, ein spezielles Brauverfahren und eine lange Reifezeit, die der Entwicklung des Aromas dient. Außerdem empfiehlt die Brauerei, das Bier aus einem Weinglas zu trinken, damit der vollständige Genuss erreicht wird. Um welchen Hopfen es sich handelt und wie sich der Brauvorgang von dem eines normalen Pils unterscheidet, verrät die Brauerei weder auf dem Etikett noch auf der Website.

Kräftig goldgelb zeigt sich das Bier im Glas mit einer durchschnittlichen Menge weißem sahnigem Schaum, der auch lange erhalten bleibt. Dazu kommt eine sehr aktive Kohlensäure. Optisch macht das Bier also schon mal einen hervorragenden Eindruck.

Das Aroma ist intensiv malzig und der Hopfen steuert die würzigen Noten von Heu bei. Damit erinnert das Gourmet Pilsner eher einem Pils aus dem Norden als einem Bier aus dem tiefen Osten. Aber mir persönlich gefällt das.

Der Antrunk ist intensiv, voll und bringt einige malzige Süße mit, die aber in keiner Weise penetrant wird. Schnell gesellt sich das Bitter des Hopfens dazu, so dass der Körper rund, angenehm und süffig ist. Keine der Geschmacksrichtungen dominiert. Das Bitter steht wie für diesen Bierstil typisch im Mittelpunkt, aber es handelt sich um ein wirklich ausgeglichenes Bier. Der Abgang ist deutlich aber fein bitter, angenehm um freundlich und er klingt recht lange nach.

Das Bier hat nur einen Nachteil: die Kohlensäure verflüchtigt sich schnell. Wird das Bier zu langsam getrunken, wirkt es nach kurzer Zeit abgestanden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle
www.klosterbrauerei.com

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24. 5. – 26. 5. 2017: 1. Bayerisch-Böhmisches Bierfestival

Bei “Bier trifft Pivo”, dem 1.Bayerisch-Böhmischen Bierfestival am Zwieseler Stadtplatz zeigen Brauereien aus bayerischen und tschechischen Nachbarregionen ihre Braukunst. Bier ist in beiden Regionen Nationalgetränk, und die Brauereien bieten ganz unterschiedliche und besondere Biere an.

Wissenswertes zum Bier vermitteln Bierverkostungen und besonders Wissbegierige können bei einem Bierquiz mitmachen.  Die Besucher können von Stand zu Stand gehen und die flüssigen Produkte verkosten, die Gastronomen am Stadtplatz liefern die kulinarischen “Schmankerl” für den Gaumen. Musikanten aus Bayern und Böhmen sorgen mit Musik und Gesang für beste musikalische Unterhaltung.

Das Programm ist wirklich beeindruckend:

Mittwoch, 24. Mai 2017, 17 bis 22 Uhr

Musik am Stadtplatz:

17 Uhr       Auftakt mit der Zwieseler Tanzlmusi
18 Uhr      Eröffnung des Bierfestivals durch Bürgermeister Franz Xaver Steininger mit Ehrengästen
18.30 Uhr  Karel Pixa Band –  Schwungvolles von Country über Swing  bis zu osteuropäischen Volksliedern der vielseitigen Musiker aus Südböhmen

Donnerstag, 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt/Vatertag), 10 bis 22 Uhr

Musik am Stadtplatz:

10 Uhr Traditionelle bayerisch-böhmische Klänge mit der Bayerwaldkapelle Zwiesel
13 Uhr     A´gmiatliche  Musi aus der Au mit Reini, Fritz und Kurt
15 Uhr     Traditionelle Dudelsackmusik aus dem Chodenland mit der Gruppe Domažlická dudácká muzika aus Domažlice
17 Uhr     böhmische Wirtshauslieder mit der Švejk-Band aus Böhmen
19 Uhr     Böhmische Blasmusik  mit der 13-köpfigen Gruppe Solovačka aus Sušice

Wissenswertes rund ums Bier …

Donnerstag,  25. Mai 16 Uhr  Gasthof Posthalter, Gallinger-Stüberl
Ein informativ-amüsanter Lichtbildvortrag des Autors Elmar Tannert über seine Reisen zu den Bierquellen: »Bierland Pilsen« bietet Bierliebhabern und Böhmenfreunden 13 sorgfältig recherchierte Ausflugstouren zu Klein- und Kleinstbrauereien im Kreis Pilsen und im Böhmerwald. Vertreten darin sind auch die anwesenden Brauereien »U Bizona«, »Radouš« und »Purkmistr«.

Freitag, 26. Mai 2017, 15 bis 22 Uhr

Musik am Stadtplatz:

15 Uhr     Zünftige Blasmusik mit der Böhmischen Blechblousn, die  Blasmusikkapelle aus Moosbach in der Oberpfalz
18 Uhr     Harmonikaklänge aus dem Chodenland mit dem Duo Heligonka
19 Uhr     Tom Parsons & the Rat Cats – mitreißende Rockabilly & Rock´n Roll-Klänge zum Tanzen und Feiern

Wissenswertes rund ums Bier …

Freitag,  26. Mai 2017 11 Uhr und 14 Uhr

Brauereiführungen mit Bierverkostung in der 1. Dampfbierbrauerei Pfeffer mit Voranmeldung  unter +49 9922  8466-15; Preis: 4,80 € p. P.
Freitag, 26. Mai 2017 15 Uhr, Gasthof Posthalter, Gallinger-Stüberl
Ein informativ-amüsanter Lichtbildvortrag des Autors Elmar Tannert über seine Reisen zu den Bierquellen: »Bierland Pilsen« bietet Bierliebhabern und Böhmenfreunden 13 sorgfältig recherchierte Ausflugstouren zu Klein- und Kleinstbrauereien im Kreis Pilsen und im Böhmerwald. Vertreten darin sind auch die anwesenden Brauereien »U Bizona«, »Radouš« und »Purkmistr«.

Die folgenden Brauereien sind vor Ort:

Tschechische Brauereien:

Pivovar Bizon aus Čižice (Pilsen)
Pivovar U Švelchů aus Sušice
Pivovar Prachatice aus Prachatice
Pivovar Purkmistr aus Černice (Pilsen)
Měšťanský pivovar v Klatovech (Klattau)

Bayerische Brauereien:

Private Landbrauerei Scheuerer aus Moosbach (Oberpfalz)
Späth-Bräu Osserbier  aus Lohberg
1.Dampfbierbrauerei Pfeffer aus Zwiesel
Privatbrauerei Falter aus Regen
Brauerei Hutthurm aus Passau