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Die Bierstile entsprechend der Einteilung der Brewers Association

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Bierstile es gibt und durch die Kreativität der Craft-Brauer kommen auch ständig neue Bierstile hinzu. Außerdem gibt es viele Unsicherheiten, wenn es darum geht, den Bierstil eines Bieres zu benennen. Die Brewers Association hat sich die Mühe gemacht, die unterschiedlichen Bierstile aufzulisten und kurz zu beschreiben. Ich habe dieses Dokument mit Erlaubnis der Brewers Association auf Basis der 2018-Guidelines übersetzt. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Entdecken.

Ales

Ordinary Bitter

Farbe: Gold bis kupferfarben

Klarheit: Kälteschleier ist bei kalten Temperaturen zulässig.

Malzaroma: Geringe bis mittlere Restmalzsüße sollte vorhanden sein.

Hopfen Aroma & Geschmack: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Eine milde Karbonisierung charakterisiert traditionell die Fassware, aber bei Flaschenabfüllung ist eine leichte Erhöhung des Kohlendioxidgehalts akzeptabel. Fruchtester und sehr wenig Diacetyl sind akzeptabel, sollten aber in dieser Form von Bitter minimiert werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Stammwürze: 8,3° – 9,5° Plato

Alkoholgehalt: 3,0 % – 4,2 % Vol.

Bittereinheiten: 20 – 35 IBU

Farbe: 10 – 24 EBC

Special Bitter oder Best Bitter

Farbe: Tiefes Gold bis tiefes Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittlere Restmalzsüße sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma & Geschmack: Sehr niedrig bis mittel nach Wahl des Brauers

Bitterstoffe: Mittel und nicht rau

Gäreigenschaften: Eine niedrige Karbonisierung charakterisiert traditionell die Fassabfüllung, aber bei Flaschenabfüllung ist ein leichter Anstieg des Kohlendioxidgehalts akzeptabel. Fruchtige Aromen und sehr niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel, sollten aber in dieser Form von Bitter minimiert werden. Die Abwesenheit von Diacetyl ist ebenfalls akzeptabel.

Körper: Mittel

Stammwürze: 9,5° – 11,2° Plato

Alkoholgehalt: 4,2 % – 4,8 % Vol.

Bitterstoffe: 28 – 40 IBU

Farbe: 12 – 28 EBC

Extra Special Bitter

Farbe: Bernstein bis tiefes Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Hopfen Aroma & Geschmack: Mittel bis mittelhoch

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Eine niedrige Karbonisierung charakterisiert traditionell die Fass-Versionen, aber in Flaschenversionen ist ein leichter Anstieg des Kohlendioxidgehalts akzeptabel. Der Gesamteindruck ist erfrischend und durstlöschend. Fruchtige Ester und sehr niedrige Diacetyl-Zeichen sind akzeptabel, sollten aber in dieser Form von Bitter minimiert werden. Die Abwesenheit von Diacetyl ist ebenfalls akzeptabel.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 11,4° – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,8 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 45 IBU

Farbe: 16 – 28 EBC

Scottish-Style Light Ale

Farbe: Gold bis hellbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Malziges, karamellartiges Aroma kann vorhanden sein. Ein niedrig- bis mitteltiefes, weiches und zähes Karamellmalzaroma sollte vorhanden sein.

Hopfen Aroma & Geschmack: Sollte nicht wahrgenommen werden

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Hefeeigenschaften wie Diacetyl und Schwefel sind bei sehr niedrigen Werten akzeptabel. Flaschenabfüllungen können höhere Mengen an Kohlendioxid enthalten als es für leicht kohlensäurehaltige Entwürfe typisch ist. Die fruchtig-esterigen Aromen sind, wenn sie offensichtlich sind, gering.

Körper: Gering

Zusätzliche Hinweise: Bei Verwendung dieser Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen kann das Scottish Light Ale in zwei Unterkategorien unterteilt werden: traditionell (kein Rauchcharakter) und torfig (geringer Torfrauchcharakter). Obwohl es wenig Hinweise darauf gibt, dass das traditionelle schottische Light Ale Torfrauchcharakter hatte, bietet der aktuelle Markt viele Beispiele mit Torf- oder Rauchcharakter auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Ein torfiger oder rauchiger Charakter kann bei niedrigen Werten auftreten. Schottische Light Ales mit mittlerem oder höherem Rauchcharakter gelten als Rauchbiere und sollten an anderer Stelle kategorisiert werden.

Stammwürze: 7,6° – 8,8° Plato

Alkoholgehalt: 2,8 % – 3,5 % Vol

Bitterstoffe: 9 – 20 IBU

Farbe: 12 – 30 EBC

Scottish-Style Heavy Ale

Farbe: Bernstein bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Malziges, karamellartiges Aroma ist vorhanden. Der Stil weist einen mittleren Grad an süßem Malz und Karamell auf. Der Gesamteindruck ist glatt und ausgewogen.

Hopfen Aroma & Geschmack: Sollte nicht wahrgenommen werden

Bitterstoffe: Wahrnehmbar, aber gering

Gäreigenschaften: Hefeeigenschaften wie Diacetyl und Schwefel sind bei sehr niedrigen Werten akzeptabel. Flaschenabfüllungen können höhere Mengen an Kohlendioxid enthalten, als es für leicht kohlensäurehaltige Entwürfe typisch ist. Die fruchtig-esterigen Aromen sind, wenn sie offensichtlich sind, gering.

Körper: Medium und weich

Zusätzliche Hinweise: Wenn man diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben verwendet, kann man Scottish Heavy Ale in zwei Unterkategorien einteilen: traditionell (kein Rauchcharakter) und torfig (geringer Torfrauchcharakter). Obwohl es wenig Hinweise darauf gibt, dass traditionell hergestelltes schottisches Heavy Ale Torfrauchcharakter aufweist, bietet der aktuelle Markt viele Beispiele mit Torf- oder Rauchcharakter auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Ein torfiger oder rauchiger Charakter kann bei niedrigen Werten auftreten. Schottische Heavy Ales mit mittlerem oder höherem Rauchcharakter gelten als smoke flavored Biere und sollten an anderer Stelle kategorisiert werden.

Stammwürze: 8,8° – 10° Plato

Alkoholgehalt: 3,5 % – 4,1 % Vol.

Bitterstoffe: 12 – 20 IBU

Farbe: 16 – 60 EBC

Scottish-Style Export Ale

Farbe: Mittelbraun bis dunkelkastanienbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Süße Malz- und Karamellaromen und Aromen bestimmen den Charakter eines schottischen Export Ale.

Hopfen Aroma & Geschmack: Sollte nicht wahrgenommen werden

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriger Charakter kann offensichtlich sein. Hefeeigenschaften wie Diacetyl und Schwefel sind bei sehr niedrigen Werten akzeptabel. Flaschenabfüllungen können höhere Mengen an Kohlendioxid enthalten, als es für leicht kohlensäurehaltige Entwürfe typisch ist.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Bei Verwendung dieser Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen kann Scottish Export Ale in zwei Unterkategorien unterteilt werden: traditionell (kein Rauchcharakter) und torfig (geringer Torfrauchcharakter). Obwohl es wenig Belege dafür gibt, dass das schottische Export Ale traditionell Torfrauchcharakter hatte, bietet der aktuelle Marktplatz viele Beispiele mit Torf oder Rauchcharakter auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Ein torfiger oder rauchiger Charakter kann bei niedrigen Werten auftreten. Schottische Export Ales mit mittlerem oder höherem Rauchcharakter werden als Rauchbiere betrachtet und sollten an anderer Stelle kategorisiert werden.

Stammwürze: 10° – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe. 15 – 25 IBU

Farbe: 18 – 38 EBC

Summer Ale (Großbritannien)

Farbe: Blass bis Gold

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Die Restsüße des Malzes ist gering bis mittel. Rohweizen oder gemälzter Weizen wird oft in Mengen von 25 Prozent oder weniger verwendet. Malzattribute wie Kekse oder geringer Karamellgehalt sind vorhanden.

Hopfenroma und Geschmack: Englisches, amerikanisches oder edles Hopfenaroma sollte niedrig bis mittel sein. Englisches oder amerikanisches Hopfenaroma sollte nicht durchsetzungsfähig und mit Malzcharakter ausgewogen sein.

Bitterstoffe: Mittel-Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Eine milde Karbonisierung charakterisiert traditionell die Entwurfsfass-Versionen, aber in Flaschenversionen ist eine leichte Erhöhung des Kohlendioxidgehalts akzeptabel. Niedriger bis mäßiger fruchtiger Estercharakter ist akzeptabel. Es sollte kein Diacetyl- oder DMS-Zeichen erkennbar sein.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Der Gesamteindruck ist erfrischend und durstlöschend.

Stammwürze: 9 – 12,4° Plato)

Alkoholgehalt: 3,7 % – 5,1 %)

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Classic Pale Ale (Großbritannien)

Farbe: Gold auf Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Geringes bis mittleres Malzaroma ist vorhanden. Geringer Karamellcharakter ist zulässig.

Hopfenaroma und Geschmack: Der erdige und pflanzliche Hopfencharakter sollte wahrgenommen werden, kann aber durch den geschickten Einsatz von Hopfen anderer Herkunft entstehen.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel-hoch

Gäreigenschaften: Der fruchtig-esterige Charakter ist mäßig bis stark. Diacetyl kann fehlen oder auf sehr niedrigem Niveau wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 10 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe 20 – 40 IBU

Farbe: 10 – 24 EBC

India Pale Ale (Großbritannien)

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittleres Malzaroma sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma: Hopfenaroma ist mittel bis hoch, und oft auch blumig. Hopfen verschiedener Herkunft kann zu einer hohen Sprungkraft beitragen. Der erdige und pflanzliche Hopfencharakter sollte wahrgenommen werden, kann aber durch den geschickten Einsatz von Hopfen anderer Herkunft entstehen.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen sind moderat bis sehr hoch. Traditionelle Interpretationen zeichnen sich durch einen mittleren bis mittelhohen Alkoholgehalt aus. Die Verwendung von Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt führt zu einem knackigen, trockenen Bier mit einem subtilen und ausgewogenen Charakter von Schwefelverbindungen. Diacetyl kann fehlen oder auf sehr niedrigem Niveau wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Nicht-Englischer Hopfen kann für die Bitterstoffe oder zur Annäherung an den traditionellen englischen Hopfencharakter verwendet werden. Die Verwendung von Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt kann zu einem knackigen, trockenen Bier führen und nicht zu einer malzakzentuierten Variante.

Stammwürze: 11,4 – 15,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,5 % – 7,1 %

Bitterstoffe: 35 – 63 IBU

Farbe: 12 – 28 EBC

Strong Ale

Farbe: Bernstein bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittlere bis hohe Malz- und Karamellsüße. Sehr geringe Mengen an Röstmalz können wahrgenommen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Klar, aber minimal und ausgewogen mit Malzaromen.

Gäreigenschaften: Ein reicher, oft süßer und komplexer fruchtig-esterlicher Charakter kann zum Profil von Strong Ales beitragen. Alkoholarten können vielfältig und komplex sein. Sehr niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben verwendet werden, können die Wettbewerbsveranstalter diese Kategorie in Unterkategorien aufteilen, die starke und sehr starke Versionen widerspiegeln.

Stammwürze: 14,7 – 29° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 11,3 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 65 IBU

Farbe: 16 – 42 EBC

Old Ale

Farbe: Kupferrot bis sehr dunkel

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Das fruchtig-esterige Aroma kann zum Malzaroma beitragen. Old Ale weist eine Malz- und manchmal Karamellsüße auf.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Offensichtlich, aber minimal

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen können zum Charakter dieses Bieres beitragen. Alkoholarten können vielfältig und komplex sein. Eine besondere Eigenschaft von Old Ales ist, dass sie einen Alterungsprozess durchlaufen, oft über Jahre hinweg. Die Alterung kann auf der Hefe entweder im Schüttgutlager oder durch Konditionierung in der Flasche erfolgen. Dies trägt zu einem reichen, weinähnlichen und oft süßen, oxidierten Charakter bei. Es können auch komplexe Esterattribute entstehen. Sehr niedriger Diacetyl-Charakter kann offensichtlich sein und ist akzeptabel.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Holzgealterte Eigenschaften wie Vanille sind akzeptabel. Der von Brettanomyces produzierte Charakter und Säuregehalt von Pferden, Ziegen, Leder und Phenolen kann ebenfalls vorhanden sein, sollte aber auf niedrigem Niveau liegen und mit anderen Aromen ausgeglichen sein. Reste von Aromen, die aus Flüssigkeiten stammen, die zuvor in einem Fass gealtert wurden, wie z.B. Bourbon oder Sherry, sollten nicht vorhanden sein.

Dieser Stil kann in zwei Kategorien unterteilt werden, stark und sehr stark. Brettanomyces und saure Charaktere spiegeln den historischen Charakter wider.

Stammwürze: 14,3 – 21,1° Plato)

Alkoholgehalt: 6,3 % – 9,1 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 65 IBU

Farbe: 24 – 60 EBC

English-Style Pale Mild Ale

Farbe: Hellbernstein bis mittelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Malzaroma dominiert das Aromaprofil.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma reicht von sehr niedrig bis niedrig.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig.

Gäreigenschaften: Sehr niedrige Diacetylaromen können in diesem alkoholarmen Bier angemessen sein. Der fruchtig-esterige Charakter ist sehr niedrig bis mittel-niedrig.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Stammwürze: 7,6 – 9° Plato

Alkoholgehalt: 3,4 % – 4,4 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 20 IBU

Farbe: 12 – 18 EBC

English-Style Dark Mild Ale

Farbe: rötlich-braun bis sehr dunkel

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Malz und Karamell sollten sich im Aroma zeigen, wobei auch Lakritz und Röstmalz vorhanden sein können.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig

Wahrgenommene Bitterstoffe: sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Sehr niedriges Diacetylaroma kann in diesem alkoholarmen Bier angemessen sein. Der fruchtig-esterige Charakter ist sehr niedrig bis mittel-niedrig.

Körper: Mittel-Niedrig bis mittel

Stammwürze: 7,6 – 9° Plato

Alkoholgehalt: 3,4 % – 4,4 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 24 IBU

Farbe: 34 – 68 EBC

English-Style Brown Ale

Farbe: Kupfer bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Geröstetes Malz kann zu einem Biskuit- oder Röstaroma beitragen. Röstmalz kann einen Beitrag zum Aromaprofil leisten. Das Malzprofil kann von trocken bis süß reichen.

Hopfenaroma und Geschmack: Sehr niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Niedrige bis mittel-niedrige Werte von fruchtig-esterigen Aromen sind angemessen. Diacetyl, wenn offensichtlich, sollte sehr niedrig sein.

Körper: Mittel

Stammwürze: 10 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,2 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 12 – 25 IBU

Farbe: 24 – 34 EBC

Brown Porter

Farbe: Dunkelbraun bis sehr dunkel. Kann einen roten Farbton haben.

Klarheit: Bierfarbe kann zu dunkel sein, um Klarheit wahrzunehmen. Wenn Klarheit erkennbar ist, ist Kältetrübung bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Geringe bis mittlere Malzsüße. Karamell- und Schokoladencharakter ist akzeptabel. Stark geröstete Gerste oder stark verbrannter oder schwarzer Malzcharakter sollten nicht wahrgenommen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Frucht-estery flavors sind akzeptabel. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Stammwürze: 10 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU
Farbe: 40 – 70 EBC

Robust Porter

Farbe: Sehr dunkelbraun bis schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Mittel bis mittelhoch. Malzige Süße, Röstmalz, Kakao und Karamell sollten im Einklang mit den Bitterstoffen dunkler Malze stehen.

Hopfenaroma: Sehr niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Fruchtige Ester sollten offensichtlich und ausgewogen mit allen anderen Charakteren sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 11,2 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,6 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 40 IBU

Farbe: 60+ EBC

Sweet Stout oder Cream Stout

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Mittel bis mittelhoch. Malzsüße, Schokolade und Karamell sollen zum Aroma beitragen und die Aromaprofile dominieren. Röstungaroma kann wahrgenommen werden. Geringe bis mittel-niedrig geröstete Malzbittere sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Sollte nicht wahrgenommen werden

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig und dienen dazu, einen Teil der Süße auszugleichen und zu unterdrücken, ohne zum Aroma beizutragen.

Gäreigenschaften: Frucht-estrige Aromen, wenn vorhanden, sind niedrig. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Vollmundig. Der Körper kann durch Zugabe von Milchzucker (Laktose) vergrößert werden.

Stammwürze: 11,2 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 3,2 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 25 IBU

Farbe: 80+ EBC

Oatmeal Stout

Farbe: Dunkelbraun bis schwarz

Klarheit: Die Bierfarbe kann zu dunkel sein, um sie wahrzunehmen. Wenn Klarheit erkennbar ist, ist Kältetrübung bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Kaffee-, Karamell-, Röstmalz- oder Schokoladenaromen sollten im Vordergrund stehen. Gerösteter Malzcharakter von Karamell oder Schokolade sollte glatt und ohne Bitterstoffe sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Optional, sollte aber das Gleichgewicht nicht stören.

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Hafermehl wird im Schrot verwendet, was zu einem angenehmen, vollen Mundgefühl führt, ohne körnig zu sein. Das fruchtig-esterige Aroma kann von nicht wahrnehmbar bis sehr gering sein. Fruity-estriges Aroma ist sehr niedrig. Diacetyl sollte fehlen oder extrem niedrig sein.

Körper: Voll

Stammwürze: 9,5 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 3,8 % – 6,1 %

Bitterstoffe: 20 – 40 IBU

Farbe: 40+ EBC

Scotch Ale

Farbe: Hellrotbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Scotch Ales sind aggressiv malzig mit einem reichen und dominanten süßen Malzaroma und -aroma. Ein Karamell-Charakter ist oft Teil des Aromaprofils. Dunkel geröstetes Malzaroma kann bei niedrigen Konzentrationen auftreten.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Gäreigenschaften: Fruchtige Ester, falls vorhanden, befinden sich in der Regel auf niedrigem Niveau. Niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel.

Körper: Voll

Zusätzliche Hinweise: Ein brauereifrisches Erlebnis ist mit diesen Bieren beabsichtigt. Oxidation ist kein akzeptabler Charakter. Angenehm oxidierte Scotch Ales sollten in die Kategorien Aged Beer eingestuft werden.

Bei Verwendung dieser Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben kann Strong Scotch Ale in zwei Unterkategorien unterteilt werden: traditionell (kein Rauchcharakter) und torfig (geringer Torfrauchcharakter). Obwohl es wenig Hinweise darauf gibt, dass Strong Scotch Ales traditionell Torfrauchcharakter hatte, bietet der aktuelle Markt viele Beispiele mit Torf- oder Rauchcharakter auf niedrigem bis mittlerem Niveau. Ein torfiger oder rauchiger Charakter kann bei niedrigen Werten auftreten. Starke Scotch Ales mit mittlerem oder höherem Rauchcharakter gelten als Rauchbiere und sollten an anderer Stelle kategorisiert werden.

Stammwürze: 17,5 – 20,4° Plato

Alkoholgehalt: 6,6 % – 8,5 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 35 IBU

Farbe: 30 – 60 EBC

British-Style Imperial Stout

Farbe: Von dunklem Kupfer, typisch für einige historische Beispiele, bis hin zu sehr dunklen, typisch für zeitgenössische Beispiele.

Klarheit: Undurchsichtig in dunkleren Versionen. Wenn Klarheit erkennbar ist, ist Kältetrübung bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Extrem reichhaltiges Malzaroma, oft als Toffee oder Karamell ausgedrückt, und kann von einer sehr geringen gerösteten Malzherbheit begleitet werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis mittel, mit floralen, Zitrus- oder Kräuteraromen.

Bitterstoffe: Mittel, und sollte die Gesamtbilanz nicht überfordern. Die Bitterstoffe können in dunkleren Versionen höher sein, während das Gleichgewicht mit süßem Malz erhalten bleibt.

Gäreigenschaften: Hoher Alkoholgehalt ist offensichtlich. Hoher fruchtig-estriger Charakter kann vorhanden sein. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Voll

Zusätzliche Hinweise: Dieser Stil wurde ursprünglich auch als „Russischer Imperial Stout“ bezeichnet.

Stammwürze: 19,3 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 45 – 65 IBU

Farbe: 40 – 70+ EBC

British-Style Barley Wine Ale

Farbe: Helles Kupfer bis tiefrot / Kupfer-Granat

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Die Restsüße ist hoch.

Hopfenaroma & -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind sehr niedrig bis mittel. Englischer Hopfen wird häufig verwendet, ist aber für diesen Stil nicht erforderlich.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Die Komplexität der Alkohole und die fruchtig-estrigen Eigenschaften sind oft hoch und ausgewogen mit dem hohen Alkoholgehalt. Niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel. Karamell und etwas oxidierter Charakter (Weinaromen) können als positive Eigenschaften angesehen werden.

Körper: Voll

Stammwürze: 20,4 – 28° Plato

Alkoholgehalt: 8,5 % – 12,2 % Vol.

Bitterstoffe: 40 – 65 IBU

Farbe: 22 – 40 EBC

Irische Ale-Styles

Irish-Style Red Ale

Farbe: Kupferrot bis rötlichbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Leichter Hefeschleier ist in Flaschen abgefüllte Beispiele akzeptabel.

Malzaroma: Niedrige bis mittlere Bonbon-ähnliche Karamellmalzsüße sollte im Aroma vorhanden sein. Ein gerösteter Malzcharakter sollte vorhanden sein und es können eine leichte Röstgerste oder Röstmalz vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrnehmbar bis mittel

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Niedrige fruchtig-estrige Aromen sind akzeptabel. Der Diacetylspiegel kann nicht vorhanden bis sehr niedrig sein.

Körper: Mittel

Stammwürze: 10 – 11,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,0 % – 4,8 %

Bitterstoffe: 20 – 28 IBU

Farbe: 22 – 36 EBC

Klassisches Irish-Style Dry Stout

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Die Prominenz von kaffeeähnlich gerösteter Gerste und ein mäßiger Grad an geröstetem Malz Aroma und -geschmack definieren den Charakter im Wesentlichen. Trockene Stouts erhalten durch die Verwendung von gerösteter Gerste einen trocken gerösteten Charakter. Ursprüngliches Malz und helles Karamellaromen weichen einer ausgeprägten, trocken gerösteten Bitterstoffe im Finish.

Hopfenaroma und -geschmack: Der europäische Hopfencharakter kann von nicht wahrgenommen bis zu wenig Aroma reichen.

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Der fruchtig-estrige Charakter ist im Vergleich zu Malz und gerösteter Gerste sowie Hopfenbitterstoffen gering. Diacetyl, falls vorhanden, sollte sehr niedrig sein. Leichte Säure kann wahrgenommen werden, ist aber nicht erforderlich.

Körper: Mittel-Leicht bis mittel.

Zusätzliche Hinweise: Die Kopfhaltung sollte dauerhaft sein.

Stammwürze: 9,5 – 11,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,3 %

Bitterstoffe: 30 – 40 IBU

Farbe: 80+ EBC

Export-Style Stout

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Die Aromen von gerösteter Gerste und geröstetem Malz sind ausgeprägt. Ursprüngliches Malz und helles Karamellaromen weichen ausgeprägten, trocken gerösteten Bitterstoffen im Finish.

Hopfenaroma und -geschmack: Sollte nicht wahrgenommen werden

Bitterstoffe: Kann analytisch hoch sein, aber die Wahrnehmung wird durch die Malzsüße vermindert.

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrigea Aroma ist niedrig. Diacetyl sollte vernachlässigbar sein oder nicht wahrgenommen werden. Leichte Säure ist akzeptabel.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Die Kopfhaltung sollte dauerhaft sein.

Stammwürze: 12,9 – 17,5° Plato

Alkoholgehalt: 5,6 % – 8,0 %

Bitterstoffe: 30 – 60 IBU

Farbe: 80+ EBC

Ursprüngliche North American Ales

Golden oder Blonde Ale

Farbe: Strohgelb bis hellgelb

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Leichte Malzsüße sollte im Aroma vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sollten niedrig bis mittel-niedrig, präsent aber nicht dominant sein.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtige Ester können auf niedrigem Niveau wahrgenommen werden. Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel mit einem knackigen Finish

Stammwürze: 11,2 – 13,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,1 %

Bitterstoffe: 15 – 25 IBU

Farbe: 6 – 14 EBC

American-Style Amber/Red Ale

Farbe: Kupfer bis rotbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: mittelhohe bis hohe Malzigkeit mit niedrigem bis mittlerem Karamellcharakter

Hopfenaroma und -geschmack: Amerikanischer Hopfencharakter kann von niedrig bis mittel-niedrig in Aroma und Geschmack reichen.

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma und Geschmack sind niedrig, wenn vorhanden. Diacetyl kann auf sehr niedrigem Niveau fehlen oder wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis mittelhoch

Stammwürze: 11,9 – 14,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 6,1 %

Bitterstoffe: 25 – 45 IBU

Farbe: 22 – 36 EBC

American-Style Pale Ale

Farbe: Tief goldfarben bis kupferfarben oder hellbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Hopfentrübung ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Geringes Karamellmalzaroma ist zulässig. Geringe bis mittlere Malzigkeit kann einen niedrigen Karamellmalzcharakter haben.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack ist hoch und zeigt floralen, fruchtigen (Beeren, tropische Früchte, Steinfrüchte und andere), schwefel-/dieselartigen, Zwiebel-Knoblauch-Katze, Zitrusfrüchte, Pinien oder harzigen Charakter, der ursprünglich mit amerikanischem Sortenhopfen assoziiert wurde. Hopfen mit diesen Eigenschaften stammt nun auch aus anderen Ländern als den USA.

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma kann niedrig bis hoch sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 11 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 5,4 %

Bitterstoffe. 30 – 50 IBU

Farbe: 12 – 28 EBC

Juicy oder Hazy Pale Ale

Farbe: Stroh bis tiefes Gold

Klarheit: Eine geringe bis sehr hohe Trübung ist typisch für diese Biere. Stärke, Hefe, Hopfen, Eiweiß und/oder andere Verbindungen tragen zu einem breiten Spektrum an dunstigen Erscheinungen in dieser Kategorie bei.

Malzaroma: Geringes bis mittleres Malzaroma und -geschmack können vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Mittleres bis sehr hohes Hopfenaroma und -geschmack sind vorhanden mit typischen Eigenschaften von Hopfen jeglicher Herkunft.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel. Der wahrgenommene Eindruck von Bitterstoffe ist weich und gut in das Gesamtgleichgewicht integriert und kann deutlich von den gemessenen oder berechneten IBU-Werten abweichen.

Gäreigenschaften: Geringes bis mittleres fruchtiges Esteraroma kann vorhanden sein, wird aber meist von der Hopfenfruchtigkeit überwogen. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel-niedrig bis mittelhoch. Empfundenes seidiges oder volles Mundgefühl kann zum allgemeinen Geschmacksprofil beitragen.

Zusätzliche Hinweise: Schrot kann eine kleine Menge Hafer, Weizen oder andere Zusätze enthalten, um die Unschärfe zu fördern. Beschreibungen wie „saftig“ werden oft verwendet, um den Geschmack und das Aroma von Hopfen in diesen Bieren zu beschreiben.

Stammwürze: 11 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 50 IBU; kann von wahrgenommenen Bitterstoffen abweichen

Farbe: 8 – 14 EBC

American-Style Strong Pale Ale

Farbe: Tiefgold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Hopfentrübung ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Geringes Karamellmalzaroma ist zulässig. Geringe Malzigkeit kann einen niedrigen Karamellmalzcharakter haben.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma ist hoch und zeigt floralen, fruchtigen (Beeren, tropische Früchte, Steinfrüchte und andere), schwefel-/dieselartigen, Zwiebel-Knoblauch-Katze, Zitrusfrüchte, Pinien oder harzigen Charakter, der ursprünglich mit amerikanischem Sortenhopfen assoziiert wurde. Hopfen mit diesen Eigenschaften stammt nun auch aus anderen Ländern als den USA.

Bitterstoffe: Hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma kann niedrig bis hoch sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 12,4 – 15,9° Plato

Alkoholgehalt: 5,6 % – 7,0 % Vol.

Bitterstoffe: 40 – 50 IBU

Farbe: 12 – 28 EBC

Session India Pale Ale

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Hopfentrübung ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Eine niedrige bis mittlere Malzigkeit sollte im Aroma vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Das Hopfenaroma ist mittel bis hoch und kann Qualitäten aus einer Vielzahl von Hopfen aus aller Welt aufweisen. Insgesamt ist der Hopfencharakter durchsetzungsfähig.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma und flavor ist niedrig bis mittel. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Biere über 5,0 % Vol. gelten nicht als Session India Pale Ales. Biere unter 5,0 % Vol., die die Kriterien für eine andere klassische oder traditionelle Stilkategorie erfüllen, gelten nicht als Session India Pale Ales.

Stammwürze: 9,5 – 12,9° Plato

Alkoholgehalt: 3,7 % – 5,0 % Vol.

Bitterstoffe: 40 – 55 IBU

Farbe: 8 – 24 EBC

American-Style India Pale Ale

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Hopfentrübung ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Geringe bis mittlere Malzigkeit im Aroma und Geschmack.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack ist hoch und zeigt floralen, fruchtigen(Beeren, tropische Früchte, Steinfrüchte und andere), schwefel-/dieselartige, Zwiebel-Knoblauch-Katze, Zitrusfrüchte, Pinien oder harzigen Charakter, der ursprünglich mit amerikanischem Sortenhopfen assoziiert wurde. Hopfen mit diesen Eigenschaften stammt nun auch aus anderen Ländern als den USA.

Bitterstoffe: Mittelhoch bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma und Geschmack können niedrig bis hoch sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel-Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Die Verwendung von Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt kann zu einem knackigen, trockenen Bier führen und nicht zu einer malzakzentuierten Variante. Zuckerzusätze können verwendet werden, um Körper und Gleichgewicht zu verbessern. Hopfen unterschiedlicher Herkunft kann für Bitterstoffe oder zur Annäherung an den traditionellen amerikanischen Charakter verwendet werden.

Stammwürze: 14,7 – 17,1° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,5 %

Bitterstoffe: 50 – 70 IBU

Farbe: 12 – 24 EBC

Juicy oder Hazy India Pale Ale

Farbe: Stroh bis tiefes Gold

Klarheit: Eine geringe bis sehr hohe Trübung ist typisch für diese Biere. Stärke, Hefe, Hopfen, Eiweiß und/oder andere Verbindungen tragen zu einem breiten Spektrum an dunstigen Erscheinungen in dieser Kategorie bei.

Malzaroma: Geringes bis mittleres Malzaroma und -geschmack können vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Mittelhohes bis sehr hohes Hopfenaroma und -geschmack, mit den für Hopfen jeder Herkunft typischen Eigenschaften.

Bitterstoffe: Mittel-Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Geringes bis mittleres fruchtiges Esteraroma kann vorhanden sein, wird aber meist von der Hopfenfruchtigkeit überwältigt. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel-niedrig bis mittelhoch. Empfundenes seidiges oder volles Mundgefühl kann zum allgemeinen Geschmacksprofil beitragen.

Zusätzliche Hinweise: Schrot kann eine kleine Menge Hafer, Weizen oder andere Zusätze enthalten, um die Unschärfe zu fördern. Deskriptoren wie „saftig“ werden oft verwendet, um den Geschmack und das Aroma von Hopfen in diesen Bieren zu beschreiben.

Stammwürze: 14,7 – 17,1° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,5 % Vol.

Bitterstoffe: 50 – 70 IBU; kann von den wahrgenommenen Bitterstoffe abweichen

Farbe: 8 – 14 EBC

Pale American-Belgo-Style Ale

Farbe: Gold bis hellbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Mittelhoch bis sehr hoch, mit Hopfenaromen vom amerikanischen Typ, die man normalerweise nicht in den traditionellen belgischen Stilen findet.

Bitterstoffe: Mittel bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Das fruchtig-estrige Aroma ist gering bis mäßig. Fruchtig-estriges Aroma sollte mittel bis hoch sein. Belgische Hefeeigenschaften wie Banane, Beere, Apfel, Koriander, Gewürz und/oder Rauch-Phenol sollten im Gleichgewicht mit Malz und Hopfen sein. Diacetyl, Schwefel und Brettanomyces sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel-niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Pale American-Belgo-Style Ales sind entweder 1) nicht-belgische Biersorten, die die einzigartigen Eigenschaften von Hefen darstellen, die typischerweise in großen, fruchtigen belgischen Biersorten verwendet werden, oder 2) definierte belgische Biere, die einen einzigartigen Charakter des amerikanischen Hopfens aufweisen. Diese Biere sind einzigartig für sich selbst.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einreichungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Hopfensorten, Mikroflora, Obst, Gewürzen oder anderen Zutaten, Holzalterung usw. widerspiegeln.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: 10 – 30 EBC

Dark American-Belgo-Style Ale

Farbe: Braun bis schwarz

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Die Wahrnehmung von geröstetem Malz oder Gerste kann sehr gering bis robust sein.

Hopfenaroma & -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind mittel- bis sehr hoch und zeigen Hopfenaromen vom amerikanischen Typ, die man normalerweise nicht in traditionellen belgischen Stilen findet.

Bitterstoffe: Mittel bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma ist mittel bis hoch. Die für die Gärung mit belgischer Hefe typischen Eigenschaften wie Banane, Koriander, Gewürz und/oder Rauch-Phenol sollten im Gleichgewicht mit Malz und Hopfen sein. Diacetyl, Schwefel und Brettanomyces sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel-Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Dark American-Belgo-Style Ales sind entweder 1) nicht-belgische dunklere Biersorten, die die einzigartigen Eigenschaften von Hefen darstellen, die typischerweise in großen fruchtigen belgischen Biersorten verwendet werden, oder 2) definierte dunklere belgische Biere, die einen einzigartigen Charakter des amerikanischen Hopfens aufweisen. Diese Biere sind einzigartig für sich selbst.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über die Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Einsendungen zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Hopfensorten, Mikroflora, Obst, Gewürzen oder anderen Zutaten, Holzalterung usw. widerspiegeln.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: 32+ EBC

American-Style Brown Ale

Farbe: Tiefkupfer bis sehr dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Geröstetes Malz, Karamell und Schokolade-Aromen, die Aromen sollten mittelkräftig sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Niedrig bis mittelstark. Fruchtig-estrige Aromen und Geschmack können vorhanden sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 10 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,2 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 45

Farbe: 30 – 52 EBC

American-Style Black Ale

Farbe: Sehr dunkel bis schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Geringe bis mittlere Karamellmalzaromen und dunkle Röstmalzaromen können erkennbar sein. Niedrig- bis mittelstarke Karamellmalz- und dunkle Röstmalzaromen sind offensichtlich. Adstringenz und verbrannter Charakter von Röstmalz sollten fehlen.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmacki sind mittelhoch bis hoch, mit fruchtigen, zitrusartigen, pinienartigen, floralen, pflanzlichen oder anderen Aromen aus Hopfen aller Herkunft.

Bitterstoffe: Mittelhoch bis hoch

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen und Geschmäcker sollten niedrig bis mittel sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 13,8 – 18,2° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,6 % Vol.

Bitterstoffe: 50 – 70 IBU

Farbe: 70+ EBC

American-Style Stout

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Die Aromen von gerösteter Gerste und geröstetem Malz sind ausgeprägt. Geringe bis mittlere Malzsüße mit niedriger bis mittlerer Karamell-, Schokoladen- und/oder Röstkaffeequalität sollte vorhanden sein, mit einer ausgeprägten trocken gerösteten Bitterstoffe im Finish. Die Adstringenz von geröstetem Malz und gerösteter Gerste ist gering. Leichte geröstete Malzsäure ist akzeptabel.

Hopfenaroma und -geschmack: Mittel bis hoch, oft mit zitrusartigen und/oder harzigen Hopfenqualitäten, die für viele amerikanische Hopfensorten typisch sind.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma und Geschmack sind niedrig. Diacetyl sollte vernachlässigbar sein oder nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Die Kopfhaltung sollte dauerhaft sein.

Stammwürze: 12,4 – 18,2° Plato

Alkoholgehalt: 5,7 % – 8,0 %

Bitterstoffe: 35 – 60 IBU

Farbe: 80+ EBC

American-Style Imperial Porter

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Es darf keine geröstete Gerste oder stark verbranntes/schwarzes Malz wahrgenommen werden. Mittlere Malz-, Karamell- und Kakaosüße sollten vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittelhoch

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sollten offensichtlich, aber nicht überwältigend sein und den Hopfencharakter und die aus Malz gewonnene Süße ergänzen. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Voll

Stammwürze: 19,3 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 35 – 50 IBU

Farbe: 80+ EBC

American-Style Imperial Stout

Farbe: Schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Typisch ist das extrem reichhaltige Malzaroma. Extrem reichhaltiges Malzaroma mit vollem süßem Malzcharakter ist typisch. Geröstetes Malz Adstringenz und Bitterstoffe können moderat sein, sollten aber nicht den Gesamtcharakter dominieren.

Hopfenaroma und -geschmack: Mittelhoch bis hoch mit floral, Zitrus- und/oder Kräutercharakter.

Bitterstoffe: Mittelhoch bis sehr hoch und ausgewogen mit reichem Malzcharakter.

Gäreigenschaften: Die fruchtig-esterigen Aromen sind hoch. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Voll

Stammwürze: 19,3 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 50 – 80 IBU

Farbe: 80+ EBC

Double Hoppy Red Ale

Farbe: Tief bernsteinfarben bis dunkelkupfer/rötlich-braun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittel- bis mittelhoher Karamellmalzcharakter sollte im Aroma vorhanden sein. Niedriger bis mittlerer Keks- oder Röstmalzcharakter kann ebenfalls vorhanden sein.

Hopfenaroma & -geschmack: Das Hopfenaroma ist hoch und wird aus jeder Hopfenart gewonnen. Das Hopfenaroma ist hoch und ausgewogen mit den anderen Bierattributen.

Bitterstoffe: Hoch bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Der Alkoholgehalt ist mittel bis hoch. Komplexes Alkoholaroma kann offensichtlich sein. Die fruchtig-esterigen Aromen sind mittelmäßig. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 14,3 – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 6,1 % – 7,9 % Vol.

Bitterstoffe: 45 – 80 IBU

Farbe: 20 – 34 EBC

Imperial Red Ale

Farbe: Tief bernsteinfarben bis dunkelkupfer/rötlich-braun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittel- bis mittelhoher Karamellmalzcharakter sollte im Aroma vorhanden sein. Niedriger bis mittlerer Keks- oder Röstmalzcharakter kann ebenfalls vorhanden sein.

Hopfenaroma & -geschmack: Hohes Hopfenaroma und -geschmack, abgeleitet von jeder Hopfenart. Hopfenaroma ist prominent und ausgewogen mit anderen Bierattributen.

Bitterstoffe: Sehr hoch

Gäreigenschaften: Sehr hoher Alkoholgehalt ist ein Markenzeichen dieses Stils. Komplexer Alkoholduft kann offensichtlich sein. Die fruchtig-esterigen Aromen sind mittelmäßig. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Voll

Stammwürze: 19,3 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 8,0 % – 10,6 %

Bitterstoffe: 55 – 85 IBU

American-Style Imperial oder Double India Pale Ale

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Dunst, der durch Trockenhopfen entsteht, ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Niedrig bis hoch

Hopfenaroma & -geschmack: Das Hopfenaroma ist sehr hoch. Der Hopfencharakter sollte frisch und deutlich sein, abgeleitet von jeder Art von Hopfen. Das Hopfenaroma sollte nicht hart sein.

Bitterstoffe: Sehr hoch, aber nicht hart

Gäreigenschaften: Der Alkoholgehalt ist mittelhoch bis hoch und offensichtlich. Fruchtig-estriges Aroma und flavor ist mittel bis hoch. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biersorte sollte den frischen Charakter des Hopfens aufweisen. Oxidierter oder gealterter Charakter sollte nicht vorhanden sein.

Stammwürze: 17,1 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 7,6 % – 10,6 % Vol.

Bitterstoffe: 65 – 100 IBU

Farbe: 10 – 26 EBC

Juicy oder Hazy Imperial oder Double India Pale Ale

Farbe: Stroh bis tiefes Gold

Klarheit: Eine geringe bis sehr hohe Trübung ist typisch für diese Biere. Stärke, Hefe, Hopfen, Eiweiß und/oder andere Verbindungen tragen zu einem breiten Spektrum an dunstigen Erscheinungen in dieser Kategorie bei.

Malzaroma: Geringes bis hohes Malzaroma und -geschmack können vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hohes bis sehr hohes Hopfenaroma und -geschmack sind vorhanden, mit Eigenschaften, die für Hopfen jeder Herkunft typisch sind.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel. Der wahrgenommene Eindruck von Bitterstoffe ist weich und gut in das Gesamtgleichgewicht integriert und kann deutlich von den gemessenen oder berechneten IBU-Werten abweichen.

Gäreigenschaften: Geringes bis mittleres fruchtiges Esteraroma und flavor können vorhanden sein, sind aber meist vom Hopfencharakter überwältigt. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis hoch. Empfundenes seidiges oder volles Mundgefühl kann zum allgemeinen Geschmacksprofil beitragen.

Zusätzliche Hinweise: Schrot kann eine kleine Menge Hafer, Weizen oder andere Zusätze enthalten, um die Unschärfe zu fördern. Deskriptoren wie „saftig“ werden oft verwendet, um den Geschmack und das Aroma von Hopfen in diesen Bieren zu beschreiben.

Stammwürze: 17,1 – 23,7° Plato

Alkoholgehalt: 7,6 % – 10,6 % Vol.

Bitterstoffe: 65 – 100 IBU; kann von den wahrgenommenen Bitterstoffen abweichen

Farbe: 8 – 14 EBC

American-Style Barley Wine Ale

Farbe: Bernstein bis tiefrot / Kupfergranat

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Häufig sind Karamell- und/oder Toffee-Malzaromen vorhanden. Hohe Restsüße, oft mit Karamell und/oder Toffeearomen, sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind mittel bis sehr hoch. Amerikanische Hopfensorten werden häufig verwendet, sind aber für diesen Stil nicht erforderlich.

Bitterstoffe: Hoch

Gäreigenschaften: Komplexe Alkohole sind offensichtlich. Die fruchtig-estrigen Aromen sind oft hoch. Sehr niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel.

Körper: Voll

Zusätzliche Hinweise: Weinige, Sherry- oder Portweinähnliche Eigenschaften, die durch Oxidation entstehen, können als positiv angesehen werden, wenn sie im Einklang mit dem gesamten Geschmacksprofil stehen.

Stammwürze: 21,6 – 28° Plato

Alkoholgehalt: 8,5 % – 12,2 % Vol.

Bitterstoffe: 60 – 100 IBU

Farbe: 22 – 36 EBC

American-Style Wheat Wine Ale

Farbe: Gold bis Schwarz

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Brot-, Weizen-, Honig- und/oder Karamellmalzaromen und -aromen sind häufig vorhanden. Es sollte eine hohe Restmalzsüße vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen sind oft hoch und ausgewogen durch eine Komplexität von Alkoholen und hohen Alkoholgehalt. Sehr niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel. Phenolischer Hefe-Charakter, Schwefel und/oder DMS sollten nicht vorhanden sein. Oxidierte, abgestandene und gealterte Attribute sind nicht typisch für diesen Stil.

Körper: Voll

Zusätzliche Hinweise: Dieser Stil wird mit mindestens 50 % Weizenmalz gebraut.

Stammwürze: 21,1 – 28° Plato

Alkoholgehalt: 8,5 % – 12,2 % Vol.

Bitterstoffe: 45 – 85 IBU

Farbe: 10+ EBC

Smoke Porter

Farbe: Dunkelbraun bis schwarz

Klarheit: Undurchsichtig

Malzaroma: Geräucherte Träger zeigen mildes bis durchsetzungsfähiges Rauchmalzaroma und -geschmack im Gleichgewicht mit anderen Aromaattributen. Schwarzer Malzcharakter kann bei manchen Trägern wahrgenommen werden, während bei anderen der starke Röstcharakter fehlt. Der Charakter der gebratenen Gerste ist zu gering, je nachdem, ob sie geräuchert wird oder nicht. Mittlere bis hohe Malzsüße sowie Karamell- und Schokoladengeschmack sind akzeptabel.

Hopfenaroma und -geschmack: Keine bis mittel

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen sind akzeptabel.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Beiträge in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Diese Informationen sollten sowohl den traditionellen Stil des Pförtners als auch die als Rauchquelle verwendete Holzart (z.B.) beinhalten.

Stammwürze: 12,4 – 15,9° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 8,9 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 40 IBU

Farbe: 40+ EBC

American-Style Sour Ale

Farbe: Hell bis schwarz, je nach zugrunde liegendem Bierstil.

Klarheit: Kältetrübung, Bakterien- und Hefe-induzierte Trübung ist bei jeder Temperatur akzeptabel.

Malzaroma: Niedrig. In dunkleren Versionen sollten Röstmalz-, Karamell- und Schokoladenaromen auf niedrigem Niveau vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis hoch

Bitterstoffe: Niedrig bis hoch

Gäreigenschaften: Die Aromen und Aromen sind mäßig bis intensiv, aber ausgewogen, fruchtig und erfrischend. Diacetyl, DMS und Brettanomyces sollten nicht im Aroma oder Geschmack wahrgenommen werden. Die Evolution der natürlichen Säure entwickelt eine ausgewogene Komplexität. Der Säuregehalt liegt in der Regel in Form von Milchsäure, Essigsäure und anderen organischen Säuren vor, die natürlich aus dem Malz in der Maische oder im Kessel oder nach der Würzegärung durch den Einsatz verschiedener Mikroorganismen, einschließlich bestimmter Bakterien und Hefen, entwickelt werden. Der saure Charakter kann ein komplexes Gleichgewicht verschiedener Säurearten und Altersattribute sein. Mäßig bis intensiv, aber dennoch ausgewogen, fruchtig und erfrischend sollten die Aromen sein. Es sollte keine Rückstände von Flüssigkeiten geben, die zuvor in einem Fass wie Bourbon oder Sherry gealtert wurden. Holzgefäße können während der Gärung und des Alterungsprozesses verwendet werden, jedoch sollte kein aus Holz gewonnenes Aroma wie z.B. Vanillin vorhanden sein.

Körper: Niedrig bis hoch

Zusätzliche Hinweise: Solche Biere, die aus Holz gewonnene Charaktere oder Charaktere von Flüssigkeiten aufweisen, die zuvor in Holz gealtert wurden, werden als holzgealtertes Sauerbier eingestuft. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Hopfensorten, Mikroflora, Obst, Gewürzen oder anderen Zutaten, Holzalterung usw. widerspiegeln. Die Fruchtversionen zeigen Fruchtigkeit im Einklang mit Malz, Hopfen, Säure und anderen Eigenschaften der Gärung. Solche Biere können die Farbe von Früchten oder anderen Zutaten annehmen. Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Beiträge in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Ursprünglich deutsche Ale-Styles

Kölsch

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Der Malzcharakter ist sehr niedrig bis niedrig mit weicher Süße. Karamellcharakter sollte nicht erkennbar sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack ist niedrig und sollte, wenn ersichtlich, edlen Hopfencharakter ausdrücken.

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sollten fehlen oder auf sehr niedrigem Niveau vorhanden sein. Leichte Birne-Apfel-Riesling-Wein-Fruchtigkeit mag sichtbar sein, ist aber für diesen Stil nicht erforderlich. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig. Trocken und knackig.

Zusätzliche Hinweise: Traditionelle Beispiele zeigen oft eine anhaltende Kopfhaltung. Kleine Mengen Weizen können für die Herstellung von Bieren dieser Art verwendet werden. Kölsch-Biere werden bei wärmeren Temperaturen vergoren, als es für Lagerbiere typisch ist, aber bei niedrigeren Temperaturen als die meisten englischen und belgischen Biere. Sie sind kalt gealtert. Für die Gärung wird Bierhefe verwendet. Lagerhefe wird manchmal für die Flaschenkonditionierung oder finale Kältekonditionierung verwendet.

Stammwürze: 10,5 – 11,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe: 22 – 30 IBU

Farbe: 6-12 EBC

Altbier

Farbe: Kupfer bis dunkelbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Eine Vielzahl von Malzen, einschließlich Weizen, kann verwendet werden, um Aroma und Geschmack von mittel- bis mittelstarkem Malz zu erzeugen. Röstmalz-Attribute können auf sehr niedrigem Niveau vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel. Der Charakter soll den traditionellen deutschen Edelhopfen widerspiegeln.

Bitterstoffe: Mittel bis sehr hoch, wobei 25 bis 35 IBU typisch für Altbiere aus Düsseldorf sind.

Gäreigenschaften: Das fruchtig-estrige Aroma sollte fehlen oder sehr niedrig sein. Frucht-estriges Aroma kann niedrig sein. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Der Altbier-Stil stammt ursprünglich aus dem Raum Düsseldorf. Der Gesamteindruck ist sauber, knackig und aromatisch mit einem trockenen Fnish.

Stammwürze: 11 – 12,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,6 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 52 IBU

Farbe: 22 – 38 EBC

Kellerbier oder Zwickelbier

Farbe: Variiert je nach zugrunde liegendem deutschen Ale-Stil

Klarheit: Kann klar bis mäßig trüb sein. Leichter Hefeschleier ist akzeptabel und traditionell. Diese Biere sind ungefiltert, können aber mit dem Alter klar werden. Kann eine schlechte Kopfhaltung aufweisen.

Malzaroma: Kellerbiere sind ungefiltert. Altbier oder Kölsch. Malzaromen und Aromen, die für diese Stile typisch sind, sollten vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert je nach zugrunde liegendem Stil. Der Hopfencharakter kann durch die Anwesenheit von Hefe gedämpft werden.

Bitterstoffe: Variiert je nach zugrunde liegendem Stil. Bitterstoffe kann durch die Anwesenheit von Hefe unterdrückt werden.

Gäreigenschaften: Geringes bis mittleres Hefearoma und -geschmack ist wünschenswert. Der Schwefelgehalt sollte sehr niedrig bis mäßig niedrig sein. Geringe Mengen an Acetaldehyd oder anderen flüchtigen Bestandteilen, die normalerweise während des Lagerns reduziert werden, können sichtbar sein oder auch nicht. Das Vorhandensein von Schwefel und Acetaldehyd sollte den Geschmack dieser Biere verstärken. Der fruchtige Estergehalt kann aufgrund des Alters und des Vorhandenseins von Hefe geringfügig von den zugrunde liegenden Stilen abweichen.

Körper: Variiert je nach zugrundeliegendem Stil

Zusätzliche Hinweise: Diese ungefilterten Biere werden mit geringen bis mittleren Hefemengen serviert. Sie können gefiltert sein und mit Hefe während der Abfüllung dosiert werden. Biere, die nicht standardmäßige Inhaltsstoffe enthalten oder im Aroma gealtert sind, sollten an anderer Stelle kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Beiträge in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Diese Informationen sollten den zugrundeliegenden deutschen Ale-Stil enthalten, auf dem der Eintrag basiert.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variieren mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Berliner Weiße

Farbe: Strohgelb bis blass. Das ist das leichteste aller deutschen Weizenbiere. Versionen mit Früchten oder anderen Aromen können entsprechende Farbtöne annehmen.

Klarheit: Kann durch Hefe oder Kältetrübung trüb oder trüb erscheinen.

Malzaroma: Malzsüße fehlt

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Nicht vorhanden bis sehr niedrig

Gäreigenschaften: Das fruchtig-estrige Aroma sollte sich bei niedrigen bis mittleren Konzentrationen zeigen. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Brettanomyces Charakter kann fehlen oder auf niedrigem bis mittlerem Niveau vorhanden sein, und wenn vorhanden, kann er in pferdeartigen, ziegenartigen, ledrigen, phenolischen, fruchtigen und/oder sauren Aromen und Aromen ausgedrückt werden. Die einzigartige Kombination aus Hefe- und Milchsäurebakterien-Fermentation ergibt ein säurehaltiges und stark abgeschwächtes Bier.

Körper: Sehr niedrig

Zusätzliche Hinweise: Die Karbonisierung ist hoch. Berliner werden manchmal mit süßen Früchten oder Kräutersirupen serviert. Zeitgenössische Beispiele können gebraut oder mit Früchten, Gewürzen oder anderen Zutaten serviert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Beiträge in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Unterkategorien für ohne und mit Fruchtzusatz oder aromatisierte Versionen des Stils können erstellt werden. Für ungefruchtete Versionen würde der Brauer anzeigen, dass keine Früchte oder Aromen hinzugefügt wurden. Einreichungen mit Früchten oder Aromen würden von einer sehr kurzen Beschreibung der vom Brauer verwendeten Früchte/Aromen begleitet.

Stammwürze: 7,1 – 11° Plato

Alkoholgehalt: 2,8 % – 5,0 % Vol.

Bitterstoffe: 3 – 6 IBU

Farbe: 4 – 8 EBC

Leipziger Gose

Farbe: Strohgelb bis hellgelb

Klarheit: Trüb bis klar. Dunst kann von Hefe stammen oder auch nicht.

Malzaroma: Malzsüße wird nicht sehr gering wahrgenommen

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Nicht zu gering wahrgenommen

Gäreigenschaften: Mittlerer bis hoher Milchsäuregehalt sollte erkennbar sein und sich als scharfe, erfrischende Säure ausdrücken. Diese Biere sind nicht übermäßig gealtert.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere enthalten typischerweise gemälzte Gerste und ungemälzten Weizen, wobei einige Versionen auch Hafer enthalten. Salz (Speisesalz) und Koriander können in geringen Mengen vorhanden sein oder fehlen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einreichungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können sein, ob Koriander, Salz und/oder Brettanomyces verwendet werden und/oder andere Informationen über den Brauprozess.

Stammwürze: 9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 15 IBU

Farbe: 4 – 14 EBC

Zeitgenössische Gose

Farbe: Normalerweise Stroh bis mittlerer Bernstein, und kann die Farbe von zugesetzten Früchten oder anderen Zutaten wie z.B. dunkleren Malzen annehmen.

Klarheit: Trüb mit Schwebehefe

Malzaroma: Malzaroma und -geschmack werden nicht sehr gering wahrgenommen.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig

Bitterstoffe: Nicht wahrnehmbar bis mittel

Gäreigenschaften: Leder- oder Erdaromen, die von Brettanomyces-Hefen stammen, können deutlich sein, aber auf niedrigem Niveau, da diese Biere nicht über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Zeitgenössische Gose kann mit reinen Bierhefestämmen oder mit Hefe vermischt mit Bakterien vergoren werden. Alternativ können sie auch spontan fermentiert werden. Niedriger bis mittlerer Milchsäuregehalt zeigt sich in allen Beispielen als scharfe, erfrischende Säure.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere können mit gemälzter Gerste, Weizen und Hafer sowie ungemälzter Gerste, Weizen und Hafer gebraut werden. Wie in den traditionellen Beispielen können auch in zeitgenössischer Gose niedrig dosierte Salze (Speisesalz) und Korianderzusätze vorhanden sein oder nicht. Attribute aus der Verwendung einer Vielzahl von Kräutern, Gewürzen, floral oder Früchten, die nicht in der traditionellen Leipziger Gose zu finden sind, können ebenfalls vorhanden sein und im Einklang mit dem gesamten Geschmacksprofil stehen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Einsendungen zu ermöglichen. Solche Informationen können Kräuter, Gewürze, Früchte oder andere Zutaten und/oder Informationen über den Brauprozess enthalten.

Stammwürze: 9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 30 IBU

Farbe: 6 – 18 EBC

Hefeweizen

Farbe: Stroh bis Bernstein

Klarheit: Wenn es mit Hefe serviert wird, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Mittelniedrig bis mittelhoch fruchtige und phenolische Eigenschaften zeichnen diesen Stil aus. Phenolische Eigenschaften wie Nelke, Muskatnuss, Rauch und Vanille sind vorhanden. Bananenester-Aroma sollte auf niedrigem bis mittlerem Niveau vorhanden sein. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden aus mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Hefeweizen sind sehr stark karbonisiert. Diese Biere werden typischerweise (wenn auch nicht immer) während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, hat sie ein ein kräftiges Aroma und ein charakteristisch volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 11,7 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 6 – 18 EBC

Kristallweizen

Farbe: Stroh bis Bernstein

Klarheit: Klar ohne Kälteschleier. Da das Bier gefiltert ist, sollte keine Hefe vorhanden sein.

Malzaroma: Malzsüße ist sehr gering bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Das Aroma und der Geschmack sind Hefeweizen sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass fruchtige und phenolische Eigenschaften nicht mit dem heftigen Aroma und dem vollmundigen Mundgefühl von Hefe kombiniert werden. Die phenolischen Eigenschaften werden oft als nelken- oder muskatnussartig beschrieben und können rauchig oder sogar vanilleartig sein. Ein bananenartiges Esteraroma und -geschmack ist häufig vorhanden. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden. Kristallweizen sind gut gedämpft und sehr stark karbonisiert.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden aus mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie haben keine Hefearomen und zeigen ein saubereres, trockeneres Mundgefühl als Weizenbiere, die mit Hefe serviert werden.

Stammwürze: 11,7 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 6 – 18 EBC

Leichtes Weizen

Farbe: Stroh bis Kupfer-Bernstein

Klarheit: Wenn es mit Hefe serviert wird, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Die für Weißbier typischen phenolischen und esterartigen Aromen sollten vorhanden sein, jedoch weniger ausgeprägt. Das gesamte Aromaprofil ist weniger komplex als Hefeweizen aufgrund eines geringeren Alkoholgehalts und es gibt weniger heftige Aromen. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig mit einem leichteren Mundgefühl als Hefeweizen. Diese Biere sind leichte Versionen des Hefeweizen.

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie werden oft während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, haben sie ein heftiges Aroma und ein volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 7,1 – 11° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 3,5 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 7 – 30 EBC

Bernsteinfarbenes Weizen

Farbe: Bernstein bis hellbraun.

Klarheit: Wenn es mit Hefe serviert wird, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma: Ausgeprägte süße Malzigkeit und Karamell- oder Brot-Charakter werden durch die Verwendung von mittelfarbigem Malz erzielt.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Die für Weißbiere typischen phenolischen und esterartigen Aromen und Aromen sind in bernsteinfarbenem Weißbieren vorhanden, jedoch weniger ausgeprägt. Diese Biere sollten gut gedämpft und sehr stark kohlensäurehaltig sein. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie werden oft während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, haben sie ein heftiges Aroma und ein volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 18 – 26 EBC

Dunkles Weizen

Farbe: Kupferbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Wenn mit Hefe serviert, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma: Ausgeprägte süße Malzigkeit und ein schokoladiger Charakter aus geröstetem Malz kennzeichnen diesen Bierstil. Dunkle Gerstenmalze werden häufig zusammen mit dunklen Cara- oder Farbmalzen verwendet.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Die für Weißbiere typischen phenolischen und esterartigen Aromen sind in dunklen Weißbieren vorhanden, jedoch weniger ausgeprägt. Dunkle Weißbiere sollten gut gedämpft und sehr stark kohlensäurehaltig sein. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie werden oft während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, haben sie ein heftiges Aroma und ein charakteristisch volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 20 – 50 EBC

Weizenbock

Farbe: Gold bis sehr dunkel

Klarheit: Wenn das Bier mit Hefe serviert wird, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma: Mittlere malzige Süße sollte vorhanden sein. Bei Dunkelheit sollte ein milder Röstmalzcharakter im Geschmack und in geringerem Maße im Aroma auftreten.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Ausgewogene, nelkenartige phenolische und fruchtige Bananen-Noten ergeben ein abgerundetes Aroma. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden. Die Karbonisierung sollte hoch sein.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie werden oft während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, haben sie ein heftiges Aroma und ein volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 16,1 – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 9,5 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 35 IBU

Farbe: 9 – 60 EBC

Roggen-Ale

Farbe: Hell bis sehr dunkel, mit dunkleren Versionen von dunkelbernstein bis dunkelbraun.

Klarheit: Ein Kälteschleier ist akzeptabel, wenn das Bier keine Hefe enthät. Mit Hefe kann das Aussehen trüb bis sehr trüb sein.

Malzaroma und -geschmack: In dunkleren Bieren können Malzaromen und -geschmacksrichtungen wahlweise niedrig sein oder geröstete Malzcharaktere in Form von Kakao/Schokolade oder Karamell und/oder aromatische Toffee-, Karamell- oder Keksattributen enthalten. Die Malzsüße kann von niedrig bis mittel variieren. Geringe Adstringenz des Röstmalzes ist akzeptabel, wenn sie mit geringer bis mittlerer Malzsüße ausgeglichen wird.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Typisch sind niedrige bis mittlere bananenähnliche und/oder andere fruchtige Aromen und Aromen. Nelkenartige und/oder andere phenolische Aromen und Aromen sollten ebenfalls vorhanden sein. Bei Bieren ohne Hefe sollte kein Hefearoma erkennbar sein. Biere, die ohne Hefe angefüllt und serviert werden, haben keine Hefearomen oder das für Bier mit Hefe typische volle Mundgefühl. Biere mit Hefe haben ein niedriges bis mittleres Hefearoma und ein volles Mundgefühl, aber der Hefe-Charakter sollte das Gleichgewicht von Roggen- und Gerstenmalz, Estern und Phenolen nicht überdecken.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Schrot sollte mindestens 30 Prozent Roggenmalz enthalten. Biere mit Hefe werden oft während des Einschenkens geweckt. Wenn Hefe vorhanden ist, sollte das Bier einen heftigen Geschmack und ein volleres Mundgefühl haben.

Stammwürze: 11,7 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 5,6 %

Bitterstoffe:) 10 – 15 IBU

Farbe: 8 – 50 EBC

Bamberger Rauchbier

Farbe: Hell bis kastanienbraun

Klarheit: Wenn es mit Hefe serviert wird, kann das Aussehen sehr trüb sein.

Malzaroma und -geschmack: In dunkleren Bieren kann ein nachweisbarer Röstmalzgrad vorhanden sein, ohne aggressiv zu sein. Rauchiges Malzaroma, von niedrig bis hoch, sollte vorhanden sein. Rauchcharakter sollte glatt sein, nicht hart phenolisch.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Das Aroma und der Geschmack eines Weizen-Rauchbiers mit Hefe sollte fruchtig und phenolisch sein. Die phenolischen Eigenschaften werden oft als Nelke, Muskatnuss, Vanille und Rauch beschrieben. Bananensäureester sind oft in niedrigen bis mittleren Konzentrationen vorhanden. Kein Diacetyl sollte wahrgenommen werden. Weißbiere sind gut gedämpft und sehr stark kohlensäurehaltig.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz hergestellt. Sie werden oft während des Gießens geweckt, und wenn Hefe vorhanden ist, haben sie ein heftiges Aroma und ein volleres Mundgefühl.

Stammwürze: 11,7 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 15 IBU

Farbe: 8 – 36 EBC

Ursprünglich belgische und französische Bierstile

Blonde Ale

Farbe: Helles bis hell-bernstein

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Malzaroma und -geschmack sind niedrig.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht zu niedrig wahrgenommen. Edler Hopfen wird häufig verwendet.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Niedrige bis mittlere fruchtig-estrige Aromen, ausgewogen mit leichten malzigen und würzigen Aromen können vorhanden sein. Geringe phenolische Würze aus Hefe kann wahrgenommen werden. Diacetyl und saurer Charakter sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere sollten eine ausgewogene Mischung aus leichter Süße, Schärfe und geringer bis mittlerer Fruchtigkeit aufweisen.

Stammwürze: 13,3 – 16,6° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,9 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 30 IBU

Farbe: 8 – 14 EBC

Pale Ale

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Das Malzaroma sollte gering sein. Aromen von Karamell oder geröstetem Malz sind akzeptabel.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind gering, aber spürbar. Edler Hopfen wird häufig verwendet.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Geringe bis mittlere fruchtige Esteraromen sind offensichtlich. Niedrige Gehalte an phenolisch-würzigen Hefearomen können wahrgenommen werden. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Stammwürze: 11 – 13,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 12 – 24 EBC

Pale Strong Ale

Farbe: Blass bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Der Malzcharakter ist niedrig bis mittel. Oft ist eine komplexe Fruchtigkeit vorhanden.

Hopfenaroma und -geschmack: Mittel-niedrig bis mittel-hoch

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel-hoch

Gäreigenschaften: Niedrige bis mittlere fruchtige Esteraromen sollten erkennbar sein. Niedrige Gehalte an phenolisch-würzigen Hefen und Aromen können ebenfalls wahrgenommen werden. Diacetyl, falls vorhanden, sollte sehr niedrig sein.

Körper: Sehr niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden oft mit hellem belgischem Kandiszucker gebraut. Kräuter und Gewürze werden manchmal verwendet, um zarte Aromen in diese starken Ales zu bringen. Diese Biere können malzig im Gesamteindruck oder trocken und stark gedämpft sein. Sie können einen trügerisch hohen Alkoholgehalt und einen relativ leichten Körper für Biere mit hohem Alkoholgehalt haben. Einige Biere können einen gleich hohen Alkoholgehalt und einen höheren Körperanteil aufweisen.

Stammwürze: 15,7 – 22,9° Plato

Alkoholgehalt: 7,1 % – 11,2 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 50 IBU

Farbe: 7 – 20 EBC

Dark Strong Ale

Farbe: Mittelbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Mittleres bis hohes Malzaroma und komplexe Fruchtaromen sind unverwechselbar. Mittlere bis hohe Malzintensität kann reichhaltig, cremig und süß sein. Fruchtige Komplexität zusammen mit weichem Röstmalzaroma verleiht dem Ganzen einen unverwechselbaren Charakter.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Sehr wenig oder kein Diacetylcharakter sollte wahrgenommen werden. Geringe phenolische Schärfe kann wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden oft (wenn auch nicht immer) mit dunklem belgischem Zucker gebraut. Kräuter und Gewürze werden manchmal verwendet, um zartes Aroma in diese starken Ales zu bringen. Diese Biere können mit einem trügerischen Alkoholgehalt gut abgeschwächt werden.

Stammwürze: 15,7 – 22,9° Plato

Alkoholgehalt: 7,1 % – 11,2 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 50 IBU

Farbe: 18 – 70 EBC

Dubbel

Farbe: Braun bis sehr dunkel

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Leichter Hefeschleier kann bei in Flaschen abgefüllten Bieren auftreten.

Malzaroma: Kakao, dunkle oder getrocknete Früchte und/oder Karamellaromen sowie malzige Süße sollten vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig, falls vorhanden.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen (vor allem Banane) sind auf niedrigem Niveau angemessen. Diacetylcharakter sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht und schaumig sein.

Stammwürze: 14,7 – 18,2° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,6 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 35 IBU

Farbe: 32 – 72 EBC

Tripel

Farbe: Helles bis helles Bernstein

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Traditionelle Tripels sind in Flaschen abgefüllt und können einen leichten Hefeschleier aufweisen. Hefe sollte jedoch nicht absichtlich geweckt werden.

Malzaroma: Geringe Süße aus sehr hellen Malzen sollte vorhanden sein. Es sollte keinen gerösteten oder dunklen Malzcharakter haben.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig, falls vorhanden

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Ein komplexes, manchmal leicht würziges Aroma prägt diesen Stil. Nelkenähnliches phenolisches Aroma kann sehr niedrig sein. Auch fruchtig-estrige Aromen, einschließlich Banane, sind üblich, aber nicht erforderlich. Traditionelle Tripels sind oft gut gedämpft. Alkoholgehalt und -aroma sollten wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht und schaumig sein. Brauzucker kann verwendet werden, um den Körper aufzuhellen. Hopfen- und Malzcharakter sollten ausgewogen sein. Das gesamte Bier kann im Abgang süß sein, obwohl die Süße im Abgang leicht sein sollte. Der oxydierte Charakter, wenn er sich in gealterten Tripels zeigt, sollte mild und angenehm sein.

Stammwürze: 17,1 -22° Plato

Alkoholgehalt: 7,1 % – 10,1 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 45 IBU

Farbe: 8-14 EBC

Quadrupel

Farbe: Bernstein bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Hefe sollte jedoch nicht absichtlich geweckt werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch Gäreigenschaften: Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Auch fruchtig-estrige Aromen, einschließlich Banane, sind üblich, aber nicht erforderlich.

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht und schaumig sein.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht und schaumig sein.

Witbier

Farbe: Bernstein bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Hefe sollte jedoch nicht absichtlich geweckt werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Auch fruchtig-estrige Aromen, einschließlich Banane, sind üblich, aber nicht erforderlich.

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht und schaumig sein.

Körper: Mittel

Saison klassisch

Farbe: Gold bis hellbraun

Klarheit: Kälteschleier oder leichter Hefeschleier ist akzeptabel.

Malzaroma: Niedrig, aber als Grundlage für die Gesamtbilanz.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel und durch europäischen Hopfen charakterisiert: florale, pflanzliche und/oder holzige Merkmale sind üblich.

Bitterstoffe: Mittel – niedrig bis mittel, aber nicht durchsetzungsfähig.

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sind mittel bis hoch. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Sehr niedrige Gehalte an Aromen der Brettanomyces-Hefe, die leicht sauer, fruchtig, pferdeartig, ziegenartig und/oder lederartig sind, können offensichtlich sein, sind aber nicht erforderlich. Fruchtigkeit und würziger schwarzer Pfeffer aus belgischer Hefe ist weit verbreitet. Diese Biere sind gut gedämpft und oft in der Flasche nachgegoren, was einen gewissen Hefe-Charakter und eine hohe Karbonisierung mit sich bringt.

Körper: Sehr niedrig bis niedrig

Stammwürze: 10 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 6,8 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 38 IBU

Farbe: 8 – 14 EBC

Saison Spezial

Farbe: Hell- bis dunkelbraun

Klarheit: Kälteschleier oder leichter Hefeschleier ist akzeptabel.

Malzaroma: Typischerweise niedrig bis mittel-niedrig, kann aber bei Biersorten mit Spezialmalz variieren.

Empfohlenes Hopfenaroma und -geschmack: niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sind mittel bis hoch. Diacetylcharakter sollte nicht wahrgenommen werden. Komplexe Alkohole, Kräuter, Gewürze, niedrige Brettanomyces-Attribute, darunter leicht saure, fruchtige, pferdeartige, ziegenartige und lederähnliche, sowie rauchige Phenole können vorhanden sein. Kräuter und/oder Gewürzaromen, einschließlich Noten von schwarzem Pfeffer, können offensichtlich sein. Die Fruchtigkeit der Gärung ist generell spürbar. Ein niedriger Gehalt an Säure ist im Gleichgewicht mit anderen Komponenten akzeptabel. Diese Biere sind oft in der Flasche nachvergoren und weisen einen Hefe-Charakter und eine hohe Karbonisierung auf.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Zeitgenössische Saisons repräsentiert eine sehr breite Familie von Spezialbieren. Zutaten wie Gewürze, Kräuter, Obst, Gemüse, fermentierbare Zucker und Kohlenhydrate, spezielle Hefen aller Art, Holzalterung, etc. können einzigartige Eigenschaften zu diesen Bieren beitragen. Erdige und/oder kellerartige Aromen sind akzeptabel. Farbe, Körper, Malzcharakter, Ester, Alkoholgehalt und Hopfencharakter sollten mit Attributen aus speziellen Zutaten harmonieren.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere für die Einsendung einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe wie Malze und Körner, Hopfensorten, Mikroflora, Früchte, Gewürze oder andere Inhaltsstoffe usw. oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 10 – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 8,4 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 40 IBU

Farbe: 8 – 40 EBC

Bière de Garde (Frankreich)

Farbe: Hellbernstein bis kastanienbraun/rot

Klarheit: Kältetrübung ist akzeptabel. Diese Biere sind oft in der Flasche nachgegoren, so dass ein leichter Hefeschleier akzeptabel ist.

Malzaroma: Diese Biere zeichnen sich durch ein geröstetes Malzaroma mit einer leichten Malzsüße und/oder dem Aroma von geröstetem Malz aus.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel aus Edelhopfen

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sind mittel bis hoch. Fruchtig-estriges Aroma kann leicht bis mittel sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Bière de Garde kann Brettanomyces Hefe enthalten, die leicht sauer, fruchtig, pferdeartig, ziegenartig und/oder lederartig ist. Alkohol kann in Biersorten mit höherer Alkoholkonzentration auftreten.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Erdige und/oder kellerartige Aromen sind akzeptabel.

Oud Bruin oder Oud Red Ale

Farbe: Kupfer bis sehr dunkel. SRM/EBC-Farbwerte können irreführend sein, da das rote Farbspektrum von diesen Messsystemen nicht genau erfasst wird.

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Einige Versionen können höher karbonisiert sein. Flaschenkonditionierte Versionen können beim Servieren trüb erscheinen.

Malzaroma: Geröstete Malzaromen und Aromen einschließlich Kakao sind auf niedrigem Niveau akzeptabel. Eine sehr geringe Malzsüße kann vorhanden sein und durch den Säuregehalt von Lactobacillus ausgeglichen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittel-niedrig, wobei Säuregehalt und Holzalterung (falls verwendet) höhere Bitterstoffe überdecken können.

Gäreigenschaften: Brettanomyces-produzierte Aromen und Aromen sollten fehlen oder sehr niedrig sein. Fruchtig-estriges Aroma und der Geschmack von Kirsche oder grünem Apfel ist offensichtlich. Der Gesamtgeschmack zeichnet sich durch eine niedrige bis hohe Milchsäure aus. Einige Versionen können sehr niedrige bis niedrige Essigsäure und -aroma ausdrücken.

Körper: Niedrig bis mittel-tief mit erfrischendem Mundgefühl

Zusätzliche Hinweise: Eiche- oder holzige Aromen können angenehm integriert werden. Aromen von Wein oder Spirituosen, die mit gebrauchten Fässern in Verbindung gebracht werden, sollten nicht erkennbar sein. Flaschenkonditionierte Biere sind oft eine Mischung aus altem und jungem Bier, um die vom Brauer gewünschte Geschmacksbalance zu erzielen.

Stammwürze: 11 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 6,6 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 18 IBU

Farbe: 24 – 50 EBC

Lambic (Belgien)

Farbe: Gold bis mittelbraun

Klarheit: Bewölkung ist akzeptabel

Malzaroma: Süßmalzcharakter sollte nicht vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen, und kann auch käsigen oder floralen Lavendel-Charakter aufweisen. Der Hopfencharakter wird durch die Verwendung von abgestandenem und gealtertem Hopfen zu niedrigen Preisen erreicht.

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Charakteristische Pferde-, Ziegen-, Leder- und Phenolaromen und Aromen aus Brettanomycs-Hefe sind oft in moderaten Mengen vorhanden. Hohe bis sehr hohe fruchtige Esteraromen sind vorhanden. Traditionell werden Lambics ungemischt und spontan fermentiert. Sie drücken einen hohen bis sehr hohen Anteil an fruchtigen Estern sowie Bakterien und Hefen aus. Einige Varianten werden unter Zusatz von Kulturhefe und Bakterien fermentiert. Die Karbonisierung kann von sehr niedrig bis hoch reichen. Vanillin und andere aus Holz gewonnene Aromen sollten nicht sichtbar sein.

Körper: Sehr niedrig mit trockenem Mundgefühl

Zusätzliche Hinweise: Lambics mit Ursprung in der belgischen Region Brüssel werden oft einfach Lambic genannt. Versionen dieses Bierstils, die außerhalb der Region Brüssel hergestellt werden, können nicht als echte Lambics bezeichnet werden. Diese Versionen werden als „Belgian-Style Lambic“ bezeichnet und können so hergestellt werden, dass sie vielen der Biere echten Ursprungs ähneln. Historisch gesehen ist das traditionelle Lambic trocken und vollständig abgeschwächt und weist keine Restsüße von Malz, Zucker oder anderen Süßstoffen auf. Süße Versionen können durch Zugabe von Zucker oder anderen Süßstoffen hergestellt werden. Traditionell werden Lambics mit ungemälzten Weizen und gemälzter Gerste gebraut.

Stammwürze: 11,7 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 5,0 % – 8,2 % Vol.

Bitterstoffe: 9 – 23 IBU

Farbe: 12 – 26 EBC

Geuze Lambic (Belgien)

Farbe: Gold bis mittelbraun

Klarheit: Trübung ist akzeptabel, da Gueuze fast immer flaschenkonditioniert ist.

Malzaroma: Süßmalzcharakter wird nicht wahrgenommen

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen, und kann käse, florale oder Lavendel-ähnliche Attribute aufweisen.

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Charakteristische Pferde-, Ziegen-, Leder- und Phenolaromen und flavors aus Brettanomyces Hefe sind oft in moderaten Mengen vorhanden. Fermentierte Säure ist ein wichtiger Bestandteil des Aromaprofils, obwohl die Süße die Intensität beeinträchtigen kann. Auch die Fruchtsäure kann ein wichtiger Bestandteil des Aromas sein. Diese aromatisierten Lambic Biere können sehr trocken oder leicht süß sein. Vanillin und andere holzige Aromen sollten nicht sichtbar sein.

Körper: Sehr niedrig mit trockenem Mundgefühl

Zusätzliche Hinweise: Gueuze Lambics, deren Ursprung in der belgischen Region Brüssel liegt, werden häufig einfach Gueuze Lambic genannt. Versionen dieses Bierstils, die außerhalb der Brüsseler Gegend hergestellt werden, gelten als „Belgian-Style Gueuze Lambics“. Die Versionen im belgischen Stil sind so gestaltet, dass sie vielen der Biere echter Herkunft ähneln. Historisch gesehen sind die traditionellen Gueuze Lambics trocken und vollständig abgeschwächt und weisen keine Restsüße von Malz, Zucker oder anderen Süßstoffen auf. Traditionell wird Gueuze mit ungemälzten Weizen, gemälzter Gerste und abgestandenem, gereiftem Hopfen gebraut. Einige moderne Versionen haben eine gewisse Süße, die durch Zucker oder andere Süßstoffe verursacht wird. Siehe auch Belgian-Style Lambic für weitere Hintergrundinformationen.

Belgian-Style Gueuze Lambic

Farbe: Gold bis mittlerer Bernstein

Klarheit: Trübung ist akzeptabel, da Gueuze fast immer mit einer Flaschenkonditionierung versehen ist.

Wahrgenommenes Malzaroma und -geschmack: Süßmalzcharakter wird nicht wahrgenommen.

Wahrgenommenes Hopfenaroma und -geschmack: Nicht zu niedrig wahrgenommen, und kann ein kitschiges oder floral oder lavendelähnliche Attribute beinhalten.

Wahrgenommene Bitterkeit: Sehr niedrig

Eigenschaften der Gärung: Geuze Lambics zeichnen sich durch intensive fruchtig-herbe, saure und saure Aromen aus. Diacetylcharakter sollte fehlen. Die charakteristischen Pferde-, Ziegen-, Leder- und Phenolaromen und Aromen, die aus Brettanomyces-Hefe gewonnen werden, sind oft in moderaten Mengen vorhanden. Old Lambic wird mit dem frisch fermentierenden jungen Lambic vermischt, um diesen besonderen Stil von Lambic zu kreieren. Diese nicht aromatisierten gemischten und sekundär fermentierten Lambic-Biere können sehr trocken oder mild süß sein und zeichnen sich durch intensive fruchtig-estrige, saure und saure Aromen aus. Vanillin und andere aus Holz gewonnene Aromen sollten nicht sichtbar sein. Die Karbonisierung kann von nicht vorhanden (flach) bis mittel sein.

Körper: Sehr niedrig mit trockenem Mundgefühl

Zusätzliche Hinweise: Gueuze Lambics, deren Ursprung in der belgischen Region Brüssel liegt, wird häufig einfach Gueuze Lambic genannt. Versionen dieses Bierstils, die außerhalb des Brüsseler Raums hergestellt werden, gelten als „Belgian-Style Gueuze Lambics“. Die Versionen im belgischen Stil sind so gestaltet, dass sie vielen der Biere echten Ursprungs ähneln. Historisch gesehen sind die traditionellen Gueuze Lambics trocken und vollständig abgeschwächt und weisen keine Restsüße auf, weder aus Malz, Zucker oder anderen Süßstoffen. Traditionell wird Gueuze aus ungemälzten Weizen, gemälzter Gerste und abgestandenem, gealtertem Hopfen gebraut. Einige moderne Versionen können einen gewissen Grad an Süße aufweisen, der durch Zucker oder andere Süßstoffe verursacht wird. Siehe auch Lambic im belgischen Stil für weitere Hintergrundinformationen.

Stammwürze: 11 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 5,0 % – 8,9 %

Bitterstoffe: 11 – 23 IBU

Farbe: 12 – 26 EBC

Stammwürze: 14,7 – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 8,0 %) – Bitterstoffe (IBU) 20-30 – Farbe SRM (EBC) 7-16(14-32 EBC)

Frucht-Lambic (Belgien)

Farbe: Häufig beeinflusst durch die Farbe der hinzugefügten Früchte

Klarheit: Bewölkung ist akzeptabel

Malzaroma: Malzsüße sollte fehlen, aber die Süße der Früchte kann niedrig bis hoch sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma wird nicht wahrgenommen. Käsiger Hopfencharakter sollte nicht wahrgenommen werden.

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Die charakteristischen Pferde-, Ziegen-, Leder- und Phenolaromen und Aromen, die aus Brettanomyces-Hefe gewonnen werden, sind oft in moderaten Mengen vorhanden. Fermentierte Säure ist ein wichtiger Bestandteil des Aromaprofils, wobei die Süße die Intensität beeinträchtigen kann. Fruchtsäure kann auch ein wichtiger Bestandteil des Aromaprofils sein. Diese aromatisierten Lambic-Biere können sehr trocken oder mild süß sein. Vanillin und andere holzige Aromen sollten nicht sichtbar sein.

Körper: Trocken bis voll

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere, auch bekannt unter den Namen Framboise, Kriek, Peche, Cassis usw., zeichnen sich durch Fruchtaromen aus. Fruchtlambics, deren Ursprung in der belgischen Region Brüssel liegt, werden oft einfach Fruit Lambic genannt. Versionen dieses Bierstils, die außerhalb der Region Brüssel hergestellt werden, gelten als „Belgian-Style Fruit Lambics“. Die Versionen im belgischen Stil sind so gestaltet, dass sie vielen der Biere echter Herkunft ähneln. Historisch gesehen sind die traditionellen Lambics trocken und vollständig abgeschwächt und weisen keine Restsüße von Malz, Zucker, Früchten oder anderen Süßstoffen auf. Einige Versionen haben oft eine gewisse Süße durch Fruchtzucker, andere Zucker oder andere Süßstoffe. Siehe auch Belgian-Style Lambic für weitere Hintergrundinformationen. Solche Biere, die aus Holz gewonnene Eigenschaften aufweisen, sollten in andere Kategorien mit Holzalterung eingeteilt werden.

Die Organisatoren eines Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Frucht oder anderen Zutaten wiedergeben. Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Einsendungen zu ermöglichen. Solche Informationen können das zugrundeliegende Lambic-Bier, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Fruchtzutaten oder Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 10 – 17,5° Plato

Alkoholgehalt: 5,0 % – 8,9 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 21 IBU

Farbe: Das Bier nimmt den Farbton der Frucht an

Andere belgische Ales

Farbe: Variiert mit Stil

Klarheit: Variiert mit Stil

Malzaroma: Die Malzwahrnehmung ist je nach Stil sehr unterschiedlich.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und Hopfengeschmack variieren stark je nach Stil.

Bitterstoffe: Variiert je nach Ausführung

Gäreigenschaften: Variiert mit Stil

Körper: Variiert mit Stil

Zusätzliche Hinweise: Biere dieser Kategorie erkennen die Einzigartigkeit und Traditionen des belgischen Bierbrauens an, halten sich aber nicht an andere in diesen Richtlinien definierte Kategorien belgischen Stils. Bei der Beurteilung dieser Biere ist die Ausgewogenheit eine wichtige Komponente. Holz- und fassgelagerte Versionen sind als holz- und fassgelagerte Biere einzustufen. Fruchtversionen sollten als belgische Fruchtbiere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Einsendungen zu ermöglichen. Solche Informationen können einen zugrunde liegenden belgischen Bierstil umfassen, der nicht anderweitig in diesen Richtlinien definiert ist, oder andere Informationen, die für die Einsendung spezifisch sind, wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Belgisches Tafelbier

Farbe: Gold bis Schwarz. Karamellfarbe wird manchmal hinzugefügt, um die Farbe anzupassen.

Klarheit: Die Bierfarbe kann zu dunkel sein, um sie wahrzunehmen. Wenn Klarheit erkennbar ist, ist Kältetrübung bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Milder Malzcharakter könnte offensichtlich sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Diacetylcharakter sollte nicht wahrgenommen werden. Traditionelle Versionen verwenden weder künstliche Süßstoffe noch sind sie zu süß. Modernere Versionen können Süßstoffe wie Zucker und Saccharin enthalten, die nach der Gärung hinzugefügt werden, um die Süße zu erhöhen und die Geschmeidigkeit zu erhöhen.

Körper: Niedrig

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere können gemälzte Gerste, Weizen und Roggen sowie ungemälzten Weizen, Roggen, Hafer und Mais enthalten. Aromen wie Koriander oder Orangen- und Zitronenschalen werden manchmal hinzugefügt, sind aber kaum wahrnehmbar. Das Mundgefühl ist leicht bis mäßig und wird manchmal durch unfermentierten Zucker/Malzzucker verstärkt. Geringe Karbonisierung und Nachgeschmack sind typisch.

Stammwürze: 2,1 – 9,5° Plato

Alkoholgehalt: 0,5 % – 3,5 %

Bitterstoffe: 5 – 15 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Andere Origin Ale-Stile

Grodziskie

Farbe: Strohgelb bis goldgelb

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Eichengeräuchertes Weizenmalz umfasst die gesamte Getreiderechnung. Die Aromen und Aromen von geräuchertem Weizenmalz sind mittel- bis mittelhoch, wobei das Aroma von Eichenrauch dominiert wird.

Hopfenaroma und -geschmack: Aroma und Geschmack des edlen Hopfens reichen von nicht wahrnehmbar bis niedrig.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma sollte niedrig sein. Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden. Ein insgesamt knackiger Geschmack wird durch die Steuerung der Gärtemperaturen erreicht. Säure sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Grodziskie (auch bekannt als Graetzer) ist ein Ale-Stil polnischer Herkunft. Historische Versionen waren oft flaschenkonditioniert und stark karbonisiert.

Stammwürze: 7,1 – 9° Plato

Alkoholgehalt: 2,7 % – 3,7 %

Bitterstoffe: 15 – 25 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Adambier

Farbe: Hellbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Die Bierfarbe kann zu dunkel sein, um sie wahrzunehmen. Wenn Klarheit wahrnehmbar ist, gibt es keinen kalten Dunst.

Malzaroma: Toast- und Karamellmalzaroma und -geschmack können offensichtlich sein. Adstringenz aus hochgeröstetem Malz sollte nicht vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack ist niedrig. Traditionell werden traditionelle und nicht-hybride Sorten des europäischen Hopfens verwendet.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Typischerweise wird eine kühle Biergärung verwendet. Eine längere Alterung dieses Bieres kann Malz- und Hopfencharakter in unterschiedlichem Maße maskieren. Die Reifung in Fässern kann ein gewisses Maß an Brettanomycs und Milchcharakter mit sich bringen.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Der Stil stammt aus Dortmund und ist ein starkes, dunkles, hopfiges Bier, das sauer sein kann oder auch nicht. Er kann auch ausgiebig in Holzfässern gelagert werden. Traditionelle Versionen können einen niedrigen oder mittleren bis niedrigen Rauchgrad haben. Adambier kann Weizen in seiner Formulierung verwenden oder auch nicht. Der Rauchcharakter kann in zeitgenössischen Versionen fehlen. Fruchtversionen dieses Stils, die Merkmale der Holzalterung aufweisen, sind als fruchtige, holz- und fassgelagerte Sauerbiere einzustufen. Fruchtversionen dieses Stils, die keine Merkmale der Holzalterung aufweisen, sollten als Fruchtweizenbiere kategorisiert werden.

Stammwürze: 17,1 – 21,6° Plato

Alkoholgehalt: 9,0 % – 11,0 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 50 IBU

Farbe: 30 – 70 EBC

Kuit, Kuyt oder Koyt (Niederlande)

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung und andere Trübungen sind akzeptabel.

Malzaroma: Das Aroma ist körnig oder körnigbereit. Die Besonderheit dieses Bieres ergibt sich aus der Verwendung von mindestens 45 Prozent Hafermalz, mindestens 20 Prozent Weizenmalz mit hellem Malz als Rest der Getreiderechnung.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig von edlem Hopfen oder anderen traditionellen europäischen Sorten

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Ester können auf niedrigem Niveau vorhanden sein. Sehr niedrige Diacetylwerte sind akzeptabel. Säure und süßes Mais-ähnliches DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Art von Bier war in den Niederlanden von 1400 – 1550 beliebt.

Stammwürze: 12,4° – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 4,7 % – 7,9 %Vol.

Bitterstoffe: 25 – 35 IBU

Farbe: 10 – 25 EBC

Klassisches Pale Ale (Australien)

Farbe: Stroh zu Kupfer

Klarheit: Kältetrübung und/oder Trübung durch Hefe ist bei niedrigen Konzentrationen akzeptabel.

Malzaroma: Geringe Malzsüße und andere Malzattribute sind vorhanden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Wahrnehmbares fruchtig-estiges Aroma sollte vorhanden sein und prägt den Charakter dieser Biersorte, ausgewogen durch ein niedriges bis mittleres Hopfenaroma. Insgesamt ist der Geschmackseindruck mild. Sauberer, heftiger Charakter kann offensichtlich sein. Hefe in Suspension, falls vorhanden, kann die Gesamtwahrnehmung der Bitterstoffe beeinflussen. Diacetyl, falls vorhanden, sollte sehr niedrig sein. DMS sollte nicht vorhanden sein.

Körper: Niedrig bis mittel mit trockenem Finish

Stammwürze: 10 – 13° Plato

Alkoholgehalt: 4,0 % – 6,0 %

Bitterstoffe: 15 – 35 IBU

Farbe 6 – 20 EBC

Pale Ale (Australien)

Farbe: Strohgelb bis mittelbraun

Klarheit: Hefe, Kühle und/oder Hopfentrübung können in diesem Stil auf niedrigem Niveau vorhanden sein, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

Malzaroma: Sehr niedrig bis mittel

Hopfenaroma und -geschmack: Mittel-niedrig bis mittelhoch, mit typischen Eigenschaften moderner australischer Hopfensorten wie tropische Früchte, Mango, Passionsfrucht und/oder Steinobst.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Sehr niedriger bis niedriger fruchtiger Estergeschmack und Aroma sind akzeptabel, aber nicht unerlässlich.

Körper: Niedrig bis niedrig-mittel mit trockenem Finish

Zusätzliche Hinweise: Der Gesamteindruck ist ein gut integriertes, leicht trinkbares, erfrischendes helles Bier mit ausgeprägt fruchtigen australischen Hopfenaromen und Aromen. Diacetyl, falls vorhanden, sollte sehr niedrig sein. DMS sollte nicht vorhanden sein.

Stammwürze: 10 – 13° Plato

Alkoholgehalt: 4%  – 6 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 40 IBU

Farbe: 6 – 18 EBC

Pale Ale (International)

Farbe: Gold bis hellbraun

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Sehr geringer bis mittlerer Malzgeschmack und Aroma sollten vorhanden sein. Geringes Karamellmalzaroma und -geschmack können vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma ist niedrig bis hoch. Das Hopfenaroma ist sehr niedrig bis hoch. Der Hopfencharakter kann je nach Sorte und Herkunft des verwendeten Hopfens stark variieren und sollte die typischen Eigenschaften von nicht-amerikanischem und nicht-britischem Hopfen widerspiegeln.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges flavor und Aroma kann niedrig bis hoch sein. Diacetyl sollte fehlen oder auf sehr niedrigem Niveau vorhanden sein. DMS sollte nicht vorhanden sein.

Körper: Niedrig bis mittel

Stammwürze: 10 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,4 % – 6,6 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 42 IBU

Farbe: 10 – 28 EBC

Sahti (Finnland)

Farbe: Blass bis Kupfer

Klarheit: Kältetrübung, Hefetrübung und allgemeine Trübung sind akzeptabel.

Malzaroma: Malzaroma ist mittel-niedrig bis mittel. Das Malzaroma ist mittelhoch bis hoch mit einer deutlichen Malzsüße.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht vorhanden bis sehr niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Diese Biere können sehr unterschiedlich sein. Fruchtige und hefige Aromen sind mittel bis hoch. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Brot-/Backhefe wird traditionell zur Gärung verwendet und kann Aromen von komplexen Alkoholen, nelkenartigen Phenolen und Bananenfruchtigkeit erzeugen.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Wacholderaroma sollte durch die Verwendung von Wacholderzweigen und Beeren im Brauprozess erkennbar sein.

Stammwürze: 14,7 – 21,6° Plato

Alkoholgehalt: 7,0 % – 8,5 % Vol.

Bitterstoffe: 3 – 16 IBU

Farbe: 8 – 24 EBC

Gotlandsdricke

Farbe: Blass bis Kupfer

Klarheit: Kälteschleier oder Hefeschleier ist akzeptabel.

Malzaroma: Malzaroma und -geschmack ist mittel-niedrig bis mittel. Birkenholzrauchcharakter, abgeleitet aus dem Mälzprozess, sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht vorhanden bis sehr niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Brot-/Backhefe wird traditionell für die Gärung verwendet und trägt zum einzigartigen Charakter dieser Biere bei. Fruchtige und heftige Aromen sind mittel bis hoch. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Wacholderaroma und -geschmack sollten durch die Verwendung von Wacholderzweigen und -beeren im Brauprozess erkennbar sein. Diese Biere zeichnen sich durch Wacholder- und Birkenrauchmalz aus.

Stammwürze: 10 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 5,5 % – 6,5 % Vol.

Bitterstoffe: 15 – 25 IBU

Farbe: 8 – 24 EBC

Pale Schoeps (Polen)

Farbe: Strohgelb bis hellgelb

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Die Malzsüße ist mittel- bis mittelhoch. Ein hoher Anteil an hellem Weizenmalz (bis zu 80 Prozent) wird zur Herstellung dieser Biere sowie von Pilsener und anderen hellen Spezialmalzen verwendet. Sie können ein aromatisches Gebäckmalzaroma haben, sollten aber keinen Karamellcharakter haben.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen können sichtbar sein, da diese Biere im Gegensatz zu Weißbierhefe mit Bierhefe vergoren werden. Frucht-estriges Aroma kann anwesend sein. Diacetyl- und Phenolaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Voll

Zusätzliche Hinweise: Traditionelle deutsche Weißbierhefe wird bei dieser Biersorte nicht verwendet.

Stammwürze: 16,5 – 17,5° Plato

Alkoholgehalt: 6,0 % – 7,0 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 4 – 16+ EBC

Dark Schoeps

Farbe: Dunkelbraun bis schwarz

Klarheit: Die Bierfarbe kann zu dunkel sein, um sie wahrzunehmen. Wenn Klarheit erkennbar ist, ist Kältetrübung bei niedrigen Temperaturen akzeptabel.

Malzaroma: Die Malzsüße ist mittel- bis mittelhoch. Bitterstoffe vom Röstmalz können in niedrigen Konzentrationen auftreten. Ein hoher Anteil an dunklem Weizenmalz (bis zu 80 %) wird zum Brauen dieser Biere verwendet, ebenso wie andere geröstete und dunkle Spezialmalze. Sie haben einen ausgeprägten Malzcharakter mit Aromen von geröstetem oder nussigem Malz, aber keinen Karamellcharakter.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen und Geschmacksrichtungen können offensichtlich sein, da diese Biere mit Ale-Hefe, nicht aber mit traditioneller Weizenbierhefe vergoren werden. Diacetyl- und Phenolaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Voll

Stammwürze: 16,5 – 17,5° Plato

Alkoholgehalt: 6,0 % – 7,0 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 5 0 -80+ EBC

Lagerbierstile

Ursprüngliche deutsche und europäische Lagerbierstile

Pilsener (Deutschland)

Farbe: Stroh bis blass

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Ein malzig-süßes Aroma sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind mäßig und ausgeprägt, abgeleitet vom Späthopfen (nicht vom Trockenhopfen) mit Edelhopfen.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: Sehr niedrige DMS-Aromawerte, die in der Regel unter den Schwellenwerten der meisten Menschen liegen, können von trainierten oder empfindlichen Gaumen wahrgenommen werden. Andere Gärungen oder aus Hopfen gewonnene Schwefelaromen und Aromen können auf niedrigem Niveau wahrgenommen werden. Fruchtig-estrige Aromen sollten nicht wahrgenommen werden. Pilsener sind gut gedämpfte Biere.

Körper: Mittel-Leicht

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht, reinweiß und anhaltend sein.

Stammwürze: 11 – 13,6° Plato

Alkoholgehalt: 4,6 % – 5,3 %

Bitterstoffe: 25 – 40 IBU

Farbe: 6 – 8 EBC

Pilsener (Böhmen)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Ein leicht süßes und geröstetes, biskuitähnliches Malzaroma und -geschmack sind offensichtlich.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mitteltief, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Sehr niedrige Diacetyl- und DMS-Werte sind, wenn sie wahrgenommen werden, charakteristisch für diesen Stil und können den Malzcharakter betonen. Geringe Mengen an fermentierten, aus Malz gewonnenen Schwefelverbindungen können nachgewiesen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Der Kopf sollte dicht sein.

Stammwürze: 11 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,1 % Vol.

Bitterstoffe: 30 – 45 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Helles (Bayern)

Farbe: Blass bis goldgelb

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Malzaroma und -geschmack dominieren. Niedrige Gehalte an Schwefelaromen aus Hefe können vorhanden sein. Der Malzcharakter ist manchmal bereit und deutet auf leicht geröstete gemälzte Gerste hin. Es sollte keinen Karamellcharakter haben.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma wird nicht zu niedrig wahrgenommen. Hopfenaromen sind sehr niedrig bis niedrig, abgeleitet von edlem Hopfen.

Bitterstoffe: Niedrig, abgeleitet vom europäischen Edelhopfen.

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen sollten nicht wahrgenommen werden. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. DMS sollte nicht wahrgenommen werden. Ein sehr niedriges Niveau der von der Gärung abgeleiteten Schwefelattribute kann sich im Gleichgewicht mit anderen Charakteren zeigen.

Körper: Mittel

Stammwürze: 11 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 18 – 25 IBU

Farbe: 8 – 11 EBC

Dortmunder / Export (Europa)

Farbe: Strohgelb bis tiefgolden

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Der süße Malzcharakter sollte niedrig und nicht karamellisiert sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Fruchtig-estrige Aromen sollten nicht wahrgenommen werden. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,1 %

Bitterstoffe: 23 -29 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Wiener Lager (Österreich)

Farbe: Kupfer bis rotbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Charakterisiert durch malziges Aroma und leichte Malzsüße, die einen leicht gerösteten Malzcharakter haben sollte.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig, sauber und knackig.

Gäreigenschaften: DMS, Diacetyl und fruchtige Ester sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 11,4 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 22 – 28 IBU

Farbe: 20 – 36 EBC

Märzen (Deutschland)

Farbe: Blass bis rötlich-braun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Brotiges oder Biskuitmalz-Aroma und Geschmack sollten vorhanden sein. Süße Malzigkeit ist mittel-niedrig bis mittel und führt zu einer gedämpften sauberen Hopfen-Bitterkeit. Malzaromen sollten aus leichtem Toast und nicht aus starkem Karamell sein. Niedriger Karamellcharakter ist akzeptabel.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind niedrig und von edlem Charakter.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 12,4 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 18 – 25 IBU

Farbe: 8 – 30 EBC

Oktoberfestbier/Wiesnbier (Deutschland)

Farbe: Strohgelb bis goldgelb

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Süße Malzigkeit ist niedrig bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig und im Gleichgewicht mit der niedrigen süßen Malzigkeit

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Die heutigen Oktoberfestbiere ähneln den Dortmunder/European-Style Exportbieren.

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,1 % Vol.

Bitterstoffe: 23 – 29 IBU

Farbe: 6 – 10 EBC

Münchner Dunkel (Bayern)

Farbe: Hellbraun bis braun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Der Malzcharakter ist niedrig bis mittel, mit Schokoladen-, Röst-, Brot- oder Keksaromen und Aromen, die durch die Verwendung von dunklem Münchner Malz entstehen.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Münchner Dunkel bieten keinen übermäßig süßen Eindruck, sondern ein Gleichgewicht zwischen Malz, dunkler Malzsüße und Hopfencharakter.

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe: 16 – 25 IBU

Farbe: 30 – 34 EBC

Dunkles Lager (Europa)

Farbe: Hellbraun bis dunkelbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Der Malzcharakter ist niedrig bis mittel, wobei die Aromen und Geschmack von Schokolade, Röstung und Malz offensichtlich sind.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Mittel-niedrig bis mittel-hoch

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen und Aromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere bieten ein ausgewogenes Verhältnis von süßer Malzigkeit und Hopfen-Bitterstoffe.

Stammwürze: 11,9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 35 IBU

Farbe: 30 – 48 EBC

Schwarzbier (Deutschland)

Farbe: Sehr dunkelbraun bis schwarz, mit einem blassfarbenen Kopf.

Klarheit: Die Bierfarbe kann zu dunkel sein, um sie wahrzunehmen. Wenn Klarheit wahrnehmbar ist, sollte kein Kälteschleier vorhanden sein.

Malzaroma: Mittleres Malzaroma zeigt einen milden Röstmalzcharakter. Die Malzsüße ist niedrig bis mittel und zeigt einen milden Röstmalzcharakter ohne Bitterstoffe.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind sehr niedrig bis niedrig, abgeleitet von edlem Hopfen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Stammwürze: 11 – 12,9° Plato

Alkoholgehalt: 3,8 % – 4,9 %

Bitterstoffe: 22 – 30 IBU

Farbe: 50 – 80 EBC

Leichtbier

Farbe: Stroh bis blass

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Niedrig bis mittel

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden. Sehr niedrige Gehalte an schwefelhaltigen Verbindungen sind akzeptabel.

Körper: Sehr niedrig

Stammwürze: 6,6 – 8,5° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 3,7 %

Bitterstoffe: 16 – 24 IBU

Farbe: 4 – 8 EBC

Helles Rauchbier (Bamberg, Bayern)

Farbe: Hellblass bis goldgelb

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Der Malzcharakter ist ausgeprägt mit Malzaromen, die auf leicht geröstete, süße gemälzte Gerste hinweisen. Der Charakter von Rauchbuchenholz reicht von sehr niedrig bis mittel. Das rauchige Aroma sollte nicht stark phenolisch sein. Schwefel kann auf niedrigem Niveau vorhanden sein. Es sollte keinen Karamellcharakter haben. Das Raucharoma kann ein Gefühl der milden Süße erzeugen.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind sehr niedrig bis niedrig, abgeleitet von edlem Hopfen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Stammwürze: 11 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 18 – 25 IBU

Farbe: 8 – 11 EBC

Märzen-Rauchbier (Bayern, Bamberg)

Farbe: Blass bis hellbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Süßes Röstmalzaroma sollte vorhanden sein. Es sollte eine mittel-niedrige bis mittel-getoastete Malzsüße vorhanden sein. Aroma und Geschmack von geräuchertem Buchenholz reichen von sehr niedrig bis mittel. Das Raucharoma sollte glatt sein, ohne Härte. Das Aroma sollte ein Gleichgewicht zwischen Malz, Hopfen und Rauch herstellen.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind sehr niedrig bis niedrig, abgeleitet von edlem Hopfen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaroma und -geschmack sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Voll

Stammwürze: 12,4 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 18 – 25 IBU

Farbe: 8 – 30 EBC

Bock-Rauchbier

Farbe: Dunkelbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Mittel- bis mittelhohes Malzaroma sollten mit sehr niedrigen bis mittelhohen Buchenholzraucharomen und -geschmäckern vorhanden sein. Raucharomen sollten glatt sein, ohne Härte. Das Raucharoma kann ein Gefühl der milden Süße erzeugen.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig

Bitterstoffe: Mittel, mit zunehmender Schwerkraft proportional steigend.

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen, falls vorhanden, sollten minimal sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 16,1 – 18° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,6 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 40 – 60 EBC

Heller Bock / Maibock (Deutschland)

Farbe: Hell bis hellgelb.

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Leichte Röstaromen und Aromen sind oft zu erkennen. Geröstete oder schwere Toast-/Karamellmalzaromen sollten nicht vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mitteltief, aus edlem Hopfen gewonnen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estriges Aromen, falls vorhanden, sollten niedrig sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 16,1 – 18° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 8,1 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 38 IBU

Farbe: 8 – 18 EBC

Traditionelles Bockbier (Deutschland)

Farbe: Dunkelbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Traditionelle Bockbiere werden aus allem Malz hergestellt und haben einen hohen Malzcharakter mit Aromen von geröstetem oder nussigem Malz, aber nicht von Karamell. Traditionelle Bockbiere weisen eine hohe Malzsüße auf. Das Profil des Malzaromas sollte ein Gleichgewicht zwischen Süße und geröstetem oder nussigem Malz aufweisen, nicht aber Karamell.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig

Bitterstoffe: Mittel, mit zunehmender Schwere proportional steigend.

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen, falls vorhanden, sollten minimal sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel bis voll

Stammwürze: 16,1 – 18° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,6 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 40 – 60 EBC

Doppelbock (Deutschland)

Farbe: Kupfer bis dunkelbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Ausgeprägte Aromen und Aromen von geröstetem Gerstenmalz. Einige Karamell- und Toffee-Aromen können zur Komplexität in einer Nebenrolle beitragen. Malzige Süße ist ausgeprägt, sollte aber nicht übersättigend sein. Es sollte keine Adstringenz von geröstetem Malz geben.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma fehlt.

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Der Alkoholgehalt ist hoch. Fruchtig-estrige Aromen werden üblicherweise auf niedrigem bis mittlerem Niveau wahrgenommen. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Voll

Stammwürze: 18 – 19,3° Plato

Alkoholgehalt: 6,6 % – 7,9 % Vol.

Bitterstoffe: 17 – 27 IBU

Farbe: 24 – 60 EBC

Eisbock (Deutschland)

Farbe: Hellbraun bis schwarz

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Süßmalzcharakter ist sehr hoch

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind nicht vorhanden.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Alkohol kann im Aroma wahrgenommen werden. Die fruchtig-estrischen Aromen sind zwar offensichtlich, aber nicht überwältigend. Diacetyl sollte fehlen. Der Alkoholgehalt ist sehr hoch.

Körper: Sehr voll

Zusätzliche Hinweise: Dies ist eine stärkere Version von Doppelbock. Traditionell wurden diese Biere durch Einfrieren eines Doppelbocks und Entfernen des Eises hergestellt, wodurch der Alkohol konzentriert wurde.

Stammwürze: 18 – 27,2° Plato

Alkoholgehalt: 8,6 % – 14,3 % Vol.

Bitterstoffe: 26 – 33 IBU

Farbe: 30 – 100 EBC

Kellerbier oder Zwickelbier

Farbe: Variiert je nach zugrundeliegendem deutschen Lagerstil

Klarheit: Kann leicht trüb bis mäßig bewölkt sein. Eine kleine Menge Hefeschleier ist akzeptabel und traditionell. Diese Biere müssen ungefiltert sein, können aber mit dem Alter klar werden. Kann eine schlechte Kopfhaltung aufweisen.

Malzaroma: Variiert je nach zugrundeliegendem deutschen Lagerstil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert je nach zugrunde liegendem Stil. Trocken gehopftes Bier ist akzeptabel.

Bitterstoffe: Variiert je nach zugrundeliegendem Stil

Gäreigenschaften: Niedrige bis mittlere Schwefelgehalte sollten erkennbar sein. Geringe Mengen an Acetaldehyd oder anderen flüchtigen Bestandteilen, die normalerweise während der Gärung geschrubbt werden, können im Aroma sichtbar sein oder auch nicht. Subtile oder wenig fruchtige Aromen können sichtbar sein. Diacetyl sollte fehlen. Kellerbier Lagers haben eine niedrige bis mittlere Karbonisierung.

Körper: Variiert je nach zugrundeliegendem Stil

Zusätzliche Hinweise: Kellerbiere sind deutsche Lagerbiersorten wie Münchner Helles, Dunkel, Dortmunder/Export, Böhmisches Pilsener und Deutsches Pilsener. Schwefel und Acetaldehyd sollen den Geschmack dieser Biere verstärken. Diese ungefilterten Biere werden verpackt und mit geringen bis mittleren Hefemengen serviert. Zeitgenössische Versionen können gefiltert sein und mit Hefe während der Verpackung dosiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Diese Informationen sollten den zugrundeliegenden germanischen Lagerbierstil enthalten, auf dem der Eintrag basiert.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Ursprünglich nordamerikanische Lagerbierstile

Lager (American Style)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Malzsüße ist sehr niedrig bis niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Gäreigenschaften: Leichtes fruchtig-esterartiges Aroma ist akzeptabel. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Niedrig

Zusätzliche Hinweise: Häufig werden Mais, Reis oder andere Getreide- oder Zuckerzusätze verwendet. American Lagers sind sehr sauber und knackig und aggressiv karbonisiert.

Stammwürze: 10 – 11,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,1 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 15 IBU

Farbe: 4 – 8 EBC

Light Lager (American Style)

Farbe: Sehr hell bis blass

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Sehr niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Abwesend bis sehr niedrig

Bitterstoffe: Abwesend bis sehr niedrig

Gäreigenschaften: Geringe fruchtig-estrige Aromen sind akzeptabel. Diacetyl sollte fehlen. Häufig werden Mais, Reis oder andere Getreide- oder Zuckerzusätze verwendet. Diese Biere zeichnen sich durch einen extrem hohen Dämpfungsgrad aus. Das Endgewicht liegt oft unter 1,000 (0 ºPlato).

Körper: Niedrig mit trockenem Mundgefühl

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere haben einen hohen Karbonisierungsgrad. Die für Bier typischen Geschmackseigenschaften sind in der Regel sehr gering. Kalorien sollten 125 pro 12-Unzen-Portion nicht überschreiten. Lightbiere sollten einen maximalen Kohlenhydratgehalt von 3,0 g pro 12 oz (356 ml) haben.

Stammwürze: 6,1 – 10° Plato

Alkoholgehalt: 3,5 % – 4,4 % Vol.

Bitterstoffe: 4 – 10 IBU

Farbe: 3 – 8 EBC

Amber Light Lager (American Style)

Farbe: Hell bis mittelbraun. Das Wort „Light“ bezieht sich auf leichten Körper und reduzierte Kalorien statt auf Farbe.

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Malzsüße ist sehr gering, aber offensichtlich

Hopfenaroma und -geschmack: Abwesend bis niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Geringe fruchtig-estrige Aromen sind akzeptabel. Diacetyl sollte fehlen. Mais, Reis oder andere Getreide- oder Zuckerzusätze können verwendet werden, aber es werden auch Vollmalzformulierungen hergestellt.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Kalorien sollten 125 pro 12-Unzen-Portion nicht überschreiten. Diese Biere haben einen hohen Karbonisierungsgrad.

Stammwürze: 6,1 – 10° Plato

Alkoholgehalt: 3,5 % – 4,4 % Vol.

Bitterstoffe: 8 – 15 IBU

Farbe: 8 – 24 EBC

Pilsener (American Style)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Mittel-niedrig bis mittel

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind mittelgroß bis hoch und weist typische Eigenschaften von Edelhopfen auf.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: DMS, fruchtige Ester- und Diacetylaromen und Aromen sollten fehlen.

Körper: Mittel-niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Es sollten bis zu 25 % Mais und/oder Reis im Schrot verwendet werden. Biere in dieser Kategorie sind typisch für die Zeit vor der Prohibition.

Wenn die Organisatoren diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben verwenden, können sie diese Kategorie in die Unterkategorien Reis und Mais unterteilen oder die Unterkategorien Pre-Prohibition und Contemporary American-Style Pilseners einteilen.

Stammwürze: 11,2 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 40 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Contemporary Pilsener (American Style)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Mittel-niedrig bis mittel

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind mittel bis hoch. Während traditionelle Versionen hopfentypische Eigenschaften aufweisen, werden zeitgenössische Versionen Hopfen- und Aromaeigenschaften aufweisen, die für eine breite Palette amerikanischer Hopfensorten typisch sind, darunter Zitrusfrüchte, fruchtige oder andere.

Bitterstoffe: Mittel bis hoch

Gäreigenschaften: DMS, fruchtige Ester- und Diacetylaromen sollten fehlen.

Körper: Mittel-niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Es sollten bis zu 25 % Mais und/oder Reis im Schrot verwendet werden. Biere dieser Kategorie unterscheiden sich von Lagern nach amerikanischer Art, die für die Zeit vor der Prohibition typisch sind, durch eine breite Palette von Hopfenaromen und Geschmacksattributen.

Wenn die Organisatoren diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben verwenden, können sie diese Kategorie in die Unterkategorien Reis und Mais unterteilen oder die Unterkategorien Pre-Prohibition und Contemporary American-Style Pilseners einteilen.

Stammwürze: 11,2 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,9 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 25 – 40 IBU

Farbe: 6 – 12 EBC

Ice Lager (American Style)

Farbe: Sehr blass bis golden

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Geringe Malzsüße ist vorhanden

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig

Bitterstoffe: Niedrig

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Dieser Stil ist in Alkohol etwas höher als die meisten anderen hellen American-Style-Lager. Es gibt nur wenige oder gar keine Zusätze. Typischerweise werden diese Biere vor der Filtration gekühlt, so dass sich Eiskristalle (die entfernt werden können oder nicht) bilden. Dieser Prozess kann zu einem höheren Alkoholgehalt (bis zu 0,5 % mehr) beitragen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, kann es sinnvoll sein, diese Kategorie in die Unterkategorien Reis und Mais einzuteilen.

Stammwürze: 10 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: 7 – 20 IBU

Farbe: 4 – 16 EBC

Malt Liquor (American Style)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Etwas Malzsüße wird wahrgenommen

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Fruchtige und komplexe Alkoholaromen sind auf niedrigem Niveau akzeptabel. Alkohol sollte nicht lösungsmittelartig sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel-niedrig

Zusätzliche Hinweise: Die Biere dieses Stils haben einen unterschiedlichen Charakter. Einige Malt Liquors sind nur geringfügig stärker als amerikanische Lager, während andere sich der Bockstärke nähern.

Stammwürze: 12,4 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 6,3 % – 7,6 % Vol.

Bitterstoffe: 12 – 23 IBU

Farbe: 4 – 12 EBC

Amber Lager (American Style)

Farbe: Gold bis Kupfer

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Geringe bis mittlere Karamell- oder Röstmalzaromen sollten vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis mittelhoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen und flavors sollten fehlen.

Körper: Mittel

Stammwürze: 10,5 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 4,8 % – 5,4 % Vol.

Bitterstoffe: 18 – 30 IBU

Farbe: 12 – 28 EBC

Maerzen/Oktoberfestbier (American Style)

Farbe: Blass bis rotbraun

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Malzaroma und -geschmack sollen einen leicht gerösteten Charakter ausdrücken. Brot- oder Biskuit-Malzaroma ist akzeptabel. Ein niedriger Karamellcharakter ist akzeptabel. Süße Malzigkeit sollte vorhanden sein.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel-niedrig

Bitterstoffe: Mittel-Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Fruchtester- und Diacetylaromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: Die amerikanische Version dieses klassischen deutschen Bieres zeichnet sich durch einen ausgeprägteren Hopfencharakter aus.

Stammwürze: 12,4 – 14,7° Plato

Alkoholgehalt: 5,1 % – 6,0 % Vol.

Bitterstoffe: 20 – 30 IBU

Farbe: 8 – 30 EBC

Dark Lager (American Style)

Farbe: Hellbraun bis sehr dunkel

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Geringes Malzaroma kann geringe Mengen an Karamell enthalten.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis niedrig

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig, und verflüchtigt sich schnell.

Gäreigenschaften: Die Karbonisierung ist hoch. Fruchtester-, DMS- und Diacetylaromen und Aromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper:  niedrig

Stammwürze: 10 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 14 – 24 IBU

Farbe: 28 – 50 EBC

Andere ursprüngliche Lagerbierstile

Baltic Porter

Farbe: Sehr tiefes Rubingranat bis schwarz

Klarheit: Oft undurchsichtig. Wenn Klarheit wahrnehmbar ist, sollte kein Kälteschleier vorhanden sein.

Malzaroma: Die Malzsüße ist mittel-niedrig bis mittelhoch. Ausgeprägte Malzaromen und Aromen von karamellisierten Zuckern, dunklen Zuckern und Lakritze sowie Schokoladencharakter von gerösteten Malzen sind vorhanden. Geröstetes dunkles Malz kann den Charakter des Kaffees ausmachen, aber es sollte keine bitteren oder adstringierenden Aromen geben. Entbitterte Röstmalze eignen sich am besten für diesen Stil.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig. Blumiges Hopfenaroma kann Aromastoffe ergänzen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Aufgrund seines Alkoholgehalts kann es sehr niedrige bis niedrige Anteile an komplexen Alkoholaromen und/oder höhere Anteile an Fruchtigkeit geben, die an Beeren, Trauben und Pflaumen erinnern, nicht aber an Bananen. Fruchtig-estrige Aromen und Aromen aus der warmen Gärung sind nicht geeignet. Diacetyl und DMS sollten nicht sichtbar sein.

Körper: Mittel bis voll

Zusätzliche Hinweise: Baltic Porter wird mit Lagerhefe gebraut und kalt vergoren und gelagert, wodurch ein glattes Bier entsteht.

Stammwürze: 17,5 – 22° Plato

Alkoholgehalt: 7,6 % – 9,3 % Vol.

Bitterstoffe: 35 – 40 IBU

Farbe: 40+ EBC

Australisches, Lateinamerikanisches oder Tropisches Light Lager

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Kälteschleier sollte nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Malzsüße fehlt

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht sehr niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Sehr niedrig

Gäreigenschaften: Zuckerzusätze werden häufig verwendet, um den Körper und das Aroma zu erhellen und tragen manchmal zu sehr niedrigen bis niedrigen fruchtigen Esteraromen und Aromen von Apfel/Birne bei. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Niedrig

Zusätzliche Hinweise: Zucker, Mais, Reis und andere Getreidekörner werden als Zusatzstoffe verwendet.

Stammwürze: 9,5 – 11,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,1 % – 5,1 % Vol.

Bitterstoffe: 9 – 18 IBU

Farbe: 4 – 10 EBC

Pilsener (International)

Farbe: Stroh bis blass

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Restmalzaroma können auf niedrigem Niveau wahrgenommen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Sehr niedrige DMS-Aromawerte sind akzeptabel. Fruchtester- und Diacetylaromen und Aromen sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden oft mit Reis, Mais, Weizen oder anderen Körnern gebraut, die einen Teil der Maische ausmachen. Zuckerzusätze können während der Würzeherstellung zugesetzt werden.

Stammwürze: 11 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 4,6 % – 5,3 % Vol.

Bitterstoffe: 17 – 30 IBU

Farbe: 6 – 8 EBC

Hybride Lagerbiere oder Ales

Session

Farbe: Die Farbe sollte den klassischen Stil nachahmen, auf dem das Bier basiert.

Klarheit: Das Aussehen kann von brillant über trübe bis wolkig variieren und sollte den klassischen Stil, auf dem das Bier basiert, nachahmen.

Malzaroma: Sollte den klassischen Stil nachahmen, auf dem das Bier basiert.

Hopfenaroma und -geschmack: Sollte den klassischen Stil nachahmen, auf dem das Bier basiert.

Bitterstoffe: Sollte den klassischen Stil nachahmen, auf dem das Bier basiert.

Gäreigenschaften: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Diese Kategorie umfasst alle Biersorten, die weniger stark sind als in den klassischen Stilrichtlinien beschrieben. Diese Biere sollten einen geringeren Alkoholgehalt aufweisen als die klassischen Biere. Trinkbarkeit ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Session-Bier. Biere über 5,0 % Vol. (4 % Vol.) werden nicht als Session-Biere eingestuft. Biere, die in eine andere klassische oder traditionelle Kategorie passen, sollten nicht als Session-Biere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Einsendungen bei Wettbewerben verwendet werden, können die Organisatoren diese Kategorie weiter unterteilen, z.B. eine Session India Pale Ale oder andere große Unterkategorie(n) nach Bedarf erstellen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können verlangen, dass die Brauer für ihre Einsendungen in dieser Kategorie den tatsächlichen Alkoholgehalt (Vol.) angeben.

Stammwürze: 8,5 – 10° Plato

Alkoholgehalt: 3,5 % – 5,0 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 35 IBU

Farbe: 4+ EBC

Cream Ale (American Style)

Farbe: Stroh bis Gold

Klarheit: Kältetrübung sollte sehr gering sein oder nicht vorhanden.

Malzaroma: Es kann ein mittel-niedriges bis mittelblasses Malzaroma vorhanden sein. Karamellmalzaroma und -geschmack sollten fehlen. Der dominante Geschmack ist von blasser Malzsüße bei mittlerem bis mittlerem Niveau. Mais oder andere Zusätze können auf niedrigem Niveau wahrgenommen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma und -geschmack sind sehr niedrig bis niedrig oder können fehlen.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Fruchtig-estriges Aroma kann wahrgenommen werden. Schwefel und/oder DMS sollten fehlen oder extrem niedrig sein. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig

Zusätzliche Hinweise: Diese knackigen und erfrischenden Biere werden warm mit Bierhefe vergoren und kalt gelagert.

Stammwürze: 11 – 12,9° Plato

Alkoholgehalt: 4,3 % – 5,7 %

Bitterstoffe: 10 – 22 IBU

Farbe: 4 – 10 EBC

California Common Beer

Farbe: Hellbernstein bis mittelbraun

Klarheit: Das Erscheinungsbild sollte hell sein; Kältetrübungen sollten nicht vorhanden sein.

Malzaroma: Röstmalz und/oder Karamellmalzaroma können wahrgenommen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel-niedrig

Bitterstoffe: Mittel bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Die fruchtig-estrigen Aromen sind niedrig bis mittel-niedrig. Diacetyl sollte fehlen.

Körper: Mittel

Zusätzliche Hinweise: California Common Beers werden mit Lagerhefen gebraut, aber bei warmen Temperaturen wie Ales vergoren.

Leichtes American Wheat Beer mit Hefe

Farbe: Helles bis helles Bernstein

Klarheit: Diese Biere werden mit Hefe in der Flasche abgefüllt, so dass das Aussehen von trüb bis sehr trüb sein kann. Kältetrübung ist akzeptabel.

Malzaroma: Geringes bis mittleres Malzaroma und süßes Malzaroma ist vorhanden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Der Hefe-Charakter sollte niedrig bis mittel sein und den Charakter von Malz und Hopfen nicht dominieren. Phenolische, nelkenartige Aromen sollten nicht wahrgenommen werden. Geringes fruchtiges Esteraroma ist typisch. Diacetyl und phenolischer, nelkenartiger Charakter sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit Bierhefe vergoren. Das Mahlgut sollte mindestens 30 Prozent Weizenmalz enthalten. Da diese Art mit Hefe serviert wird, sollte es ein volles Hefegefühl geben.

Stammwürze: 9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 3,5 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 35 IBU

Farbe: 8 – 20 EBC)

Leichtes American Wheat Beer ohne Hefe

Farbe: Strohgelb bis hellgelb

Klarheit: Kältetrübung ist akzeptabel

Malzaroma: Niedrig bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Geringes fruchtiges Esteraroma ist typisch. Phenolische, nelkenartige Aromen sollten nicht wahrgenommen werden. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Kein Hefearoma sollte ersichtlich sein.

Körper: Sehr niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit Bierhefe vergoren. Das Mahlgut sollte mindestens 30 Prozent Weizenmalz enthalten.

Dunkles American Wheat Beer mit Hefe

Farbe: Mittelbraun bis dunkelbraun

Klarheit: Dieser Stil ist mit Hefe in der Flasche abgefüllt, so dass das Aussehen von dunstig bis sehr trüb sein kann. Kältetrübung ist akzeptabel.

Malzaroma: Malzaromen und -geschmack können niedrig gerösteten Malzcharakter, ausgedrückt als Kakao, Schokolade oder Karamell, sowie Toffee oder Keks enthalten. Die Malzsüße ist mittel-niedrig bis mittelhoch. Die Adstringenz des Röstmalzes ist akzeptabel, wenn sie mit der Malzsüße in Einklang gebracht wird.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Geringes fruchtiges Esteraroma ist typisch. Der Hefe-Charakter sollte niedrig bis mittel sein und nicht das Malz und Hopfen dominieren. Diacetyl und nelkenartige Phenole sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere können mit Bier oder Bierhefe vergoren werden. Das Mahlgut sollte mindestens 30 Prozent Weizenmalz enthalten. Da diese Art mit Hefe serviert wird, sollte es ein volles Hefegefühl geben.

Stammwürze: 9 – 13,8° Plato

Alkoholgehalt: 3,8 % – 5,6 % Vol.

Bitterstoffe: 10- 25 IBU

Farbe: 18 – 44 EBC

Dunkles American Wheat Beer ohne Hefe

Farbe: Mittelbraun bis dunkelbraun

Klarheit: Kältetrübung ist akzeptabel

Malzaroma: Malzaromen können niedrig gerösteten Malzcharakter, ausgedrückt als Kakao, Schokolade oder Karamell, sowie Toffee oder Keks enthalten. Die Malzsüße ist mittel-niedrig bis mittelhoch. Die Adstringenz des Röstmalzes ist akzeptabel, wenn sie mit der Malzsüße in Einklang gebracht wird.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Geringes fruchtiges Esteraroma ist typisch. Es darf kein Hefearoma vorhanden sein. Diacetyl und nelkenartige Phenole sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere können mit Bier oder Bierhefe vergoren werden. Das Mahlgut sollte mindestens 30 Prozent Weizenmalz enthalten. Kein Hefearoma sollte offensichtlich sein. Da diese Art ohne Hefe abgefüllt und serviert wird, sollte keine Hefe im Mundgefühl erkennbar sein.

Stammwürze: 9 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 3,8 % – 5,1 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 25

Farbe: 18 – 44 EBC

Fruchtbier (American Style)

Farbe: Kann je nach Stil von hell bis sehr dunkel reichen und wird oft durch die Farbe der hinzugefügten Früchte beeinflusst.

Klarheit: Klar oder verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Nicht bis mittel-niedrig wahrgenommen

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht bis mittel-niedrig wahrgenommen

Bitterstoffe: Im Gleichgewicht mit Fruchtcharakter und in der Regel auf sehr niedrigem bis mittlerem Niveau.

Gäreigenschaften: American-Style Fruchtbiere werden mit traditioneller deutscher, britischer oder amerikanischer Bier- oder Lagerhefe vergoren. Biere, die mit belgischem, deutschem Hefeweizen oder anderem süddeutschen Weizenbier oder Berliner Weißen Hefen vergoren werden, sollten anderswo kategorisiert werden. Fruchtbiere mit saurer Säure aus kultivierter oder wilder bakterieller Gärung sollten anderswo kategorisiert werden. Saure bakterielle Gärung, falls vorhanden, trägt zur Säurebildung bei und fördert das Fruchtgleichgewicht. Es sollte keine wilde Gärung erkennbar sein.

Körper: Variiert mit Stil

Zusätzliche Hinweise: Fruchtaromen, die von subtil bis intensiv reichen, sollten offensichtlich sein und nicht von Hopfenaromen überwogen werden. Früchte oder Fruchtextrakte, die als Zusatz in Maische, Kessel, Primär- oder Sekundärgärung verwendet werden, sorgen für einen harmonischen Fruchtcharakter, der von subtil bis intensiv reicht. Im Rahmen dieser Richtlinien sollten mit belgischer Hefe vergorene Fruchtbiere (Wit, Abbey, Farmhouse, Saison und/oder Brettanomyces) als Belgian-Style Fruit Beers oder möglicherweise als Brett Beers kategorisiert werden. Einige Biere können in diese Kategorie passen, wenn sie fruchtige Zutaten, aber keine echten Früchte enthalten. Mit Ein Wacholderbeeren aromatisiertes Bier mit bemerkenswertem Wacholderaroma könnte als Fruchtbier kategorisiert werden, während ein Bier, bei dem der Wacholderbeercharakter eher pflanzlich oder würzig ist, als Kräuter- und Gewürzbier kategorisiert werden sollte. Fruchtbiere, die mit Weizen gebraut werden, sollten als Fruchtweizenbiere eingestuft werden. Fruchtbiere, die mit ungewöhnlichen fermentierbaren Bieren, aber ohne Weizen gebraut wurden, sollten als Fruchtbiere eingestuft werden. Im Rahmen dieser Richtlinien ist Kokosnuss als Gemüse definiert, und Biere, die Kokosnuss enthalten, sollten als Field Beers kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie z. B. die verwendeten Früchte oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 70 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Frucht-Weizenbier

Farbe: Im Allgemeinen strohgelb bis bernsteinfarben, oft beeinflusst durch die Farbe der hinzugefügten Früchte.

Klarheit: Kältetrübung ist akzeptabel. Diese Biere können mit oder ohne Hefe serviert werden. Mit Hefe serviert, ist das Aussehen trüb bis stark bewölkt.

Malzaroma: Niedrig bis mittel-niedrig

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Diese Biere können entweder mit Bier oder mit Bierhefe vergoren werden, je nach der zugrunde liegenden Weizenbiersorte. Geringes fruchtiges Esteraroma ist typisch. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. In Bieren mit Hefe und Hefearoma sollten niedrig bis mittel sein.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Das Mahlgut sollte mindestens 30 Prozent Weizenmalz enthalten. Früchte oder Fruchtextrakte tragen zum Aroma bei und bringt wahre Fruchtkomplexität zum Ausdruck. Biere, die mit Hefe serviert werden, sollten ein volles, heftiges Mundgefühl aufweisen. Fruchtversionen von Berliner Weiße oder Contemporary Gose fallen in diese Kategorie, da sie üblicherweise mit Früchten gebraut werden. Fruchtversionen von Grodziskie, oder aus dem Germanischen stammende Sorten wie verschiedene Weizen- oder andere Weizenbiersorten, einschließlich fruchtiger Beispiele von Adambier, die keine Eigenschaften der Holzalterung aufweisen, sollten als Fruchtweizenbiere kategorisiert werden, da diese Sorten nicht häufig mit Früchten gebraut werden. Solche Biere können von den für diese Sorten gezeigten Parametern abweichen, sollten aber an den zugrunde liegenden klassischen Bierstil mit Fruchtzusatz erinnern. Im Rahmen dieser Richtlinien ist Kokosnuss als Gemüse definiert und kokosnusshaltige Biere sollten als Field Beers eingetragen werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere Informationen, die für die Einsendung einzigartig sind, wie z. B. die verwendeten Früchte oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 9 – 12,4° Plato

Alkoholgehalt: 3,8 % – 5,1 % Vol.

Bitterstoffe: 10 – 35

Farbe: 4 – 20 EBC oder Farbe der Frucht

Belgisches Fruchtbier

Farbe: Kann je nach dem zugrunde liegendem belgischen Stil von hell bis dunkel reichen und wird oft durch die Farbe der hinzugefügten Früchte beeinflusst.

Klarheit: Klares bis dunstiges Bier ist akzeptabel.

Malzaroma: Kann von unbemerkt bis mittelhoch variieren

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis hoch

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden belgischen Stil

Gäreigenschaften: Es können saure bakterielle Gäreigenschaften auftreten. Wenn diese vorhanden sind, tragen sie zur Säurebildung bei und verbessern das Fruchtgleichgewicht.

Körper: Variiert mit Stil

Zusätzliche Hinweise: Fruchtaromen, die von subtil bis intensiv reichen, sollten offensichtlich sein und nicht von Hopfenaromen überwogen werden. Belgische Fruchtbiere werden mit traditioneller belgischer Hefe vergoren (Wit, Abtei, Bauernhaus, etc.). Im Rahmen dieser Richtlinien ist Kokosnuss als Gemüse definiert, und Biere, die Kokosnuss enthalten, sollten als Field Beers kategorisiert werden. Früchte oder Fruchtextrakte, die als Zusatzstoffe in Maische, Kessel, Primär- oder Sekundärgärung verwendet werden, sorgen für einen harmonischen Fruchtcharakter, der von subtil bis intensiv reicht. Die Klassifizierung dieser Biere kann komplex sein. Holzgefäße können zur Gärung und Alterung verwendet werden, aber Holzaromen wie Vanillin sollten nicht vorhanden sein. Biere, die Eigenschaften von Holz oder Flüssigkeiten aufweisen, die zuvor in Holz gealtert wurden, sollten in andere Kategorien von holzgealtertem Bier eingeteilt werden. Fruchtbiere nach belgischer Art, die Brettanomycs aufweisen, können in diese Kategorie eingeordnet werden, wenn es keine andere Kategorie für solche Biere gibt. Eine fruchtige Saison mit Brett-Charakter sollte jedoch als Specialty Saison eingestuft werden. Eine Fruchtversion eines Brett-Biers wird als Brett-Bier kategorisiert, wenn ein solches Brett-haltiges Bier nicht auf einem bestehenden belgischen Bierstil basiert. Ein Lambic-Style Fruchtbier sollte als belgisches Fruit Lambic kategorisiert werden. Belgische Fruchtbiere, die mit zusätzlichen Zusatzstoffen gebraut werden, könnten in diese Kategorie fallen oder vielleicht als Experimentalbiere. Fruchtbiere, die mit deutschem, britischem oder amerikanischem Bier oder Lagerhefe vergoren werden, sollten als American-Style-Fruit Beers oder als Fruit Wheat Beers eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie z. B. die verwendeten Früchte oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 70 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Feldbier

Farbe: Kann je nach Stil von hell bis sehr dunkel reichen und kann durch die Farbe der hinzugefügten Zutaten beeinflusst werden.

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Sehr niedrig bis mittelhoch

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis mittelhoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittelhoch. Der pflanzliche Charakter sollte nicht durch den Hopfencharakter gedämpft werden.

Gäreigenschaften: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Pflanzliche Aromen, die von subtil bis intensiv reichen, sollten offensichtlich sein und nicht von Hopfenaromen überwogen werden. Feldbiere sind alle Biere, die Gemüse als Aroma oder Kohlenhydratzusätze in der Maische, im Kessel, in der Primär- oder Sekundärgärung enthalten. Der pflanzliche Charakter sollte mit anderen Eigenschaften harmonieren und kann von subtil bis intensiv reichen. Im Rahmen dieser Richtlinien ist Kokosnuss als Gemüse definiert und kokosnusshaltige Biere sollten als Feldbiere eingetragen werden. Alle Biere, die Chilipfeffer enthalten, sollten als Chili-Biere kategorisiert werden. Biere, die Nüsse enthalten, sollten als Feldbiere kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für das Bier einzigartig sind, wie z.B. das verwendete Gemüse oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 13,3 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 70 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Gewürztes Kürbisbier

Farbe: Kann je nach Stil von hell bis sehr dunkel variieren.

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Kann je nach Stil von niedrig bis mittelhoch variieren.

Hopfenaroma und -geschmack: Keines bis mittleres und sollte nicht Gewürz oder Kürbis, wenn vorhanden, oder das Gleichgewicht der Aromen und Aromen nicht überwiegen.

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrunde liegenden Bierstil

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: In diese Kategorie fallen alle Biere, die Kürbisse (Cucurbita pepo) oder Winterkürbisse als Zusatz in der Maische, im Kessel, in der Haupt- oder Nachgärung verwenden. Kürbis kann nicht offensichtlich sein oder kann von subtil bis intensiv reichen. Sie werden mit anderen Zutaten gewürzt, deren Charakter klar und ausgewogen sein sollte. Während Zimt, Piment, Nelke und Muskatnuss übliche Gewürze in amerikanischen Kürbisbieren sind, können auch andere Gewürze verwendet werden. Zum Beispiel könnte ein Brauer ein Wit-Pumpkin Gewürzbier mit Orangenschalen und Koriander replizieren.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsätze in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für die Einsendung einzigartig sind, wie z.B. die verwendeten Gewürze, Kürbis oder Kürbis, falls vorhanden, und die damit verbundene Verarbeitung, oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 35 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Kürbisbier

Farbe: Kann je nach Stil von hell bis sehr dunkel reichen.

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Kann je nach Stil von niedrig bis mittelhoch variieren.

Hopfenaroma und -geschmack: Keine bis mittel

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrunde liegenden Bierstil

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Kürbis-/Squashbiere sind alle Biere, die Kürbisse (Cucurbita pepo) oder Winterkürbisse als Zusatz in Maische, Kessel, Haupt- oder Nachgärung enthalten. Kürbis- oder Kürbisaromen und Aromen, von subtil bis intensiv, sollten vorhanden sein. Diese Biere sind nicht gewürzt, können aber mit anderen Biersorten wie Räucherbier, Fruchtbier, Sauerbier usw. in Verbindung gebracht werden. Gewürzaromen sollten fehlen. Biere mit Gewürzaromen sollten als Kürbis-Gewürzbiere oder als andere Gewürzbiere bzw. als experimentelle Biersorten kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere für die Einsendung einzigartige Informationen wie Kürbis oder Kürbis und die damit verbundene Verarbeitung oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 35 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Schokoladenbier

Farbe: Helles Bernstein bis Schwarz, je nach Modell

Klarheit: Klares bis dunstiges Bier ist akzeptabel.

Malzaroma: Mittel- bis mittelhohe Malzsüße ausgewogen mit Kakaoaromen

Hopfenaroma und -geschmack: Hopfenaroma wird nicht sehr niedrig wahrgenommen. Hopfenaroma kann niedriger sein, als es für den zugrundeliegenden Stil vorgesehen ist, so dass Schokolade zum Aromaprofil beitragen kann, ohne übermäßig bitter zu werden.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittel-niedrig

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrunde liegenden Bierstil. Attribute, die aus Schokolade oder Kakao gewonnen werden, sollten in all diesen Bieren sichtbar sein, von subtil bis intensiv und im Einklang mit dem gesamten Geschmacksprofil des Bieres.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Schokoladenbiere sind alle Biere mit dunkler Schokolade oder Kakao in jeder Form. Biere aus weißer Schokolade kennzeichnen diese Kategorie nicht.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie die Art oder Form der verwendeten Schokolade oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Kaffeebier

Farbe: Hell bis schwarz, je nach zugrunde liegendem Stil

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Mittlere bis mittlere Malzsüße sorgt für Ausgewogenheit mit dem Kaffeearoma

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis hoch je nach zugrunde liegendem Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrunde liegenden Stil

Körper: Spiegelt den zugrunde liegenden Bierstils wider

Zusätzliche Hinweise: Kaffeebiere enthalten Kaffee in jeder Form. Der Charakter des Kaffees sollte als prägendes Merkmal dieser Kategorie, von subtil bis intensiv, erkennbar sein und im Einklang mit anderen Eigenschaften des zugrunde liegenden Bieres stehen. Andere Geschmacksrichtungen können ebenfalls vorhanden sein.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie die Art oder Form des verwendeten Kaffees oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Chilibier

Farbe: Kann je nach Stil von hell bis sehr dunkel reichen.

Klarheit: Klar oder verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Kann von sehr niedrig bis mittelhoch variieren, je nach zugrundeliegendem Stil.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis sehr hoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittelhoch

Gäreigenschaften: Chili-Pfeffer-Aroma sollte mit dem zugrunde liegenden Bierstil harmonieren. Chili-Pfeffer-Charakter kann als pflanzlich, würzig und/oder scharf am Gaumen ausgedrückt werden.

Körper: Repräsentant des zugrundeliegenden Stils

Zusätzliche Hinweise: Chili Beers sind alle Biere, die Chilipfeffer für Geschmack, Aroma und/oder Schärfe verwenden. Chili-Charakter kann von subtil bis intensiv reichen. Chili-Pfeffer-Aroma kann oder kann nicht offensichtlich sein. Im Rahmen dieser Richtlinien sollten alle Biere, die Chilipfeffer enthalten, als Chili-Biere kategorisiert werden. Biere, die mehr als einen Stil repräsentieren, wie z.B. Chili-Biere mit Schokolade, sollten als Chili-Biere kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie z.B. die verwendeten Chili(s) oder die Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 13,3 % Vol.

Bitterstoffe: 5 – 70 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Bier mit Kräutern und Gewürzen

Farbe: Variiert je nach zugrundeliegendem Stil

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Variiert je nach Absicht des Brauers

Hopfenaroma und -geschmack: Nicht unbedingt notwendig, kann aber offensichtlich sein und kann aggressiver als der Kräuter-Gewürz-Charakter sein.

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis mittel-niedrig. Reduzierte Hopfen-Bitterstoffe betont den Kräuter-/Gewürzcharakter.

Gäreigenschaften: Aromen einzelner Gewürze sind nicht immer zu identifizieren

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Kräuter- und Gewürzbiere sind alle Biere, die Kräuter oder Gewürze aus Wurzeln, Samen, Obst, Gemüse, Blumen, usw. verwenden. Kräuter- und/oder Gewürzcharakter kann von subtil bis intensiv reichen. Die Klassifizierung dieser Biere kann komplex sein. Biere mit pflanzlichem und/oder würzigem Charakter gelten als Kräuter- und Gewürzbiere. Mit Chilipfeffer gebraute Biere werden als Chili Pepper Beers kategorisiert. Mit Kürbis gebraute Biere, bei denen der Kräuter- und Gewürzcharakter dominiert, sollten als Kürbis-Gewürzbiere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie Art oder Form der verwendeten Kräuter oder Gewürze oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 %

Bitterstoffe: 5 – 40 IBU

Farbe: 10 – 100 EBC

Bierspezialitäten

Farbe: Sehr hell bis schwarz, je nach Untergrundstil

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Variiert je nach Absicht des Brauers

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis sehr hoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Spezialbiere werden mit ungewöhnlichen fermentierbaren Zuckern, Körnern und/oder Stärken gebraut, die zum Alkoholgehalt beitragen. Die besonderen Eigenschaften dieser besonderen Zutaten sollten sich im Aroma und in der Ausgewogenheit des Bieres widerspiegeln. Beispiele sind Ahornsirup, Agave, Kartoffeln, Wildreis oder andere Kohlenhydratquellen, die in modernen Biersorten nicht üblich sind. Biere, die Weizen enthalten, sollten in eine von mehreren Weizenbiersorten eingeteilt werden. Die Verwendung von Reis oder Mais wird normalerweise nicht als ungewöhnlich angesehen, da diese Zusatzstoffe bei der Bierherstellung häufig verwendet werden; Biere, die mit Reis oder Maissorten hergestellt werden, die sehr unterschiedliche Geschmackseigenschaften aufweisen, können jedoch als Spezialbiere eingestuft werden.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Die Klassifizierung dieser Biere kann komplex sein. Im Rahmen dieser Richtlinien vermitteln Nüsse in der Regel deutlich mehr als fermentierbare Zucker, und Biere, die Nüsse enthalten, sollten als Field Beers kategorisiert werden. Ebenfalls im Rahmen dieser Richtlinien ist Kokosnuss als Gemüse definiert und kokosnusshaltige Biere sollten als Field Beers kategorisiert werden. Mit Honig gebraute Biere sollten als Spezialbiere eingestuft werden. Biere, die mit Wurzeln, Samen, Blüten usw. gebraut werden, die Kräuter- und/oder Gewürzcharaktere aufweisen, sollten als Kräuter- und Gewürzbiere kategorisiert werden. Während Biere, die mit Obst oder Gemüse gebraut werden, aus diesen Quellen fermentierbare Kohlenhydrate gewinnen können, sollten sie in verschiedene Fruchtbier- oder Feldbierkategorien eingeteilt werden. Gewürzversionen von Bieren, die mit ungewöhnlichen Fermentern hergestellt wurden, sollten als Experimentalbiere eingestuft werden. Biere, die sowohl mit ungewöhnlichen Gärstoffen als auch mit Früchten gebraut werden, sollten als Fruchtbiere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem das Bier basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Art oder Form der verwendeten ungewöhnlichen Kohlenhydratquelle oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 32,1+° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 25+ % Vol.

Bitterstoffe: 1 – 100 IBU

Farbe: 2 – 200 EBC

Honigbier

Farbe: Sehr hell bis schwarz, je nach dem darunterliegenden Bierstil

Klarheit: Klar bis verschwommen ist akzeptabel

Malzaroma: Variiert je nach Absicht des Brauers

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis sehr hoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis sehr hoch

Gäreigenschaften: Honigbiere können traditionell oder experimentell gebraut werden. Honigbiere enthalten neben gemälzter Gerste auch Honig als fermentierbaren Zucker. Honig Charakter sollte in Aroma vorhanden sein, sollte aber nicht überwältigend sein.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere für das Bier einzigartige Informationen wie die Art und/oder Quelle des verwendeten Honigs oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: 7,6 – 25,9° Plato

Alkoholgehalt: 2,5 % – 12,0 % Vol.

Bitterstoffe: 1 – 100 IBU

Farbe: 2 – 200 EBC

Roggenbier

Farbe: Ein breites Farbspektrum ist akzeptabel. Hellere Versionen sind Stroh bis Kupfer, während dunklere Versionen dunkelbernsteinfarben bis dunkelbraun sind.

Klarheit: Ein Kälteschleier ist ohne Hefe akzeptabel. In Versionen mit Hefe kann das Aussehen von trüb bis sehr trüb sein.

Malzaroma und -geschmack: In dunkleren Versionen können Malzaromen optional auch niedrig gerösteten Malzcharakter, ausgedrückt als Kakao/Schokolade oder Karamell, enthalten. Aromatischer Toffee-, Karamell- oder Kekscharakter kann ebenfalls vorhanden sein. Geringe Röstung, Körnigkeit oder Tanninherbheit sind akzeptabel, wenn sie mit geringer bis mittlerer Malzsüße ausgeglichen werden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittelhoch

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel

Gäreigenschaften: Typisch sind niedrige, würzige, fruchtig-estrige Aromen. Von Hefe abgeleitete Aromen und Aromen wie phenolische, nelkenartige Aromen können vorhanden sein, wenn sie mit dem zugrunde liegenden Bierstil übereinstimmen. Diese Biere können mit Bier oder Bierhefe vergoren werden. Diacetyl sollte nicht wahrgenommen werden. Geringes bis mittleres Hefearoma kann in Versionen mit Hefe vorhanden sein.

Körper: Niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Das Mahlgut sollte ausreichend Roggen enthalten, damit der Roggencharakter im Bier sichtbar wird. Mit Roggen gebraute Biere, die keinen Roggencharakter haben, sollten in andere Biersorten eingeteilt werden. Der Roggencharakter wird oft als leicht würzig und subtil schwarz-pfeffrig beschrieben. Biere, die mit Hefe serviert werden, sollten ein volles, heftiges Mundgefühl vermitteln.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, beinhalten.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Mit Brettanomics gebrautes Bier

Farbe: Jede Farbe ist zulässig. Die Farbe des Bieres kann durch die Farbe der hinzugefügten Früchte oder anderer Zutaten beeinflusst werden.

Klarheit: Kühltrübung und/oder Trübung durch Hefe ist bei jeder Temperatur bei niedrigen bis mittleren Temperaturen zulässig.

Aroma und Geschmack: In dunkleren Bieren sind Röstmalz-, Karamell- und Schokoladenaromen auf niedrigem Niveau vorhanden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis hoch

Bitterstoffe: Niedrig bis hoch

Gäreigenschaften: Durch die Gärung von Brettanomyces entsteht ein komplexes Geschmacksprofil. Brettanomyces Charakter, auf niedrigem bis hohem Niveau, sollte vorhanden sein und als pferdeartige, ziegenartige, lederartige, phenolische, fruchtige und/oder saure Aromen ausgedrückt werden. Brettanomycs-Charakter kann dominant sein oder auch nicht. Der Säuregehalt von Brettanomycs sollte niedrig bis mittel – niedrig sein. Für die Gärung können kultivierte Hefestämme verwendet werden. Mit Brettanomycs vergorene Biere, die keine für die Brettanomycs-Fermentation typischen Eigenschaften aufweisen, sollten anderweitig klassifiziert werden. Biere in diesem Stil sollten keine Bakterien enthalten oder ein von Bakterien abgeleitetes Geschmacksprofil aufweisen. Mäßige bis intensive fruchtig-estrige Aromen sollten erkennbar sein. Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis hoch

Zusätzliche Hinweise: Die Fruchtversionen werden Fruchtaromen im Gleichgewicht mit anderen Elementen zeigen. Holzgefäße können für die Gärung und Alterung verwendet werden, aber es sollten keine Aromen wie Vanillin vorhanden sein. Reste von Aromen, die aus Flüssigkeiten stammen, die zuvor in einem Fass gealtert wurden (Bourbon, Sherry, etc.), sollten nicht vorhanden sein. Versionen, die Eigenschaften von Holz oder Flüssigkeiten aufweisen, die zuvor in Holz gealtert wurden, sollten in andere Holzbierkategorien eingeteilt werden. Holz- und tonnengereifte saure Ales sollten in andere Stilkategorien eingeteilt werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrunde liegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie die Art der verwendeten Obst(e) oder andere verwendete Zutaten oder andere Faktoren, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Mit Brettanomics gebrautes Bier, gemischt mit anderen Stilen

Farbe: Jede Farbe ist zulässig. Die Farbe des Bieres kann durch die Farbe der hinzugefügten Früchte oder anderer Zutaten beeinflusst werden.

Klarheit: Kältetrübung, Bakterien- und Hefe-induzierte Trübung ist bei niedriger bis mittlerer Temperatur zulässig.

Aroma und Geschmack: In dunkleren Versionen sind Röstmalz-, Karamell- und Schokoladenaromen auf niedrigem Niveau vorhanden.

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis hoch

Bitterstoffe: Niedrig bis hoch

Gäreigenschaften: Mäßige bis intensive fruchtig-estrige Aromen sind offensichtlich. Durch die Fermentation mit Brettanomycs und/oder Bakterien entsteht ein komplexes Geschmacksprofil. Brettanomycs-Charakter sollte vorhanden sein und als pferdeartige, ziegenartige, lederartige, phenolische, fruchtige und/oder saure Aromen und Aromen ausgedrückt werden. Für die Gärung kann Kulturhefe verwendet werden. Bakterien sollten aufgenommen und nachgewiesen werden. Bakterien tragen zu einem Säuregehalt bei, der das Geschmacksprofil dominieren kann oder auch nicht. Diacetyl und DMS sollten nicht wahrgenommen werden.

Körper: Niedrig bis hoch

Zusätzliche Hinweise: Die Fruchtbieren werden Fruchtaromen im Gleichgewicht mit anderen Elementen zeigen. Holzgefäße können zur Gärung und Alterung verwendet werden, aber Holzaromen wie Vanillin sollten nicht vorhanden sein. Biere, die Eigenschaften von Holz oder Flüssigkeiten aufweisen, die zuvor in Holz gealtert wurden, sollten in andere Holzbierkategorien eingeteilt werden. Holz- und tonnengereifte saure Ales sollten in andere Stilkategorien eingeteilt werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere Informationen, die für die Einsendung einzigartig sind, wie die Art der verwendeten Brett(e) und/oder anderen Kultur(en), Obst(e) oder andere verwendete Zutaten oder andere Faktoren, die das wahrgenommene sensorische Ergebnis beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: SRM (EBC) Variiert mit Stil

Ginjo Bier oder Sake-Hefe Bier

Farbe: Hell- bis dunkelbraun

Klarheit: Leichter Kälteschleier ist akzeptabel.

Malzaroma: Sehr niedrig bis mittel

Hopfenaroma und -geschmack: Niedrig bis mittel und in Harmonie mit sakeartigem Charakter

Bitterstoffe: Niedrig bis mittel und in Harmonie mit sakeartigem Charakter

Gäreigenschaften: Diese Biere werden mit Sake-Hefe oder Sake (Koji)-Enzymen gebraut. Die einzigartigen Nebenprodukte von Sake-Hefe und/oder Koji-Enzymen sollten unverwechselbar und in Harmonie mit anderen Elementen sein. Der Sake-Charakter kann am besten als mild fruchtig und leicht erdig beschrieben werden, mit Pilz und/oder einem umami-Protein-ähnlichen Charakter. Es kann ein hoher Alkoholgehalt festgestellt werden.

Körper: Variiert je nach ursprünglicher Stammwürze. Auch das Mundgefühl variiert.

Zusätzliche Hinweise: Eine hohe Karbonisierung sollte erkennbar sein.

Stammwürze: 10 – 21,6° Plato

Alkoholgehalt: 4,3 % – 10,2 % Vol.

Bitterstoffe: 12 – 35 IBU

Farbe: 8 – 40 EBC

Mit frischem Hopfen gebrautes Bier

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Kältetrübung ist bei niedrigen Temperaturen akzeptabel. Hopfentrübung ist bei jeder Temperatur zulässig.

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Frisches Hopfenaroma ist prominent mit grünem Gras, frisch gemähten Heu/Gras oder anderen frischen Hopfenattributen.

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Das fruchtig-ästhetische Aroma ist abhängig von der Art des Bieres, das mit frischem Hopfen hergestellt wird.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Diese Biere werden mit erntefrischem Hopfen gebraut. Bei diesem Hopfen kann es sich um ungetrocknete frische oder gefrorene Zapfen oder gemahlenes Material oder um frisch getrocknete Zapfen oder Pellets handeln. Diese Biere werden in der Regel frisch getrunken, um helle, frische Hopfenattribute hervorzuheben. Die Alterung dieser Biere wird den Eindruck in der Regel ändern und reduzieren Fresh-Hop-Charaktere was zu einzigartigen Geschmacksergebnissen führt.

Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen auf der Grundlage von frischem Hopfen in unverarbeiteter, gefrorener oder gebrannter Form widerspiegeln. Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Beiträge in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie verwendete Hopfensorten, unverarbeitete, gefrorene oder getrocknete, Verarbeitung oder Zeitpunkt der Zugabe(n) (Kessel, Whirlpool, Fermenter, Alterungstank usw.), andere verwendete Zutaten oder andere Faktoren, die das wahrgenommene sensorische Ergebnis beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Holzfassgereifte Biere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für die zugrundeliegende Art des Bieres, das gealtert wird.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Dabei handelt es sich um traditionelle oder experimentelle Lager-, Bier- oder Hybridbiere, die entweder im Holzfass oder in Kontakt mit Holz gereift sind. Diese Biere werden mit der Absicht gealtert, um einzigartige Eigenschaften zu entwickeln, die das Holz und/oder die Flüssigkeiten, die vorher im Kontakt mit dem Holz gelagert wurden, verleihen. Holzalterung vermittelt nicht unbedingt Holzaromen, sondern führt zu ausgeprägten sensorischen Ergebnissen. Gebrauchte Sherry, Rum, Whiskey, Tequila, Portwein, Wein und andere Fässer werden oft verwendet, was einem Bier Komplexität und Einzigartigkeit verleiht. Eine Balance von Aroma und Mundgefühl entsteht durch die Verbindung von neuem Bier mit Eigenschaften, die durch das Holz oder das Fass vermittelt werden. Holzgereifte Biere können Brettanomyces Charakter haben oder auch nicht.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für das Bier einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Holzes oder des Fasses, das Alter, den Füllstand oder frühere Flüssigkeiten, die vom Holz gehalten werden, die Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Alkoholgehalt, Mikroflora, Obst usw. widerspiegeln.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Helle bis bernsteinfarbene holzfassgereifte Biere

Farbe: Blass bis bernsteinfarben. Im Rahmen dieser Richtlinien sind diese Biere weniger als 36 EBC.

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrundeliegenden Stil des Bieres, das gealtert wird. Im Rahmen dieser Richtlinien enthalten diese Biere weniger als 6,3 % Vol. Alkohol beim Verzehr.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Im Rahmen dieser Richtlinien erfüllen diese Biere die oben genannten Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt. Dunklere (> 36 EBC) oder stärkere (> 6,3 % Vol.) Biere jeder Farbe sollten in andere holzgealterte Biersorten eingeteilt werden. Dabei handelt es sich um traditionelle oder experimentelle Lager-, Bier- oder Hybridbiere, die entweder im Holzfass oder in Kontakt mit Holz gereift sind. Diese Biere werden mit der Absicht gealtert, einzigartige Eigenschaften zu entwickeln, die durch das Holz und/oder durch Flüssigkeiten, die zuvor in Kontakt mit dem Holz gelagert wurden, vermittelt werden. Holzalterung vermittelt nicht unbedingt Holzaromen, sondern führt zu ausgeprägten sensorischen Ergebnissen. Gebrauchte Sherry, Rum, Whiskey, Tequila, Portwein, Wein und andere Fässer werden häufig verwendet, was einem Bier Komplexität und Einzigartigkeit verleiht. Ein Gleichgewicht von Aroma und Mundgefühl entsteht durch die Verbindung von neuem Bier mit Eigenschaften, die durch das Holz oder das Fass vermittelt werden. Diese Biere können Brettanomycs-Charakter haben oder auch nicht. Saure holzgelagerte Biere sollten anderswo kategorisiert werden. Frucht- oder Gewürzbiere, die die Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt erfüllen und die Eigenschaften der Holzalterung aufweisen, werden hier entsprechend kategorisiert und können die Farbe und Aromen von zugesetzten Früchten oder Gewürzen annehmen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere Informationen, die für das Bier einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Holzes oder des Fasses, das Alter, den Füllstand oder frühere Flüssigkeiten, die vom Holz gehalten werden, die Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: 3,8 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: 8 – 36 EBC

Dunkle holzfassgereifte Biere

Farbe: Dunkel Kupfer bis Schwarz. Im Rahmen dieser Richtlinien sind diese Biere dunkler als 36 EBC.

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrundeliegenden Stil des Bieres, das gealtert wird. Im Rahmen dieser Richtlinien enthalten diese Biere Alkohol von weniger als 6,3 % Vol. beim Verzehr.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Im Rahmen dieser Richtlinien erfüllen diese Biere die oben genannten Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt. Stärkere (> 6,3 % Vol.) Versionen von dunklen holzgealterten Bieren sollten in andere holzgealterte Biersorten eingeteilt werden. Dabei handelt es sich um traditionelle oder experimentelle Lager-, Bier- oder Hybridbiere, die entweder im Holzfass oder in Kontakt mit Holz gereift sind. Diese Biere werden mit der Absicht gealtert, einzigartige Eigenschaften zu entwickeln, die durch das Holz und/oder durch Flüssigkeiten, die zuvor in Kontakt mit dem Holz gelagert wurden, vermittelt werden. Holzalterung vermittelt nicht unbedingt Holzaromen, sondern führt zu ausgeprägten sensorischen Ergebnissen. Gebrauchte Sherry, Rum, Whiskey, Tequila, Portwein, Wein und andere Fässer werden häufig verwendet, was einem Bier Komplexität und Einzigartigkeit verleiht. Ein Gleichgewicht von Aroma und Mundgefühl entsteht durch die Verbindung von neuem Bier mit Eigenschaften, die durch das Holz oder das Fass vermittelt werden. Diese Biere können Brettanomycs-Charakter haben oder auch nicht. Saure holzgelagerte Biere sollten anderswo kategorisiert werden. Frucht- oder Gewürzbiere, die die Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt erfüllen und die Eigenschaften der Holzalterung aufweisen, werden hier entsprechend kategorisiert und können die Farbe und Aromen von zugesetzten Früchten oder Gewürzen annehmen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Holzes oder des Fasses, das Alter, den Füllstand oder frühere Flüssigkeiten, die vom Holz gehalten werden, die Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: 3,8 % – 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: > 36 EBC

Holzfassgereifte Starkbiere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrundeliegenden Stil des Bieres, das gealtert wird. Im Rahmen dieser Richtlinien enthalten diese Biere Alkohol von mehr als 6,3 % Vol. beim Verzehr. Alkohol kann in stärkeren Bieren, in Harmonie mit anderen Geschmacks- und Aromaattributen und nicht in rauer Form auftreten.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Im Rahmen dieser Richtlinien erfüllen diese Biere die oben genannten Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt. Niedrigerer Alkoholgehalt (< 6,3 % Vol.) holzgelagerter Biere sollten als andere holzgelagerte Biersorten eingestuft werden. Dabei handelt es sich um traditionelle oder experimentelle Lager-, Bier- oder Hybridbiere, die entweder im Holzfass oder in Kontakt mit Holz gereift sind. Diese Biere werden mit der Absicht gealtert, einzigartige Eigenschaften zu entwickeln, die durch das Holz und/oder durch Flüssigkeiten, die zuvor in Kontakt mit dem Holz gelagert wurden, vermittelt werden. Holzalterung vermittelt nicht unbedingt Holzaromen, sondern führt zu ausgeprägten sensorischen Ergebnissen. Gebrauchte Sherry, Rum, Whiskey, Tequila, Portwein, Wein und andere Fässer werden oft verwendet, was einem Bier Komplexität und Einzigartigkeit verleiht. Ein Gleichgewicht von Aroma und Mundgefühl entsteht durch die Verbindung von neuem Bier mit Eigenschaften, die durch das Holz oder das Fass vermittelt werden. Diese Biere können Brettanomycs-Charakter haben oder auch nicht. Saure holzgelagerte Biere sollten anderswo kategorisiert werden. Frucht- oder Gewürzbiere, die die Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt erfüllen und die Eigenschaften der Holzalterung aufweisen, werden hier entsprechend kategorisiert und können die Farbe und Aromen von zugesetzten Früchten oder Gewürzen annehmen.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Beiträge zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem das Bier basiert, oder andere Informationen, die für die Einsendung einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Holzes oder des Fasses, das Alter, den Füllstand oder frühere Flüssigkeiten, die vom Holz gehalten werden, die Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: > 6,3 % Vol.

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Holzfassgereifte Sauerbiere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Typisch für den zugrundeliegenden Stil von saurem Bier, das gealtert wird.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Dies sind alle traditionellen oder experimentellen Arten von Lager-, Ale- oder Hybridbier, das entweder in einem Holzfass oder in Kontakt mit Holz gereift ist und einen Säuregehalt aufweist, der durch den Kontakt mit Bakterien entsteht. Diese Biere werden mit Mikroflora (entweder im Holz vorhanden oder irgendwann in den Brauprozess eingebracht) mit der Absicht versetzt, dem Bier Säure zuzuführen. Diese Biere werden mit der Absicht gealtert, einzigartige Eigenschaften zu entwickeln, die durch das Holz und/oder durch Flüssigkeiten, die zuvor in Kontakt mit dem Holz gelagert wurden, vermittelt werden. Holzalterung vermittelt nicht unbedingt Holzaromen, sondern führt zu ausgeprägten sensorischen Ergebnissen. Gebrauchte Sherry, Rum, Whiskey, Tequila, Portwein, Wein und andere Fässer werden häufig verwendet, was einem Bier Komplexität und Einzigartigkeit verleiht. Ein Gleichgewicht von Aroma und Mundgefühl entsteht durch die Verbindung von neuem Bier mit Eigenschaften, die durch das Holz oder das Fass vermittelt werden, und mit Säure und/oder anderen Eigenschaften, die von Bakterien stammen. Diese Biere können Brettanomycs Charakter haben oder auch nicht. Saure Biere mit Gewürzen, Früchten oder anderen Zutaten, die die Kriterien für Farbe und Alkoholgehalt erfüllen und die Eigenschaften der Holzalterung und Säure aufweisen, werden hier entsprechend kategorisiert und weisen Eigenschaften dieser Zutaten auf.

Versionen mit Früchten weisen Merkmale der Holzalterung, des Säuregehalts und der zugesetzten Früchte auf. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien für holzgelagerte saure Biere mit Früchten oder anderen Zutaten erstellen. Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem der Eintrag basiert, oder andere Informationen, die für die Einsendung einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Holzes oder des Fasses, das Alter, den Füllstand oder frühere Flüssigkeiten, die das Holz enthält, die Mikroflora, falls bekannt, andere Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Gereifte Biere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Gereifte Biere sind alle Biere, die über ein Jahr alt sind. Ein Brauer kann jede Art von Bier beliebiger Stärke brauen und seinen Charakter mit verschiedenen Alterungsbedingungen für eine längere Zeit verbessern. Im Allgemeinen sind Biere mit hohen Hopfengeschwindigkeiten, Röstmalz, hohem Alkoholgehalt und/oder komplexem Kräuter-, Rauch- oder Fruchtcharakter die besten Kandidaten für die Reifung. Gereifte Biere können in Flaschen, Dosen, Fässern oder anderen nicht-hölzernen Gefäßen gelagert werden. Der gereifte Charakter kann in Mundgefühl und Aroma ausgedrückt werden. Oft ist der gealterte Charakter das Ergebnis oxidativer Reaktionen, die entweder einzelne Geschmackskomponenten in Einklang bringen oder einzigartige Aromen für sich selbst sind. Sherry-ähnliche und fruchtige Aromen entwickeln sich oft während des Alterns, und der Hopfencharakter ändert sich oft. Unabhängig von der Wirkung sollte der Gesamtcharakter ausgewogen und ohne aggressive Aromen sein. Der Grad der Veränderung, der durch die Alterung entsteht, hängt von der Dauer der Alterung und dem zugrunde liegenden Bierstil ab. Mild-aromatische Biere entwickeln eher eine aggressive und unangenehme Oxidation. Bei Bieren mit höherem Hopfen-, Malz- und/oder Alkoholgehalt sind positive Umwandlungen wahrscheinlicher.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Im Rahmen dieser Richtlinien müssen holzgelagerte Biere, saure Biere oder Biere mit Alterungseigenschaften bei Vorhandensein einer Mikroflora anderswo kategorisiert werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können den zugrundeliegenden Bierstil, auf dem die Einsendung basiert, oder andere Informationen, die für den Eintrag einzigartig sind, wie die Dauer der Alterung, die Art des Gefäßes, die Dauer des Alterungsprozesses, die vorhandene Mikroflora, falls bekannt, andere Inhaltsstoffe oder andere Verarbeitungen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Experimentelle Biere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Experimentelle Biere sind alle Biere, die hauptsächlich auf Getreidebasis hergestellt werden und einzigartige und ungewöhnliche Techniken und/oder Zutaten verwenden. Mindestens 51 % der vergärbaren Kohlenhydrate müssen aus gemälztem Getreide gewonnen werden. Die Einzigartigkeit und Kreativität des Verfahrens und/oder der Zutaten sollte bei der Bewertung dieser Biere berücksichtigt werden. Per Definition werden Biere, die eine Kombination aus zwei oder mehr bestehenden Kategorien darstellen und für jede dieser Kategorien besondere Merkmale aufweisen, auch als Versuchsbiere eingestuft.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Bei der Bewertung dieser Kategorie steht die Einzigartigkeit im Vordergrund. Im Rahmen dieser Richtlinien sollten Früchte, Schokolade, Kaffee, Gewürze, Spezialitäten, holzgelagerte Biere oder andere Biere, die in eine andere Kategorie passen, nicht als Versuchsbiere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können die der Einsendung zugrunde liegende(n) Biersorte(n) oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Hopfensorten, Mikroflora, Obst, Gewürzen oder anderen Zutaten, Holzalterung usw. widerspiegeln.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Historische Biere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Biere dieser Kategorie sind etablierte historische Biere und/oder Brautraditionen aus allen Epochen oder Teilen der Welt, die nicht in einen anderen, in diesen Richtlinien definierten Bierstil passen. Einige historische Biere, die in Kategorien wie Experimental, Herb & Spice, Field Beer, etc. passen, können als historische Biere eingestuft werden. Diese Kategorie würdigt Biere, die einzigartige Brauereizutaten und/oder -techniken enthalten, die in der Vergangenheit verwendet wurden. Im Rahmen dieser Richtlinien sind Beispiele für Historische Biere südamerikanische Chicha, nepalesische Chong/Chang, afrikanische Sorghumbiere und andere.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendung in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können die der Einsendung zugrunde liegende(n) Biersorte(n) oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die bestimmte historische Bierstile widerspiegeln. Die Bewertungen basieren auf technischem Geschick und Ausgewogenheit, auf Faktoren wie Einzigartigkeit, Erbe, regionale Unterscheidung sowie Hintergrundinformationen über das Bier und wie gut es den Geist der Kategorie repräsentiert.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Wilde Biere

Farbe: Jede Farbe ist zulässig. Versionen mit Früchten oder anderen Aromen können entsprechende Farbtöne annehmen.

Klarheit: Klar oder verschwommen durch Hefe, Kältetrübung oder Hopfentrübung.

Malzaroma: Im Allgemeinen sind diese Biere stark gedämpft, was zu einem sehr niedrigen bis niedrigen Malzcharakter führt. Das Malz sollte insgesamt eine gute Balance mit anderen Geschmackskomponenten aufweisen.

Hopfenaroma und -geschmack: Sehr niedrig bis hoch

Bitterstoffe: Sehr niedrig bis niedrig

Gäreigenschaften: Die Aromen können aufgrund der Fermentationseigenschaften verschiedener bekannter und unbekannter Mikroorganismen stark variieren. Das Gesamtgleichgewicht sollte komplex und ausgewogen sein. Wildbiere werden spontan mit Mikroorganismen vergoren, die der Brauer aus der Umgebungsluft in der Nähe der Brauerei, in der das Bier gebraut wird, eingebracht hat. Wildbiere dürfen nicht mit kultivierten Hefestämmen oder Bakterien vergoren werden. Wilde Biere können als sauer empfunden werden oder auch nicht. Sie können ein sehr variables Spektrum von Aromen enthalten, die von den wilden Mikroorganismen stammen, mit denen sie fermentiert werden. Die Gesamtbilanz von Aromen, Aussehen und Körper sind wichtige Faktoren bei der Beurteilung dieser Biere.

Körper: Sehr niedrig bis mittel

Zusätzliche Hinweise: Spontan fermentierte Biere mit Früchten, Gewürzen oder anderen Zutaten sollten als Wildbiere eingestuft werden. Im Rahmen dieser Richtlinien sollten Biere, die in andere klassische oder traditionelle Kategorien wie Lambic, Gueuze, Fruit Lambic usw. eingestuft werden können, in diese Kategorien und nicht in Wildbiere eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können die dem Eintrag zugrunde liegende(n) Biersorte(n) oder andere für die Einsendungen einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung umfassen, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen. Die Organisatoren des Wettbewerbs können Unterkategorien erstellen, die Gruppen von Einreichungen nach Farbe, Mikroflora, Obst, Gewürzen oder anderen Zutaten, Holzalterung usw. widerspiegeln.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Rauchbiere

Farbe: Jedes Bier jeder Art, das Rauch enthält und daher von sehr hell bis schwarz reichen kann.

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Bierstil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Bierstil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Bierstil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Bierstil

Gäreigenschaften: Jede Art von Bier kann geraucht werden; das Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen dem Charakter des Stils und den rauchigen Eigenschaften zu erreichen.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Bierstil

Zusätzliche Hinweise: Jedes Rauchbier, das nicht in andere Rauchbierkategorien passt, wird hier entsprechend kategorisiert.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können die zugrundeliegende(n) Biersorte(n) oder andere für die Einsendung einzigartige Informationen wie z.B. die Art des Holzrauchs oder die Verarbeitung sein, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse beeinflussen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Andere Strong Ale- oder Lagerbiere

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Im Rahmen dieser Richtlinien werden Biere jeder Art, die absichtlich mit einem höheren Alkoholgehalt gebraut werden, als in den Richtlinien dieser Art definiert, als Anderes Starkbier kategorisiert. Diese Biere sollten ein Gleichgewicht zwischen den Eigenschaften des Stils und dem zusätzlichen Alkoholgehalt erreichen.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Solche Informationen können die zugrunde liegende(n) Biersorte(n) mit höherem Alkoholgehalt oder andere für den Eintrag einzigartige Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse wie Mikroflora, Früchte, Gewürze oder andere Inhaltsstoffe, Holzalterung usw. beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: 8 %+ Vol.

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Glutenfreies Bier

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Obwohl die Brauer diese Biere nach definierten Stilvorgaben entwerfen und kennzeichnen können, sollten diese Biere ohne strikte Einhaltung definierter Stilparameter nach ihren eigenen Vorzügen bewertet werden.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Zusätzliche Hinweise: Diese Kategorie umfasst Lager, Biere oder andere Biere aus vergärbarem Zucker, Getreide und umgewandelten Kohlenhydraten und muss auch einen Teil des Getreides enthalten. Alle Zutaten müssen glutenfrei sein. Im Rahmen dieser Richtlinien dürfen Biere, die mit Gerste, Weizen, Dinkel, Roggen und anderen glutenhaltigen Zutaten gebraut werden, nicht als glutenfrei eingestuft werden. Glutenfreie Biere können glutenfreie Malzkörner enthalten. HINWEIS: Diese Richtlinien ersetzen keine staatlichen Vorschriften. Wein, Met, aromatisierte Malzgetränke oder andere Getränke als „Bier“ wie vom TTB (U.S. Trade and Tax Bureau) definiert werden nach diesen Richtlinien nicht als „glutenfreies Bier“ angesehen. Die ursprünglichen Inhaltsstoffe glutenreduzierter Biere hätten einen Glutengehalt, der durch Enzyme oder andere Prozesse auf ein reduziertes Niveau reduziert wurde. Glutenreduzierte Biere sollten nicht als glutenfreies Bier, sondern als klassisches Bier eingestuft werden.

Wenn diese Richtlinien als Grundlage für die Bewertung von Wettbewerbsbeiträgen verwendet werden, können Brauereien gebeten werden, zusätzliche Informationen über Einsendungen in dieser Kategorie anzugeben, um eine genaue Bewertung der verschiedenen Biere zu ermöglichen. Diese Informationen können gegebenenfalls einen zugrunde liegenden Bierstil, glutenfreie Körner und/oder andere Kohlenhydratquellen oder andere für die Einsendung spezifische Informationen wie Inhaltsstoffe oder Verarbeitung, die die wahrgenommenen sensorischen Ergebnisse wie Mikroflora, Früchte, Gewürze oder andere Inhaltsstoffe, Holzalterung usw. beeinflussen, umfassen.

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: Variiert mit Stil

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe: Variiert mit Stil

Nichtalkoholische Malzgetränke

Farbe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Klarheit: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Malzaroma: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Hopfenaroma und -geschmack: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Bitterstoffe: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Gäreigenschaften: Nicht-alkoholische (NA) Malzgetränke können den Charakter jeder in diesen Richtlinien definierten Biersorte nachahmen, jedoch ohne Alkohol (weniger als 0,5 Prozent). Aufgrund ihrer Beschaffenheit werden alkoholfreie Malzgetränke ein Profil haben, dem die Komplexität und Ausgewogenheit von Aromen fehlt, die alkoholhaltige Biere aufweisen. NA-Biere sollten in diesem Sinne bewertet werden und nicht aus Gründen, die mit dem Fehlen von Alkohol zusammenhängen, negativ bewertet werden.

Körper: Variiert mit dem zugrunde liegenden Stil

Stammwürze: Variiert mit Stil

Alkoholgehalt: < 0,5 % Vol.

Bitterstoffe: Variiert mit Stil

Farbe:  Variiert mit Stil

Hopfige Heimatliebe in Regensburg

Mit jedem Schluck Gutes tun: Einen Satz, den sich heutzutage nicht wenige Getränkehersteller mitunter leichtfertig auf ihre Fahnen schreiben – im ostbayerischen Regensburg stimmt er wirklich. In der Domstadt sind heute, bundesweit einmalig, drei so genannte Stiftungsbrauereien daheim, eine bundesweit und vermutlich sogar weltweit einmalige Konstellation. Was die Traditionsbrauereien Bischofshof, Kneitinger und die Spital-Brauerei so besonders macht: Anders als in einem normalen Wirtschaftsbetrieb oder einer konventionellen Brauerei fließen die Gewinne aus dem Brauereibetrieb nicht an Aktionäre oder Eigentümer. Die Überschüsse werden entweder in den weiteren Ausbau der Brauerei oder aber in die Förderung von sozialen oder kulturellen Einrichtungen sowie des regionalen Sports investiert. Bei Bischofshof, der größten unter den drei Regensburger Stiftungsbrauereien und gleichzeitig größten Brauerei der Oberpfalz, kamen so allein im vergangenen Jahrzehnt rund zwei Millionen Euro zusammen.

Wenn wir nach den Gründen suchen, warum die Regensburger Brauereien anders sind als die meisten Braustätten, muss man weit in die Geschichte zurückgehen, im Falle von Bischofshof bis ins 13. Jahrhundert. Historiker glauben, dass zur Versorgung der Dombauhütte bereits 1230 eine bischöfliche Brauerei bestand. 1649 gründete dann der Fürstbischof Wilhelm Graf von Wartenberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Regensburger Dom die Brauerei Bischofshof. Seit dem ersten Tag ist sie im Besitz der Diözese Regensburg. Heute ist die Bischöfliche Knabenseminarstiftung Träger der Brauerei. Stiftungszweck war ursprünglich die Unterstützung des Priesternachwuchses bei der Ausbildung. Heute konzentriert sich das Engagement von Bischofshof daneben auf vier wesentliche Bereiche: der Förderung von Sport, Kultur, Gesellschaft und Sozialem. Jahr für Jahr fließt den fünf Stiftungszwecken eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich zu.

Die Liste der Projekte, die die Brauerei fördert, ist lang: Nach der Aufnahme der Regensburger Altstadt mit Stadtamhof in das UNESCO-Welterbe initiierte die Brauerei die Gründung eines Welterbe-Kulturfonds als Motor für den Denkmalschutz. Jüngstes Beispiel für das Engagement: Bischofshof war Impulsgeber für die Sanierung des “Bruckmandls” auf der Steinernen Donaubrücke in Regensburg. Die von Sagen umrankte Sandsteinfigur hatte, vermutlich durch Vandalismus, ihren Arm verloren. Initiiert vom “Welterbe-Kulturverein” sowie der Regensburger Brauerei Bischofshof erhielt das “Bruckmandl” nach einer Komplettsanierung von den Experten der Regensburger Dombauhütte einen neuen Arm und kehrte im Juni dieses Jahres auf seinen Platz zurück. Bereits 2017 abgeschlossen wurde die Generalsanierung des ältesten Legionstors der Welt, der Porta Praetoria in der Domstadt. Möglich wurde diese Maßnahme erst durch das finanzielle Engagement der Brauerei im Rahmen des Welterbe-Kulturfonds in Höhe von rund 600.000 Euro. “Bischofshof fühlt sich der Bewahrung des historischen Erbes in Regensburg in besonderer Weise verpflichtet”, sagt Brauereidirektor Hermann Goß.

In und um Regensburg zählt die Brauerei Bischofshof seit vielen Jahren auch zu den bedeutendsten Förderern des Jugend- und Breitensports. Die “vatikanische Brauerei” stellt dazu jedes Jahr für die allgemeine Sportförderung einen sechsstelligen Betrag in ihren Budgets bereit. “Es ist beeindruckend und absolut nachahmenswert, was die Brauerei Bischofshof in der Förderung des Breitensports in der Region bewegt”, sagt Klaus Eder, der langjährige Chef-Physiotherapeut der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, der in seinem Therapiezentrum in Donaustauf bei Regensburg die Elite des deutschen Spitzensports behandelt.

Radmarathon, Triathlon, Fußball oder Leichtathletik: Bischofshof hilft bei der Finanzierung attraktiver Sportveranstaltungen und unterstützt Vereine bei der Förderung und Finanzierung ihrer Jugendarbeit. Highlights im Sportkalender 2018 sind beispielsweise unter anderem der Arber-Radmarathon, der Regensburg-Marathon und die Unterstützung des deutschen Baseball-Serienmeisters Buchbinder Legionäre sowie der Fußballer vom SSV Jahn Regensburg. Auch Initiativen wie die Integrative Laufgruppe des Leichtathletikclubs Regensburg profitieren in diesem Jahr vom “Rückenwind” durch die Brauerei.

“In vielen regionalen Sportvereinen in Stadt und Land Regensburg wäre zudem eine systematische Förderung des Breitensports und der Jugendarbeit ohne die Fördergelder von Bischofshof kaum möglich”, sagt Brauereichef Goß. Er hofft, dass Bayerns Biertrinker im Getränkemarkt und in der Gastronomie auch künftig regionalen Brauspezialitäten den Vorzug geben. Denn, so Goß, weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit seien die großen internationalen Getränkekonzerne aus Holland und Belgien längst auch in Bayern angekommen: “Ihre Marktanteile wachsen – auch bei uns im Freistaat. Das bereitet mir große Sorgen, weil diese Konzerne allein ihren Aktionären, der Gier nach Marktanteilen und den internationalen Finanzmärkten verpflichtet sind – und nicht mehr ihrer Heimatregion, ihren heimischen Lieferanten und Kunden”, sagt Goß. Jeder Verbraucher habe es selbst in der Hand, ob er bayerische Heimatliebe oder einen Konzern im Ausland stärke.

Slow Brewing – was ist das?

Die Brauerei Welde aus Plankstadt hat mir kürzlich ihre drei neuen Craft-Biere geschickt. Auf den Rückenetiketten dieser Biere ist das Siegel “Slow Brewing” abgedruckt. Solche Siegel machen mich immer neugierig. Immer wieder finde ich in den Medien Berichte über sinnlose Siegel, die sich die Hersteller verschiedener Produkte teilweise sogar selber verleihen. Auf der anderen Seite ist der Großteil der Siegel durchaus sinnvoll und weist auf eine besondere Qualität der Produkte oder auf eine besonders sinnvolle Herstellung der Produkte hin. So habe ich einmal versucht, herauszufinden, wie es bei Slow Brewing aussieht.

Grundsätzlich hat das Wort “Slow” im Zusammenhang mit Lebensmitteln einen guten Ruf. Bekanntestes Beispiel ist “Slow Food”. Wo die Schnecke dieses Vereins auf der Verpackung eines Produkts zu sehen ist, können wir uns darauf verlassen, dass es sich um ein hochwertiges Erzeugnis mit eigenem Charakter handelt. Jetzt will ich versuchen herauszufinden, ob das beim Bier und Slow Brewing ebenfalls der Fall ist.

Slow Brewing ist ein eingetragener Verein, der nach der aktuellsten Pressemitteilung 26 Mitglieder in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz hat. Von allen Bieren dieser Brauereien, die ich bislang getestet habe, war ich begeistert. Irgendetwas macht der Verein wohl richtig. Aber sehen wir uns erst einmal an, wie sich der Verein selbst darstellt:

“Herausragender Geschmack und ein gutes Gewissen beim Genießen. Dafür stehen Bierspezialitäten, die mit dem Slow Brewing Gütesiegel ausgezeichnet sind. Neben der Verwendung reinster, natürlicher Rohstoffe ist es die langsame, schonende Brauweise des Slow Brewing, die sich ganz wesentlich auf den besonders runden und ausgereiften Geschmack von Slow Brewing Bieren auswirkt. Slow Brewer geben ihren Bierspezialitäten die ideale Zeit zum Reifen. Außerdem verzichten sie ganz bewusst auf die weit verbreitete nachträgliche Verdünnung des fertigen Biers (High Gravity Brewing). Allgemein versteht man darunter eine Verdünnung von konzentriertem Bier auf die sortentypische Trinkstärke. Bei der Vergärung derartiger Würzen ergibt sich beim ausgedünnten Bier ein anderes Aromaprofil als bei Bieren mit Originalstammwürze. Aus diesem Grund ist High Gravity bei Slow Brewing eine “No-go-Technologie”. Die schonende Brauweise des Slow Brewing wirkt sich aber nicht nur positiv auf den Geschmack aus, es entstehen auch weniger sogenannte Fuselalkohole als bei beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen. Diese Gärungsnebenprodukte werden häufig für eine schlechtere Verträglichkeit verantwortlich gemacht. Damit man die herausragenden Slow Brewing Biere auch mit gutem Gewissen genießen kann, geht Slow Brewing über die Prüfung der Bierqualität hinaus und bewertet auch die Qualität der Brauerei, die es herstellt. Slow Brewing zertifiziert ausschließlich Unternehmen, die in allen Bereichen ihrer Wertschöpfungskette fair und bewusst agieren. Dieser ganzheitliche Zugang macht Slow Brewing zum konsequentesten Gütesiegel am internationalen Biermarkt.”

Wenn wir die Informationen aus diesem Pressetext zusammenfassen bleiben eigentlich nur zwei Informationen übrig: das Bier wird sofort in Trinkstärke gebraut und auch das soziale Verhalten der Brauerei gegenüber den Mitarbeitern und Lieferanten geht in die Bewertung ein. Der Rest klingt erst einmal nach Marketingsprüchen, deren inhaltliche Bedeutung im Einzelnen betrachtet werden sollte. Sehen wir uns die Details einmal an.

Wie und wie häufig prüft Slow Brewing?

Dazu schreibt Slow Brewing: “Die geschmackliche Qualitätsprüfung des Biers erfolgt jeden Monat durch das renommierte Forschungszentrum Weihenstephan (TU München). Die Bierqualität wird über 12 Monate im Jahr sowohl im frisch abgefüllten als auch im “gealterten” Produkt überprüft. Damit steht auch die Qualitätskonstanz des Biers im Fokus und das ist eine der schwierigsten Herausforderungen für jeden Brauer.”

Eine monatliche sensorische Qualitätsprüfung ist wohl nahe an der Grenze, was vertretbar und ökonomisch sinnvoll ist. Das gefällt mir. Zweifel habe ich aber an der Aussagekraft der Prüfungen am gealterten Bier. Dafür gibt es mehrere Gründe: In der Brauerei und/oder in Weihenstephan werden die Biere sicher ordnungsgemäß und produktschonend gelagert. In der Realität sieht die Situation aber anders aus. Sobald das Bier die Brauerei verlassen hat, hat die Brauerei keinen Einfluss mehr auf die Lagerbedingungen des Bieres. Das beginnt schon beim Transport. Das Thermometer zeigt derzeit deutlich über 30 Grad Celsius an. Stellen wir uns jetzt einmal vor, ein Fernfahrer soll eine Ladung Bier aus Süddeutschland nach Hannover bringen. Er ist die Nacht durchgefahren und lädt morgens das Bier. Anschließend muss er seine gesetzlich vorgeschriebene Pause machen. Nicht nur der Fahrer ist ein armes Schwein, das dann bei diesen Temperaturen im Auto schlafen soll. Auch auf der Ladefläche herrschen die gleichen Temperaturen. Nun mag ein industriell gebrautes Bier das schadlos überstehen, aber wie sich ein nicht pasteurisiertes Bier bei diesen Temperaturen verhält, mag sich jeder selbst vorstellen. Auch im Handel herrschen in der Regel nicht die optimalen Bedingungen. Im Getränkemarkt, in dem ich häufiger bin, werden die Biere bei Außentemperatur gelagert, und das sicher manchmal über mehrere Wochen oder gar Monate. Ein so gelagertes Bier dürfte wohl deutlich schneller altern als ein Bier in Weihenstephan.

Außerdem ist Bier nicht gleich Bier. In hopfenbetonten Bieren bauen sich die Aromen im Laufe der Zeit ab. Wer einmal ein deutlich überlagertes IPA getrunken hat, wird festgestellt haben, dass die Fruchtigkeit stark nachgelassen hat und aus dem leckeren Bier eine eher bittere Brühe geworden ist. Auf der anderen Seite gibt es die malzbetonten Biere, die im besten Fall in der Flasche reifen. Sie verändern sich also noch und werden dabei besser. Dabei denke ich beispielsweise an die Inselbrauerei auf Rügen, die nach belgischem Vorbild den Bieren eine zweite Gärung in der Flasche gönnt und die Biere nicht pasteurisiert. Solche aufwändig hergestellten Biere würden bei dieser Qualitätsprüfung vermutlich durchfallen.

Slow Brewing schreibt weiter: “Die Überprüfung der Brauerei und der Herstellung wird vom Slow Brewing Institut jährlich durchgeführt. Zertifiziert werden dabei u.a. Rohstoffqualität, Art und Qualität der Brauweise und die Qualität der Unternehmensführung und -kultur. Das strenge, wissenschaftlich fundierte Audit umfasst mehr als 500 Fragen, die von den unabhängigen Experten des Slow Brewing Instituts definiert wurden. Das Gütesiegel wird nur vergeben, wenn alle Bereiche als ausgezeichnet bewertet werden.”

Das Slow Brewing Institut – wissenschaftlich fundiert

Auch dazu schreibt Slow Brewing etwas: “Vergeben wird das Gütesiegel nach harter und umfangreicher Prüfung vom Slow Brewing Institut, einem unabhängigen und wissenschaftlich fundierten Kontrollorgan. Bestehend aus zehn Brauexperten aus Lehre und Forschung rund um Dr. August Gresser, Ehrenmitglied der “Accademia della Birra” und des Verbandes ehemaliger Weihenstephaner der Brauerabteilung e.V., arbeitet das Institut mit einem wissenschaftlichen Beirat und unabhängigen Experten der TU München und der CERB zusammen. Getragen wird das Institut durch faire Kommunikations- und Marketingbeiträge der ausgezeichneten Brauereien und Beiträge von Förderern mit der Motivation, strenge, objektive und konsequente Richtlinien für die Auszeichnung von herausragenden Bieren zu gewährleisten. Slow Brewing wurde 2011 als “Bewegung” mit äußerst strengen Aufnahmekriterien ins Leben gerufen. Nach der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Kriterien wurde 2016 als Konsequenz das Slow Brewing Institut gegründet. Seit diesem Zeitpunkt kann sich jede Brauerei für das Gütesiegel bewerben.”

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ich habe die neun Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats von Slow Brewing recherchiert und dabei festgestellt, dass es ich um ausgewiesene und anerkannte Experten des Brauwesens handelt.

Ich habe hier einige Punkte genannt, bei denen ich jetzt nicht mit Slow Brewing übereinstimme. Dabei handelt es sich aber weniger um eine Kritik an der Arbeit von Slow Brewing, sondern mehr um Fragen, die noch einer Klärung bedürfen. Auf der BrauBeviale wird Slow Brewing einen Stand betreiben. Ich hoffe, dass mich die Messe Nürnberg für diese Veranstaltung akkreditiert. In diesem Fall werde ich die offenen Fragen sicher mit Slow Brewing klären können und hier weiter berichten.

BrauBeviale 2018 will Impulse setzen und inspirieren

Die BrauBeviale macht turnusmäßig alle vier Jahre eine Pause, aber 13. bis 15. November 2018 wird die internationale Getränkefachwelt in die Messehallen in Nürnberg eingeladen. Während der Pause hat die Messegesellschaft genutzt, um Feinheiten im Messekonzept anzupassen, sich im Markt umzuhören und aktuelle Themen aufzuspüren und für die kommenden drei Jahre aufzugreifen. So ist auch ein umfassendes Rahmenprogramm entstanden, das Impulse setzen möchte bei all den Herausforderungen, die die Getränkebranche gerade beschäftigen.

Konferenzprogramm vor dem eigentlichen Messestart

Die Anreise vor Messestart dürfte sich für viele Besucher auszahlen, denn bereits am Vortag der Messe gibt es mehrere interessante Weiterbildungsveranstaltungen: Bereits zum sechsten Mal findet das European MicroBrew Symposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) statt. Mit seinem Fokus auf technologische sowie Qualitätsaspekte richtet es sich an internationale Craft Brewer und Brewpub-Betreiber und wird daher auch in englischer Sprache abgehalten. Ein weiteres aktuelles Thema unter Brauern weltweit sind historische Braugersten, denen sich das Heirloom & Terroir Barley and Malt Symposium von RMI Analytics widmet. In diesem Rahmen wird auch der Heirloom Brewing-Award verliehen, der ausgesuchte Biere mit einem stimmigen Gesamtkonzept prämiert, die dann auch auf der BrauBeviale verkostet werden können.

Zuhören und mitdiskutieren

Die drei Messetage werden wieder unter dem Namen Forum BrauBeviale durch ein Konferenzprogramm begleitet. Der bewährte Mix aus Vorträgen, Präsentationen, Podiumsdiskussionen sowie Preisverleihungen lädt die Messebesucher ein, sich zu aktuellen Themen zu informieren und von spannenden Ideen und Ansätzen inspirieren zu lassen. Das Themenspektrum ist breit gefächert und reicht von Rohstoffen über Technologien bis zu Unternehmertum und Vermarktung. Die Sprache im Forum ist Deutsch, eine Simultanübersetzung ins Englische wird angeboten. Das detaillierte Programm gibt es rechtzeitig zur Messevorbereitung auf der Website der BrauBeviale. Auch im Forum: die Eröffnung am ersten Messetag mit einer Keynote der Food-Trend-Forscherin Hanni Rützler und der Verleihung des Bayerischen Bierordens. Ebenso am ersten Messetag, um 16 Uhr, können Interessierte dem Finale der Deutschen Meisterschaft der Biersommeliers beiwohnen.

Verkostungen von Getränkespezialitäten

Ein Highlight für das Erforschen der Vielfalt und den Genuss von Getränkespezialitäten ist die Craft Drinks Area – mit zuletzt rund 7.500 Teilnehmern an drei Messetagen eine folgerichtige Weiterentwicklung der Craft Beer Corner aus dem vergangenen Triple. Hier können die Besucher an insgesamt acht Bars an von unabhängigen Experten geführten Verkostungen teilnehmen und in zum Teil völlig neue Geschmackswelten eintauchen. Neben der Gläserbar, an der man die Auswirkung der Beschaffenheit des Glases auf den Geschmack erleben kann, gibt es je eine Bar für Mineralwässer, Spirituosen und innovative alkoholfreie Getränke. Dem Thema Bier widmen sich sogar vier Bars, die neben speziellen Ländern und Themen auch die Vielfalt alkoholfreier und alkoholreduzierter Biere aufzeigen.

Traditionell wird auch wieder der European Beer Star, der seit seinem “Geburtsjahr” 2004 seine Messeheimat auf der BrauBeviale hat, verliehen. In 65 Kategorien, das sind fünf mehr als im Vorjahr, können Brauereien aus der ganzen Welt ihre Biere einreichen – zuletzt waren es 2.151 Biere, davon 60 Prozent aus dem Ausland – und an einem der bedeutendsten Bierwettbewerbe weltweit teilnehmen. Ins Leben gerufen wurde er von den Privaten Brauereien, dem ideellen Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband. BrauBeviale-Besucher kommen wieder in den Genuss, am ersten Messetag aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier zu küren, den Consumers’ Favourite 2018 in Gold, Silber und Bronze.

Kompetente Partner für konkrete Belange

Unterschiedliche Themenpavillons präsentieren sich gezielt als Anlaufstelle für speziell auf bestimmte Besuchergruppen zugeschnittene Fragestellungen: Kleinst- und Kleinbrauereien sowie Heim- und Hobbybrauer finden bei Artisan und Craft Beer Equipment und brau@home umfassende Informationen zu Ausstattung, Zutaten und Lösungen sowie wertvolle Anregungen durch Kurzvorträge in der zugehörigen Speakers’ Corner. Weitere Pavillons sind dem “Nachhaltigen Wassermanagement in der Getränkeindustrie” und einer Sonderschau zu innovativen Getränkeverpackungen gewidmet.

Die Zukunft im Blick

Junge Unternehmen aus Deutschland, die innovative Produkte und Verfahren für die Getränkeindustrie entwickeln und in naher Zukunft auf den Markt bringen möchten oder dies gerade getan haben, präsentieren sich und ihre Ideen erstmals der Fachöffentlichkeit am Gemeinschaftsstand “Innovation made in Germany”. Die Teilnahme wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Schon mancher ehemalige Teilnehmer dieses Gemeinschaftsstandes ist mittlerweile eine feste Größe in der Getränkebranche geworden.

Blick über den Glasrand hinaus

Bei so viel Beschäftigung mit Themen rund um die Getränkebranche liegt es nahe, auch an andere kulinarische Genüsse zu denken. Passend zur BrauBeviale findet parallel vom 14.-15. November 2018 die SFC Street Food Convention statt. Sie präsentiert mit abwechslungsreichem Programm zum vierten Mal alles rund um die Themen Street Food, Foodtrucks, mobiles Catering und visionäre Esskultur – begleitet durch eine Sponsorenausstellung und Foodtrucks zur Verköstigung im Messepark.

Auf den Spuren des Biers durch Erlangen

Ich glaube, ich war mein Leben lang noch nicht in Erlangen. Daher kann ich zwar auch nicht sagen, ob sich ein Besuch in dieser mittelfränkischen Stadt lohnt. Jedenfalls zieht mich nicht allzu viel dort hin. Aber ab dem 14. September gibt es im Stadtführungsprogramm des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins (ETM) wieder die beliebte BierKul-Tour, die auf unterhaltsame und genussvolle Weise die Geschichte der Bierstadt Erlangen beleuchten soll.

Man nehme begeisterte Braumeister, sechs Bierspezialitäten sowie ausgesuchte bierhistorische Stätten und mische wohl dosiert unterhaltsame Stadt- und Biergeschichte darunter – das Ergebnis: eine zünftige BierKul-Tour auf Erlanger Art! Der Vorverkauf für die Saison 2018/19 hat gerade begonnen. Die kulinarischen Führungen finden an 13 ausgewählten Freitagen von September bis November 2018 und von Februar bis Mai 2019 statt (alle Termine unter www.erlangen-marketing.de/bierkul-tour). Interessierte sollten aber schnell sein: Erfahrungsgemäß ist die Tour immer schnell ausverkauft.

Im Mittelpunkt steht selbstverständlich die Verkostung des in Erlangen gebrauten Biers. Sechs verschiedene Biere von drei Brauereien werden eingeschenkt, fachmännisch begutachtet und natürlich probiert. Ein kleiner Snack zum Start, eine Überraschungsstation, ein zünftiges Abendessen und ein Souvenir für jeden Teilnehmer machen die Tour, die 40 € pro Person kostet, zu einem besonderen Erlebnis. Natürlich darf ein Blick hinter die Kulissen der beiden Erlanger Traditionsbrauereien Steinbach und Kitzmann nicht fehlen. Wo die Überraschungsstation liegt, wird allerdings vorweg nicht verraten.

Start der circa dreistündigen Führung ist jeweils um 16:30 Uhr bei der Steinbach Bräu. “Dass die BierKul-Tour nun schon in die vierte Saison startet ist nicht verwunderlich”, berichtet Viola Raabe vom ETM. “Die Kombination aus kulinarischem Genuss, Bier-Know-How und unterhaltsam erzählter Stadtgeschichte kommt einfach sehr gut an.”

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.erlangen-marketing.de/tourismus/stadtfuehrungen/bierkul-tour/.

Lauter Irrtümer um das Reinheitsgebot

Die “Bravo” schrieb es bereits vor Jahrzehnten: “Die Geschichte des Reinheitsgebots ist eine Geschichte voller Irrtümer”. Ach nein, da ging es um ein anderes Thema. Aber auch rund um das Biergesetz geistern viele irrige Annahmen durch die Welt. Der Biersepp hat in seinem Blog die seiner Meinung nach häufigsten Irrtümer in einem Artikel zusammengefasst und erläutert. Mir gefällt die Analyse, die diesem Artikel zugrunde liegt und da Sepp mir die Erlaubnis gegeben hat, meinen eigenen Beitrag auf seinem Artikel aufzubauen (wofür ich ihm ausdrücklich danken möchte), habe ich die Struktur des Artikels hier übernommen.

Irrtum #1: “Das Reinheitsgebot heißt Reinheitsgebot”.

Der Begriff “Reinheitsgebot” wird im Alltag verwendet, auch wenn die Vorschrift, die damit gemeint ist, niemals so hieß. “Reinheitsgebot” wurde für die Vorschriften im Zusammenhang mit dem Bierbrauen erstmals im März 1918 verwendet. Er bezeichnet eine rechtliche Norm, welche in der “Landesverordnung” vom 23. April 1516 begründet ist und heute “Vorläufiges Biergesetz” heißt. Ich werde in diesem Artikel aber trotzdem vom Reinheitsgebot schreiben.

Irrtum #2: Das Reinheitsgebot ist das älteste noch gültige Lebensmittel- und Verbraucherschutzgesetz der Welt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Herrschenden des beginnenden 16. Jahrhunderts sich viele Gedanken um die Gesundheit ihrer Untertanen gemacht haben. Ich bin davon überzeugt, dass es denen damals ausgereicht hat, wenn das gemeine Volk noch in der Lage war, in die vielen Kriege zu ziehen und dass das eigene verschwenderische Wohlergehen gesichert war. Ich kenne noch einige andere Begründungen für den Erlass des Reinheitsgebots, die von den Befürwortern dieser Vorschrift allerdings nicht so gerne verwendet werden:

  • Zwar lassen sich grundsätzlich alle Getreidearten mälzen und anschließend verbrauen. Aber Weizen und Roggen waren für das Brot erforderlich, ohne das die Bevölkerung nicht genügend zu Essen hatte und nicht kriegstauglich war. Hafer war für die Fütterung der Pferde erforderlich, die wiederum für die Kriegsführung erforderlich waren. Wir trinken heute ja auch den Panzern nicht den Diesel weg. Damit blieb nur noch die Gerste übrig, die zu nichts anderem als zur Bierherstellung zu gebrauchen war.
  • Da zum Brauen nur noch Gerste verwendet werden durfte war es möglich, für jedes Fuder Gerste, das zur Mühle gebracht wurde, eine Abgabe zu verlangen. Mir ist nicht bekannt, ob die Einführung dieser Abgabe in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Bekanntgabe des Reinheitsgebots steht, aber auf jeden Fall wurde mit der Landesverordnung von 1516 die Grundlage für Abgaben gelegt, die in die heutige Biersteuer münden.
  • Der Kirche galten damals Krankheiten als Strafe Gottes, woraus der Schluss gezogen wurde, dass auch nur Gott die Krankheit wieder vom Menschen nehmen durfte. Kräuterkundige Frauen boten trotzdem Tränke aus Kräutern an, die Krankheiten heilen oder zumindest die Symptome lindern sollten. Dafür mussten die Wirkstoffe aus den Pflanzen extrahiert werden, wofür sich das Bier anbot, da beim Brauen sowohl der Heißauszug als auch der Kaltauszug und der Auszug in einer alkoholischen Lösung möglich ist.

Mir sind noch einige andere Begründungen für die Landesverordnung bekannt, die mich aber zu sehr an Verschwörungstheorien erinnern und die ich an dieser Stelle nicht erwähne.

Tatsächlich wurde das Biergesetz 1987 außer Kraft gesetzt, weil es mit EU-Recht unvereinbar war. 2005 wurde auch das “vorläufige Biergesetz” von 1993 gekippt – nur die zugehörige Durchführungsverordnung ist weiterhin gültig.

Zusätzlich haben sich Inhalte und Vorgaben im Laufe der 500 Jahre mehrfach und auch in entscheidenden Punkten geändert. So war schon um 1551 die Verwendung von Lorbeer und Koriander als Zutaten zum bayerischen Bier erlaubt. Die Beschränkung auf Hopfen und Malz wurde erst 1868 (!) wieder eingeführt – aus fiskalischen Gründen.

Irrtum #3: “Das Reinheitsgebot gilt nur für Produkte, die unter “Bier” in den Verkehr gebracht werden”.

Kann ein Bier das nicht nach dem Reinheitsgebot gebraut wurde, als “Brauspezialität” auf den Markt gebracht werden? Nein. Tatsächlich gilt, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg: Egal wie das Produkt genannt wird, wenn es wie Bier aussieht und einem Bier auch sonst “ähnlich” ist, fällt es unter das Reinheitsgebot. Auch “Brauspezialitäten” oder “Malzgetränke” würden und werden daher, wenn sie Bier ähnlich sind, aus dem Verkehr gezogen.

Irrtum #4: “Das Reinheitsgebot erlaubt zur Bierherstellung ausschließlich die Verwendung von Hopfen Wasser, Hefe und Malz”.

Dieser Absatz ist ein Zitat aus Sepps Artikel: Tatsächlich ist – unter anderem – die Verwendung von “technisch reinem Rohr- Rüben- oder Invertzucker sowie von Stärkezucker und aus Zucker der bezeichneten Art hergestellten Färbemitteln” gestattet. Demnach dürfen nach dem “Reinheitsgebot” Industriezucker, nicht aber hochwertiger Honig (etwa zur Bereitung von Honigbier nach uraltem Rezept) verwendet werden. Die große Ausnahme bildet dabei Bayern. 1906 hat man sich nicht nur den Freistaat-Status ausbedungen, sondern auch das strikte Festhalten am Reinheitsgebot – ohne Ausnahmen von der Regel.

Es gibt außerdem eine lange Liste von erlaubten Hilfsstoffen, die im Rahmen der Produktion eingesetzt werden dürfen. Sie fallen nicht unter “Zusätze”, weil sie der Flüssigkeit wieder entnommen werden. (z.B. Klärungsmittel). Dazu ein Zitat aus dem Vorl. Biergesetz, §9 Abs 6: “bis auf gesundheitlich, geruchlich und geschmacklich unbedenkliche, technisch unvermeidbare Anteile”.

Sie wünschen ein Beispiel? Bitte, hier ist es: Zur Filterung des Bieres ist es erlaubt, Polyvinylpyrrolidon (PVPP) zu verwenden. Dabei handelt es sich um ein feines Kunststoffgranulat, von dem geringe Mengen im fertigen Bier verbleiben (halt der “unvermeidliche Anteil”). Zu Recht läuft derzeit eine recht breite Diskussion um Mikroplastik in den Meeren, der zumindest für die Zukunft vermieden werden soll. Aber was im Meerwasser als nicht akzeptabel gilt, hat in einem Lebensmittel erst recht nichts verloren.

Irrtum #5: “Das Reinheitsgebot gilt für ganz Deutschland gleich.

Die Spruchpraxis unterscheidet sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Und zwar drastisch. Mehrere Brauer aus Hamburg haben mir versichert, dass eine Ausnahmegenehmigung für andere Rohstoffe beim Brauen kein Problem darstellen würde. Die Anträge würden schnell genehmigt. Bayern erteilt keinerlei Ausnahmegenehmigungen, so dass die dortigen Brauer gezwungen sind, in ein anderes Bundesland oder ins Ausland zu “flüchten”, wenn sie ein Kreativbier brauen wollen. Abschließend möchte ich noch einmal an den Bierkrieg erinnern, den die Brauerei im brandenburgischen Neuzelle mit den Behörden ausfechten musste, um ihren Schwarzen Abt als Bier verkaufen zu dürfen. Dort gab es noch ein Kuriosum: obwohl die Behörden verboten, den Schwarzen Abt als Bier zu verkaufen, musste dafür trotzdem die Biersteuer abgeführt werden. Der Geschäftsführer der Brauerei, Herr Fritsche, hat mir aber in einem Gespräch im letzten Jahr versichert, dass die Brauerei jetzt keine Probleme mehr mit den Ausnahmegenehmigungen hat. Die Anträge auf Ausnahmen werden inzwischen durchgewunken.

Irrtum No 6: “Das Reinheitsgebot kennt keine Ausnahmen”.

Tatsächlich gibt es mehrere Ausnahmen. In Bezug auf alte Traditionsstile, wie Berliner Weiße (Milchsäurenachgärung) oder Leipziger Gose (Salz, Koriander). Oder in Bezug auf juristisch erstrittene, wirtschaftlich begründete Ausnahmegenehmigungen (Spargelbier, Kirschbier). In Bayern gibt es allerdings keine solchen Ausnahmegenehmigungen. So durfte zum Beispiel die Marke Köstritzer in Thüringen ein Witbier auf den Markt bringen, Christian Hans Müller wurde hingegen dasselbe im Nachbarland Bayern verboten.

Irrtum No 7: “Das Reinheitsgebot ist der einzige Garant für reine Biere”.

Mit Verlaub, das ist Blödsinn. Nicht nur Gerste und Weizen sind rein, wertvoll und von der Landwirtschaft erzeugt. Es gibt eine Vielzahl von weiteren hochwertigen Rohstoffen aus der Natur, die zum Brauen gut verwendet werden können. Auch wenn die Brauer einmal Kirschen oder Himbeeren zum Brauen einsetzen, wird das Bier dadurch nicht unrein.

Selbst wenn das Reinheitsgebot ganz wegfallen würde, käme es sicher nicht zum Bier-Chaos. Zum Beweis für diese Behauptung müssen wir nur einmal über die Grenzen blicken, dorthin, wo das deutsche Reinheitsgebot nicht gilt. Auch in Dänemark, Belgien oder Österreich gibt es wirklich gute Biere, die zum Großteil aus den vier Grundstoffen des Reinheitsgebots hergestellt sind. Zwar wird auch häufig in der Liste der Inhaltsstoffe Zucker ausgewiesen, aber auch der ist nach dem Reinheitsgebot erlaubt.

Irrtum No 8: “Das Reinheitsgebot ist ein Einheitsgebot”.

Tatsächlich ist auch innerhalb des Reinheitsgebots eine enorme Biervielfalt möglich. Es ist erstaunlich und begeisternd, wie groß die Vielschichtigkeit an Geschmäckern, Intensitäten, Texturen, Farben in den Bieren ist, die von den (deutschen) Braumeisterinnen und Braumeistern hergestellt werden.

Irrtum #9: “Das Reinheitsgebot verhindert, dass giftige Stoffe ins Bier geraten”.

Wie sollte ein Gesetz das verhindern können? Man braucht sich nur die jüngste “Glyphosat-Diskussion” ansehen. Pestizide, die beim Getreide- und oder Hopfen Anbau eingesetzt werden, geraten leider in alle so gewonnen Lebensmittel, also auch in das Bier. Zum Glück (siehe erneut “Glyphosat”) meist in sehr geringen Mengen, die meist deutlich unter “Schwellenwerten” liegen. Trotzdem sollte da etwas geändert werden. Unkrautvernichtungsmittel u.ä. gehören meiner Meinung nach in kein Lebensmittel.

Irrtum #10: “Das Reinheitsgebot ist Kandidat für das immaterielle Weltkulturerbe”.

War. Wurde aber nicht aufgenommen. Aus der Begründung des Auswahlgremiums: “Hier stand die Lebensmittelvorschrift zu sehr im Vordergrund. Wir hatten auch den Eindruck, dass die Bierproduktion inzwischen sehr industriell geprägt ist. Der Mensch als Wissensträger der Brautradition scheint zunehmend eine nachrangige Rolle zu spielen.”

Irrtum #11: “Das Reinheitsgebot schafft eindeutige Produktbezeichnungen”.

Zur Erinnerung: Gerste stand in der Verordnung von 1516! Folglich dürfte der Satz “gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516” nur am Etikett von Bieren aus Gerstenmalz stehen. (Nähme man diesen Satz sprachlich genau, dürfte er nur auf Produkten stehen, die aus Gerste – Rohfrucht – und nicht aus Gerstenmalz gebraut werden. Aber solche Biere dürften ja nach der gültigen Durchführungsbestimmung gar nicht Biere heißen und vor allem nicht in den Verkehr gebracht werden). Der Einsatz dieses Spruchs auf einer Weißbierflasche ist aber besonders dreist. Das meinen auch die Gerichte. Denn erst vor kurzem musste eine große bayerische Weißbierbrauerei in einem diesbezüglichen Rechtsstreit mit einer Verbraucherzentrale klein beigeben. Sie darf die Falsch-Aussagen ab Mitte 2016 nicht mehr auf ihre Flaschen schreiben.

Und auch hier hilft ein Blick über die Grenzen. Auch im Ausland ist eindeutig, was ein Bier ist und was nicht. Was soll die Bemerkung mit den eindeutigen Produktbezeichnungen überhaupt?

Irrtum #12: “Das Reinheitsgebot verbietet die Herstellung von (Craft-) Bierstilen wie IPA oder Stout”.

Natürlich nicht. IPA (India Pale Ale) riecht so fruchtig, weil Hopfensorten eingesetzt werden, welche Öle enthalten, die das Bier fruchtig duften lassen. Stout duftet nach Kaffee und Schokolade, weil geröstetes Malz solche Aromen ins Bier zaubern kann. (Achtung: Original-Rezepturen für Stout enthalten aber – unvermälzte – Röstgerste. Gerste war ja in der Landesverordnung von 1516 ausdrücklich erlaubt! Ein Bierrezept, das unvermälzte Röstgerste enthält, ist also ganz nahe am Ursprungstext des “Reinheitsgebotes”).

Irrtum #13: “Das Reinheitsgebot macht das Brauen von Craft Bier in Deutschland unmöglich”.

Die meisten Craft-Biere, vor allem jene, die in Deutschland gebraut werden, werden nach dem Reinheitsgebot gebraut. Dabei ist noch nicht geklärt, welche Biere überhaupt als Craft Beer bezeichnet werden sollte. Aber diese Diskussion würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

TV-Tipp: 10. 6. 2018: Heimatleuchten – Unser Bier – Hopfen, Malz & Tradition

Vom Märzen bis zum Zwickl – Bier ist in Österreich beliebtes Kulturgut. Mit über 1000 verschiedenen Sorten und mehr als 200 Brauereien ist Österreich sogar eine der führenden Biernationen der Welt. In der ältesten Brauerei des Landes, auf den Hopfenfeldern des Mühlviertels oder bei Craft-Bier-Brauern in Wien – unser Bier ist reich an Geschmack und Geschichte. Wie kaum ein anderes Land der Welt hat sich in Österreich die Bierkultur entfaltet. Seit Jahrhunderten wird zwischen Boden- und Neusiedlersee aus einfachen Zutaten köstliches und vor allem beliebtes Brauwerk hergestellt. Das zeigt sich unter anderem im Mühlviertel. Egal ob beim Hopfen, den Biobauer Albert Starlinger hier kultiviert oder in der ältesten Brauerei Österreichs in Hofstetten. Hier wird seit 1229 Hopfen, Wasser und Malz verarbeitet – drei einfache Rohstoffe, aus denen hier Einzigartiges entsteht. In seiner Feinheit und Finesse zeigt sich der Gerstensaft vor allem beim Verkosten, wie Braumeister Axel Kiesbye und eine Vielzahl an Bier-Sommeliers wissen. Das Tradition und neue Zugänge zum Thema sich nicht im Weg stehen, zeigen die Brauerei Gösser, die die Abwärme ihrer Brauerei nutzbar macht oder die Trappisten des Stifts Engelszell. Die Mönche brauen mit Hingabe und nach strengen, alten Regeln ihr exklusives Trappistenbier, das den Geschmack der Menschen auch heute noch trifft. So vielfältig die Menschen zwischen Alpen und Donaumetropole sind, verbindet sie doch alle eines: Die Liebe zu den Rohstoffen, die ihnen ihre Heimat Jahr für Jahr schenkt und nicht zuletzt zum fertigen Produkt, das jeder auf seine eigene Art interpretiert. Einmal bodenständig, einmal wild oder auch einmal ausgefallen – jedoch immer mit dem einen Ziel: dem Genuss. (Quelle: Servus TV)

Hundertwassers Weißbiertraum in Abensberg

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit”, soll Friedensreich Hundertwasser einmal gesagt haben. Im niederbayerischen Abensberg hatte der vor 18 Jahren verstorbene österreichische Künstler einen Seelenverwandten gefunden: den Besitzer der Traditionsbrauerei Kuchlbauer, Leonhard Salleck. Gemeinsam erträumten der Brauerei-Chef und der wohl berühmteste “Gegner der geraden Linie” eine Hundertwasser-Welt für das Industriegelände am Stadtrand von Abensberg, wo jedes Jahr allein mehr als 100.000 Hektoliter Weißbier gebraut werden. Nach dem Tod Hundertwassers im Jahr 2000 setzte der Brauereichef alles daran, den gemeinsamen Traum in die Tat umzusetzen – mit überwältigendem Erfolg. Seit der Fertigstellung des Hundertwasserturms 2009 und des Kunsthauses im Sommer 2014 lassen sich jedes Jahr bis zu einer halben Million Menschen von der bunt-verspielten Architektur faszinieren.

“Krumm bauen kostet viel mehr Geld wie gerade – und dauert mindestens dreimal so lang”, hat Brauerei-Seniorchef Salleck zur Eröffnung des Kunsthauses einem Journalisten in den Block diktiert. Über die genauen Baukosten schweigt er sich bis heute aus – genau wie schon zuvor bei dem 34 Meter hohen architektonisch verspielten und mit fließenden Linien gestalteten Hundertwasser-Turm mit vergoldeter Kuppel. Dieser beherbergt die mehr als 4.000 Gläser umfassende Bierglas-Sammlung seines inzwischen 75 Jahre alten Erbauers. Der Brauereichef übergab die Geschäfte im Frühjahr 2018 an seinen 25-jährigen Sohn Jakob Horsch. “Wir haben mit dem Hundertwasserturm, Kunsthaus sowie unseren Märkten einen Besuchermagnet, der 500 000 Touristen pro Jahr anlockt”, sagte Salleck stolz zur Übergabe. Beim Bierausstoß selbst liegt Kuchlbauer heute auf Platz 37 der bayerischen Brauereien.

Nicht wenige hielten den Traum Sallecks von einer Hundertwasser-Erlebniswelt anfangs für eine Spinnerei. Acht Jahre musste er gegen Bayerns Denkmalpfleger und Behörden kämpfen, bis der Bau endlich beginnen konnte. Allerdings stutzten die Verwaltungsbeamten den Turm auf die Hälfte der ursprünglich geplanten Höhe zurück. Dem Erfolg tut das keinen Abbruch: Seit dem ersten Tag brummt das Geschäft mit Turm und angeschlossener Erlebnisgastronomie. Mittlerweile sind die Kritiker von damals verstummt.

Die Begeisterung inspirierte den Brauer zu einem weiteren Projekt – ganz im Sinne der großen Pläne, die er mit Hundertwasser einst gesponnen hatte: Die Stadtvilla neben dem Brauerei-Areal – dort wohnten einst Sallecks Großeltern – ließ er zu einem Kunsthaus im Hundertwasser-Stil umbauen. Der Hundertwasser-Schüler Peter Pelikan ließ die Vision Wirklichkeit werden: mit den typischen farbenfrohen Mosaiken aus Fliesen, Wolkenmotiven, glitzernden Kugeln und Bändern aus Keramik, die sich mit Leichtigkeit über die Fassade ziehen und an ihr nach oben ranken.

Gekrönt wird der Bau durch einen knapp 20 Meter hohen schiefen Turm, dessen Äußeres Schuppen trägt, die an einen Drachenrücken erinnern. Auch das Innere ist eine Hommage an den großen Künstler: Fast das gesamte graphische Werk Hundertwassers ist auf knapp 300 Quadratmetern und über zwölf verschiedene Ebenen verteilt erlebbar – wie die Brockhaus-Enzyklopädie, die er Ende der achtziger Jahre entwarf. Im Untergeschoss des Museums findet sich ein kleiner Kinoraum, der Einblicke in das Leben des Künstlers Friedensreich Hundertwassers bietet. Von zentraler Bedeutung sind auch die Eiche, die mitten im Haus steht, und der vergoldete Nussbaum, der den Eingang ziert. Die Verbindung aus Natur, Ökologie und Architektur war für Hundertwasser zeit seines Lebens zentral. Wenn er noch leben würde, er hätte wohl einen Riesenspaß an dem Wirklichkeit gewordenen “Weißbiertraum”.

Wenn Sie einmal in der Nähe sind, lohnt es sicher, sich das Ergebnis einmal anzusehen.

Foto: obx-news/Kuchlbauer

Australier braut Bier mit 220 Jahre alter Hefe

In Zusammenarbeit mit dem Queen Victoria Museum auf der Insel Tasmanien hat die Craft-Beer-Marke James Squire ein Bier hergestellt, das auf 220 Jahre alter Hefe basiert. Die Zutat wurde im Jahr 1977 in einem Schiffswrack vor der australischen Küste geborgen, wo es knapp 200 Jahre auf gut versteckt auf ihre Wiederentdeckung gewartet hat.

An Bord der “Sydney Cove”, wie das Schiff heißt, befanden sich die ältesten Flaschen Bier, die jemals entdeckt wurden. Bislang standen sie im Museum. Allerdings hat es ein Team aus Museumsmitarbeitern, Brauern und Winzern geschafft, den Hefestamm dieses Ur-Bieres zu isolieren, sodass man ihn als Zutat für neue Biere verwenden kann.

Das Ergebnis dieses Vorhabens nennt sich “The Wreck Preservation Ale” und soll nach schwarzer Johannisbeere und Gewürzen schmecken, ein wenig wie belgische Trappistenbiere. Zu kaufen ist es allerdings zunächst nur in Australien.

Quelle: noizz.de

Neu gewählte Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler lernt anzapfen!

Sie ist noch keine ganze Woche im neuen Amt und schon geht für Johanna Seiler, die frisch gewählte Bayerische Bierkönigin, der Stress los. Die ersten Anzapftermine auf Volksfesten und Dulten in Bayern stehen auf dem Terminplan. Doch auch richtiges Anzapfen will gelernt sein.

Denn gerade vor Publikum und im Scheinwerferlicht der Medien ist eine sichere Hand und viel Selbstvertrauen gefragt, bevor die ersten Maßkrüge gefüllt werden können. Steht der Kandidat erst einmal auf der Bühne, eingerahmt von den Honoratioren der Stadt und bekommt er die Schürze angelegt, gibt es kein Zurück. Alle Augen, Fotoapparate, Kameras und unzählige Mobiltelefone zielen genau auf das Fass und erwarten die magischen Schläge:

Eins, zwei drei – sitzt der Wechsel fest? Braucht es einen Sicherheitsschlag? Die richtige Technik, aber auch die Nervenstärke kommen erst mit viel Übung und mit der Zeit. Ein professionelles Anzapftraining liefert aber die Basis für die ersten Auftritte vor Publikum.

Wichtig sind auch die Kenntnisse der “dos and don´ts” beim Anzapfen. So weiß der Könner, welche Stellung der Wechsel haben muss, damit er beim Anzapfen auch wirklich zu ist und muss dies nicht erst mittels “Durchblasen” feststellen. Nicht zuletzt gilt es für die Bayerische Bierkönigin auch die richtigen Begriffe, also das Vokabular des Anzapfens zu beherrschen: Angezapft wird mit dem konischen Wechsel und dem Schlegel und zwar am Spundloch. Danach wird die Pfeife gesetzt.

Damit die Bayerische Bierkönigin Johanna Seiler immer eine sichere Hand und vor allem das Selbstvertrauen für ein stimmgewaltiges “Ozapft is!” hat, wurde sie in der Paulaner Brauerei, München, von Dipl. Ing. Martin Zuber, Geschäftsführer der Brauerei im Eiswerk, in die hohe Kunst des Anzapfens eines Holzfasses eingewiesen. Auch Paulaner Geschäftsführer Andreas Steinfatt hatte aus jahrelanger Anzapferfahrung vor Publikum noch hilfreiche Tipps für Johanna Seiler.