Archiv der Kategorie: Produkte mit Bier

Braumeisterfrühstück Schwarzer Abt

Bier lässt sich bekanntlich nicht nur trinken, sondern es ist auch möglich, richtig gute Gelees daraus herzustellen. Daran versuchen sich etliche kleine Brauereien und so verwundert es nicht, dass auch die Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle sich daran versucht. Bevor ich das Biergelee mit dem Schwarzen Abt beschreibe noch ein kurzer Hinweis: Die Brauerei verschickt zwar ihre Biere ab sechs Flaschen portofrei, aber die beiden Biergelees gibt es nicht online, sondern ausschließlich im Brauereiladen, der direkt an der Einfahrt zur Brauerei liegt und gegenüber dem Eingang zum Kloster, das ebenfalls einen Besuch wert ist. Aber kommen wir zum Braumeisterfrühstück.

Wie erwartet ist das Gelee dunkelbraun. Die Farbe stammt vom Schwarzen Abt. Das Bier steuert 52 % des Inhalts des 230 g-Glases bei. Jede andere Farbe wäre auch überraschend und irritierend gewesen. Auch im Aroma ist das Bier vorherrschend. Der Duft nach dunklem Malz, angereichert durch süße Noten, steigt mir in die Nase. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Der Geschmack ist nicht so süß wie bei den meisten Gelees, sondern das Malz kommt durchaus zu seinem Recht. Auch die Zitronensäure hat ihre Daseinsberechtigung, rundet sie den Geschmack des Bieres doch angenehm ab. Mit einem solchen Aufstrich auf dem Toast oder dem Brötchen kann der Tag doch gut beginnen.

Zutaten:

52 % Schwarzbier (Wasser, Gerstenmalz, Invertzuckersirup, Hopfen), Zucker, Säuerungsmittel (Zitronensäure), Geliermittel (Pektin)

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle
www.klosterbrauerei.com

Das Braumeisterfrühstück bekommen Sie leider nicht im Versand, aber den Schwarzen Abt können Sie über einen Klick auf das folgende Banner ab sechs Flaschen portofrei bestellen (auch gemischt mit anderen Bieren).


Lachstournedos mit Rote-Zwiebel-Bier-Dressing

Zutaten:

Für Lachs und Spargel:

  • Blattsalate nach Saison zum Garnieren
  • 500 g Spargel, grün oder weiß
  • 4 Lachsstücke (Filets)
  • 4 Speckscheiben
  • 1 Sträußchen Rosmarin
  • 4 Zahnstocher

 

Für das Rote-Zwiebel-Bier-Dressing:

  • 1 rote Zwiebel
  • 10 EL Olivenöl
  • 4 EL Exportbier
  • 4 EL Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL grober Senf
  • 1 Sträußchen Schnittlauch

Zubereitung:

Für Lachs und Spargel:

Blattsalate waschen und trockenschleudern.

Spargel schälen (grünen Spargel nur unten). Die Spitzen ca. 4 cm lang abschneiden und bissfest kochen. Die Spargelenden in Stücke schneiden und in Olivenöl in einer Pfanne weich dünsten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Die Lachsfilets zu Medaillons zusammenklappen. Mit dem Speck umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne in etwas Öl mit dem Rosmarin vorsichtig braten.

Die Spargelstücke auf Tellern anrichten, mit den Blattsalaten garnieren und mit dem Bierdressing marinieren. Die Lachstournedos auf den Spargelstücken anrichten (Zahnstocher entfernen). Mit den Spargelspitzen garnieren.

Für das Dressing:

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf mit etwas Olivenöl andünsten. Mit Exportbier und dem Rotweinessig ablöschen. Einkochen und abkühlen lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Senf und das restliche Olivenöl unterrühren. Schnittlauch fein schneiden und einrühren.

Kirsch-Bier Gelee

Heute habe ich das Kirsch-Bier-Gelee aus der Klosterbrauerei Neuzelle vor mir stehen. Leider verschickt die Brauerei diese Spezialität nicht, sondern sie ist ausschließlich im Shop der Brauerei in Neuzelle in der Lausitz erhältlich. Mal sehen, wie mir dieses Gelee schmeckt. Ich bin durchaus kritisch, da ich bei anderen Verkostungen kaum merken konnte, dass wirklich Bier im Produkt vorhanden ist. Häufig schmecken die Gelees auch vor allem süß.

Die Farbe des Neuzeller Kirsch-Bier-Gelees entspricht schon mal weitgehend der des Kirsch-Biers aus der Brauerei. Das weist schon mal darauf hin, dass es sich hier wirklich hauptsächlich um geliertes Bier handelt. Auch der Alkoholgehalt von 4 g je 100 g Gelee stützt diese Annahme. Das Bier enthält 4,8 % vol Alkohol. Die Differenz liegt vermutlich daran, dass das Bier für das Gelee gekocht werden muss und dabei Alkohol verdampft.

Das Aroma wird eindeutig vom Bier dominiert. Ich rieche Malz und Hopfen und dazu die Fruchtigkeit der Kirschen. Damit erfüllt der Duft meine Wünsche. Vom Duft kann ich wirklich nicht mehr erwarten. Nun ist es aber Zeit zu kosten. Kurz gesagt ist das Gelee wirklich lecker. Die Zuckermenge passt sich sehr gut an den Geschmack des Bieres an. Dazu die Säure sowohl von den Kirschen als auch von der zugesetzten Zitronensäure.

Dieses Gelee hebt sich gegenüber vielen anderen Geleezubereitungen aus Bier wohltuend ab. Wenn Sie einmal in der Lausitz sind, sollten Sie nicht versäumen, nach Neuzelle zu fahren und sich aus dem Laden der Klosterbrauerei ein Glas dieses Produkts mitzunehmen. Und in den Sommermonaten können Sie bei dieser Gelegenheit auch die Brauerei besichtigen.

Zutaten:
Kirschbier
Geliermittel
Zucker
Citronensäure

Hersteller:
Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
15898 Neuzelle
http://www.klosterbrauerei.com

Doppelbock-Gelee

Heute teste ich mal wieder etwas Süßes, ein Doppelbock-Gelee aus der kleinsten Brauerei Deutschlands. Gekauft habe ich dieses Gelee auf dem Hauptmarkt in Nürnberg, wo der Brauer, der alleine arbeitet, seine Produkte den Konsumenten direkt anbietet.

Die Farbe stammt vom Bier, wurden keinerlei Farbstoffe zugesetzt. Der Duft wird hauptsächlich durch das Malz bestimmt, allerdings ahnt bereits die Nase, dass es sich um ein recht süßes Produkt handelt. Aber das ist für ein Gelee weder ungewöhnlich noch ist es ein Fehler. Der Geschmack bestätigt, was die Nase bereits ankündigte: das Gelee ist wirklich sehr süß. Auch wenn das Herbe des Bieres deutlich durchkommt, wäre dieses Gelee vermutlich mit etwas weniger Zucker noch schmackhafter. Aber das ist eine Frage der persönlichen Vorlieben.

Wenn Sie einmal auf den Hauptmarkt von Nürnberg kommen, sollten Sie nicht versäumen, sich ein Glas dieses Produkts mitzunehmen. Es lohnt sich.

Zutaten:
Doppelbock
Gelierzucker (Zucker, Zitronensäure, Pektin)


Hersteller:
Red Castle Brew
90562 Heroldsberg

Update vom 2. März 2017: Die Website der Brauerei ist leider nicht mehr erreichbar. Vermutlich gibt es die Brauerei nicht mehr.

Himbeer-Rotbier Konfitüre

Heute habe ich eine Rotbier-Konfitüre mit Himbeeren aus der kleinsten Brauerei Deutschlands vor mir stehen. Die kleinste Brauerei? Ja, es handelt sich um ein Ein-Mann-Unternehmen. Eventuell gibt es ja noch mehr Brauereien in dieser Größe, aber kleiner geht einfach nicht mehr. Der Brauer macht alles allein – vom Einkauf der Zutaten über das Brauen bis hin zum Vertrieb auf dem Hauptmarkt in Nürnberg. Dort habe ich ihn kennengelernt.

Rotbier ist eine milde Bierspezialität, die hauptsächlich in Nürnberg und Belgien gebraut wird. Aus anderen Gegenden sind mir nur einige Brauer von Craft Bier bekannt, die sich mit dieser Biersorte beschäftigen. So kommt auch Red Castle Brew, von wo diese Konfitüre stammt, aus dem Raum Nürnberg. Die rote Farbe kommt vom Malz, das stärker geröstet wird als die Malzsorten für helles Bier, aber nicht so stark wie Malz für Schwarzbier. Auch beim Schwarzbier sehen Sie die rote Farbe noch, wenn Sie ein Glas Schwarzbier gegen das Licht halten.

Die Hauptzutat der vor mir stehenden Konfitüre ist das Rotbier, auch wenn es im Namen erst an zweiter Stelle kommt. Der intensive Duft wird durch die Himbeeren bestimmt, der Malzduft wird dadurch überlagert und den Duft des Hopfens kann ich eher ahnen als riechen. Die Farbe ist ein intensives Rot. Der Geschmack der Konfitüre ist sehr fruchtig nach Himbeeren, aber mit einem aparten herben Beigeschmack, der vom Rotbier kommt. Wenn Sie einmal auf den Hauptmarkt von Nürnberg kommen, sollten Sie nicht versäumen, sich ein Glas dieses Produkts mitzunehmen. Es lohnt sich.

Zutaten:
Rotbier
Himbeeren
Gelierzucker
Bierlikör

Hersteller:
Red Castle Brew
90562 Heroldsberg
http://www.red-castle-brew.de/

Malzit hell Quitte

Heute sehe ich mir mal Malzit an, ein Bier, das auf das Brot gestrichen wird. Na gut, nicht wirklich, aber immerhin wird Malzit zu mehr als einem Drittel aus Bierwürze aus der Privatbrauerei Wackerbräu im sachsen-anhaltinischen Wackersleben hergestellt. Das Unternehmen hat auch eine Zertifizierung als Vegan und wurde von Slow Food Deutschland ausgezeichnet. Grund genug, auch Malzit einmal zu verkosten.

Die Farbe ist eine Mischung aus Gelb und Grau, für ein Gelee also ganz in Ordnung. Der Duft ist wie erwartet eine Mischung aus Bierwürze und Quitte. So weit ist also alles richtig. Der Geschmack ist nicht gar so süß wie bei vielen Gelees und Konfitüren, die Frucht der Quitte verbindet sich gut mit der herzhaften Süße der Bierwürze. Sicher nicht der richtige Brotaufstrich für jeden, aber eine charmante Alternative zu den üblichen Fruchtaufstriche.

Zutaten:
36 % Pilsbiersüße
Gelierzucker
Zitronensäure
Sorbinsäure

Hersteller:
Steffi Tomljanovic
Willeröder Str. 2
06333 Stadt Arnstein
http://www.malzit.de/

Partnerbrauerei:
Privatbrauerei Ernst-August Böhlke
Kamp 5
39397 Hötensleben
OT Wackersleben
http://www.wacker-gasthof.de/Home

Cherry Royal

Jetzt habe ich wieder einmal ein Mixgetränk aus der Klosterbrauerei Neuzelle vor mir stehen, das Cherry Royal. Es ist zu je der Hälfte aus dem Kirschbier dieser Brauerei und aus Sekt gemischt. Nachdem mir das Ginger Royal aus Neuzelle bereits überraschend gut gefällt und mir das Zusammenspiel von Bier und Kirschen aus Belgien bekannt ist, bin ich auf dieses Mischgetränk wirklich gespannt.

Verkauft wird das Cherry Royal in einer grünen Piccolo-Flasche mit 0,2 l Inhalt. So weit, so gut. Im Glas zeigt sich das Mixgetränk in einem hellen Rot mit einer lebhaften Kohlensäure. Der Duft wird größtenteils durch den Sekt dominiert, aber auch der Kirschmuttersaft des Bieres ist noch deutlich zu riechen. Ich hätte mir das Getränk deutlich dunkler vorgestellt. Auch hier vermute ich, dass es sich um einen guten Rieslingsekt handelt.

Nehme ich also den ersten Schluck. Die Mischung von Kirschsaft und Sekt hat sicher etwas für sich, auch wenn es nicht so wirklich meinen Geschmack trifft. Aber es fällt doch auf, dass der Geschmack der Kirschen den Verarbeitungsprozess gut überstanden hat und nicht künstlich wirkt, wie es bei vielen anderen Produkten der Fall ist, in denen Kirschen verarbeitet wurden. Auch bei diesem Mischgetränk kommt der Biergeschmack nicht so wirklich zu tragen und erst beim Schlucken kommt etwas vom Bitteren des Hopfens zum Vorschein. Dies ist ein sehr angenehmer Kontrast zum Kirschgeschmack. Wirklich überzeugt hat mich dieses Produkt nicht, das ist aber eine Frage des persönlichen Geschmacks; bei Ihnen kann es durchaus genau anders sein.

Zutaten:
50 % Bier
(Wasser
Gerstenmalz
Hopfen
Kirschmuttersaft
Invertzuckersirup

Brauerei:
Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle

Alkoholgehalt:
5,6 %

Dieses Bier können Sie portofrei bestellen, indem Sie auf den folgenden Banner klicken:

Schwarzbier-Schokolade

Eine Schokolade mit Bier? Das gibt es nicht oft. Grund genug also, dieses Produkt einmal zu testen. Hergestellt wird die dunkle Zartbitter-Schokolade von der Confiserie Felicitas GmbH in Hornow mit dem Schwarzen Abt aus der Klosterbrauerei Neuzelle. Verpackt ist sie in einer eleganten schwarzen Verpackung mit weißem und goldfarbenem Druck. Die Packung macht schon mal einen ansprechenden Eindruck. Na gut, probieren wir sie einmal.

Die Optik der Schokolade ist ebenfalls ansprechend. Nun ja, es ist nicht die dunkelste Schokolade auf dem Markt, aber auch wer wie ich die dunklen Schokoladen bevorzugt, wird von der Optik angesprochen. Das Aroma ist schokoladig mit einem herben Unterton. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dort den Hopfen rieche oder ob mich mein Geruchssinn täuscht, weil ich dies aufgrund meiner Kenntnis der Zutatenliste erwarte.

Stecke ich mir also das erste Stück Schokolade in den Mund. Zunächst einmal merke ich, dass es sich um eine recht gute Schokolade handelt, deutlich besser als der Durchschnitt, wenn auch nicht um eine Spitzenqualität. Das war aber auch nicht zu erwarten, sonst müsste der Preis deutlich höher sein. Nach einiger Zeit kommt ein anderer Geschmack durch – ich denke, es handelt sich um den in der Schokolade verarbeiteten Bierbrand. Nicht aufdringlich, nicht störend, sondern wirklich angenehm.

Da fällt mir auf, dass die Schokolade in der Mitte eine dünne Schicht enthält, die etwas heller ist. Mit etwas Mühe ist es mir gelungen, aus einem Stück Schokolade diese hellere Schicht herauszuschneiden. Nun sehe ich meine Vermutung bestätigt – in dieser Schicht befindet sich der Bierbrand. Das war aber keine gute Idee. Jede Schicht für sich ist nicht so der Bringer, erst zusammen ergeben sie eine gute Zusammenstellung.

Alles in Allem eine seltene, aber ansprechende Schokoladenkomposition, die ich im Klosterladen in Neuzelle gekauft habe. Wenn Sie diese Schokolade einmal sehen sollten Sie sich eine Tafel mitnehmen. Es ist schon etwas ganz besonderes.

Zutaten:
Kakaomasse
Zucker
Sahne
Kakaobutter
Butter
Glukose
stark entöltes Kakaopulver
Bierbrand
Bierextrakt
Sojalecitin

Kakaogehalt:
53 % mindestens

Hersteller:
Confiserie Felicitas GmbH
Dorfstr. 15
03130 Hornow
http://www.confiserie-felicitas.de

Ginger Royal

Jetzt habe ich ein Mixgetränk aus der Klosterbrauerei Neuzelle vor mir stehen, das Ginger Royal. Es ist zu je der Hälfte aus dem Ingwerbier dieser Brauerei und aus Sekt gemischt. Das klingt erst einmal merkwürdig, aber da Biere, die mit Weinhefen gebraut wurden, durchaus lecker sind und ich auch Ingwer gerne mag, will ich auch dieses Mischgetränk einmal probieren.

Verkauft wird das Ginger Royal in einer grünen Piccolo-Flasche mit 0,2 l Inhalt. So weit, so gut. Im Glas zeigt sich das Mixgetränk in einem hellen Gelb mit einer lebhaften Kohlensäure. Der Duft wird durch den Ingwer dominiert, aber auch der Sekt ist noch deutlich zu riechen. Auch wenn es durch den Ingwerduft nicht sicher ist, könnte es sich beim Sekt durchaus um einen guten Rieslingsekt handeln. Vom Hopfenduft des Bieres ist nichts zu bemerken.

Nehme ich also den ersten Schluck. Der Ingwer passt überraschend gut zum Geschmack des Sekts. Ingwer- und Sektgeschmack sind gut aufeinander abgestimmt. Aber immer noch kann ich keinen Biergeschmack feststellen. Erst beim Schlucken kommt etwas vom Bitteren des Hopfens zum Vorschein. Auch dies passt wirklich gut zum Sekt und Ingwer. Bereits der erste Schluck hat mich überzeugt, dass es sich hier um einen ungewöhnlichen und sehr angenehmen Aperitif handelt. So gut hätte ich mir dieses Mischgetränk nicht vorgestellt.

Zutaten:

50 % Bier
(Wasser
Gerstenmalz
Hopfen
Invertzuckersirup
Apfelkonzentrat
Ingwerextrakt
Zitronensaftkonzentrat)

Alkoholgehalt:

5,6 %

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle

Dieses Bier können Sie portofrei bestellen, indem Sie auf den folgenden Banner klicken: