Archiv der Kategorie: News

ProWein 2020 setzt die Trends der internationalen Spirituosen- und Craft Beer-Szene

Die internationale Spirituosen- und Craft Beer-Szene ist lebendiger und faszettenreicher denn je: Spirituosen ohne Alkohol, Gin, der sich beim Mixen verfärbt, Craftdrinks aus exotischen Ländern oder Klassiker im neuen Gewand – das Spektrum an Craft-Spirits, Craft Beer und Cider wird Jahr für Jahr reichhaltiger und bunter, gleichzeitig spielt der kreative, qualitätsbewusste Umgang mit natürlichen Rohstoffen eine große Rolle. Die urbane Gastro- und Barszene, aber auch der Getränke- und Lebensmittelhandel profitieren von dieser Entwicklung. Die ProWein, die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Weine und Spirituosen vom 15. bis 17. März 2020, bereitet diesem Thema mit der Trendshow “same but different” eine große Bühne – und das mittlerweile im dritten Jahr. “Unsere Messehalle 7.0 wird wieder zum Zentrum der internationalen Craft-Szene. Rund 120 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren dort handverlesene Spirituosen, Bier und Cider”, erläutert Nicole Funke, Senior Project Manager ProWein. Der Spirituosenbereich hat auf der ProWein mit rund 400 Anbietern schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Internationale Brands ebenso wie kleine, feine Brennereien stellen seit Jahrzehnten ein wichtiges Produktsegment für unsere Fachbesucher aus Handel und Gastronomie. “Die Trendshow “same but different” war der konsequente Schritt in die richtige Richtung, das gesamte Themenspektrum der Spirituosen abzudecken und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Vor allem kleinen Produzenten wird hier eine trendige Bühne bereitet, für die sie sich bewerben konnten”, so Funke weiter.

Premiere haben in diesem Jahr die “same but different”-Bar mit einem umfangreichen Programm und die “education school”. Vor allem die “education school” wird vermutlich bei den ProWein-Fachbesuchern auf großes Interesse stoßen. Mehrmals täglich präsentieren dort internationale Gastbartender aktuelle Trends der Craft-Szene und erläutern dabei das praktische “how to” von Spirituosen, Bier und Cider – vor allem für Newcomer bieten diese “classrooms” also eine perfekte Möglichkeit, das Thema zu erkunden. In der zentralen Bar wiederum brillieren internationale Bartender mit ihrem Können.

Den weitaus größten Part in der Trendshow stellen die Spirituosenanbieter mit rund 90 Ausstellern. Die Länderpalette reicht von “A” wie Australien bis “U” wie die USA; Asien ist mit China genauso vertreten wie Lateinamerika mit Argentinien, Mexiko und Peru oder Europa mit 18 Ländern. Alkoholreduzierte bzw. alkoholfreie Getränke, sogenannte Low ABV, werden zunehmend stark nachgefragt. Alkoholfrei entwickelt sich langsam aber sicher zum echten Genussmittel. Auch Nischen – wie Aquavit, Wermut, Korn, Mezcal oder Cider – zeigen zunehmend Präsenz und kommen neu interpretiert daher. Eine aktuelle Übersicht der “same but different”-Aussteller gibt es online unter: https://www.prowein.de/de/same_but_different/same_but_different.

Food & Beverage sowie ProWine Asia 2020 in Singapur verschoben

Dass der Mobile World Congress in Barcelona für dieses Jahr aufgrund des Corona-Virus abgesagt wurde bereits in den Nachrichten bekanntgegeben. Aber auch andere Messen, die nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen, sind von dem Virus betroffen. Ob nun der Virus an den derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen Schuld ist oder ob es sich um eine Hysterie handelt vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls verschiebt Informa Markets die Auftaktveranstaltung der FHA-Food & Beverage auf einen späteren Zeitpunkt, da aufgrund der jüngsten Entwicklungen beim neuen Coronavirus (COVID-19) weltweit Bedenken bestehen, zu reisen. Die Veranstaltung war ursprünglich für den 31. März bis 3. April 2020 auf dem Messegelände Singapore Expo geplant. Die ProWine Asia 2020 in Singapur, die parallel zur FHA-Food & Beverage von Messe Düsseldorf Asia und Informa Markets veranstaltet wird, wird ebenfalls verschoben. Die Entscheidung, die in enger Abstimmung mit der Branche getroffen wurde, dient dem Schutz und Wohlergehen der Branchenakteure und ihrer Mitarbeiter.

Dazu Martyn Cox, Event Director für Hospitality, Food & Beverage/Singapur, bei Informa Markets: “Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Aussteller, Event-Besucher und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Es gibt Anzeichen für eine Ausbreitung des Coronavirus bei Menschenansammlungen; deshalb haben die lokalen Behörden dazu geraten, große Ansammlungen zu meiden. In der Folge erwarten wir für die Veranstaltung eine Beeinträchtigung der Besucherzahlen. Aufgrund dieser Bedenken haben wir uns zur Verschiebung der FHA-Food & Beverage und der ProWine Asia 2020 in Singapur entschieden. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, unseren Ausstellern, Event-Partnern und registrierten Besucher die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie in der Folge der Entscheidung benötigen. Wir arbeiten weiter eng mit den zuständigen Regierungsbehörden und Agenturen zusammen und werden alle weiteren Maßnahmen in Übereinstimmung mit den neusten Empfehlungen des Gesundheitsministeriums in Singapur (MOH), dem Arbeitsministerium und der Tourismusbehörde Singapurs befolgen.”

Beattrice J. Ho, Project Director ProWine Asia (Singapur), Messe Düsseldorf Asia, fügt hinzu: “Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch allen Ausstellern und Partnern für die Unterstützung der Messen danken und sind bestrebt, das Bestmögliche aus der Situation zu machen. Wir arbeiten aktiv mit allen Partnern bei der Suche nach geeigneten, alternativen Daten zusammen.”

Alvin Lim, Executive Director, Brand and Customer Experience, SingEx Holdings: “Singapore EXPO & MAX Atria respektiert die Entscheidung zur Verschiebung der FHA-Food & Beverage und ProWine Asia 2020 in Singapur. Wir werden weiter zusammen mit Informa Markets, der Messe Düsseldorf Asia und unseren geschätzten Veranstaltungspartnern daran arbeiten, diese Lage in den Griff zu bekommen. Wir gehören zur weltweiten MICE-Branche (Veranstaltungen, Incentive-Events, Konferenzen und Ausstellungen), die immer zusammengestanden hat und sich immer gegenseitig unterstützt hat – und deshalb vertrauen wir auf die Belastbarkeit der Branche und ihre Fähigkeit, sich von all den Widrigkeiten, die der Coronavirus mit sich bringt, zu erholen.”

Die neuen Daten werden in Kürze angekündigt; alle Aussteller, die bereits zugesagt hatten, werden kontaktiert, um ihre weitere Teilnahme an der FHA-Food & Beverage und ProWine Asia (Singapur) zu erörtern. Die Teams der FHA und ProWine Asia (Singapur) werden sich mit allen Teilnehmern bezüglich weiterer logistischer und Planungsfragen in Verbindung setzen. In dringenden Fällen können die Aussteller sich auch direkt an enquiry@foodnhotelasia.com und info@prowineasia.com wenden.

“Wir hoffen auf das Verständnis der Branche für diese Entscheidung, die im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter getroffen wurde. Bei der Suche nach neuen Daten in Zusammenarbeit mit Singapore Expo & MAX Atria sowie den anderen Veranstaltungspartnern bleibt es unser Ziel, den Kunden auch weiterhin bei beiden neu terminierten Veranstaltungen ein großartiges Erlebnis zu bieten”, so Martyn Cox/Informa.

Frankreichs Brauer feiern den Brexit

Von wegen Katerstimmung: Frankreichs Bierbrauer feiern den Brexit. Mit dem Austritt Großbritanniens habe Frankreich nun erstmals wieder die meisten Brauereien in der Europäischen Union, erklärte der Verband Brasseurs de France. Frankreich zähle “fast 2.000” Brauereien, die rund 6.000 verschiedene Biere herstellten, betonte der Verband. In Großbritannien seien es rund 2.100 gewesen. In Frankreich wird nicht nur Wein getrunken und Deutschland komme nach dem Brexit mit rund 1.500 Brauereien nur auf Platz zwei, betonte der französische Brau-Präsident Maxime Costilhes. Allerdings räumte er ein, dass die Bundesrepublik immer noch mit Abstand “die größten Brauereien mit der höchsten Bierproduktion” in der EU hat. In Frankreich gibt vorwiegend kleine Brauereien, die noch nicht einmal 300 Hektoliter Bier pro Jahr herstellen. Das EU-Statistikamt Eurostat bestätigt dies: Danach kamen zuletzt rund 20 Prozent des in Europa produzierten Bieres aus Deutschland, nur rund fünf Prozent aus Frankreich. Eigentlich ist Frankreich damit durchaus ein interessantes Biergebiet, mit dem man sich einmal beschäftigen sollte.

Ausschreibung zur Goldenen Bieridee 2020 läuft

Der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. laden jedes Jahr zum Wettbewerb um die Goldene BierIdee ein. Ausgezeichnet werden ungewöhnliche, innovative Ideen und Strategien für die aufmerksamkeitsstarke und zielgruppengerechte Vermarktung von Bayerischem Bier. Auch in diesem Jahr können sich Brauereien, Getränkevertriebe, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände, Event- und Reiseveranstalter, Museen, Verlage, Redaktionen, E-Commerce-Anbieter und Kommunen oder Städte an diesem Wettbewerb beteiligen. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 20. März 2020. Hinweise zur Ausschreibung, der Projektpräsentation sowie zum Einsendeschluss finden Sie im Beitrag “Ausschreibung zur Goldenen BierIdee 2020” unter folgendem Link https://www.bayerisches-bier.de/2020/01/ausschreibung-zur-goldenen-bieridee/

Die drei Gewinner des Paulaner Salvator-Preises 2019 stehen fest

Die Gewinner des diesjährigen Paulaner Salvator-Preises 2019 stehen fest. Unter dem Motto “TraditioNeu bewarben sich zahlreiche Projekte und Initiativen, die bekannte Traditionen neu beleben und denken – und so die Gesellschaft zusammenhalten. Drei Projekte wurden nun mit insgesamt 70.000 Euro ausgezeichnet.

Die Fördergeldsumme in Höhe von 30.000 Euro geht an “Über den Tellerrand kochen München e.V.” und seine Gastro-Akademie. Die Akademie bietet ein Trainings- und Qualifizierungsprogramm im Gastgewerbe an, das speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund konzipiert ist.

25.000 Euro gehen an das Projekt “Olytopia” von “rehab republic e.V.”, das gemeinsam mit interessierten Bewohnern des Olympiadorfes an einer ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit arbeitet. Bei Stammtischen und Arbeitsgruppen sind u.a. die Planungen von CleanUps, Koch- und Pflanzaktionen oder Filmvorführungen geplant.

Bayerisches Brauchtum für alle: “D’Schwuhplattler e.V.” ist die erste schwule Schuhplattlergruppe der Welt und wird mit 15.000 Euro ausgezeichnet. Ihr interkulturelles Tanzprojekt “Tanzen, platteln, miteinander leben” bringt Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen und verbindet sie, egal welcher Herkunft, Muttersprache oder sexueller Orientierung.

“Der Paulaner Salvator-Preis ist Ausdruck unseres Engagements als Unternehmen. Wir sind Teil der Kultur und Gesellschaft Münchens und fühlen uns verpflichtet, uns in diesem Bereich zu engagieren. Das hat bei uns seit jeher Tradition. Uns war es von Anfang an wichtig, dass wir eben nicht nur etablierte Projekte und Initiativen unterstützen. Wir möchten vielmehr Ideen engagierter Bürger auszeichnen, die neue Wege gehen, um den vielfältigen Herausforderungen unserer Großstadt zu begegnen”, so Paulaner Geschäftsführer und Jury Mitglied Andreas Steinfatt und ergänzt: “Es war uns eine große Freude zu sehen, wie viel in unserer Stadt durch Menschen mit Kreativität, Mut, einem Blick für Herausforderungen und viel Herzblut bewegt wird.”

Der Paulaner Salvator-Preis 2019

Die Paulaner Brauerei fördert mit dem Preis gezielt gesellschaftliches Engagement in München und stößt Projekte an, die das Leben und das Miteinander in der Stadt positiv beeinflussen. In diesem Jahr wurden die Teilnehmer aufgefordert, Ideen unter dem Motto “TraditioNeu – wie Altbewährtes uns heute verbindet” einzureichen.

Bewerber aus ganz unterschiedlichen Bereichen gaben in diesem Jahr ihre Unterlagen ab. Vom Startup bis hin zu den klassischen ehrenamtlichen Einrichtungen war alles mit dabei. Insgesamt 15 Projekte und Ideen erreichten die Finalrunde. Eine fachkundige Jury entschied in dieser über die drei Gewinner und die Verteilung des Preisgeldes.

Auch 2020 wird der Paulaner Salvator-Preis ausgeschrieben, in diesem Jahr unter dem Motto “Stadt. Land. Fluss”. Die Bewerbungsphase startet Ende April.

Gewinner des diesjährigen Paulaner Salvator-Preises:

Über den Tellerrand Gastro Akademie – von “Über den Tellerrand kochen München e.V.”

(Projektverantwortliche: Jasmin Seipp und Rebeh Al Begami, Fördersumme: 30.000 Euro)

Kaum eine andere Branche ist gleichzeitig so sehr von traditionellen und modernen Einflüssen geprägt wie die Gastronomie. Das Trainings- und Qualifizierungsprogramm “Über den Tellerrand Gastro Akademie” bietet vom Bewerbungstraining bis hin zur Sprachförderung und sozialpädagogischer Betreuung Starthilfe für eine Karriere in der Gastronomie. Mit dem Fördergeld soll das Qualifizierungsprogramm ausgebaut und zertifiziert werden, um ein langfristiges und skalierbares Bildungsformat zu schaffen, das jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund sowie Bildungsbenachteiligten und leistungs- oder ökonomisch Schwächeren ermöglicht, ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten und dank erfolgreicher Arbeitsmarktintegration aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

Film zum Projekt: https://vimeo.com/386427126

Olytopia – von “rehab republic e.V.”

(Projektverantwortliche: Sina Taubmann, Tizian Unkauf und Markus Mitterer, Fördersumme: 25.000 Euro)

Das grüne Dorf in der Stadt: Nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern sie mit Mitmenschen konkret im eigenen Lebensumfeld etablieren – das ist die Idee von Olytopia. “Rehab republic e.V” baut gemeinsam mit interessierten Bewohnern des Olympiadorfes ein nachhaltiges Umfeld auf und erprobt, wie zukunftsfähiges Zusammenleben aussehen kann. Geplant sind u.a. Aktionen wie CleanUps, Kleidertauschpartys, Koch- und Pflanzenaktionen oder Filmvorführungen.Um möglichst viele der ca. 6.000 Olympiadorf-Bewohner und weitere Interessenten zu erreichen und somit die ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu stärken, soll der Austausch gefördert und Wissen aufgebaut und verbreitet werden.

Film zum Projekt: https://vimeo.com/386427184

Tanzen, platteln, miteinander leben – von “D’Schwuhplattler e.V.”

(Projektverantwortlicher: Benjamin Hahn, Fördersumme: 15.000 Euro)

Jeder Schritt des Volkstanzes, jeder Schlag beim Schuhplatteln ist eine Vokabel, die jeder Mensch verstehen kann – egal welcher Herkunft, körperlichen Voraussetzung oder Sprachkenntnisse. Im Tanz findet sich immer eine Form der Bewegung, die inkludiert. Mit ihrem interkulturellen Tanzprojekt “Tanzen, platteln, miteinander leben”, möchte die erste schwule Schuhplattler-Gruppe der Welt Menschen aus verschiedenen Regionen die Möglichkeit geben, jenseits gesprochener Sprache in Kontakt zu treten und setzt so Impulse für den interkulturellen Austausch in München.

Film zum Projekt: https://vimeo.com/386427062

Schirmherrin des Paulaner Salvator-Preises:

  • Alexandra Schörghuber, Vorsitzende des Stiftungsrats der Schörghuber Unternehmensgruppe und Hauptgesellschafterin der Paulaner Brauerei

Jury-Mitglieder des Paulaner Salvator-Preises:

  • Andreas Steinfatt, Geschäftsführer Paulaner Brauerei
  • Bernhard Taubenberger, Leiter Kommunikation und Marketing Schörghuber Unternehmensgruppe
  • Christiane Uhl, Geschäftsführerin Paulaner Brauerei
  • David Dietl, Regisseur
  • Ute Bertel, Direktorium der Stadt München, Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement
  • Christian Boenisch, Arbeiter-Samariter-Bund München/Oberbayern
  • Dr. Dominik B. Domnik, CFO Social Entrepreneurship Akademie
  • Prof. Dr. Martina Wegner, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule München
  • Bud Willim, Senior Berater Schomerus

 

Klosterbrauerei Neuzelle stellt auf der Grünen Woche Neuigkeiten vor

Nun ist es so weit – die Neuheit der Klosterbrauerei Neuzelle wird erstmalig auf der Internationalen Grünen Woche vorgestellt und verkostet, vorab hüllte sich das Unternehmen in geheimnisvolles Schweigen. Und so können alle Besucher der Messe zu den Ersten gehören, die diese ganz neue Bierspezialität probieren können.

BOA, das ist Bier ohne Alkohol, aber nicht nur alkoholfrei nach Lebensmittelrecht, sondern ein Bier ganz ohne Alkohol – 0,0 % Vol. Seit jeher setzt sich die Klosterbrauerei hier für Klarheit und Eindeutigkeit ein.

Vollmundig und mit vielfältiger Aromatik bedeutet das Bier ohne Alkohol nicht Verzicht sondern Bereicherung. Zur Abrundung und Veredelung kaltgehopft zeigen sich frische zitrische und leicht fruchtige Hopfennoten. Hellgolden zeigt es sich im Glas, mit einer feinporigen weißen Schaumkrone. Am Stand der Klosterbrauerei Neuzelle (Nr. 118 in Halle 21) kann die Neuheit verkostet werden.

Ebenfalls zum ersten Mal auf der Grünen Woche ist das Erdbeer Bier mit dabei und das Neuzeller Schwarzbier. Das Schwarzbier wirbt mit dem Slogan “Reinheit ganz nach Gebot”. Die Spezialität wird nicht nachträglich gefärbt, die kräftige Farbe verleihen ausschließlich die Malze. Anders als der berühmte Schwarze Abt, etwas herber, aber ebenbürtig mit einer eigenständigen geschmacklichen Wahrnehmung.

Wie immer wird man aber auch das große vorhandene Sortiment präsentieren und die beliebtesten Spezialitäten ausschenken, wie den Schwarzen Abt, das Kirsch Bier und die Himmelspforte.

Wenn Sie nicht nach Berlin zur Grünen Woche fahren können, haben Sie auch die Möglichkeit, diese und die vielen anderen Biere aus der Lausitz online zu bestellen:

ProWein 2020 zeigt die Trends der internationalen Craft Beer- und Spirituosen- Szene

Die internationale Spirituosen- und Craft Beer-Szene ist lebendiger und faszettenreicher denn je: Spirituosen ohne Alkohol, Gin, der sich beim Mixen verfärbt, Craftdrinks aus exotischen Ländern oder Klassiker im neuen Gewand – das Spektrum an Craft-Spirits, Craft Beer und Cider wird Jahr für Jahr reichhaltiger und bunter, gleichzeitig spielt der kreative, qualitätsbewusste Umgang mit natürlichen Rohstoffen eine große Rolle. Die urbane Gastro- und Barszene, aber auch der Getränke- und Lebensmittelhandel profitieren von dieser Entwicklung. Die ProWein, die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Weine und Spirituosen vom 15. bis 17. März 2020, bereitet diesem Thema mit der Trendshow “same but different” eine große Bühne – und das mittlerweile im dritten Jahr. “Unsere Messehalle 7.0 wird wieder zum Zentrum der internationalen Craft-Szene. Rund 120 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren dort handverlesene Spirituosen, Bier und Cider”, erläutert Nicole Funke, Senior Project Manager ProWein. Der Spirituosenbereich hat auf der ProWein mit rund 400 Anbietern schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Internationale Brands ebenso wie kleine, feine Brennereien stellen seit Jahrzehnten ein wichtiges Produktsegment für unsere Fachbesucher aus Handel und Gastronomie. “Die Trendshow “same but different” war der konsequente Schritt in die richtige Richtung, das gesamte Themenspektrum der Spirituosen abzudecken und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Vor allem kleinen Produzenten wird hier eine trendige Bühne bereitet, für die sie sich bewerben konnten”, so Funke weiter.

Premiere haben in diesem Jahr die “same but different”-Bar mit einem umfangreichen Programm und die “education school”. Vor allem die “education school” dürfte bei den ProWein-Fachbesuchern auf großes Interesse stoßen. Mehrmals täglich präsentieren dort internationale Gastbartender aktuelle Trends der Craft-Szene und erläutern dabei das praktische “how to” von Spirituosen, Bier und Cider – vor allem für Newcomer bieten diese “classrooms” also eine perfekte Möglichkeit, das Thema zu erkunden. In der zentralen Bar wiederum brillieren internationale Bartender mit ihrem Können.

Den weitaus größten Part in der Trendshow stellen die Spirituosenanbieter mit rund 90 Ausstellern. Die Länderpalette reicht von “A” wie Australien bis “U” wie die USA; Asien ist mit China genauso vertreten wie Lateinamerika mit Argentinien, Mexiko und Peru oder Europa mit 18 Ländern. Alkoholreduzierte bzw. alkoholfreie Getränke, sogenannte Low ABV, werden zunehmend stark nachgefragt. Alkoholfrei entwickelt sich langsam aber sicher zum echten Genussmittel. Auch Nischen – wie Aquavit, Wermut, Korn, Mezcal oder Cider – zeigen zunehmend Präsenz und kommen neu interpretiert daher. Eine aktuelle Übersicht der “same but different”-Aussteller finden Sie online unter: https://www.prowein.de/de/same_but_different/same_but_different

Nur noch etwa zwei Wochen dauert es, bis die BRAUKUNST LIVE! wieder ihre Pforten öffnet. Nationale und internationale Aussteller präsentieren Trends, Neuheiten sowie Sondersude und sorgen auf diese Weise für jede Menge Entdeckungen. Das Genussfestival gewährt einen spannenden Einblick in die feinsten Biere der Welt. Hier kommt man mit Experten und Brauern direkt ins Gespräch. BRAUKUNST LIVE! ist das besondere Genuss-Event für Bierkenner, -liebhaber und alle, die einfach neugierig sind.

Erstmals rufen die Veranstalter alle Brauereien auf, am Wettbewerb um den besten FestivalBrew teilzunehmen. Der Premiumpartner der BRAUKUNST LIVE, BarthHaas®, hat mit Fantasia eine kreative Flavour-Hopfenkomposition aufgelegt, eine Mischung verschiedener Hopfensorten, die Bieren fruchtige Noten von Aprikose und einen Hauch von Sahne und Karamell verleiht. Das Siegerbier wird im Rahmen der Veranstaltung bekanntgegeben.

Das BierForum

Das BierForum ist eine neue Plattform für Bierwissen und richtet sich an Biermacher und/oder Biervertreiber. Die Kooperationsveranstaltung zwischen der BRAUKUNST LIVE! und BierBegeisterung soll in Zukunft jährlich jeweils am Freitag mit unterschiedlichen Schwerpunkten glänzen und findet erstmals am 31. Januar von 9.00 Uhr – 14.00 Uhr statt. Die Frage, um die sich in diesem Jahr alles drehen wird, lautet: Wie schaffen wir es, den Wert des Bieres beim Verbraucher darzustellen? Das Thema wird aus den Blickwinkeln von Handel und Gastronomie ausführlich beleuchtet. Mit Top-Speakern wie Prof. Dominik Durner (Prof. für Lebensmitteltechnologie und Oenologie-Hochschule Kaiserslautern), den Bier-Experten Dr. Wolfgang Stempfl und Hans Wächtler, den Bier-Sommelièren Dorothea Wächtler und Klaus Artmann sowie dem Rhetoriktrainer Michael Ehlers kommt das Wissen rund um das Kulturgut Bier direkt an den richtigen Punkt: an den PoS.

Helle im Test: Machen Sie mit!

An beiden Tagen können gängige Münchner Helle blind verkostet werden. Hier werden Marketing und Marke ausgeblendet, was zählt ist der pure Geschmack. Wie schneiden große Brauereien ab? Schmeckt man die Biere von unabhängigen Produzenten heraus? Schmecken und beurteilen Sie selbst.

Live Acts

Für gute Stimmung wird auch musikalisch gesorgt. Das garantieren De.Eva, die als Ein-Frau-Band bayerischen Pop/Rock mit internationaler Note verbindet, die Frauen-Rockband Queen Baba aus München sowie Touch Wood, die mit Gesang, Gitarre und Perkussionsinstrumenten den musikalischen Bogen über Jahrzehnte und Musikrichtungen spannen.

Foodtrucks

Wer Hunger verspürt oder sich zwischendrin stärken möchte, hat Foodtrucks wie Die Suppenhühner, Futterkiste, OX Grill by Ringlers und Wunderbar zur Auswahl.

BarthHaas® ist Premium-Partner 2020

BarthHaas® ist eine familiengeführte Unternehmensgruppe mit Standorten in Deutschland, den USA, Australien, Großbritannien und China. Die Gruppe ist der weltweit führende Dienstleister rund um den Hopfen. Als Visionäre, Impulsgeber und Ideenumsetzer gestalten sie seit 225 Jahren den Markt rund um einen einzigartigen Genussrohstoff. Ziel ist es, die Brauer, genauso wie die Verbraucher, zu inspirieren! Hopfen kann in Bier unendlich viel und die Hopfen-Experten zeigen, wie es geht und was alles möglich ist. Für die BRAUKUNST LIVE! hat BarthHaas® zwei Getränkeinnovationen im Gepäck: Die Hopfenlimo “Hopinade” – hier treffen Kindheitserinnerungen auf einen einzigartigen Hopfengeschmack – und German Brown Ale, ein mit Provoak® gebrautes Münchner Dunkel, das Eichenholz und Hopfen verbindet. Die “Hop Heads” im Green Room von BarthHaas® geben gerne Einblick in die hopfige Vielfalt – zum Anfassen, Riechen und Probieren!

Auch der andere Premiumpartner Hofbräu München blickt auf über 400 Jahre Braukunst zurück: 1589 gründete Herzog Wilhelm V. das Hofbräuhaus im Herzen der Stadt. Die Münchner Traditionsbrauerei versteht sich als internationaler Botschafter für Münchner Braukunst und Bierkultur. Hofbräu München braut jedes Jahr – speziell für die Braukunst Live – eine ganz besondere Bierspezialität mit dem Namen “Hallodri”. Für 2020 haben sich die Brauer, passend zur Hopfenvorgabe des FestivalBrews durch die Braukunst Live! und BarthHaas®, für “mit Fantasie gehopfter Hallodri” entschieden: Ein untergäriges, unfiltriertes Spezialbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5 % Vol., das im schonenden Infusionsmaischverfahren gebraut wird. Der fantasievoll gehopfte Hallodri zeichnet sich durch eine besondere Vollmundigkeit aus und hat ein fruchtig-süßes Aroma mit einem Hauch von Karamell. Das Bier kann am Hofbräu-Stand verkostet werden. Zudem gibt es das “Hofbräuhaus Hell”, ein helles Vollbier und den “Hofbräu Winterzwickl”, ein naturtrübes Dunkles zum Entdecken.

Eine Auswahl der Aussteller

BraufactuM

Braufactum sind die Experten der ersten Stunde, brachten die Craft-Bier-Bewegung 2010 aus den USA nach Deutschland und verbinden amerikanische Experimentierfreudigkeit mit deutscher Brauhandwerkskunst. Das Team sagt von sich selbst: “Wir brauen, was uns Spaß macht und was uns auch selber schmeckt. Unsere Biere machen Lust auf mehr.”

Browar Gzub

Wieder mit dabei ist Browar Gzub – eine polnische Brauerei, die aus einer Heim-Brauerei entstanden ist und nun im Familienbetrieb geführt wird. Auf der BRAUKUNST LIVE! präsentiert Browar Gzub ihre neuesten Kreationen.

Frisches Bier

Frisches Bier, 14 Zapfhähne und eine gemütliche Bar mit Anspruch auf Wohnzimmerflair: Frisches Bier ist in München längst eine Insitution geworden. Für ein außergewöhnliches Bier-Angebot sorgen Braumeister Tilman Ludwig und sein Partner Maximilian Heisler. Als Highlight in diesem Jahr bringen die Jungs besondere italienische Biere mit.

Hoppebräu

Die Craft Bier Brauerei Hoppebräu aus Waakirchen mit ihrem Geschäftsführer und Braumeister Markus Hoppe bereichert das traditionelle Handwerk durch kreatives Denken und Brauen. In innovativen Arbeitsweisen entstehen außergewöhnliche Biere, die aber alle eins vereint, beste Qualität.

Lösch-Zwerg

Das Zusammenspiel traditionelles Brauverfahren – die offene Bottichgärung –, Qualitätsgedanke und die handliche 0,33l-Flasche mit extravagantem Pull-Off-Verschluss ist das Geheimnis der Lösch-Zwerg Braumanufaktur. Hanf-Bier und Hanf-Energy-Drink.

Schoppe Bräu

Mit Hopfen, Malz und Muskelschmalz ist das Motto der Brauerei aus Kreuzberg. Sie sind Brauer mit “Herz und Seele”, wie sie selbst von sich sagen. Ihre Biere sind in Sterne-Gastronomie ebenso vertreten wie in Szene-Lokalen.

Umfrage: Deutsche erkennen bei Fernsehbieren kaum Unterschiede

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge offenbaren die Deutschen mehrheitlich traditionelle Einstellungen und Konsumpräferenzen in Bezug auf Bier. Die Imageanalyse deckt darüber hinaus Nachholbedarf bei der Markenbildung zahlreicher Brauereien auf.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Oktober 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.229 in Deutschland lebende Biertrinker zwischen 16 und 69 Jahren online zum Thema Bier befragt. Die Studie gibt Aufschluss über allgemeine Einstellungen sowie das Trink- und Kaufverhalten. Daneben wurden Marken-Indikatoren zu insgesamt 146 Biermarken ermittelt, darunter Werte zu Bekanntheit, Konsumhäufigkeit und Image.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Deutschlands Biertrinker sind nach wie vor eher traditionell eingestellt. So stimmt die Mehrheit überein, Bier sei ein Kulturgut, das nach dem Reinheitsgebot zu brauen ist. Geschmack, Aroma und Natürlichkeit sind für über drei Viertel der Biertrinker entscheidende Merkmale. Kreativität, Exklusivität oder exotische Geschmacksnoten spielen für die breite Masse dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

63 Prozent aller Bierkonsumenten trinken an mindestens zwei Tagen in der Woche Bier. Am häufigsten wird dabei zum klassischen Pils gegriffen – 85 Prozent trinken die untergärige Brauart mindestens gelegentlich. Dahinter folgen Biermischgetränke (73 Prozent) und Helles (70 Prozent), welches längst nicht mehr nur in Münchens Biergärten zu finden ist.

In dieser Hinsicht besonders auffällig: Der Frauenanteil unter den Liebhabern des hellen Bieres fällt mit 46 Prozent merklich höher aus, als beispielsweise bei Pils oder Export. Im Falle der Biermischgetränke übersteigt der Anteil weiblicher Konsumentinnen (53 Prozent) sogar den der männlichen (47 Prozent).

Die zumeist handwerklich hergestellten Craft Beer-Sorten werden dagegen weiterhin hauptsächlich von Männern zwischen 20 und 40 Jahren getrunken. Zwar haben 43 Prozent aller Biertrinker schon einmal ein Craft Beer probiert, die überwiegende Mehrheit greift jedoch nur wenige Male im Jahr oder sogar noch seltener zu diesen besonderen Sorten.

“Damit liegt Craft Beer zwar weiter im Trend, es bleibt jedoch eine Nische. Zudem wird sich die Marktlage demnächst zuspitzen, da große Brauereien zunehmend ähnlich anmutende Bierprodukte am Markt positionieren werden”, prognostiziert Alexander Claßen, Studienleiter bei SPLENDID RESEARCH.

Hinsichtlich der Brauereien klassischer Biersorten sind keine eindeutigen Präferenzen festzustellen. Die bekanntesten Marken sind gleichzeitig am beliebtesten: Für neun Prozent der Biertrinker ist Krombacher die Marke der Wahl, dicht gefolgt von Beck’s (8 Prozent) und Bitburger (6 Prozent). Das mit Abstand beliebteste Mischgetränk ist Schöfferhofer Grapefruit (15 Prozent) und unter den alkoholfreien Bieren nehmen Krombacher 0,0% (13 Prozent) und Erdinger Alkoholfrei (12 Prozent) die Spitzenplätze ein.

Die Imageanalyse offenbart, ein Großteil der etablierten Brauereien unterscheidet sich aus Sicht der Verbraucher nur geringfügig voneinander. Lediglich speziellere Marken wie Guinness oder Andechser können in den Kategorien Einzigartigkeit bzw. Authentizität überzeugen. Oettinger besticht zudem durch ein positiv empfundenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

“Die etablierten Brauereien sollten gezieltere Maßnahmen zur Markendifferenzierung ergreifen und ihre Alleinstellungsmerkmale stärker betonen. Auf diese Weise können sie ihre Position in einem von Markenvielfalt geprägten Umfeld nachhaltig stärken”, empfiehlt Claßen abschließend.

Vielfältige Bestandsaufnahme der österreichischen Bierkultur

In jedem Jahr erstellt die Brauunion einen Bierkulturbericht. Auch wenn er mit Hilfe von Umfragen unter Verbrauchern aus Österreich erstellt wird, treffen viele der Angaben auch auf den deutschen Markt zu. 2019 bricht für den österreichischen Bierkulturbericht das zweite Jahrzehnt des Erscheinens an, das zudem eine verstärkte Onlinekommunikation per Hashtag #bierkultur mit sich bringt.

Zum elften Mal hat das Market Marktforschungsinstitut im Auftrag der Brau Union Österreich eine großangelegte, repräsentative Studie zur Bierkultur in Österreich durchgeführt. Neu ist in diesem Jahr, dass auch in qualitativen Interviews pro Bundesland je eine Stimme der Österreicherinnen und Österreicher eingeholt wurde und thematisch passend in den Aufbau des Bierkulturberichtes eingeflossen ist.

Onlinepräsenz per Hashtag #bierkultur

Außerdem werden die Themen des österreichischen Bierkulturberichtes das ganze Jahr unter dem Hashtag #bierkultur im Blog der Brau Union Österreich unter https://www.brauunion.at/blog/ zu lesen sein.

“Ziel des Bierkulturberichtes ist, die Bierkultur in und für Österreich zu verbessern und Österreich so zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen. Darum nutzen wir künftig auch unseren Blog zusätzlich zum gedruckten Bericht, um eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen”, so Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR & CSR der Brau Union Österreich.

Öfter Lust auf Bier

Nach dem Rückgang der Vorjahre kommt es wieder zu einer leichten Zunahme des täglichen bzw. wöchentlichen Bierkonsums. Knapp 60 % der österreichischen Bevölkerung trinken zumindest mehrmals pro Monat Bier. Die Lust auf den typischen Biergeschmack wird dabei von mehr als einem Viertel (29 %) der Österreicher als Trinkmotiv angegeben. Nur der soziale Aspekt, beim Fortgehen, Grillen und Feiern, beim Treffen mit Freunden Bier zu trinken, wird öfter genannt.

Promillefreier Genuss

Gleichbleibend ist der Konsum von alkoholfreiem Bier, etwa ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung (22 %) bestätigt dies. Diese kommen aber immer mehr auf den Geschmack. Denn doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren geben an, alkoholfreies Bier sehr gerne zu trinken. Wiederum ist die Lust auf ein Bier, aber ohne dabei Alkohol zu sich zu nehmen, abgesehen vom Autofahren der wichtigste Grund für diese Getränkewahl. Neu ist, dass circa ein Sechstel der Österreicher angibt, alkoholfreies Bier als Getränk nach dem Sport zu genießen.

“Erfreulich ist, dass konstant fast 90 % der Österreicher Bier für die österreichische Getränkekultur als (sehr) wichtig erachten und auch fast ebenso viele ein verbessertes bzw. gleichbleibendes Image von Bier in den letzten zehn Jahren sehen. Dies bestärkt uns darin, unseren Weg mit Tradition und konsumentenorientierten Innovationen weiterzugehen”, erklärt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

Über die Studie

Die Studie wurde vom Market Marktforschungsinstitut unter 2.087 Österreichern ab 18 Jahren in Form von Telefon- und Online-Interviews im April 2019 durchgeführt.

Darüber hinaus wurden heuer in qualitativen Interviews neun Österreicherinnen und Österreicher, stellvertretend für je eines der Bundesländer, zu Gedankenwelten rund um das Thema Bier befragt. Auch diese tieferen Einblicke in die Meinungen der Österreicher sind im Bierkulturbericht 2019 thematisch passend eingebaut.

Den gesamten Bierkulturbericht 2019 sowie die Bierkulturberichte aus den Vorjahren gibt es online zum Durchblättern oder Downloaden.