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Vielfältige Bestandsaufnahme der österreichischen Bierkultur

In jedem Jahr erstellt die Brauunion einen Bierkulturbericht. Auch wenn er mit Hilfe von Umfragen unter Verbrauchern aus Österreich erstellt wird, treffen viele der Angaben auch auf den deutschen Markt zu. 2019 bricht für den österreichischen Bierkulturbericht das zweite Jahrzehnt des Erscheinens an, das zudem eine verstärkte Onlinekommunikation per Hashtag #bierkultur mit sich bringt.

Zum elften Mal hat das Market Marktforschungsinstitut im Auftrag der Brau Union Österreich eine großangelegte, repräsentative Studie zur Bierkultur in Österreich durchgeführt. Neu ist in diesem Jahr, dass auch in qualitativen Interviews pro Bundesland je eine Stimme der Österreicherinnen und Österreicher eingeholt wurde und thematisch passend in den Aufbau des Bierkulturberichtes eingeflossen ist.

Onlinepräsenz per Hashtag #bierkultur

Außerdem werden die Themen des österreichischen Bierkulturberichtes das ganze Jahr unter dem Hashtag #bierkultur im Blog der Brau Union Österreich unter https://www.brauunion.at/blog/ zu lesen sein.

“Ziel des Bierkulturberichtes ist, die Bierkultur in und für Österreich zu verbessern und Österreich so zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen. Darum nutzen wir künftig auch unseren Blog zusätzlich zum gedruckten Bericht, um eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen”, so Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR & CSR der Brau Union Österreich.

Öfter Lust auf Bier

Nach dem Rückgang der Vorjahre kommt es wieder zu einer leichten Zunahme des täglichen bzw. wöchentlichen Bierkonsums. Knapp 60 % der österreichischen Bevölkerung trinken zumindest mehrmals pro Monat Bier. Die Lust auf den typischen Biergeschmack wird dabei von mehr als einem Viertel (29 %) der Österreicher als Trinkmotiv angegeben. Nur der soziale Aspekt, beim Fortgehen, Grillen und Feiern, beim Treffen mit Freunden Bier zu trinken, wird öfter genannt.

Promillefreier Genuss

Gleichbleibend ist der Konsum von alkoholfreiem Bier, etwa ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung (22 %) bestätigt dies. Diese kommen aber immer mehr auf den Geschmack. Denn doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren geben an, alkoholfreies Bier sehr gerne zu trinken. Wiederum ist die Lust auf ein Bier, aber ohne dabei Alkohol zu sich zu nehmen, abgesehen vom Autofahren der wichtigste Grund für diese Getränkewahl. Neu ist, dass circa ein Sechstel der Österreicher angibt, alkoholfreies Bier als Getränk nach dem Sport zu genießen.

“Erfreulich ist, dass konstant fast 90 % der Österreicher Bier für die österreichische Getränkekultur als (sehr) wichtig erachten und auch fast ebenso viele ein verbessertes bzw. gleichbleibendes Image von Bier in den letzten zehn Jahren sehen. Dies bestärkt uns darin, unseren Weg mit Tradition und konsumentenorientierten Innovationen weiterzugehen”, erklärt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

Über die Studie

Die Studie wurde vom Market Marktforschungsinstitut unter 2.087 Österreichern ab 18 Jahren in Form von Telefon- und Online-Interviews im April 2019 durchgeführt.

Darüber hinaus wurden heuer in qualitativen Interviews neun Österreicherinnen und Österreicher, stellvertretend für je eines der Bundesländer, zu Gedankenwelten rund um das Thema Bier befragt. Auch diese tieferen Einblicke in die Meinungen der Österreicher sind im Bierkulturbericht 2019 thematisch passend eingebaut.

Den gesamten Bierkulturbericht 2019 sowie die Bierkulturberichte aus den Vorjahren gibt es online zum Durchblättern oder Downloaden.

Maisel & Friends Alkoholfrei gewinnt Auszeichnung bei der „Brussels Beer Challenge“

Maisel & Friends Alkoholfrei ist erst seit einem halben Jahr auf dem Markt und wurde bereits bei einem der international renommiertesten Bierwettbewerbe als Bestes seiner Klasse ausgezeichnet. Bei der Brussels Beer Challenge errang das Alkoholfreie in der Kategorie “Alcohol-free and low-alcohol beers” die Silbermedaille und damit die Bestplatzierung. Brauereichef Jeff Maisel hätte niemals mit einer solchen Topplatzierung gerechnet, weil in dieser Kategorie sehr viele unterschiedliche alkoholfreie und alkoholarme Biere gegeneinander antreten. Aus dieser großen Bandbreite herauszustechen macht ihn sehr dankbar: “Ich selbst liebe unser Maisel & Friends Alkoholfrei sehr, weil es zum einen isotonisch ist und so ein leckerer Durstlöscher, dass man geschmacklich niemals von einem alkoholfreien Bier ausgehen würde.” Maisel & Friends Alkoholfrei wird streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot mit nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut. Zum Brauen werden fruchtige Aromahopfensorten verwendet, die eine reiche Geschmacksvielfalt mitbringen und dadurch Alkohol als Geschmacksträger nicht vermissen lassen. Das Alkoholfreie verbindet die genussvollen Eigenschaften eines Pale Ales mit den Vorzügen eines alkoholfreien, kalorienarmen Erfrischungsgetränks. Braumeister Markus Briemle beschreibt es mit den Worten: “Ganz anders, als man sich ein alkoholfreies Bier vorstellt. Aufregend, erfrischend und es macht Lust auf den nächsten Schluck.” Maisel & Friends Alkoholfrei ist naturbelassen und von leuchtend, goldgelber Farbe. Es duftet nach Zitrusfrüchten, Aprikose und Pfirsich. Im Mund verbinden sich die fruchtigen Nuancen nach Stein- und Zitrusfrüchten mit einer perfekt eingebundenen Bitternote.

BAYREUTHER HELL gewinnt Goldmedaille bei Brussels Beer Challenge

Erst vor einer Woche ertönten in Bayreuth Jubelrufe, weil das Bayreuther Hell beim European Beer Star die Goldmedaille in der Kategorie “German Style Helles” erhielt. Auch beim internationalen Bierwettbewerb Brussels Beer Challenge erreichte das Helle aus der Bayreuther Bierbrauerei nun die Bestplatzierung. Mit der Goldmedaille konnten die Bayreuther ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr sogar noch verbessern.

Vorstand Hans-Joachim Leipold staunt ungläubig, als er von den Ergebnissen aus Belgien erfährt: “Bei zwei der weltweit wichtigsten Bierwettbewerbe von den hochkarätig besetzten Fachjurys in kürzester Zeit als das beste Helle gekürt zu werden ist unfassbar und wir sind unendlich dankbar für die Auszeichnungen.” Neben den beiden aktuellen Erfolgen holte sich das Bayreuther Hell bereits 2018 beim International Craft Beer Award den Titel aus “Bestes Helles”. Braumeister Horst Weiß gibt das Lob der internationalen Juroren direkt an seine Brauer weiter: “Wir geben tagtäglich unser Bestes bei der Arbeit und brauen einfach ein sauberes, gut trinkbares Helles. Bei der Qualität würden wir niemals Kompromisse eingehen!” Neben der Dankbarkeit ist auch bescheidener Stolz zu hören, denn schließlich gilt das bayerische Helle als die Königsklasse der Braumeister. Bei diesem Bierstil kann nicht einmal der kleinste Braufehler versteckt werden und Genießer würde eine Unstimmigkeit sofort auffallen. Deshalb freut man sich in der Bayreuther Bierbrauerei sehr über den Sieg auf ganzer Linie und verspricht auch weiterhin, einfach gutes Bier zu brauen.

Verkostungswettbewerb Brussels Beer Challenge

Die erste Brussels Beer Challenge fand 2012 in Brüssel statt, danach wechselten die Austragungsorte in jedem Jahr in eine andere belgische Stadt. Brussels Beer Challenge wurde 2019 bereits zum achten Mal ausgetragen und konnte in den letzten Jahren einen stetig steigenden Bekanntheitsgrad verzeichnen. Vor allem international hat sich die Beer Challenge in der Bierbranche und der öffentlichen Wahrnehmung zu einem der wichtigsten und prestigeträchtigsten Wettbewerbe der Welt entwickelt. Bei der “Brussels Beer Challenge” verkosteten Anfang November 2019 im belgischen Mons 100 internationale Juroren 1.800 Biere aus über 50 Ländern der Welt. In der Kategorie “Helles” erreichte BAYREUTHER HELL von der Bayreuther Bierbrauerei AG die Goldmedaille und konnte die Silberplatzierung aus dem Vorjahr damit verbessern.

Bayreuther Hell aus der Bayreuther Bierbrauerei

Bayreuther Hell hat seine Wurzeln in der Bayreuther Bierbrauerei AG, die mit ihrer historischen Marke Bayreuther Brauhaus seit über 150 Jahren traditionelles, bayerisches Brauhandwerk pflegt. Der frisch-würzige Geschmack und der süffige Biergenuss sind typisch für die traditionelle Bierspezialität. Bayreuther Hell bekommt durch die sorgsam ausgewogene Balance aus feinsten, hellen Gerstenmalzen und einer dezenten Hopfennote seinen unverkennbaren Charakter. Im Glas strahlt es mit einer leuchtend goldenen Farbe und einer stattlichen Schaumkrone. Die Nase umspielen frische, florale Noten mit einem leichten Hauch von Honig und Zitrone. Im Mund zeigt sich ein leichtes, wunderbar würziges und süffiges Bier mit feinster Spritzigkeit: eine Komposition aus Honig, Karamell und blumigen Hopfennoten mit einem Hauch von Getreide. Ein ehrliches und schmackhaftes Helles, wie es in Bayern schon seit Jahrhunderten gebraut und geliebt wird.

BAYREUTHER HELL ist national in der klassischen 0,5 Liter Euroflasche und frisch vom Fass gezapft für die Gastronomie erhältlich. Seit dem zweiten Quartal 2018 entwickelt die Bayreuther Bierbrauerei das bayerische Hell-Segment mit der Einführung der handlichen 0,33 Liter Euroflasche weiter. Mit dem neuen Kultgebinde für bayerische Hellbiere sollen neben den Stammverwendern auch neue Zielgruppen angesprochen werden.

Heineken eröffnet größte Brauerei Mexikos

Heineken hat in Mexiko eine neue Brauerei gebaut, die Maßstäbe setzen soll, und das in jeder Hinsicht: Über seine beeindruckenden Dimensionen hinaus soll das Werk vor allem unter dem Aspekt ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit ein echtes Vorbild sein.

Bereits 2006 wurde das Potenzial für den Start eines der wichtigsten Greenfield-Projekte in der Geschichte des mexikanischen Brauwesens wahrgenommen: Cervecería Cuauhtémoc Moctezuma wollte seine siebte Produktionsstätte in Meoqui im Bundesstaat Chihuahua im Norden des Landes errichten. Neun Jahre später wurden die Pläne durch Heineken México abgeschlossen, das die Brauerei zwischenzeitlich übernommen hatte.

Mit der Ansiedlung in Meoqui schließt Heineken eine geographische Lücke im Norden Mexikos. Der strategische Standort optimiert das Produktions- und Vertriebsnetzwerk des Unternehmens. Zudem verfügt die Region über eine gute Infrastruktur, bietet qualifizierte Mitarbeiter und eine lokale Regierung, die gezielt die wirtschaftliche Entwicklung fördert.

Größter Heineken-Standort weltweit

Mit einer Kapazität von 5 Millionen Hektolitern jährlich entstand auf der grünen Wiese die größte Produktionsstätte der Heineken-Gruppe weltweit. Zu den 500 in der Brauerei selbst neu geschaffenen Arbeitsplätzen kommen nach Angaben des Unternehmens noch etwa 1.500 indirekte Stellen hinzu. Das Areal ist so ausgelegt, dass mittelfristig sogar noch eine Ausweitung möglich ist. Welche überragende Bedeutung der mexikanische Markt für Heineken hat, zeigen einige Zahlen aus dem Jahr 2016: Die mexikanische Niederlassung trug einen Anteil von 16 Prozent zum Absatz, 12 Prozent zum Umsatz und 15 Prozent zum Gewinn der Niederländer bei – schon vor der Inbetriebnahme des neuen Werks. Und – noch wichtiger – im selben Zeitraum wuchs Heineken México nach Menge um 4, nach Wert um 8 und beim Profit sogar um stolze 16 Prozent. Vor diesem dynamischen und auch künftig äußerst erfolgversprechenden Hintergrund erstaunt es wenig, dass man sich entschloss, hier rund 400 Millionen Euro zu investieren – mehr als je zuvor.

Insgesamt sechs Produktionslinien umfasst das Vorzeigeprojekt, vier davon wurden durch KHS geliefert und in Betrieb genommen: Zwei Glaslinien für 355-Milliliter-Einwegflaschen, eine für 325-Milliliter Mehrwegflaschen – alle mit einer Leistung von jeweils bis zu 40.000 Flaschen pro Stunde – sowie eine weitere für bis zu 28.000 947-Milliliter- Einweg- beziehungsweise -Mehrwegflaschen pro Stunde. Das Maschinenprogramm umfasste nahezu das gesamte KHS-Sortiment: Von Reinigungsmaschinen über Füller, Etikettierer, Pasteure, Verpackungsmaschinen bis hin zu Palettierern.

Werksleiter Eusebio Reynoso Razo erklärt, was den Ausschlag für den Dortmunder Systemlieferanten gab: “Wir sind seit mehr als 40 Jahren miteinander im Geschäft. Da ist doch klar, dass wir uns ganz auf die sorgfältigen, bewährten und modernen Prozesse verlassen können, die KHS als erstklassiger Anlagen- und Maschinenbauer mit seinen hochqualifizierten Technikern auszeichnen.” Vertrauen ist ein zentrales Kriterium, findet Reynoso: “Schließlich ist es eine echte Herausforderung, ein so großes Werk zu bauen. Um einen guten Start zu erzielen, wollten wir deshalb nur mit den Besten zusammenarbeiten.”

Für KHS ist Mexiko durchaus vertrautes Pflaster, steht doch seit 1992 in Zinacantepec eines seiner 11 eigenen Werke. “Bei Heineken México verfügen wir landesweit über eine Installed Base von rund 80 Maschinen”, sagt Mario Perez, bei KHS Mexico Sales Manager North Zone. “Dazu zählen vor allem Füller, Verpackungsmaschinen und Pasteure.” Das allererste gemeinsame Projekt der beiden Unternehmen reicht zurück bis ins Jahr 1977: Dabei handelt es sich um eine Dosenlinie vom Typ VVF-120D. Sie steht in Monterrey im Nordosten des Landes und ist bis heute in Betrieb.

Zu den besonderen Herausforderungen in Meoqui zählte jedoch nicht in erster Linie die Leistungsfähigkeit der Anlagen, sondern zwei andere Aspekte: Flexibilität und Nachhaltigkeit.

Maximale Flexibilität

Hier werden zwei Biertypen, sechs Bierstile und 13 Marken produziert – neben Heineken unter anderem Tecate, Dos Equis und Indio. Angesichts dieses Sortiments, das in unterschiedliche Behälter verschiedener Größe abgefüllt wird, ergibt sich eine riesige Vielfalt an Stock Keeping Units (SKUs) und eine große Zahl an möglichen Kombinationen. Das erfordert möglichst kurze Umrüstzeiten bei den Formatwechseln und maximale Flexibilität in der Etikettierung. Hinzu kommt eine Besonderheit hinsichtlich der Sekundärverpackung: Anstelle von Plastikkästen kommen Mehrweg-Pappkartons mit je 12 oder 20 Flaschen zum Einsatz, deren Handling eine gewisse technische Herausforderung darstellt.

Auch an anderer Stelle war höchste Flexibilität gefragt: “Aufgrund von aktuellen Marktanforderungen waren wir gezwungen, die ursprünglich vereinbarte Reihenfolge der Inbetriebnahme der Linien entsprechend der am meisten benötigten SKUs zu ändern”, erinnert sich Werksleiter Reynoso. “Das bringt natürlich alle Beteiligten ins Schwitzen. Aber das KHS-Team hat unsere Situation verstanden. Trotz dieser Veränderungen hat die Zusammenarbeit mit der lokalen Crew großartig funktioniert und wir konnten den Prozess mit hervorragenden Ergebnissen abschließen.”

Schon in den ersten Monaten wurden auf den vier KHS-Linien mehr als 30 verschiedene SKUs verarbeitet und mehr als 1,2 Millionen Hektoliter in Glasflaschen abgefüllt und verpackt.

Insgesamt ist Reynoso mit dem Teamwork hochzufrieden: “Wir haben viele gemeinsame Erfolgserlebnisse erzielt – von der Installation über die Inbetriebnahme bis hin zu dem Moment, als die ersten gefüllten Produktpaletten auf den Transporteuren ausliefen. Die große Bereitschaft des KHS-Verantwortlichen vor Ort, etwas zu bewegen, seine Kooperation und die ausgezeichnete Kommunikation haben das Funktionieren des Teams sehr erleichtert.

Effektiver Ressourceneinsatz

Die zweite große Herausforderung betrifft die Nachhaltigkeit: Gemäß seiner Selbstverpflichtung ‚Brewing a better world’ versteht Heineken México sich als Vorreiter. Entsprechend wurde das Werk in Meoqui nach den modernsten Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft errichtet – mit Fokus auf erneuerbare Energien und eine effiziente Nutzung von Wasser. Der Strom stammt aus erneuerbaren Quellen. In den Fenstern der Brauerei befinden sich beispielsweise Photovoltaikzellen, die alleine rund 12 Prozent der am gesamten Standort benötigten Elektrizität erzeugen – der Rest stammt aus Windkraft. Mittels Abwasseraufbereitung gelingt zudem die Versorgung sämtlicher Einrichtungen, Grünflächen sowie die Verwendung von Biogas in Kesseln. Erklärtes Ziel ist es, die Heineken-Brauerei mit dem weltweit geringsten Wasserverbrauch zu werden – bis 2020 will man in diesem Werk mit nur zwei Litern Wasser pro Liter Bier arbeiten.

Auch um dieses Ziel zu erreichen, hat man sich für die nachhaltigen Anlagen von KHS entschieden: Die Reinigungsmaschinen, die neben den Pasteuren generell zu den größten Wasserverbrauchern in einer Linie zählen, sind mit neuester Technologie gespickt, die sowohl die Wassermenge drastisch reduziert als auch den Energieverbrauch spürbar verringert. Auch am Füller bewirken neue Systeme zur Kühlung der Vakuumpumpen einen erheblich niedrigeren Wasserverbrauch – jährlich können hier pro Linie mehr als 300.000 Euro eingespart werden. Für Werksleiter Reynoso ist das natürlich ein entscheidender Aspekt: “Unter Nachhaltigkeit verstehen wir nicht nur unsere ökologische Verantwortung, sondern auch die ökonomische Ebene. Hier hat KHS gegenüber den Wettbewerbern mit den attraktivsten Gesamtbetriebskosten (TCO) gepunktet. Das erlaubt uns auch auf lange Sicht, die Linien nachhaltig zu betreiben.”

Qualifizierung vor Ort

Hilfreich ist dabei auch die einfache Bedienbarkeit der Anlagen für das Personal vor Ort. Dafür wurde frühzeitig mit der Auswahl und Qualifizierung der werkseigenen Mitarbeiter begonnen – mit tatkräftiger Unterstützung durch KHS: Um sicherzustellen, dass die Linien ordnungsgemäß laufen und eine gute Effizienz aufweisen, wurde das 40 Techniker umfassende lokale Wartungspersonal geschult und gecoacht – auch künftig eine wichtige Aufgabe.

Überhaupt hat Eusebio Reynoso Razo noch viel vor: “Künftig werden wir uns mit der Digitalisierung der Linie beschäftigen. Ziel ist es, verschiedene Prozessindikatoren korrelieren und vorhersagen zu können, um die Leistung zu steigern. Durch die weitere Optimierung von Materialien und Ressourcen werden wir unsere Abfüll- und Verpackungsprozesse noch effizienter gestalten können.” Auf diesem Weg ist KHS auch in Zukunft ein geeigneter und zuverlässiger Partner.

Heineken und KHS sind weltweite Partner

Seit Jahrzehnten verbindet Heineken und KHS eine strategische Beziehung, wie eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten eindrucksvoll belegt. “México nutzt unser gesamtes Produktportfolio”, erklärt Ramona Brenner, Global Key Account Manager bei KHS. Im Heineken Headquarter ist sie mit Ansprechpartnern aus allen Bereichen umfassend vernetzt – von R&D über Einkauf bis hin zum After-Sales-Bereich. “Man spürt, dass Heineken bei aller Größe immer noch ein Familienunternehmen ist: Es gibt immer eine Langzeitsicht auf Beziehungen, ein partnerschaftliches und faires Verhältnis.” Neben Meoqui in Mexiko wurden innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre unter anderem folgende größeren Linienprojekte für Heineken realisiert:

  • Port-au-Prince, Haiti: Mehrweg-Glaslinie (bis zu 40.000 Flaschen pro Stunde)
  • Ho-Chi-Minh-City, Vietnam: Mehrweg-Glaslinie (bis zu 54.000 Flaschen pro Stunde)
  • Vialonga, Portugal: Einweg-Glaslinie (bis zu 55.000 Flaschen pro Stunde)
  • Itu, Brasilien: Dosen-Linie (bis zu 120.000 Dosen pro Stunde)

Brotbier von Gusswerk ist nun auch Bio-Produkt des Jahres

Zum zweiten Mal hat Gusswerk gesiegt: das Brotbier, resch und karamellig, wurde jetzt auch “BIO PRODUKT DES JAHRES” (Kategorie: Getränke und Drinks), und zwar beim Wettbewerb von Bio-Austria und dem Biorama Magazin. Eine neuerliche Auszeichnung: Bereits im Vorjahr hatte die Österreichische Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) und NEWS das edel-würzige Brotbier von Braumeister Reinhold Barta aus Hof/Salzburg mit dem Award “Austria-Produkt des Jahres” geadelt.

Aus Brot wird Bier

Braumeister Reinhold Barta, der immer wieder aufs Neue innovative Kopf des Brauhaus Gusswerk, hat dafür Brot-Upcycling ersonnen; 2018 ist er eine Kooperation mit INTERSPAR eingegangen und hat das edle “Bio-Brotbier” kreiert: Teile von Gerstenmalz werden durch Bio-Backwaren (unter anderem Bio-Kaisersemmel und Bio-Kornspitz) aus der INTERSPAR-Bäckerei ersetzt. Diese Überproduktion an Bio-Brot wird so nachhaltig verarbeitet und verleiht dem Bier eine resch-feine Geschmacksnote. Das ausgezeichnete Bio-Brotbier ist bernsteinfarben und würzig, für die malzige Geschmacksnote sorgt die resche Brotkruste, wie wir das von ganz frischem Brot aus dem Holzbackofen kennen. Dieses Bier ist naturtrüb und weist einen Alkoholgehalt von 5,5% Vol. bei einer Stammwürze von 12,8° auf.

Knusprige Brotkruste im Bier

Bieronier Barta hat lange daran getüftelt. Das Brot wird zerkleinert und dann eingemaischt. Das gewonnene Bier ist daher doppelt fermentiert, weil sowohl Brot als auch Maische einen enzymatischen Prozess durchlaufen. “Wir integrieren die Würze nach alter Tradition und arbeiten die schönen Karamelltöne der Brotkruste heraus, es freut mich, dass das jetzt bereits zum zweiten Mal Anerkennung findet”, so Braumeister Barta.

Sonnenbetriebene Brauerei

Gusswerk lebt auch ansonsten die Nachhaltigkeit: die Rohstoffe stammen von Bio-Bauern aus der Region. “Durch unsere direkte Zusammenarbeit mit unseren Bio-Gersten- und Bio-Hopfenbauern verfügen wir über beste Rohstoffe aus der Region” erklärt Barta. Und seit kurzem ist auch eine 80 kWp Photovoltaikanlage in Betrieb. Gusswerk hat in den letzten Jahren massiv ins CO2-Sparen investiert. Dadurch wurden die fossilen CO2-Emissionen um ca. 70 Tonnen jährlich gesenkt, das entspricht 13.200 Liter Erdöl, 17.800 kg Erdgas oder 19.400 kg Kohle – durch die Kraft der Sonne und weitere CO2-Reduktionen. Die PV-Anlage deckt damit ca. 70% des Energiebedarfes. Die 450 Quadratmeter Paneele stammen aus deutscher Produktion, die Umformer aus Oberösterreich. So wird regionale Nachhaltigkeit gelebt. Erhältlich ist das Brauhaus Gusswerk Brotbier exklusiv in allen SPAR-, SPAR GOURMET-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten. Teilweise auch in den Backabteilungen.

Braubeviale schließt die diesjährige Messe erfolgreich ab

Beste Stimmung im Nürnberger Messezentrum: Vom 12. bis 14. November 2019 war die BrauBeviale wieder der Dreh- und Angelpunkt für die internationale Getränkebranche. Rund 40.000 Fachbesucher (2018: 40.882), davon etwa 18.000 aus dem Ausland, reisten in diesem Jahr zur wichtigsten internationalen Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie. Sie informierten sich bei den 1.088 Ausstellern, 54 Prozent international, rund um die Prozesskette der Getränkeherstellung: hochwertige Rohstoffe, innovative Technologien und Komponenten, effiziente und nachhaltige Verpackung sowie kreative Marketing-Ideen. Auch in diesem Jahr begleitete das Leitthema “Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche” die Fachmesse.

“Die BrauBeviale als Stimmungsbarometer der Branche trotzt den Unkenrufen der Wirtschaftsweisen” resümiert Andrea Kalrait, Leiterin der BrauBeviale, zufrieden. “Zahlreiche Neukontakte, national wie international, Geschäftsanbahnungen und -abschlüsse bestätigen: Gegessen und getrunken wird immer.” Aussteller, Besucher und Partner äußerten sich rundum zufrieden, für sie sei die Messe unverzichtbar und ein Fixpunkt im Jahr. Aktuelle Themen sowie wichtige Zukunftsthemen wurden auf der Messe diskutiert und vorangetrieben.

Sowohl bei den Ausstellern als auch Besuchern zeigte sich erneut eine hohe Internationalität: 45 Nationen waren auf Ausstellerseite vertreten, allen voran Firmen aus Deutschland (504), Italien, China, Großbritannien, der Tschechischen Republik, Österreich und Belgien. Die rund 40.000 Fachbesucher reisten aus 138 Ländern an, neben Deutschland vor allem aus Italien, der Tschechischen Republik, Österreich, Russland, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Polen.

Hochqualifizierte, zufriedene Fachbesucher

Die Aussteller zeigten sich nach Angabe der Messeleitung mit den Gesprächen an ihren Ständen hochzufrieden. Diese Aussage bestätigen die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts: Rund 90 Prozent der Fachbesucher sind in die Investitionsentscheidungen ihres Betriebes einbezogen. Die Fachbesucher kamen aus unterschiedlichen Bereichen der Getränkewirtschaft: aus Brauereien, Mälzereien, Betrieben, die Wässer, Erfrischungsgetränke, Säfte und Spirituosen herstellen oder abfüllen, Wein- und Sektkellereien, Molkereien, aus Marketing, Handel und Gastronomie. Rund 98 Prozent waren laut Befragung mit dem Messeangebot zufrieden. Ganze 97 Prozent der Besucher planen, die BrauBeviale auch im kommenden Jahr wieder zu besuchen.

Rahmenprogramm erneut mit Bestnoten

Die Zukunftsthemen der Branche fanden im Rahmenprogramm großen Zuspruch und wurden von den Messegästen durchweg gut bewertet. Den Anfang machten bereits am Vortag der Messe zwei Symposien: beim Export Forum German Beverages tauschten sich interessierte deutsche Getränkehersteller mit Exportspezialisten aus und erhielten spezifische Markt-Analysen und -Insights. Bereits etabliert und auch in diesem Jahr wieder gut angenommen bei internationalen Craft Brewern und Brewpub-Betreibern ist das European MicroBrew Symposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB).

Offenen Meinungsaustausch bis hin zu stark kontroversen Diskussionen gab es im Forum BrauBeviale – nicht zuletzt bei den zwei Hot Topics on Stage: Das Thema “Leitungswasser vs. Mineralwasser” sowie die Pfandproblematik erhitzten die Gemüter und wurden auch über das Forum hinaus rege diskutiert. Vorträge zu weiteren branchenrelevanten Themen und hochkarätige Preisverleihungen rundeten das Angebot ab.

Die Vielfalt der Getränkewelt konnten Messebesucher in der Craft Drinks Area erleben: An acht Bars fanden auch in diesem Jahr unabhängige Verkostungen rund um Bier, Spirituosen und alkoholfreie Getränke statt. Groß war auch das Interesse am rauchigen Kellerbier “Kaminfeuer”, das Siegerbier des zweiten Hobbybrauerwettbewerbs von Maisel & Friends und BrauBeviale.

Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr waren auch in diesem Jahr Kleinst- und Kleinbrauereien sowie Heim- und Hobbybrauer wieder am “Stammtisch der Branche” willkommen. Sie fanden zahlreiche Anregungen und regen Austausch im Themenpavillon brau@home samt Areal für Schaubrauen wie auch bei spezifischen, interessanten Impulsvorträgen in der Speakers’ Corner.

European Beer Star 2019: Consumers’ Favourite

2.483 eingereichte Biere aus 47 Ländern in 67 Kategorien – das war der European Beer Star 2019. Eine 145-köpfige internationale Jury hatte im Vorfeld zwei Tage Zeit, um die Sieger in Gold, Silber und Bronze bei einem der bedeutendsten internationalen Bierwettbewerbe zu küren. Doch auch mehr als 5.000 Messegäste der BrauBeviale nutzten am ersten Messetag noch die Gelegenheit, selbst Jury zu spielen: Sie kürten aus den Goldmedaillengewinnern den Consumers’ Favourite 2019. Die Goldmedaille geht an den Dunklen Weizenbock “Augustus 8” der Brauerei Riegele (Deutschland). Silber holte die Brauerei Birra dell’Eremo für ihr Traditional Belgian-Style Lambic, Geuze, and Fruit Geuze “Selva Sour” (Italien). Auf den dritten Platz schaffte es das Belgian-Style Strong Blond Ale “Averbode Abdijbier” der Brouwerij L Huyghe (Belgien).

Die Liste mit allen Siegern des European Beer Star 2019 sowie den Kontaktdaten der Brauereien, Fotos und Grafiken gibt es unter www.european-beer-star.de

Die nächste BrauBeviale vom 12. – 12. November 2020 habe ich mir bereits in den Terminkalender eingetragen.

Weltenburger holt zum dritten Mal eine Medaille beim European Beer Star für den Asam Bock

Vollmundig, malzaromatisch, feinherb mit leichter Süße, feincremig, kräftig, intensiv im Duft und packend im Geschmack: Mit dieser Kombination ist der ältesten Klosterbrauerei der Welt ein besonderer Erfolg gelungen: Bereits zum dritten Mal zeichnete eine mehr als 100-köpfige Jury internationaler Brauexperten den traditionsreichen “Weltenburger Kloster Asam Bock” in der Kategorie “German-Style Dunkler Doppelbock” mit dem European Beer Star in Gold aus. Der “Beer Star” in Bronze leuchtet in diesem Jahr über dem “Weltenburger Kloster Anno 1050”. Beim Märzen-Bier aus der Klosterbrauerei Weltenburg vor den Toren Regensburgs waren es die Fruchtigkeit, die vollmundige Balance feiner Hopfenanklänge und die belebende Herbsüße, die die Juroren begeisterten und zum erneuten Medaillengewinn beim härtesten Bierwettbewerb der Welt führten. Das Märzen Anno 1050 stand ebenfalls bereits zum dritten Mal auf dem Siegerpodest.

Die diesjährigen Trophäen wurden am 13. 11. 2019 im Rahmen der BrauBeviale auf der Nürnberger Messe verliehen, dem Treffpunkt der internationalen Getränkefachwelt. Die Auszeichnungen des European Beer Star sind bei den Brauereien in aller Welt mittlerweile so begehrt wie die Michelin-Sterne bei den Gastronomen und gelten weltweit als eine Art “Champions League” der internationalen Brauwelt.

Rekordbeteiligung mit fast 2.500 Bieren

Die Konkurrenz für die Weltenburger Biere war in diesem Jahr so groß wie nie zuvor: 146 Braumeister, Biersommeliers und renommierte Bierkenner aus rund 30 Nationen bewerteten in diesem Jahr 2.483 Biere aus 51 Ländern, nochmals fast 200 mehr als 2018. Davon kam weniger als die Hälfte der Biere aus Deutschland. Die übrigen Teilnehmer kamen aus ganz Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Ausrichter des renommierten Wettbewerbs ist der Verband der Privaten Brauereien. In jeder der 67 Kategorien europäischer Brauart – vergaben die Tester jeweils nur drei Medaillen. Die Weltenburger Biere überzeugten die Juroren sowohl bei der Optik, bei Schaum, Geruch, Geschmack und in ihrer sortentypischen Ausprägung.

Fast ein Jahrtausend Brautradition

Bei Weltenburger ist die Freude über die Auszeichnungen groß: “Seit fast 1.000 Jahren wird in Weltenburg Bier in der Tradition der Benediktinermönche gebraut. Dieser ehrwürdigen Geschichte, die bis ins Jahr 1050 zurückreicht, fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet und wir freuen uns, dass die Jury dieses Engagement und diese besondere Beständigkeit würdigt”, sagte Susanne Horn, die Geschäftsführerin der Klosterbrauerei Weltenburg. “Wir freuen uns sehr über die erneute Bestätigung unserer Qualitätstreue!”, so Horn.

Handwerkskunst und beste Zutaten

Die Prämierung sei vor allem auch eine Auszeichnung für die gesamte Mannschaft der Brauerei, die jeden Tag ihr Bestes gebe, um Brauspezialitäten höchster Qualität herzustellen. Gleichzeitig seien die beiden Beer Stars” auch ein Ansporn für Braumeister Ludwig Mederer und seine Brauerkollegen: “Wir setzen auch weiterhin auf große Handwerkstradition und unsere bewährten Zutaten wie die Weltenburger Hefe, den Hallertauer Hopfen und das kristallklare Brauwasser aus unserem eigenen Brunnen.”

Bayreuther Hell wird Sieger beim European Beer Star

Am 13. November wurden auf der BrauBeviale in Nürnberg die Sieger des European Beer Star 2019 vom Verband der Privaten Brauereien verkündet. Bayreuther Hell von der Bayreuther Bierbrauerei konnte sich in einem der weltweit wichtigsten Bierwettbewerbe gegen alle anderen eingereichten Biere aus der Kategorie “German Style Helles” durchsetzen.

Mit der Verleihung der Goldmedaille darf sich das Hellbier aus Bayreuth Europameister nennen. Braumeister Horst Weiß nahm die Gold-Medaille freudestrahlend entgegen: “Es ist eine riesengroße Ehre, als Gruppensieger aus dem in der Branche sehr angesehenen Wettbewerb hervorzugehen. Gleichzeitig ist die Erstplatzierung für meine Kollegen und mich ein Ansporn, beim Bierbrauen auch weiterhin niemals Kompromisse einzugehen, sondern jeden Tag unser bestes Bier zu brauen!” Mit dem Sieg bei der durch eine internationale Fachjury durchgeführten Blindverkostung wird der Bayreuther Bierbrauerei bescheinigt, ein exzellentes Hellbier nach allen bierstiltypischen Kriterien zu brauen. Der Vorstand der Brauerei, Hans-Joachim Leipold ergänzt: “Was uns unsere Kunden aus Gastronomie und Handel schon seit Jahren bestätigen, haben wir nun schwarz auf weiß. Wir brauen einfach gutes Bier und danken allen Freunden für ihre Treue.”

Bayreuther Hell hat seine Wurzeln in der Bayreuther Bierbrauerei AG, die mit ihrer historischen Marke Bayreuther Brauhaus seit über 150 Jahren traditionelles, bayerisches Brauhandwerk pflegt. Der frisch-würzige Geschmack und der süffige Biergenuss sind typisch für die traditionelle Bierspezialität. Bayreuther Hell bekommt durch die sorgsam ausgewogene Balance aus feinsten, hellen Gerstenmalzen und einer dezenten Hopfennote seinen unverkennbaren Charakter. Im Glas strahlt es mit einer leuchtend goldenen Farbe und einer stattlichen Schaumkrone. Die Nase umspielen frische, florale Noten mit einem leichten Hauch von Honig und Zitrone. Im Mund zeigt sich ein leichtes, wunderbar würziges und süffiges Bier mit feinster Spritzigkeit: eine Komposition aus Honig, Karamell und blumigen Hopfennoten mit einem Hauch von Getreide. Ein ehrliches und schmackhaftes Helles, wie es in Bayern schon seit Jahrhunderten gebraut und geliebt wird.

Bayreuther Hell ist national in der klassischen 0,5 Liter Euroflasche und frisch vom Fass gezapft für die Gastronomie erhältlich. Seit dem zweiten Quartal 2018 entwickelt die Bayreuther Bierbrauerei das bayerische Hell-Segment mit der Einführung der handlichen 0,33 Liter Euroflasche weiter. Mit dem neuen Kultgebinde für bayerische Hellbiere sollen neben den Stammverwendern auch neue Zielgruppen angesprochen werden.

Weihenstephan räumt beim European Beer Star zwei Medaillen ab

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan gehört zu den Stammsiegern beim European Beer Star. Auch in diesem Jahr haben die Brauer vom heiligen Berg wieder zwei Medaillen abgeräumt. Der helle Weizenbock Vitus und das spritzig-frische Kristallweißbier erhielten Silber beziehungsweise Bronze.

Der Weihenstephaner Vitus setzt seine Erfolge der vergangenen Jahre fort. Bei jedem Wettbewerb gab es mindestens Gold und Silber, auch 2019 konnte der helle Weizenbock beim European Beer Star wieder mit seinem herrlichen Aroma von Zitrusfrüchten, Gewürznelken und einem Hauch Banane überzeugen. In der Kombination mit der fein eingebundenen Kohlensäure ergibt sich ein einzigartiges Mundgefühl. Das hat offenbar auch die Jury überzeugt – so gab es die Silbermedaille.

Auch das Weihenstephaner Kristallweißbier hat seine Qualität erneut unter Beweis gestellt. Seit 2005 wird das goldgelbe, fein perlende und glanzfeine Weißbier jährlich bei verschiedenen internationalen Bierwettbewerben ausgezeichnet. Das Kristallweißbier überzeugte die Jury vor allem mit seinem feinen Aroma und dem ausgewogenen Körper. Deshalb erhielt es die Bronzemedaille – ein großer Erfolg!

Braumeister Tobias Zollo sagt: “Der European Beer Star ist besonders prestigeträchtig.” Der Hintergrund: Im Unterschied zu anderen Bierwettbewerben werden Medaillen nicht für alle Biere ab einer gewissen Punktzahl verteilt. Hier gibt es pro Kategorie nur einmal Gold, Silber und Bronze. Umso höher ist natürlich die Wertigkeit. Das bedeutet deshalb auch, dass sowohl der Weizenbock Vitus als auch das Kristallweißbier zu den besten Bieren Europas gekürt wurden. “Das macht uns stolz und motiviert uns, weiterhin auf Qualität zu setzen. Ein großes Lob an alle unsere Mitarbeiter.”

Wie hoch dieser Erfolg einzuschätzen ist, zeigt ein Blick auf die Menge der eingereichten Biere: Insgesamt nahmen 2483 Biere aus aller Welt am European Beer Star teil, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die Spezialitäten kamen aus 47 Ländern – neben Bier-Giganten wie Deutschland und Belgien nahmen beispielsweise auch “Bier-Exoten” wie Myanmar oder Kambodscha teil.

Gold für den Ottakringer Bock beim European Beer Star

Und wieder einmal hat die Ottakringer Brauerei beim European Beer Star einen goldenen Stern abgeräumt: Der ‚Ottakringer Bock’ ist der beste German-Style Heller Bock im Wettbewerb. Er hat beim European Beer Star (EBS) 2019 Gold geholt. Die Sieger wurden gestern Nachmittag auf der BrauBeviale in Nürnberg gekürt.

Geschäftsführer Matthias Ortner: “Der European Beer Star ist der wichtigste Bierwettbewerb der Welt und es macht uns unglaublich stolz seit 2016 ununterbrochen zu den Medaillengewinnern zu zählen! Hier zu gewinnen ist der Beweis für unsere Bierqualität und eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit des gesamten Brauereiteams. Heuer freuen wir uns über diesen Erfolg sogar doppelt. Einerseits weil wir unseren Konsumenten damit eines der besten Biere Europas bieten können, und zweitens, weil wir damit in den nächsten Monaten auch Gutes tun.”

Starkes, vergoldetes Bier mit starker Wirkung

Für diese Bockbier-Saison wurde der ‚Ottakringer Bock’ zum ‚Ottakringer Kultur-Reparatur Seidl’ umbenannt. Denn unter dem Motto “Bier trinken, WUK retten.” spendet Ottakringer vom Erlös jedes verkauften 6er-Trägers € 1 für die Sanierung des WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) im 9. Wiener Bezirk. Matthias Ortner: “Starkbierliebhaber können nun in den kommenden Monaten nicht nur vergoldetes Bier trinken, sondern damit auch noch zum Erhalt von Kunst und Kultur in Wien beitragen.”

Der gestern Nachmittag beim EBS prämierte ‚Ottakringer Bock’ hat 6,9% Vol. und besticht durch seine perfekte Balance zwischen kräftigem Hopfen und prägnantem Malzaroma. Für ein Bockbier hat es einen schlanken Körper mit einem trockenen, fein-bitteren Abgang.

Bisherige Auszeichnungen für die Ottakringer Brauerei und das Ottakringer BrauWerk: beim EBS 2016 wurde Ottakringer beim EBS zur besten Brauerei Europas gekürt und hat die Gold-Medaille für ‚Ottakringer Helles’ und ‚Gold Fassl Pils’ sowie Silber für das ‚Gold Fassl Dunkles’ und für die ‚Hausmarke 3 – Porter’ geholt. 2017 wurde ein European Beer Star in Bronze für das ‚Gold Fassl Dunkles’ verliehen. 2018 hat das ‚Ottakringer BrauWerk Porter’ Gold geholt.