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Amuse Bouche: es geht ins Finale

Am Dienstag, 15. Oktober, ist es so weit: Neun Teams der Top-Lehrlinge bestreiten das Finale. Die Brau Union Österreich ist Partner und achtet sowohl auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol als auch auf die Zapfqualität.

Die ausgezeichneten Leistungen der Top-Lehrlingsteams aus österreichischen Spitzenhotels bei der Vorausscheidung überzeugten die unabhängigen Experten der Fachjury aus Gastronomie und Hotellerie. Am diesjährigen Finale des 12. Amuse Bouche-Wettkampfes in Wien nehmen Teams des Hotel Bristol Wien, Grand Hotel Wien, “mixed team” Hilton Vienna /Hilton Vienna Danube Waterfront, Hotel Imperial, Hotel InterContinental, Park Hyatt, Hotel Sacher Wien, SPA Resort Therme Geinberg und Steigenberger Herrenhof Wien teil.

Die Teams, bestehend aus einem Koch- und einem Service-Lehrling, müssen am Finaltag ein 4-gängiges Menü mit Getränkebegleitung, stilvoller Tischdekoration und perfektem Service präsentieren und die Jury aus Fachexperten sowie bekannten Persönlichkeiten von ihrem Können und Fachwissen überzeugen.

Angebot für verantwortungsvollen Konsum

Gabriela Maria Straka, Diplom-Biersommelière und Leiterin der Unternehmenskommunikation & CSR der Brau Union Österreich, wird ihr Augenmerk vor allem auf das passende Food Pairing mit Bier und die Zapfqualitäten legen: “Die vielseitigen Facetten der Bierkultur werden immer wichtiger, die Gäste erwarten perfektes Service. Angefangen bei kompetenter Beratung über die Hygiene der Schankanlage, die richtige Trinktemperatur und das passende Glas bis hin zur perfekt gezapften Schaumkrone muss alles stimmen. Da verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol zum guten Ton gehört und alkoholfreie sowie alkoholreduzierte Biere für den Genuss untertags mittlerweile salonfähig sind, greifen die Konsumenten vermehrt dazu. Die Lehrlinge sollen auch in Hinblick auf ihre Gäste sensibilisiert werden und nicht zuletzt lernen, dass es viele alkoholfreie Alternativen gibt, die ebenso gut schmecken und kreativ eingesetzt werden können, auch für Cocktails und Co”.

Mit der markenübergreifenden Initiative “AlkoholFREIZONE” der Brau Union Österreich wird ein natürlich gebrautes, erfrischendes Sortiment für jeden Geschmack der Erwachsenen, von bierig bis leicht fruchtig, angeboten. Europaweit bieten 20 verschiedene Märkte von Heineken Produkte der internationalen “Zero Zone” an, um den europaweiten Trend zu einem ausgewogenen Lebensstil sowie verantwortungsvollem und bewusstem Genuss zu bedienen.

Brau Union Österreich fördert den Berufsnachwuchs

Die Brau Union Österreich hat es sich das hohe Ziel gesetzt, Österreich zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen. Dazu gehört auch, nachhaltige Partnerschaften und Vernetzung mit ihren Kunden einzugehen, um die Lehrlingsförderung aktiv zu forcieren. Eine langjährige Partnerschaft in diesem Bereich besteht mit der außergewöhnlichen Lehrlingsinitiative Amuse Bouche.

Amuse Bouche fördert den talentierten Berufsnachwuchs bereits seit über einem Jahrzehnt. Die exklusive Eventserie “Wettkampf der Top-Lehrlinge” bietet den teilnehmenden Betrieben ein einzigartiges Tool als Unterstützung für die Fachausbildung von engagierten Jugendlichen. Die Brau Union Österreich ist bereits von Beginn an Partner der Initiative und unterstützt in den Bereichen Bierkultur und verantwortungsbewusstem Umgang mit Alkohol. Die Teilnehmer trainieren, gecoacht von Arbeitgebern und Kollegen, monatelang für den Wettkampf. Vor einer hochkarätigen Fachjury stellen die Top-Lehrlinge ihr Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis.

“Die Förderung von jungen Menschen ist eine wertvolle Leistung, auch weil sie dabei neue Perspektiven bekommen. Dies mit den besten Bieren in verantwortungsvoller Art und Weise zu tun ist unser Beitrag – mit Wissen über alkoholfreie Spezialitäten über gekonnte Zapfkunst und Tipps & Tricks rund ums Food Pairing. So tragen wir alle dazu bei, Österreich zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen”, erklärt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

Über die Brau Union Österreich

Über 5,0 Mio. HL Bier setzt die Brau Union Österreich in einem Jahr ab – mit dreizehn führenden Biermarken, über 100 Biersorten und laufenden Innovationen. Das Unternehmen steht sowohl für Internationale Premium-Brands wie Heineken, Desperados und die Cider-Marken Strongbow und Stibitzer, österreichweit verbreitete Top-Marken wie Gösser, Schwechater, die Weizenbiermarke Edelweiss, das alkoholfreie Schlossgold und die Biere der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen sowie Marken mit starker regionaler Bedeutung wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser, Schladminger und Reininghaus. 2.500 Mitarbeiter in ganz Österreich sorgen dafür, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit Bier versorgt werden. Dass die Brau Union Österreich dabei auf beste Rohstoffe, höchste Qualität und nachhaltige Produktion – sowohl im Umwelt- als auch im gesellschaftlichen Bereich – setzt, versteht sich von selbst. Dafür wurde die Brau Union Österreich mit dem Prädikat “GREEN BRAND” ausgezeichnet. Seit 2003 gehört die Brau Union Österreich zum internationalen Heineken-Konzern.

Über Amuse Bouche – “Vom Top-Lehrling bis zum Top-Manager”

Seit nunmehr 12 Jahren organisiert Amuse Bouche, die außergewöhnliche Lehrlingsinitiative der Wiener Spitzenhotellerie, den “Wettkampf der Top-Lehrlinge”. Amuse Bouche wird von renommierten nationalen und internationalen Spitzenhotels und Top-Gastronomen aktiv unterstützt, die Zusammenarbeit mit namhaften Experten aus der Branche gewährleistet Berufsnachwuchsförderung auf höchstem Niveau. Der “Wettkampf der Top-Lehrlinge” von Amuse Bouche steht für fundierte Nachwuchsförderung in Küche und Service, hohe Wertschätzung des Berufsstandes und richtet die Scheinwerfer auf die künftigen kulinarischen und touristischen BotschafterInnen Österreichs.

Die Gewinner des European Beer Star 2017 stehen fest

Sie sind bei den Brauereien in aller Welt ähnlich begehrt wie die Michelin-Sterne bei den Gastronomen: die Auszeichnungen des European Beer Star. Mit 2.151 Bieren aus 46 Ländern erfährt dieser renommierte Wettbewerb im 14. Jahr in Folge eine neue Rekordbeteiligung und ist damit der weltweit bedeutendste Bier-Wettbewerb des Jahres. Die Gewinner in den 60 Kategorien (jeweils nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille) wurden am 13. September im Rahmen der weltgrößten Getränkefachmesse drinktec in München ausgezeichnet. Wenngleich die Beteiligung immer internationaler wird und die deutschen Brauereien erstmals weniger als 40% der eingereichten Biere stellen, gehen in diesem Jahr mehr als ein Drittel der Medaillen an Braustätten zwischen dem Chiemgau und Flensburg – darunter 21mal Gold. Andererseits verteilen sich die Goldmedaillen erstmals auf 15 verschiedene Länder, darunter Länder wie Brasilien, Israel oder Südkorea. Die erfolgreichste Brauerei beim European Beer Star 2017 ist die Privatbrauerei Schönram im oberbayerischen Petting, deren Biere mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille ausgezeichnet werden! Seit Jahren in den Gewinnerlisten des European Beer Star ist auch die Pelican Brewing Company (USA), die mit zweimal Gold und dreimal Silber zu der meistprämierten internationalen Brauerei beim diesjährigen Wettbewerb avanciert.

Mitte August haben 133 internationale Bier-Experten – Braumeister, Bier-Sommeliers und Fachjournalisten – in einer zweitägigen Blindverkostung in der Brau-Akademie Doemens über die Vergabe von Gold, Silber und Bronze in den insgesamt 60 Kategorien entschieden. Keine einfache Aufgabe angesichts der neuerlichen Rekord- Teilnehmerzahl von 2.151 Bieren aus 46 Ländern: etwas weniger als 40% der eingereichten Biere aus Deutschland, die übrigen Biere von Brauereien aus Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika.

“Damit ist der European Beer Star der weltweit bedeutendste Bier-Wettbewerb des Jahres,” erklärt Oliver Dawid, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, die diesen Preis seit 2004 jährlich ausloben, “unsere Auszeichnungen genießen auch deshalb so hohes Ansehen in der internationalen Brauwelt, weil der European Beer Star transparente, strenge und nachvollziehbare Kriterien zugrunde legt.” Bei der Blindverkostung werden die Biere von den Experten, die nur den Bierstil, aber nicht die Marke kennen, allein nach den Gesichtspunkten bewertet, die auch der Konsument zur Beurteilung heranzieht, also Optik, Schaum, Geruch, Geschmack und sortentypische Ausprägung. Ausgeschlossen ist, dass beispielsweise ein Braumeister in der Jury sein eigenes Bier verkostet. Außerdem werden beim European Beer Star die getesteten Biere nicht mit Medaillen überhäuft: Es gibt pro Bier-Kategorie lediglich je eine Gold-, Silber und Bronzemedaille. Eine beachtliche Menge davon geht in diesem Jahr an deutsche Brauereien: Mit 21mal Gold, 25mal Silber und 21mal Bronze führt Deutschland – nach Platz 2 im Vorjahr – den Medaillenspiegel an. In zwölf Kategorien (Bierstilen) triumphieren die US-Brauer, die seit vielen Jahren höchst erfolgreich beim European Beer Star auftreten. Die besten Biere in sieben Kategorien kommen 2017 aus Italien. Belgische und holländische Brauereien dominieren sechs Kategorien – vorrangig typisch belgische Bierstile wie Belgian-Style Dubbel, Belgian-Style Tripel und Belgian-Style Strong Ale.

Einige Überraschungen

Für eine große Überraschung sorgen in diesem Jahr die deutschen Brauereien, die trotz rückläufigem Anteil bei den eingereichten Bieren 67 Medaillen erringen. Alles überstrahlend dabei der Erfolg der Privatbrauerei Schönram (Petting, Bayern), die für die populären Bierstile Helles, Export und Dunkel jeweils Gold sowie Bronze für das Leichte Helle sammelt. Spektakulär auch die Auszeichnungen für die Allgäuer Aktienbrauerei Kaufbeuern (Bayern), deren Leichtes Helles und Dunkler Doppelbock jeweils mit Gold und das Helle Kellerbier mit Bronze bedacht wird. Bei zwei Bierstilen, nämlich Heller Doppelbock und Alkoholfreies obergäriges Bier, reüssierte die Brauerei Riegele (Augsburg, Bayern), ebenfalls eine seit Jahren sehr erfolgreiche Brauerei beim European Beer Star. “Dass eine ganze Reihe von Brauereien immer wieder unter den Gewinnern beim European Beer Star ist, zeigt die fachliche Kompetenz unserer Jury und natürlich die hohen Qualitätsstandards bei den Brauereien,” erklärt Gerhard Ilgenfritz, Präsident der Privaten Brauereien Bayern, “es gibt keine zufälligen Medaillengewinne beim European Beer Star!” Das belegen sehr eindrucksvoll die US-Brauereien, die regelmäßig in den Siegerlisten aufscheinen: Die Pelican Brewery (Tillamook) gewinnt die Kategorien Summer Ale und Imperial IPA und bekommt jeweils Silber für Scotch Ale, Dry Stout und Holzfassgereiftes Starkbier. Die Kollegen von Firestone Walker Brewing (San Luis Obispo) gewinnen in den populären Craft-Bier-Stilen English Style Bitter (Gold), Imperial IPA (Silber) und je Bronze für Sour Beer, Holzfassgereiftes Sour Beer, Belgian-Style Fruit Sour Beer und New Style Pale Ale. Bei der Deschutes Brewery (Bend) freut man sich über Goldmedaillen für Traditional Pale Ale und Dry Stout sowie Silber für Traditional IPA. Bei den auch 2017 sehr erfolgreichen Brauereien Italiens (7 x Gold, 4 x Silber, 4 x Bronze) ragt die Fabbrica Birra Perugia heraus, die mit den Bierstilen New Style Pale Ale und Sour Beer die Jury am meisten beeindruckte. Auffällig ist, dass alle italienischen Gold-Medaillen für eher außergewöhnliche Bierstile vergeben wurden, was die besondere Experimentierfreudigkeit italienischer Brauer deutlich macht.

Dominanz der süddeutschen Brauereien in Deutschland

Die Zielsetzung des Wettbewerbes European Beer Star, nämlich die Förderung handwerklich erzeugter, besonders charaktervoller Biere, greift aber auch in Ländern mit vermeintlich weniger ausgeprägter Bier-Kompetenz. Das beste Traditional IPA kommt von Kabrew aus Südkorea, das beste Helle Weißbier braut Carlsberg Polen und von der japanischen Brauerei Warabiza kommt – wie im Vorjahr – das beste Altbier.

Auf insgesamt 21 Länder verteilen sich die Medaillen des European Beer Star 2017. Mit den Bierstilen Alkoholfrei Obergärig und Untergärig ist der Wettbewerb inzwischen auf 60 Kategorien angewachsen, was Verbandsgeschäftsführer Oliver Dawid mit der “phänomenalen Entwicklung des Wettbewerbes”, erklärt, die so vor 14 Jahren keiner für möglich gehalten hätte. “Mit dem European Beer Star präsentieren wir dem Konsumenten die unglaubliche Vielfalt der internationalen Bierwelt.”

Goldmedaillen erhielten die Brauerei Aying (bei München) für Bernsteinfarbenes Weißbier, die Löwenbrauerei Passau für Dunkles Hefeweizen, die Staatsbrauerei Weihenstephan (Freising) für Hellen Weizenbock, die Baisinger Biermanufaktur für Kristallweizen und die Hirsch Brauerei (Wurmlingen) für Leichtes Weißbier. Den besten Dunklen Weizenbock braut allerdings die brasilianische Brauerei Kirin. Die Region mit der weltweit höchsten Dichte an Brauereien, Franken (Bayern), stellt beim European Beer Star eindrucksvoll ihre Braukompetenz für regionale Bierstile unter Beweis. Goldmedaillen gehen an den Brauereigasthof Kundmüller (Viereth) für Rauchbier, Winklerbräu (Lengenfeld) für Kellerpils, Brauhaus Faust (Miltenberg) für Helles Kellerbier, Brauerei Greif (Forchheim) für Festbier, Kaiserbräu (Neuhaus) für Red and Amber Lager und Elch-Bräu (Thuisbrunn) für Kellerbier Dunkel. Seit Jahren unter den Gewinnern beim European Beer Star ist auch das Brauhaus Saalfeld in Thüringen, das 2017 eine Goldmedaille für ihr Märzen erhält.

Kleine und große Brauereien unter den Gewinnern

Welche Bedeutung der European Beer Star für die Brauwelt hat, belege auch die Beteiligung der Brauereien. “Wir haben Konzern-Brauereien wie Kirin oder Carlsberg ebenso unter den Gewinnern wie kleine Gasthausbrauereien”, bilanziert Sebastian Unertl, Verkostungsleiter des European Beer Star, “wenngleich natürlich die inhabergeführten, handwerklich ausgerichteten Braustätten klar den Ton angeben.” Wie die beiden kleinen österreichischen Brauereien, deren goldprämierte Biere allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten: Die Wiener Brew Age braut das beste Ultra Strong Bier; die Brauerei Schloß Eggenberg (Vochendorf) das beste Alkoholfreie untergärige Bier.

Der European Beer Star der Privaten Brauereien (in Kooperation mit der Association of small and independent Breweries in Europe), seit 2004 weltweit ausgelobt, wird unterstützt von der Barth-Haas Group, der BayWa, Rastal und MicroMatic. Partner sind die Brauakademie Doemens, die BrauBeviale, die Brauwelt und die drinktec. Im Anhang finden Sie die ausführliche Siegerliste mit allen Kontaktdaten der Brauereien sowie verschiedene Grafiken, die alle honorarfrei verwendet werden können.

Alpirsbacher Klosterbiere in neuem Outfit

Neue Optik bei gleichem Inhalt. Inspiriert von der positiven Resonanz beim Handel und den Kunden nach der Etikettenüberarbeitung bei den Kloster Spezialitäten Bieren hat die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner GmbH & Co. KG nun auch das Outfit ihrer Biere Spezial, Pils und 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier neugestaltet. “Auf erfrischend neue Weise präsentieren wir unsere Heimat Alpirsbach im Schwarzwald mit unserem berühmten Brauwasser. Denn wir sind dankbar für die schöne Natur, in der wir leben, und für die guten Rohstoffe, aus denen wir unsere Spezialitäten-Biere brauen”, begründet Brauerei-Chef Carl Glauner das Facelifting.

Geschäftsführer Markus Schlör nennt weitere Vorteile der neuen Etiketten: “Deutliche Farben erleichtern die Sortendifferenzierung in unserem Sortiment und im Verkaufsregal. Die frische und lichtdurchflutete Illustration setzt den Schwarzwald unverkennbar in Szene und drückt die Verbundenheit von Alpirsbacher Klosterbräu zur Natur aus.” Das Familienunternehmen erwartet, dass die Kunden auch diese neue Etikettierung positiv sehen. Sie sei natürlich, frisch und leidenschaftlich – wie die Braukunst von Alpirsbacher aus dem Schwarzwald.

Für Carl Glauner hat die neue Illustration einen weiteren Vorteil. “Mit der Umstellung der neuen Etiketten von Aluminium bedampftem auf Naturpapier haben wir uns darüber hinaus für einen nachhaltigeren Weg entschieden, der unseren Werten und unserer handwerklichen Brautradition gerecht wird”, erklärt der Brauerei-Inhaber. Damit leiste man einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Auch die auf den Etiketten sichtbaren Tiere spiegeln die Diversität im Schwarzwald wider. “Eichhörnchen, Specht und Eichelhäher bewohnen unsere Wälder und tragen zur Vielfalt des Schwarzwaldes bei”, sagt Markus Schlör. Das Eichhörnchen sei “spritzig und elegant, wie unser Spezial”, der Specht “prägnant und heiter erfrischend, wie unser Pils” und der Eichelhäher “die Polizei des Waldes, alkoholfrei wie unser 0,0 % alkoholfreies Schwarzwaldbier”.

Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co.

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Der 61-Jährige ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1880 ging die Firma an Carl Albert Glauner über. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter. Alpirsbacher Biere werden regelmäßig bei den internationalen Bierwettbewerben World Beer Award und European Beer Star ausgezeichnet. Das Familienunternehmen ist Mitglied beim Verbund “Die Freien Brauer”.

Um den European Beer Star bewerben sich 2019 2483 Biere aus 47 Ländern

Es gehört schon zur jährlichen “Liturgie” des Münchner Spätsommers: Zunächst kommen Millionen auf das Oktoberfest, die sich mit einer Handvoll verschiedener Biere begnügen. Kurz danach kommen – wie in diesem Jahr – 145 der renommiertesten Bierexperten aus aller Welt nach Gräfelfing bei München, um beim European Beer Star (EBS) der Privaten Brauereien die Besten unter den 2483 eingereichten Bieren auszuwählen. “Es ist schon phänomenal, welche Entwicklung dieser Wettbewerb in den 16 Jahren genommen hat”, freut sich Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien,” in jedem Jahr haben wir bisher einen neuen Teilnehmer-Rekord verzeichnet.” Zum Vorjahr beträgt der Zuwachs in diesem Jahr wieder stolze 6 % und auch die Anzahl der Länder, aus denen Biere eingeschickt wurden, liegt mit 47 auf einem konstant hohen Niveau. Darunter neben den traditionellen “Bier-Nationen” auch Länder wie Georgien oder Hongkong, die erstmals in den Teilnehmerlisten aufscheinen.

Für Stang wenig verwunderlich, zähle der European Beer Star doch längst zu den renommiertesten Auszeichnungen der Branche. “Eine Gold-, Silber oder Bronzemedaille lässt sich für die Brauerei trefflich im Marketing einsetzen – in Deutschland genauso wie in den USA, Brasilien, Japan oder Italien.”

Der stetig wachsende Zulauf beim European Beer Star liegt auch an den Modalitäten dieses Wettbewerbes. Zum einen die Blindverkostung, die eine standardisierte, unabhängige Bewertung garantiert. Zum anderen die Bewertungskriterien: Verkostet werden die Biere so wie sie auch der Konsument erlebt. Bewertet wird nach rein sensorischen Kriterien wie Farbe, Schaum, Geschmack oder Geruch. In kleinen Schlucken wird das Bier von den Verkostern auch getrunken, denn nur so kann der “Körper” des Bieres, also Rezenz, Vollmundigkeit und Hopfenaroma benotet werden. “Trotz der beträchtlichen Zahl an Bieren, die es zu verkosten gilt, trinken unsere Juroren über den Tag verteilt allenfalls einen bis eineinhalb Liter,” erläutert Thomas Buscham, EBS-Verkostungsleiter bei den Privaten Brauereien. Wegen der neuerlichen Rekordbeteiligung wurde auch das internationale Experten-Team aufgestockt: In diesem Jahr besteht die Jury aus 145 Bierexperten -überwiegend Braumeister, Bier-Sommeliers und ausgewiesene Bierkenner aus 28 Ländern.

Von den 2019 eingereichten Bieren stammen 1019 von deutschen Brauereien. Der Anteil ausländischer Biere stieg in den letzten Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen bei 59 %. Die meisten davon kommen aus italienischen Brauereien (249), gefolgt von Bieren aus den USA (195), Österreich (137) und Belgien (119). Erstmals werden die Medaillen in 67 Kategorien (Bierstilen) verliehen, darunter das beispielsweise in Deutschland eher unbekannte Fruit Beer oder Porter. “Hinzugekommen ist die Kategorie New-Style Hefeweizen, einige andere Kategorien haben wir neu definiert,” erzählt Verkostungsleiter Buscham, “damit haben wir auf Anregungen der Brauereien oder der Verkoster nach noch stärkerer Akzentuierung bei den einzelnen Bierstilen reagiert.” Die wachsende Experimentierfreudigkeit vieler Braumeister lasse eben auch immer wieder neue Stile entstehen. Was perfekt zur Zielsetzung der Privaten Brauereien passt, die den European Beer Star 2004 ja ausgelobt haben, um die Vielfalt an individuellen, charaktervollen Bieren handwerklicher Brauart einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Die Verkostung findet am 11. Oktober in der Brau-Akademie Doemens in Gräfelfing (bei München) statt, die wieder als Logistikpartner des European Beer Star firmiert. Ausgezeichnet werden die Preisträger am 13. November auf der Messe BrauBeviale in Nürnberg.

Der European Beer Star der Privaten Brauereien, seit 2004 weltweit ausgelobt, wird unterstützt von: Barth-Haas Group, BayWa, Rastal und MicroMatic. Partner sind Brau-Akademie Doemens, BrauBeviale und Brauwelt.

Wilde Hefe, edle Früchte: Bundesforste und Braumeister Axel Kiesbye präsentieren neuen Waldbier-Jahrgang 2019 „Elsbeere“

Im Internationalen Jahr des Waldes 2011 brachten die Österreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye das erste Waldbier heraus. Während in den ersten fünf Jahren Nadelbäume – Tanne, Zirbe, Lärche, Schwarzkiefer, Fichte – die Zutaten aus der Natur lieferten, liegt das Augenmerk nun auf Waldsträuchern und Wildobst wie dem Alpen-Wacholder 2016, der Traubenkirsche 2017, der Holzbirne 2018 und der Elsbeere in diesem Jahr. Die Rezeptur für die Biere stammt von Braumeister Axel Kiesbye, das Waldwissen, Ernteorte und die -zutaten kommen von den Österreichischen Bundesforsten.

Die “schöne Else”, auch Elsbeere, Oschitzn oder Adletzbeere genannt, ist ein nahezu in Vergessenheit geratener Laubholzbaum, der im Mittelpunkt des diesjährigen Waldbier-Jahrgangs 2019 steht. Zum neunten Mal in Folge kredenzen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye ihren “frisch gezapften Wald im Glas”. Die besondere Zutat des aktuellen Jahrgangs sind die seltenen Früchte des Elsbeerbaumes, einer Sorbusart aus der Familie der Rosengewächse (Rosacae). Geerntet wurden sie im Bundesforste-Revier Breitenfurt in einem Eichen-Buchen-Wald westlich von Wien, wo die Elsbeere ihr natürliches Verbreitungsgebiet findet. Die vollreifen, rostroten Früchte wurden nach der Ernte schockgefroren, bedächtig aufgetaut und zu Mus verarbeitet. Nach einer kurzen Fermentation mit baumeigenen wilden Hefen wurde der hocharomatische Fruchtbrei der Würze im Sudhaus zugegeben. “Die Elsbeere zählt zu den Edelhölzern unter den Wildobstbäumen”, erzählt Rudolf Freidhager, Vorstand der Bundesforste. “Ihre edlen Früchte sind äußerst kostbar und sehr begehrt.” Für 300 Hektoliter Waldbier wurden insgesamt rund 30 Kilogramm der Edelfrüchte geerntet. “Es ist für mich immer wieder eine große Bereicherung zu sehen, was unsere Wälder an kulinarischen Schätzen hervorbringen. Die Elsbeere blüht ja nicht jedes Jahr und trägt auch nicht alle Jahre Früchte, die Freude über das diesjährige Bier ist deshalb umso größer”, so Braumeister Axel Kiesbye. In einem mehrstufigen Brauverfahren reifte das Waldbier über den Sommer langsam zum Jahrgang 2019 “Elsbeere” heran und ist ab sofort in limitierter Auflage im ausgewählten Fachhandel erhältlich. Präsentiert wurde es Mitte September im Restaurant Bruder in Wien-Mariahilf, das mehrgängige, perfekt abgestimmte Waldbiermenü kreierte Küchenchef Lucas Steindorfer.

Das Waldbier und seine Aromen

Das besondere Brauverfahren verleiht dem Bier seine blumig-fruchtigen Nuancen. Es präsentiert sich mit kernigem Charakter vom dunklen Malz, Fruchtigkeit von den Hefen und Früchte sowie mit tonic-artiger Herbe und Frische vom Hopfen. Das naturbelassene und unfiltrierte Kreativbier, das durch eine sehr lange kalte Lagerung geklärt wurde, kann über mehrere Jahre im Keller reifen. Eingebraut wurde im Juni in der Kiesbye Naturbrauerei in Obertrum bei Salzburg.

Edle Früchte aus luftigen Höhen

Als besondere Herausforderung gestaltete sich die Ernte der Elsbeeren, sind die Bäume teilweise doch bis zu 15 Meter hoch. Die Ernte von Elsbeeren gilt als zeitaufwändig und nicht ungefährlich – Schwindelfreiheit ist da von Vorteil! Dolde für Dolde muss vorsichtig abgeschnitten und mit der Hand gepflückt werden. “Ein Hubsteiger hat uns schließlich in luftige Höhen gebracht, damit wir die Früchte gefahrlos und auf Augenhöhe ernten konnten”, erzählt Axel Kiesbye von dem ungewöhnlichen Einsatz. “Geerntet wurde an mehreren Bäumen und Standorten, um die Bestände zu schonen”, betont Freidhager. Nicht zuletzt wurde die Ernte auch ein Wettlauf mit der Zeit, denn die ein bis zwei Zentimeter großen rötlich-ockerfarbenen Früchte haben auch ihre tierischen Anhänger. “Auch die Wacholderdrosseln schätzen die süß-säuerlichen, leicht saftigen Früchte und sind aus der Luft oft schneller, als es dem Braumeister lieb ist”, schmunzelt Axel Kiesbye.

Limitierte Auflage

Das Waldbier “Elsbeere” 2019 wird wie seine Vorgänger in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten. Aufgrund seines hohen Alkoholgehalts verfügt es über eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit und kann mehrere Jahre bis zu seinem Genuss aufbewahrt werden. Bisherige Waldbier-Jahrgänge sind nahezu ausverkauft und nur noch als Sammlerstücke verfügbar. Die Bezugsquellen finden Sie unter www.waldbier.com.

Alle Jahrgänge auf einen Blick

Jahrgang 2019 “Elsbeere” aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt bei Wien, Jahrgang 2018 “Holzbirne” aus dem Bundesforste-Revier Wildalpen in der Steiermark, Jahrgang 2017 “Wilde Kirsche” aus dem Kärntner Gailtal, Jahrgang 2016 “Wacholder” aus dem Salzburger Lungau, Jahrgang 2015 “Fichtenharz” aus Wäldern am Traunstein, Jahrgang 2014 “Schwarzkiefer” aus dem Wienerwald, Jahrgang 2013 “Lärche” aus Wäldern im Salzkammergut, Jahrgang 2012 “Zirbe” aus dem Tiroler Radurschltal und Jahrgang 2011 “Tanne” aus Wäldern am Hochkönig in Salzburg.

Neuer Deutscher Meister der Hobbybrauer kommt aus Schleswig-Holstein: Braugruppe „Gröner Bagalut“ braut bestes Brut IPA

Unter tosendem Applaus von rund 1300 Bierinteressierten stürmten Markus J. Kohrt, Sarah Moor und Sebastian Winter gegen 20 Uhr auf die Bühne im Störtebeker Brauquartier: Die Braugruppe “Gröner Bagalut” aus Schleswig-Holstein wurde offiziell zum neuen Deutschen Meister der Hobbybrauer gekürt. Ihr spritzig-frisches Brut IPA setzte sich im harten Wettbewerb gegen die Biere der anderen Hobbybrauer durch und überzeugte die Expertenjury aus Brauern, Sommeliers und Bierexperten. “Mir fehlen die Worte zu dieser wundervollen Überraschung”, gesteht Markus J. Kohrt nach der Siegerehrung. “Wir freuen uns riesig und können es noch gar nicht richtig fassen”, so Kohrt. “Mit seinen tropisch-fruchtigen Hopfenaromen, den leichten Rieslingnoten und dem sehr trockenen, schlanken Trunk setzte sich das Brut IPA von “Gröner Bagalut” ganz klar gegen die Biere der anderen Teilnehmer durch”, erzählt Störtebeker Innovationsmanager Jens Reineke. Auf Platz 2 landete Jan Mordhorst aus Seevetal (Niedersachsen), der 3. Platz ging an Sebastian Below aus Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern.

Als große Siegprämie steht ein gemeinsamer Brautag in Stralsund an. “Wir freuen uns schon sehr darauf, das Brut IPA von Markus, Sarah und Sebastian bei uns einzubrauen – ein Bierstil, der auch für uns neu ist”, so Reineke. Vom fertigen Bier erhält der neue Deutsche Meister 40 Kisten nach Hause geliefert. Als Sachpreis erhält die Braugruppe außerdem eine Brauanlage, eine Schankanlage oder eine Bier-Reise ins Land ihrer Wahl. Doch damit nicht genug: Die drei Hobbybrauer überzeugten auch im Publikumswettbewerb und landeten auf dem dritten Platz der Kreativbiere. Das beliebteste Bier des Publikums brauten Tobias Witt und Maria Hirschbeck aus Hamburg. Ihr “KIPZ”, ein Brut IPA mit Kurkuma, Ingwer, Pfeffer und Zimt, erhielt die meisten Stimmen der Besucher. Die beiden dürfen ihre besondere Kreation mit Braumeister Michael Lembke von der Brauerei BRLO in Berlin einbrauen. “Die enorme Kreativität der Hobbybrauer fasziniert mich jedes Mal aufs Neue” erzählt Lembke. “Der Brautag bei uns in Berlin ist schon zur Tradition geworden – wir freuen uns, die Hobbybrauer-Szene damit unterstützen zu können”, so Lembke. Ein weiteres Highlight waren auch in diesem Jahr die Ausstellung und die Workshops der Home & Craft by drinktec, die parallel zur Deutschen Meisterschaft stattfand. Auf dieser Fläche fanden die Hobbybrauer alles von Rohstoffen über Brauequipment für kleinere Braumengen bis hin zur individuellen Verpackung ihres Bieres von diversen Ausstellern. Spannende Workshops zu den Themen Brauwasser und Hopfeneinsatz boten nicht nur den Hobbybrauern die Chance, ihr Wissen zu vertiefen. Auch bierinteressierte Besucher hörten gespannt zu und informierten sich an den Ständen. Neben dem Bierfestival und der Home & Craft erwartete die Besucher auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Verschiedene Foodstände im Innenhof des Brauquartiers boten kulinarische Köstlichkeiten an. Die Polizei Stralsund machte mit ihrem Fahrrad- und Motorradsimulator auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr aufmerksam. “Die 3. Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer war für alle Beteiligten ein großer Erfolg”, so Jens Reineke von der Störtebeker Braumanufaktur. Im kommenden Jahr wird die Meisterschaft zusammen mit der Home & Craft am 11. und 12. September im Brauquartier in Stralsund stattfinden.

Ammersin bringt Reverend Nat’s Hard Cider (Portland, USA) nach Europa

Craft Cider liegt voll im Trend. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Käuferreichweite in Österreich nahezu verdreifacht. Seit Anfang des Jahres importiert die Rudolf Ammersin GesmbH einen der besten Craft-Cider der USA exklusiv nach Europa.

Laut einer aktuellen Studie der GfK* über den österreichischen Biermarkt ist die steigende Nachfrage nach Cider einer der vier wesentlichen langfristigen Trends im “in-home consumption Bereich”. Lag die Käuferreichweite beim Apfelwein vor fünf Jahren noch bei 5,6 Prozent, so betrug sie 2018 bereits 14,5 Prozent.

“Um heimischen Ciderliebhabern die geschmackliche Bandbreite des Apfelweins zugänglich zu machen, sind wir stets auf der Suche nach Herstellern abseits des Mainstreams. Wir freuen uns mit Reverend Nat’s Hard Cider aus Portland über einen ganz besonderen, mehrfach international ausgezeichneten Neuzugang”, so Sigrid Wiegand, Geschäftsführung der Rudolf Ammersin GesmbH, über die exklusive Erweiterung des Craft Cider-Sortiments.

Ein Prediger für Cider

Reverend Nat macht aus Äpfeln ungewöhnliche Cider – seit mittlerweile 15 Jahren. Schuld daran war die üppige Apfelernte seines Nachbarn 2004. 2011 verkaufte er seine gesamte Produktion von 75 HL in nur einem Monat. 2013 bezog er in einem 700 m2 großen Fabrikgebäude sein neues Zuhause. Heute verkauft Rev. Nat seinen Cider in etlichen amerikanischen Bundesstaaten, kanadischen Provinzen und Japan. Im Taproom seiner Cidery können Besucher seine Kreationen verkosten.

Als eingefleischter Craft Beer Revolutionär experimentiert Reverend Nat mit Bierhefe, wilder Fermentation, belgischen Bier-Gewürzen, aromatischen Hopfen von der amerikanischen Westküste und lokalen Fruchtsäften, um den Geschmack seiner Cider abzurunden. Als Geschichtsforscher der Ciderherstellung ließ er vergessene Cider-Stile wieder auferstehen und praktiziert Entsaftungs- und Fermentierungstechniken, die schon lange aus der Mode gekommen waren. Kurz gesagt: Er macht Cider, den niemand sonst macht.

Kreativ an Zutaten, Herstellung und in der Namensgebung

Ungewöhnlich sind bei den mehrfach preisgekrönten Cidern auch die Zutaten: Zum puren Apfelsaft kommen Panela (auch Piloncillo), Obstsäfte und Gewürze, wie Koriander, Anis oder Hanfsamen, die seine Cider, wie den “Revival Hard Apple Cider”, “Sacrilege Sour Cherry”, “Hallelujah Hopricot” oder “Deliverance Ginger Tonic” geschmacklich verfeinern.

Beim gemeinsamen Launch-Event mit der U.S. Botschaft und der U.S.-Handelskammer am 10.09.2019 im Amerika Haus verkosteten u.a. Göran Askeljung (Schwedische Handelskammer), Robert Brekalo (Ammersin), Roland Graf (Genuss-Journalist), Andreas Krefting (Julius Meinl am Graben), Alberto Nodale (Mister Austria), Julia Rauner (U.S. Embassy), Andreas Urban (Brauerei Schwechat) und Sigrid Wiegand (Ammersin) die vielfältigen Cider von Rev. Nat.

* GfK 2019, Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der österreichischen Brauwirtschaft

5.000 Gäste beim 4. CRAFT BRAUER FESTIVAL in Bayreuth

Auf dem Festivalgelände der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt gab es am 6. und 7. September Hopfiges, Hochprozentiges und Kurioses zu erleben. Rund 5.000 Besucher aus nah und fern verkosteten bei freiem Eintritt Biere von 14 Brauereien und Schnäpse von zwei Spirituosenmanufakturen.

Es gab bekannte Bierstile wie ein fränkisches Kellerbier oder tschechisches Pils, aber auch ausgefallene Kreationen wie ein Mango Milkshake Pale Ale aus Ungarn oder im Muskatelfass gereiftes Bockbier zu entdecken. Die neue CRAZY SHEEP KaffeeManufaktur lockte mit Coffeecocktails und der Maisel & Friends Biersommelier Michael König sorgte mit der Weltpremiere eines “Beer & Bugs Pairings” für Dschungelcamp-Feeling. Mit Craftbier, Kaffee, Cocktail oder Festivalfood in der Hand lauschte das zum Teil hunderte Kilometer angereiste Publikum aller Altersklassen Elektrobeats oder entspannte in den liebevoll gestalteten Chill-out-Bereichen. Schnell kam der Hobbybrauer aus Aachen mit dem Bierblogger aus Stuttgart und dem spontanen Besucher aus Bayreuth ins Gespräch. Malzige Geheimtipps und lustige Geschichten aus den Tastings machten die Runde, so dass es sich anfühlte wie ein großes Familienfest. Alle Anwesenden einte das Interesse an Brauhandwerk und Genuss. Viele der Besucher wunderten sich, warum Gastgeber Maisel & Friends auf dem eigenen Brauereigelände von fremden Brauereien Bier ausschenken lassen. “Wir haben gerne andere Brauer um uns und gemeinsam wollen wir den Bierinteressierten zeigen, welche unglaubliche Sortenvielfalt und Gestaltungsspielräume es gibt,” so Brauereiinhaber Jeff Maisel. “Ich danke allen Brauerfreunden und Gästen für ihr Kommen und freue mich riesig, dass wir an beiden Tagen so tolle Stimmung hatten.”

Karlsberg Brauerei mit deutlicher Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2019

Die Karlsberg Brauerei GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AATX) hat ihre Zahlen zum ersten Halbjahr 2019 bekannt gegeben. Das bereinigte Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern (EBITDA) sowie das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte mit 9,2 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro) respektive 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro) im Berichtszeitraum stabilisiert bzw. erhöht werden. Die Steigerung der Rohertragsmarge auf 59,2 % (Vorjahr:58,5 %) sowie die Verbesserung der EBITDA-Marge auf 14,4 % (Vorjahr: 13,7 %) und der EBIT-Marge auf 7,4 % (Vorjahr: 7,0 %) zeigen die erhöhte Ertragskraft der Umsätze. Der Jahresüberschuss lag mit 3,0 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr:1,0 Mio. Euro).

Im in- und ausländischen Markengeschäft konnte die Karlsberg Brauerei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Umsatzzuwächse von insgesamt 3,5 % erzielen, gestützt durch eine gute Absatzentwicklung der Marke Karlsberg und der Marke MiXery. Im Ausland legten die Markenumsätze um 15,5 % deutlich zu insbesondere durch eine Fokussierung auf eigene Marken im Export.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen, bedingt durch die strategisch fortgeführte Anpassung der Lohnproduktion, mit 64,0 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahr (66,9 Mio. Euro).

Markus Meyer, Geschäftsführer der Karlsberg Brauerei GmbH: “In Deutschland und im Ausland haben sich unsere Marken sehr gut entwickelt und ein weiteres Umsatzwachstum verzeichnet. Unsere Strategie zur nachhaltigen Verbesserung unserer Ertragskraft haben wir konsequent fortgeführt. Somit können wir auf ein gutes erstes Halbjahr 2019 zurückblicken.”

Die Geschäftsführung geht von einer ertragsorientierten Weiterentwicklung des Markengeschäfts im In- und Ausland aus. Vor dem Hintergrund der Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2019 bestätigt die Geschäftsführung ihre bisherige Prognose für das Gesamtjahr mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentsatz. Bei deutlich erhöhten Aufwendungen für Marketing und Vertrieb wird weiterhin von einem bereinigten EBITDA zwischen 15,5 und 18,5 Mio. Euro ausgegangen.

Maisel’s Weisse Alkoholfrei verteidigt Titel als weltbestes alkoholfreies Weißbier

Die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth braut nach Meinung der hochkarätigen Jury des World Beer Awards das beste alkoholfreie Weißbier der Welt. Nachdem die Familienbrauerei bereits im vergangenen Jahr die höchste Auszeichnung bei den World Beer Awards aus London nach Franken holen konnte, wurde ihrer Maisel’s Weisse Alkoholfrei zum zweiten Mal in Folge der international angesehene Spitzenpreis verliehen.

Die Expertenjury der “World Beer Awards” kürte vergangenen Mittwoch in London die besten Biere der Welt. Von der Brauerei Maisel erhielten gleich acht Bierspezialitäten die begehrten Auszeichnungen, was den Bayreuthern Glückwünsche aus aller Welt einbrachte. Besonders freut sich Brauereiinhaber Jeff Maisel über den Folgesieg von Maisel’s Weisse Alkoholfrei: “Es ist unglaublich selten, dass man bei einer Blindverkostung seinen Titel halten kann, deshalb sind wir völlig ausgeflippt, als die Nachricht aus London kam.” Jeff Maisel dankt seinen Braumeistern und allen Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz und dass sie mit ihrem hohen Qualitätsanspruch ihr alkoholfreies Weißbier zum Besten der Welt machen. Neben Maisel’s Weisse Alkoholfrei erreichte auch Maisel’s Weisse Kristall einen Spitzenplatz und wurde zum besten Kristallweizen Deutschlands gekürt. Das sorgte ebenfalls für Freudentaumel in Bayreuth, denn mit dem filtrierten “Champagner-Weizen” fing die Weißbier-Geschichte der Brauerei bereits 1955 an.

Von der Craftbiermarke “Maisel & Friends” wurden sechs Biere mit dem weltbekannten Preis ausgezeichnet. Zum Deutschlandsieger ihres jeweiligen Stils wurden Maisel & Friends Weizen-IPA und Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock gekürt, eine Goldmedaille erhielten Maisel & Friends IPA und das erst seit dem Frühjahr erhältliche Maisel & Friends Hoppy Hell. Das ebenfalls noch sehr neue Maisel & Friends Alkoholfrei wurde mit Silber ausgezeichnet und Maisel & Friends Pale Ale mit einer Bronzemedaille. Die Vielzahl an Auszeichnungen und erreichten Spitzenplatzierungen beim renommierten World Beer Award beweisen, dass sich die innovativen Brauer aus Bayern auch im internationalen Vergleich nicht verstecken müssen.

Der World Beer Award (London)

Der “World Beer Award” ermittelt jährlich die besten Biere der Welt. Dafür verkostet eine internationale, hochkarätig besetzte sowie unabhängige Expertenjury mehr als 3.500 Biere aus über 50 Ländern. Die ersten Verkostungsrunden fanden in Deutschland, England, den USA, Brasilien und Kanada statt. Alle Ländergewinner wurden schließlich am 7. August 2019 in London gegeneinander verkostet, um so “World’s Best Beers” in den einzelnen Bierstilkategorien zu ermitteln.

Maisel’s Weisse von der Brauerei Gebr. Maisel

Hinter Maisel’s Weisse steht die Brauerei Gebr. Maisel, eine Familienbrauerei aus Oberfranken, der Region mit der höchsten Brauereidichte der Welt. Über Generationen hinweg prägte die Familie Maisel die Liebe zum Produkt und so war Maisel auch eine der ersten Brauereien, die ein Weißbier auf den Markt brachte. Aus dem einstigen Champagner-Weizenbier entwickelte sich Maisel’s Weisse. Die Bayreuther Spezialitätenbrauer haben dem Trendprodukt Weißbier zum dauerhaften Erfolg verholfen und bieten ihre Weisse heute in fünf Sorten an.