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Neue Rabattaktion der Klosterbrauerei Neuzelle

Dass Bier und Erdbeeren gut zusammenpassen ist keine neue Nachricht. Aus Hannover kenne ich die Altbierbowle mit Erdbeeren bereits seit mindestens 40 Jahren. Noch bekannter ist die Kombination wohl im Osten, denn allein aus der Lausitz kommen mindestens zwei Biere, die mit Erdbeeren aufgewertet wurden. Neben dem Lausitzer Porter bietet auch die Klosterbrauerei Neuzelle diese Kombination aus Bier mit Erdbeersaft an.

Und das derzeit sogar mit 20 % Rabatt. Für alle Bestellungen Erdbeer Bier erhalten Sie bis zum 12.07.2020 einen Nachlass von 20 %, wenn Sie bei der Bestellung den Gutscheincode ERDBEER2020 angeben. Zur Bestellung kommen Sie am Schnellsten durch einen Klick auf das folgende Banner:

Österreich schafft Maskenpflicht in der Gastronomie ab

Für viele Menschen, besonders diejenigen mit Herz- oder Lungenproblemen, ist die Maskenpflicht an vielen Orten die schlimmste Einschränkung durch die Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Auch in der Gastronomie besteht die Pflicht zum Tragen von Masken. Das ist für das Personal unangenehm, da dieses die Maske während der gesamten Schicht nicht abnehmen darf und auf die Gäste wirkt es auch nicht wirklich anheimelnd. Daher wird es viele Menschen freuen, dass Österreich die Maskenpflicht in der Gastronomie abschafft.

“Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben nimmt wieder Fahrt auf, wir sind weiterhin erfolgreich im Kampf gegen das Coronavirus. Daher können wir mit 1. Juli weitere Lockerungsschritte im Gastronomie- und Veranstaltungsbereich umsetzen. Das ist ein nächster wichtiger Schritt in Richtung Normalität”, betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. “Vor allem das Aus der Maskenpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie ist eine große Erleichterung für die Betroffenen”, so Köstinger. Die Empfehlung zum Tragen des MNS bleibe aber aufrecht. Künftig dürfen gastronomische Betriebe ihre Geschäftslokale zwischen 05.00 und 01.00 Uhr Früh öffnen. Die Sperrstunde gilt künftig nicht für geschlossene Veranstaltungen, wenn die Teilnehmer drei Tage vorher dem Betrieb bekannt gegeben werden.

Lockerungen sind auch für die Veranstaltungswirtschaft geplant. “Die Event-, Messe- und Veranstaltungsbranche wurde durch die Coronakrise besonders hart getroffen. Um den Unternehmerinnen und Unternehmern Planungssicherheit zu geben, haben wir einen Stufenplan erarbeitet, der schrittweise Lockerungen bis in den Herbst vorsieht”, so Köstinger. Seit 29. Mai 2020 sind Veranstaltungen für bis zu 100 Personen zulässig. Mit 1. Juli werden Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen indoor möglich, wenn es zugewiesene Sitzplätze gibt. “Ab 1. August können Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen wieder stattfinden. Darunter fallen auch Hochzeiten”, erklärt Köstinger. Im Freiluftbereich sind ebenfalls stufenweise Anhebungen in höherer Zahl vorgesehen. Nähere Informationen zu den neuen Lockerungen stehen auf der Plattform www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

Brau Union Österreich beginnt mit der Suche nach Auszubildenden

Trotz der angespannten Situation investiert die Brau Union Österreich in die Lehrlingsausbildung und beginnt wieder mit dem Recruiting für mehrere Standorte.

Mit zehn Braustätten und einem flächendeckenden Netz von Verkaufslagern und -partnern in ganz Österreich regional verankert, ist die Brau Union Österreich ein großer Arbeitgeber in vielen österreichischen Regionen. Insgesamt sind es etwa 2.700 Mitarbeiter, die österreichweit über die einzelnen Brauereistandorte bis hin zu einem eigenen Fuhrpark mit allein rund 450 LKW-Fahrern und -Beifahrern dafür sorgen, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit bestem Bier, laufenden Innovationen und bestem Service versorgt werden. Als solcher Arbeitgeber hat man sich nicht nur der Qualität verschrieben, sondern engagiert sich auch sehr in der Ausbildung von Lehrlingen. Durch ein österreichweites Recruiting werden derzeit auch trotz der angespannten Lage Lehrlinge für verschiedene Standorte sowie Ausbildungsberufe gesucht.

Start in das Berufsleben mit September 2020

Im September beginnen 32 Lehrlinge ihre Ausbildung bei der Brau Union Österreich. Die Ausbildungsstandorte sind Graz-Puntigam, Kaltenhausen, Leoben-Göss, Neu Rum, Linz, Schwechat, Villach, Wieselburg und Zipf. Folgende neun Berufen stehen zur Auswahl: Betriebslogistik, Brau- und Getränketechnik, Bürokauffrau/-mann, Elektrotechnik, Informationstechnologie, Labortechnik, Mechatronik, Prozesstechnik sowie eine Doppellehre in “Großhandel/Betriebslogistik”. Damit sorgt das Unternehmen für Kontinuität im Fachkräftebereich – rund 90 Prozent der jungen Leute, die in der Brau Union Österreich die Lehre abgeschlossen haben, verbleiben auch im Unternehmen.

Mehr Informationen zur Lehrlingsausbildung in der Brau Union Österreich unter: https://www.brauunion.at/lehrlinge/

Auszeichnung als hervorragender Ausbildungsbetrieb

Bereits mehrfach wurde die Brau Union Österreich für ihr Engagement in der Lehrlingsausbildung ausgezeichnet. Vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wurde 2019 dem Unternehmen das Bundeswappen mit dem Zusatz “Staatlich Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb” verliehen. Diese Auszeichnung ist ein besonderes Qualitätssiegel im Bereich der Ausbildung junger Menschen und zeigt den Beitrag, den Unternehmen für die Zukunft sowohl der Jugendlichen, als auch der Wirtschaft in Österreich leisten. Auch von der WKO Oberösterreich wurde die Brau Union Österreich mit dem “ineo – Vorbildlicher Lehrbetrieb 2019 – 2022” bereits mehrmals ausgezeichnet. Die Auszeichnung steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung, eben genau für die Werte, die besonders für Lehrlinge sind.

“Das sind wunderschöne externe Bestätigungen unserer Arbeit in der Lehrlingsausbildung”, freut sich Martin Gruber, HR-Director bei der Brau Union Österreich über die beiden Auszeichnungen. “Mitarbeiterorientierung und Kundenorientierung gehen Hand in Hand. Die hohe Arbeitsmotivation, Kompetenz und Unternehmenstreue unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt zu einem hohen Maß an Qualität in allem, was wir tun. Viele arbeiten gerne für die Brau Union Österreich. So auch unsere Lehrlinge, die nach ihrer Ausbildung bei uns im Unternehmen als Fachkraft bleiben.”

Auszubildende bei Maisel brauen ihr eigenes Bier

Die Auszubildenden der Brauerei Gebr. Maisel KG dürfen zum ersten Mal ihr eigenes Bier brauen. Das sogenannte “Gesellenstück” soll die erfolgreiche Ausbildung abrunden. “Project Maisel” startete im Januar. Alle Azubis, welche in diesem Jahr ihre Ausbildung beenden, sind an diesem Projekt beteiligt. Sowohl die technischen, als auch kaufmännischen Lehrlinge können ihre gemeinsamen Ideen umsetzen und ihr eigenes Bier ganz nach deren Vorstellungen kreieren. Die Auszubildenden sind in allen Bereichen für das Gelingen des Projektes verantwortlich. In Unterstützung durch erfahrene Mitarbeiter konnten so alle Beteiligten einen Überblick über Themengebiete erhalten, die nicht den alltäglichen Inhalten der Ausbildung entsprechen.

Bei ihrem ersten Treffen zusammen mit dem Maisel & Friends Braumeister Markus Briemle, haben sich die Auszubildenden auf den Bierstil “American Brown Ale” geeinigt und gemeinsam ein Bier dieses Geschmacksstils verkostet. Dies war notwendig, um die richtige Geschmacksnote, Farbe und Alkoholgehalt eines solchen Bieres bestimmen zu können. Hierdurch haben die Auszubildenden ein Gefühl für die Materie und das Thema gewonnen. Nach der Verkostung wurden dann die Eckdaten wie Geschmack, Alkoholgehalt, Stammwürze usw. für das Gesellenstück diskutiert und festgelegt. Schnell stand fest, dass das Bier eine beerig–fruchtige Note haben soll. Der Alkoholgehalt sollte aufgrund der Drinkability niedrig gehalten werden – eben ein süffiges Sommerbier. Nachdem die Eckdaten standen, ging es an den Namen des Bieres. Angelehnt an die Sorte und den hauptsächlich verwendeten Hopfen Galaxy wurden viele verschiedene Optionen diskutiert, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Als der Name dann entschieden war, hat der Marketing-Azubi in Absprache mit seinem Bereich den Namen bezüglich Patenrecht geprüft. Der Name wurde für uns geschützt und konnte von nun an verwendet werden. Anschließend ging es an das Design. Die Gestaltung des Etiketts sowie den passenden Kronenkorken, den Text für das Rückenetikett und vieles mehr wurden festgelegt. All diese Entscheidungen wurden natürlich in Abstimmung mit den jeweiligen Fachbereichen getroffen. Jetzt fehlt nur noch das Bier!

Der Brautag fand am 30. April statt und die Auszubildenden haben sich in Gruppen aufgeteilt, um unter Einhaltung des Mindestabstandes und Tragen der Community-Masken den Brauprozess mitverfolgen zu können. Auch hier war unser Braumeister anwesend, welcher den Azubis vom Malzeinlagern bis hin zur Hefegabe jeden Schritt des Bierbrauens erklärt hat. Natürlich durfte auch selbst Hand angelegt werden. So wurden die verschiedenen Malzsorten abgewogen, zum Schroten fertig gemacht, es wurde eingemaischt und es wurden Proben entnommen, um zu prüfen, ob der Brauprozess nach Plan verläuft. Nachdem alle Schritte des Brauens vollständig ausgeführt wurden lagert das Bier nun in einem Tank und wartet einige Wochen darauf, abgefüllt zu werden.

Alle Auszubildenden werden ihr Gesellenstück bei einem Event vorstellen. Wann und in welcher Art und Weise dieses stattfindet, ist aufgrund der aktuellen Situation noch nicht absehbar. Das streng limitierte “Project Maisel” Bier wird im Onlineshop von Maisel & Friends erhältlich sein.

Das Foto hat mir die Brauerei Maisel zur Verfügung gestellt.

Karlsberg-Brauerei im neuen Look

Sich neu erfinden und sich trotzdem treu bleiben: Das konnte die inhabergeführte Karlsberg Brauerei, die ihre Innovationskraft bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, schon immer. Nach einem Relaunch zeigt sich die Familienmarke Karlsberg und die Marke Gründel’s ab sofort vereint unter dem Fassrollerstern in einem neuen natürlichen und zugleich modernen Look. Im Sommer wollen die Brauer ihr Sortiment durch zwei neue Kreationen ergänzen: Karlsberg Grapefruit alkoholfrei und Karlsberg Brauerlimo.

Das Unternehmen hat sich viel vorgenommen: Echt.starker.Geschmack verpackt in einem zeitgemäßen, natürlichen Design, das auch die junge Zielgruppe anspricht. Der neue Karlsberg-Look soll für mehr Nähe, Genuss und Lebensfreude stehen. Mit der Wiedereinführung des Fassrollersterns als Markenabsender schafft die Karlsberg Brauerei ein einheitliches Erscheinungsbild ihrer Karlsberg-Range. Der Fassrollerstern soll dabei echtes, ehrliches Handwerk vermitteln und die mehrfach ausgezeichnete Brau- und Getränkekompetenz der Homburger Brauerei hervorheben, die zuletzt unter anderem beim Meininger’s International Craft Beer Award ausgezeichnet wurde.

Und deshalb gehören die Helden auch auf die Verpackung: Karlsberg setzt seine Brauer nun noch verstärkter in der Kommunikation ein. Sie sind ab sofort präsent auf allen Verpackungen. Das neue Markenbild ist gebindeübergreifend und präsentiert sich einheitlich auf Flaschen, Dosen und Sixpacks. Neu ist auch das Etiketten-Material: Natürlich aus Papier. Die Produkte im neuen Design sind in Kürze im Handel erhältlich.

Gründel’s jetzt unter dem Markendach Karlsberg

Das Karlsberg-Sortiment gliedert sich zukünftig in zwei Segmente: in ein ganzjähriges Vollsortiment (Biersortiment, Biermisch-Getränke, Brauerlimonaden) und in ein saisonal, limitiertes Spezialitätensortiment (Bierspezialitäten, Braunacht-Biere und Collaboration-Brews). Der Relaunch vereint zudem die Marke Gründel’s unter dem Karlsberg-Markendach und setzt so ein starkes Zeichen, das dem starken Trend zu alkoholfreien Biermischgetränke Rechnung trägt. Gründel’s Classic wird künftig unter dem Namen Pils Alkoholfrei im Biersortiment geführt. Die Geschmacksklassiker Gründel’s Fresh und Radler präsentieren sich ab sofort als Karlsberg Fresh und Karlsberg Radler im Biermisch-Sortiment. Zwei Hinweise auf die Gründel’s-Wurzeln geben dem Verbraucher vertraute Orientierung: ein kleiner Störer auf dem Etikett und auch die Gründel’s Kiste bleiben. Die Brauer versichern, dem Motto “aus Raider wird Twix” treu zu bleiben, weshalb der Geschmack aller Gründel’s-Getränke unverändert geblieben ist!

Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in Wien wurde zum Brewpub des Jahres gewählt

Zum Brewpub des Jahres im Bier Guide 2020 hat Conrad Seidl die Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in Wien gekürt. Fünf von fünf Bierkrügen hat der erfahrene Biersommelier vergeben. Diese Höchstpunktezahl vergibt Seidl für “bierige” Stimmung, eine spürbare Liebe zu Bier sowie eine ausgezeichnete Vielfalt an Bierstilen in einem international vorbildlichen Top-Lokal. Seidls Fazit: Hier muss man als Biertrinker einmal gewesen sein.

Wiener Brautradition

Schon im 19. Jahrhundert wurde im Wiener Bezirk Fünfhaus gebraut. Diesen Status als Bierzentrum will die Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus wiederaufleben lassen. Conrad Seidl schätzt das breite Angebot an Bieren im Lokal. Vor Ort werden die Sorten Zwickl, Wiener Lager und India Pale Ale gebraut. Nur im Brauhof selbst können diese Bierspezialitäten frisch vom Fass genossen werden.

Das naturtrübe Kaltenhauser Botschaft Zwickl besticht durch seine strohgelbe Farbe, feinporigen, reinweißen Schaum und sein samtweiches Mundgefühl. Die Hopfensorten Tradition und Tettnanger geben dem Bier ein elegantes Hopfenaroma, das zum Weitertrinken anregt und die perfekte Bierbegleitung zu Wiener Schnitzel, Backhendl, Schwammerl-Gerichten oder leichten Salaten ist.

Ein Klassiker der Wiener Braukunst, die Rezeptur speziell für den Wiener Raum ist das Kaltenhauser Botschaft Wiener Lager. Wiener Malz gibt diesem Bier seine bernsteinartige Farbe und eine zarte Karamell-Note. Die feine Hopfenblume rührt von der berühmten tschechischen Hopfensorte Saazer her, die für dieses Bier im Sudhaus eingesetzt wird. Ein vollmundiges, aber trotzdem erfrischendes Trinkerlebnis, dass zu Chicken Wings, Fish and Chips, gegrilltem Gemüse oder Kaiserschmarrn getrunken, einen kulinarischen Gesamtgenuss verspricht.

Das Kaltenhauser Botschaft India Pale Ale (IPA) ist die Antwort auf den populären englischen Bierstil, der sich auch in Österreich steigender Beliebtheit erfreut. Gebraut mit den amerikanischen Hopfensorten Amarillo, Mosaic und Simcoe bietet das IPA ein vollmundiges Trinkerlebnis mit exotischen Hopfenaromen und intensiver Bittere. Der perfekte Begleiter zu würzig-pikanten Gerichten, das IPA gibt Herzhaftem wie Burger oder Spare Ribs aber auch Süßem wie Eispalatschinken die besondere Note.

Foto © Brau Union Österreich

Maisel’s Weisse bekommt zusätzliches Etikett

Maisel’s Weisse hat ein neues Aussehen bekommen. Nein, nicht ganz neu, aber zwischen dem Bauchetikett und dem Etikett am Hals findet sich jetzt noch ein drittes – das Qualitätssiegel “Bayerische Edelreifung – zweifach kultiviert”, das Sie auf dem Bild sehen, das mir von der Firma Maisel zur Verfügung gestellt wurde. Das runde Qualitätssiegel Bayerische Edelreifung mit Doppelraute und Weizenähre im Kranz wird in eine blaue Banderole eingebettet. Was hat es damit auf sich?

 Als eine von wenigen Brauereien arbeitet die Familienbrauerei Gebr. Maisel schon seit jeher nach dem aufwändigen Brauverfahren der “Bayerischen Edelreifung”, um ein qualitativ perfektes Weißbier herzustellen. Auch die bayerischen Brauereien Schneider Weisse und Erdinger Weissbräu brauen nach diesem Verfahren und deshalb wurde im Herbst 2019 eine gemeinsame Qualitätsoffensive für edelgereifte Weißbiere von besonders hoher Qualität gestartet.

Im Unterschied zu Standardbrauverfahren reifen die Weißbiere bei der Bayerischen Edelreifung ein zweites Mal. Nach der ersten Hauptgärung und Reifung wird das Jungbier in der Brauerei Gebr. Maisel mit frischer Hefe aus eigener Reinzucht sowie einer extra Portion Brauwürze veredelt. Bei der Abfüllung wird auf die Pasteurisierung, also die Erhitzung des Biers, komplett verzichtet. Statt das Bier direkt nach der Abfüllung auszuliefern, darf Maisel’s Weisse noch in Ruhe bis zu drei Wochen lang in der Flasche bzw. im Fass in der Brauerei reifen und den vollen, typischen Geschmack entfalten. “Schon seit vier Generationen prägt unsere Familienbrauerei die Liebe zum Weißbier und deshalb nehmen wir uns gerne die Zeit, die es bis zur Perfektion braucht. Wir können auch in Zukunft gar nicht anders, als tagtäglich voller Herzblut unsere Maisel’s Weisse zu brauen,” so Inhaber Jeff Maisel.

 Die edelgereiften Weissbiere von Brauerei Gebr. Maisel, Schneider Weisse und Erdinger Weissbräu tragen daher künftig das gemeinsame blaue Qualitätssiegel “Bayerische Edelreifung” auf der Flasche.

Wald im Fass: Waldbier Barrique Jahrgang 2020 „Eiche“

Ein Bier stark wie eine Eiche: Zum zehnjährigen Jubiläum seines Bestehens haben sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und Braumeister Axel Kiesbye etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Ein ganz besonders traditionsreicher Edelbaum steht diesmal Pate für den Jubiläumsjahrgang – die Eiche (Quercus petraea). “Die Hauptzutat des heurigen Waldbiers ist Holz in seiner reinsten Form”, freut sich Rudolf Freidhager über den Jubiläumsjahrgang. “Denn erstmals wird das Bier in einem Eichenfass veredelt – Waldbier aus dem Barrique!” Das Holz für das Fass stammt von einer 200jährigen Jubiläumseiche, genauer gesagt einer Traubeneiche, aus Eichenwäldern der Bundesforste im Wienerwald. Bereits 2015 geerntet, musste das Holz erst mehrere Jahre getrocknet werden, bevor es zu einem Fass verarbeitet werden konnte. “Aus der Eiche wurden schließlich rund 60 Fassdauben mit einem Meter Länge in mühevoller Handarbeit hergestellt”, erzählt Freidhager. “Bereits die Kelten und später die Römer haben Eichenfässer zur Lagerung von Wein, Gütern und anderen Getränken verwendet”, weiß Axel Kiesbye, Natur- und Kreativbrauer zu berichten. “Die intensiven Aromen des Eichenholzes verleihen dem Waldbier dabei eine ganz besondere, an Bourbon, Rum und Marillen erinnernde Note.” Der Jubiläums-Jahrgang 2020 “Eiche” ist die zehnte Ausgabe der Waldbier-Edition und wird ab September erhältlich sein. Wie seine Vorgänger wird es wieder in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten.

Ein Fass aus dem Eichenhain

Auf sonnig-warmen Standorten finden die Eichen im Wienerwald ihr ideales Verbreitungsgebiet vor. Im gleichnamigen Eichenhain im Bundeforste-Revier Kierling wachsen besonders mächtige und majestätische Eichen, die von Fassbindern – Stamm für Stamm – oft persönlich ausgesucht werden, wie in dem Fall von der Fassbinderei Schrimpl aus dem Weinviertel, welche die Eichendauben hergestellt hat, bevor diese von einem Holzfass-Spezialisten weiterverarbeitet wurden. “Die Eiche ist das Edelholz unter den Laubbäumen im Wienerwald”, erzählt Freidhager. “Für die Fasseichen werden nur die schönsten und edelsten Eichen ausgewählt. Eichen zeichnen sich durch eine besondere Feinwüchsigkeit aus und haben besonders feine, gleichmäßig aufgebaute Jahrringe. “Die Feinporigkeit führt dazu, dass die Fässer besonders dicht schließen. So genannte Thyllen, Füllzellen, verstopfen die Zellwände, sodass nahezu keine Durchlässigkeit mehr gegeben ist.” Zusätzlich verfügt das Eichenholz über natürliche Gerbstoffe, die für gute Haltbarkeit sorgen. Eichen wachsen langsam und werden im Schnitt 160 bis 180 Jahre alt, bevor sie geerntet werden. Einzelne Exemplare können auch 800 Jahre und noch älter werden. Mit Hitze und Trockenheit kommen Eichen gut zurecht, zudem verfügen sie über ein spezielles Wurzelsystem, das sie besonders gut im Boden verankert. Mit zunehmenden Wetterextremen wir Trockenperioden und Stürmen kommen sie besser zurecht und werden mit dem Klimawandel zukünftig eine noch größere Rolle spielen. “Wir fördern gezielt Eichennachwuchs in unseren Wäldern”, erläutert der ÖBf-Vorstand. “denn die Eiche ist eine Baumart der Zukunft.”

Alt, stolz und mächtig – Symbol für Kraft und Stärke

Seit jeher steht die Eiche mit ihren mächtigen Baumkronen für Kraft, Stärke und Ausdauer, gilt als Symbol für Unsterblichkeit, ist Kultbaum und Sitz der Götter. Bereits in der griechischen Antike war die Eiche Zeus geweiht und auch die Römer schrieben die Eiche ihrem höchsten Gott, Jupiter, zu, der ebenso von einem Eichenkranz geschmückt wurde wie der Kaiser. Ihr Holz übertrifft an Dauerhaftigkeit, Elastizität und Festigkeit alle anderen europäischen Baumarten. Der Schinken von mit Eicheln gemästeten Schweinen (Sprichwort “Der beste Schinken wächst auf den Bäumen”) gilt heute noch als Delikatesse. Aufgrund ihre geradschaftigen, starken Stämme im Schiffsbau sehr geschätzt, drohten die Eichenwälder Mitteleuropas im 18. Jahrhundert nahezu zu verschwinden. Unverändert gilt die Eiche heute noch als eines der wertvollsten Nutzhölzer im Möbel- und Innenausbau, für Türen, Treppen oder Böden und eben als Fassdauben im hochwertigen Barriquebau. Früher wurden Holzfässer nicht nur für Wein, Bier oder Most verwendet, sondern auch zum Transport und Lagerung von Butter, Mehl, Petroleum oder Fischen. Nicht zuletzt gilt die Eiche auch ökologisch als besonders wertvoll: Eichelhäher, Eichhörnchen oder Eichenbockkäfer sind, wie schon der Name darauf hinweist, nur ein paar der zahlreichen Arten, die von Eichen profitieren. Auf keiner anderen einheimischen Baumart leben mehr Insektenarten als etwa auf einer alten, mächtigen Eiche.

Zur Geschichte des Waldbiers

Anlässlich des Internationalen Jahres des Waldes 2011 brachten die Österreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye erstmals das Waldbier heraus. Ursprünglich als einmalige Sonderedition geplant, folgten aufgrund des hohen Zuspruchs weitere Jahrgänge und bald wurde das jährlich neu herausgebrachte Waldbier zu einer fixen Größe im kulinarischen Waldjahr. Das Prinzip bleib dabei immer das gleiche: Zutaten, Ernteort und Waldwissen kommen von den Österreichischen Bundesforsten, Rezeptur und Braukunst von Braumeister Axel Kiesbye, eingebraut wurde von Anfang an in der Trumer Brauerei in Obertrum (Sbg.). Während im ersten 5-Jahres-Zyklus Nadelbäume – Tanne, Zirbe, Lärche, Schwarzkiefer, Fichte – die kulinarische Klammer bildeten, standen im zweiten 5-Jahres-Zyklus Waldsträucher und Wildobst wie Alpen-Wacholder, Wilde Kirsche, Holzbirne oder Elsbeere im Fokus. Der nunmehrige Jubiläums-Jahrgang “Eiche” schließt die beiden Zyklen ab.

Alle bisherigen Jahrgänge auf einen Blick

Jahrgang 2020 “Eiche” aus Eichen-Wäldern der Bundesforste im Wienerwald, Jahrgang 2019 “Elsbeere” aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt bei Wien, Jahrgang 2018 “Holzbirne” aus dem Bundesforste-Revier Wildalpen in der Steiermark, Jahrgang 2017 “Wilde Kirsche” aus dem Kärntner Gailtal, Jahrgang 2016 “Wacholder” aus dem Salzburger Lungau, Jahrgang 2015 “Fichtenharz” aus Wäldern am Traunstein (OÖ), Jahrgang 2014 “Schwarzkiefer” aus dem Wienerwald, Jahrgang 2013 “Lärche” aus Wäldern im Salzkammergut, Jahrgang 2012 “Zirbe” aus dem Tiroler Radurschltal und Jahrgang 2011 “Tanne” aus Wäldern am Hochkönig in Salzburg.

18.000 Euro für die Kölner Gastroszene –erfolgreiche Spendenaktion der CölnerHofbräu Früh

Solidarität zeigen, wenn es darauf ankommt: Unter dem Motto “Wir halten zusammen” sammelte die Cölner Hofbräu Früh je 2 Euro pro 100 Liter verkauftem Flaschenbier in den Wochen ein. Jeder verkaufte Früh Kölsch Kasten, jeder Sixpack und jede Flasche zählte dabei. Insgesamt kamen so 18.290,00 Euro zusammen. Mit dieser Summe unterstützt das Unternehmen nun die kölsche Gastroszene.

Am Mittwoch übergab Dirk Heisterkamp, Ressortleiter Vertrieb und Marketing der Früh Brauerei, den Scheck stellvertretend an Philipp Treudt. Der bekannte Clubbetreiber und Festivalveranstalter sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der KLUBKOMM und der IG Kölner Gastro, zeigte sich begeistert über den Beitrag zum Erhalt der Gastronomie in der Domstadt: “Die unbürokratische Hilfe der Cölner Hofbräu Früh, die unabhängig von den ausgeschenkten Bieren allen zugutekommt, ist ein tolles Beispiel wie engagiert Unternehmen helfen können die einmalige Vielfalt der Kölner Gastrolandschaft zu behalten.”

“‘Wir halten zusammen’ ist für uns nicht nur ein Marketing Thema”, ergänzt Dirk Heisterkamp, “sondern von der ersten Corona Stunde an die Verpflichtung, uns zu engagieren.” Für ihn ist auch der Beitrag der Kölschliebhaberinnen und -Liebhaber wichtig, die den Erfolg der Aktion erst möglich gemacht haben. “Wir danken allen, die jetzt lokale Bier-Marken trinken und ein Zeichen für kölsches Lebensgefühl und eine lokale vielfältige Gastroszene setzen.”

Über KLUBKOMM – Verband Kölner Clubs und Veranstalter e.V.

Die Klubkomm, der Interessenverband der Kölner Clubs und Veranstalter, vereint nahezu 100 Macher, DJs, Bars und Clubs der Domstadt. Die Mitglieder sind so vielseitig, wie die Szene selbst. Dabei fokussiert der Verband die Unterstützung der Mitglieder, insbesondere durch Vernetzung, Wissenstransfer, Informationsaustäusche und gemeinsame Projekte.

Über die IG Kölner Gastro

Die IG Kölner Gastro vereint die gastronomischen Betriebe in Köln und leistet gezielt Lobbyarbeit, um mit Behörden und Institutionen sowie bei politischen Regelungen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Zusätzlich können sich ihre Mitglieder über das Netzwerk austauschen und voneinander profitieren.

Über die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG

Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG ist eine in 1904 gegründete mittelständische Privatbrauerei, die heute in 5. Generation von der Inhaberfamilie persönlich geführt wird. Das Unternehmen beschäftigt 420 Mitarbeiter und betreibt neben der Brauerei im Geschäftsfeld eigengeführte Gastronomie in Köln sein Stammhaus und diverse Veedlesobjekte, sowie das Eden Hotel Früh am Dom. Die Marke Früh gehört zu den führenden Kölsch-Brauereien der Domstadt und ist bundesweit als profilierte Sortenspezialität bekannt und geschätzt. Früh ist als bislang einzige Kölsch-Brauerei mit dem renommierten Siegel “Slow Brewing” zertifiziert.

Karlsberg unterstützt die Wiedereröffnung der Gastronomie an der Saar

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Gastronomie veranstaltet die Karlsberg Brauerei am 29. Mai ab 19 Uhr die erste digitale Braunacht. Dieses neue Format soll die stufenweise Wiedereröffnung der Gastronomie unterstützen. Das Besondere an diesem Event ist, dass dieses zeitgleich lokal in der Gastronomie und digital auf Social Media stattfindet.

Gastronomen präsentieren sich und die neuen Karlsberg-Biere

Für die Braunacht 2020 haben die Karlsberg-Brauer drei besondere Biere eingebraut und exklusiv in 0,75-Liter-Flaschen abgefüllt. Mit dabei sind: Dunkles Landbier, UrZwickel und Heller Weizenbock. Die Karlsberg Brauerei stellt einen Teil dieser stark limitierten Sonderbieredition der Gastronomie zur Verfügung. Gastro-Partner können am 29. Mai mit einem kleinen Event in ihrem Lokal an der Braunacht teilnehmen oder alternativ einen kreativen und unterhaltsamen Gruß per Videobotschaft im Vorfeld der Veranstaltung einsenden.

Teilnahme am Brauevent auch exklusiv von zu Hause

Biergenießer können ebenso bequem von Zuhause an der Braunacht digital teilnehmen, auf der Karlsberg-Facebookseite sowie auf www.karlsberg.de/digitale-braunacht. Die drei neuen Karlsberg-Biere können in limitierter Auflage als ProBIERboxen für 24,99 Euro ab 15. Mai online unter www.karlsberg-shop.de vorbestellt werden und beinhalten das Ticket zur Online-Event-Veranstaltung, die drei neuen Biere sowie drei Gläser.

Konsumenten werden zum Karlsberg-Produkttester

Während der Braunacht bewerten die Verkoster per Online-Voting, welche der drei Bierspezialitäten im Geschmack am stärksten überzeugt und welcher Gastronom am besten durch seine Botschaft unterhalten konnte. Karlsberg schenkt dem Gewinner-Gastronom und seinem Team einen besonderen Tag in der Karlsberg Brauerei mit Brauereibesichtigung und Braukurs in der Versuchsbrauerei. Das Bier, das der Gastronom mit seinem Team braut, kann er exklusiv in seiner Gastronomie ausschenken.

Den Erlös der Veranstaltung spendet Karlsberg an die saarländische Gastronomie.