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LaBieratorium Ordinary Bitter

Bitter ist ein obergäriger, englischer Bierstil mit einem Alkoholgehalt zwischen 3 % und 7 % Vol. sowie einer goldenen bis rötlichen Farbe.

Das Bitter hat in der Regel wenig Kohlensäure und ein moderates Hopfenaroma. In England werden “Bitter” und “Pale Ale” synonym verwendet. Dies ist historisch begründet, da im 19. Jahrhundert die beliebten Pale Ales mit ihrem bitteren, hopfenaromatischen Charakter auch als “Bitters” bezeichnet wurden. In den USA beispielsweise wäre diese Gleichsetzung der Begriffe irreführend, da Pale Ales dort in der Regel sehr stark gehopft sind und ein anderes Geschmacksprofil aufweisen. (Quelle: craftbeer-revolution)

Bernsteinfarben und mit einer ordentlichen Portion Hefe strahlt mir das Bier entgegen. Die Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und sie bleibt auch durchschnittlich lange erhalten.

Das Bier duftet frisch und fruchtig. Düfte nach Toffee, Limone, Gras sowie einige würzige Noten. Das lässt ein wirklich leckeres Bier erwarten.

Der Antrunk ist recht süß, durch die gut dosierte feinperlige Kohlensäure aber frisch. Auf der Zunge entwickelt sich der Geschmack nach Toffee, zusammen mit einer angenehmen Fruchtigkeit und etwas Bitter. Die Bitterstoffe verstärken sich im Abgang, wo sie lange nachklingen.

Das Ordinary Bitter ist ein sehr ansprechendes Bier für den Sommer, das deutlich an ein Pale Ale erinnert.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Caramalz Hell, Wiener Malz), Weizenmalz, Hopfen (Perle, Mandarina Bavaria), Hefe

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Stammwürze:

12,3 %

Bittereinheiten:

35 IBU

Brauerei:

LaBieratorium GmbH
Finsterwalderstr. 41 a
03048 Cottbus
www.labieratorium.de

Borbecker Märzen

Märzen, häufig auch als Festbier bezeichnet, ist ein untergäriger Bierstil, der lange Zeit fast ausschließlich in Bayern und in Österreich gebraut wurde. Die Stammwürze beträgt in der Regel 13 bis 15° Plato, wodurch das Märzen zu einen durchschnittlichen Alkoholgehalt von 5 bis 6 Prozent aufweist. Märzenbiere sind malzbetont, aber der Brauer kann ihm auch eine deutliche Hopfenbittere hinzufügen. Märzen sind vollmundig und herzhaft. Jetzt steht das Märzen aus der Reihe “Borbecker Spezialitäten” aus der Brauerei Stauder in Essen vor mir.

In einem schönen Goldgelb zeigt sich das Bier im Glas. Es bildet leicht überdurchschnittlich viel feinporigen Schaum, der durchschnittlich lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist malzig. Der Duft von Biskuitteig steigt mir in die Nase. Ich würde mir etwas mehr Hopfen wünschen, aber das ist mein persönlicher Geschmack.

Der Antrunk ist angenehm leicht süß. Im Gegensatz zu vielen anderen Bieren enthält es reichlich Kohlensäure. Dadurch ist der erste Eindruck sehr frisch. Auf der Zunge ist das Bier vollmundig und moussierend, intensiv und süffig. Der Alkoholgehalt von 6 Volumenprozent ist gut versteckt. Im Abgang zeigt sich ein leichtes angenehmes Bitter, das recht lange nachklingt.

Liebhaber milder Biere sind mit dem Märzen aus Borbeck gut bedient.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.stauder.de

Imperial Porter Cookies

Zutaten:

300g Mehl
200g Butter
200g brauner Zucker
100g weiße Schokolade
50g Kakao
3 Eier
500 ml Imperial Porter
1⁄2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:

Das Porter mit 100g braunem Zucker in einem großen Topf (Vorsicht, die Mischung schäumt auf!) reduzieren, bis nur noch etwa 100 ml übrig sind. Topf vom Herd nehmen, Butter hinzufügen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel die Eier mit 100g braunem Zucker leicht schaumig schlagen, dann die abgekühlte Biermischung hinzugeben. Anschließend Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in die Schüssel und alles gut verrühren. Die weiße Schokolade grob hacken und zuletzt unterheben.

Mit zwei Löffeln wird der Teig geformt und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilt. Etwas Abstand lassen, da die Kekse leicht zerlaufen.

Bei 175°C für 10-15 Minuten backen.

Das Imperial Porter verleiht eine feinmalzige Note, die gut zu Schokoladenaromen passt. Die Kohlensäure macht das Gebäck locker. Das Imperial Porter erhalten Sie ab sechs Flaschen (auch mit anderen Bieren gemischt) unter folgendem Link:

Das Rezept stammt von der Klosterbrauerei Neuzelle.

Brugse Zot

In Deutschland wie in Belgien werden zu besonderen Anlässen spezielle Biere gebraut. Ich denke dabei an die Weihnachtsböcke wie auch an den Maibock, der von immer mehr Brauereien in Deutschland angeboten wird. Weihnachten und der Mai sind ja Anlässe, die uns klar vor Augen stehen. Aber das Bockbier, das jetzt vor mir steht, erinnert an ein Ereignis, das im Mittelalter in Brügge vorgefallen ist.

Die Geschichte des Brugse Zot geht auf die mittelalterliche Legende um Kaiser Maximilian von Österreich zurück. Nach dem Tod seiner Frau Maria von Burgund übernahm Maximilian 1482 die Regentschaft über die Niederlande, zu denen damals auch Brügge gehörte. Die Bürger von Brügge hatten jedoch ihre Schwierigkeiten, sich der strengen Herrschaft ihres neuen Herrschers unterzuordnen. Die Steuern waren hoch und es herrschte ein Klima der Unzufriedenheit und des Aufruhrs.

Als Maximilian im Frühjahr 1488 nach Brügge kam, um eine Revolte zu unterdrücken, kerkerten die Brügger ihren Fürsten ein. Nach der Freilassung rächte sich Maximilian, indem er Feste und Jahrmärkte verbietet. Um ihn zu beruhigen, veranstalteten die Brügger ein großes Fest zu seinen Ehren, bei dem sie eine farbenfrohe Prozession von ausgelassenen Partygästen und Narren an ihm vorbeiziehen ließen. Danach baten sie ihn um die Erlaubnis, neue Messen abzuhalten und ein neues Narrenhaus zu bauen. Die Antwort von Maximilian? Schließen Sie alle Tore von Brügge und Sie haben die Narren!

Seitdem lautet der Spitzname der Einwohner “Brugse Zotten” (Narren) und wird auch in der Geschichte der Stadt genannt. Mit der Herstellung des Stadtbiers “Brugse Zot” erinnert die Brauerei De Halve Maan die Einwohner von Brügge mit einem Augenzwinkern an ihre Geschichte.

Heute ist Brugse Zot, neben Straffe Hendrik, das einzige Bier, das in der historischen Innenstadt von Brügge gebraut wird. Als vor einiger Zeit die Brauerei in der Innenstadt zu klein wurde, verlegte die Brauerei die Abfüllung in ein zweites Werk außerhalb von Brügge. Zunächst wurde das Bier in LKW von der Brauerei zur Abfüllung gebracht, was bei den schmalen Straßen der mittelalterlichen Stadt eine deutliche Verkehrsbelastung bedeutete. Daher hat die Brauerei eine Pipeline bauen lassen, durch die das Bier seinen Weg zur Abfüllung findet.

Das Brugse Zot wurde in den vergangenen Jahren insgesamt sieben Mal ausgezeichnet, unter anderem beim World Beer Cup und beim European Beer Star. Jetzt ist es aber an der Zeit, die Flasche zu öffnen und das Bier zu verkosten.

Goldgelb und leicht hefetrüb zeigt sich das Bier im Glas. Darüber bildet sich eine sehr voluminöse sahnige Schaumkrone, die auch sehr lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier sehr ansprechend.

Das Aroma ist fruchtig. Der Duft von Ananas und Malz steigt mir in die Nase. Das ist wirklich angenehm, allerdings fehlen mir bittere und würzige Noten.

Der Antrunk ist frisch und fruchtig mit einer zurückhaltenden Süße. Auf der Zunge kommt eine leichte Säure dazu. Auch der Abgang ist überraschend frisch und fruchtig, aber fast ohne Bitterstoffe. Das wenige Bitter klingt aber lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Kandiszucker

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij De Halve Maan
Walplein 26
8000 Brügge
Belgien
www.brugsezot.be

Giesinger Weißbier

Erst im Jahr 2006 wurde die Brauerei im Münchner Stadtteil Untergiesing gegründet. Ursprünglich brauten die beiden Gründer ihr Bier in einer Garage. Inzwischen hat sich viel getan und die beiden haben nicht nur eine Brauereigaststätte eröffnet, sondern planen derzeit einen zweiten Produktionsstandort in Milbertshofen. Baubeginn des etwa 15 Millionen teuren Neubaus soll im November 2018 sein. Auf diese Weise soll die Produktionskapazität von 12.000 Hektolitern pro Jahr auf 32.000 Hektoliter vergrößert werden. Der alte Standort in der Giesinger Martin-Luther-Straße soll aber erhalten bleiben und dem Brauen der saisonalen Biersorten dienen. Jetzt steht ein typischer bayrischer Bierstil vor mir, das Giesinger Weißbier.

Bereits beim Einschenken steigt mir ein intensives Bananenaroma in die Nase. So intensiv erlebe ich es bei wenigen Weizenbieren. Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier. Darüber bildet sich eine für ein Weizenbier erstaunlich kleine Krone aus gemischtporigem Schaum, der recht schnell in sich zusammenfällt.

Der Antrunk ist recht süß, wobei die reichlich vorhandene Kohlensäure das Bier von Anfang an frisch und spritzig macht. Schnell mischen sich in die Süße eine fruchtige Säure sowie ein leichtes Bitter. Dadurch ergibt sich ein runder und Voller Geschmack. Der Nachklang zeichnet sich durch ein freundliches leichtes Bitter mit langem Nachklang aus.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Giesinger Biermanufaktur &
Spezialitätenbraugesellschaft mbH
Martin-Luther-Str. 2
81539 München
www.giesinger-braeu.de

Zoem Zoem

Wieder steht ein Honigbier aus Belgien vor mir, diesmal aus der Brauerei Denum Ignis in Sinaai Waas. Ich habe mir die Website der Brauerei angesehen und ich muss sagen, dass sie nicht sonderlich professionell aussieht. Sie enthält keinerlei Informationen über die Brauerei oder die Biere, nur die Bilder von drei Bieren und selbstverständlich die Kontaktdaten des Unternehmens. Erstellt wurde die Website 2016 und als Platzhalter macht sie einen guten Eindruck, aber da die Site inzwischen im dritten Jahr besteht, hätte ich mir wirklich mehr erwartet. Augenscheinlich hatte das Unternehmen keine Lust mehr, Informationen zu veröffentlichen. Aber jetzt wollen wir uns mit dem Bier beschäftigen.

Bernsteinfarben und hefetrüb ist das Bier, mit einer durchschnittlichen Menge schmutzigweißem Schaum, der zunächst schnell zusammenfällt. Lediglich ein kleiner Rest bleibt längere Zeit erhalten.

Das Bier duftet nach Malz und Honig mit einigen würzigen Noten. Später steigen mir noch einige Röststoffe sowie eine leichte Cognacnote in die Nase. Die Cognacnote irritiert mich etwas, ansonsten ist der Duft durchaus angenehm.

Der Antrunk ist recht süß, was eindeutig dem Honig geschuldet ist. Schnell gesellt sich ein recht intensives Bitter dazu; allerdings kann ich keinerlei Säure und Fruchtnoten feststellen. Da sollte die Brauerei wohl noch einmal ihre Hopfenauswahl überdenken. Der Alkohol ist deutlich zu schmecken, wodurch das Bier wärmend wirkt. Der Abgang wird zunächst durch Bitterstoffe dominiert, aber bald übernehmen die Cognacnoten das Zepter und sie klingen lange nach.

Insgesamt gefällt mir das Bier mittelprächtig. Mit einer anderen Wahl des Hopfens könnte es noch richtig gut werden.

Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen, Honig, Hefe

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Brauerei:

Craftbrewery Donum Ignis
Leebrugstraat 55
9112 Sinaai-Waas
Belgien
www.DonumIgnis.be

Maxlrainer Zwickl Max

Jetzt steht vor mir ein Bier zum Mitnehmen. Weshalb zum Mitnehmen? Ganz einfach: Die Flasche ist nicht mit einem Kronkorken verschlossen, sondern mit einer Abziehkappe mit einer Öse, so dass sie ohne einen Flaschenöffner aufgemacht werden kann.

Das Maxlrainer Zwickl Max ist ein Helles, das lediglich nicht gefiltert wird und daher noch die Hefe enthält und dementsprechend trüb ist. Naturtrübe Biere sind in den meisten Fällen süffiger als gefilterte Biere, da die Hefe ein Geschmacksträger ist. Trotzdem werden vor allem in Großbrauereien die meisten Biere gefiltert, da nicht nur der Geschmack geringer wird, sondern auf diese Weise auch einige Geschmacksfehler entfernt werden. Kommen wir jetzt aber zum Bier, das in den letzten Jahren regelmäßig von der DLG mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Hellgolden und mit feiner Opaleszenz präsentiert sich das Bier im Glas. Die Farbe erinnert an Honig. Es ist leicht hefetrüb und bildet eine durchschnittlich voluminöse Schaumkrone, die aber recht flott in sich zusammenfällt. Mir fällt noch auf, dass das Zwickl Max recht viel Kohlensäure enthält.

Das Aroma ist frisch. Ich rieche Hefe, Limone und einige grasige Noten. Bis hierhin gefällt mir das Bier recht gut.

Der Antrunk ist wenig süß und der erste Eindruck wird durch die Kohlensäure geprägt. Das sorgt zwar für eine gewisse Frische, aber irgendwie fehlt mir etwas, so dass sich anfangs eine leichte Enttäuschung bei mir breitmacht. Die hält aber nicht lange vor. Auf der Zunge treffen sich das Malz und der verwendete Aromahopfen. Die leichte Süße verbindet sich mit einer hintergründigen Säure und einem minimalen Bitter zu einem vollmundigen und süffigen Mundgefühl. Im Abgang bleibt das Bitter mild und es klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenauszüge, Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Stammwürze:

12,3 %

Brauerei:

Schlossbrauerei Maxlrain
Aiblinger Str. 1
83104 Maxlrain
www.maxlrain.de

Ayinger Celebrator

Neunmal wurde dieser Doppelbock aus der Privatbrauerei Ayinger seit 2010 bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem 2016 bei Meiningers International Craft Beer Award und 2017 beim Word Beer Award 2017 in der Kategorie Germany Gold Lager Strong jeweils mit er Goldmedaille. Damit gehört dieses Bier weltweit zu den Besten in seiner Klasse. Da kann doch bei dieser Verkostung eigentlich nichts mehr schieflaufen.

Dunkelrot und praktisch schwarz zeigt sich das Bier im Glas. Darüber ein fester hellbrauner Schaum, der lange erhalten bleibt. Die Optik ist auf jeden Fall schon mal Weltklasse.

Das komplexe Aroma ist schwer, süß und würzig. Ich rieche überreife Früchte sowie deutliche Karamell- und Schokoladennoten. Dazu steigt mir noch ein leichtes Nussaroma in die Nase.

Der Antrunk ist deutlich süß. Dabei sorgt aber die sanfte Kohlensäure für eine angenehme Frische. Schnell übernehmen die Röststoffe das Kommando, zu der Note nach dunkler Schokolade aus dem Aroma gesellt sich der Geschmack von Kaffee. Das Mundgefühl ist rund, samtweich und wärmend. Trotzdem bleibt der frische Geschmack erhalten. Der Abgang ist wenig bitter, aber der Schokoladen- und Kaffeegeschmack klingen zusammen mit einigen würzigen Noten noch lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,7 % Vol.

Stammwürze:

18,5° Plato

Brauerei:

Brauerei Aying
Franz Inselkammer KG
Münchner Str. 21
85653 Aying
www.ayinger.de

Borbecker Zwickl

Und wieder einmal steht ein Bier aus der zur Brauerei Stauder gehörenden Dampfbierbrauerei in Essen-Borbeck vor mir, diesmal das Zwickl.

Sehr schön bernsteinfarben ist das Zwickl. Es enthält allerdings vergleichsweise wenig Hefe. Quasi als Ausgleich bildet sich eine leicht überdurchschnittliche Krone aus festem Schaum, der lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist mild und wird vollständig durch das Malz und die Hefe bestimmt. Düfte nach Toffee und Hefe steigen mir in die Nase; Hopfen kann ich nicht riechen.

Der Antrunk ist wenig süß und ich stelle fest, dass die Kohlensäure sehr feinperlig ist. Schnell kommt eine leichte Säure dazu, die zusammen mit dem Malz für eine ordentliche Süffigkeit sorgt. Auch die Hefe meldet sich auf der Zunge, dazu wenig bitter. Auch im Abgang bleibt das leichte Bitter erhalten und es klingt noch lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,1 % Vol.

Stammwürze:

11,8 %

Brauerei:

Privatbrauerei Jacob Stauder
Stauderstr. 88
45326 Essen
www.dampfe.de

Braumeisterfrühstück Schwarzer Abt

Bier lässt sich bekanntlich nicht nur trinken, sondern es ist auch möglich, richtig gute Gelees daraus herzustellen. Daran versuchen sich etliche kleine Brauereien und so verwundert es nicht, dass auch die Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle sich daran versucht. Bevor ich das Biergelee mit dem Schwarzen Abt beschreibe noch ein kurzer Hinweis: Die Brauerei verschickt zwar ihre Biere ab sechs Flaschen portofrei, aber die beiden Biergelees gibt es nicht online, sondern ausschließlich im Brauereiladen, der direkt an der Einfahrt zur Brauerei liegt und gegenüber dem Eingang zum Kloster, das ebenfalls einen Besuch wert ist. Aber kommen wir zum Braumeisterfrühstück.

Wie erwartet ist das Gelee dunkelbraun. Die Farbe stammt vom Schwarzen Abt. Das Bier steuert 52 % des Inhalts des 230 g-Glases bei. Jede andere Farbe wäre auch überraschend und irritierend gewesen. Auch im Aroma ist das Bier vorherrschend. Der Duft nach dunklem Malz, angereichert durch süße Noten, steigt mir in die Nase. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider. Der Geschmack ist nicht so süß wie bei den meisten Gelees, sondern das Malz kommt durchaus zu seinem Recht. Auch die Zitronensäure hat ihre Daseinsberechtigung, rundet sie den Geschmack des Bieres doch angenehm ab. Mit einem solchen Aufstrich auf dem Toast oder dem Brötchen kann der Tag doch gut beginnen.

Zutaten:

52 % Schwarzbier (Wasser, Gerstenmalz, Invertzuckersirup, Hopfen), Zucker, Säuerungsmittel (Zitronensäure), Geliermittel (Pektin)

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle
www.klosterbrauerei.com

Das Braumeisterfrühstück bekommen Sie leider nicht im Versand, aber den Schwarzen Abt können Sie über einen Klick auf das folgende Banner ab sechs Flaschen portofrei bestellen (auch gemischt mit anderen Bieren).