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18. 8. 2018: Gents Bierfestival

Nun ist es schon neun Jahre her, dass Gents Bierfestival zum ersten Mal im kleinen Kreis stattfand. Heute ist es groß geworden und ein fester Termin im Kalender vieler Bierfreunde.

Nehmen Sie also Ihre Cousine, Großmutter oder Ihr Haustier mit und probieren Sie einige der besten Biere, die die Veranstalter für Sie ausgewählt haben. Jedes Jahr tun sie ihr Bestes, um für jeden etwas zu servieren: ein durstlöschendes IPA, ein Starkbier, das ein Dessert ersetzen kann oder ein so köstliches Sauerbier, dass sich Ihre Wangen zusammenziehen.

Selbstverständlich ist auch für feste Nahrung gesorgt.

Mit anderen Worten, es gibt viele gute Gründe für einen Besuch.

Wo und wann?

Das Festival findet im Garten der VIP-Schule (Martelaarslaan 13, 9000 Gent) statt.

Die Schule ist leicht mit Bus und Straßenbahn zu erreichen und nur 15 Gehminuten vom Bahnhof St. Peter entfernt.

Da Trinken und Fahren nicht zusammenpassen, sind die Parkplätze vor der Schule an diesem Tag für PKW gesperrt und wurden in Fahrradstellplätze umgewandelt.

Die Türen öffnen sich für die Besucher um 12:00 Uhr mittags. Nach 21:30 Uhr wird kein Bier mehr ausgeschenkt. Ende der Veranstaltung ist um 22:00 Uhr. Die Veranstalter laden die Besucher aber ein, länger zu bleiben. Sie werden dann für die Säuberung des Geländes eingesetzt .

Wie läuft die Veranstaltung ab und was kostet sie?

Am Eingang können Sie ein Starterkit für 10 Euro kaufen. Dieses Paket beinhaltet ein Glas und 4 Jetons. Natürlich können Sie auch Ihr Glas aus früheren Veranstaltungen mitbringen und einzelne Jetons kaufen. Die meisten Biere kosten 1 Jeton für 15cl. Von den exklusiveren Bieren werden in der Regel 7,5 cl gezahlt.

Die vollständige Bierliste finden Sie unter http://gentsbierfestival.be/bierlijst/.

Welde Pale Ale

Im Jahr 1888 übernahm Braumeister Johann Welde die 1752 gegründete Brauerei und gab ihr seinen Namen. Die Brauerei entwickelte sich von Generation zu Generation und erweiterte sich stetig. Heute wird Weldebräu von Dr. Hans Spielmann geleitet, der aus dem einstigen Familienbetrieb eine moderne Privatbrauerei entwickelte. Gebraut werden sowohl erstklassige traditionelle Biere als auch moderne Craft Biere. Das Sortiment wird von Zeit zu Zeit erweitert. Aktuell sind drei zusätzliche Craft-Biere neu im Sortiment, von denen jetzt das Pale Ale vor mir steht. Vielen Dank an die Brauerei für das Zusenden des Bieres.

Goldgelb mit einem leichten Stich ins Rote und auch leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist feinporig aber nicht üppig, bleibt aber lange erhalten.

Die Aromen tropischer Früchte steigen mir in die Nase. Ich rieche Banane, Grapefruit, Ananas, Maracuja und Zitronenschale. Bereits jetzt bin ich mir ziemlich sicher, ein Bier vor mir zu haben, das mir gefällt.

Der Antrunk ist in erster Linie fruchtig. Die Malzsüße ist zurückhaltend, passend zur Fruchtigkeit dosiert. Die Kohlensäure ist sanft und sehr feinperlig. Schnell kommt ein angenehmes Bitter dazu und die Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider, der Geschmack auf der Zunge ist dabei nicht so kräftig wie die Aromen in der Nase. Dabei bleibt das Bier aber immer frisch. Der Abgang ist freundlich bitter und er klingt lange nach.

Nun habe ich die drei neuen Craft-Biere verkostet, die mir die Brauerei Welde zugeschickt hat. Sie haben mir alle drei gut gefallen und ich muss mal sehen, wo ich die anderen Biere aus Plankstadt-Schwetzingen herbekomme. Leider werden diese Bier nicht im Ruhrgebiet vertrieben, aber der Aufwand, die Welde-Biere ins Ruhrgebiet zu bringen, lohnt sich sicher.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen (Simcoe, Pekko, Cascade), Hefe (American Ale)

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

11,5° Plato

Bittereinheiten:

30 IBU

Brauerei:

Weldebräu GmbH & CO. KG
Brauereistraße 1
68723 Plankstadt/Schwetzingen
www.welde.de

19. 8. – 19. 8. 2018: Bierbörse in Düsseldorf-Benrath

Vom 17. bis zum 19. August 2018 findet die bereits 27. Benrather Bierbörse in der Benrather Fußgängerzone statt. Zahlreiche Besucher können über Düsseldorfs Grenzen zur Benrather Bierbörse pilgern und ihre Aufmerksamkeit wieder drei Tage Deutschlands liebstem Getränk widmen.

Seit nunmehr 26 Jahren ist die Bierbörse in Düsseldorf-Benrath beheimatet und ist nach der Opladener Bierbörse die zweitälteste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. In der schönen Fußgängerzone und auf der Heubesstraße finden rund 55 Ausschank- und Speisegeschäfte Platz, welche den Gästen einheimische und außergewöhnliche Köstlichkeiten präsentieren. So kann jeder Besucher aus einer großen Palette von 700 verschiedenen Biersorten sein Lieblingsbier vor Ort genießen oder auch als Flaschenbier mit nach Hause nehmen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Anfahrt

Hauptstraße und Heubesstraße, 40597 Düsseldorf-Benrath

Kostenfreie Park and Ride Parkplätze befinden sich direkt am S-Bahnhof, Parkhäuser ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsfläche.

Empfehlenswert ist aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der U-Bahn und Straßenbahn ist das Gelände ebenfalls leicht zu erreichen (“Düsseldorf-Benrath” oder “Urdenbacher Allee”). Beide Haltestellen befinden sich direkt an der Heubesstraße.

Öffnungszeiten

Freitag: 11.00 Uhr – 23.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr – 23.00 Uhr
Sonntag: 11.00 Uhr – 20.00 Uhr

Störtebeker-Brauerei bringt alkoholfreies Atlantik-Ale auf den Markt

Diese Pressemitteilung ist schon eine Woche alt, aber sie hat mich leider erst heute erreicht. Aber für die meisten Leser dürfte sie immer noch neu sein.

Erfrischende Zitrusnoten, kräftige Hopfung – und alkoholfrei: Die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund, eine der erfolgreichsten Spezialitäten-Brauereien Deutschlands, erweitert ihr Sortiment um eine weitere Kreation: Ab Anfang August wird das Atlantik-Ale Alkoholfrei erhältlich sein. Ein komplett neuer alkoholfreier Bierstil.

Eine neue alkoholfreie Bierkategorie.

Seit Jahren erfreuen sich alkoholfreie Biere einer rasant wachsenden Beliebtheit – am Anfang mit dem alkoholfreien Pils als Alternative für Autofahrer und schnell gefolgt vom alkoholfreien Weizenbier als isotonisches Getränk für Sportler. Jetzt bringt die Störtebeker Braumanufaktur eine echte alkoholfreie Spezialität für Genussmenschen auf den Markt: “Anfang August ist das neue erfrischend-hopfige Atlantik-Ale Alkoholfrei im Handel erhältlich”, berichtet Inhaber Jürgen Nordmann stolz.

Der Bierstil Pale Ale gilt als Inbegriff einer neuen Bierkultur. “Das Störtebeker Atlantik-Ale – unsere am schnellsten wachsende Sorte – stand Namens- und Geschmackspate für das neue Produkt”, erzählt der Inhaber. Als alkoholfreie Variante ist es die ideale Sommererfrischung für Biergenießer.

18 Monate lang feilten die Brauer aus Stralsund an der Rezeptur für das mittlerweile 3. Bier ohne Alkohol. Nicht ohne Grund: “Teilweise war die Nachfrage nach den beiden bisherigen alkoholfreien Spezialitäten Frei-Bier und Bernstein-Weizen Alkoholfrei größer als das Angebot. Der Absatz dieser beiden Biere stieg seit 2016 um 40%”, berichtet Nordmann.

Zur Markteinführung hat sich die Störtebeker Braumanufaktur einen außergewöhnlichen Partner gesucht: die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. “Getreu dem Motto ‚Klarer Kopf auf See’ spendet die Brauerei im Zeitraum von August bis Oktober 0,25 Euro pro verkaufter Kiste an die Seenotretter”, verrät Marketingleiter Karsten Triebe. “Wir freuen uns, die ehrenamtliche Arbeit der Seenotretter auf diese Weise unterstützen zu können”, so Triebe.

“Seit einer Woche liefern wir das Atlantik-Ale Alkoholfrei an unsere Händler aus. Das Angebot ist jedoch sehr begrenzt. Wer neugierig ist und das Bier noch nicht beim Getränkehändler des Vertrauens findet, sollte in unserem Online-Shop vorbeischauen”, so Triebe.

So schmeckt die neue Sorte:

Das Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei vereint die erfrischende Herbe der Pilsener-Biere und die leichte Fruchtsüße von Weizenbieren mit den kräftigen Zitrusnoten eines Pale Ales. Eine außergewöhnliche Geschmacks- und Duftkombination, die nicht nur im Sommer erfrischt.

Genusstemperatur 10°C.

Kulinarischer Tipp: Aperitif, frischer Fisch, Salate

Bislang habe ich die neue Bierkreation in meinem Getränkemarkt noch nicht gesehen, aber sobald ich sie kaufen konnte, werde ich sie an dieser Stelle vorstellen.

Löwenbräu Oktoberfestbier

“Alljährlich im Herbst – und das seit über 200 Jahren – geht der unverwechselbare Ruf “O’zapft is!” um die Welt und lockt Millionen von Besuchern zum Oktoberfest nach München, dem weltweit größten Volksfest. Auf dem neuen Etikett des Löwenbräu Oktoberfestbiers hält eine klassische Wiesnbedienung vor dem allseits bekannten Löwenbräu-Turm die Wiesn-Spezialität schon lächelnd bereit.” Mit diesen Worten bewirbt Löwenbräu sein Oktoberfestbier.

Jedes Jahr brauen die Münchner Brauer ein Bier speziell für das Oktoberfest, das in diesem Jahr vom 22. September bis zum 7. Oktober stattfindet. Dabei handelt es sich um ein Helles, also um ein untergäriges Bier. Die Kreation von Löwenbräu enthält 6,1 Volumenprozent Alkohol und wurde mit 13,7 % Stammwürze eingebraut. Damit erfüllt es die Bedingungen, um sich Oktoberfestbier zu nennen und auf der Wiesn ausgeschenkt zu werden.

Recht hell fließt das Bier ins Glas und es bildet eine schöne schneeweiße Schaumkrone, die sich aber nicht allzu lange hält.

Das Aroma ist malzbetont mit kleinen Anklängen nach Karamell. Wie bei einem Hellen aus Bayern üblich kommt der Hopfen kaum zum Vorschein. Er lässt sich eher erahnen.

Wie zu erwarten ist der Antrunk malzig und recht lieblich. Dabei ist die Kohlensäure gut auf die Süße abgestimmt. Schnell kommt noch eine leichte Säure ins Spiel. Obwohl auch der Alkohol durchschmeckt ist das Bier ungeheuer süffig. Es lässt sich sowohl aus der Maß als auch in Massen gut trinken. Erst im Abgang kommt eine gewisse Bitterkeit dazu, die aber sehr deutlich macht, dass die Brauerei ausschließlich Bitterhopfen und auch Hopfenextrakt eingesetzt hat.

Wie gesagt: das Bier ist gut trinkbar, aber ein wirklicher Genuss ist es nicht. Es ist halt für das Oktoberfest gebraut worden, wo es weniger auf den Genuss ankommt, sondern eher auf Masse. Trotzdem ist das Oktoberfest in München ein besonderes Ereignis, das einen Besuch lohnt. Daher auch das folgende Gewinnspiel. Dabei haben Sie die Chance, einen Trip zum Oktoberfest, dem größten deutschen Volksfest, zu gewinnen. Das Reisepaket besteht aus dem Gratistransport direkt nach München, 2 Hotelübernachtungen, Reservierung im Oktoberfestzelt, traditionellen Oktoberfesttrachten sowie 250 Euro Taschengeld! Die Teilnahme ist unkompliziert: Einfach auf den folgenden Banner klicken, Fragen beantworten, Daten eingeben und gewinnen!

16. 8. – 18. 8. 2018: Leipziger Bierfest

Am Lindener Markt in Hannover gibt es seit Herbst 2015 das GiG, eine wirklich empfehlenswerte Craft Bier Bar. Der Name ist Programm: Aus 24 Hähnen fließen ausschließlich Craft Biere. Aber der Wirt gibt sich damit nicht zufrieden: er hatte die Idee, dem Bier ein eigenes Fest zu widmen. Hier zeigt sich die Begeisterung und Leidenschaft für dieses Getränk. Ein Getränk, dessen Vielfalt und Braukunst sich eine Bühne verdient haben.

Nach der erfolgreichen Fest-Premiere 2013 in Hannover und den drei tollen Bierfesten in Hannover, Braunschweig und Osnabrück im Jahr 2014 treffen sich 2018 viele bekannte Brauereien der Brauszene jetzt schon an insgesamt 16 Top-Locations deutscher Städte.

Jedes Mal gibt es zahlreiche regionale, nationale und internationale Bierspezialitäten zu entdecken, die größtenteils vom Fass “verzapft” werden. Und da ein gepflegtes Bier mit leckerem Essen und guter musikalischer Unterhaltung gleich noch mal so gut schmeckt, ist selbstverständlich für beides ebenfalls gesorgt. So auch in Leipzig, wo vom 16. – 18. August an 26 Ständen mehr als 100 Biere der unterschiedlichsten Braustile verkostet werden können und die Besucher des Bierfestes direkt mit den Brauern in Kontakt treten können. Es lohnt sich also, das Fest am Wilhelm-Leuschner-Platz zu besuchen. Donnerstag und Freitag sind die Stände von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet, am Samstag öffnen sie bereits um 14:00 Uhr, Ende ist erneut um 22:00 Uhr.

Ratsherrn Nightfall

Das Nightfall stammt aus der Brauerei Ratsherrn im Hamburger Schanzenviertel. Von dort kommen viele gute Biere, die nicht immer nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut sind. Da dort aber mit natürlichen Zutaten gebraut wird und weder demineralisiertes Wasser, das anschließend mit definierten Mineralien versetzt wird, zum Einsatz kommt, noch irgendwelche Konzentrate oder Extrakte und da das Bier nicht mit Plastikgranulat gefiltert wird, das anschließend teilweise in Form von Mikroplastik im Bier enthalten ist, erscheinen mir die Biere aus dieser Brauerei im Grunde reiner als viele Biere, die sich rühmen, dem Reinheitsgebot zu entsprechen. Das Nightfall, ein Chocolate Stout, das ganzjährig verfügbar ist, wurde mit Kakaosplittern und Vanilleschoten gebraut, weshalb Puristen es ablehnen, aber seien wir ehrlich: natürlicher geht es nicht. Dann wollen wir doch mal sehen, was Ian Pyle, der Herr über die Mikrobrauerei im Hamburger Schanzenviertel, hier zustande gebracht hat.

Blickdicht schwarz ist das Nightfall mit einer durchschnittlichen cremigen beigen Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.

Das Aroma wird durch den Duft des Malzes sowie dunkler Schokolade dominiert, der durch einige ordentliche Vanillenoten unterstützt wird. An Kakao und Vanille haben die Hamburger also nicht gespart.

Im Antrunk finden sich die Aromen wider, die mir in die Nase gestiegen sind. Eine leichte Süße passt sehr gut zum Geschmack von Schokolade und Vanille, vor allem, weil diese Geschmackseindrücke durch eine sehr feinperlige Kohlensäure unterstützt werden. Schnell kommt eine fein abgestimmte Säure dazu und der Geschmack der Kakaosplitter dominiert zusammen mit dem Malzkörper den Geschmack. Gemeinsam sorgen sie für ein rundes und weiches Mundgefühl. Das Malz bleibt auch im Abgang dominant und der Geschmack geht in der Kehle in ein leichtes Bitter über. Dabei steht erst der Geschmack nach Espresso im Vordergrund, der dann in einen Schokoladengeschmack übergeht. Dieser Eindruck klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Wiener, Biscuit, Chocolate, Röstmalz), Hafermalz, Kakaosplitter, Hopfen (Nugget), Vanilleschoten, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Bitterwert:

25 IBU

Brauerei:

Ratsherrn Brauerei GmbH
Lagerstr.30a
Schanzenhöfe
20357 Hamburg
www.ratsherrn.de

Gewinnen Sie eine Kiste Friedensreiter

Heute beginnt auf dem Parkplatz P1 vor der Grugahalle in Essen das Hopfenfest. 32 Brauereien stellen dort ihre Biere vor. Das ist eine gute Möglichkeit, nicht nur gute und außergewöhnliche Biere zu genießen, sondern dort können Sie auch einmal die Brauer kennenlernen, mit ihnen fachsimpeln und erfahren, was sich die Brauer gedacht haben, als sie die Biere kreiert haben. Beim Essener Hopfenfest sind auch etliche Brauereien vertreten, die nicht bei jeder Veranstaltung vor Ort sind. Auch für regelmäßige Bierfestbesucher dürften also einige Neuheiten zu erfahren sein.

Eine besondere Aktion hat sich die Brauerei Friedensreiter ausgedacht. Sven Janßen, Geschäftsführer von Friedensreiter® Bräu, erklärt: “So ein Hopfenfest ist in erster Linie natürlich ein gemeinschaftliches Erlebnis. Wir möchten diejenigen belohnen, die auf besonders kreative Art und Weise ein Bild vom Friedensreiter® Bräu in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #friedensreiter teilen. Die drei schönsten, besten, kreativsten Bilder belohnen wir mit einer Kiste Friedensreiter® Bräu.” Die Biere der Brauerei aus Steinfurt werden mit historischen Getreidesorten gebraut. Sie sind aber nicht nur deshalb etwas Besonderes, sondern sie schmecken auch. Es lohnt sich also, kreativ zu sein.

18. 8. 2018: Bad Staffelsteiner Bierbraufest

Es versteht sich fast von selbst, dass das jährliche große Bierbrauerfest am 15. August einer der Feier-Höhepunkte im Jahreslauf der Adam Riese-Stadt in Oberfranken ist. Alle zehn Brauereien sind wieder dabei, wenn am Feiertag “Mariä Himmelfahrt” mit fränkischer Musik von heimischen Kapellen, den vielfältigen Bad Staffelsteiner Bierspezialitäten und regionalen Schmankerln auf dem Marktplatz ein fröhliches Fest gefeiert wird. Ein ganzer Tag Genuss und Gemütlichkeit, der die Möglichkeit bietet, die Bandbreite und Geschmacksvielfalt der Bad Staffelsteiner Biere kennen zu lernen. Selbstverständlich gibt es als passende “Unterlage” auch kulinarische Köstlichkeiten von der deftigen fränkischen Brotzeit bis zum feinen Biebrauer-Gulasch.

Für die Musik und Unterhaltung sorgen die Trachtenkapelle Ebensfeld, die Klampfengruppe der Kultur- und Freizeitfreunde und der Musikverein Uetzing-Serkendorf.

Miller Genuine Draft

Amerikanische Biere haben, sehen wir einmal vom Craft Beer ab, keinen guten Ruf. Ich selber war noch nicht in den USA, aber alle Menschen, die dort waren, berichten von schlechten Bieren, wässrig und ohne Charakter. Diese Einschätzung teilen Europäer, die die USA besucht haben mit Amerikanern, die nach Europa kommen. Diese sind immer begeistert von den deutschen Industriebieren.

Ursprünglich war Miller ein Familienunternehmen, das sich auch im Konkurrenzkampf gegen Anheuser-Busch durchsetzen konnte. 2002 kaufte South African Breweries einen Großteil der Miller-Aktien, so dass das Unternehmen in SABMiller umbenannt wurde. Damit gehört es heute zu den größten Brauereikonzernen der USA. 2002 wurde das Unternehmen durch ABInBev übernommen. Ich habe mich daher gewundert, als ich das Genuine Draft bei einem Craft Beer-Versandhändler gefunden habe. Ich habe keine Ahnung, was diesen Händler geritten hat, dieses Bier in sein Sortiment aufzunehmen, aber auf jeden Fall hat dieser Fund mich neugierig gemacht, weshalb ich das Bier einmal gekauft habe. Jetzt will ich feststellen, wie es mir mundet.

Das Bier, das jetzt vor mir steht, wurde nicht in den USA gebraut, sondern in Lizenz und unter Aufsicht in Großbritannien.

Hell wie Weizenstroh fließt das Bier ins Glas und bildet dabei recht wenig größtenteils feinporigen Schaum, der aber recht lange erhalten bleibt. Mir fällt auf, dass keinerlei Kohlensäure zu sehen ist.

Das Bier duftet getreidig. Dazu kommen noch einige fruchtige Noten, die aber schnell verfliegen. Anschließend ist das Aroma eher langweilig.

Der Antrunk ist schlank und fast ohne Süße. Die im Bier gebundene Kohlensäure verleiht ihm aber eine angenehme Frische. Auf der Zunge zeigt sich ein leichtes Bitter, ansonsten macht das Bier einen recht wässrigen Eindruck. Erst im Abgang kommt ein leichtes fruchtiges Sauer hervor.

Ich glaube, ich habe vorher noch nie ein so geschmacksarmes Bier getrunken. Jetzt kann ich die Amerikaner verstehen, die ein deutsches Industriebier über den grünen Klee loben.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Mais, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Brauerei:

Molson Coors Brewing Company Ltd.
137 High Street
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